madmax:
jeder von uns hat schonmal auf veranstaltungen gearbeitet, die ihm entweder gar nicht gefallen haben oder wo man sich über den tisch gezogen fühlte. und manchmal auch beides gleichzeitig...
genau solche veranstaltungen meine ich.
das es bei euch strassenfeste gibt, wo man sogar noch geld verdienen kann finde ich positiv. ich habe mich in unserer gegend schon vor jahren aus dieser szene zurückgezogen, weil sich hier die dorfbeschaller gegenseitig kaputt-dumpen. da muss ich nicht mitmachen, ich geh auch gerne mal samstags wandern :wink:
Beiträge von wora
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stand in der gerätebeschreibung, das das gerät einen fehler hat?
du solltest dich mal mit dem verkäufer in verbindung setzen. wenn er bereit ist den fehler beseitigen zu lassen oder dir im preis entsprechend entgegen zu kommen ist alles in butter.
anderenfalls würde ich das gerät zurückschicken und das geld zurückverlangen, und wenn´s ganz dick kommt dann noch eine schlechte beurteilung dazu. -
nun ja, die kreativen möglichkeiten bleiben damit eben eingeschränkt, weil sich hier ein einzelner mann um ton und licht gleichzeitig kümmern muss.
aber sicher gibt es dafür auch wirklich sinnvolle anwendungen, keine frage!die oben beschriebenen veranstaltungen gehören jedenfalls zur sorte "braucht man nicht wirklich".
allgemein bin ich der ansicht, das es zu viele sinnlose veranstaltungen gibt. ich nenne hier nur mal die endlos vielen strassenfeste, wo es überhaupt nicht um die musik geht sondern einzig und allein nur ums umsatz machen. und da sich viele ortschaften gegenseitig konkurrenz machen und deshalb alles nix kosten darf, leidet die qualität meistens erheblich. und natürlich kommen dann auch oft unfassbar schlechte arbeitsbedingungen dazu. zumindest hier in unseren breiten muss man auf strassenfesten ja schon froh sein, wenn man für 12 stunden arbeit ein paar freigetränke und einen steakweck bekommt... sowas braucht man wirklich so sehr wie nen pickel am arsch. sorry für die harten worte, aber so isses doch.
und genau diese veranstaltungen meinten wir :roll: -
Zitat von "simonstpauli"
...Riesen-Vorteil dabei: der Laptop ist LAN-tauglich.
jepp! -
Zitat von "mobile-club-sounds"
...würde eine Verkürzung der Länge oder eine Erhöhung des Querschnittes eine wahrnehmbare Verbesserung bewirken ?

bei 10m gibt es noch keine probleme mit 2,5mm².
die unterschiede zu kürzeren kabeln und/oder mit mehr querschnitt sind vor allem im bass hörbar, wenngleich das auch lange nicht so drastisch ist wie das manchmal angenommen wird. im bass arbeite ich persönlich trotzdem lieber mit 4mm² kabeln.Zitat von "mobile-club-sounds"Alles anzeigen...
Um den Grund für den harschen Hochton ausfindig zu machen habe ich mir zwei Endstufen ausgeliehen und diese mit den Synq Digit an meinem System ausprobiert:
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Ergebnis:HF
1. Platz Omnitronic P-2000 (schöner, seidiger Klang)
2. LAB Gruppen FP 3400 (gut, aber klanglich hinter der P-2000)
3. SynQ Digit 1k0 (harsch, wie aus einer Blechtrommel)LF
1. SynQ Digit 3k6 (druckvoll bis ca. –5 db, dann wird’s schwammig)
2. LAB Gruppen FP3400 (etwas weniger Druck als die 3k6)
3. Omnitronic P-2000 (Kindergeburtstag)das ergebnis kann ich soweit nachvollziehen, wenngleich mir erfahrungswerte mit omnitronic-amps völlig fehlen. das grosse manko bei günstigen PWM-amps ist oft eine hörbar schlechtere hochtonwiedergabe. das habe ich hier auch schon oft so beschrieben.
das die omnitronic am hochtöner besser war als die LAB hat mich jetzt aber etwas verwundert.
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Zitat von "billbo"
Genau für die Jobs ist das Dingens gedacht.
Wer sich das freiwillig antut - der macht nebenbei auch noch ein bisschen Licht.
da bin ich mal wieder ganz deiner meinung.
auf qualität kommt es bei solchen jobs ohnehin nicht an, hauptsache es bleibt "günstig".
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Zitat von "Emmi"
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Mir geht es nicht um mehr Funktionen und mehr Zugriffsmöglichkeiten .. nein .. ich finde den eingeschränkten Funktionsumfang super, jedoch wäre es sehr schön wenn eben die Möglichkeit bestünde einfach mehrere Musiker über ein iPad zu bedienen...
für diesen zweck gibt es die grosse app MIXPAD.
wenn diese zu viele eingriffsmöglichkeiten bietet, gibt es nur den weg für jeden auxweg eine eigene ONEMIX-applikation zu nutzen. da man hierfür für jeden weg auch ein iPad benötigt, ist die anschaffung für einen einzelnen sicher recht kostspielig.
in deinem fall würde ich einfach zum editor raten, in den der "musikertechniker" dann entsprechend eingewiesen wird. je nach kanalbedarf kann man da ja die kanäle splitten und nur die kanäle für den monitor in den custom-layer legen. damit kann man eine direkte beeinflussung des frontsounds ausschliessen. -
das sehe ich genau so, ONEMIX bietet für den musiker zugriff auf seinen auxweg, mehr soll es gar nicht können. streng genommen DARF es auch gar nicht mehr können, damit da kein unfug angerichtet werden kann.
der techniker hat dann mit MIXPAD vollen zugriff auf alle in- und outputs.
in diesem zusammenhang finde ich es übrigens sogar gut, das die grosse app so viel geld kostet: da kann man wirklich sicher sein, das die nie ein musiker kauft
ich habe heute abend meine ersten erfahrungen mit ONEMIX gesammelt.
zwei musiker haben sich die app geladen und ich habe ihnen ihre iPads eingerichtet.
ich habe ihnen die custom-strips folgendermaßen belegt und benannt:
- "My Mix" (=jeweils die eigenen kanäle, plus den eigenen auxmaster)
- "Rythm" (=schlagzeug und bass)
- "Instr" (=Melodie-Instrumente)
- "Voc" (=Gesangskanäle, plus Hallreturn, plus Ambience-Mic)
die freude der jungs war gross und sie kamen auf anhieb sehr gut damit zurecht.es gab nur ein problem: eines der beiden musiker-iPads hat ständig die verbindung zum WLAN verloren. das hat ihn natürlich genervt. es war auch so, das die app nach verbindungsabbruch komplett geschlossen werden musste, einmal musste man sogar das iPad ganz abschalten und neu starten... ich hab ihm dann mein iPad (der ersten generation) gegeben, das hat dann problemlos funktioniert

unter dem strich muss ich sagen, das mir diese app wirklich sehr gut gefällt.
das einzige manko sehe ich in der möglicherweise unzuverlässigen WLAN-verbindung :lol: -
Zitat von "shure"
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:roll: Huch - war das nun zu viel Werbung????...
nö, finde ich nicht.
es war eine sachliche antwort ohne überzogene werbesprüche.
ausserdem wurde billbo sehr nett darauf hingewiesen, das die beschallungswelt nicht stehen bleibt...

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ja, wenn die beiden boxen gleich sind, wird es damit keine probleme geben. sogar kombinierte reihen-¶llelschaltungen habe ich in installationen schon oft gemacht. wenn man ein bisschen weiss was man tut, ist das kein problem.
es gibt in deinem beispiel folgende einschränkung: wenn einer der beiden LS ausfällt, ist auch der andere stumm. professionelle lautsprecher sterben bei richtiger handhabung aber so selten, das man das wagniß durchaus eingehen kann.
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nein, "tweak" macht ist nicht das, was "onemix" macht.
die iphone app ist eigentlich nur gut geeignet, um beschallungszonen einzustellen - also z.b. um die nearfills vorne oder die delaylines hinten fein einzustellen. das mischen von auxwegen geht damit nicht.das es die app nur für´s iPad gibt stört mich persönlich nicht weiter, denn ich hab ja schon eins für die mixapp

ausserdem kenne ich definitiv viel mehr musiker mit iPads als mit anderen geräten. und genau für die musiker ist diese neue app ja gedacht.ich hab mich noch ein bisschen schlauer gemacht:
das setup der onemix-app macht man als admin, wenn man einen anderen user wählt kann man das setup nicht verändern. beim neustarten der app muss man wieder einen user auswählen. wenn man also einen extra user (z.b."onemix") anlegt und die app damit startet, kann der musiker nur das bedienen was man freigegeben hat.
das finde ich ebenfalls wirklich schlau.und wie gesagt: am dienstag mache ich dann den ersten livetest - mit musiker!

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Zitat von "billbo"
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Nach meinem (von wenig physikalisch – theoretischem Hintergrundwissen getrübtem) Verständnis ist für die Interferenz lediglich der Abstand der beiden Schallwandöffnungen, in diesem Fall also der beiden Hornmundzentren, zueinander maßgeblich. ...
das sehe ich auch so. interferenzen kann es ja erst geben, wenn zwei schallwellen aufeinandertreffen. und das ist ja definitiv erst ausserhalb des hornes so.
oder anders gesagt: der schallwelle, die in die reale welt ausserhalb ihres hornes austritt, ist ihr entstehungspunkt in dem moment egal, wenn sie auf eine andere welle trifft. :lol:
ich hoffe ich hab das jetzt nicht zu verdreht beschrieben :wink: -
es gibt eine neue iLive-app für´s iPad:
diese nennt sich "onemix" und kostet nur 6,99€damit kann sich der musiker seinen IE-auxweg selbst einstellen, aber es gibt keinen zugriff auf die anderen auxe oder die summe. somit kann auch nix "aus versehen" passieren.
die kanaleinstellungen können deaktiviert werden, so dass er z.b. nur auf seine levels zugreifen kann.
PEQ, GEQ und Compressor des Auxweges kann man freigeben oder sperren.
man kann sogar die signalbearbeitung der inputlayer freigen, wenn man denn möchte :wink: damit ist eine rückwirkung auf den FOH mix aber garantiert, es sei denn man hat für den monitormix eigene splittkanäle definiert...ich werde die app nächste woche gleich mal einsetzen, da hab ich schon einen einsatz dafür.

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ich hätte hierbei mal eine frage nach den problemsongs, die du zum messen einsetzt.
handelt es sich hierbei um eher ruhige und spärlich instrumentierte nummern? -
Zitat von "madmax"
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Mir hat mal einer gesagt; das horizontale Kammfilter schlimmer sind als vertikale; weil die Ohren des Menschen halt nebeneinander und nicht übereinander liegen. ...
das ist einer der gründe, warum das vertikale stacking weniger kritisch ist.
der zweite grund ist, dass man sich in der regel in der horizontalen ebene zu den LS bewegt und seltener vertikal. :wink:zur "crossfire" variante:
ich hatte heute mittag mal ein bisschen zeit und habe das nebeneinanderstellen von zwei 10/1" lautsprechern mit verschiedenen winkeln zueinander probiert. das hab ich natürlich früher schonmal probiert. neu für mich war aber, das ich sie nun auch mal zueinander gedreht habe, also die erwähnte "crossfire" anwendung ausprobiert habe.mein ergebnis:
genau auf achse ist die crossfire-anordnung der splay-anordnung tatsächlich überlegen. während sich in der überlappungszone beim auseinanderwinkeln der boxen (splay) erwartungsgemäss die grössten probleme einstellen, ergänzen sich die tops bei crossfire in diesem bereich erwartungsgemäß gut.
der haken an der sache:
ausserhalb der achse ist es dann genau umgekehrt! je weiter man nach aussen geht wird die splay-anordnung immer besser und crossfire wird immer schlechter
unter dem strich schenkt sich das also nix.
eine einzelbox ist diesen anordnungen nach wie vor deutlich überlegen, vor allem wenn es sich um direktstrahler handelt. -
Zitat von "simonstpauli"Alles anzeigen
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Ich würde allerdings nach Bedenken aller Vor- und Nachteile die Lösung "2 Tops übereinander, die Hörner zusammen" gewählt, Standort direkt neben der Bühne, ca. 10 Grad nach innen eingedreht.Vorteile:
- Kammfilteränderungen nur in der vertikalen Ebene (hier von wora schon sehr schön beschrieben)
- Einengung der LoMid-Abstrahlung in der Vertikalen Ebene
- Pegelgewinn in fast allen Frequenzbereichen
- Controller und Amping ohne weitere Modifikationen einsetzbarNachteile:
- mechanische Stabilität (Höhe der PA gesamt, Schwerpunkt, wie gurte ich etc.)
- kein Lautsprecher frei für Nearfill
weiterer vorteil:
- der horizontale abstahlwinkel lässt sich mit dieser anordnung einigermaßen gut "feineinstellen". man kann also von "eng" bis "breit" relativ frei wählen, das geht bei anderen konzepten lange nicht so gut. damit könnte man hier also den bereich vor der bühne mit einbeziehenund zum fairen ausgleich noch ein nachteil:
- diese anordnung lässt sich natürlich nicht kippen, also nicht perfekt auf die zuhörerfläche ausrichten. damit entstehen eventuell etwas höhere reflektionen an der hallenrückwand.ohne kompromisse gehts eben nicht.
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wenn die boxen oben und unten flach sind und lediglich ein trapeziodes gehäuse an den seiten haben, ist das übereinander packen mit der von mir beschriebenen gummilösung kein problem. ich habe das jahrelang mit einem d&b 602 system gemacht. spanngurt drüber, fertig. die bütecs müssen dann aber auch sicher stehen!
interferenzen gibt es da natürlich auch, aber sie sind weit weniger schlimm als wenn die boxen in der horizontalen nebeneinander stehen, denn sie ändern sich beim drehen des kopfes nicht, nur wenn man springt
es gibt natürlich auch die möglichkeit auf die ganze feinarbeit zu verzichten, ganz plump zwei tops nebeneinander zu stellen und die entstehenden interferenzen einfach zu ignorieren. wie billbo schon passend schrieb, erkennen die meisten leute ohnehin nicht, das hier ein physikalisches problem vorliegt. sie gewöhnen sich einfach dran.
persönlich bin ich allerdings der ansicht, das man sowas als anlagensteller möglichst vermeiden sollte.
man muss einfach wissen was man will
diese crossfire anordnung muss ich übrigens unbedingt mal probieren, das interessiert mich jetzt tatsächlich. das wäre hier so ne art "wir bauen uns ein horn aus direktstrahlern"... :lol:
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ich würde mit der PA vermutlich auch an die aussenwände gehen. das hat hier erstmal zwei vorteile:
1. dass deine flucht- und toilettenwege frei bleiben,
2. durch den grösseren abstand zu den mikrofonen bekommst du einen besseren GBF, denn gerade direktstrahler geben ja auch einiges an pegel richtung bühne ab.
das kopf-an-kopf stacking wäre hier sicher eine sehr gute lösung gewesen, schade schade.
wenn man die tops weiter auseinander stellt verringert man die interferenzprobleme, verliert aber auch die kopplung etwas. stellt man sie enger zusammen koppeln sie untenrum besser, dafür hat man klanglich unschöne auswirkungen, die allein mit dem winkel zueinander nicht wirklich zu beseitigen sind... unter dem strich ist das alles unschön, deshalb muss ich jetzt folgenden satz anbringen: kannst du nicht irgendwo grössere boxen ausleihen?
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ach so, die box ist auch oben und unten angeschrägt?
dann fällt das natürlich aus, da hilft auch kein gummi. -
Zitat von "stb"
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Die Probleme des horizontalen Clusterings sind bekannt, aber: Wie finde ich den besten Kompromiss?
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Topteile aufeinanderstellen (kopfüber) ist keine Option, da mir das zu gefährlich und wg. trapezoidem Gehäuse vernünftiges Festgurten nicht möglich ist...meiner ansicht nach ist das kopf-an-kopf stellen ein sehr guter kompromiss, schade dass du das von vorneherein ausschliesst.
dazu ein ernst gemeinter tipp:
es gibt im baumarkt gummiplatten für waschmaschinen, die man mit einem teppichmesser zurechtschneiden und zwischen und unter die tops legen kann. damit kann man schon mit relativ leichtem andruck durch einen ratschgurt eine sehr stabile und rutschsichere aufstellung hinbekommen. ich habe das jahrelang so gemacht.
natürlich darf dabei der boden, auf dem diese kontruktion steht, nicht wackeln. auf bühnenpodesten ist das also nur eingeschränkt tauglich, vor allem wenn diese freistehend sind und eine heftige party drum herum stattfindet. wenn das aber auf einer stabilen unterlage steht (z.b. feste bühne) und niemand drauf rumklettert, ist das schon recht stabil.
aber es bleibt halt ein kompromiss, wie alles was hier weiter genannt werden wird