Zitat
Ob ein Amp nun digital oder Analog sein muss find ich als Diskussion hier irgendwie fehl am Platze. Unabhängig davon ob Analog besser ist, entscheidet beim kaufen eigentlich doch eher das Gewicht heutzutage. Also wollen wir eine Class-D oder Class-H Endstufe mit Digitalschaltnetzteil kaufen, da es sehr viele am Markt gibt, geht es letztendlich doch nur noch darum welche den besten Bass und den besten Klang liefert.
auch eine "Class-D" schaltung (=PWM = pulsweitenmodulation) arbeitet mit analogen signalen, nur das diese im gegensatz zu anderen verstärkerschaltungen "zwerhackt" werden. die analoge welle steuert direkt die PWM schaltung. hintergrund der idee ist, das die beiden schaltzustände "volle leistung" (=1) und "aus" (=0) hin und her geschaltet werden, was die verlustleistung (und damit auch die wärme) enorm reduziert. deshalb klingen diese amps auch meist ein bisschen harsch, was aber bei bässen völlig zu vernachlässigen ist!
ein PWM-amp (oder werbedeutsch "digi"-amp) ist also eigentlich ebenfalls ein analoger amp!
mit verstärkten digitalsignalen kann keine box der welt etwas anfangen, ausser zu rauschen ![]()
in den schaltnetzteilen wird die ursprüngliche stromwelle ebenfalls in kleine stücke zerhackt, um daraus eine hochfrequenzspannung zu machen. dann kann man viel geld und gewicht sparen, weil der trafo dann viel keiner ausfallen kann (höhere frequenz = besserer wirkungsgrad)
das war jetzt alles ein bisschen oberflächlich erklärt, ich weiss. aber vielleicht wird dadurch ein bisschen klarer, dass ich als gelernter elektroniker ein kleines problem mit der bezeichnung "digitalamp" habe ![]()
so, nun aber zurück zum thema! ![]()