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Beiträge von wora

  • Abnahme von Reden

    • wora
    • 25. Juni 2012 um 01:27

    allein schon durch den einsatz von professionellem material kann man hier deutlich mehr herausholen. das wäre hier mein allererster tipp - leihe dir doch mal etwas professionelles aus, dann hast du schonmal leicheres spiel. eventuell könnte ich dir hier behilflich sein.

    ob man "feedbackdestroyer" einsetzen will oder nicht, das muss man für sich entscheiden. für einen anfänger kann das schon mal ein hilfreiches instrument sein.
    techniker, die lange jahre erfahrung haben, müssen sowas in der regel nicht mehr verwenden.

    aber, wie mein vorredner schon schrieb: die redner müssen bei dem spiel auch mitmachen!
    gegen ungeübte redner ist leider kein kraut gewachsen, das gibt es immer mal wieder. wenn die pegelunterschiede sehr hoch sind, bleibt einem nur übrig, von hand mit dem pultfader nachzuregeln. vom gain würde ich auch die finger lassen, das kann (vor allem für ungeübte) schnell nach hinten losgehen.

    in der regel benötigt man separate mikrofone nur dann, wenn die redner sich miteinander unterhalten wollen.
    sprechen die redner dagegen nacheinander, genügt ein mikrofon.

  • Schlagzeugabnahme

    • wora
    • 25. Juni 2012 um 00:59

    ja, das geht natürlich auch.
    dabei gibt es aber zwei einschränkungen:
    1. muss man immer mit stativ arbeiten
    2. darf das spiel des drummers nicht behindert werden, was wiederum die auswahl an guten mikroplätzen etwas einschränkt.
    als pluspunkt der nahabnahme von oben kann man die bessere abschattung des mikrofons gegen die snare ansehen.

    es kommt also immer auch drauf an, wie das schlagzeug aufgebaut ist und wie es gespielt wird.
    deshalb wird es nie ein "mach das so, dann passt es" geben.

    ich glaube, das sich gerade aus dem zweiten grund die overheadabnahme etwas weiter über dem drumset etabliert hat. damit ist man meistens aus dem schneider, vor allem wenn man den drummer vorher nicht kennt...

  • Schlagzeugabnahme

    • wora
    • 24. Juni 2012 um 18:40

    der grösste vorteil besteht für mich darin, dass man durch die nähere mikrofonierung deutlich mehr von den tiefen frequenzanteilen der becken aufnehmen kann. das wird bei grösseren entfernungen natürlich zunehmend schwierig.

  • Schlagzeugabnahme

    • wora
    • 24. Juni 2012 um 10:31

    na, dann ist ja alles prima! 8)

  • Detailierte Funktionsweise Kompressor

    • wora
    • 23. Juni 2012 um 17:21

    vom prinzip her hast du die zusammenhänge ja schon vollkommen richtig erkannt.

    jetzt musst du dir mal ein paar reale signale auf der zeitachse anschauen. die idee bei einer etwas verlangsamten attackzeit ist, das man die ersten (transienten) signalanteile manchmal (oder besser oft) nicht antasten möchte, weil hier viele wichtige erkennungsmuster für unser ohr enthalten sind.
    der trick ist nun einfach der, die ansprechschwelle (threshold) nicht nur rein pegelabhängig zu machen, sondern auch in eine zeitliche abhängigkeit zu bringen.
    ebenso die releasezeit, was ein an die signalform angepasstes und damit unauffälligeres arbeiten ermöglicht.
    mit welchen funktionskurven die einzelnen hersteller da genau arbeiten, ist auch eine philosophiefrage. ich schätze das werden sie nur ungern verraten...

    so, ich geh jetzt mal mischen...

  • Digitalpulte, das Produkt reift beim Kunden

    • wora
    • 23. Juni 2012 um 17:10

    also ich kenne eigentlich nur Digico, die der in letzter zeit wirklich jährlich neue pulte auf den markt gebracht haben. aber das wird nun vermutlich nachlassen, weil die produktpalette nun vollständig ist.

    insgesamt gesehen haben alle hersteller grössere zeitsprünge. das hat vor allem zwei gründe:
    1. die pulte müssen ja auch erstmal wieder ihre investition einspielen
    2. sind (wie bereits erwöhnt) die entwickler-recourcen nicht unendlich ;)

    aber das hat jetzt auch nichts mit den angefragten erfahrungsberichten zum GLD system zu tun... 8)

  • Digitalpulte, das Produkt reift beim Kunden

    • wora
    • 23. Juni 2012 um 14:34

    marcoboy:
    wenn man heutzutage ein 100%ig fertig programmiertes digitalpult kaufen möchte, dann kann man sich nur auf dem gebrauchtmarkt umsehen...
    aktuelle produkte werden jedenfalls stetig weiterentwickelt und verändert, was angesichts der komplexität der anforderungen auch mal zur folge haben kann das dabei etwas schief geht.
    und das ist grundsätzlich bei allen herstellern von professionellen pulten so!
    in der updatepolitik unterscheiden sich die hersteller etwas. meiner erfahrung nach gehört A&H da zu den schnellsten.

    marcoboy, wer heute ein ganz neues produkt kauft, muss damit rechnen das es noch nicht fertig ist. wusstest du das wirklich noch nicht?
    das ist übrigens bei autos auch nicht viel anders, man beachte mal die rückrufaktionen der letzten jahre - das gibt es also auch bei autobauern, wo jeder einzelne hersteller WESENTLICH mehr ingenieure beschäftigt als alle mischpulthersteller der welt zusammen!
    verstehst du, auf was ich hinaus will?
    die entwicklungskapazitäten bei den audiofirmen sind einfach zu begrenzt, um fertige und perfekt funktionierende software zu schreiben. überhaupt sind die begriffe "software" und "fertig" ganz offenbar nicht kompatibel. und auch wenn wir das alle nicht gut finden, werden wir uns daran gewöhnen müssen.

    natürlich sollte man die hersteller über entdeckte probleme informieren, sonst können sie das ja gar nicht ändern. aber muss man das wirklich so oft wiederholen wie du das tust?
    du hast hier schon in dutzenden beiträgen geschrieben, dass du die GLD nicht gut findest.
    und ich habe dir schonmal geschrieben, das dich niemand zwingt eine GLD zu kaufen. trotzdem wiederholst du dich ständig. aber so langsam wissen wir es, du darfst jetzt mal nen gang zurückschalten.
    am besten du kaufst dir dein geliebtes X32, sparst einen haufen geld und bist wunschlos glücklich. also hake die sache doch einfach mal ab!?

  • GBS TP 10Q

    • wora
    • 22. Juni 2012 um 02:25
    Zitat

    4-Kanal - Volldigital - Verstärker


    aha.
    volldigital - mit analogen ein- und ausgängen :D:D:D:D

    na ja, eigentlich ist diese art der käuferverarschung nicht wirklich lustig...


    was die china-kopieen angeht:
    die westlichen hersteller sind selber dran schuld!
    es ist ja schon lange kein geheimnis mehr: wer in china fertigen lässt, muss erstmal alle fertigungsunterlagen den chinesischen ministerien aushändigen, denn sonst darf er erst gar nicht dort produzieren. die chinesen sind leider gar nicht so doof wie viele unserer geldgierigen westlichen karriere-heinis, die nur auf das "schnelle geld" aus sind. dort hat man erkannt, das der technologietransfer auf dauer viel wertvoller ist als kurzfristige geschäftliche erfolge!
    ein gutes beispiel sind die hierzulande zugrundegehenden solarzellen-hersteller. früher hatten wir hier einen echten technologievorsprung, durch die "auslagerung der fertigung" ist china aber mittlerweile in der lage, vergleichbare technologie zu günstigeren preisen zu bauen. und das bedeutet das aus für die ursprünglichen branchenprimusse...

    seit ich das mit den bedingungen zur herstellung in china weiss, kann ich das geheule von den "billigkopieen" nicht mehr hören.
    denn diese "billigkopieen" sind manchmal gar keine richtigen kopieen sondern ebenfalls einfach die originalen - mit anderer beschriftung...denkbares szenario: weil die bänder nicht ausgelastet sind, verkauft man zur produktionssteigerung noch ein paar tausend endstufen "unter der hand"...
    aber es gibt sicher auch gut gemachte kopieen - genau so wie schlechte. es ist also immer auch mit einem gewissen risiko verbunden, wenn man sich so etwas kauft.

  • iLive Mute Gruppe ohne DCA

    • wora
    • 22. Juni 2012 um 01:54
    Zitat von "wikinger"

    Aber Achtung! Der DCA muss nicht auf einem Strip anliegen, aber natürlich trotzdem offen sein! ...


    kleine anmerkung hierzu:
    man kann eine DCA-gruppe auch als mutegruppe definieren, dann lässt sich der fader nicht mehr bewegen (bzw. er springt immer wieder in die null-position)
    die kanäle sind damit automatisch "offen", also vom DCA-fader unabhängig.

  • Orchestermikrofonierung Nahabnahme

    • wora
    • 22. Juni 2012 um 01:44
    Zitat von "oton"

    ... aber da spielt halt noch eine veritable Rockband mit .... und was ich da manchmal temporär am FOH mit den Orchestergruppen treibe darf man keinem gestandenen Tonmeister zeigen ... :D:D:D


    oh ja, das kann ich aus eigenen, leidvollen erfahrungen, nachvollziehen ;)

  • IDR16 oder IDR32?

    • wora
    • 22. Juni 2012 um 01:19
    Zitat von "4Art"


    Was mich doch sehr positiv überrascht hat: Die ILive-Systeme werden offensichtlich immer noch in England produziert! Das hätte ich jetzt nicht gedacht...


    sichaa?

  • IDR16 oder IDR32?

    • wora
    • 22. Juni 2012 um 01:18
    Zitat von "sw474"

    ... und beachten, dass für den Betrieb des xDR im Mixrack die M-ACE Karte in Slot B erforderlich ist. Die kostet auch ca. 700,-€


    wenn du eine iDR16 mit einer iDR32 verbinden möchtest, brauchst du diese karte auch. deshalb darf man die karte hier nicht nur zur xDR hinzurechnen.

    der grosse vorteil der iDR16 bleibt aber die möglichkeit, diese auch "stand alone" zu benutzen.

  • wie kann man Excel-Grafiken aus Systune Daten erstellen?

    • wora
    • 22. Juni 2012 um 01:08

    so, nach einigem rumprobieren bin ich nun zum schluss gekommen, das Tomy´s Levelcheck gegenüber der pegelmessfunktion in Systune die wesentlich einfachere und schlussendlich auch die bessere software für diesen zweck ist.
    ausserdem gibt es da noch ein paar nette einmesshilfen, die es in Systune nicht gibt.
    auch die in Systune quasi nicht vorhandene auswertungmöglichkeit der messergebnisse hat mich zu meinem votum bewegt.

  • Music Group kauft Turbosound

    • wora
    • 20. Juni 2012 um 10:50
    Zitat von "skyworker"

    Sorry - aber das Uli Behringer Geschäfte machen kann, das wissen wir doch schon lange, oder?


    ich denke auch, das dies unübersehbar ist ;)

    ob er mit seiner geschäftlich cleveren vorgehensweise irgendwann mal der einzige pro-audio hersteller der welt sein wird, werden wir sehen... 8)

  • ILive: Separater Monitormix OHNE Gainsharing

    • wora
    • 15. Juni 2012 um 23:34
    Zitat von "marcoboy"

    Wenn ein Analogsplitt gefordert wird dann ist das eben so. Dann könnte man ja auch statt 10kw 1kw hinstellen. Bei mir hat das das auch immer gereicht. :D Was mir persönlich gefällt und anderen sind zwei paar Schuhe.


    deine logik erzeugt bei mir regelmässig grosse fragezeichen.
    aber diesen beitrag verstehe ich jetzt nichtmal ansatzweise.
    aber vermutlich muss man einfach nicht alles verstehen...

  • ILive: Separater Monitormix OHNE Gainsharing

    • wora
    • 15. Juni 2012 um 10:35

    ich fasse meine erkenntnisse mal zusammen:

    - in meiner erfahrungswelt hat das analoge splitten für FOH und Monitor deutlich mehr vor- als nachteile.
    - mit einem (passiven) analogsplitt kann man die nach wie vor bestehenden nachteile beim digitalen preamp-sharing sehr elegant, günstig und zukunftssicher vermeiden!

    und keine angst: das lasse ich mir überhaupt nicht ausreden ;)
    vielleicht gibt es in ein paar jahren mal DIE clevere idee, diese ganzen mängel zu lösen. dann werde ich neu drüber nachdenken.

  • ILive: Separater Monitormix OHNE Gainsharing

    • wora
    • 15. Juni 2012 um 01:30

    huiii, zum glück blieb ich vor sowas bisher verschont! ;)

    Zitat von "Jens Droessler"

    ...Zum 1. Punkt: Das gehört für mich zu den Sachen, die beim üblichen Gain-Tracking schieflaufen und besser gemacht werden könnten...


    ja ja, "könnten"!
    hätte - wäre - wenn...
    und genau da liegt der haken: schon wenn ich an einer M7 statt der normalen pult-inputs andere, externe inputs verwende, stimmen meine ganzen thresholds nicht mehr. je nach aufwändigkeit des files kann das dann viel arbeit sein, alles wieder anzupassen.
    das finde ich ziemlich unnötig, denn so führt sich die argumentation "pro digital" langsam selbst ad absurdum... ich kann speichern, aber ob es auf dem nächsten gig passt oder nicht, steht in den sternen!
    dieses thema ist jedenfalls noch lange nicht gelöst!

    Zitat von "Jens Droessler"

    ...
    Zum 2. Punkt: Das ist eine zwiespältige Sache. Was kommt denn beim Aufdrehen des Gains oberhalb des Maximums? Ist das analoges Clipping oder digitales? Letzteres bekommst du auch mit dem Trim hin. Ich will auch nicht deine Arbeitsweise in Frage stellen, aber wäre da ein Verzerreffekt nicht auch denkbar?...


    digitales clipping erreicht man in der iLive nur mit gewalt auf digitaler ebene, z.b. wenn man einen bus überfährt.
    die preamps zerren aber "analog", das heisst hier kann ich kein digitales clipping erzeugen. und das kann man zur klangformung durchaus auch mal nutzen (damit wirbt Midas übrigens gerne) ;)
    doch diese klangveränderung lässt sich mit der trimregelung natürlich nicht mehr wegregeln!
    und anders herum, wenn der monitor gainmaster ist, fällt diese bearbeitungsmöglichkeit komplett aus...
    das geht nur mit getrennten preamps - also mit analogsplitt.

  • Music Group kauft Turbosound

    • wora
    • 15. Juni 2012 um 01:01
    Zitat von "billbo"

    ...

    Und so viel anders als Omi sind Musiker/ Techniker gar nicht.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    wenn du damit auf die weit verbreitete markengläubigkeit anspieltst, da muss ich dir vollkommen recht geben. es gibt markennamen, die werden schief angesehen, nicht weil das produkt schlecht wäre, sondern der name.
    und es gibt marken, deren namen besser ist als die realen produkte... ;)

    der name turbosound ist ja gar nicht mal schlecht, "turbo" verschwand nur eben so langsam und gemütlich, dass es viele gar nicht richtig mitbekommen haben. viele techniker verbinden damit aber immer noch ein paar schöne sounderlebnisse (so z.b. ich bei Pink Floyd in den 90ern...). wenn man das gut nutzt und die produktlinie ein bisschen aufpeppt, kann man schon noch was draus machen.
    ich fand den namen jedenfalls, zusammen mit "electro voice", schon immer einen der aussagekräftigsten der ganzen branche.
    man darf gespannt sein.

  • Soundcraft ViSi Remote ist online!!!

    • wora
    • 15. Juni 2012 um 00:34

    ... und sidechainfunktionen im kompressor! 8)

  • ILive: Separater Monitormix OHNE Gainsharing

    • wora
    • 15. Juni 2012 um 00:28
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ich sehe hier im ganzen Thread mit Ausnahme von der Phantomschaltung kein Argument gegen Gaintracking an sich...


    tja, dann hast du wohl nicht aufmerksam genug gelesen.
    ich habe hier allein schon drei gründe für analogsplitt genannt:

    Zitat von "wora"

    ...
    einen grund hatte ich ja schon genannt (gespeicherte thresholds passen nur bei korrekten gainwerten)...

    Zitat von "wora"

    ...
    der zweite grund: wenn ich z.b. mal den gain so weit raufschrauben will, das der preamp in die verzerrung gerät (ja, das kann auch mal absicht sein!), dann ist das klangliche ergebnis nicht immer das, was der monitormann haben möchte.
    ergo heisst die allerbeste vorgehensweise: analogsplitt
    ...

    Zitat von "wora"

    ...noch ein vorteil: mit analogsplitt können ALLE pulte der welt problemlos miteinander kombiniert werden!
    ...

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