eben.
deshalb hilft hier bei problemen nur eins: boostern! ![]()
Beiträge von wora
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Zitat von "billbo"
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Die Krux wird, wie bei jeder Messung :D, u. a. natürlich in der Position des Messmikros liegen. Wo genau finde ich bei dem Gedankenmodell das 'gültige' Hallenakustiksignal?...
möglicherweise ist das der selbe platz, den man auch für das ausmessen der phase zwischen top und sub benutzen würde?


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ich nutze die 4081 seit längerer zeit als OH mikros und habe damit sehr gute erfahrungen gemacht. da nervt einfach nix.
durch die 8er charakteristik mit ihrer sehr hohen dämpfung in der 90grad achse kann man auch ganz gezielt arbeiten, um z.b. extrem laute crashbecken besser in den griff zu bekommen. wie erwartet spielt die empfindlichkeit der 8 nach oben in fast allen realen räumen keine rolle und kann vernachlässigt werden. im hinterkopf sollte man sich diese eigenschaft aber trotzdem immer behalten. das trifft ja auf fast alle bändchenmikros zu.
ich muss sie aber doch endlich mal auch als gitarrenmikros testen, das hab ich immer noch nicht gemacht...
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natürlich ist die idee nicht neu. das wird z.b. schon seit jahrzehnten gemacht, um maschinenlärm zu dämpfen. ich weiss schon gar nicht mehr wie viele jahre das her ist, dass ich mal einen artikel darüber gelesen hatte, das war aber auf jeden fall mindestens in den 90ern.
in studios wird das auch schon einige jahre eingesetzt.
neu ist aber die idee, das eventuell auch im pa bereich zu nutzen. ich kann mangels erfahrungswerten aber nicht einschätzen, ob das auch praktikabel ist. deshalb bin ich auf die ersten erfahrungswerte sehr gespannt! -
der grosse vorteil einer aktiven regelung ist es ja, das man hier viele freiheitsgrade hat, vor allem auf der zeitlichen ebene. so kann man z.b. jeweils die erste welle durchlassen und erst die darauffolgenden schallereignisse bedämpfen. dann bleibt mehr energie von eigentlichen nutzsignal erhalten. ausserdem kann man frequenzselektiv eingreifen und diese regelung bei bedarf verändern. ein fester absorber kann dies beides nicht gewährleisten.
für mobile beschallungsanlagen kommen deshalb nur aktive absorber in frage, die den jeweiligen anforderungen angepasst werden können.ich bin sehr gespannt, ob sich diese aktiven absorber in der praxis bewähren.
zur ehrenrettung passiver absorber sei gesagt: wenn sie gut auf den raum abgestimmt sind, können sie natürlich trotzdem gut funktionieren.
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eben.
nach meinen bescheidenen erfahrungen würde ich mich nie und nimmer auf eine steuerung verlassen wollen, die nur auf WLAN aufbaut. das kann also nur eine ergänzung sein, die einem arbeitserleichterungen verspricht. eine redundante steuerungsmöglichkeit (am besten per kabel) ist unerlässlich, zumindest wenn man professionelle ergebnisse versprechen muss. -
Zitat von "Jens Droessler"
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Überhaupt keine Kopfschmerzen macht mir das UHF-Band. Ich habe viele Strecken noch nicht umgerüstet, und bisher genau gar keinee Probleme, nie gehabt.
ich hatte gerade erst letzte woche einen saxophonisten, dessen funkstrecke (mit den alten frequenzen) alle paar minuten seltsame geräusche von sich gab. wir haben alles überprüft, die anlage arbeitete einwandfrei und es gab unsererseits auch keine funküberschneidungen. aber danach hat es sich auch nicht angehört, es war eher ein pumpendes geräusch, so als ob da ein sender seine umgebung mit rufsignalen "abklappert".
das problem liess sich nicht abschalten, so habe ich ihm dann ein kabelgebundenes mikro gegeben... das hat sich etwa 15 km vor heilbronn ereignet, ländliches gebiet.Zitat von "Jens Droessler"...
Shure U4D- und nun verstärkt UR4D-Empfänger nebst passenden Sendern kommen zum Einsatz, da brauche ich auf 40m keine Richtantenne und es gab noch nie auch nur Dropouts, sodenn die Frequenzen so gewählt wurden, dass sich die Strecken nicht gegenseitig das Leben schwer machen. ...
ich nutze die 5000er funkstrecken von audio-technica. diese sind ebenfalls über netzwerk fernüberwachbar und laufen problemfrei.nun aber zurück zum thema.
für W-LAn gibt es ja einiges an antennentechnik. ich muss mich da mal kompetent beraten lassen. -
also ich lasse mein WLAN auch an. damit habe ich dann immerhin noch eine backuplösung, da mein pultsystem ja nicht zwingend auf das frontpult angewiesen ist (audio läuft weiter, auch wenn das "multicore" oder das pult ausfallen sollte)
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Zitat von "Kracky"
... wir sind von VHF auf UHF umgestiegen weil das die so hoch gelobte Technik war und wir hatten eigentlich nur Probleme auf verschiedenen Systemen von verschiedenen Herstellern, der Aufwand stand in keinem Verhältnis nur um vernünftige Ergebnisse via Funk ab zu liefern. Abgesetzten Antennen und, und, und... alles nur Krampf! ...
ich verstehe deine probleme nicht.
ich stelle meine (mittlerweile umgerüsteten) UHF-empfänger mit ganz normalen dipol-antennen auf die bühne und nutze sogar die geringste sendeleistung der handsender - das mache ich seit jahren so und hatte bisher nicht das geringste problem.
vorraussetzung ist natürlich, das der frequenzplan interferenzfrei angelegt ist. -
lege mir diese worte bitte nicht in den mund!
ich habe nie behauptet, dass man beim erwerb hochwertiger lautsprecher automatisch keinen gedanken mehr an akustische maßnahmen verschwenden muss.
ganz im gegenteil: ich behaupte schon seit vielen jahren immer wieder, das die investition in sinnvolle absorber oder diffusormaterialien wesentlich wichtiger ist, als jedes noch so teure elektronische equipment!
leider hat sich das am markt (und vor allem in einigen liveclubs) immer noch nicht herumgesprochen, das eine gute raumakustik das A und O einer für alle teilnehmer angenehmen veranstaltung ist... vor allem auch fürs publikum, welches dafür ja sogar geld ausgibt!eine möglichst hochwertige wiedergabe in guter akustischer umgebung und mit gutem equipment sollte daher unser bestreben sein. leider ist ersteres oft ein problem!
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Zitat
...Was nützt mir die Optimierung des Ein – und Ausschwingverhaltens meiner Holzschachtel im Millisekundenbereich, wenn die Betonschachtel in der ich sie betreibe über Sekunden nachschwingt?
in einem akustisch schlechten raum ist es tatsächlich völlig egal, ob eine bassbox möglichst signaltreu ist oder nicht.
aber zum glück gibt es ja auch noch andere veranstaltungen. :lol: -
gute idee!!
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Zitat von "billbo"
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Jede Halle hat eine Rückwand 8)...
ich glaube nicht, dass das soo einfach ist. kommt denn wirklich jedes problem durch die rückwand?
oder ist es vielleicht die rückwand hinter der bühne? oder ist gar die decke das grösste problem??
wenn ich nun meine "vernichtungsbässe" stumpf an die hallenrückwand stelle, kommt ihre regelung möglicherweise schon viel zu spät, um im relevanten raumbereich für sinnvolle abhilfe zu sorgen... man beachte die zum teil recht grossen laufzeiten in grösseren sälen (oder gar in richtigen hallen).
nein, ohne fundiertes wissen und ohne messtechnik geht das nicht zuverlässig, da bin ich überzeugt. -
Zitat von "DirkB"
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Ich will einfach das Zeug, was ich habe, so lange wie möglich betreiben und dazu gehört neben der Wartung auch die Reparatur.dagegen ist ja überhaupt nichts einzuwenden. und wenn du weder zeit- noch transportprobleme hast und dein analogequipment zudem noch gut gepflegt ist, steht der verwendung des equipments rein gar nichts entgegen.
Tobias:
die bezeichnung "ewig-gestriger" finde ich in diesem zusammenhang sehr überzogen.
es gibt immer noch genügend anwendungsfälle, wo man auch mit analogem equipment hervorragende ergebnisse erzielen kann.Zitat von "DirkB"...Deswegen ärgere ich mich dann schon, wenn in einem Mischpult von 1988 auf einem Kanalzug vier Elkos trocken sind. ...
jetzt übertreibst du aber auch völlig... 24 jahre sind für elkos eine verdammt lange zeit!und nochmal zum thema digipult:
ein digitalpult hat gegenüber einem analogpult wesentlich weniger bauteile und steckverbindungen.
man denke nur mal an die vielen kontaktprobleme mit bus-kabeln in analogpulten oder die überhaupt nicht seltenen kontaktschwierigkeiten mit insertbuchsen.
allein schon aus diesem grund sollten digitalpulte eigentlich zuverlässiger arbeiten. und die erfahrung zeigt mittlerweile, das da durchaus was dran ist.aus diesen gründen sollte man aus meiner sicht weder das eine noch das andere grundsätzlich verdammen.
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Zitat von "Mechwerkandi"
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IMHO besteht Einigkeit dahingehend, das es ohne das Ereignis (hier: Tieftonwiedergabe) keine notwendig zu beeinflussende Komponente (hier: Ausschwingverhalten des Raumes) geben würde. Wobei es in der Sache unerheblich ist, durch was das Ereignis ausgelöst wird.
Im Ruhezustand, ohne Anregung von aussen, verhält sich das System zunächst neutral, aber nicht stabil. Verursacherprinzip.
wenn ich diese zeilen lese, erkenne ich sofort wie ich dem problem möglichst effektiv entgegnen kann:
wir sagen das konzert einfach ab. :idea:aber... ob das wirklich zielführend wäre? :wink:
die zeitliche auslöschung der energie halte ich für eine grossartige idee.
doch auch da gibt es mal wieder probleme:
1. je nach eingebrachter energie (also wieviel akustische leistung schicke ich mit meiner anlage in den raum) müssen natürlich auch die aktiven absorber entsprechend leistungsfähig sein, um eine nennenswerte dämpfung zu erreichen.
2. die aktiven absorber müssen an geeignete positionen gebracht werden. dafür braucht es schon ein fundiertes wissen bzw. viiieeel erfahrung mit dieser materie. gerade letzteres tendiert aber leider gegen null - zumindest aus heutiger sicht.
3. die absorber müssen natürlich eingemessen werden! je nach umfang der gerätschaften dauert das natürlich! - und diese zeit steht live selten zur verfügung. -
was das thema auto angeht bin ich allerdings der meinung, das mir die technische bevormundung schon lange viel zu weit geht und ich gerne wieder ein auto hätte, an dem ich die bremsbeläge selbst wechseln kann... damit ich wieder mehr geld für mikrofone übrig habe...
in sofern sehe ich da keinen direkten zusammenhang mit den vorzügen bei digitalpulten. -
ich verstehe auch nicht, wieso es immer noch kollegen gibt, die meinen die iLive würde schlechter klingen als andere digitalpulte oder gar unzuverlässiger sein... solche storys hört man ja in der tat.
dabei gab es schon zuhauf vergleichstests, in denen die iLive zeigen konnten dass sie mit den soundcrafts und digicos klanglich absolut gleichwertig sind.
die teile sind nun auch schon ein paar jahre auf dem markt, verkaufen sich gut und die befürchtungen bezüglich zuverlässigkeit haben sich ebenfalls nicht bestätigt.
und was die einlernzeit angeht: das bedienkonzept ist so einfach und logisch aufgebaut, das es jeder ernst zu nehmende techniker in kürzester zeit verstanden hat. gerade in diesem punkt gibt es wirklich ganz andere kandidaten auf dem markt...vor allem der gute klang und die bedienphilosophie waren für mich damals ausschlaggebend, mir ein solches system zuzulegen. und nach mittlerweile drei jahren freue ich mich immer noch auf jeden gig mit dem system.
deshalb kann ich die iLive natürlich wärmstens empfehlen.ein satz an die analogpultliebhaber: die ilive klingt keineswegs wie die früheren digitalpulte, der sound ist eher warm und rund. das darf ich als ehemaliger analogpultfetischist vielleicht mal erwähnen

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Zitat von "4Art"
... und auf Lautstärke kommt's in dieser Installation überhaupt nicht an.
das hättest du aber auch erwähnen können. für relativ leise installationsanwendungen gibt es ja viel auswahl, da kann man sogar bose ... na ja, lassen wir das :lol: :lol: -
Zitat von "radartuete"
... funktioniert das auch in rechteckigen Galaxien?

du meinst dort:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w…,823961,00.htmlaber sicher!
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eben: die sache mit dem touchscreen wurde noch vor wenigen jahren von vielen kollegen völlig unterschätzt. da ich seit den 90er jahren viel mit touchscreens in installationen zu tun hatte (AMX), hab ich mich damals richtig drauf gefreut.
die allerwenigsten musiker die ich kenne (und das sind überwiegend profimusiker) hätten beim spielen auf der bühne zeit und muße, sich mit dynamikeinstellungen auseinanderzusetzen, die im zusammenhang mit ihrem monitor sinnvoll sein könnten. da gilt ohnehin: am besten kein kompressor, damit man sein eigenes spiel besser kontrollieren kann.
und den zugriff auf EQ einstellungen halte ich für problematisch, weil viele keine wirkliche ahnung haben, was das im zusammenhang mit ihrem monitor für auswirkungen haben könnte... "mist, ich höre in dieser besch... halle heut so wenig mitten und es schwingt so komisch nach - also drehe ich die mal rein..."
für die musiker auf der bühne genügen in der regel einstellbare pegelwerte, entweder über fader oder potis oder eben über einen touchscreen.