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Beiträge von wora

  • Anmerkungen zur Messung nach DIN 15905-5

    • wora
    • 18. März 2012 um 12:05

    diese messungen sind grundsätzlich immer kompromissbehaftet. die sauberste lösung wäre hier, direkt das elektrische signal am lautsprecher zu messen. dann hätte man die saubersten messwerte, denn wir sollen ja nur die elektronisch verstärkte energie messen.

    aber was ist mit der bühne?
    was ist, wenn man z.b. einen sehr lauten schlagzeuger hat?
    oder einen sehr lauten bläsersatz?
    oder eine abartig laute geige? :D

    messungen vor dem subwoofer sind natürlich blödsinnig, das sollte jeder messknecht wissen. das messmikro muss zwingend an die tops. dass man bei einer nahabnahme immer frequenzgangverschiebungen hat, sollten die ersteller der norm gewusst haben. auf dieses problem wird aber nirgends eingegangen.
    somit bleibt als konsequenz: besser man misst mit kompromissen, als überhaupt nicht.

  • Funkstrecken Frequenzen, alles was man Wissen muss u. sollte

    • wora
    • 18. März 2012 um 11:50

    du planst deine beschallungen also länger als 5jahre voraus?
    solche kunden will ich auch! :D

  • Mini-LA gesucht

    • wora
    • 18. März 2012 um 11:43

    der unterschied zwischen europäischen und amerikanischen installationen ist vor allem, dass man dort überhaupt keine probleme mit sichtbaren lautsprechern hat. hier leider schon...

  • Mini-LA gesucht

    • wora
    • 18. März 2012 um 11:42

    die idee mit dem monocluster könnte man dahingehend ausbauen, dass man eine relativ lange zeile aus mehreren zeilenstrahlern über der bühne montiert und diese korrekt auf das publikum ausrichtet.
    diese zeile könnte man dann optisch ganz gut kaschieren, in dem man zur senkrecht angebrachten linie noch einen waagerecht angebrachten balken montiert - schon hat man ein schönes grosses kreuz über dem altar/bühne!
    zugegeben: in einer moschee wäre das natürlich nicht die beste lösung ;)

    für die beschallung hätte diese lange zeile auch zu tieferen frequenzen eine bessere richtwirkung als herkömmliche direktstrahler, wobei dieser vorteil zum teil wieder duch raumreflektionen ausgeglichen wird. aber der akustische abstand zu den mikrofonen auf der bühne wäre hiermit auch gegeben, vor allem im für die sprachverständlichkeit sehr wichtigen präsenzbereich gäbe es hier durch die enorme vertikale richtwirkung einer zeilenanordnung wohl keinerlei rückkopplungsprobleme.
    aber vorsicht: mit den Fohhn-zeilen geht das nicht, hier bräuchte man richtige zeilenstrahler die nach dem prinzip einer linienquelle arbeiten.

    in diesem raum sind die möglichkeiten für eine beschallung mit vielen einzelquellen aber sicher begrenzt.
    vor allem die angesprochenen control1 knnm man hier vergessen, und zwar aus den von bernd genannten gründen. wenn man dagegen eine kirche mit vielen säulen hat, drängen sich diese für eine verteilte beschallung geradezu auf. viele alte kircheninstallationen waren durchaus funktionell, nur hatte man früher halt nicht so hochbelastbare chassis und keine controllerelektronik um wirklich schön klingende lautsprecher zu bauen, oder man war ganz einfach noch nicht auf die idee gekommen, diese zeilen elektronisch zu entzerren und mit einem delay zu versehen... wie dem auch sei, auch vor jahrzehnten gab es schon fachleute, die ihren job verstanden haben und gerade auch mit vielen einzelquellen die besten ergebnisse erzielen konnten. man darf das nicht generell verurteilen, jedes konzept hat eben seine vor- und nachteile. in einer grossen kirche mit richtig grosser nachhallzeit funktionieren direktstrahler eben einfach gar nicht... es kommt alo immer drauf an. im hier vorgestellten saal sehe ich auch vorteile durch die reduzierung der schallquellen.

  • Nachhaltigkeit durch modulare Mischsysteme

    • wora
    • 17. März 2012 um 22:36
    Zitat von "Juergen Wilhelm"

    ...Ab kommenden Mittwoch geht das......:-)


    wie... passiv splitten geht doch schon lange ;)

  • Neue Lautsprecher von d&b ?

    • wora
    • 17. März 2012 um 19:38
    Zitat von "Elias"

    http://www.dbaudio.com/de/systems/black-range/v-series


    sorry, aber der link ist, wie ich schon geschrieben hatte, nichtssagend.

    besser ist das hier:
    http://www.dbaudio.com/de/systems/black-range/v-series/v8/

  • Nachhaltigkeit durch modulare Mischsysteme

    • wora
    • 17. März 2012 um 19:36

    ja, dieses manko wird uns natürlich noch lange erhalten bleiben.
    deshalb: besser passiv splitten ;)

  • Mini-LA gesucht

    • wora
    • 17. März 2012 um 19:23

    ich werde das jetzt nicht am rechner simulieren, das bezahlt ja keiner. 8)

    aber eines sehe ich auf einen blick: im multifunktionsraum würde ich zwingend abschaltbare delaylautsprecher anbringen. bei geschlossener faltwand (ich nehme an, das es sich um sowas handelt) werden sie abgeschaltet.
    die anforderungen für die frontlautsprecher sinken hier gleich erheblich, weil sie überhaupt keine 20m mehr beschallen müssen! denn bei geschlossener wand zum multifunktionssal wäre das durch die entstehenden reflektionsflächen absolut kontaproduktiv.

    jetzt kommt es also nur noch drauf an, wo man die lautsprecher hinbauen kann. ein guter kompromiss wäre rechts und links etwa an der vorderkante der bühne (natürlich an die wand, wo sonst ;) )
    hier könnte man jetzt z.b. mit schallzeilen arbeiten, die leicht richtung zuhörerköpfe geneigt installiert werden. dadurch ergeben sich weniger rückwandreflektionen, die positopnen recht weit aussen begünstigen einen etwas höheren sprecherabstand zum mikrofon.
    somit bleiben also gerade mal noch etwa 8m, die von den front-LS abgedeckt werden müssen. das ist ja keine allzu grosse herausforderung mehr.

    man könnte selbstverständlich auch lautsprecher von der decke abhängen. da könnte man noch bessere positionen finden, allerdings wird das in deutschland aus optischen gründen meist abgelehnt.

  • Nachhaltigkeit durch modulare Mischsysteme

    • wora
    • 17. März 2012 um 01:23

    das elegante an MADI ist vor allem, das es jeder kann und es absolut zuverlässig ist!

  • Funkstrecken Frequenzen, alles was man Wissen muss u. sollte

    • wora
    • 16. März 2012 um 10:05

    auch auf die gefahr hin das ich mich wiederhole:
    die preise müssen rauf, damit sich die strecken früher amortisieren.
    im moment gibt es keine andere möglichkeit.
    im prinzip sind auf dauer alle frequenzbänder unsicher weil die politiker den staatshaushalt ganz offensichtlich darüber sanieren wollen...

  • Mini-LA gesucht

    • wora
    • 16. März 2012 um 09:55

    wenn sie nach unten geneigt waren ist das ok, ansonsten wäre es ja genau so sinnvoll wie ein griff ins klo... :D

  • Mini-LA gesucht

    • wora
    • 16. März 2012 um 00:09

    ja, das konzept mit EINEM hochtöner passt nicht so perfekt zur problemlösung.
    wenn man einen wirklichen linieneffekt haben möchte, wäre hier z.b. eine bose MA12 vielleicht gar nicht so falsch... 2 stück übereinander, damit sollten sich die 15m sinnvoll beschallen lassen ;)
    oder eben jede andere box, die mit vielen kleinen breitbändern arbeitet.

    aber ich muss mich wiederholen: vielleicht gäbe es ja auch noch andere lösungen? um das auszuloten, müsste man sich den raum aber mal anschauen.

  • Fragen zum NTi Xl2

    • wora
    • 16. März 2012 um 00:01

    hallo gun, willkommen im forum!

    ich setze seit einiger zeit (sporadisch) Levelcheck ein.
    das programm ist einfach zu handhaben und gibt bereits ein fertiges protokoll aus, auf wunsch sogar mit einer guten grafischen darstellung der messwerte. da muss man also nix mehr in excel importieren oder sonstige spielereien, für die auf dauer sowieso niemand zeit hat...

    als messmikrofon kann ich das db-mess mikro empfehlen (kann man bei unserem admin erwerben)
    zusammen mit einem kalibrator (z.b. center326), einer einfachen soundkarte und einem kleinen (gerne auch älteren) laptop liegt diese investition deutlich unter dem XL2, für den du ja ohnehin auch noch einen kalibrator bräuchtest.

    den XL2 würde ich eher empfehlen, wenn man ein handliches und sehr flexibles messgerät für unterwegs braucht. in eurer anwendung wäre das teil ja voll unterfordert ;)

  • Funkstrecken Frequenzen, alles was man Wissen muss u. sollte

    • wora
    • 15. März 2012 um 23:49

    damit bist du jetzt allerdings reichlich spät dran... entsprechende petitionen an den bundestag gab es schon vor zwei jahren.

    in zukunft darf man seine preise eben nicht mehr für sehr lange laufzeiten kalkulieren, die funkanlagen müssen sich schon in wenigen jahren bezahlt machen. also: preise rauf!

  • Mini-LA gesucht

    • wora
    • 15. März 2012 um 22:34
    Zitat von "thc"

    ...
    Die Leute haben sogar extra einen auf Raumakustik spezialisierten Architekten kommen lassen, um dessen Meinung zu hören...


    uuuhhh... "raumakustik" und "architekt"... die beiden fachgebiete schliessen sich normalerweise gegeneinander aus ;)

    scherz bei seite:
    man müsste einfach viel mehr über den raum wissen.
    selbst ernstgemeinte tipps ins blaue hinein können funktionieren - aber auch das genaue gegenteil ist möglich ;)
    man könnte nämlich auch die position eines normalen LS so wählen, das er gar nicht gegen die decke strahlt. aber wie gesagt: das sind tipps, die ohne genaue kenntnisse der problematik ins leere laufen.

  • Systemamps / Systemracks

    • wora
    • 15. März 2012 um 22:17

    der grösste vorteil von systemamps ist die gesicherte performance für den kunden - und natürlich für den hersteller!

    es gibt schon immer verschiedene lösungsansätze für das problem, und alle haben ihre vor- und nachteile.
    oder anders gesagt: wenn es nur EINE beste lösung gäbe, würden das einfach alle so machen...

  • Neue Lautsprecher von d&b ?

    • wora
    • 15. März 2012 um 21:42

    systeme/schwarze produktlinie/V-serie.
    toll, ich sehe da ein paar bildchen und ein bisschen englischen text... sehr aussagekräftig ;)

    ...
    ähem... die page ist ein bisschen kompliziert...
    bedienungsanleitung:
    wenn man über "inhalt" geht, kommt man an mehr informationen. 8)

    die box hat also
    2x10"
    1x8"
    2x1,4"

    die box soll aber trotzdem passiv betrieben werden.
    ich bin wirklich gespannt, wie gut man das hinbekommen hat.

  • micW i436

    • wora
    • 15. März 2012 um 21:29

    ich habe dieses mikrofon letztes jahr gekauft, als es gerade auf den markt kam.
    da ich mit dem iPhone aber ohnehin nur feedbacks messe, brauche ich das in der regel gar nicht. dafür genügt das eingebaute mikro voll und ganz.

    richtige messungen kann man damit ohnehin nicht machen, siehe anmerkung von Tomy und Gert.

    in einem speziellen fall konnte ich das i436 dennoch sinnvoll nutzen:
    da hatte ich mal einen seltsamen monitor vor der nase, der komisch klang. denn habe ich einfach ein rauschen auf den wedge gegeben und mittels dieses kleinen mikros die frequenzen etwas geebnet. das hat danz gut geklappt, da ich im direktschallfeld messen konnte.

    weil es aber schön klein ist, habe ich es fast immer dabei ;)

  • Funkstrecken Frequenzen, alles was man Wissen muss u. sollte

    • wora
    • 15. März 2012 um 21:12

    was bleibt uns denn als alternative?
    entweder wir rüsten um, dann können wir wieder ein paar jahre funken.
    oder wir rüsten nicht um - und riskieren probleme bei der veranstaltung.

    heulen bringt ja nix, wir müssen schon selbst schauen wie wir die probleme lösen.
    unter dem strich kann das also nur heissen, das wir alle unsere preise entsprechend nach oben anpassen müssen!
    und zwar wirklich alle.

  • Nachhaltigkeit durch modulare Mischsysteme

    • wora
    • 15. März 2012 um 13:31

    so wie es aussieht ist die mischergemeinde also immer noch unzufrieden mit den möglichkeiten, obwohl wir in den letzten jahren so viele "revolutionen" hatten ;)

    wir können hier vieles fordern, aber letztendlich sind hier die hersteller gefordert. sie müssen schliesslich erstmal die entspechenden konzepte anbieten!
    mal sehen was da in näherer zukunft so passiert.

    wir befinden uns ja noch lange nicht in der endphase der digitalpultentwicklung.
    wir sind immer noch erst am anfang!
    ein bisschen geduld ist gefragt... bereits vor jahren hab ich darauf hingewiesen, das die analogtechnik auch mehrere jahrzehnte brauchte, bis es wirklich übergreifende standards gab. und man alles mit allem verbinden konnte. das gibt es bei den digitalen bisher nur ansatzweise, aber das wird (muss) sich sicher noch ändern. aber wie gesagt: die ansätze sind ja immerhin bereits da (in form von steckkarten)

    das iLive system war lange zeit das innovativste system was die verknüpfung verschiedenster stageboxen mit verschiedensten mischoberflächen angeht. aber das funktioniert nur zuverlässig, so lange das innerhalb des wirkungsbereiches eines herstellers entwickelt wird. sobald da mehrere interessen konkurrieren, geht das schief. zumindest im moment noch!
    in näherer zukunft könnte da vielleicht SAC die lösung sein, wenn man da endlich nicht mehr basteln muss.

    ein system, das alle geräte aller hersteller gleichermassen geschickt (und stressfrei!) miteinander verbinden kann, sehe ich aber noch nirgends.
    ich schliesse mich hier der meinung von wetterauer an, der einige probleme ganz gut beschrieben hat.

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