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Beiträge von chw

  • 30 Verletzte durch Laser auf Veranstaltung

    • chw
    • 6. Dezember 2008 um 14:37
    Zitat von "rayman"


    Das ist bereits so! Laser ab 5mW müssen auf JEDER Veranstaltung angemeldet werden und vom TÜV abgenommen werden. Ein "LSB Wisch" allein nützt da gar nix.
    Nur hält sich kaum einer daran. In diesem Fall gilt auch der allseits bekannte Spruch "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht". Denn wenn was passiert haftet der Verantwortliche in unbegrenzter Höhe mit seinem Privatvermögen. Das zahlt KEINE Versicherung, wenn der Laser nicht angemeldet und abgenommen war.

    Das ist ja das schlimme. Böse Frage: Welche Versicherung und welches Privatvermögen?
    Das wird bei vielen höchstens für die Voruntersuchung in der Augenklinik reichen. Die Behandlungskosten übernimmt erstmal die eigene Versicherung, aber Ausgleichszahlungen für Berufsunfähigkeit usw.?
    Ergebnis ist dann das der der den Schaden hat auch noch finanziell ruiniert ist und derjenige der den Schaden verursacht hat auf keinen grünen Zweig mehr kommt. Danach sind alle immer schlauer, aber die Weitsicht sich mal zu überlegen was durch das eigene Handeln passieren könnte die fehlt sehr oft.
    Manchmal durch Inkompetenz in Verbindung mit Unwissenheit, schlimmer noch aber sehr oft durch Ignoranz und den Gedankengang "ging immer gut wird wieder gut gehen,...haben wir immer so gemacht....lass de Spassverderber und Sicherheitsfanatiker doch labern usw."

    Die Hürden die ich Angesprochen habe bezogen sich auf den Bezug der Laser, solange sich Hinz und Kunz Laser jeder Leistungsklasse kaufen kann ändert sich daran auch nichts. Gerade wenn die Laser beworben werden wie jeder "zappeleffekt" mit einer 150W Glühlampe auch.

    Die örtlichen Behörden (gerade auf dem Land) haben auch nicht die nötige Kompetenz, geschweige denn das nötige Personal die entsprechenden Kontrollen durchzuführen. Woher sollen die auch wissen was in jeder kleinen Halle oder Feldscheune denn aufgebaut wird?

    Gestern stand in der Zeitung das es Überlegungen der EU gibt schrittweise und ab 2016 komplett den Handel mit konventionellen "Glühbirnen" zu untersagen.
    Ungeachtet der Tatsache ob so ein Ansatz sinnvoll ist oder nicht -
    da geht so etwas dann plötzlich. Bei den Lasern muss es anscheinend in Europa oder Deutschland erstmal publikumswirksam schwerverletze erblindete Gäste geben. Dann werden sich die "Verantwortlichen" mit Vorschlägen zur Regelung gegenseitig überbieten, jeder meint er hätte das schon lange vertreten um sich zu profilieren. In der Folge wird es überstürzte Regelungen und Gesetzte geben und jeder im Dunstkreis der "Verantwortlichen Ressorts" der weis wie man Laser schreibt wird im plötzlich zum "Experten" und erarbeitet neue Regelungen die den Einsatz dann auch bei größeren Events nahezu unmöglich machen werden.
    Nebenerscheinung wird dann der Dorfpolizist sein der die hiesige "Disco" besucht und die Abschaltung der Movingheads fordert da Laser ja verboten sind.

    Hier sollte es sinnvolle Regelungen geben, das die Leute mit der nötigen Kompetenz auch noch einen Entscheidungsraum haben bei der Gestaltung von Showeffekten mit Lasern. Diese können dann auch den nötigen Nachweis der Sicherheit durch Berechnungen oder Messungen erbringen und von einem unabhängigen Gutachter bestätigen lassen.

    Von daher wäre ein einfaches Verbot des "in-verkehr-bringens" in meinen Augen die effektivste Lösung dieses "Problem" zu beheben. Kaufen nur mit echtem Nachweis der Sachkunde.
    Die Hürde etwas wissentlich "verbotenes" zu vewenden liegt doch um Welten höher als der derzeitige Status Quo mit bunten Prospekten und Finanzierung von 500mW Lasern für 500 Euro über diverse Banken.....

  • Lichttechnik bei "Raab-Events" :shock:

    • chw
    • 30. November 2008 um 17:15

    Ich hab für "Wayne" gestimmt. So einen Button sollte es öfter geben!
    War auch der einzige Grund für meine (An)Teilnahme ;)

    Bei den vielen dieser Events geht es immer mehr in Richtung möglichst "viele große Lampen", die die meiste Zeit nur eine kreisförmige Bewegung aus irgendeiner Effektengine durchgeführt haben.

    Gute Lichtshow ist wirklich was anderes, hier sollte "gewinke" der Lampen nur ablenken und den Ganzen einen Hauch des außergewöhnlichem liefern. Was ja auch gelungen ist wie dieser Tread hier beweißt.

    Edit: Die Technik beim "Bambi" gehört in die gleiche Kategorie.

  • Party und Stage Bilder von Hobby Kisten Schleppern

    • chw
    • 30. November 2008 um 14:05
    Zitat von "J3004"

    weil es leute gibt die sowas haben wollen?

    Die Musikhäuser dürfen verkaufen was sie wollen, ob das nachher so gemacht werden darf, ist denen doch egal..

    So ist es.
    Wenn die nur die "amtlichen" (= nach den einschlägigen Regelwerken und der menschlichen Vernunft sicheren) Systeme verkaufen würden dann sinkt der Umsatz da so ein System locker das 4-X fache kostet.

    Ist die Traverse auf den "ausgefahrenen" Stativen geblieben und wurden auch keine Sicherungsseile verwendet ist der aufbau nicht in Ordnung. Aber ich verkneife mir jetzt einen weiteren Kommentar da dies nur ein schmaler Bildausschnitt während des Aufbaus ist.
    So zurück zu den bunten Bildern.... ;)

  • 30 Verletzte durch Laser auf Veranstaltung

    • chw
    • 29. November 2008 um 14:57

    Wenn das Fachleute durchführen, haben diese Geräte eine Berechtigung und sind durchaus eine Ergänzung und Bereicherung.
    Das kostet jedoch in der Praxis (viel) Geld und damit wird sich das rein ökonomisch nur bei größeren Veranstaltungen oder sehr spendablen Veranstaltern (Firmen, Werbung usw.) rechnen.

    "netter Technischer Effekt" - genau das ist das Problem.
    Da werden Bilder von Großveranstaltungen gepostet und schon meint jeder schuppen in Dorf und Stadt er braucht das auch.
    Im Internet gibts dann Laser für unter 1000 Euro aus Fernost.
    Kostet so viel wie ein zappel Flower und einen Bruchteil eines guten Movinghead, super Effekt - das muss man haben.

    Leider sehen die wenigsten einen Unterschied zwischen einem dieser zappel Flower Effekte und einem Laser mit irgendwas zwischen 100 und 1000mW, genau was das eh niemand - denn im Datenblatt steht nichts wissenschaftlich fundiertes und Messgeräte sowie die das Wissen um deren richtigen Einsatz sind auch nicht vorhanden.

    Wie will der Besitzer nun abschätzen was gefährlich ist und was nicht wenn er nicht mal genau weiß was vorne rauskommt?
    Les doch mal ein "Handbuch" eines solchen Lasers, da stehen Dir die Haare zu berge. Irgendwo im kleingedruckten dann ein Satz wie "nicht für öffentlicher Einsatz bei Personen benützen"

    Leider hat so gut wie niemand der sich einen Laser für weinige hundert Euro im Versandhandel bestellt die nötige Kompetenz diesen auch einzusetzen. Auch wenn der oder diejenige das bestimmt anders sehen.
    getop wird das nur noch von der Spezies die meinen sie könnten durch selberbauen nach Anleitung aus einem Forum noch Geld sparen und "mehr Power für weniger Geld" erhalten. Und da liegt das eigentliche Problem - nicht an den Lasern, sondern an deren Anwendern in diesem Bereich.

    Daher denke ich gehören die Laser die auf 99% aller Disco und Veriensfeiern in die Leute blitzen einfach verboten da zu schnell etwas passieren kann das irreparable und wirklich schwerwiegende Folgen für die Gesundheit unbeteiligter haben könnte.
    Ich bin dafür hier echte Hürden einzubauen, also eine richtige Prüfung mit Zeugnis und nicht so ein löchriger Alibi Zettel wie dieser "LSB Wisch" nach einem Wochenendseminar den manche doch wirklich als Nachweis Ihrer Kompetenz in Sachen Laser ansehen. LSB kann in der Praxis jeder werden und das darf nicht sein.

    Edit:
    PS:Ich besitze keinen Laser und setze auch keine ein und bekomme für solche Postings auch kein Geld ;)

  • Frage zu Dimmerpack

    • chw
    • 29. November 2008 um 14:29

    Ich würde die Wahl des Dimmers nicht vom Pult abhängig machen.

    Wer sagt denn das Du in ein oder zwei Jahren noch mit diesem Pult arbeitest? Gerade solche kleinen billigen Steuerungen haben doch eine recht kurze Halbwertszeit. Entweder werden sie zu klein, die Ansprüche steigen oder sie gehen einfach kaputt.

    6 Kanal Dimmer sind nichts verkehrtes, wenn Du nur 4er Bars hast kauf Dir eine Harting - Schuko Splitbox und häng 2 Floorspots dran oder was auch immer.
    Notfalls eben mit einem weiteren billig Pult nur für konvetionelles Licht. Dimmerkanäle gehören eigentlich zu dem was man nie genug haben kann, daher würde ich aus Platz- Preis- und Leistungsgründen eigentlich nur noch 12 Kanal Packs kaufen. Wenn Du aber auf absehbare Zeit mit sechs Kanälen auskommst ist das auch kein Fehler ein solches Gerät zu kaufen.

    Zum Dimmer selbst - das ist fast schon ein Glaubenskrieg.

    Meine Erfahrungen mit billigen Botex und Showtec Dimmern habe ich selber gesammelt und nicht durch lesen in Foren oder "hören sagen".
    Dafür sind sie durchweg negativ.
    Kanäle defekt oder urplötzlich die Steuerungselektronik tot.
    Und das bei "bestimmungsgemäßer" und pfleglicher Behandlung.
    Einzig die 4 Kanal Packs Liteputer tun noch das was sie sollen.
    Diese werden aber nur selten eingesetzt und wenn dann für so kleinkram wie mal einen 500W Floorspot.

    Den Ärger den ich mit den billig Dimmern hatte hat mir keiner Bezahlt.
    Daher wurde Botex durch Arena ersetzt (mit Automaten) und seitdem gibt es keine Probleme mehr. Mit zugemieteten MA oder LLT gab es bisher auch noch nie Probleme, was ich von "budget" Produkten die durch dritte ab und an dazukommen nicht behaupten kann.
    Es gibt einen unterschied zwischen billig und günstig.

  • Lichtsteuerung (8 LED Par56) für Band ohne Lichtmischmann

    • chw
    • 23. November 2008 um 21:59

    Beim Frontlicht für "Grundausleuchtung" würde ich von LEDs Abstand nehmen.

    Es sei denn Ihr habt wirklich sehr viel Geld und könnt auch das leisten was auch was taugt. Der ganze "billig"LED Kram erreicht in meinen Augen nicht annähernd das was man mit einer 1kW Stufe oder einer simplen Par64 für "nur" 40-100 Euro zustande bekommt. Dafür kostet er teilweise das 4fache bei gleicher Leistung.

    Ich empfehle daher 2x4er Bars Par64 mit CP62 für die front. Der "Klassiker". Alternativ eignen sich auch einige PC oder Stufenlinsen wunderbar. Damit ist es auch einfacher einzelne Positionen hervorzuheben. In der Backtruss dann die LED Parkannen.

    Was ihr vermeiden solltet wäre die Mischung von LED und konventionellen Parkannen im "Programm"(also effekt licht- nicht front). Zudammen mit einigen 500W A1 "saufen" die LEDs schon gnadenlos ab.

    Wenn ihr sowieso einen PC mit Software habt dann würde ich auch jeder LED kanne eine eigene Adresse verpassen und diese in der Software gruppieren. Damit sind dann auch mal "chaos" Chaser möglich bei denen die Kannen wild und zufällig durch die Gegend "blitzen".
    Bei einigen Stücken wie z.B. wilden Gitarrensoli kommt das auch gut an.

    Was für Dich und die Musik eurer Band "gut"aussieht wirst Du selbst probieren müssen, was bei 8 LED Pars jetzt auch nicht so den Aufwand bedeutet.

  • Lichtsteuerung (8 LED Par56) für Band ohne Lichtmischmann

    • chw
    • 23. November 2008 um 15:51

    Genau.

    Noch komfortabler:
    An den PC einen Touchscreen und den neben einem Musiker platzieren der eh wenig zu tun hat (Keyboard, bass usw.)
    Dieser wechselt dann bei bedarf einfach den Chase und kann auch das Frontlicht "an/pause/aus" schalten. Taktung der Chaser per sound in.

    Bitte nicht den Fehler machen und den ganzen Abend blinken lassen, das sieht meistens nicht so gut aus.


    Was in der Art habe ich so auch schon bei einer Band etabliert die ab und an das gleiche Problem hat wie Ihr.
    Dort ist es mittlerweile auch noch einiges mehr was auf diese Art gesteuert wird.

  • PL4 von Stagetech

    • chw
    • 22. November 2008 um 15:35

    Ich denke nicht das sich das damit erledigt hat.
    :shock: Auf was für Ideen manche Leute kommen.

    "Adpater von Hirschmann auf Schuko"
    Wie sieht denn der aus? Sag jetzt bitte nicht Du hast einfach den Mantel großzügig entfernt und die einzelnen Schukos an die Adern montiert.
    (PE??)
    Wer hier Schuko verwendet der zeigt schon das er das lieber sein lassen sollte. Kaltgeräte, Powercon wären in meinen Augen schon über der "grenzwertig" marke. Aber Schuko :?

    Auch wenn der Dimmer "fest in die Jukebox" kommt - wie auch immer das aussieht -ändert an der Tatsache nichts.

    Wenn Du schon selberbauen willst dann mach das doch richtig und nicht so einen fahrlässigen Murks.

    Bei dieser Bastelei knallt es irgendwann unweigerlich. Spätestens dann wenn jemand mal einen einzelnen Stecker "falsch herum" in den Dimmer steck. Im günstigesten Fall (PL4 oder andere Stecker gestekt) haut es dann die Sicherung raus bevor jemand einen anderen Stecker berührt...
    Ist kein PL4 angeschlossen hast Du auf den anderen Steckern 230V anliegen.

    Wenn der Dimmer sowieso integriert werden soll dann bau die Kästen am besten auf Harting um (jede Farbe einen N+L, Dauerstrom ebenfalls L+N). Mit etwas mechanischem Können geht das - habe ich auch schon gesehen.

    Dabei nutzt Du dann einen Handelsüblichen Dimmer mit CEE bei dem Du eine Blende/Box baust in der intern dann auf eine "Phase" des Hartings Dauerstrom gelegt wird. Sauber und fast idiotensicher da die zuordnung N und L immer gegeben ist Zudem kannst Du 0815 Harting Leitungen verwenden.

    Die andere Möglichkeit wäre ein 19" Dimmer mit klemmenabgang (gibt es auch als asiatischen E Schrott von Showtec).
    Dort kannst Du dann ebenfalls eine kleine Box im 19" Format bauen in der Intern die Verteilung vorgenommen und der Dauerstrom aufgelegt wird.

    Wenn Du das Ganze dann noch mit einem vorgeschaltetem FI und passenden Sicherungen ausrüstest ist das eine saubere Sache.

  • PL4 von Stagetech

    • chw
    • 14. November 2008 um 23:10

    Die genaue Belegung musst Du auspiepsen, aber

    4 Pins sind für die Phasen der Leuchtmittel (immer 2 in Serie da 110V)
    1 Pin eine Phase (dauerstrom) für den Lüfter
    1 Pin ist der gemeinsame N für alles
    1 Pin ist PE

    Die ENH Leuchtmittel sterben schnell, immer zu zweit und sind nicht gübstig. Machen aber ein schöneres Licht als die Version mit den R7s Stäben da die Helden die diese Lampe designet haben mehr ans Marketing dachten als an sinnvolle Technik, sonst hätten die bei der R7s Version niemals "Dicrofilter" verbaut....was für ein Schwachsinn....

    Die Steuerung über einen handelsüblichen Dimmer würde ich an Deiner Stelle mal ganz schnell wieder vergessen!

    Gründe:
    Nur ein N für alle 8 Leuchtmittel und den Lüfter. Der querschnitt der Handelsüblichen Anschlussleitung ist 0,75qmm.
    8x250 = 2000W /230V = 8,7A
    Das ist viel für eine mehradrige Leitung mit nur 0,75qmm!

    Der Controller der zu den Lampen gehört verhindert das alle Leuchtmittel auf voller Last gefahren werden in dem er die gesamthelligkeit zurücknimmt oder es je nach Modell gar nicht erst erlaubt mehr als zwei Kreise zu nutzen.

  • Budgetorientierte Club Lichtanlage

    • chw
    • 14. November 2008 um 22:57

    Zum Aufhängen an Truss würde ich einfache schellen (Halfcoupler) empfehlen. Diese in der Version mit selbstsicheren Muttern, dann kannst Du das Sicherungsseil weglassen.

    Die Coupler kosten nicht viel, schau Dir mal die "leicht" Version von GlobalTruss an. Sind fast schon cent Artikel.

    Einen 30kg Scanner würde ich da nicht dranhängen, aber eine LED Parkanne ohne weiteres.

  • Pult welches LED PAR-Dimmung berechnen kann?

    • chw
    • 14. November 2008 um 22:45
    Zitat von "MatzePA"

    Licon kanns ;) (einfach die R G B Kanäle als Dimmer definieren)

    liegt aber wohl deutlich über dem Budget ...

    Das Feature das Du suchst nennt sich "virtueller Dimmerkanal" und so ziemlich jedes aktuelle ernst zunehmende "größere" Lichtpult hat dieses Feature. Ein "kleineres" Pult das so etwas kann ist mir nicht bekannt.

    Ich hatte bisher zwei Pulte in den Fingern die das können und die unter 5000 Euro Listenpreis liegen. Das eine ist eine GmA - onPC (PC Lösung) das andere eine LeapFrog48.

  • Budgetorientierte Club Lichtanlage

    • chw
    • 9. November 2008 um 21:02

    Kleiner raum, weisse Wände, elektro musik, underground, kein Geld für was vernünftiges.


    Klingt für mich nach der idealen Verwendung von günstigen LED Parkannen.
    Dafür gibt es schon zwei gute Dutzend + ein USB-DMX Interface + Freeware oder günstige Software zum steuern der LEDs über den bestimmt irgendwo beschaffbaren PC.

    Ich bin eigentlich kein Fan der LED Kannen, aber hier bieten sie sich an da:

    - kleiner raum mit hellen Wänden -> gut für RGB Farbmischung, geringe Leistung fällt weniger ins Gewicht, ein rudel 1kw Par64 wäre vermutlich schon "zu viel"
    - zusätzliche Effekte die mit herkömmlichen Kannen nicht möglich sind (Farbwechsel, schnelle chaser, strobe)

    - keine zusätzlichen kosten für Dimmer und deren Anschluss + Leitungen

    - sowieso kein Geld für was "richtiges" vorhanden ist und es für ca. 1500 Euro schon jede Menge dieser Kannen gibt. Ist mal eine defekt ist das auch kein großer finanzieller Verlust.

    Mhs, Scanner & Co kannst Du bei dem Budget vergessen, ebenso ein halbwegs vernünftiges Pult. Da bleibt nur PC + günstige Software mit Interface.

    Ich muss aber Zugeben das ich keinerlei Aussagen über die Langlebigkeit dieser billig LED Eimer im Dauereinsatz machen kann.

  • LED Band dimmen

    • chw
    • 9. November 2008 um 20:50

    Unterputzdimmer funktioniert bei diesen LEDs mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht, aus mehreren Gründen.

    Zum einen wegen vorhandener Steuerelektronik, die LEDs arbeiten mit 12VDC - also ist dort ein Netzteil eingebaut das aus 230V AC 12V DC erzeugt. Dieses stellt bei einem "dimmversuch" mit einem dieser Dimmer im besten Fall die Arbeit ein - im worstCase gibt es ein kleines Feuerwerk mit Rauch und Geruchsbelästigung.

    Zum anderen dem Funktionsprinzip einer LED, welche sich in diesem Kontext nicht einfach durch ein an oder abschneiden der Versorgungsspannung dimmen lässt.

    Hier sind andere Prinzipien gefragt wie variable Konstantstromquellen oder pwm Signale. Permanent könntest Du das je nach elektrokentnissen Umbauen, z.B. den max. Strom pro Segment begrenzen.

    Dann wäre aber vermutlich nicht diese Frage in diesem Forum ;)

  • Party und Stage Bilder von Hobby Kisten Schleppern

    • chw
    • 9. November 2008 um 20:04

    "Falsches Klettern auf einer Leiter" - leichtsinnig.

    Zu den MACs auf den Trusstempeln. Habe ich auch schon gemacht.
    (jedoch nicht mit Kabelbindern)

    Das geht je nach Traverse und MH auch ohne Bondenplatte, da z.B. die Füsse der MAC 250er zufällig in die Öffnungen der Rohre passen (Gilt für ATC-SB29). Sicherlich nicht die schönste Lösung aber deshalb nicht gleich per se unsicher.

    Allerdings hatten wir "nur" 2m hohe Stempel und die Macs mit einem schwarzen Spanngurt fest auf diesen verzurrt. Zusätzlich gabs noch ein Stahlseil drum. Da hatte ich absolut keine bedenken das der Mac "von sich aus" runterfällt. Eher das jemand den Stempel umrennt. Die waren daher mit schweren Stahlbodenplatten versehen und auf der Bühne wo kein Publikumsverkehr herrscht.

    Daher würde ich mir eher Gedanken machend das der Stempel ins wanken kommt und samt MH umkippt als der der fest verzurrte MH vom Stempel fällt. (Kabelbinder haben dort dennoch nichts verloren)

  • Party überzeugt nicht - Geld zurück?

    • chw
    • 9. November 2008 um 18:20

    Wenn das von außen schon "billig" aussah und Du geahnt hast was Dich erwartet- warum hast Du dann den Deiner Meinung nach zu hohen Eintritt überhaupt bezahlt?

    Geld zurück wirst Du mit an 100% grenzender Wahrscheinlichkeit vergessen können. Beschwer Dich beim Veranstalter und versuche es dort.
    Gerichte? Wegen sieben Euro? Was soll denn dieser Unfug.
    Jeder Rechtsanwalt lacht Dich aus, da vermutlich das Telefongespräch dazu schon das 10 fache kostet.

    Ansonsten verbuche es einfach unter "Lehrgeld" und meide solche Veranstaltungen zukünftig.

    Im übrigen ist es keinem vorzuwerfen mit einer "Party" Geld zu verdienen, wenn ich hier so die Beiträge lese dann kommt einem der Eindruck auf das es das normal ist das bei einer Veranstaltung eine rote Zahl oder eine schwarze null rauskommt.

    Wenn die Leute kommen und zahlen auch wenn da nur wenig Lichttechnik hängt um so besser für den Veranstalter. Kommen sich die Leute aber wie Du "veralbert" vor werden sie keine Veranstaltung dieser Art mehr besuchen und das Problem löst sich von alleine.

    Komplett anderst sieht es aus wenn an der Sicherheit gespart wird, aber das ist ein anderes Thema.

  • Auswahl neues Theater-Lichtpult

    • chw
    • 8. November 2008 um 21:42
    Zitat von "Daniel Wilhelm"

    Die hätte ich jetzt auch ins Spiel gebracht, da sie im Preisrahmen ist, eine komfortable Bedienung aufweist und auch zu größten Not mal einen Moving Head steuern kann.
    Schönes Pult!

    Soviel ich weiß gibt es die nicht mehr als Neugerät, zumindest ist das Pult seit geraumer Zeit von der Website mit den aktuellen Desks verschwunden.

  • Sonnestrahlen durch Bäume

    • chw
    • 8. November 2008 um 21:40

    Mit einer möglichst großen (>2,5kW) tageslicht Stufe von hinten/oben beleuchten und so die Sonne simulieren?

  • Auswahl neues Theater-Lichtpult

    • chw
    • 8. November 2008 um 14:19
    Zitat von "Tobias Bröcking"

    Guck Dir mal die Illusion 500 von Zerro88 an... damit hab ich 2 Jahre lang Generic gefahren und die Kiste ist echt komfortabel.... zur Not lassen sich auch ma ein paar Wackeleimer gut drüber steuern

    Toto

    Da würde ich eine Zero88 LeapFrog48 oder 96 vorschlagen, ist das zeitgemäßere Pult.


    Movinglights somit sind auch kein Thema mit dem Pult, gleiches gilt für
    LEDs und Washs. Arkaos kann auch eingebunden werden.
    Mit der neuen Software gibt es auch Dinge wie ColorPicker für RGB/CMY Mischung automatische Umrechnung von RGB nach CMY, eine Effektengine ist auch drin und über einen externen Touchscreen lässt sich das auch gut Bedienen.

    Das Pult gibt 4 Universes und auch Artnet aus, hat DMX -IN und Anbindung an alle namhaften Visualisierungstools, sowie einen Offline PC Editor der sich auch direkt mit WYSIWYG & Co. verbinden kann.

    Preislich liegt das Pult auch voll im Rahmen, bzw. darunter.
    Dieses Pult kommt vm Ursprung her auch eher aus der Theaterbereich. Das Teil würde ich für Theater jeder Licon vorziehen... die Licon ist ein RnR oder Disco Pult.

    Datenblatt 48er
    http://support.zero88.com/main/de/download/393
    Datenblatt 96er
    http://support.zero88.com/main/de/download/395
    Allgmeine downloads zum Pult:
    http://support.zero88.com/main/de/product/88
    Einziger Unterschied zwischen der 48 und der 96 ist die Anzahl der Fader.

    Die Datenblätter basieren noch auf der älteren Software Version, letztes Wochenende kam eine neue mit mehr Features, so wurde z.B. die Anzahl der Palettenspeicherplätze verdoppelt und es gibt nun 4 DMX Ausgänge an der Konsole. Die Software der LeapFrog, der Frog2 und der "neuen" Theaterkonsole "ORB" basieren (un)bestätigten Gerüchten zufolge auf dem selben Code ;)

  • VMB TL-054

    • chw
    • 8. November 2008 um 13:51

    Die ersten Einsätze mit den Liften sind vorüber, daher mal ein kleiner Bericht.

    Für die zulässige Last besitzen sie ein recht geringes Eigengewicht und passen auch problemlos aufrecht in einen Sprinter oder größeren Hänger.

    Hoch und runterfahren funktioniert auch Problemlos, auch mit weniger als der angegeben Mindestlast, allerdings sind die Lifte auch noch neu.

    Was mich aber stört ist die teilweise schlechte Verarbeitung!

    Die Knöpfe auf den Kurbeln der Füße hatte ich schon beim zweiten Einsatz lose in den Händen, einer fehlt schon.

    Ein Fuß lies sich nicht einstecken da die Schweißnaht im inneren der Aufnahme dermaßen hervorstand das es nur mit viel Kraft und tiefen Kratzern im Lack möglich war diesen Fuß ein und Auszustecken.

    Die zwei Gabeln eines Liftes sind in unterschiedlichen Winkeln verschweißt, so das die Truss unbelastet erstmal nur auf einer der zwei Gabeln liegt (ja sie waren "richtigherum" aufgesteckt). Das ist zwar nur minimal, sollte aber dennoch nicht sein.

    Alles eigentlich nur Kleinigkeiten, ein Kaufkriterium war aber das eben diese "Kleinigkeiten" nicht vorkommen sollten. Wenn das so ist kann ich auch "noname" Lifte kaufen.

  • Diskussion zu einem Selbstbaulaser

    • chw
    • 5. November 2008 um 18:01
    Zitat von "hell&dunkel"

    "Meist" heißt nicht "immer". Und nicht jeder, der im Laserfreakforum aktiv ist, weiß auch, was er tut. Erwirbt man Sachkunde seit neuestem durch Basteln und Schreiben in einem Internetforum?

    Wenn man in diesem und anderen Foren liest dann hat es den anschein als das manche wirklich denken man ist kompetent wenn man 3 Monate die neusten Flamewares über Marke XYZ vs. Chinakopie ZYX abonniert.

    Man kann sich Kentnisse aneigenen, aber ohne richtige Fachliteratur anzufassen wird das nie etwas - schon gar nicht bei Lasern.
    Ich bin mal so frei und behaupte das jeder ohne Studium oder einer Weiterbildung mit der gleichen Tiefe überhaupt nicht verstehen kann um was es da überhaupt geht, dazu ist das viel zu komplex. Dieses Wissen kann man sich durchaus selbst aneignen - aber alleine durch das lesen in Foren nicht.
    Baut jemand eine Box die schlecht klingt passiert nichts, selbst als Teenager mit der Hörkurve eines 90 jährigen lässt es sich leben.
    Nichts mehr sehen ist jedoch schon was ganz Anderes.

    Einige Mitglieder des Laserfreak Forums haben ganz nette private Seiten zur Berechnung von Laserprojektoren bzw. deren Daten und Dingen wie der MBZ Hier mal ein Beispiel: http://www.lasersafe.de/Nohd01.htm

    Wer mir so etwas ohne PC nur mit Papier und Bleistift für sein Gerät vorrechnen und erklären kann und auch in der Lage ist einen Laser in der Praxis sauber zu konstruieren und aufzubauen dem glaube ich wenn er sagt das ist sicher - allen anderen die in einem Forum Lesen Modul xyz ist super und wie viele einfach mal so drauf los basteln - ohne dasHintergrundwissen - sollten die Finger davon lassen
    Die spielen mit Ihrer und schlimmer noch mit der Gesundheit anderer.

    Der "LSB Schein"(den es eigentlich nicht gibt) reicht dafür definitiv nicht!
    Das ist ein Treppenwitz - nicht mehr. Höchstens eine Beruhigung fürs Gewissen und was um sich in Foren wie diesen aus der Verantwortung zu reden.

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    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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