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Beiträge von chw

  • LSC Maxim, MA Lightcommander oder Alternativen

    • chw
    • 9. März 2008 um 21:16

    3*32A = 96A * 230V = 22080W

    Ja Du hast richtig gerechnet. Allerdings musst Du bedenken das nicht immer alles gleichzeitig an ist. Bei einer ordentlichen Installation kann auch nichts passieren da bei Überlast die Sicherung des Stromanschlusses (hier der CEE32) auslöst.

    Die Zero88 Produkte sind nicht schlecht. Ich kenne zwar nur die Pulte, habe selber ein 7 Jahre altes Sirius, diese sind recht ordentlich und bis auf einige "normale" Ausfälle wie defekte Fader (verschleiß) oder mal ein gelockertes Kabel oder eine Platine war noch nichts größeres defekt.
    Ob Dir das Jester gefällt musst Du selbst testen, am besten mal live anschauen. Den Features nach sollte es zu dem was Du vorhast passen. Die nächste (und beste) Möglichkeit viele verschiedene Pulte unterschiedlicher Marken an einem Tag anzuschauen und auch anzufassen hast Du von Mi. bis Sa. diese Woche in Frankfurt.


    @ Mathias
    Was kam bei dem Chinaböller raus?
    Hab hier auch noch einen (ungenutzen) rumliegen der nur noch ein blaues Display anzeigt. Wenn das nur ein Chiptausch ist lohnt das vielleicht doch noch, zwecks Verkauf.
    Als Konsequenz dieses und einiger anderer Vorfälle habe ich jedenfalls die Asiaten ausgemustert. Stattdessen gibts nun was aus inländischer Produktion (Arena 1202A). Mal sehen wie dieses Fabrikat sich im laufe der Zeit verhält. Mit zugemietetem Material (Arena, LLT,MA) hatte ich bisher jedenfalls noch keinen Stress.

  • LSC Maxim, MA Lightcommander oder Alternativen

    • chw
    • 9. März 2008 um 17:28

    Nach meinen Erfahrungen keine "Asien Dimmer".
    Im Schulbetrieb halten die nicht lange durch, die gehen ja schon bei ordentlicher und pfleglicher Behandlung einfach so kaputt.

    Schau das Du die Dimmer (19 zoll 6 oder 12 Kanal) möglichst fest eingebaut in einem extra Raum neben der Aula hast, zu dem nur ausgewählte Personen Zugang haben. Wenn das nicht möglich ist zumindest in einen Schrank einbauen (19 zoll, abschließbarer Serverschrank -kein "normaler" Schrank). Dort lässt Du dann einen CEE63 legen, die Dimmer anklemmen und eine Unterverteilung für die Harting und CEE Dosen neben der Bühne anbringen. Zusätzlich lässt Du eine DMX Leitung vom Dimmerraum zur Bühne installieren. Viel Aufwand und kostenintensiv, für die Schule auf längere Sicht aber güstiger als jedes Jahr neue Dimmer in Plastikcases anzuschaffen.

    Sicherlich ist es verlockend das Ding in ein Case zu bauen um es auch mal wo anderst nutzen zu können, aber dann wirst Du bestimmt nicht lange Freude dran haben. Lehrer und Schüler bekommen alles kaputt und das Zeug kriegt schneller Beinchen als man schauen kann. Irgendwann kleben dann lustige Zettel auf dem Case wie "Kanal 1 und 4 defekt" oder keiner weiß wo das Case überhaupt ist. Vielleicht nicht im ersten Jahr, aber spätestens nach einer "Schülergeneration"

    Dieses Prinzip der Festinstallation in Nebenräumen hat sich bewährt. Ich habe schon 15 Jahre alte Stranddimmer in Mehrzweckhallen gesehen wo hinz und kunz jeglicher Vereine und Gruppen das Licht steuern, das Zeug ist fest eingebaut und nur die Bedienpulte sind zugänglich - die spielen heute noch.

    zum Pult:
    Auch hier gilt: Finger weg von Behringer & Co. Da sollte was robustes her für das es in 5 Jahren noch Ersatzteile gibt. Beispielsweise ein MA, ETC oder Zero88.

    Zu den LED Leuchten:
    Was willst Du damit machen? Was für Effekte? Farbige Gaze/Opera als Horizont beleuchten oder gezielte Punkte auf der Bühne farbig hervorheben?
    Die LED Par56/64 aus diversen Onlineshops taugen für das Ausleuchten absolut nicht. Genau so wenig wir für das gezielte Hervorheben. Genaugenommen sind sie nur für Discogeblinke zu gebrauchen.
    LED Fluter gibt es auch, sind aber teuer - da würde ich dann lieber in konventionelle Fluter und einige Farbfolien investieren. Ist günstiger, lebt länger und hat mehr "dampf" als die schwachen "low budget" LED Lampen. Auf jeden Fall benötigt Ihr erstmal mehr Strom ;)

  • Alcohol während einer Veranstaltung.

    • chw
    • 9. März 2008 um 11:17
    Zitat von "Eraser"


    darf ich dir diese Illusion rauben?

    Klar. Da ich nicht auf dem Bau arbeite, kann ich nur das berichten was ich so sehe wenn ich dennoch mal mit Handwerkern zu tun habe oder höre wenn ich mit Leuten rede die auf dem Bau arbeiten.

    Da ich/wir denen meistens was zu trinken und wenns länger geht oftmals auch ein kleines Vesper anbiete bekomme ich immer die Antwort Kaffee, Cola, Wasser. Kein Bier - selbst wenn der Chef nicht dabei ist.

  • Alcohol während einer Veranstaltung.

    • chw
    • 8. März 2008 um 17:11

    Ich verstehe diese ganzen Diskussionen nicht.
    Das ist och arbeitszeit - für jeden Arbeitgeber wäre es ein Kündigungsgrund wenn ein Arbeitnehmer mit einer Alkoholfahne zur arbeit kommt oder anfängt wärend der Arbeit Alkohol zu trinken.
    Das dies in gewissen Gewerben unterschiedlich gehandhabt wird ist ja bekannt, aber selbst "berüchtigte" Berufe (Baugewerbe) sind heute trockengelegt. Da gibts das Bier erst nach der Arbeit.

    Wenn jemand auf eine Fete zwei kleine Boxen mitbringt und eine Endstufe, diese Anschließt und dann mitfeiert, am nächsten morgen mit Kopfschmerzen das Zeug zusammenpackt - wems spassmacht.

    Wenn ich aber "Techniker" auf öffentlichen Veranstaltungen sehe die Betrunken arbeiten oder eine fahne haben dann ist eigentlich schon alles gesagt: Unproffessionelle Vollpfosten. Die Grenze zu "besoffen" würde ich bei "nicht mehr Fahrtüchtig" einordnen.
    Meistens passiert dies bei irgendwelchen kleineren Dorffesten wo der Sport/Musik/Gesangs[...]verein die "Technik macht". Bei halbwegs "amtlichen" Veranstaltungen wie z.B. Firmenfeiern ist mir das bisher noch nicht untergekommen.
    Ab und zu entwickeln manche dieser "Techniker" dann den drang einem beim abbauen helfen zu wollen, erzählen einem dann wie toll und gut sie sind.... von mir bekommen die nicht mal ein leeres Case in die Hand.
    Die bekommen eine kurze aber höfliche Ansage das ich zu tun habe und sie aufgrund Ihres Zustandes hier nur stören.

    Selbst im nüchternen zustand passieren ab und zu Fehler, dagegen ist keiner gewappnet. Schlimm wirds wenn die nicht erkannt werden, und Alkohol trägt da gewaltig zu bei. Immerhin ist es ein Nervengift.

    Das Musiker oder DJs ein gewisses "level" brauchen kenne ich, halte es aber eher für einen placebo Effekt. Solange sich der Konsum so in Grenzen hält das sie noch Autofahren dürfen (=! meinen Autofahren zu können) stört es mich eigentlich überhaupt nicht. Generell finde ich fast nichts abstoßender als besoffene Personen die unkoordiniert durch die Gegend irren und lallen oder mehr trinken als sie vertragen und sich das ganze dann nochmals durch den Kopf gehen lassen. Möglicherweise noch an meinem KFZ vor der Halle...

  • Brumm-Problem bei Stagebox (Monitor-Splitting)

    • chw
    • 8. März 2008 um 16:11

    Wenn Du 2 unterschiedliche Stromanschlüsse hast, achte darauf das diese auch "getrennt" sind, sonst brummt es gewaltig.

    Mit getrennt meine ich das z.b. ein Mischpult, Keyboard usw. auf Anschluss A über ein xlr mit der Endstufe auf Stromanschluss B verbunden ist.

    Ansonsten würde ich einfach mal testen und alle Geräte der Reihe nach dazuschalten, dann findet sich der Übeltäter meistens.

    Bei solch einem Problem macht die Gesamtmasse im Muco natürlich richtigen Spass - :twisted:

  • Belastung und Magnetfeld bei CEE

    • chw
    • 8. März 2008 um 16:05
    Zitat von "Kuddel68"


    Später jedoch stellt sich heraus, dass die Friteuesen in der Küche die gleiche Phase und Sicherung benutzen.

    Ok, schnell mit 2 50m-Strippen mit 5*1,5mm² die etwa 100m Entfernung überbrückt.

    Darum kläre ich so etwas vorher, was an welcher Sicherung hängt. Ein Blick in den Sicherungskasten reicht meistens.

    100m mit einem 1,5qmm halte ich für sehr fragwürdig für das was Du darübrr geleitet hast.

  • Visualisierung, welche Software, woher, ...

    • chw
    • 4. März 2008 um 22:12

    Für den gleichen Anwendungsfall nutze ich ebenfalls 3d EasyView.

    Allerdings hat mein Pult (noch ;- ) kein Artnet, daher verwende ich ein Soundlight DMX IN Interface. In Verbindung mit diesem wird aus der Demo eine Vollversion. Das gilt aber nur für EasyView, die Sunlite Suite muss extra bezahlt werden. Die Programme kannst Du aber direkt beim Hersteller per Kredikarte kaufen.

    Funktionieren tut es, live "nachprogrammieren" ist aber nötig, vor allem bei den Postitionen und solchen Sachen wie Goborotation.
    Farben, Gobos, Parkannen usw. lassen sich aber gut vorprogrammieren, auch einen Patchplan kann man erstellen. Die "CAD" Zeichnungen erinnern eher an solche Ausmalbücher für Kinder.

  • Neonrohre flashbar?

    • chw
    • 2. März 2008 um 22:17

    Du kaufst eine handelsübliche Leuchtstoffröhre aka "Neonröhre" (es ist Quecksilber das eigentlich Licht erzeugt, kein Neon) . Diese filterst Du blau, oder rot oder gelb oder... ein. Dann kaufst Du das passende Vorschaltgerät, = ein elektronisches, auch EVG genannt. Damit kannst Du halbwegs linear von 0-100% Dimmen und auch "flashen". Willst Du das ganze dann auch noch per DMX ansteuern benötigst Du je nach Vorschaltgerät noch passende Konverter. Eine Firma die sowas fertig oder zumindest verkauft ist z.b. Soundlight.

    Wenn Du die Röhren nur Dimmen willst versuchs mal mit einer parallen ohmschen Last (z.B. 100W "glühbirne" oder einer Par56). Irgendwann flackert es aber dennoch, und "flashen" geht nur bedingt.

  • Neue D&B Preisliste (nicht ernst nehmen)

    • chw
    • 28. Februar 2008 um 00:51

    Und wenns geklaut ist kommt es (hoffentlich) irgendwann ans Licht - dann bist Du die Anlage los und Dein Geld siehst Du bestimmt nicht wieder.

  • RockBand begleitung HILFE!

    • chw
    • 26. Februar 2008 um 23:13
    Zitat von "hpsg"


    Allerdings gebe ich auch nicht Unsummen an Geld für MA aus, das sprengt ja meistens den Preisrahmen erheblich. SGM tut es auch.


    Ich hab ja nicht geschrieben das alles ausser diesen Schlachtschiffen Müll ist. Diese Dimmer sind durchaus ihr Geld Wert, wer viel und täglich mit sowas arbeitet und/oder das auch noch jenseits von DorfDisco vermieten will der kauft sowas. Die vielen Firmen die diese Geräte einsetzen machen das sicherlich nicht aus Freude am Geldausgeben.

    Es gibt jedoch eine Menge oftmals kleinerer Hersteller aus Europa die durchaus brauchbare Dimmer bauen.
    Nicht so amtlich wie die MA. LLT & Co, aber dennoch Qualitativ in Ordnung. Viele haben nicht so eine unmenge an Features, aber wer braucht für Party PA schon Spannungs und Frequenzüberwachung im Dimmer. MANet/ArtNet/Can und was es noch so alles gibt sind wohl auch nicht das Thema.

    Natürlich kosten diese nicht ganz so "amtlichen" Dimmer immer noch (deutlich) mehr wie ein Botex, aber wesentlich weniger als MA, LLT & Co. Wer nur wenige Konzerte pro Jahr macht kann übrigends auch mit diesen "HighEnd" Dimmern arbeiten. Da ist mieten dann deutlich günstiger als kaufen.

  • RockBand begleitung HILFE!

    • chw
    • 26. Februar 2008 um 22:43

    4,5m soll wohl die Höhe sein, ansonsten ergibt das wenig Sinn. Achte bei den "Kurbelstativen" drauf das es geignete Lifte sind und das sie richtig Aufgebaut sind. (Kein Zugang des Publikums usw.)

    Der Parkannen Teil hört sich nicht schlecht an.

    Die Pinspots würde ich an die Backtruss hängen. Wirkt besser- finde ich. Bewegtes Licht von "unten" ist auch super, ich würde es aber umgekehrt machen. GoldenScans an Backtruss, Miniscans nach unten. Die Miniscans sind handlicher und lassen sich leichter ins Bühnenbild Integrieren ohne zu stören, zudem wirken die GS von hinten "mehr" da die Effekte (gobo rot usw) besser zur geltung kommen.

    Zu dem Dimmer.
    Hier im Forum gilt: Keine Links zu Online Shops!

    Das was Du verlinkt hast ist ein 4 Kanal Dimmerpack mit Schuko anschluss. Der ist billig. Das wars auch schon.
    Ich hab "früher" selbst mit einigen ähnlichen Packs gerbeitet. Es war furchtbar. Sieht besch...eiden aus, macht (zu) viel Arbeit und anständige Technik kannst Du bei den Abmessungen und dem Preis auch nicht erwarten.

    Ich würde Dir mindestens 6 Kanal, besser noch 12 Kanal Dimmer mit 16pol Harting Abgängen empfehlen. 2x sechs geht auch, kostet aber fast das Gleiche.

    Zusammen mit Harting 4er / 6er Bars ist das seit jahrzehnten bewährte und weit verbreitete Technik. Somit auch kompatibel zu evtl. mal zugemietetem Material.
    Alternativ gibt es auch Dimmer bars, von denen halte ich aber genausoviel wie von den 4er Packs an der Traverse.

    Nach eigenen Erfahrungen (ich mache auch kleine Konzerte mit kleinen Bands). kann ich von "China Dimmern" abraten. Sicherlich wird es andere geben die Sagen "tuts auch". Das mag durchaus der Wahrheit entsprechen, aber wenn ich anschaue welche Dimmer in den letzten Jahren Probleme gemacht haben, dann kamen die alle aus Fernost.
    Diese Probleme äusserten sich von harmlos (schlecht entstört - brummen in der PA), über mittel (DMX Fehler, Geräte auf dem Bus spinnen ab und zu) bis hin zu Fatal (Totalausfall durch hängende Software im Dimmer).
    Die Produkte um die es ging waren Fabrikate der Firmen Showtec, LitePuter sowie Botex.

  • So wird bei uns Karneval gefeiert...

    • chw
    • 26. Februar 2008 um 21:55
    Zitat von "Mahoni"


    Wir nehmen 4 Euro für die Disko und 14 Euro für den Galaabend. Das ganze ist zumindest noch (wegen leicht rückläufiger Zuschauerzahlen) finanzierbar! Leider geizen die meisten anderen Vereine bei uns auch an der Technik, aber das ist denen ihre Sache. Ich bin froh, dass wir mit den Jungs arbeiten können!


    Die Eintrittspreise für solche Feste bewegen sich hier in ähnlichen Regionen, wenn auch mit starken Schwankungen.
    Allerdings sind diese Feste primär zur finanzierung der Vereine, also soll am Ende noch möglichst viel übrig bleiben.

    Von daher wird halt gespart, manchmal an der falschen Stelle.

    Technik, Musik und speziell Lichttechnik ist für manche (nicht alle) Vereinsmenschen die sowas entscheiden meistens erstmal unnötig.
    Manche kaufen sich lieber ein 50l Fass Bier und machen ein Vereinsbes..... ähhm Fest, anstelle das Geld in zusätzliche Technik oder eine bessere Band/DJ/Musik zu investieren. Dort sind halt die Prioritäten anderst.
    Warum auch nicht - jeder wie er will.

    Glücklicherweise habe ich mit denen recht wenig bis gar nichts zu tun. Soviel Technik wie ihr da auffahrt habe ich aber auf noch keiner Fasnachtsveranstaltung gesehen oder auch nur davon gehört.
    (die "großen" im Fernsehen mal ausgenommen).

    Für mich ist das aber eine logische Entwicklung.
    Die Anforderungen um beim Publikum/Veranstalter Aufmerksamkeit durch Technik zu erzeugen steigen stetig.
    Durckvolle, gute kleine und große PA Anlagen sind immer noch teuer, aber nicht mehr so selten wie "früher". Seit jeder Dorf DJ seine Eurolite oder Showtec Mhs durch die Gegend fährt ist der Einsatz von "bewegtem" Licht nur noch was besonderes wenn es in Massen eingesetzt wird.
    Waren vor 10 Jahren auf den Festen einige secherbars und 4-8 Scanner noch "riesen Aufwand" und "wow-Effekt", so lockt das heute keinen mehr hinterm Ofen hervor. Im Gegenteil.

  • So wird bei uns Karneval gefeiert...

    • chw
    • 23. Februar 2008 um 20:25

    Darauf gibt es keine pauschale Antwort.

    Was an Material bezahlt wird, angemessen und sinnvoll verwendet werden kann das wird aufgebaut.

    Wenn in dem hier genannten Beispiel der Veranstalter das Spektakel finanziert und glücklich damit ist - warum nicht.
    Ob dieser massive Einatz von Technik alleine für die super Stimmung verantwortlich ist sehe ich mal skeptisch. Sicherlich mitverantwortlich - da spielen jedoch zu viele andere Faktoren eine Rolle um das alleine damit zu rechtfertigen.

    Viele Veranstalter verkennen immer noch den Einfluss der Lichttechnik auf die Veranstaltung. Das die Band nicht nur "laut" sein muss und gute PA Anlagen Geld kosten haben die viele verstanden. Das dies fürs Licht auch gilt aber nicht.

    Leider trifft man in der Praxis viel zu oft auf das Gegenteil - riesige Ansprüche treffen auf ein minimalistisches Budget. Da gilt es halt einen Kompromiss zu finden mit dem alle Leben können.
    Wenn explizit Mhs gewünscht sind, werden Mhs hingestellt - ich hab damit keine Probleme. Auch wenn es schon vorkam das ich der Meinung war das Geld wäre an anderer Stelle sinnvoller ausgegeben.

    Das was aufgebaut wird sollte den Ansprüchen genügen, das heißt für mich vor allem zuverlässig und sicher. Resultat ist lieber weniger "gutes" Material als viel billiges (chinaimporte) das unzuverlässig Funktioniert.
    Ob nun Martin, Robe oder VL auf den Kisten steht ist mir, dem Publikum und dem Veranstalter bei einer 0815 Fasnachtsveranstaltung herzlich egal.

  • So wird bei uns Karneval gefeiert...

    • chw
    • 23. Februar 2008 um 14:25
    Zitat von "MoreThanMusic"


    naja, das PAs an Gabelliften geflogen werden ist Gang und Gebe. ABER: speziell diese Lifte mit der Cobra4 (Fantek/Magitec) haben keine Sicherung(sbolzen), hängen also immer im Seil. Beispielsweise Work oder VMB Gabellifte haben Bolzensicherungen

    Es stimmt das diese Lifte keine Bolzen haben, dennoch verfügen sie über eine zweite (unabhängige) Sicherung, welche greift wenn das Seil gerissen ist. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie die Notbremse bei Fahrstühlen.

    Dieses System mag Vor und Nachteile haben, aber ich erkenne jetzt nicht ganz den Kritikpunkt Deiner Aussage?
    Sind Bolzen die einrasten besser?

    Edit:
    1) Woran erkennst Du das dies Fantek Lifte sind?
    2) Würde ich mir eher Gedanken machen ob Outdoor + Lift = Gute Idee
    3) Würden mir die Ausrichtung der Stützen (Kurbeln) auf dem Foto noch mehr sorgen machen als die Frage 1 und 2 oder ob die Teile C1 haben.

    Ach ja, zum ursprüglichen Post (es weicht mal wieder ab hier):

    Was verlangt Ihr an Eintritt - wie finanziert sich das?
    Varilite & Hog sind ja ganz nett, aber bei uns geizen die meisten Vereine schon rum wenn es um 10 Floorspots zur Hallendeko geht. (Und das bei Veranstaltungen mit Besucherzahlen im 4stelligen Bereich...)
    Da bekommt man die Frage wie man mehr "Athmosphäre" schaffen könnte, bei der Frage was es kosten darf: "Ja so 100 Euro wären schon drin...". Naja. - Aber das was Ihr macht ist zwar nett, aber ich halte es für irgndwie übertrieben.

  • 24 pol Harting auf 16 pol Harting

    • chw
    • 21. Februar 2008 um 18:47
    Zitat von "Olli Reder"


    Hat dar einer vorschläge welche gute sind sollen wieder 4 Par 64 drauf und noch 1 oder 2 freie steckdosen haben. und das ganze zum anbauen an eine Travers. ach ja und natürlich über 16 pol Harting in/out
    Preis sollte so in Mittelfeld liegen.

    Das was Du beschreibst sind handelsübliche 6er Bars. Gibts von X Firmen in rund, eckig, meistens um die 2m lang. Es gibt auch kürzere 4er Bars mit 6 Schukodosen. In/Out ist kein Problem.

    Viel falsch machen kann man nicht, wenn man nicht grad die billigste Chinaware kauft. Ich würde Rundbars nehmen, sehen besser aus und lassen sich leichter montieren. Zwei Hersteller die mir spontan einfallen wären Thomas und Ultralite. Oder halt Chinagerümpel, Eurolight & Co.

  • 24 pol Harting auf 16 pol Harting

    • chw
    • 21. Februar 2008 um 11:22

    Mir stellt sich die Frage ob es nicht einfacher wäre die Bars auszutauschen?
    Dieses 24 pol Geraffel ist ja so wie es aussieht zu überhaupt keinem Standart kompatibel.

    Wenn das eher fest installiert ist und es nur darum geht neue Dimmer dranzuhängen, wäre meine Lösung ein 19" Gehäuse (Sommer, Connex usw.) mit einer Hutschiene, einigen Reihenklemmen und dann den passenden Abgängen am Gehäuse daran. Richtig verdrahtet ist das dann eine felxible und saubere Lösung.

    Dazu sollte man die Belegung des 24 Pols kennen und auch über etwas "hintergund" Wissen über Strom&Spannung verfügen, im zweifelsfall also lieber jemanden machen lassen der sich Auskennt.
    Diese 19 Zoll Box wird dann zusammen mit einen 12 Kanal Dimmer (Harting oder auch Klemmleiste) in ein Case verbaut, oder auch getrennt und dann mit 2x 16pol an den Dimmer angeschlossen.
    Es muss auch nicht zwingend 19" Zoll sein, ich würde aber ein Gehäuse einer Bastelei mit 2 (Last)Multicorekabel in ein Hartinggehäuse vorziehen.
    Für 16pol gibt es zwar welche mit 2 "Eingängen", bei 24pol hab ich das noch nicht gesehen.

    Die Idee mit den Dioden auf der (wechselspannungs) Lastseite ist absoluter Blödsinn. Wie schon erwähnt wäre das ein primitiver nicht sehr guter Gleichrichter.

  • Neue PAR64 Lichtanlage

    • chw
    • 20. Februar 2008 um 01:48
    Zitat von "Dienervt"

    Zu dem 2 Angebot:

    Meine Erfahrung: Der LC 2412 Controller (Behringer) ist unbrauchbar:
    Elektronik hängt sich auf und die Tasten gehen extrem schnell kaputt.

    Volle Zustimmung. Pulte die sich Aufhängen, selbst nach einem Neustart nicht mehr zu beleben sind und dabei wilde dmx Werte ausgeben braucht man nicht mal im PartyPA Bereich. Das die Tasten von minderer Qualität sind kommt noch dazu, das wäre aber nicht unbedigt das k.O. Kriterium. Wenn zuviel defekt ist fliegts halt weg, reparieren lohnt da ja nicht mehr.
    Allerdings unkontrollierte Aussteiger und so viele (Software) Macken wie das Teil hat machen es zu einem nicht kalkulierbaren Risiko,
    So teuer ist dann ein gebrauchter MA12/2 im Verhältniss zu einem neuen 2412 nun auch nicht mehr.

    Zu der Frage externer Dimmer oder Bars:
    Ich kenne Personen die schwören auf diese Bars, ich gehöre nicht dazu.
    Gründe sind einfach:
    - Dimmer verteilt in der Traverse, kann unbequem werden in 5m höhe...
    - Der Verkabelungsaufwand wird nur scheinbar weniger (Strom mit passendem Querschnitt und DMX)
    - unflexibel, schnell mal eben umpatchen ist nicht möglich.
    - unflexibel II: unpraktisch für Floorspots oder weit auseinanderhängende Stufen.
    - wenig Leistung pro Kanal
    - Kleines Gehäuse -> oft Temperaturprobleme
    - schlecht entstört.

    Tante Edit meinte ich soll mal auf die Uhr schauen, es ist 1:49 und wir haben den 20.02.08 - der Ursprüngliche Post war vom 10.06.2006.
    Ich denke das Thema hat sich erledigt ?!
    (den text lass ich jetzt dennoch stehen)

  • DMX Adressierung Martin Mac 250 (+)

    • chw
    • 19. Februar 2008 um 13:44

    Wer kommt denn auf solche Ideen?

    Die Mac250+ sind klassisches Effektlicht und leuchten in Richtung des Publikums. Frontbeleuchtung mit Parkannen oder Stufen/PC.

    Sicherlich kann man Frontlich mit MHs machen aber wenn Mhs als reine Frontbeleuchtung dann Washlights. Bei der Größe und dem Budget das Ihr habt wäre es nicht nur technisch sinnlos, sondern auch noch eine verschwendung von Mitteln die Macs zur Ausleuchtung der Bühne zu nehmen.

    Bei 4 Stück würde ich 2 an die Backtruss hängen und 2 etwas erhöht auf die Bühne stellen, aber das ist geschmackssache und Deiner kreativität überlassen. Denkbar wäre auch 2 Stück an die Fronttruss, das aber eher bei Diso Sachen wo die Effekte im Publikumsraum wirken sollen, und nicht auf der Bühne.

    Bei Konzerten richte ich i.R. eigentlich nur die Blinder an der Frnttruss ins Publikum und evtl. noch 2 6er Bars an die Aussenseiten um bei Bedarf etwas Stimmung durch Farbe im Publikum zu erzeugen.
    Das aber nur als Zusatz wenn es ins Budget passt - dann hängen aber i.R. schon einige kW auf der Bühne.

    Wenns mehr Disco/Tanzveranstaltung ist dann kommt mehr an die Fronttruss und die (oft kleine) Bühne wird nur von der Front/Seite her ausgeleuchtet und mit etwas "deko" Effektlicht versehen. Meistens sind das 4er und 6er Bars + etwas Dekozeug wie Opera, Ledkram usw.
    Scanner, Mhs, Strobos und das ganze geraffel sind dann Fronttruss Richtung Publikum (LowBudget-kleiner Aufwand) oder über dem Publikum.

  • Helligkeit von Grün Lasern bezogen auf Leistung

    • chw
    • 17. Februar 2008 um 16:49
    Zitat


    Was mich erstaunt bzw. negativ überrascht ist, dass der billig Laser viel heller ist als der Pro mit mehr mW...

    Wenn ich ehrlich bin überrascht mich das jetzt weniger bis gar nicht, es überrascht mich eher wie wenig Leute über Laser wissen die welche einsetzen. Die sichtbare Leistung dieser Diodenlaser im mW Bereich ist nicht das, was den gesamten Laser teuer macht, im Gegenteil.
    Natürlich gibt es auch Qualitätsunterschiede, aber die für das Auge "sichtbare Leistung" kann bei einem billigen Laser mieser Qualität durchaus höher sein, als bei Geräten besserer Qualität und höherem Preis.

    Die qualitativen Anforderungen an die Laser im Showbereich dürften eher unteres Niveau sein, gemessen an denen die in der Messtechnik oder gar Medizin verwendet werden. Qualitativ minderwertige Laser (= billige in den chinakisten) streuen zudem sehr was die Leistung angeht die vorne tatsächlich rauskommt. Das nicht nur innerhalb der unterschiedlichen Produktionsmargen, sondern auch im Betrieb des Lasers.

    Edit: Du hast doch sicherlich ein passendes Messgerät, dann mess doch einfach mal die gemittelte Leistung/Fläche und vergleiche.

    Was die unterschiedliche Leistungen und subjektiven Helligkeiten der Farben angeht:
    Unser Auge ist extrem nicht linear, die höchste Empfindlichkeit liegt im bereich um 500nm, also grün. Das macht manche Laser auch gefährlich, da sie Strahlung emittieren die der Mensch nicht sehen kann, z.B. CO2 Laser.

    Das "gemeine" an den Lasern im VIS Bereich ist, das die Strahlung durch unser optisches System im Auge genau auf die Netzhaut fokussiert wird, so dass dort ein "Brennpunkt" entsteht. Somit reichen auch schon relativ geringere Leistungen im mW Bereich aus um irreparable Schäden zu erzeugen, ein Co2 Laser benötigt da schon mehr Leistung um den gleichen Schaden anzurichten.

    PS:
    Um die Empfindlichkeit des Auges auch rechnerisch zu berücksichtigen bzw. Auszugleichen gibt es Kurven nd Tabellen mit denen zwischen Lichttechnischen und den tatsächlichen Physikalischen Größen umgerechnet wird. Daraus resultieren dann Begriffe wie Normlicht A,B,C,D Da diese Tabellen/Bilder anscheinend mal wieder unter irgendeinem Copright stehen habe ich sie nicht im Internet gefunden, nur diesen Link hier: http://www.led-info.de/grundlagen/definitionen.html
    Da kann man das wesentliche erkennen.

    PPS: Wer einen Laser einsetzt muss eine sachkundige Person sein, und die sollte diese Grundlagen wissen.

    Edit meite es wären Rechtschreibfehler enthalten
    Edit meinte zudem ich hätte was vergssen.

  • Stammtisch in Karlsruhe

    • chw
    • 16. Februar 2008 um 02:57
    Zitat von "Unimog-HeizeR"

    Hallo!

    Muss es genau in Karlsruhe sein?
    Wenn ein bisschen Südlicher auch geht,
    hätte ich einen vorschlag zur lokalität:
    Hopfenschlingel Rastatt
    (Da gibts selbstgebrautes 8) )


    Naja, je nach mortorisiertem Untersatz sind es von RA nach Durlach weniger als 20min, A5, Ausfahrt Karlsruhe Durlach, die erste Abfahrt auf der Abfahrt nehmen, danach um die Rechtskurve (Achtung Radweg kreuzt), dann schnell 2 Spuren nach ganz links gewechselt, einige Meter gerade aus und schon bist Du in Durlach. Ach ja, auf dem Rückweg zur A5 aufpassen, da gibts einen festinstallierten Passfotoautomaten, höhe Einmündung der 2 spurigen B10. Gleiches gilt wenn da irgendwo am Strassenrand ein orange farbener PKW/Kleinbus steht.

    Für die sicherheitsbweßten Trinker: Der KVV fährt ja auch noch mit der ein oder anderen Strassenbahn bis nach Durlach.

    Mal sehen wie ich Dienstag Zeit habe , wenns passt schau ich auch mal kurz vorbei.

    Ach ja, ich glaube Brauereien haben die Karlsruher auch einige...

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    zegi
    28. September 2026 um 17:06
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    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
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    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
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