ZitatEr meinte die verschiebung zwischen Strom und Spannung durch Induktive/Kapazitive Lasten. Hier kann ja durchaus auch ein höher Strom wie 80A vorkommen.
Das verstehe ich nun nicht. Vielleicht kann mir das jemand der Experten erklären?
Die Phasenlage des Stromes wird auf einem Aussenleiter verschoben, auf den andern nicht. An der höhe der "Amplitude" des max. möglichen Stromes (hier 80A) ändert sich dabei jedoch nichts.
Auf dem Neutralleiter fließt bei unsymetrischer Belastung der Differenzstrom zwischen den Aussenleitern. Wenn dieser aber in keinem Fall mehr als 80A betragen kann (max. mögliche Differenz) wie soll das oben zitierte dann möglich sein?
Die einzige Erklärung die mir gerade plausibel erscheint wären Schaltnetzteile & Co ohne PFC, die keinen reinen Sinus erzeugen und somit nach Fourier Oberschwingungen (in der akkustik "Harmonische" genannt), welche sich dann unter Umständen zu dem Strom auf dem N addieren könnten. Das hat mit der verschiebung zwischen U und I auf einer Phase die ja für die Blind und Scheinleistung verantwortlich ist aber nichts zu tun. Oder irre ich mich hier?