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Beiträge von chw

  • Leitungsquerschnitt 80A

    • chw
    • 4. Januar 2008 um 23:20
    Zitat

    Er meinte die verschiebung zwischen Strom und Spannung durch Induktive/Kapazitive Lasten. Hier kann ja durchaus auch ein höher Strom wie 80A vorkommen.

    Das verstehe ich nun nicht. Vielleicht kann mir das jemand der Experten erklären?
    Die Phasenlage des Stromes wird auf einem Aussenleiter verschoben, auf den andern nicht. An der höhe der "Amplitude" des max. möglichen Stromes (hier 80A) ändert sich dabei jedoch nichts.
    Auf dem Neutralleiter fließt bei unsymetrischer Belastung der Differenzstrom zwischen den Aussenleitern. Wenn dieser aber in keinem Fall mehr als 80A betragen kann (max. mögliche Differenz) wie soll das oben zitierte dann möglich sein?

    Die einzige Erklärung die mir gerade plausibel erscheint wären Schaltnetzteile & Co ohne PFC, die keinen reinen Sinus erzeugen und somit nach Fourier Oberschwingungen (in der akkustik "Harmonische" genannt), welche sich dann unter Umständen zu dem Strom auf dem N addieren könnten. Das hat mit der verschiebung zwischen U und I auf einer Phase die ja für die Blind und Scheinleistung verantwortlich ist aber nichts zu tun. Oder irre ich mich hier?

  • Howto: Überprüfung einer CEE-Steckdose

    • chw
    • 2. Januar 2008 um 11:02
    Zitat von "treibsand"


    Wenn man schon soviel Aufwand mit dem Stromverteiler treibt, dann kann man auch einen RCD einbauen (lassen), der ja sowieso in jeden SV gehört.


    Ja, bis auf die "einfachen" CEE16 auf 3 Schuko Verteiler ist das auch zutreffend, zumindest für die letzten Verteiler vor dem Verbraucher.
    Der Grund ist recht einfach, es gibt auch noch Hallen ohne RCD - gerade die "kleineren" Mehrzweckhallen Baujahr 50/60er Jahre mit akutem sanierungs Stau.

    Zitat von "Christian_Thomas"

    Oder glaubst Du allen Ernstes, daß der durchschnittliche Musiker einen der hübschen 19"-Stromverteiler mit eingebauter Phasenanzeige und eingebautem Spannungsmesser besitzt?


    Diejenigen die ich betreue: Ja.
    Und viele andere die die Sache etwas ernster und professioneller betreiben haben entweder so etwas oder jemanden dabei der mit einem Duspol umgehen kann.
    Leider muss ich Dir recht geben das bei vielen Musikern und DJs das Thema Strom sich auf Stecker rein und raus beschränkt.
    Diese sind dann aber auch mit solch einer Anleitung überfordert, bzw. halten sie für überflüssige Zeitverschwendung. ("haben wir immer so gemacht"). Die Wissen meistens nicht mal was "Drehstrom" eigentlich ist und auf was man achten muss. Die Einsicht dieser Personen kommt erst nach der Erfahrung eines fehlenden N mit dem dazugehörigen Sachschaden.

  • Howto: Überprüfung einer CEE-Steckdose

    • chw
    • 2. Januar 2008 um 01:17

    Mal so nebenbei, was spricht gegen den Einbau 3er Spannungsanzeigen in den Stromverteiler (L-N). Dann an eine "Phase" eine Last (Parkanne) und die 3 Spannungen Aussenleiter-Neutralleiter beobachten. Gibt es auch schon fertig verdrahtet in diversen Ausführungen von Stromverteilern, von Analog bis digital inkl. Blindstom, Frequenzmessung u.v.m.

    Ich handhabe das seit Jahren so - damit kann ein fehlender N recht zuverlässig erkannt werden. Wenn ein Stromverteiler ohne Messgeräte vorhanden ist das gleiche Verfahren - dann aber mit Spannungsmesser (Mulitmeter) oder Duspol.

    Bevor jetzt der Einwand kommt: Was ist mit dem RCD?. Richtig - der wird hier nicht geprüft. Das geht aber mit einem Duspol genauso (un)zuverlässig.

    Die "Lastzuschaltung" ist eigentlich überhaupt nicht dazu gedacht den Sternpunkt zu verschieben oder RCDs zu testen. Hier wird lediglich der Innenwiderstand absichtlich verschlechtert (stark verkleinert) um das Messergebniss nicht durch überlagerte kapazitive oder Induktive Spannungen zu verfälschen. Den Effekt kennt jeder der ein Oszi benutzt. Um zum Thema zurück zu kommen: Ein Duspol erzeugt hier einen (Fehl) Strom von bis zu 200mA - da sollte jeder 30mA RCD auslösen.

    Auf diese Art teste ich bei Bedarf zwar auch - besser als nichts, aber eine Aussage das der RCD bei den aufgedruckten 30mA Auslöst ist das auch nicht. Da muss sich der Laie dann auf die Regelmäßigen Prüfungen der fest installierten RCDs verlassen. Hier könnte dann ja auch dieses "Ab xx A darf nur der/die/das Fachkraft..." herkommen ;)

  • Dj Lichtanlage

    • chw
    • 1. Januar 2008 um 15:40

    Die LED Kannen haben ungefähr 30W pro Stück.
    Das heißt an einer "normalen" Steckdose (3680W ->16A Automat) kannst Du
    rechnerisch so ca. 120 LED Kannen anschließen.

  • Dj Lichtanlage

    • chw
    • 31. Dezember 2007 um 18:23

    pass bei der Nebenlamschiene auf, manche dieser kleinen billig Teile schalten die Netzspannung der Pumpe direkt, da liegen dann 230V an der Fernbedienung an.

    Erkennen kannst Du diese an dem kaltgeräte ähnlichen Anschluss der Fernbedienung. Die Maschienen die 230V über Klinke oder XLR schalten sollten wohl hoffentlich vom Markt verschwunden sein....

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das 4 LED Kannen (die 183 LED 10mm
    Eurolite) ziemlich wenig Licht machen. Ab 8 Stückfür kleine VAs uund mit einer leichten Frostfolie sind sie als Effekt oder Dekobeleuchtung für sehr geringe Ansprüche ganz nett anzuschauen. 4 AUf jeder Seite sollten für Gasthäuser, Vereinsheime, kleine Tanzflächen usw. ausreichen.
    Ausreichendes "Grundlicht" machen die für meine Begriffe aber nicht, da bedarf es dann eher zwei 6er Bars Par64.

  • Laptops, welche sind die besten on Tour?

    • chw
    • 30. Dezember 2007 um 14:33

    Robust sind die Geräte von IBM auf jeden Fall, besonders die älteren T Serien. Seit Lenovo das alleine macht geht das immer mehr in Richtung "5 Sterne Hotel Gast Business Laptop" oder Homeoffice Bereich.

    Wer viel Geld hat und was fast unzerstörbares sucht sollte sich die Tougbooks mal anschauen. Nicht schick, aber dafür geben die auch bei Regen nicht den Geist auf.

    Ich selbst habe seit 3 Jahren einen Acer TravelMate 45er Serie. Wird viel Transportiert und läuft fast immer mehr als 6h am Tag. Bisher keinerlei Probleme. Auch der Akku hebt noch 2 Stunden. Von den "einfacheren" aktuellen Modellen dieses Herstellers kann ich aber abraten. Davon hatte ich (zu) viele zur Reperatur auf dem Schreibtisch liegen.

    Die Samsung mit Magnesiumgehäuse sind auch zu empfehlen.

    Apple ist halt so eine Sache für sich. schick, qualitativ hochwertig, technisch funktional und in nahezu jeder Hinsicht sehr innovativ - aber meiner Meinung nach Maßlos überteuert. Sowohl in der Anschaffung wie auch den Folgekosten. Das gilt aber für alles was aus Cuppertino stammt. Da zahlt man eindeutig den "hipp & VIP" Bonus gleich mit.

    Auf was du aber unbedingt achten solltest wenn Du ernsthaft mit so einem Gerät arbeiten willst: Keines dieser spiegelnden Displays!
    Wenn Du das Gerät am Tag und im freien oder in einem Raum mit nromaler Beleuchtung nutzen willst siehst Du bei diesen Displays je nach Winkel nur Dein Spiegelbild. Das strengt auf Dauer sehr an, die satten Farben interessieren dann auch nicht mehr.

  • Gemeinsamer Nulleiter

    • chw
    • 30. Dezember 2007 um 14:11
    Zitat

    Wie soll der N denn da überlastet werden?

    Damit war der N der Sammellschiene gemeint an der die Lampen hängen.
    So wie ich das verstanden habe existieren 3mal Phase und ein N an denen bisher einige Strahler hängen. Diese sollen über den Dimmer laufen.

    Bei der üblichen Belegung hat jeder Kanal einen L und einen N Leiter. Jeder dieser N hat i.R. den gleichen Querschnitt wie der L.

    Wenn er die N am Ausgang zusammenfasst dannfließt der Strom aller L über diesen einen N. Wenn der Dimmer nun einphasig angeschlossen ist (vielleicht sogar noch mit mehr als 20A abgesichert) dann ist es eine einfache addition wieviel Strom über diesen N mit max. 2,5qmm fließt/flie0en könnte.
    Drehstrom wäre eine Option, dafür muss die Schiene aber auch für 400V ausgelegt sein.

  • Gemeinsamer Nulleiter

    • chw
    • 30. Dezember 2007 um 02:45

    VDE hin oder her-
    Meistens sind solche basteleien (auch von "Fachkräften") die Ursache für das was in der Zeitung "Technischer Defekt" genannt wird wenn es um die Bransursache geht. Zu Dir wird bestimmt keiner in den Keller kommen und Deine Installation nach den VDE Richtlinien pürfen - die kommen erst wenn es zu spät ist und es ums Geld geht, oder schlimmer um die strafbarkeit im Falle von Personenschäden.

    Zur Ausgangsfrage,
    Die meiner Meinung nach einfachste Lösung ist es einen Elektriker zu fragen ob er Dir den Dimmer "einphasig"
    an einen C16 Automaten sowie einen 30mA Fi/RCD anschließt (Brücke liegt bei) und Dir das Schienensystem fachgerecht anklemmt. Dafür braucht der keine Stunde und alle sind Glücklich.
    Dem Dimmer macht es nichts wenn die N am Ausgang gebrückt werden, nur Dein "N" kann dann sehr leicht überlastet werden da der komplette Strom über ihn fließt - das kann die Fachkraft dann aber beurteilenob das so funktioniert und erlaubt ist (oder auch nicht ;) )

    Edit: Einige Dinge entfernt die missverständlich sein könnten.

  • Software zum Steuern und Programmieren von Scannern, etc.

    • chw
    • 29. Dezember 2007 um 15:42

    Die Zero88 Sirius 250/500 Reihe kann/konnte das.
    Wird seit Ende 2001 nicht mehr gebaut. Meines (250er) war eines der letzten
    und die Ersatzteile sind mittlerweile sehr knapp geworden. Bis auf einen Fader und einige "Wackelkontakte" an Kabeln / Steckkarten war bisher aber auch nichts defekt. Nachfolger sind im übrigen die Frog Pulte.

  • Software zum Steuern und Programmieren von Scannern, etc.

    • chw
    • 29. Dezember 2007 um 15:16

    Direkte erfahrungen über den umweg midi -> analog habe ich nicht.
    Es gibt aber Programme die MTC (Midi Time Code) verarbeiten können, Eingang über einen USB <-> Midi Adapter (ca. 40€).

    Als weitere Option gibt es 19" Geräte die MTC in SMPTE wandeln oder umgekehrt. Andere 19 Zoll Hardware erstellt aus Midi befehlen direkt DMX.
    Allerdings ist der midi "befehlssatz" fest vorgegeben.

    Midi zur Sync. Musik / Licht beherrscht mein Lichtpult bereits ab Werk, daher habe ich mich nicht näher damit befasst, zudem arbeite ich lieber "live".
    Programmiert wird es als "Timeline" ähnlich einem Videoschnittprogramm mit meheren Spuren. Leider wird es seit Jahren nicht mehr gebaut.

  • Software zum Steuern und Programmieren von Scannern, etc.

    • chw
    • 29. Dezember 2007 um 14:46
    Zitat

    Ich glaube kaum das sich jemand für DMX-Shows Cubase(oder gar Nuendo) zulegt... Schon garnicht im PartyPA-Bereich.

    Der Bedarf im "Party-Pa Bereich" Lichtsteuerungssignale in Midifiles zu packen ist recht groß. Die ganzen Trios, Duos, Alleinunterhalter oder auch die meisten Bands die "Unterhaltungsmusik" spielen nutzen Midifiles als Halbplayback für den Instrumentalen Teil. Sagt keiner - ist aber so. (Selbst wenn da ein Schlagzeug auf der Bühne steht, samt 5 Köpfiger Band) Dort sind dann auch die entsprechenden Programme vorhanden.
    Da man auf diese Art Personal sparen kann haben viele dieser Semiprofesionellen das auch schon versucht.

    Das Funktioniert vielleicht noch bei 2 6er Bars Parkannen, aber spätestens beim ersten Scanner ist Schluss. Zumindest wenn es noch nach was aussehen soll. Für zwei 4er oder 6er Bars kann man dann aber auch gute Sound2Light Produkte nehmen (nein, nicht eurolite, Botex & Co) Zudem müsste man jeden Titel Programmieren, das ist bei einem Repertoire von teilweise über 100 Titeln mit großem Aufwand verbunden der sich eigentlich nicht lohnt.

    Mal abgesehen von diesen Problemen sind Programme wie Qbase auch nicht dazu gedacht Licht zu steuern, da liegt es doch näher spezielle Lichtsoftware zu verwenden, mit DMX in/out + Software ist das meistens ein kleinerer 3 stelliger Betrag - oder auch mehr ;)

  • Weihnachten in Amiland

    • chw
    • 28. Dezember 2007 um 00:09

    Lauf doch mal durch die größeren Innenstädte.

    War heute in Frankfurt. Wenn ich mir da einige Banken, Hotels und die diversen allgegenwärtigen Drogerie/Parfümerie und Modeketten anschaue muss ich sagen: Wir sind nicht mehr weit davon entfernt.

    Wer sowas mag sollte sich mal ein Abendticket im Europa Park bei Rust/Freiburg gönnen. Da wärst Du mehrere Jahre beschäftigt Lämpchen auszuschießen, selbst mit einer Schrotflinte... Die haben nicht umsonst Ihr eigenes Kraftwerk...

  • Par 64 short oder long - Railight oder Brenner?

    • chw
    • 27. Dezember 2007 um 01:34

    Früher 4er oder 6er BarsPar64 mit 500W Pressglas - heute Raylights.
    Bei pfleglicher Behandlung halten diese auch recht lange. Sind aber wesentlich leichter und machen einen helleren Beam als die Pressglasvariante mit 500W. (Wenn auch nicht sehr schön)

    Dabei spielt nicht unbedingt das Gewicht auf der Traverse eine Rolle (balastbarkeit der Lifte), sondern viel mehr das auf/abhängen und transportieren dieser Bars.
    Das gilt für meinen Einsatzzweck (Bandbesitz). Im Verleih oder dem was man hier als "RnR" Betrieb bezeichnet mag das durchaus anderst sein.

  • Dj Lichtanlage

    • chw
    • 27. Dezember 2007 um 01:20

    Kannen. Parkannen und noch mehr Parkannen.
    Was Du benötgst ist Stimmungsvolles Grundlicht.
    Vergiss diese Fluterkästen. Kosten viel Geld, sehen bescheiden aus und machen miserbales Licht. Eine 4er bar Par (56 oder64) Kostet weniger, sieht besser aus und macht viel schöneres Licht.

    Scanner lohnen erst ab mindestens 4 Stück und jemanden der sie Programmiert und bedient. Also nochmal zusätzliche Kosten.

    LED Kannen sind ganz nett, für Deinen Einsatzzweck von der Helligkeit ausreichend, aber Du benötigst eine recht aufwendige Steuerung (5 DMX Kanäle) und die Farben wirken etwas kalt.
    Das Problem mit den einzelnen LED regelt eine "leichte" Frostfolie ganz gut.
    Zudem kosten sie ca. 100 Euro das Stück und Du brauchst meiner Meinung nach min. 4-8 Stück davon damit es auch optisch was hermacht.

    Daher würde ich konventionelle Kannen nehmen, eine Elektronische T-Bar oder einen kleinen 6 Kanal Dimmer dazu und fertig. Wenn der Strom nicht reicht etwas von diesem unsäglichen wild blinkenden Effektkram weglassen. Zu viele Köche verderben den Brei. (Ja ich habe eine Aversion gegen solche Effekte, finde die haben auserhalb des Hobbykellers/Vereinsheimes keine Existenzberechtigung)


    Aber hier ging es um eine Erweiterung des Vorhandenen.
    Wenn alles Analog bleiben soll dann würde ich Dir 2 4er Bars Par56
    empfehlen und ein etwas besseres Steuergerät (z.B. das Zero4001 von Pulsar). Das mit einem Tonsignal versorgen und auf Auto stellen - gut ist.
    Meiner Erfahrung nach taugen diese billigeren Sound2Light Steuerungen einfach nichts. Ob da nun Showtec, Behringer oder GLP draufsteht.

    PS: Und es kann auch besser aussehen wenn die 4er Bars mit nur 2 Farben bestückt werden. ;)

  • Effekte gesucht, da eurolite mist ist

    • chw
    • 20. Dezember 2007 um 20:30

    Wenn Du als "Privatmann" dort einkaufst haben die das Recht 3 mal nachzubessern, d.h. zu reparieren. Dann erst geht es an Dinge wie Minderung des Preises oder Wandlung.
    Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Zusätzliche Vereinbarungen darf der Händer aber mit Dir treffen. Ob es ausreicht dies in den AGB zu verstecken darüber streiten sich derzeit noch die Geister.

    Generell zu dem Eurolite Zeugs - es stimmt schon, das meiste ist recht erbärmlich von der Qualität her, verglichen mit den "orginalen" oder amtlichen Geräteb. Ob das nun Lampen, Dimmer oder sonstige Teile sind.
    Allerdings muss man auch den Preis und die Anwendung betrachten und dann kann es manchmal durchaus sinnvoll erscheinen diese Marke einzusetzetn.
    Ein beipsiel wären hier die LED Kannen. Nicht alles von denen ist komplett unbrauchbar. (aber vieles :)

  • Marktüberblick Profilscheinwerfer 0,5 - 1kW

    • chw
    • 20. Dezember 2007 um 02:17

    Wie der Titel vermuten lässt suche ich Profilscheinwerfer.
    Bevor Missverständnisse aufkommen, es geht mir hier nicht um möglichst billige Kopien der Kopien...

    Mir fehlt nur etwas der Überblick über die am Markt erhältlichen Geräte, so das ich mich hier gerne Informieren würde was es denn für das vorhandene Geld so zu kaufen gibt. Natürlich gibt es Kataloge, aber ein Bild im Katalog ist halt nicht alles.

    Aktuell ist mein "Favorit" der ETC S4 Jr. Zoom.
    Leider ist der auch am absolut oberen Limit des dafür vorgesehenen Budgets, daher suche ich etwas mit vergleichbarer Qualität zu niedrigeren Preisen. Ich denke nicht das ETC das untere Ende der Skala im Bereich "brauchbare Profiler" darstellt, oder doch?

    Riderfest müssen die Scheinwerfer dabei nicht sein. Marke ist mir somit egal, solange die Qualität stimmt. Die Chinakopie des S4 ist mir bekannt - und eigentlich nicht das was ich suche.

    Anforderungen:
    Leistung ca. 500-1000W, zoom Optik und Blendenschieber sollten vorhanden sein, eine Iris zumindest nachrüstbar. Glühlicht - keine Entladungsleuchtmittel. Optische Qualität ist eher zweitrangig.

    Sehr wichtig sind jedoch möglichst kompakte Abmessungen und geringes Gewicht. Einsatzzweck ist das gezielte hervorheben einzelner Akteure auf meistens recht kleinen Bühnen (ca. 40 bis 150qm).

    Schon mal vielen Dank für jeden Tip und eure Hilfe.

  • günstiger Dimmer gesucht

    • chw
    • 20. Dezember 2007 um 00:58
    Zitat von &quot;Erik&quot;

    wenns nen 12-kanäliger is bin ich auch bereit über 1000 auszugeben, nur wieviel über 1000 is halt die Frage.


    die nennen sich übrigens MA Lighting und die fangen beim knapp dreifachen an...

    Ja, genau diese Kategorie meinte ich. Der MA 12x2,3 wiegt zwar auch 23kg, dafür macht der keine Probleme beim Ton, gleiches gilt für LLT.
    Klar diese Dimmer kosten schon recht viel Geld, ich denke die Firmen lassen sich die Geräte durchaus gut bezahlen. Spricht ja auch nichts dagegen, der Preis wird von vielen auch bezahlt, da Leistung und Qualität stimmen

    Wer weniger ausgeben will und nicht alle Features dieser Geräte benötigt sollte sich mal die Arena Dimmer anschauen. Beispielsweise den Arena 1012A oder auch die 6 Kanal Version. Ich finde die Dimmer dieses Herstellers recht gelungen. Leise, leicht, gut entstört, robust und günstig sind sie für das Gebotene auch.
    Einziger Nachteil der alten Serien sind die Schmelzsicherungen.
    Ansonsten halt kein unnötger schnick schnack dran. Frequenz/Spannungsanzeigen bzw. Überwachung, auch modifizierbare Dimmerkurven und ähnliches gibt es nicht - dafür ist es einfach ein Dimmer den jeder ohne das Studium eines Handbuches sofort versteht (bezieht sich auf die 6 Kanal Version). Adresse einstellen, preheat wählen, Dim oder Switch einstellen und gut. Der 1202 ist etwas komplizierter.


    Zero88 ist ebenfalls ok. Die Dimmer sind fast nicht totzukriegen. Zumindest das was sie in der Vergangenheit gebaut haben. Kenne jemanden der noch alte Betapacks verwendet - die analoge Version. Keine Ahnung wie alt die genau sind, auf jeden Fall aus dem letzten Jahrtausend. Die tun bis heute im Mobildiscobetrieb ihren Dienst. Die neuen Geräte kenne ich nur vom hören sagen, da habe ich aber auch nichts negatives gehört.

    Ein "zwölfer" ist meistens genauso teuer wie 2x6er des gleichen Herstellers. Hier Arena, Zero88 usw. mit Botex & Co. zu vergleichen geht ja nicht.
    Preise kannst Du beim Hänlder Deiner Wahl vergleichen.


    Edit: ergänzt.

  • günstiger Dimmer gesucht

    • chw
    • 19. Dezember 2007 um 18:04

    Hab 2 Botex DPXIII - die Version mit 20A pro Kanal.

    Entstörung: Nicht super gut aber ausreichend. Einstreuungen in den Ton gibts selten. Hautpsächlich wenn lange (unsymetrische) Leitungen genutzt werden.

    Qualität: Für China in Ordnung. Gehäuse stabil, Taster machen einen soliden Eindruck und auch innen drin ist alles recht aufgeräumt.
    Sicherungen sind jedoch China und Noname.

    Menüs: Geht auch- wenn mans mal durchgesehen hat kommt man damit zurecht. Nette sachen sind DMX adresse, preheat, kruve usw. pro Kanal wählbar oder alle zusammen. Wobei ich persönlich noch immer Fan von Hardwareschaltern bin (bsp: die Arena 6 Kanal). 1 Blick und ich weiß was los ist...

    Nachteile:
    Extrem lauter Lüfter. Nix für Kongresse, Messen, Theater oder Galas - also nur für Disco oder (laute)Konzerte.

    Relativ schwer. Ein amtlicher besser entstörter 12 Kanal Dimmer der neusten Generation wiegt unwesentlich mehr wie eines dieser 6 Kanal Botex Geräte. Wer also vorhat 24kW Dimmerracks zu bauens sollte gleich einen 12 Kanal anstelle 2er 6Kanal nehmen.

  • Dimensionierung Stromverteiler

    • chw
    • 17. Dezember 2007 um 18:05

    Getrennte RCDs sind sinnvoll, hier läuft jedoch gerade eine Diskussion ob jede CEE32A Dose einen 30mA RCD haben muss oder nicht.
    Somit hätte die Dose in der Halle bereits einen RCD und es ist ein Glücksspiel welcher zuerst auslöst. In der Praxis habe ich aber viele CEE32 Dosen in Hallen gesehen die definitv keinen RCD hatten.

    Bei einer 63A Dose sieht es anderst aus. Hier wäre der Vorteil das wenn auf dem Tonstromkreis der RCD auslöst immerhin noch Licht vorhanden ist oder umgekehrt noch eine Durchsage getätigt werden kann.

    Ich würde eine 63A Anbaudose dransetzen und dann einfach einen Adapter auf 32A am Verteiler angesteckt lassen. Damit bist Du flexibler wenn dennoch mal 63A vorhanden sind einfach den Adapter abnehmen.

    Edit: Kostet natürlich etwas mehr da zusätzliche SIcherungen für die 32A Dose benötigt werden.

  • Showtec PSA 161 Stromverteiler 16A

    • chw
    • 14. Dezember 2007 um 01:43

    Hier ging es um angelötet anstelle angeschraubt.
    Soweit ich informiert bin ist das zulässig, auch bei den 16A einer Schukodose.
    Querschnitte usw. müssen natürlich passen.

    Was wie erwähnt nicht zulässig ist ist verzinnte Enden zu verschrauben.
    Die Rechnung ist einfach, lockern sich die Leiter (ob verzinnt oder nicht fest verschraubt) und der Übergangswiderstand von Leiter A nach B beträgt 5 Ohm dann entsteht dort - bei den zulässigen 16A - eine Leistung von 1,28kW. Das ist dann wort wörtlich eine brandheisse Angelegenheit.
    Aber das hatten wir ja schon alles...

    Zu dem Stromverteiler:
    Ich habe die 32A Version mit diesen Anzeigen. Innen recht gut verbaut, sind noname Automaten und die gesamte Qualität (Steckdosen, verarbeitung) kann nicht wirklich mit Geräten namhafter deutscher Hersteller verglichen werden. Ist aber ausreichend.

    Die Spannung habe ich mit einem etwas besseren Multimeter überpüft. Das passt ungefähr. Hatte max. ein Volt Abweichung im Bereich von 210-230V. Eine genaue Messreihe wurde aber nicht durchgeführt. Somit kann ich auch keine Messunsicherheit angeben. Das Datenblatt (halbe DinA4 Seite) schweigt sich darüber auch aus.
    Die Stromanzeige habe ich mangels passender Messgeräte ebenfalls nicht überprüft.

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