Herzlich willkommen und trotzdem bist du nicht ganz richtig hier. Billigsegment- und Einsteiger-Anlagen (wie es deine ist) werden bei
abgehandelt.
Viel Glück dort und Grüße,
phlo
Herzlich willkommen und trotzdem bist du nicht ganz richtig hier. Billigsegment- und Einsteiger-Anlagen (wie es deine ist) werden bei
abgehandelt.
Viel Glück dort und Grüße,
phlo
Weil Avolites sowohl bei Dimmern als auch bei Pulten (Pearl etc.) scheinbar nur im angelsächsischen Raum (in GB z.B.) größere Verbreitung hat, und deshalb auch eher weniger oft als ridertauglich angesehen wird...
Nichtsdestotrotz sind das schon auch brauchbare Kisten, die Pulte finde ich eigentlich auch ganz ordentlich (die Sache mit der Walze im Pearl is ne super Idee!)
Zum Thread: Würde dennoch auch auf Martin/Transtechnik setzen...Is auch leichter da kurzfristig an Ersatzteile etc. zu kommen.
Grüße,
phlo
Hm okay...ich versteh jetzt aber dein Finanzierunganliegen insgesamt noch nicht richtig - willst du den Indigo nur haben um die 20 Jobs dieses Jahr zu machen oder willst du ihn als Verleiher der du bist anschaffen und dann vermieten, wenn er nicht gerade mit dir auf einem der Jobs ist.
Für ersteren Fall mit den 20 Jobs wäre es vielleicht angesichts des Preises des Indigos noch praktischer, die Kiste bei Kollegen zuzumieten, vor allem wenn du nicht sicher sagen kannst ob die Kunden das überhaupt finanzieren. Es gibt im Süden schon 2,3 Verleiher die ordentliche Bildtechnik haben. Je nach dem wo die Jobs sind müsste diese Liste halt ergänzt werden...
Andererseits könnte ja dann vielleicht erstmal ein kleinerer Sprung stattfinden als von MX50 zu Indigo, da gibts schon noch ein paar Stufen dazwischen...Panasonic AV-HS400 könnte auch klappen, oder eben wie ursprünglich angedacht allerlei praktischer und weniger praktischer Bastellösungen im mittleren Preissegment...
Meine favorisierte Bastellösung bei Low/No-Budget wäre übrigens der Versuch, den Output vom MX50 DURCH den PC zu schleifen...Dann müsstest du zwar deine Bauchbinden evtl. in Flash oder als Videofile machen, aber könntest ausm PC raus mit VGA in den Beamer und vom PC aus die Binden etc. steuern. Und der Versatz hält sich wenn man ne Power-Kiste, ein ordentliches Interface und die richtige Software (zweckentfremdete VJ-Software sollte gehen...) nimmt auch sehr in Grenzen - unter 100 msec müsste drin sein, fällt in Live-Umgebungen absolut nicht auf. Nur auf Conferencing-Level wirds evtl. schwierig.
Grüße,
phlo
Naja wenn er dann mit dem MX50 keyt und die Bauchbinden ausm PC kommen und auch dessen Aufgabe sind (was ich eigentlich annahm), braucht er aber den Switcher wieder nicht mehr. Dann muss er ja die Einblendungen wieder per Composite oder Y/C in den MX50 stopfen, und nur um aus dem Composite-Out des MX50 RGBHV zu machen brauchts keinen Switcher, da tuts nen Upkonverter (auch wenns nicht viel Sinn machen würde in dem Szenario).
Und die VXen haben leider sowieso keinen Komponentenausgang, da geht nur Composite/FBAS oder Y/C - und dafür tuts wiederum den MX50 wunderbar.
Warten wir einfach mal ab was der Threadersteller denn nun konkret vorhat...bevor ich hier nochmal Mischer für 20000€ empfehle wärs vielleicht gut zu wissen ob wir überhaupt die Aufgabenstellung richtig verstanden haben ![]()
Grüße,
phlo
1. Muss nicht, ist aber meistens recht praktisch. Hängt u.a. auch damit zusammen ob der Beamer was taugt. Die optimale Darstellung haste nunmal nur dann wenn jedem Pixel des Beamers ein (oder vier
) Pixel der Quelle entgegensteht.
2. Hatte ich bisher nie als Problem empfunden, die Verzögerung fällt denke ich höchstens im Conferencing-Umfeld auf, ich denke die liegt aber dermaßen niedrig dass man selbst da sehr genau hinschauen müsste. Mein Einsatzbereich mit eben diesem Szenario (MX50, Extron Switch, Livesignale und Notebook) waren vornehmlich Konzertproduktionen, und da gab es keinen merklichen Versatz, schon allein durch den großen Abstand zur Leinwand war da der Audioversatz durch die unterschiedlichen Ausbreitungsgeschwindigkeiten eher das größere Problem.
3. Ist wohl definitiv abhängig vom verwendeten Switcher, der ISS 506 müsste AFAIK Luminance Keying beherrschen - hab ich so aber noch nicht probiert...wir haben immer nur Vollbildmaterial vom Laptop ausgespielt.
Wenn das aber kompliziertere Keyingaktionen werden sollen und das entsprechende Budget vorhanden ist, wäre vielleicht eher ein größerer/besserer Bildmischer als der MX50 geeignet (Grass Valley Indigo z.B. - ein geiles Teil muss ich sagen, aber mit nicht so geilem Preis...).
Ansonsten, wenn dir erstere Lösung genügt kann man eigentlich schon sagen dass Extron die erste Wahl oder zumindest eine der ersten Wahlen (zusammen mit Kramer & Co.) ist. Das Zeug funktioniert, meckert nicht, und Ausfälle hab ich auch noch keine miterlebt...
Grüße,
phlo
Hast du denn TestDisk mal probiert?
http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk
Kann nicht oft genug darauf hinweisen, das ist das einzige Tool was im Endeffekt nicht noch mehr Schaden angerichtet hat bei meinen bisherigen Rettungsversuchen...
Was dabei vielleicht auch noch wichtig ist, falls es sich wirklich um wichtige Daten handeln würde (nur als Anregung, scheint ja hier nicht der Fall zu sein): Niemals versuchen, die Daten vom Originaldatenträger zu restaurieren, der erste Schritt der Datenrettung sollte immer eine Spiegelung auf eine intakte Platte sein (z.B. mit dd_rescue unter Knoppix). Der Originaldatenträger sollte soweit wie möglich nicht mehr benutzt werden, auch unter dem Gesichtspunkt der späteren Restaurierung durch Profis, falls z.B. eure Buchhaltung der letzten 10 Jahre auf der Scheibe war... :wink:
So long,
Grüße,
phlo
Kabel verschiedener Wellenwiderstände und Macharten bei Hochfrequenzsignalen zu mischen macht das ganze nur noch schlimmer. Jeder Übergang ist eine potentielle Quelle für Reflexionen und Dämpfung, und nachher sucht man sich den Wolf wo das Doppelbild, Farbverlust, [beliebigen Fehler einsetzen] herkommt...aber solange das funktioniert interessiert es meistens net :wink:
Die Sache mit dem Antennenkabel ist natürlich nicht optimal. Aber sie ist billig. Ich komm gerade lichttechnisch von einer Produktion unterwegs wo das alles so ähnlich läuft. Man will kaum bis kein Geld ausgeben, und erwartet trotzdem gewohnte Qualität - das is einfach nicht, die Gesetze der Wirtschaft verbieten das.
Also nimm wenn du Geld hast richtiges Videokabel und sei dir sicher dass es funktioniert, wenn du wenig Geld hast nimm Antennenkabel,dann funktionierts im Regelfall auch und du hast eben etwas Stress mitm Verlegen (wenns Kabelbrücken gibt dort mit rein, ansonsten eben improvisieren)...Und wenn du gar kein Geld hast nimmst du gylos Adapterlösung, die Problematik damit ist ja oben schon beschrieben.
Grüße,
phlo
Ich vergaß: Die billigste Lösung für Composite wenn man kein Geld hat, ist immer noch eine Rolle Antennenkabel ausm Baumarkt, das hat zumindest den richtigen Wellenwiderstand und is Koaxkabel, nur halt eben bescheiden zu verlegen und nicht sehr widerstandsfähig...da BNC-Stecker ran und gut is...kostet für 50m keine 40€...
Grüße,
phlo
Die Übergangswiderstände (und potentielle Wacklerquellen) der Adapter sind hier gar nicht so sehr das Problem, das Problem ist das Kabel an sich. Selbst Composite-Videosignale sind HOCHfrequenzsignale und wollen auch als solche behandelt werden. Auch wenn sie es einem manchmal und aus reinem Glück verzeihen wenn man es nicht macht (siehe oben die Geschichte mit dem Muco).
Bei einer Produktion bei der aber Geld dafür bezahlt wird dass eine Lösung zuverlässig funktioniert verlässt man sich normalerweise nicht auf Glück wenn es nicht sein muss...
Ergo: Korrekte Impedanzen und Wellenwiderstand bei Kabeln für solche Frequenzen (immerhin im MHz-Bereich) sind Grundstein für zuverlässige Funktion. Ich will dir das jetzt nicht vorexerzieren, aber wenn du die Videosignalform und -flanken nach 50 Metern falschen Kabels mal mit dem Original vergleichst wirst du erstaunt sein...und daher sieht das Bild meistens dann auch entsprechend besch* aus...(Wobei, tut es das bei Composite nicht fast immer *SCNR*?)
Grüße,
phlo
Koax-RG59, was anderes würd ich nicht nehmen...jedes Koax mitm passenden Wellenwiderstand geht aber normal auch...NF-Kabel zu benutzen wäre insbesondere bei Theater wo Ausfälle nicht sein dürfen grob fahrlässig, aller Wahrscheinlichkeit nach würde es aber sowieso nicht funktionieren...
Grüße,
phlo
Ach so, ich dachte jetzt eher du suchst eine generelle Lösung für das Konzept. Wenn es nur um deine individuelle Lösung geht mische ich mich da doch gar nicht ein
. Du kannst natürlich VGA-Kabel verwenden, auch wenn ich immer noch nicht ganz verstehe was da gegen BNC spricht, aber is ja eigentlich auch egal...
Wieso das ganze aber dennoch nicht funktioniert ist mir auch unklar. Vielleicht mal noch ganz simpel durchpiepsen ob überhaupt Durchgang da ist? Oder Booster verwenden?
Grüße,
phlo
EDIT: sorry, doppelpost ![]()
@ DJ Michael Liekmeier: Natürlich steht das da, ist ja verständlich...Wenn jemand wirklich so naiv ist und z.B. Daten auf Festplatte kopiert und währenddessen den Stecker abzieht oder an einem "ausgenudelten" Festplattenstecker rumwackelt, dem ist auch so nicht mehr zu helfen...dann sind die Daten berechtigterweise weg.
Genausowenig sollte man dann noch Dateien auf der Platte offen haben, oder gar dynamische, vom OS verwaltete Sachen wie Auslagerungsspeicher dort drauf...
Aber wenn man mit etwas gesundem Menschenverstand an die Sache rangeht, passiert sowas eher weniger, wenn denn der Schreibcache deaktiviert ist (nix anderes macht die "schnelles-Entfernen"-Option). Glaub mir, ich arbeite den ganzen Tag (haupt-)beruflich mit solchem Kram, mach das quasi immer so und hatte bisher erst ein einziges Mal Datenverlust durch Festplattenprobleme - damals ist die externe Platte im laufenden Betrieb runtergefallen, da ist dann auch keinem mehr zu helfen :oops:
Grüße,
phlo
Naja beim Kabel wird sich wohl ein ordentliches "Grünes" (RG59) nicht vermeiden lassen, je nachdem obs eher Composite oder RBGHV werden soll halt entsprechend als Video- und Steuerungs-MuCo oder nur als einzelne BNC-Koax-Leitung...die Idee das über VGA-Kabel laufen zu lassen finde ich jetzt nur bedingt gut...
Grüße,
phlo
Normales Hartschalen-Kunststoff-Case (sieht sehr ähnlich dem oben gezeigten aus) und da zur Polsterung Noppenschaumstoff rein - wird hier seit längerem erfolgreich mit kleineren TFTs praktiziert...Wahlweise auch mit rudimentärer Abschließfunktion...
Kommt natürlich ganz drauf an von welcher Größe wir sprechen...aber die Cases gibts mit ein wenig suchen auch in groß, und vor allem aufklappbar wie ein Aktenkoffer (kann man gleich als Ständer benutzen wenn man die TFTs als Monitore braucht...:-)
Grüße,
phlo
Zu den Datenrettungstools auch auf jeden Fall mal noch cgsecurity.org - ich hab noch nie ne schlimmere GUI fürn Programm gesehen, aber die Funktionalitäten sind herausragend, und das Ding (bzw. beide, es gibt ein Tool für Festplattenrettung und eines für Datenrettung) ist OpenSource.
Und zu dem was Michael Liekmeier gesagt hat, hier auch noch die Anmerkung, dass sich Festplatten und USB-Sticks, sollen sie öfters abgezogen werden durchaus per "Für schnelles Auswerfen optimieren" auch ohne sicheres Entfernen einfach abziehen lassen...Die Option schaltet dann einfach den Zwischenspeicher ab, und es gibt im Regelfall keine Datenverluste mehr beim "einfach-so-ausstecken", außer natürlich wenn die Platte wirklich noch in Benutzung ist und beschrieben wird...
Anleitung u.a. bei http://www.vnr.de/vnr/computered…tipp_18296.html
Grüße,
phlo
EDIT: Verdammt, war wieder jemand schneller... :wink:
ZitatEvt. hat ja jemand eine ganz andere Idee der Realisierung um schnell und ästhetisch nahezu unsichbar das Rack zu verkabeln.
Naja, die Ideen sind ja durch die Möglichkeiten begrenzt, und da hat eben jede ihre Vor- und Nachteile...Wenn ihr vorne und hinten nicht wirklich wollt, bleibt noch links, rechts, oben und unten.
Links und rechts, wie du es dir gedacht hast, hat aber den Nachteil dass du bei entsprechend vielen Anschlüssen min. 2 HE "kaputtmachst", da die volle Breite ja dann nicht mehr gegeben ist. Oben und unten geht eigentlich (wenn ihr so arbeitet wie ich - Racks gestackt) sowieso gar nicht, außer es geht nur um ein Rack, was immer oben oder unten stehen kann.
So, und jetzt nach den theoretischen Ausführungen noch meine persönliche Meinung: Machs wie die meisten, machs hinten und/oder vorne. Es mag zwar sein dass hinten wenig Platz ist auf manchen Jobs, aber das kann für seitlich genauso zutreffen. Vor allem wenn man mehrere Sideracktürme in Greifweite haben möchte. Wenn man wie du das Material dazu noch möglichst außerhalb der Reichweite von neugierigen Händen halten möchte, integrier in den rückwärtigen Casedeckel eine Kabeldurchführung und gut is...
Abgesehen davon weiß ich nicht was in das Case reinsoll, aber wenn du es tatsächlich nahezu geschlossen betreiben möchstest könnte ein Lüfter eventuell auch nicht schaden...
Grüße,
phlo
Wenns denn 100%ig OpenSource sein soll, schau mal was bei dyne:bolic so dabei ist (FreeJ hieß das Ding glaube ich) => http://dynebolic.org.
Ansonsten fordert die Suchfunktion hier mit den richtigen Suchworten ("VJ" z.B. - wer hätts gedacht...) die üblichen Verdächtigen in Mehrfachnennung zu Tage...
Grüße,
Flo
ZitatIch komme also DV über Firewire in den Rechner und dann? Muß das Ganze ja transcodiert werden...
Das macht im Regelfall alles das Streaming-Programm...einfach die Cam als Capture-Device, der Rest sollte vom Programm gemacht werden...
Grüße,
phlo
ZitatIch habe natürlich mein Einsatzszenario vor Augen.
Okay, das soll nicht das Hindernis sein. Wenn die Variante funktioniert, ist es auch nur noch ein kleiner Sprung zur Movinghead-Version - ich wär also immer noch dabei...
ZitatWenn das dann z.B. über MIDI in eine PC-Applikation geht, die Ihrerseits MH oder Pan-Tilt-Head und LANC-Kamera anspricht, soll mir das auch recht sein. Die derzeitigen Überlegungen gehen eher in Richtung Lichtpult. Das Wichtige ist die Bedienung mit genau einer Hardware-Einheit.
Das ist bei DMX-Ausbau das kleinste Problem, DMX-Interface an den PC und man kommt auch völlig ohne Lichtpult aus ![]()
Grüße,
phlo