Beiträge von madmax
-
-
Naja "einige" Hersteller hochwertiger Beschallungstechnik verfolgen ja eine ähnliche Preispolitik.
Was seltsamen Preisgefügen in der Branche und zu höheren Gebrauchtpreisen als "neu" führt. -
So; jetzt ich noch.
Als aktiver gelegentlicher User.Über die "Performance" wurde oben schon recht ausführlich philosophiert; die Tops haben konstruktions- und bestückungsbedingt einen hohen Wirkungsgrad und gehen mit nur 300 Watt Input erheblich lauter & weiter als sämtliche 1000Watt - Plastikbomber,Stängelis und Pseudo-LA's, die ich so kenne.
Klanglich ist das mitunter etwas schwierig, mittels Möglichkeiten digitaler Mixer aber besser händelbar als früher mit dem grafischen EQ.
Außerdem ist das bei richtigem Einsatzzweck --wo sonst Bands ihre alten 15/3er zu viert im Quadrat zusammenstellen und sonstigen Low-Budget Geschichten, Sprachbeschallung, Karneval, Kleinstadtfest-Kleinkunst, SportplatzVereinsfeier, Dorffest und dort; wo ein LA auf Bässe stacken Kanonen auf Spatzen, Geldverschwendung und sinnlose Mehrarbeit darstellt-- völlig ausreichend.
Für Jazzz ist's halt eher ungeeignet :wink: .
Die Nachfolge-Serie ist was ganz anderes und ähnlich der fast baugleichen KME meiner Meinung nach kein Sprung nach vorne. Zumindest bei den Tops.Im Grunde hast du da 3 einzelne Anlagen. Auch wenn da 2 Bässe zuwenig und 2 Tops zuviel sind.
Zum clustern sind diese Tops eher weniger geeignet, so ist das System auch nicht gedacht. Auch nicht zum fliegen.
Dafür gab es dann die ähnliche V-Serie in Lack mit Riggingpunkten und anderem HT 2"-Treiber (DH7 statt DH1, später DH6) auf anderem Horn. (60*40 statt 80*55) Da gab es auch ein doppel12er, (V24) war aber ziemlich selten ist.
Die Bässe V17 und V18 sind auch etwas anders.
Den langen F18, eine Art gerades Horn, gab es für andere Serien auch als Doppel18er. Allerdings als Push-Pull. V28 oder alpha B3. Das war dann zusammen mit dem X1-Top (60 oder 90) und dem B6 (W-Bin) ein seinerzeit amtliches (und neben ähnlichem JBL) vielverbautes Festinstallations-Diskothekensystem.
Soviel dazu.Will man 2 Tops pro Seite nutzen, dann am ehesten übereinander und eventuell splayen. Das funktioniert halbwegs gut. Auch an einem (System)Amp-Kanal.
Nebeneinander muss man schon mindestens 70° auseinanderwinkeln. Was nur bei Querbeschallung sinnvoll ist. Dann kann man allerdings eine Menge an Breite gut abdecken, z.B. bei klassischer Sprachbeschallung, bei der man sonst einen Haufen 12/1er auf Ständer packen müßte.
Solche nutze ich dann lieber als Fill vor die Bühne.Die Bässe gemischt an einem Kanal zu betreiben, empfielt sich nicht. Auch wenn vom Hersteller so vorgesehen.
Um das sinnvoll zu machen, ist ein abgetrennter 4. Weg erheblich besser.
Die langen Bässe gehen zwar recht gut, lassen sich aber besonders vor der Bühne kaum unterbringen. Deshalb nutze ich bei Bedarf dafür was Anderes, via Controller angeglichen. Das passt ganz gut, da die F17 eher Midbässe sind, mit einem potenten 4. Weg läßt sich mit den lauten Tops zusammen da schon was reißen bei entsprechender Musik.
Dazu noch ein anständiges Fill für direkt vor die Bühne.
Manche haben in die F12 / V17 (wie auch andere EV-Bauten) den Oberton XB700 eingebaut, das soll schon noch Einiges bringen. Wird man aber sicher ein anderes Setting (samt dickerem Amp) benötigen. Eventuell hat das hier ja noch jemand. Aber ob sich's lohnt...Ich betreibe F12/F17 am Systemamp, welcher wirklich gute Limiter hat und den Treibern zusammen mit der umfangreichen Weiche (es fehlt da nur leider nur Laufzeit-Anpassung MT/HT) in den Tops samt Halogenschutz das ewige Leben beschert.
Meine sind noch alle original und gut 20 Jahre alt.
Lediglich die HT-Diaphragmen wurden wegen klanglicher Ungereimtheiten auf Verdacht neu bestellt und wurden --obwohl sich herausstellte; das die Ursache feuchtigkeitbedingte Korrosion der Flachstecker auf der Weiche war-- alle getauscht.
Treppenwitz: Nach 20 Betriebstunden fiel in einer Box der Hochton aus. Die Demontage ergab einen abgerissenen Draht an der Spule. Jetzt sind überall die alten wieder drin.."Schwachstelle" ist auch der kleine Betriebsarten-Schalter 1+/- nach 2+/- am Top; wenn der jahrelang stillstand und dann einmal bewegt wurde, gibts (erstmal unerklärliche) Aussetzer. Am besten rausklemmen.
Auch die alten Speakons sollte man da gleich mal mit tauschen.
Die Amps werden hinten ziemlich heiß bedürfen der üblichen regelmäßigen Druckluft-Pflege, Dafür gibts unten auch eine kleine Klappe.
Das Fell würde ich den Dingern nicht über die Ohren ziehen, das ist seeehr mühsam und ohne geeignetes Werkzeug klebt die halbe Box mit dran.
Sinn macht; die Gummifüße gegen Kufen zu ersetzen. Zumindest an den Tops; damit kann man diese einzeln nachträglich eindrehen. Wenn man noch die Eier in die Flanschaufnahme schraubt, steht das Ganze recht fest.Für den DSP244 gibt es ein Setting, im DSP260 ist eins drin, was allerdings anders ist.
Beide gefallen mir klanglich eher nichtso, Experimente daran und damit anderen Amps habe ich daher erstmal nicht weiter verfolgt. Eventuell versuche ich's bei viel langer Weile nochmal an 'ner kleinen Höllstern.Vielleicht interagieren alte 2" Bleche auch klanglich nichtso mit "modernen" Class-xyz-Schaltungkonzepten; mir kam das auch bei den alten JBLs aus den MSL3 oder auch anderen B&C-bestückten Kisten manchmal so vor.
Aber das wäre dann mal ein anderes Thema...... -
Bessere Cases sind alle mit Casemakern "Steckprofile" gebaut.
Ist einfach wesentlich stabiler.
Allerdings ist das Selberbauen damit etwas schwieriger, da man immer paar Millimeter Holz abziehen muss.So richtig lohnt sich das aber kaum und macht ohne gescheites Werkzeug wie professionelle Kappsäge & Nietgerät auch keinen so rechten Spaß.
Und man sollte dran denken; dass das Rohmaterial in ziemlich großen Platten / Stangen angeliefert wird. :wink:Ach ja; und gute Koffer kommen von Rimowa...
-
Fährst halt mal nach Freiberg in die Kondensator-Fabrik.
Vielleicht gibt's da ja 'nen Werksverkauf.. :wink: -
Schau' mal bei Elation rein.
Die haben vieles solches Zeug.http://www.elationlighting.com/acl-series
Mir persönlich gefällt der ACL 360i.
Erinnert an die alten PAR 36 Spot-Schwenker aus den 90ern.
Brauch halt paar mehr davon, 20/50 Stück anständig gesteuert sehen aber richtig gut aus in einem dunklen Disco-Zelt. -
-
RS oder Distrelec hat sowas nicht?
Versandkosten hats halt immer.
Ich bestelle dann meistens noch Sachen wie Verbrauchs-, Büromaterial oder sowas dazu, die ich ohnehin brauche und sonst woanders gekauft hätte.
Da kommt man über den Mindermengen-Zuschlag oder in die Versandkostenfreie Zone. -
Ich würde ohnehin vermutlich nicht hingehen, da nicht genügend "Fan". Außer es ergibt sich über Kollegen, bekannte Caterer oder so.
Da die Konzerte ja nur in Köln stattfinden, ist man mit 2 Leuten, Anfahrt, Hotel & Verpflegung selbst bei normalen Ticketpreisen schnell weit über 500 Euro...
-
Na Ahnung sollte man schon gut haben.
Ich habe damit aufgehört; als HF in NF-Verstärker einzog.
Weil ich nämlich von Ersterem nicht genügend habe...Immerhin haben wir früher unsere (NF) "Amps" komplett selbst gebaut.
Samt Gehäuse. -
Hatte irgendwie 200 Euro die Karte im Ohr.?
-
Mir geht's ja nicht um die neuen Serien.
Und auch nicht um das mühsam angelernte KnowHow von Leuten wie dir. [ OT: Gehen die FP10/14 so gerne kaputt; Prozentual gesehen? ]
Aber alte Kisten; wo sich irgendwohin einschicken nichtmehr lohnt, könnte man solche Pläne und Servicemanuals doch auf Anfrage zur Verfügung stellen.
Es muss ja nicht umsonst sein.
Ich glaube, früher vorm Internet hat man 20 Mark oder so beim Schaltbilddienst oder so ähnlich für den Plan bezahlt. Mit passender Gewerbepappe.Ich glaube; gute Service-Vertragswerkstätten haben auch so genügend zu tun.
Wenn ich manchmal die Wartezeiten so sehe.... -
Verstehe den Zirkus um die beinalten Pläne nicht so ganz...
-
Im Prinzip ist garnichts zukunftssicher.
Außer einem Kabel. :wink:Lief da bei Sennheiser nicht irgend'ne Aktion Neu gegen Verrechnung irgendeines Alten / Kaputten?
-
Also das vom TS genannte ist für mich noch Stückweit keine Mittelklasse...
-
Sehe ich auch so. Wenn Geld da; dann eher JBL.
Allerdings wäre bei gleichem Budget mit Yamaha fast ein 2. Sub machbar, was bei technischer Musik von größerem Vorteil als das Manko an Qualität ist.HighEnd ist das natürlich alles nicht; eine "hochwertige ClubBeschallung" auf Höhe der Zeit wäre für mich ProAudio MT10 oder MT12 ClubSet. Je nach Größe.
Wirklich geile kleine Sets mit enormen Output und feinem Sound. Und sehr leicht. Besonders hat mich der kleine 12er Sub vom kleinen Set beeindruckt. Extremer Pegel und schön knackig.
Wenn man mal sowas in der Range (z.B. auch dein aufgeführtes Lamda-Set) paar Stunden gehört hat, empfindet man oben genanntes eher als gruselig.
Allerdings bekommst du für dein Budget grademal einen gebrauchten Amp.
Mit einigem Glück... -
.. nächster Termin 27.10. d&b-Präsentation...
Thema ArrayCalc & NoizCalc. -
Eigentlich geht's um die Sachen; die man nicht haben muss.
Und hier waren's unter anderem aus unmöglichen Hörgewohnheiten bzw. Ansichten resultierende schlimme Sounds. -
Und ich hatte leider die ganze Woche in Bayern zu tun.. :shock:
-
Zitat von "billbo"
nicht automatisch der abgefahrenste Technik- Nerd auch gleichzeitig der beste Livetonler sein muss
Dummerweise ist es heutzutage eher andersrum.
Ist der gute Livetonler nicht gleichzeitig ein Technik-Nerd; hängt er ziemlich schnell zwischen den Seilen.
Siehe diverse Digitalpult-Threads.
Da kann man schonmal schnell den Spaß an der einst schönen Arbeit verlieren...Das mit der Erwartungshaltung bzw. Hörgewohnheiten ist die andere Sache.
Kenne einen "Kollegen"; -früher mal House-Black DJ- der jetzt öfters mal Discopartys aller Art veranstaltet.
Dabei bringt er meist sein eigenes Material, was ansich garnicht so schlecht ist, an den Start.
Letztens war ich "Gast" bei 'ner 80er-90er Party.
Der Sound unerträglich. Man konnte sich auch nicht daran gewöhnen. Viel zu basslastig, dröhnig. Trotz potenter Doppel12"/2" Tops.
Badewannen-EQing am Rack, anstatt schmalbandig Probleme auszufiltern.
Mal abgesehen von anderen "kleinen fachlichen Unzulänglichkeiten" wie verschiedene Bässe gemischt, fehlendes Delaying zu den Tops und so Sachen.
Der Teil; der die Information der Musik jener Zeit transportiert, fehlte weitgehend. Mancher Titel war kaum zu erkennen.Den Veranstalter drauf angesprochen - schließlich kennt man sich- >>> "Klingt doch fett, was willst du denn?" "Meine Anlage, mein Sound"
Was soll man dazu noch sagen.?