Hi,
Immer wieder liest man von "reissenden" Pappen beim hohen Strahlungswiderstand.
Die Formel für den Strahlungswiderstand und somit auch für Pak ist bekannt. Sie lautet allgemeingültig:
Pak=Z*v²
mit:
Z=(pi^3*p0/c)*r^4*f^2
v= H*f*pi
p0=1,18; c=344; f:Frequenz; r=Effektiver Membranradius
Dadurch lässt sich Pak allgemeingültig für einen beliebigen Lautsprecher ohne Resonnatorunterstützung berechnen.
Wie siehts jetzt aus, wenn zwei Lautsprecher dasselbe Signal abstrahlen? Allgemein sagt man: Wenn sich eine Wellenfront ausbilden kann, der Mittelpunkt der beiden Schallquellen also weniger als lambda/2. (oder gilt auch der Rand des Lautsprecher als "Schallquelle" und es reicht, wenn dier "Ränder" lambda/2 voneinander weg sind) Der Schalldruckgewinn ist dann also 6dB, genau doppelt so laut, weil die beiden Schallquellen phasengleich dassselbe Signal abstrahlen.
Wie sieht es aber mit dem Strahlungswiderstand aus? Um wieviel muss der Antrieb stärker sein?
In welchem Rahmen bewegt sich das? Warum funzt ein Horn mit einem Qts=0,4 Chassis alleine, sobald man aber nen 4er Stack baut blubbts nur noch?
Allgemein sagt man: Weil der Strahlungswiderstand steigt. Jaja, das ist mir schon klar: Aber wie berechne ich das?
MfG, farad