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Beiträge von billbo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 7. Mai 2013 um 12:02

    IDN: das plötzliche, sang – und klanglose Ableben (Schwingspulenbruch während laufender Show) meines jahrzehntelang geliebten 'besten Snare Bottom Mikros aller Zeiten' – EV ND408.
    Ob’s nun an den Qualitäten der Kapsel oder der aufgrund der Mechanik genialen Positionierbarkeit auch an völlig verbauten Drumkits lag: mit keinem anderen Mic ist es mir je so problemlos gelungen, den 'Sweet Spot' aus samtigem Teppich und wuchtigem 180Hz – Punch so punktgenau mit dem Töck des Topmikros zusammenzufügen, dass es zumeist auch ohne großartige EQ – Verrenkungen auf Anhieb passte.
    R.I.P. :(

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anhörtipp

    • billbo
    • 6. Mai 2013 um 12:12

    War es. Es wurde sehr dezent bis gar nicht (wg. Füllstand der Halle) eingesetzt. Und die Bassdrum war vorne zu.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anhörtipp

    • billbo
    • 6. Mai 2013 um 11:03

    Dazu (Bassdrum) stelle ich noch mal dieses denkwürdige Dokument in den Raum. ARTE Kultur. :lol:
    FOH war meins, der Fernsehton entstand jedoch als Mobilstudio - Direktmix aus Einzelkanälen und allem, was der Aufnahmecrew an Quellen sonst noch so genehm erschien:

    http://www.youtube.com/watch?v=STjoqfDgZv0

    Bassdrum(s)? Fehlanzeige. Und das bei DER Musik! Der Drummer hat sich nachträglich auch massiv beschwert :D – indes, wayne juckt’s?
    Und trotzdem rockt’s wie Sau – einfach weil die Band an dem Tag ganz gut drauf war.

    Vielleicht erleben wir ja tatsächlich, nach Jahrzehnten voll bizarrem Kanal 1 – Fetischismus, dass das Pendel auch mal in die andere Richtung ausschlagen kann. Warum nicht? Die heute Dauerpubertierenden erzeugen ihre Unterleibsstimulation eh längst vollelektronisch, da braucht’s keine Grenzfläche plus Beta52 plus Transientdesigner plus Subharmonizer mehr.

    Mich würd’s freuen – privat lausche ich, wenn überhaupt, sowieso fast ausschließlich bassdrumfreier Popularmusik.
    Die hatte übrigens bis in die 70er hinein von banaler Rührseligkeit über fetzige Rhythmik bis hin zu komplexen Progressiv – Strukturen alles zu bieten, was gute Popmusik ausmacht – auch gänzlich ohne künstlich überbetonte Bassdrum. Lediglich stumpfes Bummbumm war ohne sie schwierig; mein Bedauern darüber hält sich in ausgesprochen überschaubaren Grenzen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anhörtipp

    • billbo
    • 5. Mai 2013 um 22:28

    Erwartest du Milde und Verständnis? Im PA - Forum?? :shock:
    Ich kenne das Produkt des Anstoßes nicht, hab' aber tatsächlich ganz konkret in Erinnerung, dass seitens des (sehr umgänglichen) Künstlers auch live explizit Wert auf eine - sagen wir mal - dezente, ausgesprochen natürlich - jazzige Abmischung des Schlagzeugs gelegt wurde.

    Klang trotzdem geil! :D Oder vielleicht auch gerade deshalb? :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anhörtipp

    • billbo
    • 5. Mai 2013 um 21:24

    Hatte den Herrn vor einiger Zeit mal zu Gast. Und habe das in sehr guter Erinnerung.
    Ist es nicht schön, wenn man bei einer Combo zuhören (oder gar (mit)mischen) darf die so gut drauf ist, dass es überhaupt keiner Betonung vernehmlich knackenden ohrnahen Schlegeltretens bedarf, um dem Ganzen nicht trotzdem ein perfektes rhythmisches Zusammenspiel bescheinigen zu dürfen? Und ich bin eigentlich eher kein Funkliebhaber.

    Klasse, wenn’s auch ohne künstliches Kabumm grooved! :D
    (dann kann man sich um so besser auf die Musik konzentrieren... )

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Was ist das für ein Nachbau? Mit EV-DL15X + TransPlanar HP94

    • billbo
    • 5. Mai 2013 um 16:51
    Zitat

    ... wie Schütze ich den HT bei fehlanschluss ...

    Indem du das Anschluss - Steckvorrichtungssystem so konzipierst, dass ein versehentlicher Fehlanschluss mechanisch und elektrisch unmöglich bzw. mindestens höchst unwahrscheinlich wird.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Was ist das für ein Nachbau? Mit EV-DL15X + TransPlanar HP94

    • billbo
    • 5. Mai 2013 um 12:23
    Zitat

    Sicherlich wäre es dann sinnvoller die flankensteilheit zu erhöhen, wenn ich es bisher richtig verstanden haben mit einem zusätzlichen Wiederstand oder?

    Ähm – nein.
    Es wäre sicher nicht völlig verkehrt, sich zumindest mit dem allernotwendigsten Basiswissen über elektr. Filter zu beschäftigen – und zwar bevor man anfängt mit Lautsprecherkonbinationen rumzuspielen. :wink:

    Der Schutzkondensator dient lediglich dazu den Treiber vor dem sicheren Tod zu bewahren, falls mal die Endstufe stirbt und dabei eine der Versorgungsgleichspannungen mit voller Stromstärke Richtung Ausgang schickt.

    Lass dir trotzdem keinen Phasenbären aufbinden. Die Phasenlage zweier (räumlich und frequenzbereichsmäßig) benachbarter und steil getrennter Treiber ist lediglich im unmittelbaren Bereich der akustischen Trennfrequenz kritisch; also dort, wo beide genau gleich laut sind. Angenommen du trennst mit 4. Ordnung bei 1 kHz und dein Schutzkondensator manipuliert die Phase noch zusätzlich eine Oktave tiefer: dann ist das akustisch völlig wumpe, weil dort der Treiber bereits 24dB leiser ist (in Wirklichkeit ist er da noch viel leiser, da dort ja auch der Wirkungsgrad der Treiber/ Hornkombination bereits mächtig in den Keller gegangen ist).

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Was ist das für ein Nachbau? Mit EV-DL15X + TransPlanar HP94

    • billbo
    • 3. Mai 2013 um 17:17

    So isses leider: richtige (das heißt wirkugsgradstarke) Lautsprecher – du hast da ziemlich hochwertiges Zeug – offenbaren zwangsläufig sehr schnell auch die Qualitäten der davor verwendeten "preiswerten" Elektronik. :wink:

    Für 'leise': Ausgangspegel des Controllers/ der Weiche absenken oder Amps zurückdrehen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • EQ mit XLR in den Insertweg einschleifen

    • billbo
    • 1. Mai 2013 um 21:14

    Der Master EQ gehört in den Master Insert weil

    - bei einem 'richtigen' Mischpult nach dem Eingangsteil und dem Master der Ausgangsteil (die Ausgangsmatrix) folgt, und der Master EQ als Geschmacksklangregelung alle angeschlossenen Systeme gleichermaßen beeinflussen soll. Die Minimallösung PA L/ PA R ist in der Beschallungstechnik ein spartanischer Sonderfall,
    - man bei einem 'richtigen' Mischpult im Allgemeinen darauf bauen kann, dass dessen Ausgangsverstärker niederohmig und stromstark für den Betrieb an langen Leitungen mit hohen Kabelkapazitäten ausgelegt sind. Bei irgendeinem x- beliebigen Peripheriegerät würde ich da weniger gerne drauf bauen,
    - nur so gewährleistet ist, dass der durch den EQ - Einsatz u. U. veränderte Master Pegel auch korrekt im Pult angezeigt wird,
    - das Mischpult (oder dessen Netzteil) als zentraler Signalzusammenführungs – und bearbeitungsort auch den zentralen Massesternpunkt dafür bereit stellt; zusätzliche unnötig in Line verwendetet Geräte verschlechtern unnötiger Weise den Fremdspannungsabstand der Gesamtkonstellation.

    Die zwei Kabel zusätzlich sollte einem, wenn man denn auch nur ein Minimum von korrekter Audiosignalführung zu verstehen meint, die Sache deshalb schon Wert sein.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • 'basic' und 'advanced' Pültchen ?

    • billbo
    • 28. April 2013 um 01:38

    Ihr unterschätzt gewaltig den Forschungsdrang und die IT - Bastelfreude der heranwachsenden Mischpultbuben. Nur eine geknackte Sperre ist ein persönliches Erfolgserlebnis!

    Ich hab' gerade auf einer Tour durch Skandinavien ein 'X-Pult' dabei. So als Notlösung für Gigs, bei denen die Veranstalter es nicht schaffen (wollen), ein ordentliches Monitorsetup nebst Operator an den Start zu bringen (Bookerfehler). Monitor von vorne ist bei der Combo undenkbar.
    Nachdem ich das eingenordet habe (12 Wege gemischt Wedges und In Ear) übernimmt den Job für die Show ein junger Backliner. Der hat zwar ein paar Jahre Tourerfahrung und ist auch selbst Musiker, hat von Ton aber eigentlich nicht die geringste Ahnung. Trotzdem ist er schon nach 2, 3 Tagen mit Begeisterung dabei, kriegt das prima geregelt, und stellt mir über 'Sends on Faders' hinaus inzwischen Fragen, bei denen ich selbst erst mal kurz überlegen muss. Von Berührungsängsten ist da jedenfalls gar nichts zu spüren.

    Die Band ist jedenfalls begeistert. Was vermutlich heißt, dass ich das von nun an auch noch dauerhaft an der Backe habe. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Prolight&Sound FFM 2013 - Neuheiten? Interessantes?

    • billbo
    • 16. April 2013 um 21:51

    Entschuldigung, hab' das hier nur überflogen, und bin auch eigentlich so gar nicht (mehr) im Thema. Aber hab' ich das richtig verstanden, dass hier eine Variante des guten, mindestens 40 Jahre alten und auf tausenden Tournee - Großbaustellen durchaus hinreichend erprobten 'Thomas Dual Container Truss' - Prinzips zu DER Innovation des neuen Jahrtausends erklärt wird?
    Jawohl, man kann Lampen auch IN Trusses transportieren. Wer hätte das bloß gedacht? :roll: :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Wer hat noch analogen Tisch?

    • billbo
    • 14. April 2013 um 15:49

    Minus 70% ist ein sehr guter Verkaufspreis (für alles was nicht lila ist und H2000 - H4000 heißt)!

    Zitat

    Hab mir nun überlegt das ganze günstig einem Klub zu vermieten

    Das muss dann aber ein sehr großer Club sein. Gerade dort zählt ansonsten nämlich jeder verkaufbare Platz - und erfolgreiche Clubchefs, die dann auch mittel - bis langfristig Miete/ Service bezahlen können, sind normalerweise nicht ganz doof. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 13. April 2013 um 15:14

    Da wiederum stimme ich voll und ganz mit ein. :D

    Der Unterschied zwischen komfortabel subventioniert und "macht mal schön selbst" ist ätzend.
    Interessanter Weise überleben die, die das Selbstmachen kapiert haben, am Ende aber nicht selten am längsten. Während man von den 'Anderen' immer nur in der Zeitung liest dass das Geld schon wieder nicht reicht, wer deshalb jetzt seinen Schreibtisch räumen/ seinen Hut nehmen muss, und wann dort voraussichtlich endgültig Schicht im Schacht ist, falls nicht noch im letzten Moment eine Auffanggesellschaft einspringt. "Restrukturierung unter neuer Programmleitung und mit innovativem gastronomischem Konzept". Jau, klar.
    Als überzeugter Ruhrpöttler und jahrzehntelanger interessierter Beobachter der hiesigen Szene könnte ich darüber Bände schreiben.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 13. April 2013 um 12:57

    Noch mal kurz zum Minijob:
    Manchmal frag' ich mich schon ein bisschen, ob Larmoyanz eigentlich zwingend zum anerkannten Tontechniker – Berufskrankheitsbild gehört?
    Bei einer frei angefragten/ ausgehandelten wirtschaftlichen Leistung geht es um deren fairen Marktwert und nicht darum, ob sie mir persönlich in den Kram passt. Ich kenne Menschen, die für 'nen Hunni richtig viel und hart arbeiten müssen. Schwere, unangenehme, physisch und/ oder psychisch belastende Arbeit. 8 bis 10 Stunden im Akkord bettlägerige Menschen versorgen, Gerüststangen von Stock zu Stock weiterreichen, Abwasserrohre erneuern. Und die danach nicht mal mehr Zeit oder Lust haben, in Internetforen deswegen rumzujammern. Was ist also der faire wirtschaftliche Wert von 5 Stunden Anwesenheit incl. paar Anstecker mit frischen Batterien überreichen, 2 x 50 Minuten Knöpfchen drehen (oder Szenen weiterschalten), Kaffee kochen und trinken, Pläuschchen mit den Kollegen, und nach der Vorstellung irgendwann mal 'Power Off'?

    Dass ein solches Kurzzeit - Mininebenjobangebot nicht gerade zur Lebenssituation des vollzeitarbeitenden Familienalleinernährers passt ist wohl ziemlich unstrittig. Zur Zeit würde ich auch 'nein, danke' sagen. Aber ist es deshalb verwerflich oder unanständig?
    Es gibt genau so viele unterschiedliche Lebenssituationen wie es Menschen gibt. Und vielleicht ist da ja auch irgendjemand bei, der ein bisschen was von Ton versteht und, aus welchem Grund auch immer, für den Sommer genau eine solche Mini - Wochenendtätigkeit sucht.
    Und falls nicht, wird der Anbieter das schon merken und mehr bieten. Oder den Job selber machen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 12. April 2013 um 16:51
    Zitat

    Wer soll denn bitte davon leben?

    Von der freien Mitarbeit im alternativen Kultur – und Theaterbereich konnte noch niemals jemand leben. Leidenschaft hin oder her.
    So was läuft normalerweise als 450 Euro Nebenjob. Das Dir vorliegende Angebot liegt da immerhin 100 Prozent drüber. Und natürlich kann trotzdem niemand hier eine Familie davon ernähren; dafür sollte man dann schon richtig arbeiten gehen.
    Muss aber auch nicht jeder, und Du musst es auch nicht annehmen. Das Leben ist bunt, selbst hier im Pott. Sollte ich beispielsweise irgendwann mal gelangweilter rüstiger Rentner mit geregeltem Auskommen sein und Lust verspüren, hin und wieder trotzdem mal für paar Stunden noch ein bisschen im alten Beruf rumzumachen – so gegen lecker Essen plus anständige Aufwandsentschädigung – ich tät's mir vielleicht überlegen. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 7. April 2013 um 12:54

    Und sie haben (ansatzweise) den gleichen Song gespielt. Und das in (wieder ansatzweise) der gleichen Tonart.
    Das habe ich, als Zuschauer/ Fan in der ersten Reihe, selbst bei Weltstars auch schon ganz anders erlebt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Gisen Audio FP10000Q

    • billbo
    • 6. April 2013 um 14:15

    Mal abgesehen davon, dass hier gedanklich Patentschutz, Markenschutz, Gebrauchsmusterschutz, Geschmacksmusterschutz wohl wenig sachkundig, dafür aber um so eifriger durcheinander gewürfelt werden: weder für das Eine noch für das Andere gibt’s international einheitliche Regelungen. Was hierzulande in und nach unserem Rechtssystem geschützt ist, darf anderswo völlig legal kopiert, verändert, vertrieben, verkauft werden. Weil’s dementsprechende Rechte/ Restriktionen dort nicht gibt, weil der Inhaber sie dort gar nicht erst beantragt hat, sie zeitlich nur eng befristet waren und ausgelaufen sind, usw. usw. Nur in den Bereich unseres Rechtssystems eingeführt werden darf dieses Produkt dann gegebenenfalls nicht, sofern dies dem hiesigen Rechteinhaber missfällt. Das ganze Feld ist unendlich kompliziert und ein Hauptaufgabengebiet der Rechtsabteilungen großer Hersteller (und mehr als dass es so kompliziert ist verstehe ich davon selbstredend auch nicht :roll: ).

    Davon abgesehen: als selbstpropagierter Hersteller von Edelendstufen würde es mir eher Sorgen bereiten, wenn gar niemand diese kopieren wollen würde. Vielleicht sind sie ja doch gar nicht so toll und edel und einzigartig, wie meine Preispolitik es glauben machen will? Sondern einfach nur sinnlos teuer?
    Ich vergleiche das ein bisschen mit der 'großen Zeit' der Schwarzpressungen von Schallplatten. Die Künstler, von denen unzählige Bootlegs teils aberwitzig schlechter Qualität (Cassettenrecorder – Livemitschnitte) in konspirativen Szeneplattenläden unter der Ladentheke durchgeschoben wurden, sind heute trotzdem Plattenmillionäre; denn selbstverständlich kaufte man sich die Originale auch noch, sobald man sie sich leisten konnte.
    Die anderen, für die sich kein Bootlegger je interessiert hat, sind heute vergessen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Gisen Audio FP10000Q

    • billbo
    • 5. April 2013 um 22:13
    Zitat

    Such' aber besser schonmal nach 'ner gemütlichen Höhle im Wald und kauf' dir ein Gewehr...

    ... wie wär’s denn z. B. mit http://www.heckler-koch.com? Global Player, Deutsche Traditionsfirma, Deutsches Produkt, Deutsche Ingenieurskunst, Deutsche Entwicklung, Deutsche Patente, Deutsche Fertigung, Deutsche Qualitätsstandards, Deutscher Karton drum, frei Haus per Deutsche Post?

    (sorry, konnte nicht anders)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Fussballarenen...

    • billbo
    • 5. April 2013 um 16:19

    ... und warum Pläne, dort auch Konzertveranstaltungen durchführen (oder besuchen) zu wollen vielleicht keine ausgesprochen gute Idee sind:

    Zitat

    ... but the club are so concerned about the atmosphere inside their ground that they have appointed an acoustic engineer to look into ways of cranking up the noise levels.


    :lol:

    http://www.theweek.co.uk/football/52340…r#ixzz2Pb7Wd91a

    Molton wird der wohl eher nicht vorschlagen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Material mit dem man noch Geld verdienen kann

    • billbo
    • 4. April 2013 um 22:48
    Zitat

    Ich glaube jedoch, dass sich diese Geschichte heute nicht noch mal neu starten lässt, verstehst Du was ich meine ?

    Natürlich lässt sich das nicht 1:1 wiederholen. Was natürlich hauptsächlich daran liegt, dass die Verhältnisse in einer jungen Branche (relative Ressourcenknappheit > Notwehr = epische Materialnutzungsdauer) völlig andere sind als die in einer überreifen Branche (totaler Materialoverkill > Notwehr = halsbrecherische Produktzyklen).

    Es gibt heute kaum noch ein wirklich großes 'PA – Ereignis' (Festival, Renommiertournee, Papstbesuch, ...), bei dem nicht gleich mehrere Kistenbauer darum buhlen, zwecks Erreichung von Marktakzeptanz auf Teufel komm raus ihr neuestes System für Umme zur Verfügung stellen zu dürfen. Wer aber mag da noch investieren, wenn sich die Investition an den paar Wochenenden im Jahr amortisieren muss, an denen (wegen Veranstaltungsoverkill) tatsächlich noch in größerem Rahmen kostenpflichtig vermietet werden kann?

    Und nein, Kollege Test, da widerspreche ich: eine heute mit aktuellem Topmaterial durchgeführte Beschallung klingt nicht besser als eine entsprechende vor 30 Jahren; allenfalls die Schallverteilung ist heute oft gleichmäßiger. Sie ist allerdings sehr viel kostengünstiger zu realisieren – scheinbar positiv, ist es für die durchführenden Technikfirmen aber nicht. Wo aufgrund qualitativer und quantitativer Rationalisierung (weniger und unaufwendiger zu handelndes Zeug fürs gleiche Ergebnis) insgesamt weniger Umsatz anfällt, bleibt auch auf der Gewinnseite weniger übrig. Andernfalls müssten die Margen steigen, tun sie aber dummerweise auch nicht.

    Bleibt einerseits Tobias’ Spartenpolitik. Auch Spezialisierung bzw. seit Ewigkeiten ganz unspektakulär Marktnischenbesetzung genannt; die kann, ganz richtig, mit etwas Gespür und Glück prima funktionieren - und mit etwas Pech und Ungeschick auch sang - und klanglos nach hinten losgehen. Sowie andererseits die schon angesprochene Rückbesinnung darauf, dass wir eigentlich ja kein Produkt, sondern eine Dienstleistung anbieten. Und da ist, wenig überraschend, dem Kunden das dabei verwendete Werkzeug im Prinzip völlig egal, so lange ihn das Ergebnis überzeugt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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