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Beiträge von billbo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 8. Januar 2013 um 18:23

    Operation gelungen, Patient lebt :-D. Und nimmt jetzt wieder bereitwillig geistige Nahrung auch auf nicht - intravenösem Weg zu sich.

    chris216: gibt es tatsächlich Servicefirmen, die so was an bestückten Boards nachträglich machen (können)? Der nächste Tausendfüßler sitzt nur ein paar Zentimeter, ach was, Millimeter entfernt...
    Wenn ja, wo findet man die?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • billbo
    • 7. Januar 2013 um 15:56
    Zitat

    "Muss das tatsächlich sooo laut sein?"

    Das ist aber natürlich psychologisch denkbar ungeschickt. Als Musiker würde ich antworten "na klar!", und vor der Show sicherheitshalber noch mal nachschauen, ob jemand heimlich was runtergedreht hat.
    Taktisch klüger und sehr viel erfolgversprechender: "Entschuldige bitte, sooo viele kommen heute nicht."

    Talkbackmikros hießen früher 'Kommandomikrofone'. Gerne Kohlekapsel; 300Hz bis 3kHz reichen völlig und funktionieren auch in lärmiger Umgebung prima.

    Und natürlich geht es hier um die automatische Absenkung der Abhörlautstärke während des Talkbacks. So was kann z.B. am Monitorplatz sehr arbeitserleichternd sein, wenn man dort etwa mit Headset und Cuewedges zugange ist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 4. Januar 2013 um 14:25

    Das ist ein (aufsteckbarer?) CF Slot.
    Der PM5 PCMCIA Slot ist/ war zwar sicherlich auch ein Standardbauteil; den würde man aber vermutlich nur mehr über Yamaha bekommen. Das Problem: der ist nicht steckbar, sondern direkt auf das Mainboard gelötet (eigentlich eine Frechheit). Und 68 ROHS – Lötpunkte auf 5cm Breite – da machst Du mit Hausmitteln gar nichts mehr, auch nicht mit Lötspitze superfein und Lupe 10:1. Zumal das alte Ding ja auch erst mal runter müsste, ohne auch nur eine einzige 1/3 mm breite Kupferkaschierung dabei zu beschädigen.

    Operation scheint aber geglückt, zumindest mechanisch. Die beiden durchgedrückten/ verbogenen Kontakte ließen sich tatsächlich richten, ohne dabei abzubrechen; und das an einer Seite gewaltsam ausgerastete Zentrierblech, welches das Problem verursacht hat, tut auch wieder seinen Dienst. Zur Sicherheit noch ganz, ganz vorsichtig ein paar Silikonölatome gleichmäßig verteilen und 100 mal den Mechanismus durchspielen – tut wieder.

    Den kompletten Patienten kann ich erst nächste Woche wieder aus der Narkose holen. Dann wird sich zeigen, ob auch elektrisch alles in Ordnung ist (was ich hoffe, da's beim Booten/ Betrieb ansonsten keine Fehlermeldungen gab). Wenn nicht: neues Mainboard. :?

    So. Jetzt erst mal 'n Kaffee. Und AC/DC :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 4. Januar 2013 um 01:04

    Mit SM wär's ja keine Herausforderung. :D

    Ich gehe von rein mechanischen Problemen aus - verbogene und durchs Plastik gedrückte Pins halt. Die Speicherplatine hab' ich raus; kein Problem, so was ist bei Yammi Pro ja traditionell intelligent gelöst (unverwechselbare Steckverbinder/ idiotensicherer Ausbau incl. Baugruppenträger aus Metall, usw.). Sorgen machen mir mehr die mikroskopischen Dimensionen der Slotkarten - Anschlussleiste, deshalb Werkstatt/ viel Licht/ ruhige Hand. Kaffee gibt's dann morgen halt mal bisschen später.

    Aber vielen Dank für's Angebot, bei Bedarf komm' ich da gerne drauf zurück. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 3. Januar 2013 um 17:19

    IDN: grobmotorische Berserker, die ihre PCMCIA – Karte mit Gewalt in den Slot eines PM5D würgen und dabei den einen oder anderen Kontaktpin verbiegen/ durchdrücken. So, dass danach erst mal gar nichts mehr geht (bzw. nur noch über den lästigen Umweg Card Reader > USB > Laptop > Studiomanager > USB > Pult).
    Selbstverständlich während meiner tourbedingten Abwesenheit. Und selbstverständlich war’s keiner.

    Immerhin weiß ich jetzt schon mal, wie man einen PM5 in seine Einzelteile zerlegt. Im Prinzip ähnlich wie M7, nur gefühlt 5x so viel. Unfassbar, wo der Japaner überall Schrauben verstecken kann... :shock: :lol:

    Mal sehen ob das was wird morgen in der Werkstatt – mit Lupenbrille, Puppenstubenwerkzeug, ggfs. Heißkleberbastelei, 2x 500W Arbeitslicht, und gaaanz ruhiger Hintergrundmusik. Sonst wird’s echt ärgerlich. :?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Midas Xl 240...tatsächlich?

    • billbo
    • 28. Dezember 2012 um 20:36

    Isch 'abe einen. Seriennummer 008. 8)
    Leider nur in der 32er Version... dafür aber komplett trafosymmetriert.
    Hat EUR 800,- + Ust. gekostet. Plus 6 Monate liebevolle Restaurationsbemühungen.
    Seither steht er halt so rum... :? :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • VOID Incubus bestes System auf dem Markt?

    • billbo
    • 27. Dezember 2012 um 14:00

    Rog Mogale? Den gibt's wirklich?

    Ist das nicht der Typ, den man vor einiger Zeit mal im Netz neben so 'nem Stapel Rutschen bewundern konnte und der dabei drein schaute, als ob er damit bis Geschäftsschluss plus unbezahlte Überstunden persönlich die Mauern von Jericho besenrein abräumen müsste?
    Ich dachte damals, das wäre Comic... :roll: ... war wohl der Alkohol. :oops:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • VOID Incubus bestes System auf dem Markt?

    • billbo
    • 24. Dezember 2012 um 22:58
    Zitat

    ... ist das jetzt die kick oder die snare ?

    Beides Guma, beides.
    1000 Kicks und 1000 Snares. Gleichzeitig.
    Im Rahmen eines Praktikums habe ich (bei Krupp in Bochum; das ist jetzt aber wirklich schon seeehr lange her :roll: ) so’n Ding mal aus nächster Nähe in Aktion erleben dürfen. Nur so viel: das vergisst man ein Leben lang nicht, und beschreiben lässt sich das ebenfalls nicht.
    Schon damals allerdings hätte mir klar sein müssen, dass 'Lautsprecher' zur Erzeugung lautstarker rhythmischer Stampfgeräusche absoluter Kinderkram und ein komplett aussichtsloser Irrweg der technischen Evolution sind.
    Anlässlich einer Tour mit 'The Prodigy' viele Jahre später, mit 32 Stacks MT4 in 1000er Venues, kam mir solcherlei Gedankengut dann zum ersten Mal wieder in den Sinn.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • VOID Incubus bestes System auf dem Markt?

    • billbo
    • 24. Dezember 2012 um 17:18

    Tzz tzz – jetzt aber keine unzulässigen Reduzierungen von ganz dort oben, bitte. :)

    Auch die Verstärkung des nuschelnden Geschäftsführers, des schüchternen Kinderchores oder der beherzt, aber unmusikalisch zur Sache gehenden Blaskapelle kann eine gewaltige PA – technische Herausforderung sein. Woran wir ja, wenn schon nicht live, so doch anhand manch periodisch wiederkehrender Diskussionen hier mal mehr, mal weniger mitleidsvoll teilnehmen dürfen.
    Lediglich die (per Knopfdruck/ Playback) Erzeugung möglichst lautstarker rythmischer Geräusche ist keine. Dafür reicht Car Audio in groß.

    Außerdem verfügte bereits die Generation unserer Eltern/ Großeltern über für diesen Zweck ungleich geeignetere Gerätschaften:
    http://www.nkv-euro.de/nkvdata/200611_1.jpeg
    Okay, anderes Design. Aber ich fürchte, die Frage nach 'dem besten System' muss hier vorläufig offen bleiben.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • VOID Incubus bestes System auf dem Markt?

    • billbo
    • 24. Dezember 2012 um 12:28
    Zitat von "Monika1985"

    Das ist das einzige Forum (das ich besuche), in dem man erst mal 500 Dumpfbacken Posts abliefern muß,
    damit man seriös zu einem Thema schreiben darf. Vielleicht ist es deswegen hier auch
    immer wieder mal so Lustig.
    Das erste Db hab ich somit schon mal getätigt.
    Das mit dem Marketing sehe ich mal positiv, denn mir hat das System wirklich gut gefallen. :D

    Liebes Frollein Monika,

    das hier ist das PA Forum. Unter 'PA' verstehen wir, grob gesagt, die Kunst, ein akustisches Ereignis (Band, Orchester, Redner, Diskussionsrunde, usw.) möglichst authentisch einer größeren Anzahl von Zuhörern zukommen zu lassen als die, für die dieses Ereignis auch ohne PA ausreichend laut und/ oder verständlich genug wahrnehmbar wäre. Das ist ein kompliziertes Handwerk, zu dessen Ausübung man sich zahlreicher, unterschiedlichster technischer Werkzeuge bedient, und zu dessen tatsächlicher Beherrschung man u. a. zahlreiche physikalische Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge verstanden und verinnerlicht haben muss.
    Einige der hier gelegentlich oder regelmäßig schreibenden Kollegen lassen in ihren Beiträgen erahnen, dass sie dieses Handwerk vermutlich sogar ziemlich gut beherrschen.

    Ein Playbackgeräusch mittels eines Haufens bunt angemalter Radaukisten so laut wie möglich machen kann dagegen jeder Idiot. Das ist, als wollte man eine Kirmeskarussellfahrt mit einem Formel 1 Rennen vergleichen. Beides kann sicher Spaß machen; bei letzterem muss man allerdings u. a. auch lenken können.
    Welches Kirmeskarussell das beste der Welt ist wage ich nicht zu beurteilen.

    Vor diesem Hintergrund und weil Weihnachten ist bitte ich, das eine oder andere Dumpfbackenposting zu entschuldigen. Manchmal muss das einfach sein.

    Frohes Fest, und mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Copy made in China

    • billbo
    • 23. Dezember 2012 um 13:55

    Weil es überall auf der Welt dumme und schlaue, faule und fleißige Menschen gibt. Und weil es verführerisch, aber gefährlich ist, sich auf den Lorbeeren eines angeblichen 'Vorsprungs' ausruhen zu wollen. Zumindest auf die Dauer geht das zwangsläufig schief.
    Es gibt einen schönen Spruch:
    Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Copy made in China

    • billbo
    • 23. Dezember 2012 um 11:17
    Zitat

    ... aber qualitativ waren (und sind) sie Lichtjahre von Leica entfernt. Das kennst man ja auch noch von Video 2000 vs. VHS, ...

    Das unter Technikern anerkannt beste Consumer - Videobandsystem hieß Betamax und war (Sony) eine rein japanische Entwicklung. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • VOID Incubus bestes System auf dem Markt?

    • billbo
    • 22. Dezember 2012 um 11:35

    Also ich kauf’ das erst, wenn’s das außer als 'Sportline' (Rallye Red) auch in den Ausstattungslinien 'Young Fashion' (Alu gebürstet), 'Comfort Line' (Wurzelholzimitat + Lederknauf)) oder 'Classic' (Unterbodenschutz schwarz einfach) gibt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Altes Gerödel: Harmonic Design

    • billbo
    • 20. Dezember 2012 um 22:48

    DirkB: hoppla, 1kV? Welches hübsche russische Militärgut steckt denn da so in den beiden Keramik - Oktalfassungen, wenn man fragen darf?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Copy made in China

    • billbo
    • 20. Dezember 2012 um 22:36

    Der Begriff "Made in Germany" war ursprünglich ein von England erzwungener Warnhinweis auf minderwertigen Import - Kopieschrott vom Festland. So ändert sich die Welt... :roll:

    Das gleiche passiert heute (in globalem Rahmen) in China. Dort wird das Zeug von Menschen zusammengebaut, die nicht doofer sind als wir und sich damit zum ersten Mal im Leben Dachziegel statt Plastikfolie und fließend Wasser statt Dorfbrunnen leisten können. Im Gegenzug müssen sich in Old Europe ein paar Leutchen ihren Drittflatscreen von Hartz4 bezahlen lassen. Gerechtigkeit kann sehr relativ sein.

    Arbeit wandert stets dort hin, wo sie am billigsten ist. Das heißt dort hin, wo die ärmsten Schweine sie am dringendsten brauchen. Und das ist gut so, auch wenn uns das hier nicht in den Kram passen mag. Ohne solche Mechanismen gäbe niemals so etwas wie Verteilung auf der Welt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Hybridmischpult

    • billbo
    • 19. Dezember 2012 um 17:49

    Genau für die Jobs ist das Dingens gedacht.
    Wer sich das freiwillig antut - der macht nebenbei auch noch ein bisschen Licht. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • VOID Incubus bestes System auf dem Markt?

    • billbo
    • 18. Dezember 2012 um 23:46

    Jaalsoichsachma: viel zu wenig blaue LEDs!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Kondensator Snare-Mikro

    • billbo
    • 16. Dezember 2012 um 14:35

    Danke für die Aufklärung! :lol:

    Tja – so gesehen geht man über die Zeit schon an einer ganze Menge von Dingen im Leben vorbei ...
    ... allerdings verfüge ich noch über eine schöne Kiste voller SM98A, mit und ohne Supernierenaufsatz, die auch fleißig genutzt werden – kann ja nix dafür, dass die einfach nicht kaputt zu kriegen sind. Die waren, glaube ich - korrekten Abschluss vorausgesetzt - mit weit über 150dB SPL/max. angegeben, nicht wahr? Und für die unsägliche erste Ausführung der Tomhalterung (die mit den Stimmschlüsselschrauben) gab’s ja gottseidank irgendwann mal weitaus robusteren und praxisgerechteren Ersatz.
    Und ich muss auch gestehen: in meinem Alter versteht man unter 'Investieren' in zunehmendem Maße den Aufbau eines dereinst hoffentlich mal halbwegs komfortabel gestaltbaren (Vor-) Ruhestandseinkommens. Die Faszination für immer neue technische Spiel – und Werkzeuge rückt dann schon mal etwas in den Hintergrund.

    Aber so’n paar 91er sind bei der nächsten 'Mikrofonrunde' definitiv dabei. Versprochen!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Topteile nebeneinander stellen, aber wie?

    • billbo
    • 14. Dezember 2012 um 18:33
    Zitat

    ... Der gedankliche Fehler bei der Bewertung des Artefakts, das durch die kleine Lücke beim horizontalen Abwinkeln von nicht trapezoiden Boxen oder dem nicht Einhalten des vom Hersteller vorgegebenen Winkels durch ein trapezoides Gehäuse entsteht, ist, dass dieser logischerweise immer nur für ein recht schmales Frequenzband gilt. ...

    Eben. Und um dieses Band möglichst weit nach oben zu schieben (raus aus dem wichtigen Mittenbereich und dort hin, wo eher nebensächliches HiHat Gezischel regiert), stellt(e) man die Hörner möglichst direkt aneinander und winkelte einwärts statt nach außen. Dieses Vorgehen als 'Quatsch' abzutun finde ich ein bisschen... hmm ... unreflektiert.

    Und so sah das in der Praxis dann aus:
    http://s14.directupload.net/file/d/3104/oy4da8dz_jpg.htm
    Wobei’s die Kollegen ausgerechnet auf diesem Bild genau falsch gemacht haben, habe aber kein anderes gefunden. Vermutlich resigniert wegen des Scaffoldings... :D

    Ich habe ab den späten 80ern hunderte von Beschallungen so oder ähnlich durchgeführt; für ein paar hundert oder auch mal ein paar 10.000 Leutchen, mit (per Stackingmotor) bis zu 2x 6 Tops pro Seite übereinander. Das hat, verglichen mit manch anderem was damals so verbrochen wurde, ausgesprochen gut funktioniert; Richtwert bei der Einrichtung für ein typisches rechteckiges Open Air Feld war 'Hinterkante Tops 50cm auseinander'. Sogar erste Ansätze bzgl. der vertikalen Skalierung waren (per Reduzierung der Pegel für die unteren Hörner) schon machbar.
    Andere Konzepte jener Zeit mussten dagegen, ganz richtig, auf das Ausnullen hoffen... :wink:

    Zitat

    Schallwellen durchdringen sich. Sie beeinflussen sich nicht gegenseitig. Daher spreche ich im Zusammenhang mit Line-Arrays auch gerne von einer "quasi zusammenhängenden Wellenfront".

    Richtig – im unmittelbaren Kreuzungsbereich passieren aber durchaus lustige Sachen:
    http://www.pohlig.de/Physik/Schwing…Filmauswahl.htm
    Inwieweit diese idealisierte Darstellung sich kreuzender (elektromagnetischer) Wellenfronten sich auf die luftbewegte Wirklichkeit vor zwei z. T. ineinanderstrahlenden Hörnern übertragen lässt wage ich nicht zu beurteilen. Und das Thema eventueller zusätzlicher Interferenzen durch Gehäusereflektionen (wenn man’s übertreibt und all zu sehr gegeneinander winkelt) ist dann noch mal ein ganz anderes.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Topteile nebeneinander stellen, aber wie?

    • billbo
    • 14. Dezember 2012 um 00:40

    Ist die Sache wirklich auf diese Weise so grob zu vereinfachen? :roll:

    Nach meinem (von wenig physikalisch – theoretischem Hintergrundwissen getrübtem) Verständnis ist für die Interferenz lediglich der Abstand der beiden Schallwandöffnungen, in diesem Fall also der beiden Hornmundzentren, zueinander maßgeblich. Der Abstand der Schallentstehungsquellen voneinander ist dagegen völlig wurscht (exakt gleiche Verhältnisse bei der Schallführung auf beiden Seiten vorausgesetzt); andernfalls könnte kein LS – Konzept funktionieren, bei denen 2 oder mehr Treiber aus verschiedenen Richtungen in ein gemeinsames Zentrum (Horn, Resokammer, ...) arbeiten.
    Es spielt also keine Rolle, ob die Treiber zueinander hin oder voneinander weg gedreht werden; sie bilden in beide Fällen nach wie vor das gleiche akustische Zentrum. Bei einer nicht trapezförmigen Kiste ist 'voneinander weg' aber die einzige Möglichkeit, die relevanten Schallwandöffnungen so nah wie möglich beieinander zu belassen...

    Inwieweit allerdings sich kreuzende (Schall)wellen über das sich im unmittelbaren Kreuzungsbereich ergebende Interferenzmuster hinaus auch auf Entfernung für Ärger sorgen könnten – keine Ahnung. Physiker an die Front.

    Und die Diagramme Deiner beiden geclusterten Beispielboxen ein paar Beiträge weiter oben zeigen m. E. vor allem, dass die Verdoppelung einer (zu kleinen) Schallwandbreite überhaupt erst so etwas ähnliches wie ein horizontal unidirektionales Richtverhalten ermöglicht. Das kann in der Praxis weitaus bedeutender sein als das bisschen Interferenzungemach im Übergangsbereich der beiden Hörner. Um das zu erreichen, was ich will, schalte ich dann gegebenenfalls das Horn der äußeren Box auch einfach mal ab. :wink:

    Schuss aus der Hüfte – Korrekturen/ Richtigstellungen hochwillkommen. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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