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Beiträge von billbo

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • billbo
    • 10. November 2012 um 18:03

    Ganz weit oben eben, richtig. :D
    Ich verstehe diese Jammerthreads nicht. Das Leben an und für sich ist nun mal riskant, letztlich nicht versicherbar, und endet meistens tödlich. Und wenn ich nicht aufpasse und ein bischen Pech dazu kommt geht halt zwischendurch ab und an auch mal was schief. So what?
    Muss ich, statt mich an die eigene Nase zu fassen, für jeden Furz immer und überall einen Verantwortlichen suchen? Ist selber denken und aufpassen uncool oder verboten?
    Elektronik und Wasser vertragen sich nicht. Und draußen regnet's manchmal. Was schließe ich daraus, wenn ich draußen Elektronik betreiben möchte? Investiere ich da besser in einen Fachanwalt für Haftungs - und Versicherungsfragen, oder in ein paar Quadratmeter Plastikplane? Ich geh' doch auch nicht ohne Regenschirm spazieren, wenn schlechtes Wetter angesagt ist. Und wenn doch, ist die Frisur anschließend eben hin. Wen verklage ich jetzt auf Schadenersatz: den Frisör oder den Regenschirmhersteller?

    Weitermachen, Jungs!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Guma, ich hab' schon oberamtliche Großbühnen jenseits der 1000 Quadratmeter erlebt, auf denen es nach entsprechendem Wetterereignis keinen trockenen Quadratzentimeter mehr gab. Und nu?

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • billbo
    • 10. November 2012 um 15:56
    Zitat

    ... Wasserpfütze ...
    ... Windstoß ...
    ... Zuständigkeitsbereich ...

    Da kommst Du hier im Forum nicht weiter. Da musst Du gaaanz weit oben ansetzen. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Erfahrungen Tipps zu OHM TRS

    • billbo
    • 10. November 2012 um 11:17
    Zitat

    Finde es irgendwie bei zb Verleih besser, wenn man ne Passivweiche im Top hat. Fühle ich mich sicherer.

    Das ist aber ein sehr eigenwilliges Verständnis von Betriebssicherheit. :roll:
    Nur die aktive Trennung kann mit einiger Sicherheit gewährleisten, dass Dein Treiber unter allen Betriebsbedingungen nur den ihm zuträglichen Signalanteil mit der ihm zuträglichen Leistung abbekommt. Passivweichen sind Economy – Notlösungen und haben im Grenzleistungsbetrieb bzw. bei unbeaufsichtigtem Einsatz in Laienhänden (was häufig das selbe ist) nichts zu suchen.
    Das hat auch nichts mit heutigen Endstufenpreisen zu tun, sondern war vor 30 oder 40 Jahren schon ganz genau so.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 9. November 2012 um 13:18

    Ja - Band incl. Chef erwiesen sich in der Praxis als genau so freundlich und unkompliziert wie's die BA bereits vermuten ließ.
    Tonler hatten sie nicht dabei; Soundcheck < 10 Minuten. "Wow, sounds great, let's do half a song" ... Strophe, Bridge, Refrain ... "a tiny little bit more hats in my wedge, please - perfect, thank you; time for dinner".

    So einfach kann Musik machen manchmal sein. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • billbo
    • 7. November 2012 um 14:09

    So was ähnliches wollte ich auch gerade schreiben... :roll:

    Alles was recht ist: wenn ich auf Open Air Baustelle bin und es fängt an zu regnen, dann kümmere ich mich zunächst mal um meinen eigenen Kram. Und gehe davon aus, dass die anderen Gewerke das für ihren Kram ähnlich handhaben; idealer Weise hilft man sich dabei natürlich auch gegenseitig.
    Aber ich erwarte keinesfalls, dass plötzlich wie aus dem Nichts eine Horde Heinzelmännchen erscheint, die diesen Job für mich erledigt bzw. meine persönlichen Versäumnisse vom Aufbau ausbügelt.

    Wer war für Eure Technik zuständig?
    Open Air und Technik - wer von Euch hat den Wetterbericht verfolgt?
    Welche Vorkehrungen habt Ihr ob des zu erwartenden Regens getroffen? Positionierung auf der Bühne? Abdeckungen? Planen?
    Hat Euer Stagemanagement/ Crewchef beim Aufbau einen Blick aufs Dach geworfen und ggfs. beim Veranstalter Nachbesserung eingefordert?
    Was habt Ihr/ Eure Crew gemacht, als es zu regnen anfing? Nix? Kaffeepause? Unterstellen am Bierstand?
    Hattet Ihr einen 'Notfallplan' für nicht optimale Wettervoraussetzungen?
    Hast Du schon mal irgendwann im Leben unter einer Überdachung gestanden, unter der es trotzdem feucht war (weil's von den Seiten aus reingeweht ist)?

    Ziehst Du zumindest in Betracht, Dir all diese Fragen mal im Nachhinein zu stellen?
    Kurz und gut: dann betrachte es als Lehrgeld und mach's beim nächsten Mal besser.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 5. November 2012 um 19:08
    Zitat

    ... gitarristen, die sich auf eine kleine bühne eine 4x12er marshall-box stellen, dann aber so leise spielen, das ich beim aufziehen des gitarrenkanals für ein solo sofort feedback über die PA bekomme...

    Mein Reden!
    Es gibt längst schon keine zu lauten Gitarristen mehr, nur zu große Gitarrenanlagen (gerne auch mal 2 Fullstacks - da hört das Mikro dann nur noch Schlagzeug :?). R&R is dead. Die sind alle so eingeschüchtert, dass sie es niemals wagen würden, von sich aus den Master auf mehr als '1' zu drehen. Es sei denn, sie heißen Tony Iommi.
    Dagegen hilft eine 'Redbox' im Gepäck - oder, viel besser, gleich eine 16Ohm Closed Box, die man gefahrlos noch an einen der Ampausgänge dranstöpseln kann.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 5. November 2012 um 11:29

    Konzerte mit Bands (US Profitruppe), deren kompletter Rider so
    http://s14.directupload.net/file/d/3064/yoxwnsr5_bmp.htm
    aussieht.
    Keine ermüdenden Aufzählungen von Wurst/ Bier/ Müsli/ Magerquarksorten; Lactoseintoleranzen, Haselnussallergien, Ovo/ Lacto – Veganismen, oder ähnlichen zeitgeistkonformen Modekrankheiten. Kein seitenlanges sinnfreies Zitieren von ("preferred systems are: ... ") Fabrikanten schwer angesagter tönender Holzschachteln, vollkommen unverzichtbarer südrussischer Geheimtip - Mikrofonexoten, ganz und gar inakzeptabler ostasiatischer Tonsignalzusammenführungsrechenmaschinen. Stattdessen Information pur mittels perfektem Verhältnis von Textdichte und graphischer Benutzerführung.

    Dazu vom Veranstalter per Mail ein raffiniert ausgeklügelter Produktions – und Tagesablaufplan:

    Zitat

    Liebe Freunde, Konzert morgen
    - 16:00 Get in
    - 17:00 Soundcheck
    - 18:00 Dinner
    - 19:00 Doors
    - 20:00 Show
    - 22:00 Curfew
    Gruß

    Alles anzeigen

    So was nenn’ ich mal effektive Zusammenarbeit unter Profis. War (erwartungsgemäß) ein schöner Gig. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 1. November 2012 um 01:36

    Ausverkauftes Haus. Vorgruppenzeit. Aufdiebühnemikrofonierensoundcheck - Beeilung bitte die Herrschaften, Einlass und Abendessen warten. "Kick!"

    pflappff

    Mist. Mikro oder Kabel kaputt. Ausgerechnet jetzt. Schnell ein anderes dran. "Kick!"

    pfrappff

    ??? wtf... kann nicht sein... zeig mal Dein Schlagfell.
    Oh. Ah.
    Auha.
    Okay, wenn ich schon mal da bin: zeig doch gleich mal die anderen Felle.
    :shock:
    ...
    Ui!

    Nun denn. Noch paar Minuten. Irgendwie muss es jetzt trotzdem gehen. Dem Mutigen gehört die Welt - wozu gibt's Kanal EQs? :roll:
    Wenn ich Zeit gehabt hätte, hätte ich die (PM5) fotografiert. SOLCHE Kanal EQs fürs Schlagzeug habe ich noch nie zuvor gesehen. :lol:

    Versteht sich, dass der Rest der Band klanglich prima ins Bild passte. So gesehen war's dann zumindest wieder in sich stimmig.
    M. a. W.: so komplett gruselig, dass es (künstlerische Freiheit!) irgendwie schon wieder Spaß gemacht hat. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Analoger Split mit digitalem Pult

    • billbo
    • 1. November 2012 um 00:23

    In der guten alten Zeit...
    ... wurden anständige Multicorekabelbäume als 8 ins Case gewickelt. Selbstverständlich mit 1 bis 2 CEE blau 3x 2,5mm² dabei, die für FOH Strom im selben Hauptverteiler steckten wie der CEE blau für den Monitorplatz.
    Und wenn man das so macht, und der FOH Platz nicht zusätzlich noch auf irgendeine andere Art und Weise mit der Gebäudeerde verbunden ist, reichte/ reicht ein einfacher Y – Split ohne galvanische Trennung.
    Natürlich verfügt auch Dein modernes Plastegehäuse – Netzwerkdings über analoge XLR – Eingänge, bei denen die 1 mit Schaltungsmasse und letztendlich auch mit Erde verbunden ist. Andernfalls wäre der standalone – Betrieb mit Phantomspeisung ein echtes Problem. Und ohne auch, irgendwo muss ja selbst für ein SM58 die Schirmung herkommen. :)
    Also genau so behandeln wie ein Analogpult, und auch die Masseführung genau so korrekt ausführen – und alles wird gut.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Allgemeines Wochenendbla über Pulte und ihre Anwender

    • billbo
    • 24. Oktober 2012 um 10:59

    Gibt's schon noch - die Gute macht heute unter ihrem eigentlichen Namen (Karen Greening) wieder Jazz in Kanada.
    Das Beste aber war: die Band spielte dermaßen gut gut zusammen, da konnte man selbst als hoch motivierter, aber reichlich ahnungsloser Jungmixer nicht wirklich viel Unheil anrichten. 8)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Allgemeines Wochenendbla über Pulte und ihre Anwender

    • billbo
    • 23. Oktober 2012 um 18:03
    Zitat

    Dazu MSL4 und mischen vom Balkon.

    Jepp - ein bischen Frischluft auf dem Weg zum FOH ist nie verkehrt.
    Mein erster Gig dort (damals 'ne riieesen Halle :D, aber noch Tasco PA) war 'Lee Aaron' 1983. Incl. knallvollem Sattel vor der Tür, versteht sich. Und das ultimative Traumpult (800b) war da selbstverständlich auch mit drin.
    Rückblickend macht man schon eine Menge dummes Zeug im Leben... :roll:

    Nun haben wir nicht mehr 1983, und Sattelzüge fahren heute für UPS und Ebay. Und in solchen Venues 'fordert' man nix, sondern bringt persönlichen Bedarf mit und spielt ansonsten "Hausanlage wie vorhanden". Oder auch nicht, dann spielt halt jemand anderes.
    Und, oh Wunder: das funktioniert! Und alle Beteiligten (Musiker, Veranstalter, Crew, Publikum) können dabei sogar richtig Spaß haben. Auch gänzlich ohne ichkannundwillnurmitmeinemTraumpultplusRöhrensiderack - Wichtigtuerei.

    Heuer (so sagt man doch bei Euch?) laufe ich da wohl am 1.12. noch mal über's Dach. Olli und Pauli sind schon vorgewarnt. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 22. Oktober 2012 um 00:39

    50 Dollar, persönlich überreicht von Steve Vai, wg. besonderer Aufmerksamkeit als local Monitorer 8)

    Wer bietet mehr? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 21. Oktober 2012 um 19:50

    Ja! :D

  • Allgemeines Wochenendbla über Pulte und ihre Anwender

    • billbo
    • 21. Oktober 2012 um 19:48

    Wenn ich mir den einen oder anderen Lacher hier so durchlese frage ich mich ja schon, mit was für Weltstars so manch einer denn da regelmäßig unterwegs ist. "Fordern"? "Ablehnen"? Hmm... gibt's doch Paralleluniversen?

    Ich befinde mich z. Z. auf dem 3. Teil einer Tour durch D bzw. näheres Ausland. Rund 30 Termine. Wenn man ein, zwei Ausreißer weg lässt wird's am Ende auf einen Schnitt von knapp unter oder über tausend Zuschauer pro Abend hinauslaufen. Mal 30 bis 40 Euro Eintritt, Merchandise - intensive Szene. Also, über ein gewisses brutto - Grundbudget reden wir da durchaus.
    Rider? Wunschpulte? :roll: Mal schauen:

    5x PM5. Nicht weil's als 'first choice' in der BA steht, sondern weil's als Haus - oder Festivalpult eh da ist.
    8x H2000/ 3000
    2x XL3
    1x XL4 :D
    2x MH2 :|
    1x SD8
    1x Amek Recall
    Div. MH3
    Viele M7
    Punkt.

    Mein Job ist nicht das Fordern, Rummäkeln oder Ablehnen. Mein Job ist es, unter jeder dieser Voraussetzungen einen mindestens anständigen FOH Sound für die Band herauszuholen. Bei jeder einzelnen der 30 Shows sind dafür 100 wichtigere Dinge und Probleme verantwortlich als das zur Verfügung stehende Mischpult. Die habe ich zu berücksichtigen bzw. zu lösen - und genau dafür bekomme ich meine Gage.

    Wer sich dazu nicht in der Lage sieht hat am FOH nichts verloren. Der möge bitte weiterhin von seinen Traummischpulten träumen. Und derweil vielleicht lieber erst mal noch für ein paar Jährchen Alu kloppen gehen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo
    (auf den gerade das nächste M7 wartet)

  • I want more of...

    • billbo
    • 21. Oktober 2012 um 01:49

    Auf R&R Tour durch die +/- 1000er Venues, mit jeweils örtlicher Produktion. Und dort dann, statt des üblichen, Laptop und VT Firmenshirt - bewehrten und ansonsten hilflosen 5 Mann Jugend forscht - Fachkräfteteams ausnahmsweise mal einen Forenkollegen und alten Hasen anzutreffen, der den kompletten örtlichen Tonservice incl. Monitormix mal eben im Alleingang mit links perfekt aus dem Ärmel schüttelt. So, dass tausend Kleinigkeiten auf der Bühne (auf die man sonst 10 mal hinweist und die dann anschließend natürlich trotzdem nicht funktionieren) ganz nebenbei, selbstverständlich, aufmerksam und korrekt erledigt werden. Und sich anschließend noch beide Bands ausdrücklich über Super Service beim Monitormix freuen können. Klasse!

    Vielen Dank noch mal, Oli; auch im Namen der Band(s)! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Allgemeines Wochenendbla über Pulte und ihre Anwender

    • billbo
    • 20. Oktober 2012 um 19:37
    Zitat

    Was für mich nicht ganz zusammenpasst ist folgendes: wenn ich mit dem M7 Hall zufrieden bin, warum muss es dann analog der 480er sein?

    Das sind die Nebenwirkungen von 'Copy & Paste'. Außerdem ehöht es das Gefühl der eigenen Bedeutsamkeit. Auch und erst recht, wenn's völliger Blödsinn ist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Allgemeines Wochenendbla über Pulte und ihre Anwender

    • billbo
    • 19. Oktober 2012 um 13:38

    Mal ganz ehrlich: gibt es tatsächlich 'semiprofessionelle Top40 Bands', die irgendein gängiges, zeitgemäßes Standard - Tonmischgerät ... hm ... "ablehnen"? können? dürfen? wollen? Das ist doch eine Räuberpistole aus dem Technikerlatein - Märchenbuch, oder?
    Die kommen, machen für eine bestimmte Zeit bezahlte Livemusik, und fahren wieder oder gehen auf ihr Zimmer, spätestens wenn die Bar schließt. Die können natürlich auch zu Hause bleiben, auf dem Sofa ist's ja auch schön. Bloß gibt's dort eben keine Gage.

    Kennt irgendjemand eine Bezahlmusikcombo die nicht spielt, weil da am FOH 'nur' ein M7 steht?
    Kopfschüttel.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Allgemeines Wochenendbla über Pulte und ihre Anwender

    • billbo
    • 19. Oktober 2012 um 01:30

    Was genau passt da nicht zusammen?

    Wenn ich die heute selbstverständlichen Möglichkeiten einer M7 (X32 :roll: :D) benötige (EQs, Kompressoren, Gates - und zwar beinahe ohne Ende... ), dann ist selbst ein üppig ausgestatteter XL3 - Platz allenfalls als spartanische Notlösung anzusehen. Ganz egal, was der wiegt und mal gekostet hat. Spaßfaktor außen vor.

    Das sollte man ganz realistisch einfach so sehen, wie es ist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo
    (vielleicht war ja eine BA von mir dabei? :D)

  • Frage welcher DJ Mixer hat den besten Klang

    • billbo
    • 11. Oktober 2012 um 17:11

    Die sind aber leider meist nicht so einfach zu beeinflussen und lassen sich auch nicht downloaden.
    So ein schickes Blechschächtelchen mit zwei, drei Knöpflis drauf hingegen lässt sich prima mitschleppen (oder gar "fordern") und gibt dem wackeren Playbackschaffenden dann das beruhigende Gefühl, innerhalb seines persönlichen Wahrnehmungshorizontes das Menschenmögliche für 'guten Sound' getan zu haben.

    Angehörige anderer Berufszweige lösen so was gern mit Mikrofonköfferchen... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • NF Signal über Last Harting

    • billbo
    • 3. Oktober 2012 um 22:57

    Richtig. Alles andere, was im Laufe der Jahrzehnte stattdessen probiert wurde (crimpen, quetschen, klemmen, wire wrapping) war und ist immer lediglich ein Versuch, die Massenfertigung billiger zu gestalten. Ich hatte früher mal viel Spaß mit Harting (bzw. 'Contact') Crimps, deren Legierung sich auf Dauer nicht mit der eingecrimpten Leitungsseele vertragen hat; ähnliches Spiel in alten Soundcraft - Netzteilen mit internen gecrimpten 'Autoelektrik' - Steckverbindungen oder amerikanischen Endstufen mit bestimmten Arten von Federsteckverbindern. Oder man erinnere sich an die Busverkabelung der Yamaha M3000 Serie :evil:
    Im Endeffekt alles Mist und Murks.
    Löten ist halt mühselig, aber elektrisch - und da insbesondere auf Dauer - allem Sparpfusch haushoch überlegen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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