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Beiträge von billbo

  • Mehrfach-Splitten Mikrofon... Wie?

    • billbo
    • 12. September 2012 um 16:05
    Zitat

    meine meinung zum splitten:
    bei zwei senken bedenkenlos mit Y-kabel, bei drei senken würde ich bereits über trafosplitt oder ähnliche lösungen nachdenken. zum ausprobieren kann man ja mal mal mit einem test der günstigsten lösung beginnen.

    Wie Bemi schon schrieb stellt ein Trafo für ein Mikrofon eine komplexere und weniger lineare Last dar als eine Impedanzverringerung ohne diesen. Bewältigen muss es sie ohne aktive Verstärkung/ Wandlung sowieso – da ist mir die linearere Form im Zweifel lieber.
    Technisch ist der Trafo streng genommen nichts weiter als die 'Notlösung' zur galvanischen Trennung.

    Ja, früher machte es einen mess – und sogar in der Praxis manchmal hörbaren Unterschied, ob ein Mikrofonsignal mittels eines Jensen Ultralinear – Eingagstrafos impedanzangepasst/ desymmetriert wurde oder mit einer zwecks Verringerung des statistischen Rauschens Gegentakt - Parallelschaltung mehrerer Low Noise - NF Transistoren. Ob 'besser' oder 'schlechter' klärte sich alsbald anhand des Preises. Teurer = exclusiver = besser, steht ja auch so im Katalog.
    Und auch heute macht es für extrem kritische Anwendungen (Vogelstimmen auf 1 km in freier Natur) noch Sinn, auf Trafo (rauscht nicht) oder Röhre (rauscht fast nicht) zu setzen. Halbleiter rauschen immer.
    Im 'Band auf Bühne' PA - Livegeschehen kämpfen wir mit ganz anderen Problemen.

    Ich schreib jetzt auch mal "Schoeps", damit ich hier ernst genommen werde. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mehrfach-Splitten Mikrofon... Wie?

    • billbo
    • 12. September 2012 um 13:55

    bemi: 4x "ja, klar!"
    Lediglich bei der EW100 Geschichte kann ich nicht so recht folgen. Die Ausgangsverstärker mir bekannter gängiger Empfänger arbeiten bei Stellung 'Mic' in einen symmetrischen Spannungsteiler. Der Verstärker selbst sieht also immer die gleiche Impedanz, sogar bei kurzgeschlossenem Ausgang.
    Weiß allerdings nicht, wie das bei dem konkreten Sennheiser Teil geregelt ist.

    Zitat

    Wenn ich ein Yamaha LS9 nehmen muss, bringt sogar ein RME Octamic klangliche Vorteile gegenüber den Preamps des LS9...

    Ist das so? Und wenn Du ein M7 nehmen 'musst', ist das dann auch so?
    Wenn die Yamaha Leute es tatsächlich schaffen sollten, dass die gängigen und überall verbauten Eingangsimpedanzwandler/ Desymmetrierer 'schlechter' klingen, wenn ein LS9 – Gehäuse drumherumgebaut ist, dann fände ich das sensationell. Schwarze Magie?
    Die von Wora erwähnten Hörtests gab es, und zwar unter Beteiligung einigermaßen erlauchten Audio - Publikums; Kollege Klauston (glaube ich) wusste davon bereits vor längerer Zeit interessantes zu berichten. Ich sag mal so: das Ergebnis war jetzt nicht so, dass man nicht verstehen könnte, dass die Vertreter der 'Meins klingt aber besser als Deins' – Fraktion damit nicht offensiv Werbung betreiben.

    Zitat

    Das würde aber bedingen, dass die LS9-Preamps bei hoher Verstärkung schlecht klingen, bei niedriger aber nicht.

    Die verstärken immer im gleichen Bereich. Der Pegel des Eingangssignals wird über einen relaisgeschalteten Multipad angepasst. Wenn Du einen weiteren Verstärker davor schaltest, wird es vor allem mehr rauschen. Und es kommen ein paar unnötige (aber eher homöopathische) Halbleiterartefakte dazu. Vielleicht klingt das ja dann besser? (Natürlicher? Lebendiger? Frischer? Musikalischer? Seidiger? Räumlicher? Weniger steril?)

    Und noch mal zur C – Frage: Du verstehst (über Google hinaus), was ein Kompressor macht? Vor allem dann, wenn er gerade nichts macht? Dass er Dir also jedes dB, was Du oben "wegdrückst", auf der anderen Seite gratis in Form erhöhten Noise Floors/ Übersprechens zusätzlich zur Verfügung stellt? Und das geht/ macht Sinn mit offenen Mikros auf Bühnen eben nur in ganz engen Grenzen. Da bist Du schneller als Du glaubst an einem Punkt, an dem Du überhaupt kein Mischpult mehr brauchst – sondern einfach nur einen "heftigen" Kompressor, mit einem Mikro davor, schön mittig auf der Bühne.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Abschreibung von Gebrauchtgeräten, Dauer & Höhe

    • billbo
    • 11. September 2012 um 22:40
    Zitat

    http://www.das-curriculum.de/fileadmin/%20...%20%B6bel.pdf

    Das ist, wie’s auch oben drüber steht, die AfA für allgemeine Verwendung. Bedeutet: wenn sich VW eine Beschallungsanlage für die Werkskantine anschafft, wird diese über 9 Jahre abgeschrieben.
    Es gibt aber eine Vielzahl von branchenspezifischen AfAs, bei denen die z. T. erheblich höhere Materialbeanspruchung auch bei der Abschreibungsdauer Berücksichtigung findet. Für Veranstaltungstechnik gibt’s m. W. keine eigene; da gilt bis heute im Wesentlichen die für 'Film, Fernsehen und Hörfunk' (o. s. ä.).
    Auf jeden Fall sieht's da für uns bei der Abschreibungsdauer erheblich praxisgerechter aus. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mehrfach-Splitten Mikrofon... Wie?

    • billbo
    • 11. September 2012 um 22:09

    Du kannst beruhigt schlafen, Deine Sorgen sind unbegründet. Das funktioniert genau so auf einer Million kleineren/ mittleren Band- und Festivalbaustellen völlig problemlos. Seit Jahrzehnten; und auch mit 150m Multicore. Saubere Masseführung selbstverständlich vorausgesetzt.

    Und beim unbekümmerten/ gut gemeinten Einsatz von Live - Kompression geht es selbstredend nicht um das, was man da bei 10 oder 20 oder 30 dB Reduktion hört, oder zu hören glaubt. Sondern um das, was man ohne dieselbe dann hört.
    Mann, mann... :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • billbo
    • 11. September 2012 um 20:56
    Zitat

    Na dann oute ich mich mal. Wir schicken seit über 20 Jahren 2 DMXe übers Multicore. Bis jetzt völlig ohne Probleme, warum sollte man das nicht machen ??

    Weil (seit weit mehr als 20 Jahren, und unabhängig von der von Hermste beschriebenen Einstreuproblematik) auf jeder auch nur einigermaßen ordentlichen Baustelle eine unnötige galvanische Verbindung zwischen Ton und Licht nach dem E – Werk ... okay, der speisenden Hauptverteilung/ dem Zentralerder/ ... etwas ist, was man unter allen Umständen zu vermeiden sucht? Aus diesem Grund gibt es sogar Lichtmischpulte, in denen die Sound to Light – Klinke massefrei montiert und über einen kleinen Übertrager angeschlossen ist. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mehrfach-Splitten Mikrofon... Wie?

    • billbo
    • 11. September 2012 um 19:02

    Zu 'heftig komprimiert' in Verbindung mit 'kleinem FOH – und Monitorplatz für eine Band' fallen mir sofort Dinge ein, die ich der Political Foren - Correctnes wegen eigentlich unerwähnt lassen wollte; hier soll es ja um die Anpassung eines Mikros (welches wissen wir noch nicht) an mehrere Vorverstärker und die Relevanz etwaiger damit verbundener Nebenwirkungen gehen.
    Nur so viel: ich habe das Glück, regelmäßig mit wirklich sehr stimmgewaltigen (Band-) Sängern/ Sängerinnen arbeiten zu können. Auch schon mal auf wirklich sehr großen Bühnen. Und selbst dort funktioniert 'heftig komprimiert' live nicht wirklich. Wie auch bei keinem anderen mir bekannten Live – Mikrofonsignal; mal abgesehen vielleicht von Sn Top in Verbindung mit einem ganz bestimmten, hoch disziplinierten Spielstil. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mehrfach-Splitten Mikrofon... Wie?

    • billbo
    • 11. September 2012 um 14:13
    Zitat

    ... Üblich ist eigentlich von den Direct Outs des Monitorpultes auf den FOH zu gehen...

    Das wäre zwar eine anpassungstechnisch saubere Lösung – aber sie ist so 'üblich', dass ich sie auf den letzten ca. 5000 Livebaustellen genau nicht ein einziges Mal angetroffen habe... :roll:

    Welche Ausgangsimpedanz hat Dein Mikrofon? Welche Eingangsimpedanz haben der/ die folgenden Eingangsverstärker? Bis zu ungefähr 1:5 geht man von Spannungsanpassungsverhältnissen aus. Bedeutet in der Praxis: handelsübliche dynamische Mics (um die 200 Ohm) laufen problemlos an 2 parallelen typischen Mic - Eingangsverstärkern (je um die 2 kOhm). Typische Kondensatormics mit je nach eingebautem Impedanzwandler 50 – 100/ 150 Ohm auch an drei oder mehr.
    Ist natürlich stark vereinfacht, reicht aber für den Alltag.
    Du machst Livebeschallung, keine geeichten Messungen: ist im direkten A/B Vergleich (abgesehen von minimalem Pegelverlust) ein Unterschied wahrnehmbar? Nein – dann ist es irrelevant. Ja – dann musst Du entscheiden, ob er relevant ist. Für Dich? Für’s Publikum?

    Nutzt Du als FOH - Pult ein gängiges Digitalgerät? Dann verzichte auf SPL o. ä. und route einen Eingangsverstärker/ Wandler auf 2 Kanäle. Die Unterschiede/ 'Schwächen' heutiger Mikrofoneingangsverstärker sind so gravierend, dass kaum ein hochkarätiger Toningenieur sie unter idealen High End - Studio – Abhörbedingungen herauszuhören vermag; geschweige denn der feiernde oder andächtig lauschende Zuhörer beim elektrisch verstärkten Livebetrieb. Da nützt auch der Glaube an die großen Namen aus der Vergangenheit der Tontechnik (auf unterschwellig – psychologischem Weg) leider nur noch deren nostalgischem Besitzer. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Abnahme kleinerer Blasmusik im Zelt (55x25m)

    • billbo
    • 11. September 2012 um 00:19
    Zitat

    ...ja, und wenn man doch noch ein bisschen lomids auf der anlage haben möchte, nimmt man einfach bessere mikrofone und alles ist prima.

    Schön wär’s. In der Praxis ist meist das (katastrophale) Low Mid Richtverhalten zu kleiner Lautsprecher das entscheidende Problem.
    Selbst ein ömmeliges SM57 hat bei 250Hz eine Rückwärtsdämpfung von > 20dB, bei 90 Grad sind’s immerhin noch gute 6dB. Nicht viel anders als ein CCM4, wenn wir das mal als Referenz nehmen. Letzteres macht das natürlich über den gesamten Nutzfrequenzbereich wesentlich gleichmäßiger, lässt daher also u. U. das eine oder andere dBchen mehr Gain zu.
    Das schicke Kleinstlinearray, worüber die Sache abgestrahlt werden soll, hat in dem Bereich schlicht so gut wie gar keine (!) horizontale Richtwirkung. Selbst bei (der Einfachheit halber zunächst mal) Außerachtlassung von Raumakustik ist also klar, an welchem Ende der Kette die eigentlichen Problembringer lauern.

    Das Spiel mit Richtdiagrammen ist ein Spiel mit Verhältnissen. Das Spiel mit Entfernungen zwischen Quelle/ Mikrofon/ Lautsprecher ebenfalls. Und hier haben wir die mit Abstand größten Einflussmöglichkeiten. Wie war das gleich mit 6dB pro Entfernungsverdoppelung?

    Zitat

    interferenzrohre von aussen oder nieren auf der bühne?

    1.) Kugeln in unmittelbarer Nähe zur Quelle! :D Scheitert am Aufwand.
    2.) Nieren so nah wie möglich an den Quellen. Ist der faule Kompromiss.
    3.) Super-/ Hyper-/ Meganieren von weiter weg. Scheitert in realen Raumakustiken an der angesprochenen Hallraumproblematik.

    Ich verstärke seit einem Vierteljahrhundert 1x im Jahr ein Blasorchesterkonzert. Das findet auf einem Balkon/ Vordach eines neunstöckigen Sparkassenhochhauses statt. Die Lautsprecher stehen 1 Stockwerk tiefer in diversen Fensteröffnungen und müssen die gesamte Innenstadt beschallen; der erreichbare GbF hängt also eher von der Windrichtung ab als von irgendwelchen Papier - Richtcharakteristiken.
    Die Dynamikbearbeitung übernehmen i. a. R. die Schutzschaltungen der Lautsprecher. :D
    Ich erledige das mit 4x MD421 + 4x Megawindschutz. 2 von oben/vorne links und rechts neben dem Dirigenten, 2 von oben/ hinten über den Tuben (Tubas? Tubae? Egal :oops: ). Klingt und funktioniert gigantisch! :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 10. September 2012 um 17:43

    Arbeite ich dran, Herr Doktor. Versprochen.
    Wir hatten hier heute bislang viel Spaß. Und ich denke, das bleibt auch so.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 10. September 2012 um 15:53

    Das lernst Du auch noch. Auf Tour nennt man so was (außer der Sache mit der ungefragten Bezahlung :roll: ) 'Offday'. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 10. September 2012 um 14:24
    Zitat

    ... Verzehrgutschein....

    ... welcher unbegreiflicher Weise NICHT von 95% aller angetesteten fliegenden Delikatessenprovider ("nehmwahiernich!!! $§ß&?***!!!") abgelehnt wurde :shock: .
    It's a perfect world, isn't it?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • In-Ear Monitoring Big-Band

    • billbo
    • 10. September 2012 um 13:31

    audi: magst Du beim Admin mal nach einer Anzeigenpreisliste nachfragen?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 10. September 2012 um 13:23

    Tut das denn eigentlich not, den ganz normalen Arbeitsalltag in einem der absoluten Top Ten Traumberufe unserer heranwachsenden Jugend (gleichauf mit Eventmanager/ Netzadministrator/ IrgendwasmitMedien) hier immer wieder so völlig unreflektiert zu glorifizieren?
    Es gab, so lese ich da heraus, offenbar (vermutlich) eine Bühne, ein Programm, ambitionierte Künstler, abwechslungsreiche Darbietungen, Begegnungen mit kontaktfreudigen Mitmenschen. Das alles an der frischen Luft, inmitten des 18 Std. Nonstop – Cateringparadies – Ambientes eines sympathischen kleinen Stadtteilfestes. Und die bewundernden Blicke der lokalen Damenwelt auf den 'DJ' unter seinem schicken Einwegzeltling zwischen Räucherkartoffelbude und Wildpinklerecke hast Du uns dabei noch arglistig verschwiegen.

    So kriegt Ihr hier die Modeberufsflausen aber nicht aus den jungen Köpfen. Schreibt stattdessen doch lieber mal was über die wirklich schlimmen Jobs... sofern Ihr danach noch schreiben könnt. Zumindest hier, im IDN!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Seeburg Infra 2x18" erfahrungen!?

    • billbo
    • 8. September 2012 um 13:35

    guma: na ja, die eine oder andere alternative Hausbeschallung durfte ich ja ebenfalls bereits kennen lernen, nicht nur in Germanien. Mir fällt dazu z. B. spontan das Heimatvenue eines geschätzten Forenkollegen ein, in dem seit 30 Jahren eine Reihe historischer W - Bins vor der Bühne ganz hervorragend ihren Dienst tut. Und vermutlich auch noch in 30 Jahren; mir würde jedenfall kein einziger vernünftiger Grund einfallen, das jemals zu ändern.
    Davon abgesehen hat sich durchaus einiges getan in den letzten 2 Jahrzehnten, der Hausstandard gängiger professioneller(er) "Universalspielstätten" ist nicht mehr mit dem Stand von Anfang der 90er zu vergleichen. Ausreißer nach oben und unten selbstredend inclusive. Selbst auf stattlichen Vollproduktionstouren gerät es daher mittlerweile zur morgendlichen Dauererkenntnis: "Holz bleibt heute im Trailer". Falls denn überhaupt noch welches dabei ist; die BWLer schlafen nicht.

    Und das einzige, was noch schlimmer sein kann als ein Hausanlagengig in einer stinkenden, klebrigen, vollständig abgerockten mittelenglischen Kellergruft ist ein solcher in einer schicken, antiseptischen mitteldeutschen Mehrzweckhalle mit technischer Unterstützung durch die örtliche 'Jugend forscht' - Abteilung, mit nigelnagelneuen Kilowattkisten frisch aus dem Karton und Manual dafür auf dem Laptop. SM58? Hamwanich. Taugt nichts, kannste doch in jedem Forum nachlesen.

    @T.A.: sorry, dass ich Deinen Thread missbrauche. Ich wollte auch mal was zu Bassboxen schreiben. Dem wohl mit Abstand unwichtigsten PA - Thema überhaupt - und also folgerichtig dem mit den wohl mit Abstand zahlreichsten Forenthreads. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Seeburg Infra 2x18" erfahrungen!?

    • billbo
    • 7. September 2012 um 19:41

    Das Klischee mit dem Hubraum wollte ich so nicht schreiben. War aber natürlich genau so gemeint. :D
    Klar ist das gepflegt überdimensioniert, deshalb reicht ja auch der Leerlauf. Und deshalb hält's halt ewig, genau wie der V8 aus den späten 50ern. Nur der Spritverbrauch passt da so ganz und gar nicht ins Bild.
    Und der hauptberufliche Tonkistenkleinspediteur mit nebenbei ein bisschen Beschallungsambitionen sieht das natürlich aus völlig anderer Perspektive. Muss er.

    Aber hier war ja der betriebswirtschaftliche Sinn/ Unsinn angesprochen. Und da ist man natürlich sehr schnell auch bei der Frage, inwieweit es heute überhaupt noch sinnvoll ist, schwarze Holzkisten mit Hochlastwiderständen drin in Sprintern durch die Gegend zu kutschieren. Kisten, die inzwischen, so oder ähnlich, zu hunderttausenden, in jedem Dorf, in jedem Jugendzentrum, in jeder Pommesbude, in betriebsbereitem Zustand verbaut/ vorhanden und problemlos nutzbar sind. Und des BWLers Herz höher schlagen lassen, weil sie dabei so gut wie keine Betriebs - und schon gar keine Transporkosten verursachen.

    Wenn das Transportgut ja denn von Fall zu Fall wenigstens noch in irgendeiner Form besser klingen täte. :roll:

    Mit freundichem Gruß
    BillBo

  • Aktuelles Lichtdesign vs. "Altes Rock n Roll Licht"

    • billbo
    • 7. September 2012 um 10:24

    Genau so müssen wir Tonis aber auch ständig arbeiten. Line Check und los. Und trotzdem kriegen wir es hin, dass man anschließend zumindest den Song erkennt. Meistens jedenfalls :D .
    Analog dazu sollte es die Lichtfraktion selbst bei ungünstigsten Einleuchtbedingungen schaffen dafür zu sorgen, dass man als Zuschauer auch optisch wahrnehmen kann, wer da eigentlich auf der Bühne steht.

    Die 'koste es was es wolle - Hauptsache bunte Bilder von hinten' - Strategen vergleiche ich da gerne mit dem Bassdrumsolomischer. Beide ergänzen sich im Idealfall perfekt: wenn denn den Sänger schon niemand hören kann, dann braucht ihn auch niemand zu sehen... :?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Aktuelles Lichtdesign vs. "Altes Rock n Roll Licht"

    • billbo
    • 6. September 2012 um 16:58
    Zitat

    und es gibt genau zwei sonderfälle, in denen mir eine "lichtshow" als tonmischer überhaupt auffällt:
    entweder ist das licht supergut - oder saumies!
    alles was dazwischen liegt bemerke ich gar nicht.

    Geht mir genauso. Manchmal fragt mich ein (mitreisender) Lichtler nach der Show: "Und? Wie fandest Du’s heute?" Und ich frage zurück "was meinst Du??" Und erst etwas später fällt mir auf, dass er vermutlich einen Kommentar zu seinem Licht erwartete – von dem ich während der gesamten Show leider überhaupt nichts mitbekommen habe. :lol:
    Aber zugleich kann ich mich natürlich an jeden einzelnen unsauber gespielten Ton und an jedes um eine Viertelsekunde zu spät hochgezogenes Solo perfekt erinnern... :oops: :?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Seeburg Infra 2x18" erfahrungen!?

    • billbo
    • 6. September 2012 um 15:37
    Zitat

    wäre ja mal ne interessante rechnng bis wohin sich das lohnt und ab wann eine box mehr betriebswirtschaftlich sinnvoller ist :D

    Da leg ich mal vor: in einer von mir betreuten 1000er Festinstallation müssen (in Form von 6 altehrwürdigen EV MTL4) 24 18“er so gut wie täglich arbeiten (und Geld verdienen!). Seit 15 und mehr Jahren abgeschrieben; die Chassis/ Cone Kits sind im Schnitt mindestens zwischen 15 und 20 Jahre alt, und haben aus ihrem ersten Leben auch bereits 10 oder mehr Jahre R&R Tour auf dem Buckel.
    Die gegenüber heute lächerlich leichten, dafür aber wirkungsgradstarken Pappen werden konsequent bei ca. 150W max. pro Chassis begrenzt (dem je 8 Ohm Box angeschlossenen 800W/ 4Ohm Alteisenamp wird unter keinen Umständen gestattet zu clippen), laufen also sozusagen im Leerlauf. Die jährlichen Kosten für Reparatur – und Wartungsmaßnahmen beschränken sich auf 1x Boxen umdrehen, damit sich die Cones auf Dauer nicht einseitig durchhängen. Das war’s.

    Vor kurzem wurde der Laden von den Hiphop – und Dubstepkiddies ('Caspa' und so was) entdeckt, die dort jetzt unbedingt Veranstaltungen machen möchten – weil, so einen fetten und sauberen Bass hätten sie sonst noch nirgendwo gehört. Wobei: beim ersten Mal waren sie noch misstrauisch und wollten sicherheitshalber Zusatzbässe aus dem Elektroheizungszeitalter anschleppen. Hatte sich aber nach 5 Sekunden erledigt. :D
    Wenn ich denen das mit den 150 Watt erzähle erklären die mich für verrückt. :D
    :idea: Deshalb lass ich’s auch lieber...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • VA in London

    • billbo
    • 5. September 2012 um 16:53

    Das war sicher ein Versehen. Schweizer und Londoner Bankster stecken doch eh alle unter einer Decke. :D
    Aber okay - wer's über die Schleichwege versucht gilt vermutlich per se erst mal als verdächtig...
    (und außerdem hab ich Le Havre gerade mit Calais verwechselt :oops: - nachts sind alle Häfen gleich :D )

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • VA in London

    • billbo
    • 5. September 2012 um 15:34

    GB ist EU. Zumindest so ein bisschen... :D
    Sie werden an der Grenze (schon in Le Havre) lediglich nachschauen, ob Du außer Technik auch noch ein paar illegale Einwanderer einzuführen gedenkst. Mindestens Perso sollte die Reisegruppe also dabei haben.
    Und auf gar keinen Fall nicht - EU - Ausländer (z. B. Ami - Musiker), die den Anschein erwecken, da drüben ohne Arbeitserlaubnis für einen Tag arbeiten zu wollen. Das gibt richtig Stress!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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