Zitatmeine meinung zum splitten:
bei zwei senken bedenkenlos mit Y-kabel, bei drei senken würde ich bereits über trafosplitt oder ähnliche lösungen nachdenken. zum ausprobieren kann man ja mal mal mit einem test der günstigsten lösung beginnen.
Wie Bemi schon schrieb stellt ein Trafo für ein Mikrofon eine komplexere und weniger lineare Last dar als eine Impedanzverringerung ohne diesen. Bewältigen muss es sie ohne aktive Verstärkung/ Wandlung sowieso – da ist mir die linearere Form im Zweifel lieber.
Technisch ist der Trafo streng genommen nichts weiter als die 'Notlösung' zur galvanischen Trennung.
Ja, früher machte es einen mess – und sogar in der Praxis manchmal hörbaren Unterschied, ob ein Mikrofonsignal mittels eines Jensen Ultralinear – Eingagstrafos impedanzangepasst/ desymmetriert wurde oder mit einer zwecks Verringerung des statistischen Rauschens Gegentakt - Parallelschaltung mehrerer Low Noise - NF Transistoren. Ob 'besser' oder 'schlechter' klärte sich alsbald anhand des Preises. Teurer = exclusiver = besser, steht ja auch so im Katalog.
Und auch heute macht es für extrem kritische Anwendungen (Vogelstimmen auf 1 km in freier Natur) noch Sinn, auf Trafo (rauscht nicht) oder Röhre (rauscht fast nicht) zu setzen. Halbleiter rauschen immer.
Im 'Band auf Bühne' PA - Livegeschehen kämpfen wir mit ganz anderen Problemen.
Ich schreib jetzt auch mal "Schoeps", damit ich hier ernst genommen werde. :wink:
Mit freundlichem Gruß
BillBo