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Beiträge von billbo

  • Anhörtipp

    • billbo
    • 28. Mai 2012 um 17:41

    Doch doch, "Tänzerin". Die Frau M. war auch so 'ne Kandidatin für wenn man zeigen wollte, dass man ja eigentlich zu den Topchefcheckern gehört. Ganz gleich wie die Deathcore – Nachwuchskapellen hießen oder klangen, die man anschließend im Jungendhaus/ 1. Stock/ Mehrzwecksaal B abfertigen durfte.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anhörtipp

    • billbo
    • 27. Mai 2012 um 12:17

    Marcus Miller? Donald Fagen? Eagles?

    Männers – keine Illusionen. In der schnöden Wirklichkeit 2012 dürften die Tracks zur PA – Qualitätsbeurteilung und Feinabstimmung eher von David Guetta, Deichkind oder DJ Tunichtgut stammen.
    Das korreliert auch erheblich besser mit der Inflation der Nullen in den Reklameprospekten von Leistungsverstärker - und Basslautsprecherverkäufern.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Endlich

    • billbo
    • 22. Mai 2012 um 11:18

    Also, wenn’s dafür einen vielversprechenden Markt gibt: mit ein paar Tonnen 'pre burnt cables' könnt' ich dienen. Und die mit nicht nur einigen 'months of use'. Und ganz gewiss incl. 'highest effectiveness', sowohl elektrisch als auch mechanisch.
    Warum künstliche Alterung, wenn es auch noch dunkle Kanäle gibt, über die man auf das original Vintage - Produkt bieten kann?

    Anfragen bitte per PN.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • billbo
    • 21. Mai 2012 um 14:30
    Zitat

    Der Schwachsinn mischender Zeitgenossen kennt ja nach unten keine Grenzen...

    Nee nee, so einfach ist das heute alles nicht mehr. 'Be my roadie, travel the world for free' war gestern. Seit sich die Bands die Reisekosten fürs Personal nicht mehr leisten können wird auch die Sache mit den Null - Euro - Jobs langsam eng.

    Man kann natürlich auf eigene Kosten hinterherreisen. :wink:

    (Hab' grad gestern als 'house production guy' mal wieder einen einstmals weltberühmten Act abgemischt. Wirkliche Cracks, ohne wenn und aber. Monitor vom FoH. "Sorry, we don't have a soundman anymore. We trust in your experience... :oops: ")

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Was man auch für Redner verwenden kann

    • billbo
    • 20. Mai 2012 um 12:52
    Zitat

    hab ich Beta 87 geschrieben? Nein, ich glaube nicht. Beta 57A hab ich geschrieben und meinte auch genau das...

    ß57: (u. a. auch) super Rednermikro. Ich hab’ irgendwie den Eindruck, da trauen sich die Leute näher dran als an manch anderen, voluminöser wirkenden Drahtkugelkorb.
    ß87: toll für bestimmte Gesangsstimmen. Aber ganz schlechtes Rednermikro, wegen schlecht funktionierenden Ploppschutzes. Alle ß87 ploppen!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • billbo
    • 20. Mai 2012 um 12:36
    Zitat

    Und solche Leute die jeden Monat bei der gleichen Firma 25 Tage arbeiten gehören einfach fest angestellt. Das ist gegenüber den anderen Arbeitnehmern denen tatsächlich jeden Monat 50% ihres Umsatzes abgenommen werden einfach unfair.

    Das ist wohl wahr. Aber so was reguliert sich in der Praxis sehr schnell von selbst.
    Hätte ich einen freien Mitarbeiter/ Geschäftspartner, der mir so wichtig ist, dass er mir regelmäßig 25 mal im Monat eine Rechnung über EUR 250, - + Ust. schreibt, dann käme mir als Chef sehr schnell der Gedanke, demjenigen eine Festanstellung anzubieten. Zum Vergleich: das Einstiegs – Bruttogehalt eines FH – Professors (!) beträgt in D z. Zt. nicht mal EUR 4000,-. Und der Alibimeister VT, den jede Kommune mit 'nem Bürgersaal oder 'ner Mehrzweckhalle beschäftigen muss, gibt sich durchaus auch mit weniger als der Hälfte zufrieden; wo das mit irgendwelchen Tarifstrukturen zu kollidieren droht, wird eben von vornherein nur eine halbe oder ¾ Stelle ausgeschrieben.
    Unser branchenspezifisches Problem liegt eher in der nur schwer zu gewährleistenden Regelmäßigkeit. Geht der Kunde für ein halbes Jahr auf Welttournee ist alles super. Fällt die aus, ist Hängen im Schacht; für beide Seiten. Daher erkauft man sich die Risikoverteilung in der Praxis gern mit Freelancertum.

    Klar sind auch mir die sprichwörtlichen Verhältnisse im Speditions-/ Kuriergewerbe ein Begriff. Aber selbst hier hat die Medaille natürlich 2 Seiten.
    Jeder Kaufmann kennt die simple Regel: der Gewinn liegt im Einkauf. Der beziffert sich für den Spediteur im Wesentlichen als Betriebskosten pro Kilometer. Wenn ich jetzt schon allein anhand allgemeiner Lebenserfahrung weiß, wie unsäglich der gemeine Monteurs/ Kurier/ Firmensprinter im Alltag getreten wird ("was soll’s, ist ja bloß 'n Firmenwagen"), dann ist es nur noch ein ganz kleiner Schritt hin zu: okay mein Lieber, ab jetzt ist das DEIN Lkw. Und DU bist dafür zuständig, dass er möglichst wirtschaftlich läuft und möglichst lange hält.
    Genau daher entstammt in diesem Gewerbe die Entwicklung. Mitsamt all ihren üblen Knebelvertragsauswüchsen.

    Wie famos man hingegen in unserer Branche mitunter zu kalkulieren weiß zeigt die Tatsache, dass man bei manch (renommiertem!) Kollegen den 7halber oder Sattel inclusive Fahrer und kompletter Produktion drauf für einen etwas weiter entfernt liegenden Job günstiger kriegt als das entsprechende Leerfahrzeug bei der Spedition auf dem Nachbarhof. So viel zur hier immer wieder gern erträumten 'Wertigkeit' von schwarz oder braun angemalten Holzkisten. :roll:

    :idea: Na klar! Mischkalkulation!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • billbo
    • 18. Mai 2012 um 17:20
    Zitat

    Die Frage wie man das bezahlt ist doch müßig. Im weitesten Sinne muss man doch akzeptieren das die Tätigkeit in unserer Branche eigentlich nicht zur Selbstständigkeit qualifiziert. Denn wir bekommen ja anders als im Handwerk, wo sich der Meister selbständig macht, keine Ausbildung in den Bereichen Buchhaltung und Geschäftsplanung. Die wenigsten stellen einen Businessplan zusammen, oder machen Ihre Buchhaltung korrekt. All die Sachen die ein kleiner Schneidermeister Betrieb so machen muss.


    So sehr man das schrittweise Schließen von 'Schlupflöchern aus der Solidargemeinschaft' begrüßen mag (bleibt angesichts unserer Demoraphiekurve eh nichts anderes übrig): ich plädiere dafür, mit Pauschalisierungen in einer klassischen Freelancerbranche trotzdem vorsichtig zu sein. Es gibt, durchaus über Jahrzehnte gewachsen, hier sicherlich genau so viele Lebensmodelle wie Protagonisten. Ich kenne z. B. einen Rechtsanwalt (mit eigener Kanzlei und allem PiPaPo), der nach wie vor mehrere Wochen im Jahr als Tonler oder TL auf Tour geht. Zu einem Tagessatz, für den er im 'richtigen Beruf' ein paar Textbausteine zu einem Formbrief zusammenstellt, seinen Oskar drunter schreibt, und fertig. Einfach nur deshalb, weil ihm die Juristerei allein zu langweilig ist und er nicht hinterm Schreibtisch vertrocknen will. Würdest Du dem ebenfalls bescheinigen wollen, dass er sich mit seiner Selbständigkeit von allen Seiten nur verarschen lässt?
    Auch dem kleinen Schneidermeister wird geschäftlicher Erfolg nicht beigebracht. Den muss er sich sauer selbst erarbeiten; learning by doing und Pleiten, Pech und Pannen inbegriffen. Und der Businessplan von manch einem richtig Großen unserer Branche hierzulande sieht eher so aus: ich kenne den Ressortleiter Veranstaltungen von diesem oder jenen großen Industriekonzern/ ÖR Sender/ Sportverband persönlich. Und falls der mal seinen Job verliert, haut mich Papi sicherlich für's Erste irgendwie raus.
    So eine richtig tolle Basis für ein langfristiges Angestelltenverhältnis ist das dann auch wieder nicht. :roll:
    Auf dem Inselreich der Glückseligen dürfte das nicht viel anders aussehen; den Eindruck gewinne ich zumindest wenn ich mir die lange Reihe einstmals illustrer Firmennamen aus der PA – Szene dort anschaue, die es (incl. ihrer ehemaligen Freelancer oder auch Festangestellten) längst nicht mehr gibt.

    Sicher, wer nicht mal seine Buchführung/ Steuererklärung mit Hilfe einer 20 Euro/ Jahr Software ordentlich geregelt kriegt ist als Selbständiger offensichtlich fehlbesetzt. Aber es soll auch VTler/ Tourneeleute geben, die den Kleinkrieg mit dem Finanzamt als sportliche Herausforderung sehen, welche man, wenn man sich nicht vollkommen blöd anstellt, auch bestehen kann. Auch incl. steuerlich halbwegs schlau eingefädelter privater Altersvorsorge.

    Für mich war Selbständigkeit von Anfang an mehr als 'nur' Freelancerei. Wobei ich die insgeheim sehr oft beneidet habe. Job gelaufen, "hier ist der LKW Schlüssel, dies und das ist leider kaputt, kannst Du mich möglichst gleich in bar auszahlen, tschüss bis nächstes Mal". Wenn man derjenige ist, der die Hallenmiete zahlen muss, ist die Sache leider nicht immer ganz so einfach...
    Trotzdem wollte ich die Selbständigkeit, unschöne Durststrecken inbegriffen, nie aufgeben; habe dabei sogar auch das eine oder andere lukrative (?) Angebot zur Festanstellung nebst Übernahme des Materialparks ausgeschlagen. Und bereue das bis heute nicht. (Okay, vielleicht manchmal ein gaaanz klein bisschen)
    Aber es kann ein wunderbares Gefühl sein, zu 3 Tage Schuften, Schlamm und Scheiße "nein danke" zu sagen, um anschließend im schicken Bandnightliner am selben Wochenende u. a. auf dem selben Festival aufzulaufen. Für mindestens den gleichen Tagessatz, versteht sich. Und dort vielleicht noch sein eigenes Material vorzufinden. Hallo Jungs, prima, wie ihr das alles hier so aufgebaut habt, war wohl bestimmt anstrengend bei dem Wetter. Wo is'n hier das Catering?

    So was geht auf Dauer nur ohne Chef. Und selbst dann nicht all zu oft. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Pegel und Headroom

    • billbo
    • 14. Mai 2012 um 00:25
    Zitat

    Ich denke, ich bin hier nicht der einzige, der es schätzt, wenn die Pegelspitzen der einzelnen Instrumente innerhalb eines sehr engen Zeitfensters in meinem Pult ankommen.

    :lol:
    "Welche 1 meinst Du?" :D

    So timingfest, dass die Sinusse ihrer beiden Grundtöne vorhersehbar exakt kohärent einlaufen, werden allerdings tatsächlich wohl keine 2 Musikanten auf der Welt sein. Zumal sie wohl oder übel ja auch mit vermutlich völlig unterschiedlichem Ein-/ Ausschwingverhalten ihrer Instrumente leben müssen.
    Bei einer Schwebung hingegen ist klar, dass das und wann das passieren wird.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Pegel und Headroom

    • billbo
    • 11. Mai 2012 um 16:45

    Acht Seiten "wie mache ich laut, aber richtig? Und was bedeutet rot?" Ich plädiere für Verschiebung ins Profibrett. :D

    Zitat

    zum summieren darf ich einfach mal folgendes beitragen:
    ich bin mir seeehr sicher, das ALLE namhaften pulthersteller über genügend erfahrungswerte verfügen, wie ihre busse ausgelegt sein müssen, um NICHT zu clippen!

    Wer sich das mal bildlich geben möchte kann sich bei Gelegenheit z. B. im PM5D – Manual unter 'Pegeldiagramm' die Gainstruktur eines standard – Digitalpultes anschauen. Sollte man sich, wenn man wirklich verinnerlichen möchte, wie das herstellerseits gehandhabt wird, aber ein paar Minuten Zeit für nehmen.
    Was ins Auge fällt: an allen Punkten, an denen wir bei forscher Benutzung potentiell Unfug anrichten können (Klangregelung/ Inserts/ Summierung!) gibt’s erst mal 20 dB zusätzliche Sicherheitsreserve. Bis zum digitalen Clipping sind’s dort (bei Vollaussteuerung) dann immerhin bereits 40 dB!

    Mit kohärenten Signalen haben wir es beim Summieren übrigens sehr wohl öfter zu tun, als uns vielleicht bewusst ist. Sicherlich nicht so, wie ich mir das laboraufbaumäßig so vorstelle (ein Tongenerator per Y auf 2 oder mehr Kanäle... ). Wir arbeiten aber beispielsweise sehr viel mit Effektsignalen, die auf periodischer Zeitachsenmanipulation beruhen (der Gitarrenchorus, der fette Stereo – Keyboardsound, die Gesangsandickungsprogramme von H3000 und Co., usw.). Und dort wird die Kohärenzbedingung zwar nicht ständig, dafür aber regelmäßig wiederkehrend für die eine oder andere Halbwelle leider erschreckend perfekt erfüllt. (Gilt natürlich genau so auch für alle Schwebungen 'natürlichen' Ursprungs).
    Es gibt ja nicht nur Stereosummen :wink:.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Tontechnik und Anforderungen der Bands Sodom und Axxis?

    • billbo
    • 9. Mai 2012 um 13:33
    Zitat

    Würde mich nicht wundern, wenn Kollege Billbo Dir weiterhelfen könnte...

    Der Tom ist meist zu geizig für eigenes Tonpersonal und vor allem dessen Reisekosten. Der engagiert mich, hin und wieder mal, nur dann, wenn ich (auf irgendeinem größeren Festival) zufällig sowieso vor Ort bin... der Zusatzhunni sitzt manchmal gerade noch im Budget :lol:

    Und nein, die abgebildete BA ist nicht von mir... obwohl ich mit den Jungs vor +/- 25 Jahren tatsächlich regelmäßig auf Tour war :oops:

    Axxis ist ebenfalls harmlos; standard R&R Besteck/ 8 Wedges/ Sidefills/ Drumfill, und gut. Aber bitte: irgendwelche Playmobil - Plastekisten überleben solche Konzerte in der Regel nicht!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • LAB PLM10000/20000Q oder PLM14000

    • billbo
    • 8. Mai 2012 um 13:54

    Irgendwann passen die Zahlen bei den Endstufennamen mal nicht mehr in die Überschrift.
    Sorry für o. t., ich kenne die Geräte nicht... :oops:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • guma lässt den Koffer im Auto - ein ( Selbst-) Test

    • billbo
    • 8. Mai 2012 um 12:57
    Zitat

    ...aber vielleicht würde es den einen oder anderen VT-azubi rechtzeitig von seinem Berufswunsch abbringen.

    Ich denke, das wäre die Sache u. U. tatsächlich Wert! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • guma lässt den Koffer im Auto - ein ( Selbst-) Test

    • billbo
    • 8. Mai 2012 um 12:00

    Natürlich klingen Mikrofone (aus verschiedenen z. T. hier beschriebenen Gründen) unterschiedlich.
    Natürlich erst recht außerhalb der Nullachse, was aber bei der in heutiger Beschallungspraxis zumeist angewandten Extremnahmikrofonierung nicht so besonders tragisch ist.
    Natürlich kann man Eigenklang nicht einfach wegequalisieren.
    Natürlich ist es prima und erstrebenswert, wenn die Kombination Quelle/ Mikro schon bei EQ bypass so klingt, wie ich mir das vorstelle.

    Und natürlich habe ich auf meinen Tourneen ebenfalls eigene Mikrofonierung mit dabei. Das hat aber vor allem praktische Gründe. Ich hab’s z. B. regelmäßig mit heftigen, sehr speziellen Drumkits zu tun; wenn die mikrofoniert und gecheckt sind soll da anschließend bitte niemand mehr dran rumfummeln, weil örtlich zwischenzeitlich vielleicht doch noch irgendwo was fürs Vorgruppenset fehlt. Das eigene Gitarrenbrikett, mit Kabelbindern unverrückbar vorm Lautsprecher befestigt, ist praktischer Weise nach dem Changeover immer noch genau an seinem Ort, und nicht irgendwo. Und der Sänger freut sich, wenn er jeden Tag sein persönliches, frisch desinfiziertes Drahtgeflecht vor die Lippen bekommt, statt eines lokalen Feuchtbiotops mit ortstypisch ganz charakteristischem Eigenaroma.

    Trotzdem habe ich mitunter meine Schwierigkeiten mit dem Brimborium, was da manch einer um seine persönlichen Heiligtümer betreibt. Die müssen dann gerne entweder super alt oder nigelnagelneue Prototypen sein; alles dazwischen ist undenkbar. Hauptsache anders. Es sei denn, der Endorser macht die Vorgaben. :roll:

    Mikros sind Alltagswerkzeuge. Und funktionieren überraschender Weise auch dann meist, wenn sie nicht aus dem eigenen Werkzeugkasten kommen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • guma lässt den Koffer im Auto - ein ( Selbst-) Test

    • billbo
    • 8. Mai 2012 um 00:56

    Jetzt bin ich aber doch mal ein bisschen neugierig. Was sind denn das so für Gelegenheiten, bei denen
    a) ihr keinen ordentlichen Mikrosatz vorfindet,
    b) eine heftig laut geschlagene Snare das ihr zugedachte dynamische Tauchspulenmikro an seine Sättigungsgrenzen (also in den Bereich, in dem das System offenbar dem Schalldruckverlauf nicht mehr annähernd linear zu folgen im Stande ist; wo sonst sollten die dramatischen Unterschiede herrühren?) bringt,
    c) die Snaredrum in Bezug auf Stimmung, Fellzustand, Spielkunst und - weise des Drummers überhaupt eines Mikrofons würdig ist, und
    d) die räumlichen Gegebenheiten dergestalt sind, dass Euer Hörapparat den verstärkten Signalanteil akustisch zuverlässig vom (bei solchen Gelegenheiten eh fast immer zu lauten) Snare - Natursound zu unterscheiden weiß?
    Ich bin gespannt. Stargast beim 10.000er Nachwuchs Open Air, ausgestattet von der Schultechnik - AG? :roll:

    Ja, diese Tommikros klingen an der Snare ein bisschen merkwürdig, weil wir dort die herstellerseitig voreingestellte relative Linearität bzw. sanfte Badewanne so nicht erwarten, respektive die gemeine 'Präsenzanhebung' von SM57 & Co. vermissen. Aber wirklich unlösbar ist diese Aufgabe mit einer halbwegs vollständigen Kanalklangregelung dann doch nun auch wieder nicht?

    Auch ich mag manche Mikros für bestimmte Zwecke klanglich mehr, und manche eher weniger. Und ich mag auch puristische Tonmeisterdenkweisen. Aber die Zeiten, in denen es zur Auf-/ Abnahme selbst verhältnismäßig banaler Geräuschquellen unbedingt das absolut ideale Mikro sein musste (weil die sonst notwendigen Danner/ Eckmiller Frequenzgangentzerrerkassetten nebst dazugehöriger Röhrenaufholverstärkerstufen noch mal mindestens ebenso viel kosteten wie das Mikro selbst) liegen inzwischen nun doch schon ein paar Jahrzehnte zurück.

    Mittlerweile bedienen wir uns sogar hin und wieder elektronischer (Skandal :!: ) Hall-/ Effektgeräte, und nutzen dafür nicht mehr nur ausschließlich den Keller des NWDR. Da dürfen wir ruhig auch mal heimlich ein bisschen am EQ drehen, finde ich.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • guma lässt den Koffer im Auto - ein ( Selbst-) Test

    • billbo
    • 7. Mai 2012 um 16:53
    Zitat

    Hast Du sie danach aufgekauft ??

    Mich gruselt's auf dem Gebiet ja so leicht vor nix. Aber auch ich hab meine Grenzen.
    Nachtrag: die Bass Di haben wir damals natürlich abgewählt. Wenn schon, denn schon. :D

    Zitat

    Unangenehm waren nur die Stromschläge, die man abbekam, wenn man Pult und den Tresen, auf welchem das Pult stand, gleichzeitig berührte.

    Dann war wohl eins davon geerdet? :shock: In solchen Installationen ein fataler Fehler. Egal, welche Spannung an meiner Werkzeugoberfläche anliegt - so lange keine Chance besteht, mit anderen Gliedmaßen irgendeinem gefährlichen Schutzleiterpotential zu nahe zu kommen bin ich relativ gesehen auf der sicheren Seite.
    Nach diesem Prinzip funktionier(t)en dort ganze Großinstallationen (und funktionierte in D bis vor ein paar Jahrzehnten jede zweite 'professionelle' RF - Reparaturbude; welches am Ende allerdings mit dem zunehmenden Aufkommen von Zentralheizungen bedenklich kollidierte).

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • guma lässt den Koffer im Auto - ein ( Selbst-) Test

    • billbo
    • 7. Mai 2012 um 13:17
    Zitat

    Wenn noch jemand was Lustiges oder Lehrreiches zum Thema Vorortmikrophonie beitragen könnte ?

    :D Na gut, Du hast es nicht anders gewollt:

    1985, Kattowitz, 10 - bis 15.000er Halle: 32x AKG D320. Plus eine (1) Bass DI.
    Hat auch funktioniert. Und tat der Stimmung auf dem Festchen keinerlei Abbruch. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 7. Mai 2012 um 01:54

    Am letzten Tourtag mittags einen Anruf vom "Chef", in dem es um 'Sonderzahlung einer Überschussbeteiligung' wegen in jeder Beziehung überaus erfreulich verlaufener Tournee geht.

    Das Wort 'Tourbonus' hielt ich eigentlich seit Ende der 80er für ein komplett ausgestorbenes und vergessenes Relikt aus verklärten Erzählungen uralter Tonmöbelwagenfahrer... :roll: :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • billbo
    • 29. April 2012 um 19:45

    Ist leider nichts Neues.
    Vor gut 20 Jahren gab's bereits das Tourveranstalter - standard Angebot: "DM 2500,- für Sattel/ Ton/ Licht/ Backline/ Crew - und Ihr kriegt alle unsere Jobs."
    Das war die Zeit, in der ich mich aus dem "Pro" - Geschäft zurückgezogen habe. Mit Edding, Marking Tape und ein paar Sondergeräten blieb mehr übrig pro Tag - bei ERHEBLICH weniger Stress.
    Die Firmen, die das Spiel mitgespielt haben, gibt es heute allesamt nicht mehr...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • 3 Jahre und 5x t-amp TSA 4-700 weiter. ..

    • billbo
    • 29. April 2012 um 19:33

    Schön ist das nicht - aber nachvollziehbar.
    1x Versand hin, 1x Versand zurück, die Reparaturstunden/ Ersatzteile selbst, evtl. für die eine oder andere Veranstaltung während der Ausfallzeit ein Mietgerät nebst Abholung und Rücklieferung; und anschließend hat man immer noch ein (instandbesetztes) Altgerät. Da ist bei einem 300 EUR + Steuer Teil die Schwelle der Wirtschaftlichkeit schon verdammt niedrig.
    Im anderen Fall kauft man neu, bucht das Ding als Totalschaden aus der Abschreibung raus, und behält es als Ersatzteilträger für verlorengegangene Anbauteile u. ä. Das kann durchaus Sinn machen.

    Nicht umsonst sind im Cosumerbereich die Reparaturberufe praktisch ausgestorben (ich hab mal RF - Techniker gelernt; den Job gibt's praktisch nicht mehr).

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Alucase für schmales Geld, Empfehlung !!

    • billbo
    • 27. April 2012 um 19:23

    Du trägst Deinen Mikrokoffer wohl überwiegend selbst, ne? :roll: :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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    Soundchecker
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    phattomatic
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