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Beiträge von billbo

  • Alucase für schmales Geld, Empfehlung !!

    • billbo
    • 27. April 2012 um 13:26

    IMHO (gilt zumindest für alle "Mikrofonkoffer"):
    Vergesst die Bastelei mit Würfelchen (fällt nach kurzer Zeit auseinander) oder Selberschnitzen (nervt und sieht trotzdem irgendwie immer Sch.... aus).
    Stattdessen oben und unten großzügig bemessener Pyramidenschaum, der im geschlossenen Zustand mal gerade so ineinander greift. Hält zuverlässig jedes Mikro, sieht immer proper aus, und bleibt für alle Zeiten variabel.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • FOH Position schlecht.... Bass zu laut!

    • billbo
    • 19. April 2012 um 11:53

    Wenn man natürlich die Theorie eines anderen Threads aufgreift, nach der der überwiegende Teil des 'Normalopublikums' unter zu viel Bass etwas völlig anderes versteht als sehr, sehr viele Tontechniker - dann habt Ihr dort u. U. vielleicht sogar eine Idealmischpultposition :roll:. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • England - Strom usw

    • billbo
    • 18. April 2012 um 19:48

    Ganz wichtig: solltet Ihr einen Cateringrider haben - vergiss es! Wasser gibt’s in Plastikflaschen, und McD schräg gegenüber. That’s it.

    Wenn es eine Nightlinerbesatzung schafft, in meinem Stammvenue das Frühstücksbuffet ernsthaft in die Knie zu zwingen, dann ist klar: die waren gerade für einige Tage auf der Insel... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • HK Elements

    • billbo
    • 17. April 2012 um 15:11

    Vielleicht fängt ja deshalb der erste Satz mit 'vielleicht' an und endet mit Fragezeichen? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • HK Elements

    • billbo
    • 17. April 2012 um 14:45

    Vielleicht auch eher ein generelles Problem der Generation Playback?

    Bei 'PA' geht es per Definition darum, ein akustisches Ereignis mit Hilfe einer elektroakustischen Verstärkungskette einer größeren Gruppe von Zuhörern zugänglich zu machen als die, für die das Original reichen würde. Das häufig in Echtzeit, in ein und dem selben Raum und mit dem Anspruch, dabei den Charakter des Originals so wenig wie möglich zu verfälschen. Das ganze ist eine höchst komplizierte und oftmals sehr diffizile Angelegenheit, für die neben sehr viel grundsätzlichem Verständnis für physikalische Zusammenhänge auf diesem Gebiet vor allem auch ein hohes Maß an praktischer Erfahrung notwendig ist. Und man kann (und soll) sich über 10.000 damit verbundene Probleme und Problemchen dabei trefflich streiten; das ist z. B. Sinn dieses Forums.

    Es existieren inzwischen jedoch rund 20 Jahrgänge Veranstaltungs'techniker', die unter Beschallung das möglichst effektvolle und preisgünstige Abspielen von Zisch/ Bumm/ Blubbs – Festplattengeräuschen verstehen. Strahlende Gesichter, wenn der Hausmeister kommt und meckert; Mission erfüllt und Daseinsberechtigung bewiesen, wenn ein Stück der Deckenverkleidung runter fällt. Golf GTI Sound System Contest in groß.

    Das, liebe Kinder, hat mit PA letztlich aber gerade mal so viel zu tun wie Trecker fahren mit Formel 1, Big Mac/ Pommes/ Cola mit einem französischen 6 Gänge Menü, oder eine VW Golf Autohupe mit einer Stradivari.

    Natürlich war ich früher auch so. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • HK Elements

    • billbo
    • 13. April 2012 um 16:09

    Sieht fast so aus, als hätte ein Hersteller diesen Thread gelesen und sich ein paar Gedanken gemacht :lol:

    Cardioid ab 200Hz ist mindestens mal 'ne Ansage.
    ""Ausgeprägte Rück – und Seitendämpfung; "erzielt eine perfekte dreidimensionale Richtwirkung": wenn sie die auch erreicht – prima. Polardiagramm, bitte.
    Passiv – macht misstrauisch und neugierig. Warum nicht; Nierenmikrokapseln sind auch passiv.

    Aufhören zu meckern tu ich nach dem ersten Test unter Real Life Bedingungen :D.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • HK Elements

    • billbo
    • 13. April 2012 um 15:14

    @ Mellotron: gebongt. Aber nicht vergessen: 'Auspfeiforgien' bedeutet immer: ich verzichte (gezwungenermaßen) auf einen Teil dessen, was ich eigentlich übertragen wollte.
    Und ich möchte da eigentlich auf so wenig wie möglich verzichten. Das ist mein Job. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • HK Elements

    • billbo
    • 13. April 2012 um 15:04
    Zitat

    dann war es genau hier das hohe geforderte Verstärkungsmaß.

    Ganz genau.

    Deine mitunter heftig angefeindeten Bemühungen darzustellen, dass es auch andere funktionierende Vorgehensweisen bei musikalischen Bühnendarbietungen geben kann als Verstärkung über PA L/R, finde ich völlig in Ordnung und weiß sie zu schätzen und einzuordnen. Nicht jedoch die (arglosen?) Versuche anderer, ein Lautsprecherkonzept mit sehr kontroversen und potentiell höchst problematischen Eigenschaften als eine Art modernes Supidupi – Allheilmittel für everybodys Alltags - Tonproblemchen verkaufen zu wollen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • symmetrischer switcher

    • billbo
    • 13. April 2012 um 14:27

    Und einen 100k Widerstand zwischen den beiden 'Massen', um potentiellen Knacksern wg. eventueller kapazitiver Unverträglichkeiten das Leben schwer zu machen.
    Musst Du noch mal neu rechnen :D.

    Mit freundlikchem Gruß
    BillBo

  • HK Elements

    • billbo
    • 13. April 2012 um 14:17
    Zitat

    Wie gesagt: Scheitern tun die Anlagen an hohen Laustärken (und da gibt es durchaus ein paar Potente Ausnahmen) oder hohen Verstärkungsmaßen bei Mikrofonen, sonst nicht.

    Es ist mir ja schon länger klar, dass es offenbar sehr unterschiedliche Veranstaltungswelten gibt. Die jede auf ihre Weise durchaus funktionieren (können :D).
    Speziell so ein Bosestäbchen habe ich noch niemals im Leben gesehen, geschweige denn gehört. Ehrenwort: dem ersten Bassisten, der mir statt 2 doppelter SVT Full Stacks so ein Ding auf die Bühne stellt, spendiere ich auf der Stelle 2 Kästen von seiner Lieblingsbrause.

    Mit etwas größeren Brüdern dieser Bauart und dem Versuch, diese als PA zu nutzen, verbinde ich genau 2 konkrete Erlebnisse. Beide leider unrühmlich.

    Nr.1: simpler, annähernd rechteckiger Standardkonzertsaal; Akustik Marke 'geht so'. Podestbühne 6x4 an Stirnseite, 300er Reihenbestuhlung. L und R ein 'Stäbchen' + Sub (Name/ Fabrikat leider nicht mehr im Kopf); einigermaßen ordentlich auf Höhe gebracht und sogar ein wenig Richtung Publikum geneigt. Wurden mir im Vorfeld vom Venuetech als nagelneue Hightechlösung ans Herz gelegt. Und ich hab' mich drauf gefreut; Neues auszuprobieren ist nie verkehrt. Auf der Bühne ein mir bestens bekannter, leiser, anspruchsvoller Akustikact.
    Was sich beim Einsprechen vom FOH noch recht vielversprechend anhörte, erwies sich bei der nachmittäglichen 'Probe' (einen wirklichen Soundcheck machen die seit 20 Jahren nicht mehr) als Fiasko. Es war schlicht unmöglich, bis zum FOH so etwas wie einen runden, geschlossenen Klangeindruck hinzubekommen, den ich von der Band sonst als völlig selbstverständlich gewohnt bin (und ich bin durchaus jemand, der Subs bei so was auch schon mal ersatzlos ausschalten lässt, wenn sie irgendwo sinnfrei rumblubbern). Stattdessen hallige Huporgien quasi schon vor erreichen der Wahrnehmungsschwelle. Schweißperlen, alle Kompressoren bypass, alle Lowcuts auf Anschlag – dünnes Gezischel, zwecklos.
    Lösung: zwei alte S15/3, die irgendwo in diesem Venue lagerten und glücklicherweise noch völlig in Ordnung waren. Umbau noch während die Band auf der Bühne probt. EQs flat, ein zwei 'Erfahrungswertvoreinstellungen'. Master vorsichtig hoch: alles prima. :)

    Nr.2: selbe Band, Open Air in einer Art Palasthof, Sommer - Kleinkunstreihe. Ordentlich große, teilüberdachte Bühne, knapp 600er Kapazität teilbestuhlt. Auf der Bühne L/R je ein Fohhn Linea Dings, gar nicht mal mehr ganz so zierlich. Klang vorne von Konserve sehr ordentlich und gleichmäßig; und während der Bandprobe ebenfalls. Leider schon nach dem ersten Anspielen Stopp! und Proteste von der Bühne: warum dröhnt das denn heute alles so hier oben? Fragende Gesichter, "kann gar nicht sein", Pflichtgang zur Bühne. Tatsächlich: heftigster PA Mulm. Tut mir leid Leute, das ist ein sündteures, nagelneues, hochmodernes Tonsystem; das verhält sich hier leider so. Kann ich nicht viel dran ändern.
    Ergebnis/ Kompromiss: das dünnst klingende Konzert dieser Band aller Zeiten. Und trotzdem der anschließend deutlichst geäußerte Wunsch der Chefin, dass solche sündteuren, hochmodernen Tonanlagen in Zukunft doch bitte wenn irgend möglich zu vermeiden wären.

    Ich rede hier nicht von Rock. Sondern von Konzerten, bei denen ich am Ende mit dem Leq/A regelmäßig eher bei 80 als bei 85 dB lande. Wenn ich die Applauspausen ausklammere.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    p.s.: Heuser, macht Dich das überhaupt nicht stutzig, dass erfahrene, z. T. hochkarätige Kollegen hier von durchaus vergleichbaren Erfahrungen zu berichten wissen?

  • HK Elements

    • billbo
    • 12. April 2012 um 23:37

    @ oliver: danke! Bis zur Linearraytheorie wollte ich nicht; bin ich auch nicht firm genug drin.

    @ Matthias: wow! Die Location hat was. Und dann auch noch Portalbühne! :D
    Gute Nachrichten. Schraubst Du die Konsolen ab und einen Meter weiter außen und einen Meter höher wieder dran. Anschließend stellst Du da drauf, was immer die Kataloge hergeben. Wird auf jeden Fall supi. :D

    Gute Nacht! :wink:

  • HK Elements

    • billbo
    • 12. April 2012 um 23:13

    @ Tobias: ohne mir das jetzt alles noch mal durchgelesen zu haben: ich habe die damalige Diskussion aufmerksam verfolgt, auch ohne daran teilzunehmen. Und ich habe Deine Gedankengänge bezgl. Ortbarkeit/ Natürlichkeit/ verteilte Schallquellen/ natürliche Reflektionen etc. durchaus sehr gut nachvollziehen können. Schließlich funktionieren unverstärkte Konzerte (Big Bands/ Orchester/ Streichquartette/ Chöre/ Instrumentalverstärker plus Gesangsanlage, etc.) in dafür geeigneter akustischer Umgebung ja auch. Und zwar aus genau den Gründen, die Du aufgeführt hast.
    Wenn - tja, wenn Du sie nicht mittels Verstärkung in eine 'akustisch größere Dimension' übertragen willst/ musst. Und genau das ist "PA".

    Nenn die Dinger einfach Backline, und wir liegen voll und ganz auf einer Linie :-D.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • HK Elements

    • billbo
    • 12. April 2012 um 22:57
    Zitat

    Folglich genügt es, mit einem Stängele 94 dB (SPL) auf 1m abzustrahlen, um die Zuhörer in 4m Abstand mit gleicher Lautstärke (88 dB SPL) zu beschallen.

    Und die Bühnenmitte in 4m Abstand auch mit 88 dB SPL :wink:. In einer idealen Welt ohne Reflektionen hättest Du dort mit ausreichend breiter Schallwand 0 dB SPL.
    Das sind grob gerechnet - Moment - 88 dB Unterschied.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • HK Elements

    • billbo
    • 12. April 2012 um 20:45
    Zitat

    Gibts solche perfekte Kugelstrahler im Nutzbereich überhaupt ?

    Das kommt ganz auf die Frequenz an (und natürlich auf die eine oder andere Eigenheit der jeweiligen Konstruktion). Im Schnitt mag das hinhauen mit den 3dB Verlust - aber je tiefer Du gehst, um so mehr gleicht sich das an.
    Das eigentlich Schlimme ist, dass es bei der 'Hälfte' hinten nicht bleibt. Du versuchst ja, das vorne Fehlende auszugleichen. Und schickst 200% statt 100%. Du hast also, wenn Du vorne auf 'Normal' bist, hinten 100%, wo Du bei einer richtig bemessenen Schallwand bei Null (und vorne trotzdem bei 100%) wärst. In dB (Verhältniswert) ist das nicht wirklich auszudrücken, da es, wenn eine Seite Null ist, ja kein zählbares Verhältnis gibt.

    Natürlich ist die Wirklichkeit nie genau so wie das Gedankenmodell. Du verstehst aber das Problem?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • HK Elements

    • billbo
    • 12. April 2012 um 20:20
    Zitat

    Weil dafür brauchte man Baugerüste, welche für den kompletten Kölner Dom reichen würden...

    Wohl war. Wer aber jemals vor so einer 12m x8m Martin Wand gestanden hat... und dann der Drummer mal kurz ein bisschen Kick/ Snare... der vergisst das ein Leben lang nicht mehr :-D.
    Ich hab sogar das ein oder andere Mal über so was gemischt. Sozusagen die Gnade der frühen Geburt :D.

    Zitat

    Nö - S4, Flashlight, MT und dergeleichen flogen auch ohne Baugerüst!

    Ja. Und da PA’ler ja schon immer ein bisschen schlauer sind als der Rest der Welt, haben sie sich alle diese Kisten angeschafft. Um anschließend festzustellen, dass in 95% aller Alltags - Durchschnittsjobs nach wie vor stacken angesagt war. Mit der Idee einer 5. Lage MTH4 (händisch versteht sich; Stapler war nicht im Budget) machte man sich da nicht bei allen Local Crews immer ausschließlich nur Freunde :roll:.

    Zitat

    Das abgebildete LA hat allerdings nicht mehr so viel zu tun mit den hier diskutierten Stäbchen

    Macht nichts. Das Prinzip ist das gleiche; nur die Problematik ist besser gelöst.
    Eine Reihe für den Chef, eine Reihe für den Rest; und ein bisschen Bass ist auch noch mit dabei. Ergibt zumindest mal ausreichende Schallwandbreite; sonderlich Stress auf der Bühne ist von dieser Seite also trotz Stäbchen eher nicht zu befürchten.

    Und ganz ordentlich kesseln tut’s vermutlich auch :D.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • HK Elements

    • billbo
    • 12. April 2012 um 15:10
    Zitat

    Theoretisch gelten die nachteile ja auch dort.Warum macht man es dann trotzdem so?

    1.) Boxenbauer müssen Boxen verkaufen und nicht beschallen.
    2.) (Nicht nur) Musikern kann man alles verkaufen, was gerade irgendwie als cool gilt. So funktioniert Wirtschaft in der Überflussgesellschaft.
    3.) Je größer die Dimensionen werden, um so unbedeutender wird der Effekt. Zum Einen, weil die Entfernungsverhältnisse zwischen Mikro/ Schallquelle und Mikro/ Lautsprecher günstiger werden. Es macht einen bedeutenden Unterschied, ob bei 50cm Abstand Mikro – Schallquelle der nächste Rundstrahler 1m entfernt steht oder 10m entfernt hängt. Zum Anderen, weil bei zunehmender Schallwandbreite der BS immer tiefer sinkt und schließlich in Regionen landet, in denen man eh kaum noch ein Mikrosignal wiedergeben muss bzw. sowieso mit dem Lowcut arbeitet. (Ist übrigens einer der Gründe, warum man bei großen, korrekt dimensionierten Systemen gerne die Subs per Aux anfährt. Wenn’s trotzdem hupt kann’s daran schon mal nicht liegen.)
    4.) Weil’s billig ist (in der Gesamtbetrachtung Anschaffung/ Logistik/ Personalaufwand/ Handling/ ... )
    5.) Weil's bei Veranstaltungen außer Ton auch noch andere Gesichtspunkte zu berücksichtigen gilt. Sightlines, Dachlasten, Rüstzeiten, Designwünsche, usw. Auch Fans werden zugeben müssen: als optisch besonders gefällig geht so was
    http://www.flickr.com/photos/8055975…6@N24/lightbox/
    nicht unbedingt bei jedem potentiellen Eintrittzahler durch. Von der Ehefrau mal ganz abgesehen :D.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • HK Elements

    • billbo
    • 12. April 2012 um 14:32
    Zitat

    Der Buffle Step Effekt stellt bei Säulen nach vorne kein Problem dar.

    Nö. Kommt halt nix mehr. Kein Problem.

    Zitat

    Jeder Feld Wald und Wiesen Boxenbauer legt seine Frequenzweiche so aus, dass der Frequenzgang stimmt.

    Das schafft kein Boxenbauer der Welt – außer auf einer einzigen Achse für eine einzige Entfernung.

    Zitat

    ... "Betrachtet man jedoch auch die vertikale Ebene, dann geht bei den Säulen klar weniger zurück.

    Unfug. Es geht weniger nach oben und unten.

    Zitat

    Zudem erreiche ich beim Publikum mit einem LineArray mit tieferem Schalldruck die gleiche Lautstärke.

    Ich ahne zwar, was Du sagen willst, aber selbst das ist Unfug. Es fehlt der Zusatz "Auf der Bühne allerdings leider auch".

    Zitat

    Deshalb wird die Rückwartsleistung (zusätzlich) proportional KLEINER.

    Nein. Die eine Dimension hat mit der anderen nichts zu tun.

    Zitat

    Wie jetzt? Es fehl doch auch die Fläche um die Lowmids nach hinten zu transportieren...

    :?: Klar. Und übermorgen war Ostern.

    Ich mach’ mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt. Tralali, tralala.

    Oberhalb des BS: Halbraumbedingungen. 100% der erzeugten Schallenergie wird Richtung Publikum abgegeben. 0% der erzeugten Schallenergie wird in die entgegengesetzte Richtung abgegeben. (Schön wär’s, läuft aber in der Praxis leider nicht ganz so ideal. Denn leider strahlen Boxenrückwände, sofern sie nicht aus meterdickem Beton bestehen, ebenfalls Schallenergie ab; es gibt Wirbelverluste, interferenzbedingte Unregelmäßigkeiten, usw.).
    Unterhalb des BS: Vollraumbedingungen. 50% der erzeugten Schallenergie wird Richtung Publikum abgegeben. 50% der zugeführten Energie geht nicht etwa verloren (das wäre schön; dann müsste ich da ja einfach nur 100% mehr Leistung zuführen, und alles wäre in Butter), sondern wird dummer Weise in die falsche Richtung abgegeben.
    Das gilt selbstverständlich nicht nur für hohe dünne Schallwände, sondern für jede Schallwand. Deshalb sind Bässe (da sie fast immer zu klein sind) Rundstrahler und Hochtöner nicht. Deshalb versucht man, Cardioidbässe zu konstruieren. Deshalb kann man mit Hilfe von Diffraktionskanten Hörnern ein relativ frequenzunabhängiges Abstrahlverhalten aufzwingen (und muss die dabei entstehenden Verluste durch mehr Leistungszuführung natürlich wieder kompensieren).

    Die Tatsache, dass eine Schallsäule – hauptsächlich aufgrund von Interferenzverlusten außerhalb ihrer Vertikale - ein abhängig von ihrer Länge ausgeprägtes vertikales Richtdiagramm aufweist, kann man sich in geeigneten Anwendungen wunderbar zu Nutzen machen. Das ändert aber, sofern sie (zu) schmal im Verhältnis zur abzustrahlenden Wellenlänge ist, an ihrem für bestimmte Anwendungen katastrophalen horizontalen Abstrahlverhalten rein gar nichts. Bildlich gesprochen: die Kugel unterhalb des BS ist einfach nur plattgedrückt. Und zwar nach allen Seiten gleich platt. Legt 'ne Bleiplatte auf 'nen Gummiball – dann habt Ihr Euer Richtdiagramm.

    Baut die Dinger einfach 4m breit. Dann noch ein Cardioidsub dazu für alles unter 100Hz, und die Sache funktioniert TOP! Aber sorgt dafür, dass sich niemand vor die Wandler stellt, der breiter ist als knapp 4cm. Bis da hin klappt die Sache mit der Beugung auch noch bei 10 kHz. In diesem Fall sogar konstruktiv! :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • HK Elements

    • billbo
    • 11. April 2012 um 23:26

    Ach ja! Die eckige 900er aus Holz, bei der sie den Frontlautsprecher vergessen hatten.
    Aber - war das nicht eigentlich eine schamlose Dynacord Mosquito Kopie?

    Na ja. Vielleicht verwechsle ich da auch ein bisschen was. :D

  • HK Elements

    • billbo
    • 11. April 2012 um 22:29

    Und wenn ich jetzt noch bemerken darf, dass die 8 4“ Chassis einer Bose 802 aufgrund ihrer Anordnung durchaus sinnvoll ihr bisschen Output in den schmalen Spalt zwischen Kneipendecke und Publikumsköpfen entlassen können – während bei der 'modernen' Anordnung 6 davon lediglich die erste Reihe beschallen... :roll:

    Fortschritt kann manchmal verdammt relativ sein. Hauptsache der Hausfrau gefällt’s.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • HK Elements

    • billbo
    • 11. April 2012 um 21:46

    Das hängt wohl leider in den Situationen, in denen solche "PA – Systeme" in Anwendung kommen sollen, oft auch ein bisschen von der Deckenhöhe ab, nicht wahr? :roll:

    Zitat

    Sollten sich die hörgewohnheiten so gewandelt haben das keine den fehler in den lowmids bemerkt ?

    Ganz sicher ja. Ohne Zweifel leben wir diesbezüglich in einer verarmten Welt.

    Wer jemals so was:
    http://farm8.staticflickr.com/7078/6874327188_aed6240cfb_o.jpg
    in Betrieb erlebt hat,
    der kann so was:
    http://www.bose.de/DE/de/Images/p…tcm44-12004.jpg
    unmöglich mit dem Begriff PA in Verbindung bringen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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