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Beiträge von billbo

  • Wer "verdient" einen Monitormann ?

    • billbo
    • 11. September 2011 um 20:28
    Zitat

    Der "dieser Mann/Frau kümmert sich um mich" -Aspekt ist durch nichts zu ersetzen, ... Es geht zu 100% nur darum, ob der Künstler bereit ist, dafür direkt oder indirekt ( in Form von Durchsetzung beim Veranstalter ) zu zahlen.

    Dass wir uns tatsächlich mal einig sind... :D
    Aber bei Durchsetzung beim Veranstalter geht’s schon wieder los: durchsetzen kann ich da allenfalls, dass ein Moniplatz nebst Techniker am Start ist. Wenn ich einen Monitormenschen haben will, bei dem ich mich wirklich wohl fühle und der sich tatsächlich nachdrücklich für meine Show engagiert, dann muss ich den wohl oder übel selbst mitbringen. Sonst stehe ich – auch bei großen Gelegenheiten und gerade auch als Headliner – im Prinzip doch wieder alleine auf der Bühne, während der örtliche Monitorer im Anschluß an 12 Std. nonstop Festivalbetreuung nach dem ersten Song gepflegt auf seinem Hocker wegdöst.
    Ein echtes Problem dabei: fähige Monitorer sind noch sehr viel rarer gesät als fähige FOHler. Irgend jemand hat’s hier mal treffend in etwa so beschrieben: FOH? Ist doch Pipifax. Da muss ich einen Mix machen, den ich dabei perfekt (ab)hören kann. Als Monitorer muss ich 5 oder 10 Mixes machen – und bei jedem einzelnen davon kann ich nur ahnen, wie er vom Künstler empfunden und aufgenommen wird.

    Aber

    Zitat

    Monitorbereuung

    ist natürlich sehr schön! :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Wer "verdient" einen Monitormann ?

    • billbo
    • 11. September 2011 um 14:31
    Zitat

    so einfach ist das.

    Mensch Wora, DAS aus DEINER Feder? :D

    Ein Gig ohne Monitorplatz ist eigentlich gar kein Gig. Das ist wie Formel 1 mit Anhänger.

    Tatsächlich erlebe aber auch ich es zunehmend, dass selbst namhafte Acts mitunter gar keinen Monitormann/ Platz mehr explizit im Rider haben. Das hat wohl sehr viel mit der Erfahrung zu tun, dass Monitor mit örtlichem Praktikanten hinterm Pult unter Umständen noch weniger Spaß machen kann als wenn’s der eigene Mann gleich von vorne übernimmt.
    Gert verstehe ich da viel eher so: wenn die Band es denn halt vorzieht, sich die komplette Gage selbst reinzuziehen statt einen Teil davon in den eigenen Monitormann zu investieren, muss sie eben mit den Konsequenzen (nicht nur) für mangelnden Service auf der Bühne klar kommen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festinstallation Sportplatz Musiktaugliche ELA

    • billbo
    • 9. September 2011 um 20:55

    Nun, die Frage sollte aber doch hinlänglich beantwortet sein.
    Laut genug und sprachverständlich genug ist es nach Deinen Angaben. Nehmen wir an, unter musiktauglich versteht Ihr die Übertragung eines erweiterten Frequenzbereiches als den für Sprache unbedingt notwendigen, und das für alle Zuschauer wenigstens einigermaßen gleichmäßig. Und das geht auf die Entfernung von einem Punkt aus nicht – egal für welches Budget, egal mit welchen Komponenten.
    Häng' drei Nullen dran. Zuzüglich fälligem Stadionumbau. Oder vergiss es.

    Das ist im übrigen von meiner Seite keine Theoriediskussion, sondern ganz praktische Erfahrung. Zum einen habe ich vor längerer Zeit mal ganz ordentlich Geld mit Stadionbeschallungen verdient; alle 25m ein 60°x40° PA – Hornstack flach auf die Laufbahn, nach schräg oben Richtung Tribüne angekippt, fertig. Hat prima funktioniert, und das von Dir gesetzte Budget passte auch beinahe – pro Spieltag.
    Zum anderen wohne ich seit Jahrzehnten in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem typischen Vorortfußballplatz (Landesliga West 8) ), war dort als Kind sogar im Verein (wegen völliger Talentlosigkeit allerdings eher nur... vorübergehend). Dort taucht turnusmäßig alle 5 – 10 Jahre immer mal wieder die originelle Idee auf, man könne doch vielleicht 'was mit Musik' machen (es gab sogar mal 'ne Live Band). Das geht, mit viel BummBumm Sonntag nachmittags, immer genau drei Wochen, dann ist der Spuk vorüber. Auf dem kurzen Dienstweg, ganz ohne Polizei oder Ordnungsamt. Der Vereinspräsi, ein gestandener, alteingesessener Handwerksmeister, wohnt ebenfalls in unmittelbarer Nachbarschaft; wenn der abends im Vereinslokal in aller Freundschaft gesagt bekommt "pass auf, Siggi, entweder das Gerumpel am Sonntag hört auf, oder Du kannst Dir den Auftrag für die Fassadensanierung gepflegt in die Haare schmieren" ist ab dem nächsten Spieltag wieder Ruhe.

    Die drei Blechtröten aus der ELA – Mastinstallation von Anfang der Sechziger hingegen dudeln bis heute zuverlässig, gelten als lokales Kulturgut, und werden als solches in der Saison alle zwei Wochen allseits geduldet.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festinstallation Sportplatz Musiktaugliche ELA

    • billbo
    • 8. September 2011 um 21:53
    Zitat

    Wenn ich sehe wie andere Vereine in der Liga das handhaben ist die Musikhorn Lösung schon fast Deluxe.

    Was natürlich zwingend die Frage aufkommen lässt: wer genau ist denn der Meinung, dass das mit der vorhandenen Beschallung nicht zufriedenstellend funktioniert? Die Vereinsführung/ der Präsi (weil tatsächlich alles so scheußlich klingt, dass dem Verein dadurch ernsthafte Nachteile entstehen/ die Zuschauer in Scharen abwandern/ die Kicker wegen Lachkrampf und Tinnitus nicht weiter spielen können)? Oder Du und Deine Kumpels (weil Ihr es cool findet, auf Kosten des Verei... ähm, zum Wohle des Vereins 'irgendwas mit Boxen' basteln zu können)?

    Publikumsbeschallung in (Fußball -) Stadien mit annähernd HiFi – Qualität funktioniert durchaus, ist aber eine Sache für richtig große Jungs mit richtig dicken Taschen. In Berlin etwa hängen für diesen Zweck (unter vielem anderem!) ca. 20 komplette, ausgewachsene Linearrays (EV XLc). Zugegeben, andere Liga – nur dummerweise schrumpfen die Spielfeldmaße in den kleineren Ligen nicht in gleichem Maße wie die Budgets der Vereine. Und weil die Physik für beide gilt, müssen deshalb dort wohl oder übel die Ansprüche schrumpfen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    p.s.: bitte, bitte; es heißt 'Mast'. Mit einem ganz normalen 's'. Auch noch nach der x-ten Rechtschreibreform.

  • Festinstallation Sportplatz Musiktaugliche ELA

    • billbo
    • 6. September 2011 um 13:44

    Leider hat sich der Threaderöffner nie dazu geäußert, welche Art von Musikübertragung angedacht ist. Ich habe allerdings so meine Vorstellungen...

    Dazu 3 grundsätzliche Gedanken:

    1.) 'Sprache' (bzw. Gesang) ist der mit weitem Abstand anspruchsvollste und komplizierteste Teil bei der Musikübertragung.

    Zitat

    Es sind zwar schon hochwertige Druckkammerlautsprecher die ihren Zweck der Sprachbeschallung gut meistern.

    Gratulation! Ihr verfügt also über eine zweckmäßige, tadellos funktionierende Beschallung.
    2.) Was an Frequenzgemisch nach oben darüber hinaus geht (sagen wir mal alles über ca. 4 - 5 kHz) lässt sich draußen über 100m + Entfernung nicht zuverlässig bzw. überhaupt nicht übertragen; auch nicht mit den teuersten Lautsprechern der Welt. 'Zisch' geht also schon mal nicht.
    3.) Was darunter liegt lässt sich draußen sehr wohl zuverlässig über weite Strecken übertragen. Leider nicht (oder nur mittels immensem Aufwand) gerichtet und beschränkt auf einen bestimmten Zielbereich. Dafür aber garantiert bis zum nächsten Nachbarn. 'Bumm' ist in diesem Fall also sinnlos bzw. kontraproduktiv.

    Mein Rat: vergiss es. Bearbeite das Musiksignal, wie von Andi vorgeschlagen, im Frequenzgang (Lowcut/ Highcut/ ggfs. ein wenig Gefälligkeits – EQ), und gut. Stecke die gesparte Kohle stattdessen in die Vereinsjugendarbeit.

    Meine Prognose: Du glaubst uns nicht und versuchst es trotzdem. Und produzierst den 1001en Fall von 'Sportplatz goes Disco' und (nach Anwohnerprotesten) wieder zurück.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Gravis 12

    • billbo
    • 4. September 2011 um 12:33

    Darf ich ein kurzes Zwischenfazit... :roll: ?

    Zwei Chassis aus der Massenfertigung in Holzkiste, Gitter davor, Schildchen dran. Fertig ist das Spitzenprodukt (EUR 2600,-) für den Anwender im Bereich Premiumsegmentausstattung. Kleiner Nachteil: funktioniert leider nicht.
    Damit es doch funktioniert: eine Passivweiche von einem externen Hersteller (EUR 70,-) + geschätzte 45 Minuten fröhliche Bastelarbeit. Schon ist der Premiumsegmentausstattungsanwender wieder ganz, ganz weit (2 mögliche Abstimmungen!) vorne.

    Audio kann so einfach sein. Ist das Schildchen vielleicht irgendwo auch einzeln erhältlich?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Allen&Heath iLive iDR-Serie Soundqualität?

    • billbo
    • 1. September 2011 um 21:18
    Zitat

    Gegenüber den kleinen Yamaha Digitalpulten soll Audio auch überlegen sein (u.A. echtes PAD).

    'Soll' ist, wie immer, doof. Du weißt schon, dass es bei den Yammis nach alter Tradition echtes 'Multi – PAD' gibt? Kompromisslos und aufwendig, wie schon beim ehrwürdigen PM2000 über geschaltete Widerstandsnetzwerke (heute natürlich per Reedrelais). Was live manchmal übrigens durchaus etwas blöd sein kann, wenn man bei laufendem Programm den Gain nachziehen will.

    Aber Yamaha kann, nein, darf ja gar nicht 'klingen'... lalala... ich mal' mir die Audiowelt, wie sie mir gefällt.

    Weitermachen. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Die schönsten Backstage-Fotos

    • billbo
    • 31. August 2011 um 12:03
    Zitat

    Schönes Foto, zeigt einen Clubbesitzer, der auf seinen Laden eigentlich keinen Bock hat.

    I wo. X – beliebige VIP – Garderobe eines X – beliebigen 'angesagten Szeneladens' irgendwo auf der Welt. Sogar incl. 'private bathrooms' und unkompliziert herzustellender Sitzgelegenheit.
    Nur die Flasche stilles Wasser fehlt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Inkognito FOH!

    • billbo
    • 29. August 2011 um 21:27

    Erinnert ein bisschen an den Gitarristen der 'Lords'. Der gerne schon mal im Laufe des ersten und zweiten Songs in aller Ruhe neue Batterien in seine Effektgeräte baut, während die anderen bereits alles geben und in Gedanken schon das After Show Bier herbeisehnen.
    Souveränität ist, wie man’s rüberbringt. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Inkognito FOH!

    • billbo
    • 29. August 2011 um 20:44

    Nicht schlecht, Herr Specht!

    So richtig interessant wäre es aber erst, wenn der trommelnde Herr KaLeu gleichzeitig auch die Band von der Bühne aus mischen würde. An seiner Stelle ließe ich dann das Laptop lieber zu Hause und täte eher auf robust - erprobte Bedienhardware bauen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Inkognito FOH!

    • billbo
    • 29. August 2011 um 18:20
    Zitat

    Öhm...mit Ausnahme von Punkt3, kann ich das mit einem BCF2000 und SAC machen

    Keine Frage. Mit geeigneter Bedienhardware (was immer das für den einzelnen sein mag) geht alles. Aber nicht mit Mousepad und Keyboard.

    Schon klar, dass es genügend Gurkenmucken gibt, bei denen im Prinzip alles egal ist. Ich behaupte einfach mal, dass ich davon schon ein paar mehr gemacht habe als manch anderer hier. Aber es gibt ja auch Jobs, auf die ich mich freue.

    Zitat

    Das ist total 80ziger und gehört verboten

    Nix da! Klischee as Klischee can. Die bezahlen mich für so was :cool:.

    Zitat

    Alles in- und unterhalb der M7-Klasse können die Musiker also selbst erledigen bzw. gleich Playback spielen?

    Wenn Du mich da so direkt fragst :roll:: Jo. So manche Tanzkapelle klingt ohne Mischer besser als mit Tanzkapellenmischer.

    Zitat

    Ich vermute, das es ihm schon den Schweiß auf die Stirne treibt, wenn er daran denkt, das dies bald einen Bericht über sein erstes Mischerlebnis mit einem Computer gibt

    Geht so :D. Was ist ein Digipult anderes als Audiosoftware incl. mehr oder weniger intelligent/ angenehm/ ergonomisch gestalteter Bedienhardware? Insofern halten sich die Ängste da in Grenzen. Aber ich werde keinen Sessel gegen einen Melkschemel eintauschen, und ich bevorzuge Steak statt Proteinpille.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Inkognito FOH!

    • billbo
    • 29. August 2011 um 16:48

    Da scheint es dann aber tatsächlich ziemlich unterschiedliche Auffassungen von 'Mischen' zu geben. Das kann auch schon mal mehr sein als Schadensbegrenzung und warten, bis Schluss ist.

    Wie setzt Du ein einzelnes Delay?
    Wie einen 'Big Reverb' auf einen einzelnen Snareschlag?
    Wie sorgst Du an der richtigen Stelle dafür, dass sich die für einen Takt ausnahmsweise als 'Woodblock' gespielte Snare durchsetzt, incl. des dazu gehörigen Raums? Also EQ, Level, Effekt, ggfs. Gate; und bitteschön alles in max. einer Sekunde, und 5 Sek. später wieder zurück?
    Wie bringst Du bei einem bestimmten Refrain den Sänger 3dB runter und die vier Backings 3 dB hoch, damit sich das an dieser Stelle harmonisch zusammenfügt?
    Wie boostest Du das Gitarrensolo und machst es gleichzeitig einen Tick weicher als das, was Dir der Gitarrero meint anbieten zu müssen? Und lässt es dabei phrasengenau zwischen L und R hin und her wandern?
    Wie entgatest Du für einen bestimmten leisen Drumpart alle Toms zur selben Zeit?
    Und schiebst im gleichen Moment die HiHat in 2 Monitorwegen 3dB höher, weil die beiden Musiker an dieser Stelle erfahrungsgemäß sonst schwimmen?

    Für all das ist ein M7 - Touchscreen schon gruselig genug. Mit einem Laptop undenkbar. Dann schieb besser 'ne CD rein. Das zeigst Du den Musikern ein mal, und anschließend spart's Deine Gage.

    Es gibt Anstreicher, und es gibt Maler.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Inkognito FOH!

    • billbo
    • 29. August 2011 um 15:19

    Na ja - in der Welt der Erwachsenen mit den ganz großen Namen und Platzbedürfnissen klaffte zwischen Anspruch und Wirklichkeit bisweilen auch schon mal eine kleine Lücke. Elegant war das nicht immer unbedingt - und hin und wieder das Bier wohl auch schon vor Tourbeginn alle:

    http://farm4.static.flickr.com/3411/3668928051_69b80b0b28_b.jpg

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Inkognito FOH!

    • billbo
    • 29. August 2011 um 12:49

    Gratulation! Endlich habt Ihr's geschafft und seid dort, wo Ihr nach Ansicht vieler schon immer hingehörtet. Als eine Art lästiger Wurmfortsatz der Gastro.
    Viel Spaß hinter der Theke. Und immer hübsch dran denken: Ihr seid dort das Hilfspersonal mit dem mit Abstand miesesten Stundenlohn.

    The times, they are a-changin'... :roll: :D
    http://farm4.static.flickr.com/3260/2296157717_e984689b7b_b.jpg

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • schon wieder Bühne eingestürzt: Pukkelpop Belgien

    • billbo
    • 25. August 2011 um 12:48

    Ted Nugent? Vermutlich war F. T. aus W. einfach nur mal wieder einen Tacken zu laut, und die Schmetterlingsflügelschlag - Theorie war deshalb aus dem Takt geraten.

    Klar dass wir davon nichts mitkriegen, während wir backstage im Cateringzelt sitzen, Kisten sortieren, auf der Hinterbühne Mikros festschrauben oder die Geheimnisse des fremden FOH erkunden. Diejenigen, deren Job das ist, sollten uns aber rechtzeitig vorwarnen. Ob und wie gut das klappt, daran erkennt man die Professionalität einer Festivaldurchführung.

    Die Häufung und vor allem die Publikmachung solcher tragischer Fälle hat aber auch ihr Gutes – sie schärft offenbar das Problembewusstsein dort, wo es nötig ist. In letzter Zeit erlebe ich es zunehmend, dass bei mittleren oder größeren Open Air Ereignissen ernsthaft kontrolliert wird. Und dann im Zweifel auch tatsächlich Nachbesserung eingefordert wird, bevor das Ganze in Betrieb gehen darf; TÜV und Ordnungsämter haben dazugelernt. Wo früher 'alles wurscht' war, steht heute plötzlich ein Beauftragter des Veranstalters mit ein paar sauber vorproduzierten Alarmierungsdurchsage - CDs am FOH und verlangt, dass die auch ausprobiert werden. Bühnensecuchef und Stagemanager haben Laptops, auf denen nebenbei Wetterradar läuft; es gibt Notfall – und Evakuierungspläne; und im Produktionsbüro sitzt jemand, dessen Hauptaufgabe die Wetterbeobachtung ist. Auch neu: unabhängige Gelände - Alarmbeschallung incl. Notstromaggregat und kilometerweise ELA - Verkabelung. Schöner Job für angehende Fachkräfte. :wink:

    Es tut sich also durchaus etwas.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Probleme mit BSS FDS-336T

    • billbo
    • 25. August 2011 um 00:06

    Mit Edac - Multipins?
    Auch da brummte nix, wenn man wusste was man tat. Bei 'Series 1S 20/2' hing aber auch selten ein Monipult an der anderen Seite mit dran. Dafür hatte das Ding schließlich zwei (!) mögliche Monitorsends. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Probleme mit BSS FDS-336T

    • billbo
    • 24. August 2011 um 22:56

    Die mir bekannten ursprünglichen XLR (Belden) Gummimikrokabel waren alle so verdrahtet. Abschirmung schön in zwei Hälften verzwirbelt; eine an Pin 1, die andere ans Gehäuse. Und auch heute begegnen mir immer wieder mal welche, bei denen das so ist. Da einzelne NF – Kabel gelegentlich wandern weiß ich allerdings nie, wo die genau herkommen; ich entdecke das dann beim Aussortieren/ Umbauen auf die Firmeninterne Farb – und Längennorm.
    Unsere sind leider auch technisch unkorrekt. :oops:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Beleuchtete Kunststoffkugel Nena Tour 2010

    • billbo
    • 24. August 2011 um 17:29

    Was spricht dagegen?
    Baumarktglühlampen haben den unschätzbaren Vorteil, dass man sie unterwegs per Runner praktisch überall (z. B. in jedem Baumarkt) nachkaufen lassen kann...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • schon wieder Bühne eingestürzt: Pukkelpop Belgien

    • billbo
    • 24. August 2011 um 16:32

    Speziell bei DEM Festival (Zaragozza) sollten sie eigentlich gewarnt sein – da ist es ja schon bei gutem Wetter derart windig, dass der Versuch Musik über Lautsprecher Richtung Publikum zu übertragen eigentlich albern ist.
    Für eine professionelle Wetterüberwachung gibt es kein 'zu schnell' oder 'zu überraschend'. Es hängt alles davon ab, in wie weit man bereit ist, das Spiel mit den Wahrscheinlichkeiten zu treiben. Dass da eine Front kommt ist lange vorher klar; wie stark die in etwa sein wird ebenfalls. Ob die damit einhergehenden Böen genau den FOH, die Bühne oder die Bratwurstmeile treffen oder lediglich 500m weiter eine Staubhose bilden werden (wirklich sehr spektakulär da oben auf dem Z. – Plateau) ist dagegen unberechenbar.
    Den Verantwortlichen bleibt aber genügend Zeit zu entscheiden, was risikoreicher ist: abbrechen und evakuieren oder weiter machen und vorsichtshalber schon mal die Segel reffen. Ob diese Entscheidung falsch oder richtig war weiß man leider frühestens hinterher, mitunter aber auch nicht mal dann. Letzte Sicherheit kann es nirgends geben; erst recht nicht dort, wo Menschen zu tausenden in Feierlaune unter freiem Himmel zusammenkommen.
    Man kann sich aber durchaus vorher darüber Gedanken machen ob es sinnvoll ist, mitten in eine bekannte Tornadoschneise eine Schönwetterbühne zu bauen; selbst wenn das nicht explizit verboten ist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • billbo
    • 24. August 2011 um 14:29
    Zitat

    solange der Hersteller sich das leisten kann und will und weiter Pulte baut.

    DAS wiederum wird davon abhängen, inwieweit der Hersteller mittelfristig willens und in der Lage ist, mögliche Inkompatibilitäten zwischen Produkt und Zielgruppe zu erkennen und an ihrer Beseitigung zu arbeiten. Beipiele aus der jüngeren oder mittleren Vergangenheit, wo das offensichtlich nicht geklappt hat, gibt es zu Genüge. Beispielsweise auch in Deinem (und leider auch in meinem :roll: ) Lager.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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