1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. billbo

Beiträge von billbo

  • integration fortschrittlicher mischsysteme bei festivals

    • billbo
    • 11. Juli 2011 um 23:05

    Das geht überhaupt nicht. Nie! Da mach' ich lieber Monitor vom FOH.
    Das kommt, hab ich mir fürs Herbstupdate schon fest vorgemerkt, definitiv als fett gedruckte Ergänzung in meine BAs:

    WIR BRAUCHEN 2 MISCHPULTE! NICHT NUR 1 1/2!!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • integration fortschrittlicher mischsysteme bei festivals

    • billbo
    • 11. Juli 2011 um 21:52

    Genehmigt. Ehrenwort!

  • integration fortschrittlicher mischsysteme bei festivals

    • billbo
    • 11. Juli 2011 um 19:57

    Die freundliche junge Dame am Check In/ Baggage Drop Schalter kassiert als Übergepäckzuschlag Deine Tagesgage.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • billbo
    • 11. Juli 2011 um 14:44

    Ein Versand des Vorort - Files dürfte in den allermeisten Fällen schlicht daran scheitern, dass es eben erst vor Ort erstellt wird.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • billbo
    • 11. Juli 2011 um 13:37

    Dass ausgerechnet Wora in seiner – treffenden – Darstellung M7 als Problemlösung vorschlägt bringt mich gerade ein wenig aus dem Motzkonzept :D.

    Zur Praktikabilität und Wahrscheinlichkeit von Files per Email:

    1.)würde ich mich darauf als Tourmischer niemals verlassen wollen. Im Zweifelsfall ist der Kollege, den ich dazu habe überreden können, nicht vor Ort oder arbeitet ausgerechnet heute an einer anderen Bühne. Vorbei das Gefühl trügerischer Sicherheit. Und nu?
    2.)Alltagserfahrung. In meinem Homevenue arbeitet als 'Hauspult' seit rund 2 Jahren ein PM5. Das bietet ein einigermaßen sinnvoll ans Haus angepasstes Startsetup. Darf, wer möchte, selbstverständlich aber auch jeder im Basic Mode komplett überschreiben; dann müssen, damit es wieder passt, eben händisch ein paar 0dB – Matrizen hingedreht werden, das dauert nicht mal eine Minute. Dort spielen im Schnitt 2x pro Woche ein oder mehrere nationale oder internationale Acts; hin und wieder nennt sich das dann auch mal Festival.
    In der gesamten Zeit ist noch nie, nicht ein einziges Mal, vorab ein Fileeinpflegewunsch an mich herangetragen worden. Wie auch; der tontechnische Vorlauf für eine Veranstaltung beträgt max. 1-2 Stunden. Kaffee, guten morgen, was liegt an heute? Hauspult(e) oder Fremdbesteck? Monipult ja oder doch? Sidefills ja oder nein? Wedges, wie viele und wo? Riser? Okay, lasst machen, Band kommt gleich.
    In den seltenen Fällen, wo Band – BA und Hausstandard all zu weit auseinander zu driften drohen, gibt’s im Vorfeld mal einen Mailaustausch oder Telefonkontakt von Haustech zu Produktionsleitung. Das wollt Ihr, das geht hier. Wie machen wir's? Prima, Rest klären wir dann vor Ort. Cheers, have a nice day.
    Ein Fremdmischerfile habe ich dort in der gesamten Zeit vielleicht 10 mal im Einsatz erlebt.


    Guma, kennst Du Don Quijote?
    (duck und weg :D)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • billbo
    • 11. Juli 2011 um 00:44

    Entschuldigung, wenn ich mich da noch mal in die Idylle einklinke:

    Guma, erwartest Du bei der LS9 - Pommesbudenbeschallung einen Projektleiter, der ab 4 Wochen vor der Show durchbezahlt wird? :roll:
    Die Praxis im Vorfeld solcher Veranstaltungen sieht leider ein kleines Bisschen anders aus.
    - Ob’s wirklich ein LS9 sein wird, weiß ich (als beauftragte Firma) vielleicht 3 Tage vorher. Also an dem Tag wo klar ist, dass das Ding tatsächlich stattfinden wird und ich das tatsächlich machen muss.
    - Vielleicht bringt der von mir beauftragte Tonfreelancer auch sein eigenes Pult mit.
    - Wer das sein wird, kann ich Dir verbindlich am Tag vor der Show sagen – falls sein Nightliner nicht liegen bleibt und er rechtzeitig von seinem letzten Tourjob zurück ist.
    - Festival Default... äh, was? Vermutlich ‘Initial Data’. Oder das, womit der Mann bei solchen Gelegenheiten am liebsten startet. Wird er anhand der örtlichen Gegebenheiten entscheiden.
    - Kanalliste der anderen Bands? Erfährt er, sofern so was existiert, ebenfalls vor Ort. Falls nicht, mikrofoniert er die frei nach Gusto.
    - Wenn er nett und ein wenig vorausschauend ist, versucht er für die Beschallung nur Port 15/16 zu benutzen (okay, vielleicht mangels externer Matrix noch 14 für Nearfills) und steckt Dir, wenn Du dran bist, den Rest in 10 Sekunden so, wie Du es haben möchtest. Ab da isses Dein Problem.
    - Ich sitz derweil im Veranstalterbüro und versuche, die vereinbarte Restkohle einzutreiben.

    Was ist? Wirst Du mit Deinem Pommesbudenheadliner trotzdem spielen?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Sehr interessanter Rider

    • billbo
    • 10. Juli 2011 um 19:04
    Zitat

    Wie geht das, das der MC mit'm Mikro 20cm neben dem Sidefil steht? Schneller Monitormann?

    Richtig rum gestackt (Hörner oben und so)? Kräftige Stimme? Sachkundiger Umgang mit Mikro und Beschallungstechnik?

    Macht nicht immer Subkulturen runter, weil Ihr sie nicht mögt oder nicht versteht. Ich kann mit HipHop auch so überhaupt rein gar nichts anfangen. Habe im Laufe der Zeit aber so einige - mal mehr, mal weniger namhafte - Protagonisten kennen gelernt; auch solche, bei denen der schlechte Ruf Programm ist. Die wussten sehr wohl sich zu benehmen, die hatten ziemlich genaue Vorstellungen von dem, was sie wollten, und denen war professionelles Arbeiten durchaus nicht fremd.
    Wobei – wenn so’n finsterer MC Gangsta Typ brav 'Sie', 'bitte' und 'danke' sagt muss ich schon manchmal aufpassen, dass das innere Grinsen nicht all zu offensichtlich nach außen dringt. Schon krass, Alter.

    Es gibt übrigens auch welche, die wollen unbedingt Sennheiser Kapseln. Sollen sie kriegen; so wie jeder zahlende Kunde.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 10. Juli 2011 um 16:47
    Zitat

    Kundenorientierung. Service am Gast. Das waren noch Zeiten ...

    Du bist nicht Kunde, sondern technisches Hilfspersonal. Und als solches nimmt man sich seine Getränke aus dem Catering bitteschön selbst mit an den Arbeitsplatz, und nervt damit keine ebenfalls arbeitenden Kollegen (die derweil nämlich für die Umsätze sorgen, aus denen auch Du letztendlich bezahlt wirst).

    Scnr :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • billbo
    • 10. Juli 2011 um 14:30

    Und über die H3000 wird sich niemand beschweren (es sei denn, das Ding ist in totalem Schrottzustand – auch schon erlebt). Wer damit nicht klar kommt kann sich nicht mit unkommoder Bedienphilosophie rausreden – der hat’s schlicht nicht drauf.

    So einfach kann die Festivalwelt sein.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • billbo
    • 10. Juli 2011 um 13:03

    Ist, wie bereits mehrfach angesprochen, bei den Großen (und interessanter Weise zunehmend auch bei professionellen Top 40/ Coverbands, zumindest was Monitor angeht) schon seit Ewigkeiten gängige Praxis.

    Allerdings – wie oft habe ich so oder ähnlich folgenden Tagesablauf erlebt:
    Headliner rückt früh morgens vor Programmbeginn mit Toursattel oder 12Tonner an, incl. 2 Geländerstaplerladungen voller FOH – Gedöns (ist im Digitalzeitalter übrigens nicht nennenswert geschrumpft). Tagsüber Aufbau und Anbindung an die Festivaltechnik incl. allerlei Systemeinmessgeräusche während der Mittagsbands - Changeover. In der (längsten) Umbaupause vor dem HL trotzdem noch ausgiebige Sound – / Linechecks. Nach der Show warten, bis sich das Festivalpublikum ein wenig verlaufen hat; danach alles zurück in den Truck. Der schon mit laufendem Motor wartet, um es vielleicht doch noch irgendwie rechtzeitig zur nächsten Baustelle zu schaffen.
    Bei der selben Veranstaltung bin ich für die vorletzte Band zuständig. Nachmittags mal am FOH guten Tag sagen, dabei auf dem Hin – und Rückweg die grundsätzliche Beschallungssituation abzuschätzen versuchen. Abends Linecheck, 75min. Show, dankeschön, bis zum nächsten Mal.

    Beide Bands klingen für 99,9% des Publikums genau gleich gut oder schlecht.

    Im Motzthread des Festivalforums kann man anschließend nachlesen:
    - Sound war Scheiße – viel zu viel Bass (aha, stand direkt zwischen zwei Sub Stacks)
    - Sound war Scheiße – viel zu grell und laut (aha, stand direkt vor einem Nearfill)
    - Sound war Scheiße – viel zu dumpf und verwaschen (aha, stand 100m weit weg)
    - Sound war in Ordnung (aha, hatte mehr Glück oder Geschick bei der Platzwahl)

    Frage der Fragen: wer hat seine Gage an diesem Tag auf intelligentere Art und Weise verdient?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • billbo
    • 9. Juli 2011 um 21:52
    Zitat

    ganz toll wäre eine solche matrix, wenn sie auch noch eine herstellerübergreifende logik hätte.

    Erst dann würde die Geschichte auf breiter Front szenen – und branchenübergreifend angenommen. Halte ich aber derzeit für illusorisch; da wartet auf Guessi noch reichlich Arbeit. :)
    Bis dahin bleibt’s ein Spiel mit hohem Nerv – und Roulettefaktor, sofern man nicht zufällig auf seinen momentanen vertrauten digitalen Liebling trifft, den man zur Zeit gerade aus dem EffEff zu beherrschen meint.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • billbo
    • 9. Juli 2011 um 16:09

    Guma, ich könnte jetzt nicht behaupten, dass ich vollkommen perplex bin, weil ich mit einer ähnlichen Antwort auf gar keinen Fall gerechnet hätte :D.

    Selbstverständlich liegt auch bei mir die Jobverteilung digital : analog inzwischen irgendwo bei 5 : 1 bis 10 : 1. Aber eben nicht auf (großen?) Festivals. Kann ich ja jetzt auch nix für. Das ist (als Firma) nicht meine Baustellen - Größenordnung; ich fahr da einfach nur zum Mischen, zum Spaß haben, und wegen des guten Caterings hin. (Okay, und ein wenig Gage gibt’s halt natürlich auch). Aufbauen müssen möchte ich so was bitte auf gar keinen Fall.

    Es existieren augenscheinlich PA – Parallelwelten von denen ich nicht weiß, was dort abgeht. Und welche von denen Du nicht weißt, was da abgeht. Am Alter der jeweiligen Protagonisten möchte ich das nicht unbedingt fest machen; ich kenn’ Stümper (und Fachidioten) aller Altersklassen.

    Und gerade darf ich noch lesen, dass wir ja in der Beurteilung des Status Quo nicht wirklich weit auseinander liegen. Digitalpultverwaltung im Festivalbetrieb? Funktioniert bislang nicht. Und taugt in der Praxis bisher allenfalls zum Dauerärgernis.
    Deinen Appell unterstütze ich durchaus.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • billbo
    • 9. Juli 2011 um 00:11
    Zitat

    ... auf die schwarze Seite des öffentlichen Musikgenusses, ...

    ... und dort wird ihr Zustand leider nicht unbedingt besser :roll:.

    Ein paar richtig Große verkaufen so was nicht, sondern sammeln günstige Gelegenheiten still und unauffällig ein. Der Verdacht drängt sich auf, dass die das nicht aus Mitgefühl für ausgemusterte Technik tun.
    Klar gibt’s für Dich und mich tausendundeins Jobs auf Digital – wie Du selbst feststellst vor Allem solche der Brot – und Butter (M7) – Alltagsklasse. Bei 'Festivalbetrieb' denke ich dagegen (neben Dauerlärm verschiedenster Provenienz) an fünfstellige Besucherzahlen, Geländestapler mit lustigen dicken Reifen, Materialmengen im vierstelligen Kubikmeterbereich, tagelang Stress, Staub und Wahnsinn – aber auch an mitunter wirklich großes Kino. Mit entsprechend großem – und robustem - Besteck. Bei RaR etwa (da war ich allerdings nicht) ging’s dieses Jahr m. W. durchaus wieder recht lila zu.

    Daher erlaube ich mir mal eine These, an die ich selbst noch nicht recht glauben mag:
    Digital ist/ wird der graue Alltag. Wird jeden Tag kleiner und billiger; nicht mehr lange, dann ist das i-Pad nicht mehr nur die Hilfsfernbedienung, sondern gleich das ganze Pult.
    Luxus dagegen ist/ wird dort sein, wo Aufwand, Platz, Gewicht, usw. keine Rolle spielen, und kein Platzwart oder Eventmanager was zu melden hat. Und dort mischt man latenzfrei.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • billbo
    • 8. Juli 2011 um 11:53

    Multipulti gab's hie und da natürlich ebenfalls zu bewundern. Insbesondere in der Monitorworld hält einem das immerhin manchmal (sorry Leute, kein Platz) die sonst unvermeidliche Seitenbühnen - Gafferschar vom Leibe. Aber ich wollte nicht langweilen :D.
    Ist natürlich immer auch eine mögliche Form der Digitalpult – Festivalbetrieb – Verwaltung: :idea: - ich beauftrage einfach eine Spedition damit.

    Tatsächlich fällt es aber mittlerweile auch gut verdienenden Acts bisweilen auf, dass sie die Transportkosten selbst tragen müssen. Da lässt sich so mancher Tausender sparen, wenn man für ein einzelnes Festival in Mittelfinnland den oder die Tourtrailer in England, Italien, Schweden oder wo auch immer stehen lässt, locker mit Backdrop, Gitarren und Fußmaschinen per Flugzeug anreist, und dem Veranstalter sagt: "Du stellst uns die Backline, und Deine lila Festivalkisten nutzen wir ebenfalls gleich mit; das hat noch immer funktioniert."

    Files konvertieren :shock: ? Guessi, ich bin einer der grauhaarigen Zausel von gestern, der auf seinen Wochenend – Festivaltrips auch im Jahre 2011 gern noch mit dem Sharpie als alleinigem externem Arbeitsmittel unterwegs ist. Na gut, als Tribut an moderne Zeiten auch mal noch USB – Stick und 'ne PCMCIA – Karte; damit fühle ich mich dann aber IT – mäßig vollstens ausgelastet (um das Stichwort 'Überproduktion' zu vermeiden). Und auch in meiner Freizeit mag ich nur sehr selten mittels Maus und Tastatur mikroskopische bunte Pixelklötzchen über spiegelnde Laptopdisplays schieben.
    Aber für den Sommer habe ich mir das mal wieder ganz fest vorgenommen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • billbo
    • 7. Juli 2011 um 22:37

    Gut ein Jahr ist rum seit Threaderöffnung. Wie es aussehen sollte ist, glaube ich, den meisten hier bewusst. Die Frühsommerfestivals 2011 sind im Großen und Ganzen abgefrühstückt. Was hat sich in der Praxis geändert; wie sieht es da draußen wirklich aus?

    Festival/ Ort/ Größenordnung Zuschauer/ Arbeitsplatz + Vorgehensweise; ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

    "Sweden Rock Cruise"/ Fähre Stockholm – Helsinki – Stockholm/ ca. 2000
    FOH, M7; eingebaut in einem engen Glaskasten. Das Pult versorgt das ganze Schiff; kein Platz für Laptop und Gedöns; keine Zeit für Soundchecks oder irgendwas.
    Vorgehensweise: Festival Setup, Line Check von Einstellungen der Vorbands aus, und los.

    "PPM – Fest"/ Mons, Belgien/ ca. 5000
    Monitor, H4000 + Vollausstattung. 2 gegenüberliegende Bühnen im Wechsel.
    Vorgehensweise: schneller Monitor - (und Kopfhörer - FOH –) Check von Null, und los.

    "Metallsvenskan"/ Örebro, Schweden/ ca. 5000
    Monitor, Pro 06; anders als angekündigt. Kenn ich gar nicht, kennt der Betreuer auch nicht richtig, und hat gut gemeinten Unsinn vorbereitet.
    Vorgehensweise: zum Glück sind wir Headliner und haben mittags ein bisschen Zeit. Initial Data; ab da Jugend forscht/ malen nach Zahlen/ Versuch macht kluch. Irgendwie geht’s. Abends findet der Betreuer zunächst das abgespeicherte File nicht wieder... aarrrgh!

    "Sweden Rock", Rockstage/ Sölvesborg, Schweden/ 35.000
    FOH, XL4 + Vollausstattung. 2 große (und einige kleinere) Bühnen im Wechsel.
    Vorgehensweise: Linecheck von Null über Frontplatz – PA/ Abhöre (2x 15“/ 2“ MuFu), und los.

    "Sauna Open Air"/ Tampere, Finnland/ 25.000
    FOH, H3000 + Vollausstattung. 2 Bühnen im Wechsel.
    Vorgehensweise: Linecheck von Null über Frontplatz – PA, und los.

    "Rockova Pumpa"/ Tschechien/ ca. 2000. Tatsächlich ein Tankstellenfest :lol:.
    FOH, H3000 + Vollausstattung. Eine Bühne, 30 min. Changeover.
    Vorgehensweise: Tagsüber schüttet’s aus Kübeln, daher alle Checks gestrichen. Abends lauter Line Check von Null, und los.

    "Hellfest"/ Clisson, Frankreich/ 25.000
    FOH, H1000 + Vollausstattung. 2 Bühnen nebeneinander im Wechsel, dabei stets beide PAs in Betrieb. FOH unfassbar weit weg und (Seitenwind Marke 'steife Brise') absolut höhenfrei.
    Vorgehensweise: Linecheck von Null über Kopfhörer, und los. Klangregelung nach Gedächtnis, bloß nicht nach Gehör. Weiter vorne wird’s schon halbwegs passen.

    "Noc Plna Hvzed Open Air"/ Trinec, Tschechien/ 5000?
    Monitor, M7. 2 Bühnen im Wechsel. Wir sind Headliner, und ich habe sogar ein (beinahe) passendes File. Hurra!
    Vorgehensweise: das pflege ich während des Einlasses am Pult ein wenig und passe es an die örtliche Monitoranlage (und das geänderte Lineup der Band) an. Ausgänge werden nach meinen Wünschen gesteckt; abends Line Check und los.

    "Rock in Roma"/ Rom, Italien/ ca. 10.000
    Monitor, PM5D. Eine Bühne. Headliner hat eigenes Besteck dabei. Wir sind Vorletzter, 'Special Guest' (gleichbedeutend mit: Band kriegt halbwegs anständige Festgage, hat dafür auf der Baustelle aber nix zu melden).
    Vorgehensweise: habe für diese Band leider kein passendes PM5 - File. Dafür aber mittags etwas Zeit, mir aus dem Gedächtnis einen passenden Mix zu basteln, sodass abends das Gerüst mehr oder weniger steht und nur noch die Gains angepasst werden müssen. 30min. Changeover incl. Linecheck, und los. Na ja, mehr oder weniger... so ein, zwei eingebaute bzw. übersehene kleine Fallstricke machen sich dann während der Show doch bemerkbar.

    "Castello Rock"/ Villafranca di Verona, Italien/ 10.000?
    Monitor, M7. Eine Bühne, gleiches Spiel wie am Vortag in Rom. Strikter Curfew.
    Vorgehensweise: einpflegen des inzwischen passenden Files nachmittags auf die örtlichen Wedges. Zum deutlichen Missfallen der Headlinercrew; ist mir aber wurscht. Abends nur noch Recall und los – schön wär’s. Der Örtliche kriegt mangels Erfahrung und Material (zu wenig Kabel) das Patching nicht in den Griff, das müssen wir beim Changeover noch mal eben mit erledigen. Haut um Haaresbreite hin; ist aber kein schönes Gefühl, den Sänger/ Gitarristen ans Mikro treten zu sehen, ohne vorher auch nur ein einziges mal in seine (Fremd -) Wedgeburg rein gehört zu haben :roll: .

    Jetzt nähert sich die Sommerpause. Fazit: Digitalpultverwaltung im Festivalbetrieb 2011 findet nicht statt. Jedenfalls nicht dort, wo es mich hin verschlägt. Zumindest FOH ist nach wie vor fast überall analog. Dort, wo’s digital ist, kommt unweigerlich richtig schön Spannung auf – es sei denn, ich treffe zufällig auf eins von den wenigen Teilen, die ich inzwischen tatsächlich auch unter Stress ziemlich sicher beherrsche.
    Digitalpultverwaltung für (echte) Festival - Headliner heißt: wir trauen der Sache sowieso nicht und bringen deshalb unser Zeugs eh selbst mit. Legt halt schon mal ein passendes Multicore. Und ein zweites als Spare.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • EV RE 27

    • billbo
    • 29. Juni 2011 um 23:20
    Zitat

    ... da ja Digitaltisch ...

    Ja, so was geht natürlich nur digital.

    Zugeschaut und mitgebaut!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 27. Juni 2011 um 16:45

    ... persönliche Wochenendrekorde aus Absurdistan: 85 (fünfundachtzig) Stunden, 6 (sechs) Staaten, 1 (ein!) stattgefundener Gig ...

    - Donnerstag: Flug Düsseldorf – Kattowice/ Polen. Anschließend Shuttle nach Trinec/ Tschechien.
    - Freitag: Festival/ Headlinershow Trinec. So weit, so gut. Ein bisschen nass vielleicht. :roll:
    - Samstag: Shuttle nach Modry Kamen/ Slovakien. Unterwegs die Nachricht "Festival dort aufgrund technischer Probleme abgesagt" – im Klartext: wegen wirtschaftlicher Sinnlosigkeit Notbremse in letzter Sekunde. Immerhin, das Hotel ist gebucht und bezahlt; der Veranstalter ist anständig genug, für unbegrenzt frei Essen und Trinken zu sorgen. Und wir sind anständig genug, das Angebot nicht über Gebühr auszureizen, denn schließlich brauchen wir ja noch für
    - Sonntag früh: Shuttle nach Budapest/ Ungarn. Direktflüge sind out, weil zu unkompliziert; stattdessen Flug nach Zürich, dort entspannter Nachmittag im Terminal. Abends schließlich tatsächlich Weiterflug zurück nach Düsseldorf.
    Nach nur 85 Stunden (davon 2 Std. brutto Gig) wieder zu Hause. Tschakka!

    Das gibt bestimmt wieder Diskussionen wegen der Rechnung. :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • DIGICO SD9 vs I-iLveT 112

    • billbo
    • 14. Juni 2011 um 16:03

    Guma, wie oft stehst Du unter Livebedingungen tatsächlich hinter einem Mischpult?
    Bei mir sind das, je nachdem wie’s gerade läuft, im Mittel so 150 bis 200 Tage im Jahr.

    Nenne es Faulheit: das ist mir viel zu viel, als dass ich mich für jeden Job im Vorfeld mit Editoren mir neuer oder unbekannter oder schon wieder vergessener Digitalpulte beschäftigen möchte; oft läuft das ankommen – schauen was da steht – Job machen – wieder weg.
    Und das ist gleichzeitig viel zu wenig, um die Flut sämtlicher ständig neuer Pulte und Bedienoberflächen wirklich beherrschen zu lernen. Vielleicht bin ich ja auch nur zu blöd dafür; bei den Pulten aus eigenem Besitz funktioniert das aufgrund der Bedienhäufigkeit nach einiger Zeit ja immerhin zufriedenstellend (aber da kann man ja auch am realen Objekt zwischendurch heimlich üben :D ).

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • billbo
    • 14. Juni 2011 um 13:24

    Leider auch nicht selbst gehört, aber aus vertrauenswürdiger Quelle:

    ESC, irgendeine Generalprobe. Stefan Raab moppert bei der Regie "Jungs, das Ü-Wagen – Signal auf meinem Ohr klingt heute irgendwie so hallig?!"
    Antwort aus der Regie: "Können wir nix machen. Der Ü–Wagen ist so groß". :D

    Immerhin, genügend Spaß bei der Arbeit hatten sie da offenbar. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Der Q-Faktor in der Praxis

    • billbo
    • 14. Juni 2011 um 13:00

    Das ist manchmal sogar der, den ich als Erstes betätige; gemeinsam mit der Centerfrequenz. Rein prophylaktisch während des Line Checks; auf einen Erfahrungswert für den Fall, dass ich das Filter vielleicht später brauchen werde.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  2. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  3. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  4. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  5. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  6. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  7. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  8. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  9. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™