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Beiträge von billbo

  • Modulares Mischpult mit Touchscreen Steuerung

    • billbo
    • 29. Juni 2017 um 21:20
    Zitat von audiobo

    Und was genau hat dich der Überzeugung nahe gebracht, dass sie es mit einem 200.000 Euro teuren Surface besser hinbekommen hätten? Oder von mir aus auch mit der CL5 oder dem alten Analogschiff...

    Überhaupt nichts. Sie haben's mit dem Tablet absolut nicht gebacken bekommen, nicht mehr und nicht weniger. Über die Qualifikation der beiden Kandidaten weiß ich ansonsten nichts zu berichten, außer dass der Club- Haustech anschließend für 'meine' Band hinterm Monitorpult stand und diese sich danach nicht beklagt hat.

    Über die sonstigen Umstände dagegen schon: beide Beschallungsanlagen waren anständig ausgeführt und dimensioniert, auf dem Festival war der Sound bei allen anderen Bands in Ordnung, und in beiden Fällen hätte ich persönlich überhaupt kein Problem damit gehabt, 'meine' Band(s) auch über ein X- oder M32 abzumischen, wenn ich's denn in physischer Form am FOH vorgefunden hätte.

    Darüber hinaus erheben die beiden zufällig in ganz kurzem Abstand erlebten Ereignisse selbstverständlich auch keinerlei Anspruch auf statistische Relevanz oder so was; bei mir sorgen sie (bislang) lediglich für ein nachdrückliches 'Aha'- Erlebnis. Ein weitergehendes Urteil darüber, ob und in wie weit 'Tabletmixing' und Selbstüberschätzung geeignet sind, in unheilvoller Kombination miteinander die zukünftige Konzertsoundwelt qualitativ nachhaltig umzugestalten, werde ich mir frühestens nach weiteren Feldbeobachtungen erlauben.

    (Nebenbei, ganz ehrlich: schon den jungdynamischen Universalveranstaltungstechniker, der sich beim Soundcheck ungefragt mit dem iPad neben dem Star aufpflanzt und damit wichtig im Monitorsound rumrührt, find' ich SO was von daneben... aber das ist, zugegeben, tatsächlich zunächst mal nur eine Frage von persönlichem Stil und Geschmack.)

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Modulares Mischpult mit Touchscreen Steuerung

    • billbo
    • 28. Juni 2017 um 12:49
    Zitat von audiobo

    Genau darum geht es hier doch: Auswahl, Optimierung und Ausbau der Bedienoberfläche, damit nicht die einfachsten Aufgaben unendlich lange dauern.

    Gibt es so was nicht schon längst? Nennt sich bei den meisten Herstellern 'Surface' o.s.ä., kostet in benutzbarer Bauform zwischen 2.000 und 200.000 Euro brutto, stellt man auf einen Tisch – Strom und Netzwerk dran – fertig. Je nach Geschmack und Geldbeutel mit und ohne Touchscreen, mal mehr, mal weniger sinnvoll sortierten, in jedem Fall aber auf menschliches Haptik- und Taktilitätsempfinden abgestimmten Bedienelementen; und wenn's sein muss sicher auch mit Wurzelholzseitenteilen und Kalbslederarmauflage.

    Glaubt es oder glaubt es nicht: damit kann man sich beim Arbeiten tatsächlich aufs Programm konzentrieren statt aufs Arbeitsgerät! Schlümpfe Gif Datei

    (Die geschilderten bombastischen Ergebnisse wurden übrigens beide mit der supi X32 Mixingstation erzielt :rolleyes:)

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Modulares Mischpult mit Touchscreen Steuerung

    • billbo
    • 28. Juni 2017 um 01:07
    Zitat von Karel Noon

    ... erfahrenes fähiges Personal mit eben eigenem Gerät dieser Art.

    Eine Lösung, die man als solche bezeichnen kann, muss gerade auch unter nicht idealen Voraussetzungen funktionieren. Ansonsten ist es keine.

    Bitte nicht missverstehen: nichts gegen ambitioniertes Basteln, egal ob mit der Laubsäge oder mit Systembausteinen aus der Elektrospielzeugkiste. Mache ich selbst gelegentlich immer noch, und manchmal sogar mit echter Begeisterung. Allerdings im Bastelkeller. Auf der Baustelle baue ich statt auf die Laubsäge dann doch lieber auf die Zweihandflex.

    Das von dir angesprochene Festivalbeispiel habe ich die Tage auch erleben dürfen, auf einem kleineren Festival in Bulgarien. Alles ein bisschen improvisiert, aber sauberes, mittelgroßes L-Acoustics Setup nebst CL5- FOH. Der Kollege vor mir wollte letzteres nicht benutzen, dafür unbedingt sein eigenes Bandpult (als In Ear Pult auf der Bühne) nebst Tabletfernsteuerung am FOH. Obwohl die Band recht ordentlich spielte und sogar einen Soundcheck hatte war der Sound grauenhaft und wurde von Minute zu Minute schlimmer. Der Tabletman hatte schlicht keine Chance, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren oder auch einfach nur mal den (klanglich- technischen) Gesamtzusammenhang zu überblicken bzw. abzuarbeiten (passt die Lautstärke? Stimmt der 'Sub'- Anteil? Pumpt irgendwas? Ist der Gesang erkennbar?). Stattdessen war er pausenlos damit beschäftigt, zwischen zahllosen Oberflächen hin- und herzuschalten um mehr schlecht als recht banalste Eingriffe tätigen zu können; und selbst das klappte sehr oft nicht (Eierecho bei der Ansage zum nächsten Song hielt ich eigentlich seit den frühen 80ern für ausgestorben).

    Meine anfängliche Neugier endete nach knapp 10 Minuten mit einer beherzten Flucht ins Catering; und selbst dort dröhnte und waberte es noch so furchterregend, dass der 2. Nachtisch auf der Strecke bleiben musste.

    Mal wieder was gelernt: Tablet? Nur über meine Leiche:!:

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Modulares Mischpult mit Touchscreen Steuerung

    • billbo
    • 27. Juni 2017 um 10:52
    Zitat von Karel Noon

    Ich stelle mir vor das jemand wie du auch mit dem Tablet in deutlich kürzerer Zeit fertig geworden wärst?!?

    Nun ja – immerhin war's der Haustech mit dem eigenen vertrauten Material. Ob man als Gast damit jetzt unbedingt schneller/ besser zurechtgekommen wäre?

    Bin gerade zurück von einer 'abwechslungsreichen' kleinen Tourrutsche. Insgesamt gut 3 Wochen, 3 unterschiedliche Bands, 10 unterschiedliche Länder; vom zugemüllten 500er Club bis zum fetten 50.000er Festival alles dabei. Zugegeben, in dieser Kombination/ Abfolge auch für meine Verhältnisse eher etwas außergewöhnlich.

    Da ärgert man sich bereits, wenn das Smartphone oder iPad in den 20 Minuten Boarding- Wartezeit am Gate beim Mails abholen oder mal eben kurz ins Netz wollen partout nicht präzise (und schon gar nicht schnell) das machen will, was man sich so vorstellt bzw. was man ihm gerade angewiesen zu haben glaubt. Allein schon bei dem Gedanken, später am Tag dann auch noch am Arbeitsplatz auf derartiges Gelump angewiesen zu sein, kräuseln sich die Nackenhaare dann doch bedenklich... =O

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Modulares Mischpult mit Touchscreen Steuerung

    • billbo
    • 22. Juni 2017 um 22:24

    Heute (mal wieder in dem gaanz großen östlich gelegenen Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten) hatte ich freie Auswahl: 24ch. Band; entweder Tabletmix über ein aus unerfindlichen Gründen auf der Bühne befindliches X32 (vom Örtlichen dringend empfohlen) oder Nutzung des uralten Haus- Soundcraft MH3 in ausgesprochen bedenklichem Allgemeinzustand nebst ebenso bedenklichem Rudimentär- Peripherie - Elektroschrott.

    Ich hab b) oldschool gewählt und dem Örtlichen großzügig das Tabletgedöns für die Vorband überlassen.

    Ergebnis: Headlinersoundcheck 15min., alles supi. Vorgruppensoundcheck knapp 2 Stunden, Nerven blank (nicht meine :-), Klangerlebnis in der Halle schlicht unterirdisch.

    Alles wird immer besser!:)

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • DiGiCo SD-Konsolen Tipps and Tricks

    • billbo
    • 18. Juni 2017 um 23:09
    Zitat von guma

    Ganz einfach (hab' ich Dir, so meine ich, schon mal erklärt):

    Stimmt - der Workaround über Inputdelays kommt mir irgendwie bekannt vor. Also 2 unterschiedlich verzögerte Monokanäle, diese dann wieder 'gangen', dabei wiederum aufpassen, dass man nicht das falsche 'gangt'. Andererseits: kann es denn soo schwierig sein, ein derlei essentielles Effektfeature endlich mal in das 'Effektgerät' selbst einzubauen?

    Zitat von guma

    Das gibt's. (Einweisung gefällig?)

    Hat natürlich den kleinen Nachteil, dass ich damit ALLE Kanäle gleichermaßen auf den Aux route. Bevor ich das anschließend in 37 Kanälen wieder rückgängig mache drehe ich's mir für die 3 gewünschten dann vielleicht doch lieber von Hand hin. grins0017.gif

    Aber mir ist schon klar, dass da mittels Copyfunktion auf allerlei Ebenen so manches geht - bei fehlender Routine damit allerdings auch ganz leicht das unbeabsichtigte Legen gewaltiger Eier.

    Zitat von guma

    Du leidest jetzt doch unter der ausgefallenen Autogrammstunde ...

    Ach, derlei Schmerzen vergehen früher oder später...

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • DiGiCo SD-Konsolen Tipps and Tricks

    • billbo
    • 18. Juni 2017 um 16:56

    Etwas fieses? Aber gerne doch: der Dual Pitch (egal ob als Guitar Thickener, Voice Thickener oder versuchsweise frei konfiguriert) klingt nach wie vor unterirdisch. Magst du mir eine Einstellung verraten, deren Ergebnis klanglich exakt den bewährten +/- 6 Cent/ Delays irgendwo zwischen 5 und 10mS/ Mode =1 von Yamaha entspricht? Oder wenigstens annähernd an sie heran kommt?

    Derartige Ausgangssituationen (Festival; Band und Mics bekannt, komfortable vollständige Bedienoberfläche mit mindestens 30 Fadern, genügend Effektengines, keine Zeit für gar nichts) erlebe ich regelmäßig; und daher habe ich mir dafür auch eine ganz bestimmte Arbeitsweise angewöhnt:

    • Vorbereitung aller wesentlichen Kanalparameter (EQ, Dynamics incl. Keyfilter; Beschriftung, Routing etc. natürlich sowieso) nach Erfahrungswerten; dabei grundsätzlich Prinzip 'weniger ist mehr', außer beim Lowcut. Wenn das sauber gemacht ist kann ich notfalls sogar beim Linecheck Gains passend ziehen, ohne dabei überhaupt in den Kanal reinzuhören,

    • alle benötigten Kanal- Effektsends und deren Master auf 0dB oder einen Erfahrungswert knapp darunter/ alle Returns auf Fader. Dafür würde ich mir bei jedem Hersteller eine Funktion 'Doppelklick auf Kanalsend = Unity Gain' oder ähnliches wünschen,

    • nach wie vor zwingend GEQ im Master; zur groben Schnellkorrektur von Systemsetupschwächen. Wenn irgend möglich laufe ich vorher mal übers Festivalgelände und höre mir das da an; wenn mir dabei irgendetwas spanisch vorkommt ziehe ich auch schon mal vor dem ersten Ton den einen oder anderen Fader 3dB nach unten. Und ja, ich kann sehr präzise einschätzen welcher das genau sein muss, um das 'Honk', das Quäken oder das Beißen des einen oder anderen Systems von vornherein ein wenig erträglicher zu gestalten,

    • Verzicht auf Spezialitäten (komplizierte Key- und Sidechaingeschichten, Einbindung externer 'Lieblingseffekte', usw.). Mutes und/ oder DCAs sind entbehrlicher Luxus – nice-to-have, aber statt einer VCA- Bank habe ich im Zweifel lieber mehr Kanäle gleichzeitig auf meiner Arbeitsoberfläche; und gemutet ist 'mein' Pult im Festivalwechselbetrieb sowieso bis es wenige Sekunden vor Showbeginn vom Systemler auf die Matrix freigeschaltet wird.

    Auf diese Weise erreiche ich zuverlässig Ergebnisse, die sich hinter denen von Kollegen mit ausgetüftelten Setups auf mitreisenden 50.000 Euro Pultsystemen nicht großartig zu verstecken brauchen; sogar dann, wenn ich das tatsächliche Mischgerät an diesem Tag buchstäblich zum ersten Mal unter den Fingern habe. Zumindest so lange, bis die Realität Einzug hält und die erste Windböe die ganze Arbeit mit einem Schlag zunichte macht.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • DiGiCo SD-Konsolen Tipps and Tricks

    • billbo
    • 18. Juni 2017 um 12:29
    Zitat von guma

    OK, wenn das gut geht, hast Du Dich ja genug damit beschäftigt. Du erzählst uns nacher einfach haarklein, was alles nicht geklappt hat und wir ezählen Dir dann, woran das lag.

    Gut, was willst du hören?*

    Statt der angekündigten SD10 waren es zwei SD5 (gibt halt für alles ein erstes Mal). Der FOH- Verwalter war selbstverständlich topfit; Konvertierung und Patchangleich daher jeweils eine Sache von Sekunden. Funktionscheck ohne Sichtverbindung (Frontvorhang) über Kopfhörer bei gleichzeitig 102dBA/ Leq15min. Programm von der Nachbarbühne kein Problem.

    Der Sound perlte ab der ersten Sekunde vermutlich ähnlich kristallklar und perfekt aus den rund 200 Adamsons wie damals bei Karajan und den Wiener Philharmonikern. Jedenfalls das, was man davon ganz hinten in der 3. Reihe des zentral gegenüber der Doppelbühne installierten FOH- Zeltes erahnen konnte, während zeitgleich davor die ca. 6-8 üblichen Band- Tourpulte des Tages aufgebaut wurden. Es waren zwar rund 50.000 Leute da; leider musste die anschließende Tontechniker- Autogrammstunde aber bei +/- 10.000 unterbrochen werden, weil ich ja noch abmikrofonieren musste.

    *Einige Details idealisiert dargestellt.

    Nur weil man bestimmte Bedienoberflächen und -philosophien persönlich nicht sonderlich mag ist das Arbeiten damit ja nicht automatisch unmöglich. :saint:

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • DiGiCo SD-Konsolen Tipps and Tricks

    • billbo
    • 16. Juni 2017 um 00:06

    Das sehe ich natürlich völlig anders.:)

    Ich bin mit meinen Hausaufgaben (Erfahrungswertefile vorbereiten) komplett fertig - das kann ich durchaus auch auf Pulten, die ich selten vorfinde und deren Bedienung mir nicht so flüssig von der Hand geht. Das Umpatchen der Eingangskanäle 1 - xx auf die örtliche Infrastruktur sollte der Örtliche in einer halben Minute erledigt haben; geht bei Digico doch durch diese automatische 'Kanalpatchfolgegeschichte' (habe jetzt vergessen, wie das genau heißt) super einfach. Und Master L/R auf die Festivalmatrix bekommt er sicher auch ohne fremde Hilfe hin.

    Außerdem gibt's, wie ich heute erfahren habe, 2 SD10 am FOH im Wechsel - jeweils einer scharf, der andere fertig zum Einrichten.

    Übermorgen ist der Tag der Wahrheit. Ich denke nicht, dass das Ergebnis in der Bildzeitung stehen wird.:rolleyes:

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • DiGiCo SD-Konsolen Tipps and Tricks

    • billbo
    • 13. Juni 2017 um 19:00

    Polarity - sieht für mich aus wie eine Schraube; selbst mit Lupe. grins0017.gif

    Macros - hab' ich mir irgendwie gedacht, aber der Weg erschloss sich mir nicht.

    Das mit dem Lehrgang überlege ich mir, wenn man mir in 2 Jahren oder so zum nächsten Mal mit so 'ner Kiste droht.

    Danke!

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • DiGiCo SD-Konsolen Tipps and Tricks

    • billbo
    • 13. Juni 2017 um 18:17

    Ein 15min. Spaziergang an der frischen Luft, 1001 Flüche und ein 'Mausarm' später:

    Alles erledigt; bis auf Input Polarity (find' ich ums Verrecken nicht) und (physische) Tap Buttons (gibt's die überhaupt?). Irgendwas ist ja immer.

    Mal schauen, wie das über 194 Adamson- Kisten so klingt... :S

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • DiGiCo SD-Konsolen Tipps and Tricks

    • billbo
    • 13. Juni 2017 um 14:53

    Eigentlich bleiben 3 Hauptfragen:

    1. Wie bekomme ich Faderbänke zurück, die ich aus den Layern gelöscht habe? (in dem Fall Aux Sends)

    2. Wo ist der Zugriff auf den Master?

    3. Wieso klappt Ganging bei GEQs problemlos, bei Kanalzügen nicht? Gibt's irgendwo so was wie eine Kanalgroßansicht mit Zugriff auf die auf den 'Surfaces'1-3 fehlenden Funktionen?

    Vielleicht interessiert's ja doch auch andere, die mal unversehens vor dem Problem stehen.

    Und nein – nach Einrichtung von 40 Kanälen mag ich auf keinen Fall noch mal von vorne anfangen – lieber drücke ich's dem Sitter so in die Hand und bitte ihn, das Fehlende zu ergänzen.

  • DiGiCo SD-Konsolen Tipps and Tricks

    • billbo
    • 13. Juni 2017 um 14:15
    Zitat von guma

    Wieviel Zeit hast Du?

    In 3 Stunden ist Treffen am Nightliner. Und auf dem 10" Laptop hab' ich anschließend kaum eine Chance... X/

  • DiGiCo SD-Konsolen Tipps and Tricks

    • billbo
    • 13. Juni 2017 um 13:18

    Moin,

    ich baue mir gerade per Editor widerwillig grins0017.gif eine 'Notstartszene' für SD10. Kann es sein, dass man damit

    • keine Insertpunkte festlegen kann (Graphics in Master) bzw.

    • es überhaupt keinen Zugriff auf L/R gibt,

    • es keinen Zugriff auf Input Polarity gibt,

    • man die Auxe nicht Effekt Engines zuordnen kann (zumindest nicht wenn man die mal von der Oberfläche gelöscht hat, weil man sie dort nicht wirklich braucht),

    • man das Ganging von Kanälen (z.B. OH/ nein, ich möchte keinen Stereokanal) nicht aktivieren kann (bei den Graphics geht's),

    • man keine Funktions- Buttons (Tap) festlegen kann,

    • usw. usw. - mehr probiere ich jetzt erst gar nicht mehr?

    Bin ich einfach nur zu blöd und finde den einen entscheidenden Knopf auf der trotz 24“er mikroskopisch klein strukturierten Oberfläche nicht, der das alles frei gibt?

    Oder ist das Tool tatsächlich einfach komplett nutzlos? Wenn ich das alles beim 10min. Changeover auf unbekannter Bedienoberfläche noch neu dazu bauen muss kann ich mir die Vorbereitung auch gleich ganz sparen...

    Help! 8|

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • das übliche Brummen eines alten Leistungsverstärkers?

    • billbo
    • 12. Juni 2017 um 14:17

    ... und dann isser entweder kaputt oder schlecht konstruiert. Ich kenne 80 Jahre alte Verstärker, die spielen nach Restaurierung einwandfrei und da brummt rein gar nichts.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Erfahrungen mit Blue Tooth

    • billbo
    • 12. Juni 2017 um 11:11

    3,5mm: mag aus gutem Grund niemand wirklich. Ist aber nun mal der quasi- Standard bei Milliarden von Kleinrechnern, Smartphones, Tablets, Beltpacks, Headsets, In Ear Hörern, …, etc. pp.

    Darüber kann man als Profi oder Wannabe jetzt sicherlich tage- und wochenlang meckern/ lästern/ fluchen/ sich echauffieren und/ oder an Boykott- und Verbotsphantasien ergötzen/ dem Erfinder die Pest an den Hals wünschen/ was weiß ich noch alles. Ganz sicher, keine Frage.

    Man kann stattdessen in der gleichen Zeit aber auch einfach 10 bezahlte Gigs damit machen; jeder ist seines Glückes Schmied. Die Ausfallquote von 3,5mm Verbindungen lässt sich in meiner persönlichen Alltagsanwender- Statistik jedenfalls in keinster Weise mit derjenigen von nicht richtig zu Ende entwickelten 50.000 Euro Digitalmischpultsystemen vergleichen. :saint:

    Kann man ja vielleicht auch mal so sehen.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Subs unter flacher Podestbühne

    • billbo
    • 8. Juni 2017 um 18:42

    Wenn du SO tief trennst bau einfach ein 4er EFA neben die Bühnenseite, bei der es am wenigsten stört. Ist bei der kleinen Bühne völlig unkritisch, hat beste Rückwärtsdämpfung, und du hast deinen perfekten Monosub.

    Grüße vom Sweden Rock (mit gaaanz vielen EFAs und so Zeugs... )

    BillBo

  • Subs unter flacher Podestbühne

    • billbo
    • 7. Juni 2017 um 23:03

    Da es in meinem 'Homevenue' aus unterschiedlichen Gründen ähnlich gelöst ist (dort allerdings 3er EF und 24 18"er) habe ich da ein bisschen Erfahrung: der Sänger muss das schon irgendwie mögen... :saint:

    Lass etwas Abstand zwischen den Boxen (wo trennst du?) und stell die Reihen versetzt hintereinander. Das mag zwar nicht der reinen Lehre entsprechen, gibt dem Ganzen aber ein bisschen Luft zum atmen und entschärft den Druck nach oben zur Bühnenplatte. Irgendwo muss die Energie ja schließlich hin.

    Wenn du vorher weißt auf welcher Seite der Basser steht stell's nicht genau mittig, sondern eher unter seine Bühnenhälfte. Nach vorne ist das wurscht, und anschließend hast du garantiert einen neuen Freund.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Funny stuff

    • billbo
    • 31. Mai 2017 um 11:34

    Klett an profanen NF- Leitungen ist was für Pussies und behindert einfach nur die Arbeit. Und zwar egal, an welcher Seite: am Weibchen hängt's dekorativ der Sängerin vor der Nase, am Männchen verheddert sich das Zeugs mit seinen Nachbarn zuverlässig zu einem hübschen Klumpatsch an der Plugbox.

    Simpler Knoten über den (eingeklappten 8er-) Wickel, fertig. So mache ich das seit 40 Jahren und hatte deswegen bisher noch keinen einzigen Kabelbruch (die Seelen von Altkabeln brechen dagegen früher oder später immer direkt an der Steckertülle). In der Zeit, in der ich beim Abbau an einem Kabelklett rumwurstele, habe ich auf diese Art mindestens 3-4 NFs komplett verpackt. Und wenn man die Technik drauf hat verheddert sich anschließend auch nichts in der Kabelkiste.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Erfahrungen mit Blue Tooth

    • billbo
    • 29. Mai 2017 um 13:57

    Den Reklametext find' ich ja super:

    Zitat

    The BT-Pro makes it easy to quickly connect your iPhone® to the PA without having to search through drawers looking for wires.

    Stümmt. Jetzt brauche ich mich nicht mehr einfach in den banalen 3,5mm > 2x XLR zu stöpseln, welcher eh bei praktisch jedem in freier Wildbahn vorgefundenen Pult betriebsfertig auf den letzten Kanälen steckt. Stattdessen: wo ist diese blöde DI? Wo ist das Netzteil dafür? Hast du noch einen freien Schuko? Kannst du mir bitte noch mal 2 kurze XLRs besorgen? Hm, ob die Funkübertragung auch wirklich störungsfrei funktioniert? Auch dann noch, wenn später die Hütte voll ist? Wo ist eigentlich mein Handy nach dem Intro im Dunklen hin gerutscht? Einfach das Kabel verfolgen? Mist, gibt ja gar keins. Vorsprung durch Technik! lustige animierte whatsapp Smileys lachen lachende Smilies 6

    Wieso habe ich mal wieder den Eindruck, wenn 'Pro' drauf steht lässt sich jeder (Ton?)Techniker(?) problemlos selbst den allerüberflüssigsten Unsinn für richtig viel Asche bereitwillig aufs Auge drücken?

    (Ja, ich weiß, dass neueste iPhones nicht mal mehr einen 3,5mm Ausgang haben – für mich willkommener Anlass, mich von diesem Hersteller endgültig zu verabschieden... smileys grafiken)

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

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