ZitatDas es stimmt, auch wenn man sich jetzt streiten kann was "besser" ist, aber auf jeden Fall anders .. ;-))
Verdammt!
Jetzt hast du mich tatsächlich neugierig gemacht ...
ZitatDas es stimmt, auch wenn man sich jetzt streiten kann was "besser" ist, aber auf jeden Fall anders .. ;-))
Verdammt!
Jetzt hast du mich tatsächlich neugierig gemacht ...
ZitatEs kann schon reichen, diese außerordentlich hochwertigen Modelle
einfach nur zu insertieren, um einen besseren Sound zu erlangen.
Gerade auf der Yamaha Produktreklameseite dazu entdeckt. Copy & Paste; das steht da echt so drin. ![]()
Was soll man dazu noch sagen?
Es ist ja auch nicht alles nur
schlecht. ![]()
Die Verfügbarkeit von modernen Multibandkompressoren z.B. Früher gab's da allenfalls den einen heiligen 901 im Siderack (oder zuhause im Stahlschrank). Heute in fast allen neueren Pulten eine mehrfach vorhandene echte Waffe wenn's darum geht, gezielt und schmalbandig Problemzonen zu bearbeiten. Oder auch nur um den maximal zugebilligten SPL/ Leq punktgenau einzuhalten...
Darüber hinaus kann ich eigentlich mit dem ganz normalen Kanalkompressor jedes heutigen Pultes so ziemlich jede sinnvolle Regelcharakteristik nachbilden – sofern ich denn a) weiß, was die komischen Zahlen daneben genau für eine Bedeutung haben, b) meinen Ohren und meiner Erfahrung einigermaßen trauen kann, und c) mich nicht von hinterhereiernden Anzeigen (eine echte Krankheit in so ziemlich allen Digitalpulten, die ich kenne) verwirren lasse. Dafür braucht's also eigentlich gar keine schicken Bildschirmvisualisierungen von Elektronikaltlasten. Aber 'Vintage' ist nun mal in – und es kommt halt enorm wichtig rüber. Gerade junge Musikerkundschaft ist von 'irgendwas mit dicken Knöpfen und Zeigern' immer gleich schwer beeindruckt.
Und, wie's der Kollege im Video mehrfach betont: Kompressor immer so einstellen, dass man ihn gar nicht bemerkt. Dann ist auch die Sache mit dem Bypassschalter unkritisch.
So, morgen muss ich unbedingt mal diesen Neve EQ im CL5 ausprobieren. Neve soll ja echt super sein; was meint ihr?
Mit freundlichem Gruß
BillBo
ZitatWas ICH gerne live mache mit 1176 & Co ist:
1. Akustikgitarren, nur DI, dito Bass.
Richtig, live muss man da klar trennen. Was für elektronische Quellen mit, sagen wir mal, problematischer Dynamik super funktioniert, verbietet sich im Mikrofonkanal nicht selten von selbst – sofern man in der Lage ist zu verstehen, welche gravierenden Probleme man sich damit ggfs. schafft. Die Gefahr allerdings, dass sich die Coverbandmischer dieser Welt mit der Flut der auf einmal für Umme zur Verfügung stehenden bunten Plugin- Emulationen um Kopf und Kragen mischen, halte ich durchaus nicht für an den Haaren herbeigezogen.
Gerade gestern mal wieder erlebt: "Deine Monitore klingen nicht und pfeifen." Aha. Kurz mal auf die Bühne und beherzt ins Mikro gesprochen – grauenhaft, es zerrt, ist völlig totequalisiert, und ab der ersten Silbe geht alles komplett in die Begrenzung. Wie schafft man das bei einem Pärchen 2x12“/2“ in Zimmerlautstärke, hinter dem manch wackerer Metalshouter schon erschrocken 'Bring it down! WAY down!' ausgerufen hat?
Mein, ähm, Rat an den Kollegen: 20dB weniger Gain, Kompressor und EQ auf Bypass. Antwort, sinngemäß: "Ich muss das so einstellen, unsere Sängerin singt so leise und geht nicht nah genug ans Mikro".
Tja. Da machste nix. ![]()
Und wenn solche Strategen live jetzt auch noch massenweise an so unbeholfen bedienunfreundlichem Zeugs aus den Anfängen der analogen Signalbearbeitung wie Kompressoren ohne Thresholdregler und mit willkürlich 'falsch herum' designten Attack- und Release Knöpfen rumspielen dürfen – oha. Da braut sich was zusammen...
Ich schlage deshalb einen Kompromiss vor: meinetwegen lasst euch von buntem Plugin- Spielkram nach Belieben von der Arbeit abhalten. Aber lasst dabei wenigstens den Insert auf Bypass.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Und ausgerechnet die Verkörperung britischer PA- Technik Pioniere (Pink Floyd) gehörten damals (oder noch ein bisschen früher) zu den allerersten PM3000- Anwendern überhaupt.
The grass is always greener on the other side... ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Brauch' ich nicht, macht er doch selbst perfekt:
ZitatThe one thing I love this for is adding a little bit of liveliness into my drum overheads.
Dann schaltet er um auf komprimierte OH Kanäle, und - Überraschung! - der Rest vom Drumkit bzw. vom Raum ist auch noch mit drauf.
Genauso gut könnte er sagen "The one thing I love this for is adding a little bit of stage noise into my drum overheads".
Ich finde, viel besser kann man die Gefahr von überflüssiger Kompression für Livemixsituationen gar
nicht darstellen. ![]()
(Klar, Studio ist 'ne ganz andere Sache, da geht erst mal alles. Aber wir sind ja hier im PA- Forum, ne?)
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Cooles Video. Arbeitstitel: Wie versaue ich mir mit der Emulation eines 60er Jahre Kompressors, bei dem die Erbauer damals den Threshold- Regler vergessen haben, im Mix problemlos meine Kanaltrennung?
Tonler sind manchmal unkonventionell- lustig agierende Menschen. Und nicht alle Kaiser haben immer auch Kleider an.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Die Tage mal zufällig entdeckt: die Ausführung 'Ikea Lampe' (ohne Lampe) gibt’s dutzendfach bei eBay. Für 'nen Zehner brutto incl. Lieferung...
Mit Yellowtec o.ä. sicherlich nicht
wirklich zu vergleichen. ![]()
Andererseits – wenn ich überlege, wie viele Ikealampen allein bei mir an Werkbänken, Schreibtischen, Garagenablagen, Kellerhobbyarbeitsplatten usw. seit Jahr(zehnt)en problemlos und unauffällig ihren Dienst versehen ohne dabei andauernd auseinanderzufallen – dann lohnt es sich vielleicht durchaus mal, den Zehner zu riskieren.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Das muss durchaus nicht immer was miteinander zu tun haben. Mittelfristige/ regionale Vorlieben für bestimmte Gerätschaften und/ oder Marken haben oft wenig mit deren tatsächlichen Qualitäten zu tun.
So vor 20, 25 Jahren war ich eine Zeit lang schon fast regelmäßig immer mal wieder kurz in Japan tätig. Damals zählten PM3000/ 3500/ 4000 beinahe überall zur allerersten Wahl bei Livemischpulten. Nur in Japan nicht – wenn man da als 'Professional' gelten wollte, musste es unbedingt British sein. TAC SR6000/ 9000, Midas XL, Soundcraft Series IV (die braunen Monsterkisten, nicht der moderne Kram aus den Neunzigern), und ähnliche Kaliber – Yamaha war dagegen irgendwie 'nix' bzw. galt im eigenen Land als gewöhnlich und unbeliebt.
Noch viel früher, zur Zeit meiner PA- Sozialisation, musste es hierzulande z.B. bei Mikros unbedingt Shure sein. Ein SM58 kostete damals hier mal locker 400 DM oder mehr, entspräche heute vermutlich einem vierstelligen Eurobetrag. Sennheiser/ Beyer/ AKG dagegen war was für Tanzmucker und Straßenbahnschaffner. Völlig umgekehrt in den USA: Shure galt dort als minderwertiger Billigkram von Radio Shack um die Ecke, ein MD421 'Made in Germany' dagegen bekam selbst hinter der verranztesten Countrydrecksclub- Bühne ein wohlbehütetes Plätzchen in Samtschatulle und wurde an gewöhnlich sterbliche Gasttechs gar nicht erst rausgegeben.
Glaube (an bestimmte Marken/ Mythen/
Herkunftsländer/ Gehäuselackfarben/ Bildschirmanimationen von
historischer Technik/ usw.) versetzt Berge. Immer schon, und immer noch. ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Früher ging das. Da hat man einfach
ein 3HE- Panel mit kleinem Gehäuse hintendran (stand 'DN360' drauf
oder so was) in den Insert gesteckt – feddisch. ![]()
PEQ für's gezielte, planvolle Arbeiten in Ruhe. GEQ für Echtzeit- Schadensbegrenzung im Nahkampf. Daran wird sich bei mir nichts mehr ändern.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
PM5D und iLive T-80 in einem Post? Das ist ja wie Bentley Continental und Dacia Logan in einer Doppelgarage. Wo sind meine Herztropfen?
Pult spielt ohne Fehl und Tadel, und die
nette, hübsche, knapp ein Meter fünfzig große Japanerin, die da heute hinter steht, hat richtig Plan davon ("My favourite!") und kommt super zurecht.
Was will man mehr? ![]()
Ja – äh – wie jetzt? ![]()
Ach so: Mission accomplished! ![]()
Schritt 1: Spielereien mit Fremdfile und eigenen Files – nix.
Schritt 2: Anheben des Pultes an einer Ecke und fallen lassen (bei größeren Mischpulten die moderne Form des Schlags mit der flachen Hand auf's Gehäuse). Ein leises 'Krks' – und die Testkanäle sind tot. Die Vermutung bzgl. (mindestens) 2 getrennter Stromversorgungen für NF erweist sich als richtig. Bis incl. Kanal 36 herrscht Schweigen, darüber und im Master funktioniert alles einwandfrei; offenbar werden die ersten 3 Zwölferblöcke also tatsächlich von anderen DC- Wandlern versorgt als der Rest. Nachher mal schauen, ob sich das im Service Manual nachvollziehen lässt.
Schritt 3: Restart – alles wieder normal. Aber der Fehler lässt sich mit etwas beherztem Handling durchaus reproduzieren.
Schritt 4: aufschrauben, linkes Bedienpanel in Servicestellung. Wackeln, ziehen, zerren an sämtlichen Kabelbäumen und Steckverbindungen; insbesondere denen, die offensichtlich der Stromversorgung dienen – nix.
Schritt 5: öffnen des gesamten Inputkartentraktes (viele, viele Schräubchen und Muttern), hier und da und dort mal ein bisschen an den Steckkarten wackeln – Bingo! Genau der ominöse HiHat- Kanal fühlt sich dabei ein wenig anders an als alle anderen. Im eingeschalteten Zustand reicht eine kurze Berührung, und der Fehler ist sofort wieder da. Wie sich herausstellt, ist der Eingangsverstärker in seinem Steckplatz auf der Mutterplatine nicht (mehr?) vollständig eingerastet. Es reicht im Ruhezustand zwar für die Funktion; sobald man ihn jedoch nur minimal bewegt erkennt die Versorgung offenbar dass da irgendwas nicht stimmt und schaltet vorsichtshalber einfach mal ab. Einmal kurz am Fußpunkt zur Seite gedrückt bis es ganz leise 'klick' macht – Reparatur erledigt.
Schritt 6: Na ja, nicht ganz. Dauert noch fast eine Stunde, bis alles wieder komplett zusammengeschraubt ist. Und noch mal eine, bis alle wesentlichen Pultfunktionen zumindest stichprobenartig kurz mal angetestet/ durchgespielt sind. Ist schon ein ziemlich komplexes Teil, so ein Digitalpult.
Irgendwie bin ich anschließend ziemlich schwer beeindruckt von mir selbst und löse das mit einem außerplanmäßigen vorgezogenen Feierabendbier. Dem morgigen nächsten Konzert mit dem Pult sehe ich dabei vollkommen gelassen entgegen.
Hoffentlich habe ich morgen Abend in
diesem Thread nicht wieder was zu berichten... ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Schon da. 646 Seiten. Upps. ![]()
Wird wohl eine längere Geschichte... morgen dann lieber erst mal die flache Hand. ![]()
TRUMPISM
Hab ja ganz guten Kontakt zum einen oder anderen (Musiker-) Kollegen von da drüben. Denen wird erst jetzt so gaanz, gaanz langsam klar, dass sie zuhause tatsächlich Biff Tannen zum Cheffe gewählt haben. ![]()
Schaun' wir mal, wie sich das mittelfristig auf die Mikrofonierung auswirkt...
Ja, man darf sich zur Zeit ruhig mal wieder vor Augen führen, dass die Entwicklung von PA für Massenveranstaltungen in der Vergangenheit insbesondere von den Machthabern totalitärer Regime forciert wurde. Gerade auch hierzulande war man deswegen da zeitweise ja leider ganz weit vorne. ![]()
Irgendein schlauer Philosoph o.ä. (weiß leider nicht wer) hat sinngemäß mal gesagt:
ZitatDie größten Dummheiten der Menschheitsgeschichte wiederholen sich. Beim ersten Mal als Tragödie, beim zweiten Mal als Farce.
Bleibt dringend zu hoffen, dass es bei der Farce bleibt.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Hinweise, welche zur Ergreifung des Täters führen, sind natürlich jederzeit hoch willkommen und werden auf Wunsch auch vertraulich behandelt. ![]()
Habe jetzt für alle Fälle erst mal bei einem ominösen Onlineanbieter ein Service Manual PDF bestellt. Mal schauen, ob das auch tatsächlich ankommt.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Letzte Überholung ist relativ frisch, incl. Ausbau/ Öffnung/ Reinigung/ Silikonschmierung sämtlicher Fader. Sind ja die teuren drin, da macht man so was schon mal.
Und auch da geht selbstverständlich die eine oder andere Überlegung hin. Bei solchen Aktionen mit Pinsel, Staubsauger und auch Pressluft lässt sich ja nie gänzlich ausschließen, dass das eine oder andere leitfähige Atom (in Form eines winzigen Drahtlitzenrestes oder was auch immer) statt aus dem Gehäuse hinaus zufällig irgendwo hin befördert wird, wo es nach dem übernächsten Transport dann für unangenehme Überraschungen sorgt. Allerdings lief das gute Stück seither zwischenzeitlich völlig einwandfrei.
Autobatterie geht für alle Yammis mit
externem PSU- Anschluss. Alles eine Frage des passenden Adapters.
![]()
Danke für die Rückmeldungen!
Jepp, PM5 (speziell dieses, dürfte eines der ersten sein) ist sicherlich dem Ende seiner Nutzungsdauer näher als dem Beginn. M.W. ist es aber noch nicht mal abgekündigt, soll heißen man kann es auch heute noch als Neugerät erwerben.
Externe Stagebox oder überhaupt irgendeine MY Karte war nicht im Spiel. Klassischer PM5D Std. als garantiert netzwerkfreie und DAU- sichere Insellösung.
Jepp, ein 'Spontaner Datenfehler' wird
einst vermutlich der Auslöser für den Weltuntergang sein. Schon
deshalb sollte man ja stets versuchen, den Ursachen dafür auf den Grund zu
gehen und Schwächen aufzudecken und/ oder auch mal anzuprangern. ![]()
Gedanklich verfolge ich gerade eine andere Spur. Das Fehlerbild (kein nutzbares Signal, nur ein bisschen ganz weit entferntes Zerren) erinnerte an einen bekannten Fehler aus Analogzeiten: wenn einem analogen Eingangsverstärker aus irgendeinem Grund eine Railspannung fehlte konnte sich das genau so äußern.
Ein PW-800 Netzteil liefert ja, trotz seines sündteuren Multipinsteckers, lediglich eine einzige Versorgungsspannung (24V, im Prinzip könnte man auch eine LKW- Batterie nehmen). Erst im Pult werden daraus dann sämtliche benötigten Betriebsspannungen (also auch die +/- 15V für die analogen Schaltungsteile) generiert; dort sind sozusagen dezentral eine ganze Reihe unterschiedlicher Netzteile und u.a. auch bestimmt so an die 20 Feinsicherungen verbaut. Mal angenommen, die Versorgung der Eingangsverstärker erfolgt intern für 2 'Pulthälften' auf 2 unterschiedlichen Wegen, und für den ersten davon fällt aus irgendeinem Grund eine Railspannung aus, dann könnte das eine logische Erklärung für das Phänomen sein.
Leider habe ich nicht ausprobieren können, welcher Kanal genau der erste nicht betroffene war; und auch so bliebe das ohne Serviceunterlagen und/ oder nähere Kenntnisse des Schaltungsaufbaus natürlich zunächst mal pure Spekulation. Aber zum Glück ist das Spekulieren und Nachdenken in solchen Fällen ja nicht verboten...
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Skandal! Die Tage hat mich, zum allerersten Mal überhaupt, mein eigenes PM5D Standard- Schlachtross kurzzeitig im Stich gelassen.
Szenario: 'nur' Tributekapellenkonzert. Band mit eigenem Tonler und Pultfile; wie so oft reichlich spät. Dementsprechend leicht chaotischer Aufbau, alles wuselt durcheinander, Bandtonler kennt das Pult und richtet sich seinen FOH mit noch ein bisschen mitgebrachtem Peripheriegedöns selbst ein. Dabei natürlich gepflegte Standardkonversation über 'Männermischpulte/ unkaputtbar/ Yamaha halt, zuverlässig wie die Erdrotation/ davon können die Bubis mit ihren bunten Klimperkisten heutzutage nur noch träumen/ usw.' - einfach der ganz normale Austausch von Expertenwissen im Arbeitsalltag.
Linecheck aus Zeitgründen ebenfalls ein bisschen unkonventionell; wer meint dass er fertig verkabelt ist fängt schon mal an. Mittendrin dann: "HiHat Kanal tut's nicht." Okay, kann passieren; also Mikro > Kabel > Stagebox > Multicore - seltsam, nichts. SM58 direkt ins Pult – auch nichts. Dreht man den Gain bis zum Anschlag, ertönt ein leises verzerrtes Kratzen, in dem man das Signal allenfalls erahnen kann. Und, oh Schreck, wie sich allmählich herausstellt ist das mittlerweile bei allen anderen 24 Bandkanälen ebenfalls so; Talkback auf 48 funktioniert dagegen die ganze Zeit einwandfrei.
Na gut, offizielle Soundcheckunterbrechung und ein bisschen Jugend forscht. Bis in die 30er hinein sind sämtliche Kanäle tot, irgendwo darüber funktionieren dann die restlichen einwandfrei. Große Technikeraugen, ein solcher Fehler macht so einfach überhaupt keinen Sinn.
Erste Idee (des Haustonlers
, versteht
sich): "Bestimmt hat dein File einen Bug!" Speichern, safen,
Hausstartfile rein. All das funktioniert auch ganz normal – bloß
leider die Kanäle anschließend genau so wenig wie vorher. Okay,
dann halt die Standardvorgehensweise des Digitalzeitalters (das, was
früher der kräftige Schlag mit des Fachmanns flacher Hand aufs
Gehäuse war): ausschalten, 5 Sekunden warten, wieder einschalten,
ein paar Sekunden hoffen ... und - bingo! Alles spielt einwandfrei und
als ob nie etwas gewesen wäre; sowohl mit Hausfile als auch mit dem
zuvor zwischengespeicherten Bandsetup. Ist so natürlich ein arg
blödes Gefühl; für den Fall der Fälle wird deshalb nach Einlass
im Nebenraum noch schnell ein Spare- M7 aufgebaut und mit Bandfile
gefüttert, sicher ist sicher. Wird aber nicht gebraucht, der PM
spielt den ganzen Abend völlig unspektakulär und ohne Probleme.
Klar, wenn's vor Ort schon nix gibt außer Ratlosigkeit sind Ferndiagnoseversuche erst recht reine Spekulation. Trotzdem, kann sich irgendjemand hier einen Reim auf das Geschilderte machen oder hat vielleicht ähnliches schon mal erlebt?
Auf jeden Fall gibt’s jetzt vor dem nächsten Showtag erst noch mal einen längeren Check auf Herz und Nieren. Incl. des Gastfiles. Und selbstverständlich auch incl. des einen oder anderen Schlages mit der flachen Hand.
Mit freundlichem Gruß
BillBo