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Beiträge von billbo

  • Schlagzeugmikrofonierung so klangneutral wie möglich

    • billbo
    • 23. November 2016 um 12:00

    Bitte nicht abnehmen mit aufnehmen verwechseln... :wink:

    Die Sache steht und fällt mit der Größenordnung, in der das geschehen soll. Wenig Gain erforderlich, Akustik gutmütig, PA über den gesamten Wiedergabefrequenzbereich sauber richtend und weit genug weg positioniert vom Drumkit: Stereo- Condenser drüber und fertig; eventuell Kick stützen. Wenn's laut sein muss, die Halle akustisch Mist und die PA Schrott und 3m entfernt willkürlich auf der Bühne gestackt ist (also der Normalfall :D): vergiss' es – dafür wurde 'Closemiking' erfunden.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Wer haftet? Veranstaltungstechnik Prüfen und Sichern

    • billbo
    • 21. November 2016 um 15:30
    Zitat

    1. und 2. ist nicht realistisch, es wird keiner Fangnetze installieren um ein Kabelpick runterzulassen.

    Wobei sich da natürlich auch zwingend die Frage stellt: wer haftet, wenn bei der Installation von Fangnetzen irgendetwas herunterfällt?
    Es bleibt schwierig... :roll:

    (Ich hab' gerade eine größere Künstler- Jubiläumsveranstaltung mit anschließender 'VIP- Party' in Erinnerung: 200-300 angetrunkene 'VIP' ergossen sich munter quer über die gesamte Baustelle. Die 20-30 Hanseln mittendrin, die abbauen mussten, erkannte man am Helm und am fehlenden alkoholischen Getränk in der Hand.)
    Sicherheitsvorschriften sind eine feine Sache und fast immer zumindest gut gemeint!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Laptop für Dante Multitrack Recording

    • billbo
    • 18. November 2016 um 13:21

    Alles gut. Diskussionen werden sehr oft erst dann wirklich interessant/ konstruktiv/ hilfreich, wenn sie sich ein wenig von der banalen Ausgangsfrage entfernen. :D

  • Laptop für Dante Multitrack Recording

    • billbo
    • 17. November 2016 um 22:35

    Sooo – zum spielen, üben und rumprobieren ist es jetzt ein optisch leicht lädiertes HP Probook geworden. CPU eventuell etwas knapp bemessen, aber Vierkern mit 'Turbocore' (so lange es nur eine Anwendung zu bewältigen gilt ist der 'Eine' dann ein ganzes Ende schneller). Alles andere, wie 8GB RAM, Gigabit LAN, usw. an Bord. Incl. 256GB Samsung SSD, komfortabler Docking- Station und noch allerlei Gedöns drumherum für stolze knapp 140,- Euro incl. Versand – da konnte ich einfach nicht nein sagen. Hoffentlich geht die Paketsendung nicht unerwartet verloren...
    Dazu noch eine W7 Pro Lizenz (DVD + Key, "garantierte Freischaltung online oder telef.") von einem vertrauenswürdigen bulgarischen Internethändler für 19,99. Immerhin mit Berliner Adresse und ordentlicher Rechnung incl. Umsatzsteuer. Da kann doch eigentlich überhaupt nichts schief gehen? :)

    Weihnachten wird gebastelt! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Pro Audio TX20

    • billbo
    • 16. November 2016 um 18:00

    Gegenfrage ist doof, weiß ich. Trotzdem: findest du, dass das durchschnittliche elektroakustische Konzerterlebnis heute besser ist als vor 30 Jahren?
    Als Lautsprecher über eine (aktive oder passive) Frequenzweiche ohne jedwede Frequenzgangkorrekturen etc. betrieben wurden mussten sie a) von sich aus gut sein und b) war man als Tech gezwungen, sich sorgfältig mit ihren Stärken und Schwächen auseinanderzusetzen, wenn man ein gutes Ergebnis erreichen wollte.
    Heute gaukelt der Fachkraft das Preset seiner Wahl nach Belieben vor, sie seien gut. Wer das weiß und ein gutes Erinnerungsvermögen hat brüllt einfach mal bei voller Leistung beherzt ins SM58 – und stellt erschrocken fest: hoppala, da kommt ja gar nichts?!

    Eine meine Standardfragen beim Monitoranlage einsprechen heutzutage: "Sag mal, hast du da irgendwo einen Kompressor/ Limiter drin?" "Nein, das macht das System von sich aus so... ". Aha. Und nu?
    Zu Zeiten, in denen in anständigen Livemusik- Lautsprechern noch ein 2441 nebst passendem 1x15“ oder 2x12“ steckten wäre das nie passiert. Da hätte ich an selber Stelle erschrocken gesagt "uii - mach' erst mal 6dB leiser!".

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Pro Audio TX20

    • billbo
    • 16. November 2016 um 13:03

    Wo siehst du Negatives?
    Ich bin unerschütterlicher Optimist :) und setze voraus, dass jeder mit halbwegs professionellem Anspruch Tonschaffende in der Lage ist, anhand seines Gehörs, seiner Erfahrung und seines Grundlagenwissens über physikalische und elektroakustische Zusammenhänge aus einer geeigneten, neutral abgestimmten Verstärkeranlage je nach Anwendungsfall und/oder lokalen Gegebenheiten ein optimales oder zumindest anständiges Ergebnis herauszuholen. (Auch wenn ich nahezu täglich erlebe, dass … ... ach, lassen wir das). Ob dabei hier und da mal eine Box an die Wand oder eine Wand an die Box geschraubt wird – völlig Latte.
    Für jeden noch so banalen Furz irgendein 'Preset' abrufen und nach dem Prinzip Hoffnung erwarten, dass das damit schon irgendwie funktionieren wird, kann dagegen jeder Idiot. Wer weiß was er tut wird auch ohne Supersonderpresets mühelos und kontinuierlich die um Welten besseren Resultate erzielen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Pro Audio TX20

    • billbo
    • 15. November 2016 um 20:40
    Zitat

    Musst die Box dann allerdings neu Abstimmen ( Frequenzweiche ) oder / und aktiv *Entzerren* ... !

    Öhm – morgen muss ich meine tönenden Schachteln auf Hochständer L und R direkt an der Wand aufbauen. Nach oben ca. 30cm bis zur Rigips- Decke. Kannst du mir dafür bitte auch schnell mal ein 'Setup' schreiben und/ oder 'die Frequenzweichen neu abstimmen'? Sonst funktionieren die da am Ende ja vielleicht überhaupt nicht :?

    Jede mobile Lautsprecherbox bietet abhängig von Anwendungsort und -Lage an jedem Tag ganz unterschiedliche Richtcharakteristiken/ Frequenzgänge/ Wirkungsgrade im Low End. So ist das nun mal; wer schon damit ein Problem hat, der sollte seinen praktischen Umgang mit Lautsprechern vielleicht lieber aufs Küchenradio beschränken.
    Wobei: was passiert eigentlich, wenn ich das einfach aufs Sideboard stelle, statt es wie vorgesehen nach vorne bündig unter den Hängeschrank zu schrauben? Ohgottohgott :shock: - wie finde ich da jetzt bloß das richtige 'Setup'? Das Leben ist echt schwierig geworden heutzutage...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • über die tücken der messtechnik...

    • billbo
    • 14. November 2016 um 22:44
    Zitat

    bitte tut mir den gefallen und stempelt alternative vorgehensweisen nicht gleich in die ecke "spielkinder ohne ohren" ab.

    Nee, der Kollege aus meinem Beispiel weiß ansonsten schon sehr gut, was er tut, hat sehr gute Ohren, und ist alles andere als ein Anfänger. Aber auch dann (oder vielleicht gerade dann :wink: ) kann eben schon eine kleine Unaufmerksamkeit dazu führen, dass das Ergebnis der eigenen 'Messung' im Prinzip kompletter Quark ist – blöd, wenn man dieses Ergebnis dann im Vertrauen auf seine (Mess)technik und den routinierten Umgang damit ohne Gegencheck als das Maß der Dinge für sein weiteres Handeln nimmt. In diesem Fall hätte ein simpler Hörtest (also das Abschreiten der wesentlichen Beschallungszonen bei laufender Musik/ ca. 3 Minuten 'Beinarbeit') sofort gezeigt, dass da 'irgendwas nicht stimmt'. Der (vorübergehende) Aufbau eines Messmikros (auch) an dieser Stelle tat dies dagegen offensichtlich nicht. Und das Ergebnis der Mittelung (und die daraus dann abgeleitete Korrektur) wäre bei korrekter Funktion aller Lautsprecher anschließend sicherlich ein ganzes Stück anders ausgefallen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • über die tücken der messtechnik...

    • billbo
    • 14. November 2016 um 17:36

    Hatte die Tage einen recht renommierten Kollegen zu Gast (Namen verrat' ich nicht :wink:), der hat auch eine ganze Stunde lang an allen möglichen Positionen in der Halle gemessen und gemittelt und korrigiert und gemacht und getan. Brauchte sogar einen örtlichen Helfer dazu. Leider ist ihm dabei nicht einmal aufgefallen, dass 1/3 der Anlage (die oberen Schnitze für den Balkonbereich) überhaupt nicht eingeschaltet war (meine Schuld :oops:, war noch so von einem mäßig besuchten Konzert am Vortag).
    Ich hab's dann bei einem Kontrollgang während der Vorgruppe festgestellt und unauffällig aktiviert – auch davon hat er nichts bemerkt.
    Konzert klang trotzdem gut. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • über die tücken der messtechnik...

    • billbo
    • 14. November 2016 um 14:27
    Zitat

    Lappi raus quelle dran Mikro dran, drei Messungen und schon weiss man sehr genau was los ist, mit "ha, ha, za, za, one, two, eins, zwei, ha, ha,...) macht man sich lächerlich, es nervt, ist ungenau und geht nicht schneller als 2 mal drei Sweeps...

    Na ja. Schmunzeln über die Kompetenz eines Tonlers muss ich eher, wenn der sein Messmikro an irgendeine Zufallsposition stellt und anschließend anhand des sich daraus ergebenden Zufallsmessergebnisses irgendetwas 'flat' zieht. Sicherlich zielführend im annähernd schalltoten Messlabor, mitunter erschreckend trügerisch (und nicht selten sogar geradezu kontraproduktiv) auf real existierenden Bühnen. Und ja, ich weiß, dass man mittels korrekter Vorgehensweise über Mittelung der Ergebnisse aus unterschiedlichen Messpositionen die Macht des Zufalls ein wenig gnädiger gestalten kann und muss.

    Wenn ich dagegen eine Monitoranlage mit dem Mikro des Sängers und 'ha, ha, za, za' eingenordet habe ist sie anschließend mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alles andere als 'flat'. Dafür aber bietet sie dann den annähernd bestmöglichen Kompromiss aus Maximum an Performance für den Sänger, so intelligent wie möglich ausgenutzten tatsächlichen Leistungsreserven des Systems (zeigt dir dein Sweep auch an, wo der Hersteller eklatante Schwächen des LS per Controller weggemogelt hat?) und minimalst möglicher Beeinträchtigung des Klangerlebnisses für die Zuhörer im Saal.

    Sprechen, hören, Grenzen ausloten, Resonanzen künstlich anregen, usw. ist Pflicht - auch wenn dich dein Backliner oder Lichtler dabei sch....e findet. Messen in diesem Zusammenhang ein nettes Hilfsmittel bei zu wenig Erfahrung im Umgang mit unbekannten LS- Systemen an unidealen Spielorten.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Pro Audio TX20

    • billbo
    • 14. November 2016 um 10:25

    http://www.lansingheritage.org/images/altec/c…1942/page03.jpg
    Nicht direkt klappbar. Konnte man aber sicherlich auch Scharniere oder Klavierband dranbauen...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Laptop für Dante Multitrack Recording

    • billbo
    • 11. November 2016 um 20:47
    Zitat

    ... ich dachte immer du bist eine genauso faule alte Sau wie ich ...

    Gut, das mag ich so nun nicht zur Gänze in Abrede stellen wollen. Allerdings: wenn's von allen Seiten heißt "vergiss' es/ dat wird so nix/ lass' das bloß bleiben/ keine Chance" - dann weckt so was traditionell mitunter ungeahnte Anfälle von Fleiß und Energie. Bis zum heutigen Tag.
    Bei meiner ersten Suche nach 'Apple/ Macbook/ gebraucht' oder so stach mir tatsächlich als erstes das multiple Vorhandensein des Wortes 'Ersatzteilträger' ins Auge. Davon ab habe ich regelmäßig mit technikverliebten Ami- Muckern zu tun, die selbstverständlich stets das allerneueste Apple- Dingsbums am Start haben. Treffe ich sie nach ein paar Wochen/ Monaten dann wieder und spreche sie zufällig drauf an, kommt mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Satz, der mit "well, you know, there was a little problem with it ..." anfängt.
    Zugegeben – vermutlich gäbe es auch mit Hardwareprodukten anderer Hersteller ähnliche Probleme, wenn sie während des Betriebs aus gleicher Höhe von der Bühne oder aus dem Nightlinerbett gefallen wären (o.s.ä.; ich kenn' meine Strategen). Trotzdem – so ein kleines ungutes Gefühl bleibt.

    Demnächst kommen ein paar langweilige Offdays zum weiterforschen. Ich denke, danach werde ich die Sache wie folgt angehen: billige gebrauchte Windows- Möhre + 'für quasi Umme- Betriebssystem' besorgen, ein halbes Jahr lang experimentieren, installieren, tweaken, rumprobieren, Dienste stilllegen, neu installieren, Probebetrieb, wieder neu installieren, wieder Probebetrieb, usw.. Wenn's dann wirklich ernst wird, kurz vorher ein Macbook kaufen und einfach aufnehmen – wie das geht weiß ich dann ja schon ganz gut.
    Einverstanden?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    p.s.: vor fummeligen Hardwarereparaturen hab' ich keine Angst. Als ausgebildeter 'Radio- und Fersehtechniker' hab' ich noch gelernt, wie man mit der Pinzette Skalenseile in völlig verbauten japanischen Miniatur- Transistorradios neu auflegt ... :D

  • Laptop für Dante Multitrack Recording

    • billbo
    • 11. November 2016 um 15:12

    Unter den ersten 10 Google- oder Ebay- Ergebnissen 'Macbook Pro gebraucht' erscheint ca. 8x 'Defekt! Als Ersatzteilspender!' Das stimmt schon mal ausgesprochen zuversichtlich... :lol:

    Bzgl. der Mac- Welt bin ich komplett ahnungslos. Aber ich bin ja für alles offen: was/ von wann ist die

    Zitat

    letzte Generation die noch alle Anschlüsse incl. Netzwerk hatte

    ?
    (Und was mach' ich, wenn die dann auch irgendwann "Defekt! Ersatzteilspender!" ist? :roll: )

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Laptop für Dante Multitrack Recording

    • billbo
    • 10. November 2016 um 16:46

    Laut 'meinem' Computerspezi gibt es seit Wegfall des kostenlosen W10- Updates einen riesen Überhang an gebrauchten W7 Lizenzen (aus Leasingrückläufern, ausrangierten/ defekten Geräten, usw.) im Markt, die anstandslos auch für ein anderes Gerät freigeschaltet werden. Nicht weil Microsoft das toll findet, sondern weil sie's nach deutschem Recht müssen. Ob man damit in Redmont auf irgendeiner geheimen internen Blacklist landet weiß ich natürlich nicht – könnt's mir allerdings durchaus vorstellen :lol:. (Ich hab' meinen älteren Bürorechner auf diese Weise vor einiger Zeit fast kostenfrei und ganz legal von Vista bis auf W10/ 64 Bit 'aktualisiert' und dabei gelernt, dass und wie so etwas mit etwas Hartnäckigkeit durchaus möglich ist).
    Vielleicht wartet aber irgendwo auch schon das ideal geeignete Basisgerät incl. W7Pro und mit defekter Festplatte zum Spottpreis auf mich, das würde die Angelegenheit natürlich vereinfachen. Neue SSD rein, nacktes System ohne Bloatware komplett neu aufsetzen, updaten, fertig.
    Die Arbeits- und Speicherroutine denke ich mir grob so: interne SSD partitionieren in einen Arbeitsbereich (mit Betriebssystem und notwendiger Software drauf) und einen möglichst großen 'Zwischenspeicher' für die aufgezeichneten Daten. Was davon dann für erhaltenswert befunden wird wandert anschließend regelmäßig über USB3.0 auf ein externes Speichermedium.

    Das von Guma Angesprochene war ja die ursprüngliche Kernfrage meines Threads: gibt es konkrete Gerätschaften von denen bekannt ist, dass sie als 'Audioaufzeichnungscomputer' keine Probleme bereiten (oder eben doch Probleme breiten)? Die Softwarehersteller schreiben ja immer einigermaßen nebulös von 'einigen wenigen' Chipsätzen/ Netzwerkkarten/ usw., mit denen es 'vereinzelt Probleme geben könnte' – aber konkret findet man dann auch irgendwie nie etwas dazu.

    Auf jeden Fall ist da jetzt der Spiel- und Basteltrieb geweckt. Einfach was Fertiges kaufen was garantiert funktioniert – pah, kann ja jeder :D. Und außerdem produziere ich halt grundsätzlich viel lieber Einnahmen als Ausgaben - gerade wenn's dann um so Spielkram geht...
    Ernsthaft geht’s jetzt allerdings wegen laufender Tour- und Hauptsaison frühestens um Weihnachten herum weiter.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Laptop für Dante Multitrack Recording

    • billbo
    • 10. November 2016 um 00:14

    Wenn ihr noch weiter glaubhaft versichert, dass das mit einem ordentlich konfigurierten Windows- Mittelklasse- Dings überhaupt kein Problem sein sollte, kaufe ich mir aufgrund angeborenen persönlichen Oppositionstriebes am Ende doch noch einen Mac :D.

    Sooo – 2 Tage und 26 Postings später hat die künstlerische Leitung festgestellt, dass im Moment eigentlich gar keine Liveproduktion in Planung ist, und die Sache deshalb erst einmal auf nächstes Jahr verschoben. Auf jeden Fall vielen Dank für die vielen guten Tipps bisher :oops: - there's no biz like showbiz... :lol:
    Da jetzt aber a) meine Neugier geweckt ist und b) momentan keinerlei Eile besteht, gedenke ich die Sache wie folgt anzugehen:
    Anschaffung eines günstigen Laptops, welches die von Yamaha empfohlenen Mindestspecs voll erfüllt bzw. übertrifft; incl. SSD statt HDD (250 GB o.ä.), USB3 (zum späteren Speichern der Sessions auf externe Festplatte), Gigabit LAN, usw. - aber ohne Betriebssystem. Gibt's als Restposten/ Rückläufer/ 2. Wahl/ leicht gebraucht/ o.ä. ab ca. knapp 400 Euro. Dazu eine Windows 7 Pro Lizenz; kostet im Netz als Vollversion incl. DVD und Produktkey mittlerweile stolze +/- 10 Euro. 'Pro' u.a. deshalb, weil bei diesen Versionen erfahrungsgemäß gezielte Eingriffe in die Windowswelt (also z.B. Abschaltung aller überflüssigen 'Dienste' und so was) besser möglich sind als bei den 'Home'- Pendants für den typischen Wohnzimmer- PC. System komplett neu aufsetzen, updaten auf den neuesten Stand, notwendige Recording- Software aufspielen; anschließend Schritt für Schritt alles außer Betrieb nehmen, was mit Recording nix zu tun hat bzw. irgendwie dabei stören könnte. Danach ausgiebige Tests, mit 64 Spuren Sinusdauerton über 24 Stunden oder so was.
    Wäre doch gelacht, auf diese Weise kein günstiges, 100% zuverlässig funktionierendes Liverecording- System an den Start zu kriegen!?
    Irgendwelche Haken/ Einwände?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Laptop für Dante Multitrack Recording

    • billbo
    • 8. November 2016 um 23:56
    Zitat

    Das ist blöd wenn der Fortschrittsbalken bei 80% hängt und das Intro schon läuft :lol:

    Die weitaus größten Sorgen mache ich mir bislang ehrlich gesagt dahingehend auch tatsächlich daran zu denken das Recording zu starten, bevor die Show anfängt... ich kenn' mich selbst halt besser als Windows... :D

  • Laptop für Dante Multitrack Recording

    • billbo
    • 8. November 2016 um 22:44
    Zitat

    Irgend wann ist jeder mal drann .... :D

    Was soll ich denn machen, wenn die Kundschaft ganz unverhohlen mit Bezahlung droht? :?

    Natürlich habe ich geahnt, dass das erst mal wieder auf Glaubenskriege Windows < > Mac hinausläuft. Windows deshalb, weil ich a) sowieso ein Windows Laptop brauche, und b) mich extra für diesen speziellen Zweck nicht auch noch zusätzlich mit einer mir gänzlich unbekannten/ unvertrauten Bedienarchitektur herumschlagen möchte. Auf Windows10 komme ich dagegen mittlerweile recht unfallfrei zuecht.
    Mac Mini klingt trotzdem interessant. Aber der (externe) Bildschirm/ Maus/ Tastatur müssen dann ja auch wieder irgendwo 'wohnen' – macht irgendwie keinen Sinn.
    Vorteile SSD sind mir klar. Der kleine BillBo hat sich das (auch von wegen Backup) so vorgestellt: abends Aufnahme auf interne SSD; am nächsten Tag oder am Offday dann in Ruhe File- Kopie rüberschieben/ archivieren auf externe HDD. Kein Problem, oder hab' ich da was Entscheidendes übersehen?
    Dass ich für reines Recording wo immer möglich auf die eher gemütlichen, dafür betriebssicheren Einstellungen in Sachen Latenz und Buffersize zurückgreifen kann/ sollte – auch klar.
    Der Vorteil von Wave Tracks gegenüber dem vorhandenen Nuendo Live ist mir dagegen völlig unklar. Wenn ich's richtig verstanden habe, muss ich bei letzterem nicht mal Kanäle beschriften oder so was – die übernimmt es auf Wunsch per Dante einfach 1:1 vom CL5, und fertig. Dazu halt die langjährig gemachte Erfahrung: wenn Yammi erst mal etwas zueinander passend konzipiert hat, dann passt und spielt das auch. Und zwar in aller Regel so narrensicher und zuverlässig, dass sogar ich das nicht ohne weiteres funktionsunfähig gemacht kriege.

    Zitat

    Auf jeden Fall glaube ich nicht, dass die Aufnahme einen Laptop vor ein größeres Problem stellt.

    Der Satz wiederum stimmt nachdenklich. Glauben will ich das ja auch gerne – gibt’s denn irgendwen, der das auch tatsächlich mit ganz konkreten Gerätschaften so macht? Nach jahrelangen Versuchen/ Tüfteleien/ Diskussionen über Audio > PC müsste es doch irgendwo Menschen geben, die das (erfolgreich und nachvollziehbar) im Real Life praktizieren?

    Auf jeden Fall in sehr kurzer Zeit schon mal so einige konstruktive Anregungen und Bemerkungen – danke!
    Schaun' wir mal.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    p.s.: radartuete: mein Plan war/ ist ein neues Laptop, aufgesetzt (ganz ohne Bloatware) von einem lokalen Computerspezi. Der dann nach abgeschlossenem Update auch gleich mal alles außer Betrieb nehmen soll, was unnötig Ressourcen kosten oder ungewollte plötzliche Änderungen des Betriebszustandes verursachen könnte...
    p.p.s.: ThoSchu & Secluded: so schnell komme ich um die Uhrzeit jetzt nicht mehr hinterher :D

  • Laptop für Dante Multitrack Recording

    • billbo
    • 8. November 2016 um 17:00

    Ausnahmsweise wird die Sache diesmal (nur dieses eine Mal, ich schwör's!) in Ruhe zusammengestellt/ konfiguriert/ ausprobiert (Tourprobe! 8)), um dann anschließend hoffentlich ein paar Wochen lang 'Plug & Play' zu funktionieren. Deshalb kein Mac; es sollte auch mit Windows funktionieren.
    Es muss gehen. Andere machen es doch auch!? :D

  • Laptop für Dante Multitrack Recording

    • billbo
    • 8. November 2016 um 15:52

    'Tschuldigung, hab' mich in's Subforum 'Böhmische Dörfer' verlaufen :oops:. Aber wenn ich schon mal hier bin ...

    Der Plan:
    - Livemitschnitt einer Tournee via Dante im 64x64 Modus/ 48kHz/ 24 Bit; ca. 40 Kanäle.
    - Yamaha CL5/ RIOs/ Switches/ 'Virtual Soundcard'- Lizenz, 'Nuendo Live'- Dongle. Alles da, alles klar so weit.
    - Ungeklärte Gretchenfrage: welches (Windows) Laptop? Must haves sind wohl Gigabit-LAN, dicke schnelle HDD 7200rpm (oder SSD? Oder SSHD?), min. 4GB (besser 8GB ) RAM.
    - Sonst noch was? Aufzeichnen auf externe Platte über USB3.0 vielleicht?
    Die Angelegenheit wird bezahlt, muss daher auch wirklich laufen. Dass und was man alles dafür deaktivieren muss krieg ich schon geregelt bzw. kenne jemanden der jemanden kennt der weiß was er in Sachen Windows tut. Ein ordentliches Universallaptop für dies und das und jenes brauch ich eh mal; im Anschluss an die Tour darf es daher dann vermutlich auch wieder ins Netz usw. usw. - es sei denn, ich kann mich vor fürstlich entgoltenen Anschlussaufträgen kaum retten.

    Wer kennt sich aus? Wer hat diesbezüglich aktuelle konkrete Produkterfahrungen/ - Empfehlungen?

    Vielen Dank schon mal im Voraus!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • billbo
    • 8. November 2016 um 09:52

    Jepp. Und damit
    http://www.communitypro.com/products/rseri…es=1#qt-modules
    wärst du beispielsweise auch optisch schon mal ganz eng am Thema :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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