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  1. PA-Forum
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Beiträge von billbo

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • billbo
    • 6. November 2016 um 14:10

    Jepp, mit so was würde ich in diesem Fall auch das Rechnen anfangen; damit ist immerhin schon mal für Wirkungsgrad pro Euro gesorgt. Auch der eine oder andere Mitbewerber in Sachen Religion nutzt solche Teile ja erfolgreich, wenn's um den Aufruf an die Gemeinde geht.
    Aber ich denke, das reine Betrachten des Schalldrucks greift in dem Zusammenhang nicht weit genug. Der überwältigende Eindruck von Wucht/ Macht/ Dominanz/ Klangfülle eines echten Geläuts (mit schwingenden Großglocken) rührt ja auch daher, dass hier die tonnenschweren Klangerzeuger selbst mit erheblichem Aufwand durch die Luft bewegt werden. Deren Output sich im quadratisch gemauerten Turm dann ständig wechselnd mehrfach überlagert, bis er über die Lamellen an die Außenwelt gelangt. Eigentlich so eine Art Leslie für die ganz großen Jungs :D. Und den Lesliesound versucht man seit Jahrzehnten schon elektronisch zu kopieren. Mal mehr, mal weniger gelungen - aber an das echte Leslie- Klangerlebnis reicht das trotzdem nie heran.

    Auch das Vergleichen von benötigten Leistungen ist hier einigermaßen sinnfrei. Der Lautsprecher verbrät 95% der zugeführten Energie in Wärme, dafür ist er in der Lage, (nahezu) jede Frequenz gleich gut wiederzugeben. Beim Geläut wird dagegen (gleich mehrfach) mit Resonanzen gearbeitet - die des Schwingers, und die der Glocke selbst. Und Resonanzen führen bekanntlich mit einem Minimum an eingebrachter Energie zu den spektakulärsten Ergebnissen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • billbo
    • 5. November 2016 um 13:34

    Schönes Thema, und angelehnt an den Beitrag von thieloliver: seid ihr sicher, dass ihr die Dimensionen hier richtig einschätzt?
    Kleiner Erfahrungsbericht aus der Praxis: Kollegen beschallen seit Jahr(zehnt)en ein mehrtägiges Stadtfest mittlerer Größenordnung. Mehrere Bühnen, früher geflogene Horn- PAs, heute die üblichen 2x 6-8 mittelgroßen LA- Schnitze + entsprechende Subs. Eine davon auf dem Vorplatz einer katholischen Kirche, der heutzutage gleichzeitig auch eine Art Markt-/ Verweilplatz mit Gastro und Geschäften drumherum ist. Nicht gerade der Kölner Dom, aber doch ein recht massiver Zweiturmbau aus Natursteinen; Höhe vielleicht 30-40m oder so.
    Sonntags nachmittags gibt's dort schon mal ein Duell mit ungleichen Waffen. Dann ist 'lithurgisches Geläut'. Die dürfen das :D. (Bin kein Kirchenmann und weiß nichts über das Warum und Wofür.) Aber eins weiß ich: wenn die Jungs da oben mit allem was sie haben Vollbrett geben bleibt kein Auge trocken - und vom Programm auf der Bühne mit der 30.000Watt- Anlage unten ist absolut nichts mehr zu hören. Und zwar nicht nur, weil sich die Musiker sebst auch nicht mehr hören können. Auch nicht am FOH, der nur 20m von der Bühne und rund 100m von den Glockentürmen entfernt steht. Es ist, als wenn jemand die gesamte VA einfach ausgeschaltet hätte. Und sorgt ganz nebenbei für die fassungslosesten Musiker- Gesichtsausdrücke, die man sich vorstellen kann. :lol:
    Das sind in Sachen Schallleistung also ganz offensichtlich vollkommen unterschiedliche Größenordnungen, die da aufeinandertreffen. Irgendwie als wenn man mit 'ner Luftpistole gegen einen Abramspanzer antreten wollte. Da bräuchte es gefühlt die gesamte Wacken- Hauptbühnen- Beschallung, um auch nur annähernd mithalten zu können...

    Ich fürchte also, Kollege Thiel liegt mit seiner Einschätzung durchaus richtig: 'ne bessere Friedhofskapellenbimmel kann man vielleicht mit Lautsprechern für ein paar tausend Euro faken. Das vieltonnenschwere Vollgeläut eines stattlichen Kirchenbaus - nie und nimmer. Das ist einfach eine ganz andere (Schallleistungs-)Welt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Dynacord - wer kennt sich aus?

    • billbo
    • 2. November 2016 um 13:45

    Wenn du wüsstest, worüber ich ab und zu meine Kapellen abmische(n muss) bzw. schon abgemischt habe – dann stünde selbst einer Heiligsprechung deiner Neuerwerbungen nicht das Geringste entgegen. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Dynacord - wer kennt sich aus?

    • billbo
    • 2. November 2016 um 10:05
    Zitat

    Ja; wird Zeit zuzumachen.

    Nix da! Aus der Nummer kommt der Threadstarter erst raus, wenn er einen amtlichen Nachweis über die Unbrauchbarmachung/ Außerverkehrziehung der pöhsen Poxen mit der pöhsen Oberfläche und den pöhsen falschen Namensschildchen hinten drauf liefert.
    Das hat er jetzt davon! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Prozeßanpassung in der Digitalpultpraxis

    • billbo
    • 1. November 2016 um 22:19

    Copy & Paste hier an Board scheint aber auch so seine Tücken zu haben... 'tschuldigung, ich konnt' nicht anders, darfst du gerne wieder löschen :D

  • Boxen all in one für Rock Band

    • billbo
    • 1. November 2016 um 21:00
    Zitat

    das bedeutet dann, dass sich der snare und bassdrumsound nie ändert, oder?

    Na ja, auch dann darf man natürlich den EQ benutzen/ einen Raum drauflegen/ o.ä. :wink:
    Entscheidend bei (bass)schwächlichen PAs ist, dass die Dynamik dann bereits 'voroptimiert' und klanglich der Eindruck von Bassdruck geschaffen ist - und zwar so, wie es 'in echt' selbst bei allergrößtem Aufwand (top Drummer, top Kickdrum, top Fellzustand, ideale Mikroposition/ -kombination, top Signalbearbeitung) kaum hinzubekommen ist.
    Aber klar - ab 48x 18" oder so nehm' ich dann trotzdem lieber das Original und ein Mikro meiner Wahl... auch bei härterer Gangart :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Dynacord - wer kennt sich aus?

    • billbo
    • 1. November 2016 um 20:30

    Halt, halt – erst ich noch mal! :D

    tobias kammerer: jeder malt sich sein Weltbild selbst, und aus Sicht des Musikalienhändlers ist das skizzierte durchaus schlüssig. :wink:

    Zitat

    Auch Billbos HT Ersatz sollte, selbst wenn er aus Fernostchinesischer Kopierwerkstatt stammt, …

    Die werden mit Sicherheit nicht von angeketteten chinesischen Waisenkindern mundgeklöppelt. Sondern fallen irgendwo im Sekundentakt aus den gleichen, wenn nicht den selben Automaten wie die 'Originale'. Die Technologie dafür ist jahrzehntealt und kein Hexenwerk; 'das' EV- Werk in Buchanan wurde ganz nebenbei vor rund 10 Jahren geschlossen; und die diversen Bosch GmbHs verfügen über bzw. beauftragen Produktionsstätten auf der ganzen Welt.
    Es geht übrigens noch billiger; 4 Stck. für 79 Dollar incl. Versand war das bisher günstigste Angebot. Selbst dabei wird offenbar noch Geld verdient, sonst gäb's das Angebot so nicht. Bosch Security Systems zahlt vermutlich noch weniger. Und ob einem angesichts dessen Klebeschildchen, einforderbare Gewährleistung/ Garantie und das 'Original'- Gefühl 1000% Aufpreis wert sind – das muss letztlich jeder selbst entscheiden. Auch anhand seines augenblicklichen persönlichen Weltbildes.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Boxen all in one für Rock Band

    • billbo
    • 31. Oktober 2016 um 14:30

    Hat hier irgendjemand eigentlich die Vorgaben gelesen :D ? Ich fasse mal kurz zusammen: leichte, hochständertaugliche Fullrangekiste für Livemusik- Kneipenbeschallung bis 100 Männekes.
    (Dass es auch andere Formen von Beschallungsanlagen gibt steht außer Frage. Aber eben nicht IN der Frage... :wink: )
    Also:
    - Fullrange- und (bedingte) Bassdrumtauglichkeit >> mindestens 1x 15“.
    - Leicht und hochständertauglich >> Neodymiumchassis (möglichst wenige) und leichtes Gehäuse.
    - Budgetvorgabe +/- 2500 Euro/ Paar >> High End ist realistischer Weise auszuschließen.

    Somit kommen eigentlich ausschließlich ordentliche 15“ Zweiweg- Aktivkisten mittlerer Preisklasse, möglichst großer Horn/ Treiberkombi und modernster Bauart infrage. Wer hat eigentlich das Gerücht aufgebracht, dass so was nicht anständig funktionieren kann? Und wie können die täglichen Nutzer der Millionen 15"/2" Kübel (in Form von Weges/ Sidefills/ Drumfilltops/ Keyboardmonitoren/ Gesangsboxen/ Klein- PAs) auf dieser Welt mit diesem PA-Forums- Geheimwissen nur leben?

    Kandidaten z.B.:
    RCF ART745-A (erfüllt die Kompromissvorgaben m.E. am besten)
    EV ETX 15P
    Yamaha DRS150
    JBL SRX 815P (erfüllt aber nicht die Budgetvorgaben)
    o.ä.

    All diese Kisten sind für diesen Zweck laut genug und klanglich mindestens akzeptabel. Dass damit eine wirklich fette Bassdrum nicht drin ist sollte dem Fragesteller allerdings klar sein (warum wohl lautet die Anforderung für z.B. ein ordentliches Drumfill immer '2x 18“ + Top'?); am besten klappt's in solchen Fällen erfahrungsgemäß mit einer dynamisch gezähmten Triggerkick. Das 'Nutzbasswiedergabevermögen' jeder Hochständerbox hängt im Übrigen fast ausschließlich davon ab, ob sie frei im Raum steht oder irgendwo zufällig in der Ecke/ direkt an der Wand genau bis unter die Decke gekurbelt ist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Dynacord - wer kennt sich aus?

    • billbo
    • 29. Oktober 2016 um 10:41
    Zitat

    Die Ersatzspule für den DH7 ist mit 189.- Euro sicher kein Schnäppchen ...

    Wir haben 2016. Da kann es im einen oder anderen Fall auch mal sinnvoll und legitim sein, auf die 600% Preisaufschlag für 'Handling und Klebeschildchen' dankend zu verzichten:
    http://www.ebay.com/itm/Diaphragm-for-EV-81256xx-Electro-Voice-DH1A-DH1012-DH1202-D-DH1-8-Ohm/282225895268?_trksid=p2047675.c100005.m1851&_trkparms=aid%3D222007%26algo%3DSIC.MBE%26ao%3D1%26asc%3D40146%26meid%3Dd3ad44784bc041d38db214cd6db81aaf%26pid%3D100005%26rk%3D3%26rkt%3D6%26sd%3D252485766598

    Wer mir die geheime unterirdische Fabrik für 'Original EV- Ersatzteile' zeigt bekommt von mir ein Eis. :)
    Aber vielleicht kennt ja jemand wenigstens den Drucker für die Aufkleber? DH1, DH7, DH1012, ND5, ND6, ... – welches Schweinderl hätten's denn gern?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Dynacord - wer kennt sich aus?

    • billbo
    • 28. Oktober 2016 um 10:52

    Oh man... :roll:

    Zitat

    Der Ersatzteilmarkt für altes Dynacord Holz ist unverschämt teuer wenn man überhaupt noch etwas findet.

    Ersatz- Diaphragmen und Cone Kits für EV gibt’s im Aftermarket- Handel zuhauf, für sehr überschaubares Geld.

    Zitat

    … der Output ist im Vergleich zum Truckspace auch eher unterirdisch …

    Du hast so ein echtes Hornsystem aber zumindest schon einmal im Leben gehört/ mit irgendwas verglichen?

    Zitat

    Nehmen wir mal den EVX 180 aus dem F18PWH, da schreibt EV er kann 1000W continuous Power, und ich denke aus der Erfahrung mit alten EV Chassis das ist auch das maximale was man einem 18"er mit 2,5 Zoll Spule geben sollte.

    Der EVX180 ist ein Chassis mit 4“ Schwingspule.

    Zitat

    ein Wahnsinn wie ich finde.

    Finde ich auch. Schreibt doch bitte nicht irgendeinen beliebigen Blödsinn, wenn ihr ganz offensichtlich keinerlei Ahnung von der Materie habt.

    Sorry, das musste mal sein.
    Disclaimer: Der Autor verfügt derzeit nicht über o.g. oder ähnliches Dynacordmaterial.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Reisende Pulte

    • billbo
    • 28. Oktober 2016 um 10:28

    Den dazugehörigen Thread von Lisa f. findest du schon ein bisschen weiter unten. Die macht so was regelmäßig und ist da offenbar bestens im Thema. Durchlesen lohnt sich, in diesem Fall uneingeschränkt!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Reisende Pulte

    • billbo
    • 27. Oktober 2016 um 22:05

    Ob's da eine Ideallösung gibt weiß ich nicht. Ein Festivalsplitter ist DIE zentrale Schnittstelle zwischen dem hektischen Bühnengeschehen und den lässigen Typen mit ihren coolen Sonnenbrillen, formschönen 'd+b' oder 'Midas' Lederjacken und bunt blinkenden Kleinmischrechnern (local oder mitgebracht) neben und/ oder vor der Bühne. Damit steht und fällt das gesamte Spektakel 'Festival'; an dieser Stelle darf nichts schief gehen.

    Eine solche Angelegenheit besteht aus mehreren Teilen:
    a) Eine 'Masterstagebox' (z.B. 48ch.) im 19“ Rack mit mehreren parallelen Multipinabgängen, um mehrere 'Signalverbraucher' gleichzeitig bzw. in schnellem Wechsel daran anschließen zu können. Aktiv/ passiv, Trafosplitt oder einfach Y ist erst einmal egal.
    b) Ein paar 48ch. Bühnenmulticores/ Verlängerungen in unterschiedlichen Längen.
    c) Mehrere 48ch. Auflösungen auf XLR; mindestens so viele, dass sowohl der gerade spielende Act versorgt ist als auch der nachfolgende seine Pulte/ RIOs/ was auch immer/ schon mal in Ruhe vorverdrahten kann. Gerne auch noch welche extra für den Headliner, der nach dem Soundcheck nicht noch mal abkabeln will. Und was für's mobile Recordingstudio und die Stagebox des TV- Senders. Und 1-2x Spare ist auch nie verkehrt.
    d) Das Subcoresystem (z.B. in 12ch. Einheiten): 10 oder 20 kleine Stageboxen für die gleichzeitige (Vor)verkabelung diverser Riser/ Aufbauten/ Bühnenpositionen auf und hinter der Bühne. Ein Satz Anschlussmulticores dafür in diversen Längen. Ein Steckfeld mit mindestens 4 (besser mehr) 12ch. XLR- Auflösungen, welches so in das Masterstageboxrack integriert ist, dass der Patcher jeden ankommenden Bühnenkanal problemlos auf jeden Multicorekanal stecken kann.

    Der Sinn des ganzen Aufwandes: beim Changeover ist grundsätzlich alles fertig vorverkabelt; lediglich der Patcher an der Masterstagebox arbeitet seine Liste ab, die Substageboxen werden an die Multipins angeschlossen sobald die Riser an ihren Positionen stehen, und ggfs. noch die Gastpultauflösungen an die Masterabgänge. Fertig.

    Der Wert eines derartigen Systems kann heutzutage den der angeschlossenen Pulte mit Leichtigkeit um ein Mehrfaches übersteigen. Demzufolge ist für Tourprofis das Vorhandensein und der Zustand eines solchen ein untrüglicher Hinweis darauf, ob man es mit einer erfahrenen Festival- Company zu tun hat – oder ob man doch mal wieder beim örtlichen Digitalbastelwastel gelandet ist. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 27. Oktober 2016 um 20:37

    Nobelhobel? Hm, ja, sind 4 Räder drunter. Reicht das schon als Quali für diese Kategorie?

    Jepp, der Deal war offenbar tendenziell ausgereizt :lol:. Aber um zu wissen wo 'ausgereizt' ist muss man's halt überhaupt erst mal versuchen. Und weil unsere Kunden das sicher ganz ähnlich sehen können wir ihnen den Versuch schlecht verübeln. Auch wenn wir sie dafür hassen. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Reisende Pulte

    • billbo
    • 27. Oktober 2016 um 11:22

    Ein funktionierendes und ausreichend dimensioniertes analoges Bühnenpatching/ -splitting ist wesentlicher Kernbestandteil eines jeden technisch sachkundig gestalteten Festivalsetups. Verglichen damit ist die Frage, zu welchem Zeitpunkt welches Festival- , Gast- oder Recordingpult daran angedockt wird, nahezu bedeutungslos.
    In den Anfangszeiten der Digitalpultära kam manch ein Schlauberger auf die lustige Idee, das einsparen zu können. Den einen oder anderen derartigen Versuch durfte ich miterleben – das sich zwangsläufig daraus ergebende Chaos endete in Beschimpfungen und Schreiereien, teils bis an die Grenze zu Handgreiflichkeiten. :lol:
    Mittlerweile ist es aber selbst bei Dorfklassefestivals in ehemaligen Ostblockländern (wieder) selbstverständlicher Standard, als 'Gast' eine der bereitliegenden 32er/ 48er/ 64er Analogauflösungen in die Hand gedrückt zu bekommen: "Hier, bitteschön, das wird deine - mach was draus; wir stecken dir dann zu gegebener Zeit den Multipin auf." :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 26. Oktober 2016 um 10:37

    Nee, bei dem Deal war am Ende nicht mal mehr der Satz Billigfußmatten drin. Mit der Münze für den Gratiskaffee aus dem Kundenautomaten war die Sache endgültig ausgereizt. :lol:

    Wer macht 'Listenpreise' (für wen?), und wer bezahlt die am Ende zu welcher Gelegenheit eigentlich? Für deinen Fall gibt’s mindestens 2 mögliche Szenarien, die rein gar nichts miteinander zu tun haben.
    Möglichkeit 1: "Ich brauche unbedingt 8x XYZ (und nichts anderes!) zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt und Anlass. Und zwar ab vorgestern, ansonsten brennt die Hütte. Kannst du mir da irgendwie weiterhelfen?"
    Möglichkeit 2: "Wäre ja schon ganz nett, wenn ich am WE noch 8x XYZ (oder so was ähnliches) mitnehmen könnte. Mal sehen, vielleicht stehen ja irgendwo noch welche ungenutzt rum; wenn nicht is' eigentlich auch egal."

    Wie schätzt du deine jeweilige Verhandlungsposition und deren Auswirkung auf den erreichbaren Endpreis ein?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 25. Oktober 2016 um 23:23

    Bei meinem letzten Autokauf (Neuwagen/ knapp halbjahr altes Modell) gab's sportliche 36% Nachlass auf den Listenpreis. Einfach nur, weil ich Angebote verglichen und nachgebohrt habe. Und vermutlich hat das Autohaus trotzdem noch was dran verdient.
    Nennt sich Marktwirtschaft, und gilt auch für Branchen ohne Bezug zur VT. :wink:

    Aber die Art der lakonischen Dialogführung ist klasse! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 25. Oktober 2016 um 10:17

    Den Sohn hatte ich schon mal vor den Fingern. Arroganter Pinsel, so ein richtiger 'Beruf: Sohn!' – Typ. Der hatte so gar keinen inneren Zugang zu der Tatsache, dass er auch einfach nur Trommler in einer der Newcomerbands des Abends war.
    Und 'gewonnen' hat seine Band damals übrigens auch nicht. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Endlich ist es da: das EIN-FADER Mischpult !

    • billbo
    • 19. Oktober 2016 um 11:37
    Zitat

    ... in den 80ern, ...

    Damals war ich einer der Bösewichte, die dort hin und wieder mal mit 'nem Sattelschlepper voll MT4 vorbei schauten und versucht haben, damit das Dach abheben zu lassen. Selbstverständlich incl. der dazu passenden Mischpultkaliber – ein Kanalzug dürfte da ungefähr so viel gewogen (und erst recht gekostet) haben wie das komplette Einfaderdingsbums heute. :)

  • Endlich ist es da: das EIN-FADER Mischpult !

    • billbo
    • 18. Oktober 2016 um 18:20

    Schon gut, schon gut. Hab' da diesbezüglich nun mal meine Erfahrungen.
    Nur mal angenommen, ein respektabler Verhau aus 2x12“/ 2“ Wedges ist bis an den Rand des Möglichen gegained (eigentlich mehr schon so ein bisschen darüber hinaus), der Sänger setzt zu seiner allergefühlvollsten Ballade an, der Monitorer :roll: holt sich für alle Fälle mal den Center- GEQ auf die Oberfläche. Dabei gefällt es dem 3,15k- Fader (der vorher vielleicht auf -4dB o.ä. stand), mal eben aus dem Nichts in die +15dB- Endstellung zu fluppen und von dort dann auch mit Gewaltanwendung nicht wieder weg zu wollen: so was gibt erst ein einigermaßen unschönes Geräusch auf der Bühne. Und später im Nightliner dann u. U. die eine oder andere durchaus anzügliche Bemerkung. Doch, ich weiß das. :D

    LB bringe ich seit 30 Jahren reflexartig eigentlich immer mit einem ganz bestimmten (lautstarken und leicht gewöhnungsbedürftigen) Venue mit angeschlossenem 'Kaufland' in Verbindung. Sowie mit so manch einem dazugehörigen - sagen wir mal – eher traumatischen PA- Erlebnis.
    Ehrlich gesagt weiß ich nicht recht, ob da ausgerechnet die Assoziation 'Einfadermischpult' jetzt geeignet ist, der Vorfreude auf zukünftige Begegnungen mit der örtlichen Beschallungswelt DEN entscheidenden Impuls zu verschaffen. :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Endlich ist es da: das EIN-FADER Mischpult !

    • billbo
    • 17. Oktober 2016 um 16:01

    Heißt das im Umkehrschluss dann dass er - wenn er gegen Ende seiner Lebensdauer (also sagen wir mal nach ein paar Wochen) von sich aus das 'Hüpfen' anfängt - auch zu jeder Remote- Aktion seinen ganz individuellen Beitrag leistet? :D

    Ich kenn' das aus alten Yammi Centralogics: selbst wenn da nur einer hin und wieder in z.B. GEQ- Mode mal eben kurz Richtung oberem Anschlag 'hüpft' macht das Mischen (trotz sehr vieler Fader) auf einmal nur noch ganz wenig Spaß... :D

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