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Beiträge von billbo

  • Das 'falsche' Pult ...

    • billbo
    • 21. Dezember 2015 um 15:42
    Zitat

    Eine Frage rein aus Interesse, seihst du in deinem Umfeld wirklich noch öfter Analogplätze? In meiner Arbeitswirklichkeit, egal on Stadtfest oder Groß Open-Air , gibt es tatsächlich kein Analog mehr, und eigentlich auch in keinem Rider mehr.

    Darauf ein Antwortversuch: es gibt schon noch eine ganze Reihe (auch durchaus namhafter) Venues, wo Analogplätze 'aufgebraucht' werden oder in welchen man wählen kann zwischen analog und digital. Gerne dann zwischen einer haarsträubend krachenden und knacksenden Analogaltlast mit allen nur denkbbaren Schikanen und dem Digitalpult, welches man gerade am längsten nicht mehr gesehen hat und/ oder am wenigsten mag.
    Allerdings sind das nicht gerade die Spielorte, wo man mit

    Zitat

    bei mir im rider steht, was für einen analogplatz ich gerne hätte, digital nur nach absprache. wenn da keine nachfrage kommt, dann geh ich von analog aus.

    auf Dauer unbedingt weit kommt – es sei denn, das schöne Wort 'bestellt' steht in nachhaltig nachvollziehbar direktem Zusammenhang mit dem ebenso schönen Wort 'bezahlt'. Alternative (heutzutage mehr denn je): "Dann bring's halt selbst mit". Das lernt früher oder später jeder, der in Sachen Ton quasi täglich unterwegs ist und für den die Sache daher mehr als nur ein erweitertes Hobby darstellt.
    Ich habe neulich auf Tour tatsächlich mal wieder in einem sehr renommierten Laden 'digital' abgewählt und den alten PM3500- Platz genommen – aber nur weil ich wusste, dass der in akzeptablem Zustand ist und ich keine Lust hatte, auf Midas Pro1 eine 40ch. Show zu mischen, bei der aus verschiedenen Gründen ständige Echtzeitkorrekturarbeit in sehr vielen Kanälen vonnöten ist. Und durfte feststellen: geht, darauf kann man tatsächlich Ton machen. Auch 2015 noch.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • billbo
    • 19. Dezember 2015 um 00:44

    :shock: :oops: Never!
    Ich gebe ihnen mein Ehrenwort - ich wiederhole: mein Ehrenwort, dass.... also... ähm...
    Ist jedenfalls verjährt! :D

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • billbo
    • 18. Dezember 2015 um 19:43
    Zitat

    Bis mind. 2025 dürfen VHF-Strecken im VHF Band III zwischen 174 und 230 MHz bis 50 mW Sendeleistung anmelde- und gebührenfrei eingesetzt werden.

    Wow! Meine 10 L4- Strecken von Anfang der 80er stehen offenbar am Beginn ihres 4. Lebenszyklus. Zurück aus der Illegalität, aufs Neue bereit für amtlich- budgetorientierte Kraut-und-Rüben - Anwendungen jedweder Art.

    Manchmal funktioniert aussitzen eben doch! :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Klinkekabel

    • billbo
    • 15. Dezember 2015 um 01:06
    Zitat

    Allerdings ist dann der Störsignalanteil auch höher, als wenn ein niederohmiger Eingang verwendet wird.

    Nein - dem 'Störsignalanteil' ist es egal, auf welcher Seite der Übertragungsstrecke er kurzgeschlossen wird. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Klinkekabel

    • billbo
    • 14. Dezember 2015 um 22:20

    Instrumente haben einen Klinkenausgang. :D

    Die Impedanzverhältnisse sind für Bass und bei (manchen) Akustikgitarren - Pickups ähnlich. Das zusätzliche Problem der ggfs. gewünschten heftigen Übersteuerung (=extreme Verstärkung) gibt's dort dagegen eher selten - Lemmy geht's z. Zt. ja nicht mehr so gut.
    Ein hochwertiges Gitarrenkabel funktioniert für alle unsymmetrischen NF- Signalanwendungen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Klinkekabel

    • billbo
    • 14. Dezember 2015 um 20:52

    Ähm - nein. Aber ein bisschen gepflegtes Halbwissen hab ich auch noch im Angebot:

    Kurzschlussgefahr - ist Unsinn. Abgesehen von Leistungsverstärkern ohne entsprechende Schutzschaltung gibt es heutzutage keinen NF Ein- oder Ausgang, der nicht uneingeschränkt kurzschlussfähig wäre.
    Ein Keyboard (sofern's nicht ausgerechnet ein uraltes Fender Rhodes ist) - ist technisch eine niederohmige Wechselspannungsqelle, die ein Linepegelsignal zum Anschluss an einen beliebigen Spannungsverstärkereingang ausgibt. Da es hier meist um unsymmetrische Signalführung geht, sollte das Kabel über eine einigermaßen funktionierende Abschirmung verfügen; davon abgesehen tut's prinzipiell auch jeder beliebige Klingeldraht.
    Eine E-Gitarre - ist im ungünstigen Fall eine relativ hochohmige (so ca. 5-10 kOhm) Wechselspannungsquelle für den Anschluss an einen extrem (bis in den Megaohmbereich reichenden) hochohmigen Verstärkereingang; entsprechend viel(!) höher sind hier in Sachen Abschirmung/ Mikrofonieneigung/ Kabelkapazität die Anforderungen an das Kabel. Hinzu kommt noch eine Besonderheit: während eine Linepegelsignal auf dem Weg zum Lautsprecher nur noch um 20-30dB verstärkt wird, geht die benötigte Verstärkung bei manchen extrem verzerrten Gitarrensounds nahezu gegen unendlich, bis das Ding schließlich auch unter den talentfreiesten Gitarristenfingern praktisch von alleine spielt; entsprechend werden dabei dann natürlich auch sämtliche Störanteile 'unendlich' verstärkt. Kann man sehr schön hören, wenn man dem Extrembratgitarrero dabei mal versehentlich :D auf sein billiges Grabbeltischkabel tritt. Hochwertige Gitarrenkabel verfügen deshalb grundsätzlich über beste Eigenschaften bezüglich Abschirmung und Mikrofonieunempfindlichkeit, so z. B. über einen zusätzlichen leitenden Kunststoffmantel zwischen geflochtener Abschirmumg und isoliertem Innenleiter.

    Für die Praxis heißt das: jedes Gitarrenkabel kann man problemlos auch für Keyboards etc. verwenden - aber längst nicht jedes x-beliebige Klinkenkabel auch für Gitarren.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 11. Dezember 2015 um 00:52

    IDN: Militär in Kampfanzug und mit scharfen Maschinenpistolen in belgischen und französischen Liveclubs. Auch wenn die sehr nett sind, und auch wenn's dafür z. Zt. sicherlich triftige (und todtraurige) Gründe geben mag - ein wirkliches Mehr an Sicherheitsgefühl mag da trotzdem nicht so recht aufkommen.
    Bleibt leider nichts weiter übrig, als auf bessere Zeiten zu hoffen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Nearfills o.ä.

    • billbo
    • 8. Dezember 2015 um 23:55
    Zitat

    ... dass bei einer Bühnenhöhe von 1,2m der meiste Schall von den ersten 2-3 Reihen Leute absorbiert wird und die dahinter nicht mehr viel vom Nearfill mitbekommen.

    Klar - aber genau diese Leute willst du mit Nearfills ja in erster Linie erreichen.

    Zitat

    ... aber jedes mal, wenn jemand davor steht und sein Bein den Hochtöner blockiert, ändert sich der Sound massiv.

    Auch klar - aber der erhobene Arm des Vordermannes nervt im Zweifel genau so. Und bei Nearfills L und R nervt (außer für den Einen, der genau in der Mitte steht) zusätzlich noch, dass Hörsinn und Sehsinn in Sachen Richtungserkennung völlig entgegengesetzte Signale erhalten.
    Beide Abschattungseffekte werden im Übrigen bereits dadurch erheblich abgemildert, dass die Entfernung zwischen Lautsprecher (= Riservorderkante) und Zuhörern in der Praxis ja immerhin 3-4m o. ä. beträgt.
    In der Praxis funktioniert das (und zwar ohne Rückkopplungsprobleme; die Dinger müssen ja nicht laut sein und knapp überm Boden lediglich Mitten und Höhen wiedergeben) in vielen Situationen wunderbar - einfach mal ausprobieren, kost' ja nix.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mischen mit und für Gehörschutz?

    • billbo
    • 8. Dezember 2015 um 22:27
    Zitat

    da ja bekannterweise viele Mischer die Höhen nicht unter Kontrolle kriegen,

    So, so :roll:
    Ich verrate dir mal was: in sehr, sehr vielen Venues hängt die Beschallung (aus unterschiedlichen Gründen) schlicht zu niedrig. Der selbe Mix, der für den Dünnen Langen im Publikum dort grell und spitz klingt, bedeutet für das kleine Mädel zwei Reihen hinter ihm 'ich hab' nur dumpfes Dröhnen gehört'. Als Mischer kannst du daran praktisch kaum etwas ändern - außer deinen Mix so zu gestalten, dass die höchsten Obertöne darin möglichst unbedeutend sind. Dazu bedarf es hochauflösender Lautsprecher vor allem im Mittenbereich. Eine Spezies, die im Kilowatt- und Kilohertzwahn- Zeitalter praktisch ausgestorben ist.

    Zitat

    Selbst weiter hinten kann ich mir nicht vorstellen, dass das 99db(A) im Mittel waren,

    Schalldruck und Lautheitsempfinden sind zwei höchst unterschiedliche Dinge. Gerade in Hallen wie der hier erwähnten kann man das immer wieder sehr anschaulich erleben.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mischen mit und für Gehörschutz?

    • billbo
    • 8. Dezember 2015 um 18:20
    Zitat

    Ich bezahle doch kein Geld für eine Veranstaltung, bei der ich mir die Ohren zustopfen muß, damit mein Gehör nicht beschädigt wird.

    Du vielleicht nicht. Aber in Zeiten von 99dBA/LEQ gibt es zumindest bei Konzerten der härteren Gangart mittlerweile regelmäßig Leute, die "lauter! Lauter!" brüllen oder sich am FOH beschweren "Alter, was soll das - da hätt' ich mir ja auch gleich die CD kaufen können". Der tiefere Sinn sei dahingestellt - man kann's nun mal nicht jedem recht machen.
    Und zumindest als örtlicher Monitorer benutze ich regelmäßig Gehörschutz. Oder einen schicken gekapselten Kopfhörer, das kommt irgendwie konstruktiver rüber. Hängt zumeist sehr davon ab, wie heftig der Drummer auf Snare und Becken eindrischt; der Rest ergibt sich dann normalerweise leider von selbst.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Linear 5 LTS

    • billbo
    • 8. Dezember 2015 um 17:14

    Hintereinander vielleicht? Das Horn der hinteren könnte man ja vorsichtshalber zustopfen... 8)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mehrquellen-Beschallung

    • billbo
    • 8. Dezember 2015 um 17:07

    Natürlich hätte es 'Interferenzinferno' heißen müssen :oops: .
    Hier wird einem aber auch wirklich gar nichts verziehen! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Nearfills o.ä.

    • billbo
    • 8. Dezember 2015 um 16:30

    Benutzt ihr einen Drumriser?
    Bei nicht all zu großer Bühnentiefe einfach ein breit abstrahlendes Linearrayelement mittlerer Größenordnung drunter legen - feddisch.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Soundcraft iPad ViSi Remote

    • billbo
    • 8. Dezember 2015 um 16:24

    Letztere sind mittlerweile doch sicherlich längst wegoxydiert. :D

  • Digico S21

    • billbo
    • 8. Dezember 2015 um 14:45

    Roger ist heute mein Gast; habe ihm gerade schon 'L' und 'R' übergeben (jaja, manche Arbeitstage haben es halt in sich... :roll: ). So übermäßig gestresst wirkt er aber auch gar nicht - ich sach' mal Bescheid, dass er hier gebraucht wird.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mischen mit und für Gehörschutz?

    • billbo
    • 8. Dezember 2015 um 13:55

    Wie schon das eine oder andere Mal hier angemerkt: sofern man sich das erlauben kann - einfach bei laufender Show mal für ein paar Minuten raus an die frische Luft oder auf's stille :D Örtchen. Und anschließend wieder zurück ans Pult. Der Erkenntnisgewinn darüber, was man seinem Publikum bzw. auch sich selbst da eigentlich antut, kann dann mitunter ziemlich beeindruckend sein.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Veranstaltungs- und Discothekenbranche in der Rezession...

    • billbo
    • 7. Dezember 2015 um 17:55

    Bin zwar doppelt so alt (von wegen Hüfte und so :D ). Aber: genau so isses!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Gesetzesentwurf “gegen den Missbrauch von Werkverträgen”

    • billbo
    • 6. Dezember 2015 um 13:08

    Weil sie eben etwas speziell ist. Wer seriös oder professionell sein möchte wird besser Lebensversicherer, Bankster, Waffenhersteller oder Motorsoftwareoptimierer.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo
    (der sich das nach dem gestrigen erlebnisreichen Tag mit einer seriösen :| Fachfirma für VT leider nicht verkneifen kann)

  • Veranstaltungs- und Discothekenbranche in der Rezession...

    • billbo
    • 4. Dezember 2015 um 19:18
    Zitat

    ... Eine Woche später wird ein 2h Set House&Electro für einen Act übernommen der ausgefallen ist. Diese multifunktionale musikalische Ausrichtung findet man beim Nachwuchs nicht mehr (trotz youtube).

    Gerade dann müsste dein Geschäft als 'Universeller' also doch boomen - es sei denn, du schätzt (bzw. deine Kunden schätzen) die Bedeutung dessen nicht richtig ein?

    Zitat

    Allerdings war es bisher immer so, dass sich Phänomene wie bei uns auf dem Land in einem zeitlichen Versatz auch in den ballungsreicheren Gebieten bemerkbar gemacht haben.

    Glaub' ich eher nicht. Als vorwiegend Livemensch kenne ich die Club- und Partyszene nur insoweit ein bisschen, als solche Lokalitäten eben auch regelmäßig als Spielstätten im Tourkalender auftauchen. Und aus der Sicht des Livetonlers ist es genau anders herum: erst funktioniert eine Sparte/ ein Act/ eine Band in den 'A- Städten' (also vielleicht Berlin/ Hamburg/ Köln/ München). Wenn das Thema dort fast schon wieder durch ist kommen die B und C Städte; und wenn selbst da keiner mehr kommt geht's eben hinaus in die Dörfer und Schützenzelte. Dort verkaufen z. B. selbst heute noch Stretchbuxenmetalkapellen gut, die in den angesagten Großstadtspielstätten schon seit vielen Jahren keine 100 Leute mehr ziehen.
    Das läuft im Prinzip schon so, seit ich denken kann, und zwar völlig unabhängig davon, welche 'Szene' gerade angesagt ist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Veranstaltungs- und Discothekenbranche in der Rezession...

    • billbo
    • 3. Dezember 2015 um 23:55

    Hurra, endlich ein neuer Jammerthread :D . War eigentlich mal wieder überfällig. Ein paar Gedanken dazu:

    1.) Was gibt es (abgesehen vielleicht während der kurzen Balz- und Brunft- Lebensphase) für einen erwachsenen Menschen auf Dauer öderes, als jedes WE seine Abende in einer klebrigen, müffelnden, lärmigen Großraumdisse zu verbringen und sich dort von Wegwerfmucke und Jägermeister-Cola zudröhnen zu lassen? Hab' ich noch nie wirklich verstanden - wenn ich da nicht aus beruflichen Gründen hin und wieder mal am Start sein müsste, bekämen mich dort keine zehn Pferde rein.

    2.) Das Phänomen ist nicht neu. Varietetheatersterben, Kneipensterben, Diskosterben, Festivalsterben - du beschreibst nichts anderes als das Wesen und die immanente Paradoxie dessen, was wir heutzutage 'Eventbranche' nennen. Das war auch schon so, als es dieses Wort noch gar nicht gab.
    Das, was ein Event zum Event macht, ist seine Einmaligkeit. Jeder Versuch, Einmaligkeit zu institutionalisieren, muss und wird früher oder später unweigerlich scheitern; das besagt schon das Wort selbst.
    Schon vor Jahrzehnten lief das im Extremfall so: 1. WE - "Grand Opening". Viel Tamtam, Stretchlimo vor dem Eingang, GoGos auf der Bühne, rappelvolle Bude. 2. WE - ganz okay; alle die zur Eröffnung nicht mehr reingekommen sind, kommen halt jetzt. 3. WE - so lala, schwarze Null. 4. WE - 'Mottoparty'. Im 2. Monat die ersten roten Zahlen. Nach 3 Monaten dann Ende Gelände (Schließung, Umfirmierung, Geschäftsführerwechsel, 'Konzeptionelle Neuausrichtung' :D , was auch immer).
    Derartige Beispiele gibt es viele - Gegenbeispiele von über Jahrzehnte erfolgreich operierenden und engagiert arbeitenden Läden aber zum Glück auch.

    3.) Auch wenn deine Webseite (abgesehen von ein paar Rechtschreibfehlern und inhaltlich/ konzeptionell der m. E. überbetonten technischen Seite) sehr ansehnlich gemacht ist: welches Alleinstellungsmerkmal besitzt deine Dienstleistung (Playbacks abspielen/ sorry, mehr ist es nun mal zunächst nicht) gegenüber der aller anderen 10.000 Playbackabspieler mit bunten Lampen, die das auch gerne machen würden; notfalls auch gratis? Und wie vermittelst du das deiner potentiellen Kundschaft? Anders als in der handwerklich/ technisch weitaus anspruchsvolleren Livemusiksparte braucht es dafür ja nicht mal einen reichen Papi; und unternehmerisches Schaffen in einem Betätigungsfeld ohne jegliche Eintrittsbarrieren ist seit je her ein nur schwer kalkulierbares und ausgesprochen risikoreiches Unterfangen.

    4.) Es gibt nach meinen Beobachtungen branchenweit recht viele gefragte und sehr anständig verdienende Leute, zumindest gefühlt sogar mehr als je zuvor. Als fähig bekannte FOHler/ Monitorer/ Backliner/ Lichtler/ Produktionsleiter/ Rigger, usw. können sich zumindest zeitweise ihre Jobs praktisch nach Belieben aussuchen. Eine generelle Krise vermag ich da im Moment nicht zu erkennen - zumindest nicht unter denen, die in erster Linie von ihrem Können leben und eher weniger von ihrem Inventar.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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