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Beiträge von billbo

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 26. Oktober 2015 um 20:20
    Zitat

    Du meinst sowas?

    Das ist Turbo Flashlight o.ä. - und bzgl. der Flächenstrahler-/ Hornanmerkung jetzt nicht das ultimativ perfekte Beispiel :D.
    Mal sehen, wann so was mal wieder auf Tour auftaucht; jede Mode geht irgendwann unweigerlich auch zu Ende. Offenbar gibt's hier und da tatsächlich Leute, die schon mal dran arbeiten:
    http://formidableaudio.com/flashlight-reb…furb-in-detail/

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 26. Oktober 2015 um 14:42
    Zitat

    1.) Das hatten wir doch "neulich" schon mal: viewtopic.php?f=35&t=12631

    Und welche Form von geballter Sachkunde sich hinter derartigen Fragen verbirgt zeigt eindrucksvoll der vorletzte Beitrag von 'neulich'. Ich fürchte, wir sind da 12 Jahre später diesbezüglich nicht einen einzigen kleinen Schritt weiter. :lol:

    Wer die Zusammenhänge rund um 'brauchbare Dimensionierung'/ Leistungsbedarf/ Schalldruckverteilung/ etc. verstehen will, braucht (neben eher trivialem Wissen über Wirkungsgrad und zweckmäßige Positionierung, klar) vor allem ein Grundverständnis für die prinzipiellen Unterschiede zwischen Punktstrahler, Linienstrahler und Flächenstrahler. Und dafür, dass wir es bei praktisch allen tatsächlich vorkommenden geclusterten Lautsprechersystemen mit einem frequenzabhängigen Mix aus allen dreien zu tun haben.
    Die Frage 'Horn oder nicht Horn' hat damit dagegen eigentlich gar nichts zu tun. Ein Horn ist primär ja lediglich ein akustischer Anpassungsübertrager für die (häufig viel zu) kleine aktiv strahlende Fläche. Ist diese bezogen auf die abzustrahlende Frequenz groß genug, braucht es auch kein Horn mehr.
    2x 36 Clair S4 (o.ä.) sind/ waren imstande, solche Zusammenhänge recht eindrucksvoll zu demonstrieren. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 22. Oktober 2015 um 14:13

    USB 2.0 ist spezifiziert mit 5V/ 500mA. Du musst bzgl. RMS- Ausgangsleistung also noch einmal von vorne rechnen. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 22. Oktober 2015 um 12:19

    Vor einigen Tagen habe ich so ein aktives mini- 'Soundbar' für den PC- Bildschirm gekauft. Das wird über USB gespeist und hat gem. Herstellerangabe: "P.M.P.O – 1200 Watt." :D
    Mit vier Stück davon als Vierpunktbeschallung bin ich dann für 500 Pax und 'normale Zeltdisco' also locker auf der sicheren Seite. Richtig?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • wie man auf Festival zügig zu einem guten Ergebnis kommt...

    • billbo
    • 22. Oktober 2015 um 11:43

    Sehr schön geschrieben, incl. einiger echter 'Kernlehrsätze':

    Zitat

    The goal is to get the sound you want with the least amount of EQ possible.

    Und, natürlich:

    Zitat

    Know the relationship between those gain knobs as if they’re the directions to the catering tent.

    :D

    Im Prinzip das, was ich gerne 'Mixing by numbers'/ 'Malen nach Zahlen' nenne. Wenn man die Zusammenhänge begreift und an der Quelle für einigermaßen konsistente Grundvoraussetzungen sorgt, kann man damit bereits im Vorfeld sehr viel erreichen, noch bevor man überhaupt einen Ton gehört hat. Ob's dann gleich zu einem "stellar mix" reicht sei zwar mal dahingestellt – aber größtmögliche Schadensvermeidung ist ja auch schon mal ein hehres Ziel. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 21. Oktober 2015 um 21:53
    Zitat

    Bisher musste ich nur ein mal eine Gesamt-Ausgangsleistung ermitteln und zwar für eine Pressemitteilung der Produktion.

    :D Sehr schön. Und selbst da muss man aufpassen, ob's eher für die Greenpeace- Homepage oder für einen Bericht in der RWE- Hauspostille passen soll.

    In den 70ern gab's hier bei uns in der Gegend mal einen (u.a.) Beschaller von dem böse Zungen sagten, er würde seine PAs nach Kubikmetern vermieten. Und wer heute noch seine Beschallungsdienstleistungen nach Wattangaben vermarkten muss macht definitiv etwas falsch. Das ist eher was für den Schulhof oder Car- Audio.

    Letzteres bringt mich auf eine Idee: gibt’s eigentlich schon eine Software, mit deren Hilfe sich bei Bedarf (Erstellung des Produktdatenblattes/ Leistungsermittlung auf der Pressekonferenz/ neugierige Fragen interessierter Passanten oder Lokalredakteure) automatisch hohe Wattzahlen vortäuschen lassen?
    Synergien nutzen!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 21. Oktober 2015 um 17:19

    Wenn's unbedingt 'ne einfache Zahl sein soll - gebt doch einfach die akustische Leistung der Radauschachteln an.
    Das spart auch jede Menge Nullen. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • die kompakten Dynamischen, eine Bestandsaufnahme

    • billbo
    • 21. Oktober 2015 um 17:12

    Zum EV PL35 kann ich was beisteuern. Habe mir einen Satz zugelegt – aus Neugier und wg. des Preises. Und weil mein Drummer die 'cool' findet :D .
    Positiv: lassen sich wirklich stabil und millimetergenau in sinnvollem Winkel direkt über dem Fell positionieren. Zusammen mit der sehr starken Seit- und Rückwärtsdämpfung verspricht das entspannte/ unkritische Keyfilter- Einstellerei bei dem ja leider oft notwendigen Unterfangen, dem Tom mittels Gate eine definierte Hüllkurve zu geben.
    Neutral: die Halterung. Das Ding sitzt, zumindest im Neuzustand, tatsächlich extrem fest. So fest, dass ich es kaum über den Spannreifen gewürgt kriege; auch aus Angst, das Teil dabei einfach zu zerstören. Nach fest kommt bekanntlich ab.
    Auf Tour werd' ich deshalb vorsichtshalber noch einen Satz alter 604- Halter (die gebogenen, mit denen sich kein 604 je sinnvoll platzieren ließ) mitnehmen; mit diesem Mikro macht das Ding tatsächlich Sinn.
    Negativ: die von Guma angesprochene ausgeprägte Resonanz. Die übrigens keine Gehäuseresonanz ist, sondern die Kapsel (ein simples Plastikdings/ geschätzter Herstellungspreis < 1 Euro) selbst betrifft. So übel kenne das tatsächlich von kaum einem anderen Mikro. Noch dazu liegt die bei ca. 200Hz, also einem Vielfachen der Netzfrequenz – wenn das Teil auf einem Tisch liegt, auf dem auch eine eingeschaltete Lötstation steht, reicht das schon für einen schönen Tongenerator. Der Einbau ins Gehäuse über 2 Gummilager ist dagegen ganz ordentlich gelöst.
    Manchmal geht bei mir noch der jugendliche Basteltrieb durch – ich hab das Ding ausgebaut und auf alle nur denkbare Weise mechanisch zu bedämpfen versucht – nix zu machen.
    Merklich abmildern/ entschärfen lässt sich das Phänomen lediglich (Anhänger der reinen Lehre bitte nicht weiterlesen), indem man in den Korb vorne eine dicke Scheibe aus stabilem Akustikschaumstoff legt, der dann in aufgeschraubtem Zustand von vorne mechanisch gegen die Kapsel drückt und ihr damit eine Art 3. Lagerung verschafft. Ansonsten stelle ich damit akustisch im 1:1 Vergleich keinen Unterschied fest – also bleibt's erst mal so. :lol:

    Fazit: als Mikrofon in klassischem Sinne kann man das Teil eigentlich guten Gewissens kaum bezeichnen. Als Tonabnehmer für Toms in lauter U- Musik – Umgebung funktioniert's aber ganz ordentlich.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • monitorrack mit split einrichten

    • billbo
    • 20. Oktober 2015 um 14:10

    Hatten wir das vor ein paar Wochen (Monaten?) nicht ausführlich in 2 ähnlichen parallel laufenden Threads? Okay, Kurzzusammenfassung:

    1.) Galvanische Trennung über einfache Trafos oder gar aktive Splitter ist für deine Anwendung im besten Fall überflüssig, u.U. (ungeschirmte Übertrager in beengtem Rackeinbau) gibt’s damit sogar Zusatzprobleme.
    2.) Du brauchst eine Rackeinbau- Stagebox mit min. 2 Multipinabgängen. Z.B. 64- pol. Harting, oder etwas Entsprechendes aus dem HiCon-/ Socapex- System. Eine Auflösung auf XLR, die fest zum Monitorpult verdrahtet im Rack verbleiben kann. Eine Auflösung auf XLR, welche vor Ort dann in die Hausinstallation gesteckt wird. Ein weiterer Abgang nebst Auflösung (als Spare/ ggfs. Erweiterung/ für unvorhergesehene Anwendungen) schadet nicht.
    3.) Ein solches Rack steht zweckmäßiger Weise dort, wo die meisten Mikrofonkanäle anfallen und alle Musiker Zugang haben – also z.B. in der Mitte der Bühne auf oder neben dem Drumriser. Um auch bei ungünstig installierten Hausstageboxen keine Probleme zu bekommen sollte daher die Verlängerung für Auflösung 2 ca. 15m lang sein. Je nach Geschmack und Bühnenaufbau dazu noch 1-2 8er Substageboxen auf XLR. Fertig.
    4.) Da die ganze Sache von zentraler Bedeutung fürs technische Bandbühnensetup ist (wenn es heißt 'wir machen das selbst' gibt’s damit im Erstfall keinen Örtlichen dem man's in die Schuhe schieben kann, falls was nicht funktioniert), ist in Sachen Qualität das Beste hier gerade mal gut genug. Der Aufwand für Erstellung/ Anschaffung einer wirklich hochwertigen, praxisgerechten, langlebigen, gut handelbaren, professionellen Lösung in dieser noch sehr überschaubaren Größenordnung übertrifft den für das angeschlossene Mischpult schnell mit Leichtigkeit!
    Demgegenüber sind Sonderangebote vom Mukker- Internetdiscounter her echte Garanten für jede Menge zukünftigen Ärger.
    5.) Ein paar Details, die eine dauerhaft zuverlässig funktionierende Lösung kennzeichnen:
    Keine Printmontage von Steckverbindern! Stattdessen klassische, flexible Kabelbaumverdrahtung.
    Keine Plastikbuchsen verwenden! Ausschließlich originale Metallversionen mit Lötfahnenanschluss.
    Keine Alu- Blindnieten verwenden! Wenn Blindnieten, dann Stahl/ Stahl. Besser noch: Schrauben. Nebst Schraubensicherung, versteht sich.
    Keine Crimpverbindungen im Klein(st)signalbereich! Immer (auch) löten.
    XLR- Blenden immer so einbauen, dass keine Entriegelungshebel überstehen können.
    Verwendung überdimensionierter/ idiotensicherer Zugentlastungen.
    Beschriftungen, die auch ohne Brille auf dunklen Bühnen mit einem Blick fehlerfrei zu erkennen/ zuzuordnen sind.
    (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

    Eigentlich ist die Sache ganz klar. Jetzt brauchst du's nur noch zu bauen/ bauen zu lassen. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • monitorrack mit split einrichten

    • billbo
    • 15. Oktober 2015 um 23:25

    Hmm. Denkfehler?

    Mit der Phantomspeisung hat das potentialfreie Anschließen eines von 2 Pulten (also Auftrennen der Masse an einer Multicoreseite) erst mal nichts zu tun. Das macht man ja zwecks Vermeidung von doppelter Masseführung und der Gefahr sich daraus u. U. ergebender Brummschleifen.
    Auch bei einer solchen Anschlussart können nach wie vor wahlweise beide Pulte die Phantomspeisung liefern! Denn das zweite ist ja nicht wirklich massefrei (es sei denn, es hängt an einem technisch komplett anderen Netz, z.B. galvanisch getrennt mittels Netztrenntrafo), sondern der Bezugspunkt für "seine" 48V ist – so lange beide, über welche Umwege auch immer, letztlich am selben Zentralerder hängen - der selbe wie der von Pult 1.
    Bzgl. doppelter Phantomspeisung würde mir nur ein (vermutlich eher theoretisches) Problem einfallen: Phantomspeisung bedeutet Leistungsanpassung. Die tatsächlich am Verbraucher anliegende Versorgungsspannung ergibt sich aus dem Verhältnis von Innenwiderstand der Quelle zu Gleichstromeingangswiderstand des Verbrauchers. Genau deshalb ist der absolute Wert der beiden Einkoppelwiderstände (2 gleichspannungsmäßig betrachtet parallele 6k8) auch eindeutig vorgegeben; was der Verbraucher am anderen Ende damit dann genau anstellt obliegt hingegen der Kreativität seines Konstrukteurs. Halbiert man diesen Innenwiderstand (z. B. durch Parallelschalten einer 2. Phantomspeisung), halbiert man damit die Impedanz des Mini- 'Gleichstromnetzes', und am Verbraucher liegt eine höhere Versorgungsgleichspannung an als vom Konstrukteur vorgesehen.
    In der Praxis scheint es so kritisch allerdings nicht zu sein – mir ist jedenfalls kein einziger Fall bekannt, in dem ein Mikro/ DI- Box/ Optogate/ usw. je wegen versehentlicher Doppelversorgung Schaden genommen hätte.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • monitorrack mit split einrichten

    • billbo
    • 15. Oktober 2015 um 13:41
    Zitat von &quot;wora&quot;


    das sehe ich nicht als luxus, sondern als "must have" an ;)

    Das hab ich (vor ca. 20 Jahren) auch mal gedacht - und 24 Stck. hochwertige 32- Kanal- Multipinauflösungen auf XLR gebaut. Jede einzelne davon brav incl. über Bananenbrücke bei Bedarf auftrennbarer Masseverbindung.
    Gebraucht habe ich diese Trennung meines Wissens nicht ein einziges Mal... :? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Angebot erhalten - Kalkulation ok?

    • billbo
    • 15. Oktober 2015 um 11:12
    Zitat

    Wir sind einfach in der falschen Branche ;-).

    Zweifelsohne.

    Zitat

    manomann. zwei Seiten Diskussion.
    Wo liegt das Problem?

    Richtig. Wo liegt das Problem?
    Immerhin an die 1000 Zugriffe bisher. Unterstellen wir bei mindestens 50% davon ein wie auch immer geartet dahinterstehendes professionelles Interesse. Wie anders als durch solche Diskussionen möchtest du in einer 'Selfmadebranche' wie unserer zu einem Nachdenken über die Notwendigkeit betriebswirtschaftlich realistischer Denk- und Handelweisen anregen?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Angebot erhalten - Kalkulation ok?

    • billbo
    • 14. Oktober 2015 um 00:11

    Noch etwas, was mir zu dieser Art von Stundengeschacher einfällt: nach wie vor wird in unserer Branche in starkem Maße mit Freelancern gearbeitet. Zwar verfügen viele typische kleine VT- Buden neben der halbtags mitarbeitenden Ehefrau mittlerweile über einen weiteren Universalfestangestellten (früher hieß der mal 'Der Geselle'), sowie ein bis zwei vergleichsweise günstig schaffende Azubis (plan deine Veranstaltung bloß nicht an einem Berufsschultag :shock: ) - trotzdem werden ganz viele Baustellen von freiem Tagespersonal betreut/ abgearbeitet.
    Und wenn ich einen als fähig und zuverlässig bekannten Freelancer frage ob er sich vorstellen kann, übernächsten Monat mal - weil kleine Nummer - einen Tag für halbes Geld zur Verfügung zu stehen, dann wird er mich (selbst hier im Ruhrgebiet) ungläubig- irritiert anlächeln und antworten "na klar kann ich mir das vorstellen – ruf' mich doch einen halben Tag vorher noch mal an; dann sag' ich dir, ob ich's mache". :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Angebot erhalten - Kalkulation ok?

    • billbo
    • 13. Oktober 2015 um 15:12
    Zitat

    Sprich; was mache ich mit dem angefangen Tag bzw. in unserem Faslle auch Abend. :wink:

    Ach so - ich glaub' jetzt verstehe ich, wie deine Lösung aussieht.

    19:00 – Einlass im improvisierten Foyer der Halle. Im Lager des VT- Dienstleisters derweil Treffen zur Einsatzbesprechung.
    20:00 – Begrüßung durch den Firmenchef/ Abteilungsleiter (das geht auch mal ohne Mikro) und Buffeteröffnung. VT- Team belädt Sprinter.
    21:00 – Hauptgang. Hallentor geht auf, Crew und Künstler beginnen mit dem Blitzaufbau. Wech da! Wo gehobelt wird fallen Späne...
    22:00 – Dessert alle, 2. Fass Bier auch. Soundcheck. Time is money; keine Extrawürste auf der Bühne da oben, bitte!
    22:15 – Showtime!
    23:00 – Feierabend, Putzlicht, Abriss. So was kann tatsächlich SEHR schnell gehen (dann allerdings ohne Gewähr für die Abendgarderobe der anwesenden Damen).
    00:00 – Endgültig Feierabend, diesmal auch im Lager der VTler.
    Und schon sind wir bei nur noch 15 Std. Mal, sagen wir, 40 Euro – passt doch! :D

    Du machst nicht so oft 'Gala/ Industrie', ne? Macht nix - ich auch nicht. Aber so ungefähr stelle ich mir das vor, wenn so was denn mal etwas budgetorientierter ablaufen soll. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Angebot erhalten - Kalkulation ok?

    • billbo
    • 13. Oktober 2015 um 12:31

    @ GastAndy: rechne einfach mal, dass mit diesem Auftrag incl. allem Drum und Dran (also mit Kalkulation, Angebotserstellung, Disposition, Vorbereitung im Lager, Laden, Transport, Aufbau, technischer Veranstaltungsbetreuung, Abbau, Laden, Rücktransport, Ausladen, Nachbereitung, Rechnungserstellung) 3 Leutchen jeweils ca. 8 Stunden beschäftigt sind. Egal ob die dann gerade bei dir Kisten schieben, Kabel verlegen, hinterm Mischpult sitzen oder am Buffet stehen – sie sind für diese Veranstaltung im Einsatz und können in der Zeit keinen anderen Job machen.
    Du schreibst von einer Firmenfeier. Egal, was das für eine Firma ist und was du dort für eine Funktion hast: nimm einfach den durchschnittlichen Servicedienstleister-/ Facharbeiter-/ Berater-/ Handwerker-/ usw. Stundensatz, den ihr eurer Kundschaft in Rechnung stellt, mal 25 (eine Stunde für den Chef :wink: ) – und schon verfügst du über einen realistischen Personalkostenüberschlag.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • verschwinden die FOH Plätze so langsam?

    • billbo
    • 12. Oktober 2015 um 15:36

    Offenbar gibt’s da aber – wie so oft – tatsächlich ziemlich unterschiedliche Erfahrungswelten; es hängt ganz offensichtlich ganz stark davon ab, für wen und in welcher Szene man für gewöhnlich arbeitet. Wenn ich die letzten paar hundert Konzert-/ Mischereignisse innerlich Revue passieren lasse kann ich mich an so gut wie keine Situation erinnern, in der ich die angebotene FOH- Position als unangemessen empfunden hätte. Von der einen oder anderen Festinstallation (Club), wo die Dinge seit gefühlt Jahrzehnten so sind wie sie eben sind, vielleicht mal abgesehen.
    Dagegen kommt es tatsächlich hin und wieder mal vor, dass ich von mir aus den FOH an eine 'ungünstigere' Stelle verlegen lasse, sofern dies bei Get In noch problemlos möglich ist. :oops:
    Beispiel 1: 1000er oder 1500er Halle, Rockkonzert, FOH ist mittig, prachtvoll und erhaben gerade mal 12m vor der Bühne installiert (macht der typische lokale Beschaller offenbar ganz gerne wenn er Befürchtungen hat, dass der Gasttech ihm ansonsten seine schöne PA kaputt mischen könnte). Dann ist mein erster Gang der zum TM / VA, zwecks Abfrage der VVKs- Zahlen. Und mein zweiter dann oft der zum örtlichen Tonler, zwecks Verlegung des FOH um min. 10- 15m weiter nach hinten. Erstens weil die Mehrzahl der Ticketkäufer vielleicht doch lieber einen guten Blick auf die Bühne statt auf den FOH haben möchte, zweitens weil ich kein gesteigertes Bedürfniss verspüre, auf Teufel komm raus an der lautest möglichen Stelle mischen zu müssen – ich kann das auch ganz gut ein paar Meter weiter hinten erledigen.
    Beispiel 2: Kleinkunsttour, bestuhlt, beengter, ausverkaufter 200er oder 300er Kulturladen. Mitten drin, an allerbester Zuschauerposition, 10- 12 Plätze verschenkt für die Bandtechnik ("Der Mischer der letzten Band wollte das unbedingt so haben..."). Weiter hinten an der Seite eine ungenutzte Nische neben dem Eingang mit akzeptabler Sicht zur Bühne ... hmm ... "pass auf, stell du da vorne mal noch ein paar Stühle auf; ich mach das dann von da hinten aus" (denn ich habe das Programm schon einige hundert Male gehört und kann auch von dort aus zielsicher genug beurteilen, was tonmäßig zu tun ist. Und der Mischer der nächsten Band ist mir dabei, ganz ehrlich gesagt, einigermaßen egal). Und den Lichtler packen wir einfach in die Nische auf der gegenüberliegenden Seite :D .
    Wenn dann der VA noch einen Teil des so zusätzlich ermöglichten AK- Erlöses in das Restaurant nach der Show investiert ist allen Beteiligten eigentlich bestens geholfen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 9. Oktober 2015 um 22:18

    IDN: zu einem Festival in einer spanischen Stierkampfarena auf Drängen des VA extra einen Tag früher als geplant anzureisen, um am Vorabend noch einen Soundcheck zu machen. Und dort dann um 21:00 festzustellen dass der VA übersehen hat, dass man dafür auch eine Backline braucht. Die kommt morgen früh. Pünktlich, dessen sind wir uns schon jetzt ganz sicher. :D
    Nobody's perfect.

    Immerhin übernimmt VA den Deckel im Hotelrestaurant - nun denn.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Die Neue von Allen&Heath

    • billbo
    • 9. Oktober 2015 um 18:25

    Richtig. Und wenn ich weiter oben mal geschrieben habe dass ich gespannt bin, dann meine ich das auch so.
    So wenig ich mich - aus unterschiedlichen Gründen - je für iLive (insbesondere -T) erwärmen konnte, so interessant finde ich rauszufinden, was man bei A&H denn als nächsten Schritt in petto hat. Eigentlich ja übernächsten; bei GLD war mein subjektiver 'Gesamteindruck auf den ersten Blick' schon ein ganz anderer; und die Welt dreht sich weiter. Wird früher oder später wohl doch mal auf einen gepflegten Industriekaffeemaschinentest (kleiner Insider) in Peters Lager hinauslaufen.

    Was mir nur gelegentlich immer wieder mal auf den Zeiger geht: da werden in schier endlosen Diskussionen legendäre Britische Preamps, luftige Summierungen mittels Fließkommata, unschlagbare Variabilität durch frei konfigurierbare modulare Konzepte, usw. usw. strapaziert - und in Wahrheit meinen alle nur 'supi, vielleicht ja doch mal 'ne Kiste die so billig ist, dass ich auch endlich mitspielen darf'.
    Aber deswegen heißt es ja wohl auch Showbusiness. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo
    (der sich trotzdem auf die spanische Stierkampfarena gleich mit PM5 und 'Oktoberfest' drin freut... :D )

  • Die Neue von Allen&Heath

    • billbo
    • 8. Oktober 2015 um 23:38

    Sehe ich ziemlich genau so, und ist auch kein besonders neues Phänomen.
    - XL200: war die 'Billig– XL' in Platinenbauweise (Potis/ Anschlussbuchsen) und in Bezug auf Stückzahlen höchst erfolgreich. Und der zwischenzeitliche Rettungsanker für die Fa. Midas.
    - GL3/ GL4: waren (ziemlich miese/ darf ich aber hier nicht schreiben) Billigkopien (durchgehende/ starre Frontplatten) der damaligen Kanalzugmodulpulte (von Yammi, Midas, Soundcraft, TAC/ Amek, …). Und bildeten die Basis für den wirtschaftlichen Aufschwung von A&H.
    - M7: war/ ist der Brot- und Butter- Prototyp der Einfachkopie eines hochwertigen Digitalpultes. Billige Fader, spartanische Bedienfeldausstattung (PM5 hat 10 oder 100 mal mehr aktive Anzeigeelemente/ hab's nie genau gezählt). Und begründete den Status von Yammi als Quasi- Standard für Allerweltsdigitalpulte Marke 'Arbeitspferd'.
    - Ilive: haben Bodenanker/Wora sehr treffend beschrieben.
    - SAC: wäre vielleicht was draus geworden für die, die wirklich überhaupt kein Geld ausgeben können/wollen. Nette Nutzungsfrequenzkurve in den dazugehörigen Foren; schließlich mischen wir heutzutage 10x häufiger virtuell als 'in echt'. Wenn... tja, wenn nicht...
    - X32: … in dieser Beziehung aus dem Stand alles platt gemacht hätte.

    Sind wir preislich mittlerweile eigentlich ganz unten angelangt, oder geht da noch was? :D

    Aber eigentlich beschreibt Peter (Teddytaste) im Prinzip – und aus seiner Warte halt – ja auch ganz treffend eben genau dieses Phänomen:

    Zitat

    Alle Pulte mit denen ich rund 90+ Kanäle verwalten kann und mit ausreichend FXe/ DynEQs usw bearbeiten kann, inkl. der ganzen Ausspielwege lagen weit im Bereich den ich mir nicht leisten will.

    :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • X32 Fader Kalibrieren

    • billbo
    • 5. Oktober 2015 um 20:48

    Definiere 'selbständig machen'. Zappelt er rum? Steht er, wo er steht, und gibt beim Einschalten des Gerätes unschöne Geräusche von sich?
    Die Dinger sind Einwegware und kosten nicht viel. Wenn sie elektrisch defekt sind (fehlerhafte/ verschlissene Kontaktbahnen, lose Anschlussvernietungen, o. ä. - wegschmeißen, neue einbauen; Reparaturversuche zwecklos.
    Wenn einer stehen bleibt und ein ratterndes Geräusch von sich gibt kann es sein, dass der Zahnriemen von der Antriebswelle gerutscht ist, weil das Zahnrädchen nicht ordentlich bis zum Anschlag aufgesteckt war. Hatte ich mal bei einem; die anschließende Kontrolle (bot sich an, weil das Pult ja eh gerade zerlegt war) ergab, dass bei ca. ¾ aller Fader das Zahnrädchen nicht ordentlich aufgesteckt war ... :roll: ... viel Spaß!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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