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Beiträge von billbo

  • Was für Pulthersteller bleiben eigentlich noch übrig ?

    • billbo
    • 2. Juli 2015 um 15:22
    Zitat

    Mir ist es Lachs, wie der Hersteller das intern löst. …

    Das sehe ich genauso. Die wenigsten 'PA' Menschen dürften ein Pult für die Aufnahme von Mahler- Symphonien, Hörspielproduktionen oder den Direktschnitt von Modern Jazz- Einmalevents suchen. Die meisten brauchen vielseitige und störunanfällige Arbeitsgeräte für den (meist Unterhaltungsmusik o. ä.)- Beschallungsalltag.

    Als mischender Mensch muss ich dort in aller Regel in kürzest möglicher Zeit das bestmögliche Ergebnis herausholen – ob mir das gelingt, entscheidet neben meiner Tagesform in erster Linie der Umstand, in wie weit mir das Mischgerät dabei mittels intuitiv erfassbarer Bedienstruktur behilflich ist. Da gibt’s ein paar, da freue ich mich auf den Anfang des Konzertes. Und leider auch einige, da freue ich mich drauf, dass es endlich bald vorbei ist.
    Als Beschallungsanlagen vermietender/ betreibender Mensch möchte ich halbwegs ruhig schlafen können – selbst dann, wenn das 'neue' Mischgerät unterwegs Geld verdienen soll und ich dabei häufig keinen direkten Einfluss auf die Umstände oder das durchführende Personal habe. Da gibt's ein paar, mit denen gelingt das kontinuierlich recht zuverlässig. Auf potentielle Wackelkandidaten – Schlafstörungen hingegen kann ich deshalb gut und gerne verzichten.
    Und für beide Sichtweisen gilt: Features nützen nur dort etwas, wo Menschen sie auch praktisch nutzen können. Und Fließkommas nur dort, wo Menschen sie auch hören können.

    Trotz (oder gerade wegen?) explodierender Produktvielfalt: sooo viel Auswahl bleibt da unter wirtschaftlich- praktischen Gesichtspunkten tatsächlich nicht. Eigentlich auch nicht mehr als vor 25 oder 30 Jahren...

    Der 'reine Fankauf' bleibt von diesen Betrachtungen selbstverständlich ausdrücklich ausgenommen! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Yamaha LS9 16 Ch. Problem Inputs 1-8 Vollauschlag

    • billbo
    • 1. Juli 2015 um 13:13

    In neueren Gerätschaften (so auch bei LS9 etc.) werden stattdessen oft FFC – Leitungen verbaut; im Prinzip nichts anderes als flexible gedruckte Leiterplatten, deren verzinnte Leiterenden in passende Klemmkontakte gesteckt werden. Kennt man schon ewig lange etwa an Lasertastköpfen in CD- Playern. Vorteile: leichter, billiger, keine unverhältnismäßig stärkere mechanische Belastung der äußeren Leiter/ Verbindungen gegenüber den weiter innen liegenden. Nachteil: die Leiterbahnen können auch mal brechen; gerne an Stellen, an denen die Leitung zwecks Änderung der Himmelsrichtung 'gewendet' und dabei um 90° umgebogen wird. Sehen kann man das dann leider kaum.
    Wenn's so ist: verdächtige Leitung als Originalersatzteil bestellen (ist im wahrsten Sinne ein Pfennigartikel) und tauschen, dann sollte Ruhe sein.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Was für Pulthersteller bleiben eigentlich noch übrig ?

    • billbo
    • 30. Juni 2015 um 17:32

    Du zerstörst gerade mein Weltbild! :? :D

    Ja, die seligen Tage des 'On the fly - standalone Updates' eines M7 sind wohl leider vorbei. RJ45 sei Dank.

    Ich werde mich die Tage mal daran versuchen. Wobei ich mir diesbezüglich eigentlich schon länger angewöhnt habe, erst mal in Ruhe die ersten Bugfixes eines größeren Versionsupdates abzuwarten. Egal bei welchem Produkt. Wenn da bloß nicht immer die versprochenen neuen Gimmicks locken würden...
    Und selbstverständlich bleibt einem im ernsthaften Vermietgeschäft nach kurzer Karenzzeit eh keine Wahl. 'File nicht erkannt' ist für beide Seiten stets eine Situation mit maximalem Nervfaktor.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Was für Pulthersteller bleiben eigentlich noch übrig ?

    • billbo
    • 30. Juni 2015 um 14:59

    Dann will ich auch mal:

    Zitat

    ebenfalls vor jahren hatte ich mal eine M7 mit sehr zickigen fadern vor der nase.

    Jepp, ein ärgerlicher Dauerbrenner. Und immer in der besonders beanspruchten Centralogic – gemäß Murphy ist es beim Aufrufen eines GEQ dann stets der 3k15- Fader, welcher ungefragt und unvermittelt mal den oberen Anschlag testet.
    Hat m. E. zweierlei Gründe: zum Einen ist M7 mittlerweile so was wie die Schindmähre unter den Arbeitspferden und hat oft 10 mal mehr servicelose Einsätze auf dem Buckel als vergleichbare Mitbewerber. Zum Anderen werkeln dort die einfachen Alps 'N- Type' Motorfader. Die herstellerübergreifend in den teureren Serien meistenteils verbauten 'K'- Typen kosten das Fünffache und sind mit zehnfacher Zyklenfestigkeit spezifiziert. Und das macht sich früher oder später bemerkbar. Ein schönes Beispiel dafür, dass Softwaregimmicks ('Features') für die qualitative Beurteilung eines technischen Gegenstandes im Grunde genommen bedeutungslos sind.
    Andererseits ruft Yammi für einen komplett montierten 8er Ersatzfaderblock nicht mal 200 Euro auf – in meinen Augen klug investiertes Geld nach ein paar staubig- schwitzigen Einsatzjahren.

    Zitat

    Avid und Roland und andere spielen hierzulande nur eine sehr untergeordnete rolle, zumindest was die verleihszene ab einer gewissen grössenordnung angeht.

    Kann ich was Avid betrifft nicht nachvollziehen. 'Profile' ist hierzulande geradezu ein Festivalstandard und europaweit selbst in mittleren und kleineren Venues praktisch überall zu finden. Allerdings, wie Oton schon richtig anmerkt, kommen die Teile zusehends in die Jahre – und das nicht nur, was die Hardware betrifft. Der beharrlich starr im Inputkanalschema feststeckende rechte Faderblock nervt mitunter gehörig. Vor allem seit man weiß, dass das mit einfachen Mitteln auch seehr viel besser geht. :roll:

    Für mich ist es so: an das wohlige Gefühl, es hinter einem CL5 mit einem fertigen, vollständigen, weitgehend selbsterklärenden, ausgereiften Arbeitsgerät statt mit einer IT- Dauerbaustelle zu tun zu haben, kommt zur Zeit kein anderes neueres Produkt heran. Meine Prognose für die nächsten 10 Jahre daher:
    Yamaha (CL & QL) - ist/ wird das, was in den 90ern XL200 oder PM3500 waren. Quasi- Standard, Arbeitsalltag.
    Avid – wird seinen Platz behalten, sofern die fällige hardware- und softwareseitige Modernisierung gelingt.
    Soundcraft – Gefahr der Einbahnstraße (Guma hat das mal 'Fluch des festgelegten Oberflächendesigns' o.s.ä. genannt). Kann gutgehen, muss aber nicht.
    Midas Pro – wird entweder als persönliches Hobby- und Prestigeprojekt mit den Erträgen aus 'Massengüterproduktion' am Leben erhalten. Oder überlebt langfristig lediglich als Schriftzug.
    Digico – so was wie der MAC unter den PCs. Liebt man oder hasst man. Da auf Dauer verkaufte Stückzahlen entscheiden, Zukunft offen. (Apple ist heute zwar die teuerste Firma der Welt – war vor Jahren aber auch schon mal praktisch pleite).
    Roland – leidet (warum auch immer) am Muckermarktsyndrom. Gestern, heute, morgen. 'Ach, die bauen auch Mischpulte? Wusst' ich gar nicht...'
    A&H – da bin ich aus alten Zeiten vorbelastet ('wenn ich mir kein richtiges Pult leisten kann, dann wird's eben A&H...'). Okay für Stadtfeste und Schützenzelte, wo böse Fremdmischer nix zu melden haben :D. Ob und wie sich die Brand- Abstufung (Calrec > Digico > A&H ??) im gemeinsamen Mutterkonzern gestalten/ auswirken wird ist m. E. noch nicht geklärt.
    Den einen oder anderen teuren Exoten - wird es in Ministückzahlen nebenher immer (wieder) geben. Es gibt ja nach wie vor auch Ferraris, Maseratis, Lamborghinis – obwohl die sinnlos teuer, zickig, anfällig, unzuverlässig, und damit im Prinzip ziemlich überflüssig sind.
    Trotzdem schaut der Passatkombifahrer mit dem CL auf der Ladefläche manchmal mit einem Auge neidisch- verstohlen hinterher. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Throwback of the day: URPS!

    • billbo
    • 18. Juni 2015 um 20:13

    Die Resonanz eines mittelhart aufgehängten 15“ jener Zeit (K140 o. ä.) in knapp 30l geschlossenem Rückkammervolumen einer Martin115 liegt mit Sicherheit um die eine oder andere Oktave höher als das meiste, was aus einem 16er Stack solcher Kisten dann zu vernehmen war. Oder irre ich mich da?
    Falls nicht, liegen wir gar nicht so weit auseinander.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Schallpegel Leq messen in der Praxis

    • billbo
    • 18. Juni 2015 um 20:00
    Zitat

    hier liegt ein interessenskonflikt vor, den sicherlich auch die gerichte erkennen.

    Wie genau siehst du denn diesen Interessenskonflikt? Die 'Firma' möchte doch gewiss so leise wie möglich, damit das firmeneigene Material und die Ohren der Mitarbeiter so wenig wie möglich gestresst werden. Auch wenn hin und wieder der böse Fremdmischer u. U. etwas Anderes möchte.
    Sehe ich das richtig? :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Throwback of the day: URPS!

    • billbo
    • 18. Juni 2015 um 13:45

    Wenn ich's richtig verstehe geht’s hier also schlicht um nichts weiter als den guten alten Flächenstrahler, welcher denjenigen unter uns mit der Gnade der frühen Geburt noch aus Großkonzertereignissen der 70er Jahre in wohliger Erinnerung ist? 'Damals', als das Wort Budget im Zusammenhang mit so etwas in aller Regel noch auf verständnislose Blicke stieß?
    (Chemtrails waren mit den Propellermaschinen von damals dagegen noch eher problematisch in der Herstellung bzw. es gab schlicht zu wenige Saturn V; und selbsternannte Kalifen eine Horrorepisode aus finsterster Vergangenheit)

    Wenn ja: ist das hier http://proaudiosales.de/vintagePA.gif dann sozusagen ein Breitband- Hornurpshybrid?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Schlagzeug Summe welchen Kompressor

    • billbo
    • 14. Juni 2015 um 23:27

    Hm. Festival - X32 - keine Zeit - Rider - vorprogrammieren. Ganz ehrlich: wenn du sicher gehen willst - nimm einfach den, den du optisch am ansprechendsten findest. Und lass den Insert in der Subgruppe auf Bypass.

    Mit feundlichem Gruß
    BillBo

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • billbo
    • 14. Juni 2015 um 22:07
    Zitat

    ... ist schließlich schlecht für 's Image ... :D

    ... mitunter aber okay fürs Portemonaie. Würde ich nur für handverlesenes Klientel arbeiten, wär’ ich dünner... :roll:

    Zitat

    Nein ... ebenfalls ein Unterschied zum Gekugel. Es geht viel lauter auch wenn's nah bei den Lautsprechern ist.

    Zitat

    wobei "naturnah" in diesem Setting keinesfalls "müsli-Jazz-Folklore" heißt sondern sehr Rn'R klingen kann.

    Einverstanden – aber der Natursound muss in der konkreten Situation 'funktionieren'. Tut er es nicht, und ich muss z. B. ein zufällig auf Raumresonanz schwingendes Tom gaten (obwohl ich das vielleicht gar nicht will), ist das in diesem Fall fürs darüber hängende Ridebecken doof. (Na ja - bei manchem Trommler vielleicht ja auch nicht :D ). Weniger Mikros = weniger Interferenzen :) – aber auch weniger Eingriffsmöglichkeiten :( . Darüber muss ich mir im Klaren sein.

    Den Split zwischen einerseits In Ear (Recording, Streaming, ...) und andererseits FOH (Sidefills, Wedges, ...) halte ich tatsächlich für eine Art Zukunftsmodell. Das müssen durchaus nicht immer die selben Mikros/ Positionen/ Abnahmeprinzipien sein. (Und die Sache eignet sich außerdem als hübsches Argument in der unseligen Analogsplitdiskussion...)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • billbo
    • 14. Juni 2015 um 17:39

    Interessante und kreative Variante. Die aber, wie Wora schon andeutet, an eine ganze Reihe unverzichtbarer Vorbedingungen geknüpft ist: Angebot stimmt (gut gestimmtes und noch besser gespieltes Drumset), naturnaher Schlagzeugsound gewünscht, keine hohen Verstärkungen unter ungünstigen akustischen Rahmenbedingungen erforderlich, alle Beteiligten wissen was sie wollen und was sie tun. Klingt banal, ist insgesamt aber schon 'ne ganze Menge Holz. :D
    Ich selbst nehme bereits seit vielen Jahren ein ganz bestimmtes (kleines) Drumkit mit einer Grenzfläche und zwei Kugeln auf ganz ähnliche Weise ab. Funktioniert prima - aber auch nur dort!

    Fehlt’s auch nur an einer dieser Voraussetzungen, kommt man in der Praxis recht schnell an die Grenze solcher Konzepte. Mäßig gestimmtes Schlagzeug, mäßig neuwertige Felle, mäßige Tagesform des Schlagzeugers, ein paar ungünstige Raumresonanzen = "moderner" (bewusst in Krähenfüßen) Drumsound erforderlich. Soll heißen, das Gemisch aus klanglich nicht zueinander passen wollender Trommeln mit Gates einigermaßen zu bändigen und ihm mit einer kurzen Plate o. ä. zumindest den Anschein von klanglicher Kongruenz zu geben versuchen. Dann vielleicht noch ein paar programmabhängige Effekte auf einzelnen Trommeln gefragt – da ist man am Ende doch ganz schnell wieder bei einem Haufen 604 + Kick/ Sn/ Hats/ Ride/ OH.
    Wobei ich mir die alternative Abnahme parallel dazu oftmals zumindest für In Ear vorstellen könnte. Und sei’s nur um dem Trommler auf zwanglose Art anschaulich zu machen, wie sein Angebot denn wirklich so klingt. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 14. Juni 2015 um 16:42
    Zitat

    und ... leider nicht im Bild ... das Special didschei Personal !!

    :?:
    Wieso? Ist doch hautnah zu erkennen. Mitsamt FOH- Platz.

  • Die Bassgitarre im Heavy Metal

    • billbo
    • 9. Juni 2015 um 18:14

    Du bist Bassist, das hab' ich mir schon gedacht.
    Nun ist es natürlich grundsätzlich so, dass Bassisten in einem Mix zu wenig Bass hören, Gitarristen zu wenig Gitarre, Sänger zu wenig Gesang, Xylophonisten zu wenig Xylophon, ..., ...
    Sehr schön zu verfolgen im Übrigen, wenn man mal die In Ear Mixe der einzelnen Protagonisten auf der Bühne miteinander vergleicht.
    Ich glaube, man muss damit leben lernen. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Die Bassgitarre im Heavy Metal

    • billbo
    • 9. Juni 2015 um 16:06
    Zitat

    4.)Helfen die Resonatoren der üblichen PA Bässe (Reflex oder Bandpass) auch nicht gerade dabei, das Bass-Spiel differenziert rüber zu bringen

    Auch wenn das gerne und immer wieder behauptet wird – das sehe ich schon ein bisschen anders. Die Erkennbarkeit eines Instrumentes (auch einer Bassgitarre) im Mix wird ganz sicher so ziemlich am allerwenigsten vom Schallwandlerprinzip beeinflusst, mit dem im Bereich der SubSub- Oktave die Luft bewegt wird (bzw. ggfs. Hallenresonanzen angeregt werden, was dort im Zweifel dann einen um Größenordnungen verheerenderen Einfluss hat als die Bauart des Erregers).
    Was hing da eigentlich? K1? V-Dosc? Auf jeden Fall irgendwas dickes mit Trennung im Bereich 60-80Hz oder so. Darunter 'hören' Magen und Zwerchfell sowieso mehr als die Ohren. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • d&b A1 mit 1220-CO defekt - Austausch oder Reparatur

    • billbo
    • 9. Juni 2015 um 11:53
    Zitat

    Vorne nur noch zwei geflogene, nehmen wir die Yi7P die ja schon ab 500Hz ihre Richtwirkung zeigen soll, wass uns natürlich das leben deutlich einfacher machen kann.

    M. E. komplett :!: falscher Gedankengang.
    Gehen wir gemäß deinen Schilderungen davon aus, dass du im Grundtonbereich ein Directivity- Problem in der vertikalen Achse hast ('Rednerpult unter Lautsprecher'). Nun möchtest du die derzeit existierende Schallwand durch eine in dieser Dimension nur noch halb so große ersetzen. Was glaubst du, was das für deine Probleme mit der Richtwirkung in der Vertikalen bedeutet? :wink:

    (Simple Antwort: deine 'Problemzone' wandert noch mal um eine Oktave nach oben... )

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Wann stirbt der "vom-default-Stricker" endlich aus?

    • billbo
    • 8. Juni 2015 um 23:55
    Zitat

    "Finger weg, wo ich mich nicht auskenne". :lol:

    Ist im Zweifel eine sehr gute Idee!
    Ich habe als Bandmonitorer schon 'Monitor gemacht', indem ich dem Festivalmonitorer von der Bühne aus beim Linecheck bedeutet habe, was ich wo haben wollte, und dann anschließend ("Wie geht bei der Kiste bitte Sends on Fader?" :roll: ) nur noch Fader geschoben habe. War in dem einen oder anderen Fall sicher nicht die verkehrteste Lösung.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Die Bassgitarre im Heavy Metal

    • billbo
    • 8. Juni 2015 um 23:42

    1.) Klar, schlechte Arrangements. Oft freut man sich, wenn’s da wenigstens so gerade eben für Gesang und Soli reicht.
    2.) Bei 'Wall of Sound' aus 2 Bratgitarren und Doublebass (das Ganze vielleicht noch in dröhnigen Hallen) haben Bassisten naturgemäß ein Durchsetzungsproblem.
    3.) Nicht selten werden Viersaiter (nicht nur) in diesem Genre von denen bedient, bei denen es für 6 Saiten am Ende einfach nicht gereicht hat. Das weiß auch so mancher Mischer... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Die Bassgitarre im Heavy Metal

    • billbo
    • 8. Juni 2015 um 20:07

    Defekte Antennenleitung des I.E. Senders für den 'Money Channel'. Bei mir am Monitorplatz ging’s mit dem Spare- Beltpack auch ohne tadellos – ab Bühnenmitte wohl leider nicht mehr... :roll:
    Und die gerechte Strafe dafür, als Tagesheadliner mit zusammengewürfelter Crew viel zu spät einzutreffen, dort auf von Amis komplett vollgestellte Bühnenarbeitsflächen zu treffen, effektive 15 Minuten Zeit für den kompletten Aufbau von Stageset, Backline, Monitorplatz, etc./ und damit natürlich keinerlei Zeit für irgendwelche Checks oder wenigstens korrekten Funktionstest zu haben. Und man nach dem Motto 'wird schon irgendwie schief gehen' wg. Curfew und dem befreundeten Veranstalter zuliebe trotzdem (fast) auf die Minute genau pünktlich anfängt.

    There's no business like showbusiness. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    p. s.: Angela oder Alissa? :roll:

  • Die Bassgitarre im Heavy Metal

    • billbo
    • 8. Juni 2015 um 17:09

    Mit wem warste da? Ich als In Ear - Monitorer der letzten Kapelle am Samstag. Unterm Kopfhörer ging's eigentlich... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Wann stirbt der "vom-default-Stricker" endlich aus?

    • billbo
    • 8. Juni 2015 um 14:09

    Ganz einfach: nicht bevor Jobs aussterben, bei denen man überraschend ein Pult mit veralteter Firmware vor Ort vorfindet. Oder gleich ein ganz anderes als gedacht/ vereinbart. Oder man abends Bandmischer eines Acts ist, den man morgens noch gar nicht kennt. Oder, oder. Nebenbei ist auch die Lebenszeit reisender Bandtonis endlich; nicht jeder von ihnen mag sie ausschließlich damit verbringen, für jede von ihm hin und wieder mal betreute Combo und jedes denkbare/ real existierende Mischpultsystem dieser Welt unter Zuhilfenahme irgendwelcher fummeliger Offlineeditoren stets ein aktuelles File vorzubereiten/ vorzuhalten.

    Zitat

    "Hallo BillBo, du bist doch am letzten Augustwochenende mit Band X auf diesem Festival da in Bulgarien. Kannst du da vielleicht nachmittags auch für Y Monitor machen, und am nächsten Tag auf Bühne 2 für Z noch eben FOH? Melde dich bis spätestens heute Abend, damit ich die Flüge noch (um)buchen kann."

    Okay: mit X bin ich eh unterwegs. Y kenne ich (mit damaliger Besetzung) noch vom letzten Jahr. Den Sänger von Z von einem anderen Projekt. Zeitlich haut's laut Running Order gerade mal so hin, für "meine" Rider (sofern ich die überhaupt selbst kenne) interessiert sich dort eh kein Mensch. Geht also klar, mach' ich. :D

    Mag für manchen hier vielleicht seltsam klingen – aber so was ist im sommerlichen Tour- und Festivalbetrieb eher die Regel als die Ausnahme. Und entscheidet letztlich darüber, ob ich nach diesem WE Rechnungen über +/- 400 oder 1000++ Euronen schreiben werde. :roll:

    Ein M7- Update mach ich dann notfalls noch während des Changeovers, falls das Ding mein File nicht fressen mag. Sofern ich denn eins habe. Bereits bei einem CL5 sieht das anders aus – da schaue ich im Fall des Falles dumm aus der Wäsche. Und freue mich über die Notlösung 'definiertes Default', die in vielen Situationen das kleinere Übel ist gegenüber der Alternative 'arbeiten von unbekanntem Fremdfile aus'.
    Und da derartige Situationen zum Wahnsinn des ganz normalen Konzertalltags gehören werden dort eher Pulte (wieder) aussterben (bzw. schaffen es erst gar nicht dort hin), welche die selbstverständliche :!: Möglichkeit eines unkomplizierten Standardsituationen- Defaults nicht bieten.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Optimaler Bass in wirtschaftlich 2015

    • billbo
    • 5. Juni 2015 um 22:29
    Zitat

    Für mich wäre ein "gesamtwirtschaftlicher" Bass was ganz anderes, etwas was es derzeit nicht zu kaufen gibt. Nebst leidlich Schalldruck (und Tiefgang) würde ich Systeme bevorzugen, die klein sind, welche man einfach zusammensteckt und die darüber ihrem Aufbau (neben-, über-, hintereinander, ...) selber erkennen. Power und Signal wird über "Steck-Verbindungen" weitergereicht. Müssen die z.B. wegen Endfire weiter auseinander stehen, ein "Systemkabel" zum Verbinden dran. Systemkonfiguration und Überwachung mittels PC. Grundeinstellung bei kleinen Acts ohne PC, alle "pusten" gleich.

    Gibt es doch. Z.B. RCF TT. Je nach persönlichem Geschmack 2x 15", 1x 18", 2x 18", 2x 21". Aktiv, netzwerkfähig incl. Fernüberwachung; mit und ohne Netzwerk beliebig konfigurierbar, von Flächenstrahler 'Brutus' über Zahnlücken-, Endfire-, Cardioidarray alles problemlos machbar. Lediglich sagen wo sie steht musst du ihr trotzdem noch - ein GPS- Modul ist m. W. noch nicht lieferbar. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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