ZitatMir ist es Lachs, wie der Hersteller das intern löst. …
Das sehe ich genauso. Die wenigsten 'PA' Menschen dürften ein Pult für die Aufnahme von Mahler- Symphonien, Hörspielproduktionen oder den Direktschnitt von Modern Jazz- Einmalevents suchen. Die meisten brauchen vielseitige und störunanfällige Arbeitsgeräte für den (meist Unterhaltungsmusik o. ä.)- Beschallungsalltag.
Als mischender Mensch muss ich dort in aller Regel in kürzest möglicher Zeit das bestmögliche Ergebnis herausholen – ob mir das gelingt, entscheidet neben meiner Tagesform in erster Linie der Umstand, in wie weit mir das Mischgerät dabei mittels intuitiv erfassbarer Bedienstruktur behilflich ist. Da gibt’s ein paar, da freue ich mich auf den Anfang des Konzertes. Und leider auch einige, da freue ich mich drauf, dass es endlich bald vorbei ist.
Als Beschallungsanlagen vermietender/ betreibender Mensch möchte ich halbwegs ruhig schlafen können – selbst dann, wenn das 'neue' Mischgerät unterwegs Geld verdienen soll und ich dabei häufig keinen direkten Einfluss auf die Umstände oder das durchführende Personal habe. Da gibt's ein paar, mit denen gelingt das kontinuierlich recht zuverlässig. Auf potentielle Wackelkandidaten – Schlafstörungen hingegen kann ich deshalb gut und gerne verzichten.
Und für beide Sichtweisen gilt: Features nützen nur dort etwas, wo Menschen sie auch praktisch nutzen können. Und Fließkommas nur dort, wo Menschen sie auch hören können.
Trotz (oder gerade wegen?) explodierender Produktvielfalt: sooo viel Auswahl bleibt da unter wirtschaftlich- praktischen Gesichtspunkten tatsächlich nicht. Eigentlich auch nicht mehr als vor 25 oder 30 Jahren...
Der 'reine Fankauf' bleibt von diesen Betrachtungen selbstverständlich ausdrücklich ausgenommen! ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo