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Beiträge von billbo

  • Was ist ein "altes" Digitalpult

    • billbo
    • 5. Juni 2015 um 22:09

    Genau so ist das. M7 = 20 Minuten vor Changeover am Venue/ auf dem Festival aufschlagen - und einen ganz entspannten Gig abliefern. Selbst dann, wenn der USB- Stick versehentlich im Hotelzimmer liegengeblieben ist.
    Wer traut sich das mit irgendeinem anderen Pult? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Geschmacksache "Bass"

    • billbo
    • 4. Juni 2015 um 00:35

    Jepp, so ein Forum dient im Idealfall dem allgemeinen und eigenen Erkenntnisgewinn. Wenn’s sein muss auch incl. Verwerfung lang gehegter persönlicher Lieblingsthesen. Passiert mir öfter als mir lieb ist.

    Hp, ersetze Umfang durch Durchmesser (noch besser durch Radius :D ), dann wird’s was.
    Schallwand und Flächenstrahler sind dabei allerdings zwei grundverschiedene Dinge. Das Eine ist ein Punktstrahler im Halbraum (oder Viertelraum, wenn das Teil in Form einer Bassbox auf dem Boden steht). Das Andere eine Fernwaffe mit (theoretisch!) kohärenter Wellenfront und unendlicher Reichweite. Aber viele Quadratmeter groß sind sie beide, wenn sie am unteren Ende des Audiospektrums funktionieren sollen.
    Und für beide gleichermaßen gilt auch: je größer das Gesamtgebilde ist, um so tiefer sinkt die Eckfrequenz, bis zu der hin eine Richtwirkung gegeben ist. Und natürlich übertragen Bassboxen im realen Betrieb nicht nur ihre untere Grenzfrequenz, sondern vor allem auch so allerlei darüber. Deshalb bringt auch eine Vergrößerung unterhalb des theoretisch erreichbaren Optimums in der Praxis oft eine ganze Menge.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Geschmacksache "Bass"

    • billbo
    • 3. Juni 2015 um 11:44

    Ja, die Zusammenhänge sind im Einzelnen teilweise etwas komplex. Grundsätzlich ist die Sache dagegen einfach: 'Gebilde' für wirkungsvolle richtungsgebundene Bassabstrahlung sind GROSS! Und weil die Aufgabe Beschallung als eines ihrer wesentlichen Elemente so gut wie immer Richtungsgebundenheit beinhaltet, sind 'kompakte' Bassboxen für diesen Zweck grundsätzlich Unfug. Es sei denn, man baut sie bündig in große massive Schallwände ein, oder nutzt sie in großer Anzahl gleich selbst zum Bau großer massiver Schallwände.
    Unsere Vorfahren verfügten noch über solcherlei Wissen und handelten dementsprechend:
    http://www.audioheritage.org/images/lmco/ph…er/shearer5.jpg
    https://www.flickr.com/photos/8055975…ool-586326@N24/

    Betäubt und benebelt von tausend bunten Bildchen, Kilowattzahlen und allerlei sonstigem Reklamegeschwätz haben ihre Enkel und Urenkel derlei Urwissen inzwischen leider verloren bzw. verdrängt. Zur Strafe sind sie seither dazu verdammt, im Schweiße ihres Angesichts große Teile ihrer Lebenszeit mit der Suche nach der ultimativen Kompaktbassbox zu verschwenden.
    Und sie werden weiter suchen. In Bierzelten und Bastelkellern, Webshops und Werbevideos, Dorfdiscos und Diskussionsforen. Bis ans Ende aller Tage; oder zumindest bis zum erfolgreichen Verkaufsstart des Perpetuum Mobile.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Geschmacksache "Bass"

    • billbo
    • 1. Juni 2015 um 19:56

    Je größer das 'Gebilde', um so kleiner der nach hinten abgestrahlte Schallanteil (bzw. um so niedriger liegt dessen Grenzfrequenz).
    Oder anders ausgedrückt: 2 kleine, räumlich getrennte Gebilde machen 'hinten' mehr Alarm als ein großes. Und da sie deshalb nach vorne entsprechend weniger Alarm machen (die reingeschickte/ abgestrahlte Energie ist ja erst mal die gleiche), dreht der 'vorne' Hörende/ Mischende sie überdies automatisch dann auch noch mehr auf...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 1. Juni 2015 um 13:09

    Oh, hab’ ich irgendetwas politisch Unkorrektes angestellt?

    Wer das Ganze dort (Luftlinie ca. 1000m entfernt von Herrn Putins Büro) verbrochen/ geplant/ eingerichtet/ betreut/ abgestimmt hat – keine Ahnung.
    Witziger Weise bestand die (von der durchführenden Tonfirma zugelieferte) Monitoranlage an diesem Tag im Wesentlichen aus 16 (für meinen persönlichen Geschmack stets beinahe ein wenig zu HiFi- mäßig - sauber abgestimmten) L-Acoustics XT115. Der klangliche Kontrast - wenn man nachmittags beim Einsprechen mit dem Funkmikro mal zwischen Bühne und Halle hin und her wechselte - war schier unfassbar. Oben englischer Rasen, unten Ascheplatz aus fiesem scharfkantigem Geröll und lauter spitzen kleinen Steinchen.
    Mein (Haupt-) Arbeitsplatz war natürlich 'unten'... :roll: :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • die Glaskugelfrage nach der zur Zeit wertstabilsten PA

    • billbo
    • 1. Juni 2015 um 12:45

    Dazu ein Gedanke von jenseits des Tellerrandes: auf dem Höhepunkt eines Hypes ist es in Sachen Investition nicht zwingend die klügste Entscheidung, den Hype zu kaufen. So was kann gut gehen - muss es aber längst nicht.
    Kauf was wovon du der Meinung bist, damit einen Trend gestalten zu können. Und nicht etwas, womit du lediglich einem Trend hinterherhechelst.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Was ist ein "altes" Digitalpult

    • billbo
    • 1. Juni 2015 um 12:31

    User Terrine schrub ja auch was von 'theoretisch'. Also im Doppelgaragenlager oder auf dem Sofa. :D
    Menschen, die hin und wieder mal in einem Monat 20 bis 25 Shows in 10 unterschiedlichen Ländern abarbeiten, benötigen dort hingegen Gerätschaften, mit denen selbiges auch praktisch möglich ist. Diesen kleinen, aber entscheidenden Unterschied versteht nur, wer auch praktisch tatsächlich mal vor dem Problem gestanden hat. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 31. Mai 2015 um 12:35

    IDN: "Linearray"- Erlebnisse wie das von gestern...

    Knapp 2000er Clubvenue mit recht guter Akustik. Der Clubmanager ist stolz auf seine Qualitäts- Tonanlageninstallation aus deutschen Landen. Sechzehn stattlich große rechteckige Kisten, mittels Aeroquipschienen an den Seiten halbwegs bananenförmig quer untereinandergehängt. Optisch recht neu, an der Seite steht 'Novarray' dran; sieht insgesamt eher ein bisschen oversized aus für den Laden. Prima, für die Mucke kann das sicher nicht schaden.
    Kurz mal ansprechen, 10 Minuten nach dem Get in- Kaffee.
    Ui! :shock:
    Upps, ist wohl noch der verbogene Mixfile- EQ vom vorletzten Konzert drin. Ist er nicht.
    "Könnt ihr mal nachschauen, ob alle Systemverstärker an sind?" Sind sie.
    "Hmm. Is there any house eq. or something?" No Sir, just System amp.
    Oh.
    "Could you get me another 58, please? Maybe this one is broken...". Ist es nicht, und die Theorie, dass alle im Haus befindlichen 58er defekt sind, lässt sich leider nicht all zu lange halten...
    Kurz und schlecht: so etwas habe ich seit den späten 70ern nicht mehr gehört. Ein grauenhafter Peak irgendwo knapp unter 4 kHz (nach knapp 40 Jahren Rock, Metal & Co. schockt mich da sonst eigentlich so schnell nichts mehr), ein paar zischelige Höhen. Das wars. Ansonsten - nichts, bzw. ein paar undefinierbar verwaschene Geräusche. Gestaltet man den Peak per EQ halbwegs erträglich hat man abends keinerlei Chance, mit dem Pegel der ca. 1500 feiernden Zuschauer gehörmäßig auch nur annähernd mitzuhalten; von so etwas wie Druck oder gar Sprachverständlichkeit o. ä. völlig zu schweigen. Für Kenner: mit geschlossenen Augen höre ich eine 70er Jahre Eigenbaubox mit K130 + 3/4" Schraubtreiber über 'Trennkondensator' + 4x Piezo. Bloß leiser.
    Wie man so etwas in diesem Jahrtausend bauen/ abstimmen/ verkaufen kann? Keine Ahnung. Aber offenbar geht's.
    Alles wird immer besser! :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Was ist ein "altes" Digitalpult

    • billbo
    • 30. Mai 2015 um 17:34

    Du meinst, dass es einfach nur unspektakulär, zuverlässig, und auch in - ähm - undurchsichtigen Situationen relativ narrensicher funktioniert?

    Heute Moskau, mit 2x M7. Und das ist dann auch gleich mal das Einzige, was hier funktioniert. :roll:
    Da ist es doch schön, wenn man mal eben vom FOH zum Monitor huschen kann, um dort quasi blind aus dem Stand raus das Allerschlimmste zu verhindern. Mit welch anderem Hightechprodukt geht so was heutzutage schon noch? :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Was ist ein "altes" Digitalpult

    • billbo
    • 29. Mai 2015 um 12:22

    Nee, das ist der LS9- Ersatz. Der für M7 heißt CL. (Ich kenne eine ganze Reihe von Vermietern, bei denen das in der Tat so ist.)
    Die M7 wandern in die alternativen Festinstallationen, die sich bislang allenfalls einen LS9 leisten konnten oder gleich bei 'analog' stehengeblieben sind. Bzw. werden dort Monitorpult für die langsam weniger werdenden (meist ausländischen Fly-in) - Produktionen, die noch auf ein örtliches Monitorpult angewiesen sind. Kennt jemand einen reisenden Monitorer, der für seine Band(s) kein M7- File hat? :lol:
    Und natürlich werden 10 Jahre alte 'Einfachpulte' mit billigen Fadern und widerspenstigen Urzeittouchscreens irgendwann auch schlicht ausgemustert. Die Halbwertzeit und Gabelstaplerresistenz eines PM3000 hat so etwas ganz sicher nicht. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    (dank russischen Flughafen W-Lans war Oton einen Tacken schneller... )

  • Was ist ein "altes" Digitalpult

    • billbo
    • 29. Mai 2015 um 10:17

    Ihr Ärmsten! :cry: :D

  • Was ist ein "altes" Digitalpult

    • billbo
    • 29. Mai 2015 um 07:34
    Zitat

    was LS9 und M7CL angeht: es ist wirklich erstaunlich, wie viele davon im moment verkauft werden sollen.

    Ist das wirklich so erstaunlich? M7 ist jetzt um die 10 Jahre alt und das mit Lichtjahren Abstand meistverbreitete Pult seiner Klasse.
    Ich toure seit langer Zeit regelmäßig mit Zweiunddreißigkanalbands der Liga '500- 2000 Zahlende' durch die Gegend und hin und wieder um die Welt. Bei 2 von 3 Gigs begegneten mir dort in den letzten Jahren entweder am Foh- oder am Monitorplatz ein M7; mit einigem Abstand gefolgt von Avid Profile, Yammi PM5, Soundcraft Vi4/6. Das mag zum Einen ein bisschen daran liegen, dass es unter 'kleinster gemeinsamer Nenner' in den Ridern steht; vor Allem aber daran, dass in dieser Größenordnung buchstäblich jeder Liveladen und jede Vermietbude der Welt das eine oder andere davon in Betrieb hat. (Manch anderen Gerätschaften ähnlicher Kategorie begegne ich dagegen fast ausschließlich in bestimmten Diskussionsforen... ). Ist es da nicht ziemlich normal, dass (jetzt, wo sich diese Pultgeneration langsam aber sicher in der 'Ablösephase' befindet) M7 auch eines der meistangebotenen Gebrauchtpulte ist?

    Und - ähm - ein 'Dickschiff' war und ist ein M7 ganz sicher nie. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 26. Mai 2015 um 19:04

    Sachen gibt's, die gibt's gar nicht...

    Gestern: gemütlicher Reisetag. Nachmittags einchecken, abends eingeladen zum Konzert einer befreundeten Hannoveraner Beatkapelle. Eigentlich gehe ich an Offdays NIE auf Konzerte - aber wenn man überhaupt mal 'Wind of Change' live hören möchte, dann vielleicht wohl am Besten vom Foh aus vor ein paar 10.000 feiernden Russen. Frontpult: ein fast nagelneuer CL5.

    Heute: Clubkonzert mit der eigenen Kapelle in der selben Stadt. Die örtliche Technik möchte uns wohl was Gutes tun und hat statt des betagten Hausmonitorpultes extra einen fast nagelneuen CL5 an den Start gebracht...
    ... und kriegt das Ding nicht zum laufen, weil es gestern für ein ganz wichtiges Konzert extra ein Firmwareupdate bekommen hat - und sich jetzt leider nicht mehr mit den noch nicht auf dem neuesten Stand befindlichen RIOs verständigen mag.

    Also gibt's heute doch den uralt- abgerockten Haus - MH3.
    Falls du hier mitliest: vielen Dank auch, Achim! :? :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • In gute Hände abzugeben:

    • billbo
    • 22. Mai 2015 um 19:44
    Zitat

    Völlig blödsinnige Aktion wenn man Technik mag macht man so etwas nicht

    Du hast aber schon verstanden, dass diese blödsinnige Aktion (nachweisbare/ unwiderrufliche Außerverkehrbringung eines noch funktionsfähigen Altgerätes der ehemaligen 'A'- Konzertmischpultklasse) in diesem Fall für den Eigentümer so in etwa den Gegenwert deines Lieblingsmischpultes bedeutet? :roll:
    Alles, was wir uns da so kaufen und woran der eine oder andere (vielleicht ein wenig zu sehr?) sein Herz hängt, ist letzten Endes nichts weiter als Elektroschrott. Aber längst nicht alles davon lässt sich ohne Weiteres zu einem schmucken Wohnzimmertisch ("Weißt du noch? Damals?") umbauen.

    'Schlachtschiff' ist übrigens ein geradezu perfektes Synonym. Die waren schon im letzten Weltkrieg veraltet und überflüssig, und anschließend selbst größenwahnsinnigen Hobbydiktatoren zu teuer im Unterhalt. Also wurden sie samt und sonders aus dem Verkehr gezogen und verschrottet.

    Teddytaste: jepp, das endgültige Abschneiden alter Zöpfe haben wir der Jugend überlassen. Ich selbst hätte dabei nicht anwesend sein wollen - so viel Sentimentalität muss auch hartherzigen Altmetallbesitzern erlaubt sein.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • In gute Hände abzugeben:

    • billbo
    • 21. Mai 2015 um 11:47

    @MisterLange: nein. Zu groß/ platzintensiv, zu alt/ unzuverlässig. Historische Technik ist ab einem gewissen Alter nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben und taugt dann allenfalls noch für den reinen Museumsbetrieb. Das einzusehen hat auch bei mir sehr, sehr lange gedauert. Hinter dem Teil habe ich Jahre meines Lebens verbracht. :roll:

    bemi + DJheini: wenn ihr jemanden kennt - her mit den Kontaktdaten! Was darf's denn sein?

    Wetterauer: jepp. In Sachen Robustheit/ Zuverlässigkeit war dieser Hersteller (schon) vor 30 Jahren meilenweit vorn. Einer der Gründe, warum er bis heute für mich erste Wahl ist.

    guma: die Alternative wäre 'ich geb's zum quasi Nulltarif dem HKS von nebenan, der anschließend damit zum quasi Nulltarif meine ehemalige Kundschaft betreut'. Auch nicht gerade ein großartig zu Ende gedachtes Geschäftsmodell. Da ist mir der 'Tausch' in RIO bedeutend lieber. Und die Marge bei Yammi schätze ich so ein, dass sie sich davon ein kleines Investment in Kundenbindung durchaus leisten können.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • In gute Hände abzugeben:

    • billbo
    • 20. Mai 2015 um 22:07
    Zitat

    Uh... da hat sich aber jahrelang Missmut aufgestaut gehabt.

    Zitat

    Kann es sein, dass da bei "Einführung in Elektroschrottrecycling" irgendwas missverstanden wurde ???

    Zitat

    Keine Wertschätzung, die Leute von heute. irgendwer hätte sich sicher über das Teil gefreut.

    Alles falsch; nur Oton hat's erfasst. Das ist 'Verschrottungsprämie nach Nippon- Art'. Gab's ja so ähnlich vor einigen Jahren (allerdings von Vater Staat, erinnert sich noch wer?) mal beim Neukauf von Kleinwagen. Nur dass die damals wesentlich billiger waren...

    Das Teil hat die Welt gesehen und weit über tausend Shows gemacht, und weh tut das Ganze schon ein wenig. Verkaufen kann man es für keine Währung der Welt mehr. Aber "eintauschen"; Tauschwährung nennt sich 'RIOs'.
    Nur entsorgen muss man die Reste dann anschließend trotzdem noch selbst. :?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    (Eigentlich hab' ich's hier aber vor allem reingestellt, weil es das Wort 'Investieren' in Verbindung mit (Veranstaltungs-)Technik sehr anschaulich relativiert :wink: )

  • In gute Hände abzugeben:

    • billbo
    • 20. Mai 2015 um 13:01

    High End Investitionsobjekt aus Japan.

    - Für kleines Geld Ihr Einstieg in die faszinierende Welt der professionellen Großveranstaltungen!
    - Kategorie: Professional Equipment/ Ton
    - Zustand: altersgemäß/ mit Gebrauchsspuren
    - ehem. Neupreis: DM 80.000,- :cry:
    - zero latency technology
    - Funktion: nicht bekannt/ z. Zt. vermutlich kein Ton/ für Kenner sicherlich eine Kleinigkeit (ich hab’ den Stecker nicht reingesteckt, um nichts kaputt zu machen)
    - Nur an Liebhaber/ nur Abholung/ auf eigene Gefahr! Auf Wunsch/ gg. Aufpreis incl. maßgefertigtem Transportkoffer.
    - Leasing oder Ratenzahlung möglich.
    - Nähere Infos unter:

    https://youtu.be/6oABDZorZ2M

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Sicherheitsfrage, Not-Aus am Mischpult gegen Rückkopplung

    • billbo
    • 18. Mai 2015 um 13:14

    Beide Klienten - Prototypen kommen mir grad so merkwürdig vertraut vor... :roll:
    Gibt einfach ein gutes Gefühl wenn man den Eindruck hat, dass sich die jeweiligen Auftrags-/ Arbeitgeber zeitnah und intensiv mit der komplexen Thematik 'Sicherheit und Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz' auseinandergesetzt und dazu so individuelle wie originelle Lösungsansätze herausgearbeitet haben. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Sicherheitsfrage, Not-Aus am Mischpult gegen Rückkopplung

    • billbo
    • 17. Mai 2015 um 23:15

    Selbstverständlich stehen wir als Dienstleister zu unserem Profikunden in aller Regel in einer btb- Beziehung (sofern dieser nicht sogar unser Arbeitgeber ist). Der professionelle Musiker weiß aus seiner Erfahrung sowie der daraus abgeleiteten Beurteilung seiner Arbeitsbedingungen heraus, dass es auf Konzertbühnen vorhersehbar regelmäßig und unvermeidbar zu potentiell gehörschädigenden akustischen Vorfällen (Rimshots, Paukenschläge, Sopransax- Soli, pfeifendes/ buhendes Publikum, gewollte oder ungewollte Feedbacks, Pyrotechnik, usw.) kommt, leitet daraus die zu seinem Schutz erforderlichen technisch- organisatorischen Maßnahmen ab, und beugt der offensichtlichen Gefährdung mittels angemessener Verwendung geeigneter Vorrichtungen (PSA!) gewissenhaft vor. Immer. Oder hat schon mal jemand irgendwo einen Profimusiker ohne Profigehörschutz auf einer Bühne gesehen?

    Beim Thema Arbeitsschutz wird’s zumindest nie langweilig.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Sicherheitsfrage, Not-Aus am Mischpult gegen Rückkopplung

    • billbo
    • 17. Mai 2015 um 20:57

    Was machen wir jetzt bloß mit Musikern, die erst dann richtig glücklich auf der Bühne sind, wenn es zu Beginn mindestens ein, zwei mal kurz und kräftig gekoppelt hat (weil sie erst dann zumindest halbwegs überzeugt sind, dass man sie gebührend ernst nimmt und angemessen laut macht)? Doch doch, gibt es... ...und ich will nicht ins Gefängnis. :?
    Ich bitte um Darlegung der für diesen Fall korrekt an die Vorstellungen des Gesetzgebers ausgerichteten rechtssicheren Vorgehensweise.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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