Altenessen ist ein ganz heißer Tipp. Gibt's sogar einen Film drüber. ![]()
Beiträge von billbo
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Da ja die Frage war, ob tatsächlich schon mal wegen widriger (Ton-)technikumstände abgesagt wurde: jawoll. Hier!
Ist allerdings schon eine Weile her...Szenario: Europatour einer gerade schwer angesagten deutschen Szenekapelle der etwas härteren Gangart, Mitte/ Ende der 80er. Damals fuhr man mit so was auch nach England rüber noch mit Sattelschlepper und Vollproduktion. Gig in London, 'Electric Ballroom', ausverkauft. 'DB- Limit' – nicht wg. Arbeitsschutz o. ä. (hat damals niemanden interessiert), sondern weil sich im selben Häuserblock auch Büros, Läden und Wohnungen befinden. Tour- PA: EV MT-4 :lol:.
Die Hausregeln sind simpel, aber strikt: Diskussionen sinnlos; der Schütz an dem die Tonanlage hängt schaltet bei mehrmaligem Überschreiten einer bestimmten Lautstärke einfach ab. Nachmittags Soundcheck: der Drummer schafft das mit seiner Snare übers Drumfill auch ohne PA, wenn er will. Und er will! Fortan erst recht.
Kurze Beratung zwischen Band, Management und (damals noch reichlich unerfahrenem :oops: ) Tonler. Ergebnis: Selbstüberschätzung? Was ist das? Wir werden eh alle Rockstars. Canceln!Der Veranstalter begreift irgendwann, dass wir das ernst meinen, ist wenig amused, und beginnt die (bereits sauber und diszipliniert in Zweierreihe um den Block Schlange stehenden) Fans nach Hause zu schicken. Was deren Diszipliniertheit erkennbar deutlich beeinträchtigt. Auch sonst hat die Sache Folgen, und es wird schlagartig ungemütlich. Als erstes für die Crew: die 8 breitschultrigen englischen Profihands sind in Nullkommanix verschwunden, mit ihnen sämtliche örtlichen Ladehilfsmittel (wer schon mal mit MT4, 80er Jahre Ampracks, Genieliften usw. in englischen Clubs über Stiegen und Treppen unterwegs war ahnt, was das bedeutet). Ebenso natürlich Catering (gab's damals in England zumindest bei 'ausverkauft' tatsächlich noch!), Dressingroomschlüssel, Secus, Absperrungen, usw. usw.
Und ob sich wenigstens die Band damit einen Gefallen getan hat, den wichtigsten Gig der ganzen Europatour (England! London! Internationale Musikpresse! Plattenfirmenchefs nebst Promotross!) mal eben aus 'produktionstechnischen Gründen' (sprich: Eitelkeit und Übermut) abzusagen? Man wird es wohl nie erfahren.Seither geht es jedenfalls immer irgendwie.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat
Da fliegst du bis Moskau ...
Kommt mir alles irgendwie seeehr bekannt vor
Außerdem interessiert dich im Zweifel (je nach dem, wer die Flüge gebucht hat :roll: ) dann eh mehr die Minutenzahl, die du im Hotelbett verbringen darfst, als die Farbe irgendwelcher Lautsprecher.
Und egal, ob zusammenkopierter Stuss oder Rechtsabteilung von MLK: in kaum einer Branche ist der Satz "man sieht sich immer mindestens zweimal..." wichtiger als in unserer.Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Wie von den Kollegen schon angedeutet: der 'reine, exakte, dezente Klang bis ganz nach oben', die unauffälligen, natürlichen, seidigen Höhen – machen sich unzweifelhaft supi im Wohnzimmer und beim Experten- Vergleichstest im High End Audio- Magazin. Wer Durchsetzungsfähigkeit und Sprachverständlichkeit in halliger Stehwellenakustik bei gleichzeitig 95dB/A Grundlärmpegel durch Publikums- und Umgebungsgeräusche erreichen muss, hat u. U. eine leicht anders gewichtete Sicht- bzw. Hörweise auf die Feinheiten der Audiowelt. Und baut am Ende doch lieber auf JBL 2446.
Der Kampf um die letzte Oktave ist für die meisten größeren Beschallungssituationen einigermaßen sinnlos. Ihre gleichmäßige Verteilung ist (wg. Wind/ Luftdämpfung/ Abschattung durch Publikum und andere Hindernisse) nicht zufriedenstellend in den Griff zu bekommen. Also verzichtet man besser von vornherein ganz auf alles jenseits von 8-10kHz und konzentriert sich stattdessen auf die Bereiche, bei denen man eine realistische Chance hat, allen Zuhörern ein zumindest halbwegs ähnliches Ergebnis liefern zu können. Es gibt also durchaus handfeste Gründe, warum sich z. B. die SA Kisten nicht durchgesetzt haben.Das bedeutet nicht, dass der Kompressionstreiber für alle Zeiten und Anwendungen das Maß der Dinge bleiben muss. Aber ein Blick auf die Mundorf Produkte offenbart sehr schnell deren Grundproblematik: entweder sie sind breitbandig mit einigermaßen homogenem Frequenzgang, aber (für unsere Zwecke viel zu) leise. Oder ordentlich laut, aber extrem schmalbandig; erfordern also viele Wege samt der damit verbundenen Nachteile.
Kann natürlich trotzdem der Anfang einer vielversprechenden Entwicklung sein. Indes gibt’s auch Anlass zur Skepsis: der Kompressionstreiber konnte, ähnlich wie der Konuslautsprecher, bereits vor 80 Jahren im Prinzip das, was er heute auch kann; außer 'Vertriebskosmetik' hat sich nach seiner Erfindung da nicht mehr viel getan. Ob das beim Bändchenprinzip grundsätzlich anders sein sollte?
Und Bändchenlautsprecher für (Groß)Beschallungszwecke gibt’s sogar noch länger
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http://www.medienstimmen.de/chronik/1921-1…er-werbezwecke/Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Früher :roll: war das ganz einfach: abgelehnt wurde grundsätzlich alles bei dem man wusste/ davon ausgehen konnte, dass die Konkurrenz das aus eigenen Beständen problemlos günstig anbieten konnte. Gefordert dagegen genau das, was man selbst im Lager stehen hatte; verbunden mit dem freundschaftlichen Hinweis "bei Schwierigkeiten macht Ihnen unsere Partnerfirma XYZ-Productions diesbezüglich gerne ein unverbindliches Angebot".
Heute erklärt der VA - verbunden mit dem freundschaftlichen Hinweis auf den VVK - warum es mit der vorhandenen Technik auf jeden Fall funktioniert; und dass der Künstler natürlich trotzdem jederzeit auf eigene Kosten alles mitbringen darf, was er darüber hinaus zum Gelingen der Darbietung unbedingt zu benötigen meint.Alles bestens geregelt! Und nebenbei ganz Ligen- unabhängig.

Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Jepp, so ist das.
Tonler (Wora, aber genau so auch ich; kenne mich da nur zu gut) unterliegen immer gern der Versuchung die Dinge so zu sehen, wie sie am besten zur augenblicklichen persönlichen Arbeits- und Erlebniswelt passen. Band auf Bühne und ich am FOH? Okay, dann hätte ich's gerne wie folgt: .... . Genau so, und nicht anders!
Hersteller, aber auch 'Vermieter', müssen anders an die Sache herangehen. Oberstes Gebot: wenn ich so ein Ding nennenswert häufig verkaufen und/ oder vermieten will, dann muss es für möglichst viele Anwender unkompliziert funktionieren und damit interessant sein.
So ein Universalpültchen mit 21 Fadern wird vielleicht hin und wieder mal als Bandpult am Festival- FOH stehen. Voll ausgereizt, mit 40 Kanälen von der Bühne, und natürlich mit abgesetzter Stagebox. Viel, viel öfter jedoch auf Veranstaltungen der Sorte 'gemischter Pofel'. Die Playbackstadtfestbühne. Kleingala mit Tanzcombo und Pult neben der Bühne. Submischer für ausgesuchte Kanäle für den persönlichen Monitormix des Startrommlers. Festival- FOH Summierer. Club- Hauspult für Disco und gelegentliche Konzerte. Mitreisendes Bandmonitorpult (da wirds mit 24 Ins allerdings schnell knapp). Die von theHell geschilderte Situation der Sorte '2 Sänger, eine Moderatorin, und dann mal sehen, was so alles noch kommt'. Usw. usw.
Alles Anwendungen bei denen es zwar schön ist, wenn man bei Bedarf zusätzlich eine abgesetzte Stagebox benutzen kann. Aber wo man weit häufiger froh darüber ist, dass man es nicht unbedingt auch muss.
Hersteller, die das kapiert haben, verkaufen auch. Bestes Beispiel: QL. Und zwar trotz des aus heutiger Sicht einigermaßen ambitioniert scheinenden Preises für ein Pult dieser Größenordnung. Zumindest nach dem, was ich unterwegs so mitbekomme, dürften die Dinger sich zur Zeit sprichwörtlich wie geschnitten Brot verkaufen.Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Klar. Diesbezüglich bauen wir selbstverständlich voll auf die langfristige ökonomische Seriosität des jeweiligen Geräteherstellers unseres Vertrauens.
In der Automobilindustrie gibt's da m. W. eine Art "Gentlemen's Agreement": uneingeschränkte Ersatzteilverfügbarkeit bis min. 10 Jahre nach Auslaufen einer Baureihe. Und außerdem natürlich (bei ausreichender Nachfrage) aufgrund der erheblich größeren Masse eine bunte After Market - Szene.Ob und wie das bei welchem Mischpulthersteller auch so funktioniert? Schaun' wir mal... :roll:
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Wie bereits kurz angesprochen: Knackpunkt ist auf Dauer die Ersatzteileverfügbarkeit.
'Pro Audio' ist ein vergleichsweise winziger Abnehmer auf einem gigantischen Elektronikbauteilemarkt. Sobald der Vorrat, den sich der Gerätehersteller vor der Abkündigung eines Bauteils seitens des Komponentenzulieferers (hoffentlich!) rechtzeitig zugelegt hat, aufgebraucht ist, ist Schluss.
PM1 wurde m. W. bei Yamaha vorzeitig eingestellt, weil irgendwelche wichtigen Einzelteile von der Industrie nicht mehr lieferbar (oder nicht Rohs- konform o. ä.) waren.Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Alt ist ein Digitalpult dann, wenn
a) der frischgebackene Fachkrafttonler, der zum ersten Mal für 'seine' Band eine Bühnenanweisung irgendwo abschreiben darf, das darin geforderte Pult nicht kennt und auch in der SuFu vom großen T. nicht findet. Oder er
b) ratlos vor dem Mixfilespeicherproblem steht, weil er das dafür benötigte Speichermedium (PCMCIA :oops: ) noch nie gesehen hat.Wie nahezu jegliches technisches Gerät lassen sich mit dem nötigen Pflege-, Wartungs- und Instandsetzungsaufwand auch Digitalpulte theoretisch ewig am Leben erhalten, zumindest solange es Ersatzteile dafür gibt. Da Technik (insbesondere Elektronik) aber ständig kleiner, leichter, leistungsfähiger und (durch industrielle/ teilautomatisierte Fertigung) zugleich preisgünstiger wird, übersteigt dieser Aufwand irgendwann zwangsläufig denjenigen für einen Ersatz durch Neuanschaffung aus jeweils aktueller Gerätegeneration.
Insofern geben die Hersteller mit ihren Produktzyklen also tatsächlich auch hier die Marschrichtung vor. Wenn auch nicht unbedingt immer freiwillig – einerseits herrscht beständiger Wettbewerbsdruck, andererseits können/ müssen sie halt das verbauen, was der Bauteilemarkt jeweils gerade hergibt; und auch der ändert sich ständig.
Konsequenz, Berechenbarkeit und Fingerspitzengefühl bei der Gestaltung dieser Produktzyklen sind m. E. entscheidend für den langfristigen Erfolg/ Misserfolg eines Herstellers gerade solcher 'Spezialinvestitionsgüter' wie Digitalmischpulte.Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Hm.
Soll ich?
:roll:War/ bin gerade nach längerer Zeit mal wieder (in Sachen gepflegte Kleinkunst) mit LS9 unterwegs. Hach! Kein wichtiges Rumgetue mit abgesetzten Preamps, frickeligen RJ45 oder gar unberechenbarem BNC Mist, blinkendem 19“ Gedöns am Bühnenrand, Wühlerei in irgendwelchen Patchuntermenüs. Anklemmen ans Hausmulticore – fertig, geht. Oder halt eben die 35m 20+8+Schuko auf Stageboxtrommel – hat der örtliche VT Praktikant in 3 Minuten ausgerollt und nach der Show in 5 Minuten wieder aufgewickelt (in der Zeit steht er beim Blitzabbau auf der Bühne schon mal nicht im Weg rum).
Wie einfach und unkompliziert kann man als verwöhnter Altschnösel doch auch im 3. Jahrzehnt von "Je mehr Protokolle und Datenpakete hin und her, um so toller bin ich!" seine Tagesgage einspielen!
Ganz im ernst, und ohne mich dem Verdacht aussetzen zu wollen ausgesprochener Digico– Fan zu sein: zumindest diesbezüglich alles richtig gedacht und gemacht. Selbstverständlich gehören in solche Schweizer Taschenmesserkleinmischgeräte für Jedermann auch heute analoge Ein- und Ausgangsports in angemessener Menge. Yammi (wie immer, QL) und selbst A+H (QU) machen vor, wie's geht. Kostet (fast) nichts, und macht im Alltag den Unterschied zwischen einem komplizierten Spezialspielzeug und einem problemlos einsetzbaren Universalwerkzeug.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Der Schund entstand in diesem Fall durch Herstellung im Werk. Zur Freude des Herrn Freud.

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Daisy? Tz tz - neumodischer Schickimicki- Tanzmuckeralleinunterhalterspielkram.
Aber mir war neulich so, als ob mich die 12-16 Shure L4 VHF Festfrequenzanlagen da gaaanz weit hinten oben in der Lagerecke (1.Stock/ Abteilung 'diverse Umzugsware') so irgendwie gleichsam unschuldig – verführerisch zwinkernd angelächelt hätten.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat
LD-Systems gibt den Streuwinkel mit +/-60 Grad = 120 Grad an, was mir unproblematischer erscheint und sich gut sowohl in trockenen als auch halligen Räumen machen sollte.Bei derlei Reklameblattangaben bitte bedenken: das gilt allenfalls für den Obertonbereich. Unterhalb der Bafflestep- Frequenz der Schallwand ist (vereinfacht) eine horizontale Abstrahlchakteristik nicht definierbar bzw. schlicht und einfach 360°. Und bei solchen Minischallwänden liegt diese Grenze durchaus im Kilohertzbereich. Heißt: egal was im Prospekt steht - das Ding ist (außer im Hochtonbereich) bauartbedingt im Prinzip nach allen Seiten gleich laut.
Das kann für manche Anwendungen unproblematisch sein und prima funktionieren. Und in anderen Situationen zu unlösbaren Problemen führen.
Klarheit darüber würde (dem, der so was lesen kann) ein Polardiagramm geben. Aber das wirst du für derlei Gerätschaften wohlweislich :wink: nirgends finden.Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat
Die Katzenaugen streuen ja das einfallende Licht bzw. lenken es ab.
Nein, das tun sie genau nicht. :wink: Die Besonderheit der Katzenaugenoptik (von echten und von nachgebauten) besteht darin, dass sie Licht unabhängig vom Einfallswinkel genau Richtung Quelle reflektiert und eben nicht bzw. kaum streut.
Genau deshalb erscheinen sie demjenigen, der sie im Dunklen anleuchtet, hell - und dem Danebenstehenden nicht.Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Hat an dem Pult eventuell schon mal jemand (nicht 100%ig fachgerecht...) einen oder mehrere Fader getauscht?
Hatte die selben Symptome, am Ende bis hin zum zeitweisen Einfrieren des Bildschirms, mal an einer M7 - Centralogic, nachdem ich dort verbrauchte/ defekte/ beschädigte Fader getauscht und dabei aufgrund wohl etwas zu robuster Vorgehensweise :oops: die eine oder andere Durchkontaktierung der Platine beschädigt hatte. Da half letztlich nur ein komplett neues Faderboard (welches erfreulicher Weise fertig bestückt dann kaum teurer war als die 8 einzelnen Fader zusammen).Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Tz, tz, tz. Luxusproblemchen. Leute, wenn ihr Basisarbeit wollt, dann kommt doch mal zu uns ins Ruhrgebiet... ins Mutterland aller notorisch unterfinanzierten halbalternativen Sozialnetzwerkauffangsjob- Soziokulturbegegnungszentren. :shock: :lol:
Ich habe manchmal den Eindruck, dass das eine Art bundesweite Mafia ist, deren regionale und örtliche Clanchefs den größten Teil ihrer gemeinfinanzierten Arbeitszeit damit verbringen, sich gegenseitig abwechselnd zu besuchen (und dabei im Wesentlichen die Vorgehensweisen bzgl. Geldquellenmanagementoptimierung abzugleichen). Mit professioneller Veranstaltungswirtschaft oder gar -technik hat das in etwa so viel zu tun wie die 'Chinatown' – Chinarestaurantglutamatmafia ("Mittagskarte A1 bis A12") mit Vielfalt und Feinheiten traditioneller chinesischer Küche.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat
Ich meine ich verwende ja keine PlugIns nur damit ich PlugIns verwemde.
Bist du sicher, dass du da für wirklich alle tontätigen Tourkollegen sprichst? :roll:
Anmerkung ist aus aktuellem Anlass: gestern gab's einen (Vorgruppen :shock:)- Gastmischer zu betreuen, der gefühlte 3/4 seines Zeitslots dafür verbraucht hat, an einem gut voreingerichteten Haus - PM5 mittels Laptop und externer Soundkarte zwei banale Allerweltshalleffekte zum Laufen zu kriegen, von deren Exklusivität während der Show dann nicht das Geringste zu bemerken war. Zeitplan, Mikrofonpositionen, Wünsche der Band, zulässiger Hallen- LEQ und ähnlich unwichtiger Kram mussten da zwangsläufig ein wenig hintenan stehen. Irgendwann, während die Band noch genervt- geschäftig auf der Bühne und der Kollege in den Tiefen des Patchings herumwuselte, ging dann das Arbeitslicht aus und die Einlassmusik an - Veranstalter und Gastronom mochten das Interesse am Plugin offensichtlich nicht länger uneingeschränkt teilen.Wie so oft: letztendlich alles nur eine Frage der persönlichen Prioritätensetzung

Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat
...äh und ach so ja das angekündigte NCAT5E-50M Behringer/Klark Kabel soll entgegen früherer Annahmen $287.49 für 50m getrommelt kosten. Das gibt's also beim aktuellen Dollarkurs doch nicht geschenkt.

Was selbstredend in keinerlei Zusammenhang mit der Höhe seiner tatsächlichen Entstehungskosten stehen dürfte.
Das Prinzip habe ich schon vor 40 Jahren beim Jobben in der örtlichen Musikladengaunerszene begriffen. Bereits damals gingen fast alle angesagten Gitarren/ Amps/ Synthies/ Mischpulte/ usw. am Ende für 5 oder 10 Prozent 'Handling - Marge' über den Ladentisch. Wenn nicht, fuhr der aufgeklärte ('Fachblatt') und preissensible Profikunde halt in die Nachbarstadt.
Verdient wurde stattdessen am Zubehör. An Saiten (EK 2,99 - VK 15,99), Klinkenanschlusskabeln, 'Spezialersatzröhren' (Matched Pair, mit Goldpins! Must have!) und den legendären fernöstlichen Klinke-Cinch - Adaptern (EK 39 Pfennig, VK 5,50 DM. "Ach was, komm, 'n Fünfer glatt, weil DU es bist!"). 500 oder 1000% Aufschlag - überhaupt kein Problem im Alltagsgeschäft.Warum sollte sich an derlei bewährten Geschäftsprinzipien heute etwas Grundsätzliches geändert haben?
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat
Bedeutet das es gab schon mal sowas?
Das bedeutet zuallererst mal 'sicher ist sicher - wir haben keinen Bock auf irgendwelchen nervigen Abmahnsch....' .
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
:lol:
"Hömma, räum gefälligst dein Geraffel da aus'm Weg!!!" - gilt man damit nicht eigentlich schon als interdisziplinäres Kommunikationswunder?