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Beiträge von billbo

  • Musikalisches Live Mischen

    • billbo
    • 26. Dezember 2014 um 23:57
    Zitat

    So ein Gedanke würde mir auch gar nicht kommen, in einem Laden nach kostenlosem WLAN zu suchen....

    Du bist kein Hardcoretourer, ne? :D
    Von 10 Tourbusinsassen, die morgens oder mittags den Backstageeingang entdeckt haben, fragen 3 nach dem Klo, 5 nach Kaffee, und 9 nach dem WLAN Passwort (der 10. hat gerade Endgerät oder Ladegerät im Bus vergessen und fragt 5 Minuten später nochmal).

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • JBL EON 610...

    • billbo
    • 26. Dezember 2014 um 23:43
    Zitat

    Warum kriegt man die preiswerten Kisten eigentlich nicht ruhig? Zuviel Schnickschnack in der Input-Sektion?
    Preiswerte Amps rauschen doch auch nicht in dem Maße wie manche Aktive...

    1.) Nach dem Eingangsverstärker drastische 'Hornkorrekturen'; 6 oder 12dB/ Okt. ab 2 oder 3 kHz, nach oben offen. In Verbindung mit dem hohen Treiberwirkungsgrad hört man diesen Unfug dann.
    2.) Billige Aktivkisten hört man oft aus nächster Nähe (beim Einschalten/ Ausrichten/ Verbinden/ Einstellen, als Monitor-/ Abhör-/ Nahfeldbeschallung, usw.). Dort wirken sie subjektiv dann noch mieser als ähnlich schlechte große Brüder, die aus 5m Höhe Hallen oder aus 50m Entfernung Fußballfelder beschallen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Musikalisches Live Mischen

    • billbo
    • 26. Dezember 2014 um 15:42

    :shock: Was macht ihr denn, wenn die Band dafür zu laut und todlangweilig ist?

  • Musikalisches Live Mischen

    • billbo
    • 26. Dezember 2014 um 11:55
    Zitat

    Ist auch deutlich wichtiger für das Gesamtergebnis, als dasWlan Passwort.

    Hömma, Mann! Jetzt geht’s aber echt ans Eingemachte hier!
    Was juckt’s die dynamische, vollvernetzte FOH – Tourfachkraft anno 2014/15 ob die Halle Sch....e klingt, die PA brennt, oder die Band schon mal ohne angefangen hat - solange nicht sichergestellt ist, dass der persönliche Gratisnetzzugang über Haus- WLAN mindestens auf Standard-Highspeed-DSL- Level gewährleistet ist? Schließlich gibt’s ja auch so was wie elementare menschliche Grundrechte; gerade im Hinblick aufs bekanntermaßen gnadenlose, unvorstellbar entbehrungsreiche Tourneeleben zwischen Catering, Nightlinerbett und Luxushotel.

    Ich behaupte: sauberes Arbeiten als Tonler ist unter 100Mbit/s eine Grenzerfahrung und unter 10Mbit/s unmöglich.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Joe Cocker ist tot

    • billbo
    • 23. Dezember 2014 um 22:26

    Das kenn' ich aber auch anders. Gleiche Zeit (vielleicht 1, 2 Jahre später; 800B statt TAC Blue :D ); wichtige, damals total schwer angesagte Ami - Glamourrockband. Tourgig in Schweden; Sporthalle mit großem Backstagebereich und großem Gemeinschaftscatering. Nach 12 Std. Fahrt und 8 Std. Nonstop Rödelei endlich mal kurz Zeit zum Essen.
    Ansage des Managements: die Band geruht in Kürze zu speisen, das Fußvolk verlässt daher jetzt umgehend den Cateringbereich. Immerhin: den soeben gefüllten Teller durften wir mit nach draußen nehmen. :roll:

    Vielleicht gibt's aber tatsächlich manchmal so eine Art späte ausgleichende Gerechtigkeit: DIE werden hier mit Sicherheit keinen wehmütig - freundlichen 'In Memoriam' - Thread kriegen. Weil, wie schon erwähnt: DAMALS :D schwer angesagt...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    (p.s.: solltet ihr auf der Tour einen Satz nagelneuer BSS AR116 mit dabei gehabt haben - dann waren das wahrscheinlich meine :D )

  • Meine Wünsche für das nächste Jahr……

    • billbo
    • 23. Dezember 2014 um 21:55
    Zitat

    Auch noch freie mikrofonwahl.... Ich dachte eher an 10 x 57 und 10 x 58 zur freien Verwendung

    :?: Ja - wie jetzt? Das IST dann doch freie Mikrofonwahl?

  • Meine Wünsche für das nächste Jahr……

    • billbo
    • 23. Dezember 2014 um 11:40

    Jepp, das Prinzip hat was. Erst wer ausreichend bewiesen hat, dass er die Grundrechenarten per Abakus und Rechenschieber ordentlich beherrscht, darf anschließend zum ersten Mal an den digitalen Taschenrechner.
    Noch viel lieber wünsche ich mir das aber bei Lichtlern. Absolutes Wackellampen- und LED Blinklichterverbot – es sei denn man kann zweifelsfrei nachweisen, persönlich mindestens 500 Veranstaltungen mit 2 Stufenlinsen und 24 PARs unfallfrei auf- und abgebaut, phantasievoll und geschmackssicher gefiltert, sauber eingeleuchtet und gefühlvoll und stimmig passend zum (musikalischen) Bühnengeschehen abgemischt zu haben.

    Es lebe die Fachkraft! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Meine Wünsche für das nächste Jahr……

    • billbo
    • 22. Dezember 2014 um 23:33
    Zitat

    ... Wenn jemand Kickdrum-lastig mischt, ebenfalls. Ob diese Gründe gut sind, ist eine ganz andere Frage, meistens sind das jedoch bewusste Entscheidungen.

    Das glaub’ ich mal eher nicht. Die übertriebene Fixierung auf percussive Signalanteile ist fast immer ein Ausdruck der Kapitulation vor den Schwierigkeiten, auch die komplexeren Inhalte des Tongeschehens angemessen rüberzubringen. Das KANN eine bewusste Entscheidung des Tonlers sein ("außer Brei geht hier ansonsten gar nichts, also scheiß der Hund was drauf; Hauptsache die können wenigstens mitklatschen – in 2 Stunden ist eh Feierabend"), ist in den allermeisten Fällen aber schlicht Ausdruck von Unerfahrenheit/ Überforderung/ Hilflosigkeit.
    Mit der Menge an (scheinbar) unbegrenzten technischen Manipulationsmöglichkeiten am (Ton)arbeitsplatz wächst zwar die Zahl der möglichen Fehlerquellen - aber leider nicht zwangsläufig auch die Erkenntnis, was ich davon zugunsten eines handwerklich sauberen Ergebnisses besser weg lasse.

    Ich wünsch' mir Livetonler die in der Lage sind, eine Band ohne Kompressoren, Gates, Effekte jedweder Art, ... korrekt abzumischen.
    Okay. Lowcut ist gestattet.

    Was soll’s. Kick geht halt irgendwie immer. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Musikalisches Live Mischen

    • billbo
    • 22. Dezember 2014 um 22:41

    Jepp, klingt lustig, war auch so gemeint, ist es auch – vor allem im Nachhinein. Wobei wir in unserem Job diesbezüglich ziemlich privilegiert sind; andere dürfen sich solche Aussetzer nämlich nicht so ohne weiteres leisten. Ein Pilot etwa (oder auch 'nur' ein Busfahrer) hätte da u. U. dann ganz schnell ein Riesenproblem.
    Und m. E. gehören wir Techs (und zwar auch der FOHler mit den weißen Handschuhen :) ) eher zu den Busfahrern als zu den in der Backlounge feiernden Künstlern. Da sind musikalische Begeisterung und Ergriffenheit über die persönlichen kreativen Geistesblitze am Arbeitsplatz maximal so lange okay, wie sie sauberes Arbeiten, Bewahrung einer notwendigen Mindestübersicht und Konzentration auf das Wesentliche nicht beeinträchtigen.
    Also lieber zwischendurch mal den örtlichen Betreuer fragen, welche akustische Tücken seiner Erfahrung nach in der Halle lauern oder ob ihm im Mix irgendetwas Ungewöhnliches auffällt oder verbesserungswürdig vorkommt, statt den halben Tag lang nach DEM Mörderballadenhall für die Snare zu suchen. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Musikalisches Live Mischen

    • billbo
    • 16. Dezember 2014 um 21:39
    Zitat

    Was darf auf keinen Fall Passieren?

    Vor 5000 Zuschauern aus lauter kreativem Mitschwimmen mit der Musik vergessen, den vor einen bestimmten Song in der Setlist gehörenden (und dort doppelt rot unterstrichenen) Zwischeneinspieler zu starten.
    Die Band wartet im Dunkeln und wundert sich.
    Die Zuschauer warten im Dunkeln und wundern sich.
    Der FOHler :roll: wartet im Dunkeln und wundert sich.
    Wer hat jetzt wohl das größte Stehvermögen? 8). :?:. :shock:. :oops:...

    Die Auflösung einer solchen Situation kann indes dann durchaus ein unvergesslicher Effekt sein.

    Und auch z. B. ein sehr schöner Lerneffekt: die Künstler stehen auf der Bühne. Der Tonler am anderen Ende der Halle – und dort tut er gut daran, den für diesen Job unbedingt erforderlichen, stets zumindest ein klein wenig Distanz beinhaltenden Gesamtüberblick auf keinen Fall leichtfertig durch all zu intensive persönlich- kreative Anfälle zu gefährden.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Zum tausendsten Mal Cat5

    • billbo
    • 16. Dezember 2014 um 19:58

    Eben! Aber wer in der Lage ist, in 2 Jahren eine fünfstellige Zahl an Tonspielekonsolen zu fertigen und zu verkaufen, der sagt da beim ersten Kabeltrommel- Rabattstaffelangebot ganz sicher nicht sofort "oh, so billig? Na klar, nehm' ich!!" :D

  • Zum tausendsten Mal Cat5

    • billbo
    • 16. Dezember 2014 um 19:23

    Selbstverständlich hab’ ich ausnahmsweise mal bewusst lax formuliert. Aber:
    http://www.kabelscheune.de/Netzwerkkabel-…xibel-grau.html

    Erster Fund im Netz. Flexible Innenleiter, doppelte Schirmung (Folie + Geflecht). Brutto – Endverbraucherpreis (!): EUR 12,- für 50m. Baust du da noch einen schicken schwarzen PUR- Mantel drumherum, dann entspricht das Ergebnis ziemlich genau der blumigen Beschreibung auf der KT Homepage. Selbstverständlich incl. reibungsminderndem Talkum dazwischen; das Zeug rieselte bislang noch aus jedem flexiblen Mehrleiterkabel, das ich im Leben konfektioniert habe.
    Gehst du als renommierter Endproduktehersteller zum Kabelwerk deines Vertrauens und lässt dir dafür ein Angebot über 5000km auf 2 Jahre machen: wetten, dass das zumindest in greifbarer Nähe zu meiner Überschlagsrechnung liegt? Bzw. vermutlich noch ein wenig darunter?

    Ganz sicher bin ich weder Großeinkäufer noch Netzwerkkabelexperte. Aber genau so sicher lass’ ich mir nur ungern von Produktreklameseiten (egal welchen) einen Bären aufbinden.
    Natürlich (und ganz legitim) möchte jeder mit seinen Fertigprodukten möglichst viel Geld verdienen. Aber ein bisschen eigenständiges Nachforschen und Hinterfragen ist ebenfalls legitim, macht mitunter Spaß, und kostet (fast) nichts. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Zum tausendsten Mal Cat5

    • billbo
    • 15. Dezember 2014 um 11:54

    Ach, das wächst sich sicher noch ein wenig raus. Mal überschlagen, was kostet das Dings in der Herstellung wirklich?
    Den Meter Cat5e gibt’s je nach Ansprüchen ab ca. 5-10 Cent (Kilometerware ab Werk, nicht im Endverbraucherwebshop). 100 oder 200% Aufschlag für bessere/ flexiblere/ langlebigere Ausführung incl. Wunschfarbe und Wunschlabelaufdruck – macht max. 15 Euro für die Leitung. Plus 'nen Zehner für 2 Stecker und 10 oder 15 Euro für eine ordentliche Kunststoff- Kleinkabeltrommel. Fertig.
    Macht bei 200 Euro Endpreis erfreuliche 400% Aufschlag für Konfektionierung (immerhin 2 Stecker + einmal aufrollen), Qualitätskontrolle, Verpackung, Vertrieb, Rückstellungen für evtl. Gewährleistungsansprüche, etc. Nennenswerte Markteintrittsbarrieren gibt's keine; hat ja nicht einmal einen Netzstecker, das Teil. Das sollte bei Hersteller und Vertriebspartnern potentiell also für eine mögliche Lebensführung deutlich oberhalb von Hartz4 sorgen. Und auch bei nur 100% reicht’s vermutlich bei den meisten noch für ein abends beheiztes Wohnzimmer im Winter.
    Wie bei den meisten industriell hergestellten Produkten heutzutage alles eine Frage der angepeilten/ erreichbaren Verkaufsstückzahlen. Und diesbezüglich sieht es angesichts einer mittlerweile sechs- oder siebenstelligen Anzahl von durch die Welt vagabundierenden Ton- und Lichtbedienteilen, die alle bei Erstinbetriebnahme und danach turnusmäßig immer wieder mal auf eine oder gleich mehrere mobile Netzwerkleitungen angewiesen sind, insgesamt doch gar nicht so schlecht aus.
    Schaun’ wir mal.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Zum tausendsten Mal Cat5

    • billbo
    • 13. Dezember 2014 um 14:36

    Supi, danke. Wenn das der Preis für's Premiumprodukt ist, dann dürfte der UVP für die Ausführung mit dem weniger hippen Label drauf im ersten Versuch so ca. EUR 129,- betragen. Und nach 2 Monaten gibt's das Dings dann überall für realistische EUR 79,-.
    Die paar Tage warte ich dann also noch mal ab. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Zum tausendsten Mal Cat5

    • billbo
    • 12. Dezember 2014 um 20:11

    Kennt schon jemand die UVPs für diese u. U. entfernt verwandten Produkte der beiden glasklar am jeweils entgegengesetzten Ende der Pro-, Qualitäts- und Szeneakzeptanzskala angesiedelten Markenproduktlinien?

    Bis dahin hätte ich einen kleinen Vorweihnachtswunsch: ein Kurzessay, welches in beliebiger Reihenfolge die Worte Pro Audio, Wertigkeit, Markenimage, Gutgläubigkeit, Selbstbetrug, Ingenieurskunst, China und Forum enthält. Bitte keine Hersteller- oder Produktnamen. Wer traut sich? :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Musikalisches Live Mischen

    • billbo
    • 12. Dezember 2014 um 12:03

    @ e-on:
    Arrangements – Zustimmung. Was an dieser Stelle versaubeutelt wird kann der Tonler anschließend nur schwer bis überhaupt nicht wieder richten.

    Hall – ja, aber. Genau so, wie ich unter Krawallakustikverhältnissen durch Reduktion/ Beschränkung aufs Wesentliche darum kämpfe, wenigstens eine Ahnung von Verständlichkeit rüberzubringen, sorge ich bei nahezu toter Akustik (solche Venues gibt’s inzwischen ja durchaus auch) durch gezieltes Hinzufügen künstlicher Rauminformationen dafür, dass es trotzdem eben nicht tot oder steril klingt. Und ja, ggfs. auch bei den Ansagen zwischen den Songs. Das würde ich jetzt aber nicht als Ausdruck besonderer musikalischer Kreativität werten; das geht m. E. lediglich in die Richtung solide Beherrschung des Tonkutscherhandwerks. Knifflig wird die Angelegenheit in Venues, die nachmittags beim Check schrecklich lärmig sind und abends bei ausverkauft dann plötzlich völlig tot. Auf augenblickliches Umswitchen sollte man daher nach Möglichkeit immer vorbereitet sein. Ich hab mir dafür z. B. angewöhnt, vor jedem Soundcheck erst mal die Vorverkaufszahlen abzufragen.

    Pink Floyd – sind sicherlich ein Sonderfall. Ab etwa Ende der 60er/ Anfang der 70er ist nahezu das gesamte musikalische Schaffen dieser Band mehr und mehr auf die Liveaufführbarkeit in lärmigen Arenen ausgelegt (es gibt dazu interessante Bandinterviews, die ich natürlich genau jetzt nicht finde). Da ist die Problemstellung also umgekehrt: wie muss Musik und deren Arrangement aussehen, wenn sie elektronisch verstärkt auch unter miesen Akustikbedingungen funktionieren soll? Und wie bringen wir das anschließend dann möglichst authentisch auf Platte rüber?
    Die Idee für den berühmten Rototomhall auf 'Dark Side Of The Moon' ist also vermutlich nicht im Studio entstanden, sondern nachmittags beim Soundcheck in irgendeiner leeren Schweinehalle. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Musikalisches Live Mischen

    • billbo
    • 12. Dezember 2014 um 00:04

    Dividende ist niemals lästig. :D

    Problemquellen (also z.B. Resonanzkörperinstrumente) hab ich ja bewusst ausdrücklich ausgenommen, weil dort die Problematik zu komplex für meine vergleichsweise simple Betrachtungsweise ist. Und die besagt: muss ich den Naheffekt durch nachträgliche Absenkung kompensieren, senke ich damit automatisch die Verstärkung im Bassbereich insgesamt. Dabei habe ich gerade nicht an lauten R&R, sondern an eher (zu) leise Quellen gedacht, die hohe Verstärkung notwendig machen, die man daher gezwungenermaßen so nah wie möglich mikrofoniert, und bei denen man über jedes Quäntchen gewonnenes GbF gerade im Bereich häufiger und lästiger Raumresonanzen heilfroh ist.
    Aber natürlich kann das auch der einzelne 12“ im Marshall Doppelfullstack des eigensinnigen, für effektive Mikrofonierung viel zu leise spielenden Bratgitarrenalthelden sein. Auch da zählt im Zweifel jedes gewonnene halbe dB. Ehrenwort!

    Ich behaupte sogar: gerade diese lästige Naheffektdividende ist es welche dafür sorgt, dass man z.B. bei Headsets (klassischer Extremnahmikrofoniefall) trotz aller klanglicher Nachteile letztlich doch wieder auf den Druckgradientenempfänger zurückgreift (und nicht etwa deren vermeintlich 'besser geeignete' Richtcharakteristik; die ist bei sich frei im Raum bewegenden Akteuren vergleichsweise nebensächlich), wenn man etwa Gesangsstimmen unter ungünstigen akustischen Verhältnissen druckvoll übertragen möchte. Auch wenn dieser Zusammenhang vielleicht kaum jemandem bewusst ist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Edit: Hypothese :D beigefügt.

  • Musikalisches Live Mischen

    • billbo
    • 11. Dezember 2014 um 18:53
    Zitat

    Es gibt ja noch zig tausend andere möglichkeiten.

    Es gibt vor allem unendlich viele Ausgangslagen, welche vollkommen unterschiedliche Arbeitsweisen mit sich bringen können. Der Bandmischer (und vielleicht gleichzeitig noch Produzent) einer experimentellen Dubstep-/ Reggaecombo wird die Frage nach der Bedeutung der eigenen musikalischen Kreativität für den Livemix völlig anders werten und beantworten als der Theaterhaustech, der für einen Abend lang ein klassisches, ihm unbekanntes Jazztrio tontechnisch zu betreuen hat. Allgemeingültige Aussagen dazu kann es deshalb hier nur schwer geben.

    Im Zweifel gilt: je weniger ich persönlich mit den Künstlern zu tun habe, um so mehr nutze ich unter all den vielen Möglichkeiten diejenige, mich mit eigenen Gimmicks eher zurückzuhalten und stattdessen meine Konzentration der erforderlichen sauberen, möglichst neutralen Anpassung des akustischen Bühnengeschehens an die örtlich vorgegebenen Dimensionen zukommen zu lassen. Allein das ist schon fast immer schwierig genug - nicht zuletzt, weil man selbst ja eben auch nicht neutral und jeder Arbeitsschritt daher immer auch ein Ergebnis persönlicher Interpretation ist.
    Andernfalls läuft man als Tonler schnell Gefahr, sich bei Künstlern und Publikum ähnlich beliebt zu machen wie der selbstverliebte, dauerflashende LED – Gegenlichtdesigner an der Lichtorgel. Der längst vergessen hat bzw. sich überhaupt nicht mehr vorstellen kann, dass das Publikum eventuell lieber die Gesichter und Finger der Künstler sehen möchte als das kunterbunt flackernde Ergebnis seiner Lichtkünstlerkreativität.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • 4 DJ Mixer teilen sich ein Monitoring

    • billbo
    • 11. Dezember 2014 um 14:02
    Zitat von "lextrax"

    hi,

    keep it plain and simple, immerhin reden wir von dj´s :)

    http://www.kramergermany.com/products/model.asp?name=VS-4X

    mergen tut da nicht unbedingt not, oder?

    lg Alex

    Zitat

    ... ist ein mechanischer Hochleistungs−Umschalter ...

    Sachen gibt's. Und sogar mit eigenem PDF - Datenblatt! :D
    Kennt jemand den Straßenpreis? Ist das Patent darauf vielleicht noch frei? Oder ggfs. auch bereits abgelaufen? Droht der Chinese schon mit minderwertigen, lediglich optisch verwandten Kleinleistungs - Billigplagiaten?
    Schützt das deutsche Ingenieurswesen!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • gebrauchte Geräte => Zustand und Inhalt des Angebots

    • billbo
    • 11. Dezember 2014 um 13:38
    Zitat

    ... sondern Schrauben, welche wirklich einen Sinn haben...

    Angesichts von Geräten mit völlig sinnlosen Schrauben dran hätte ich allerdings schon bei Neukauf erhebliche Bauchschmerzen... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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