I wo. Die besten Wochenenden sind die, wo 'eigenes Zeugs' auf 5 oder 6 Baustellen ackert. Und man selbst gemütlich mit dem USB Stick in der Hosentasche die Weltgeschichte bereist. ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
I wo. Die besten Wochenenden sind die, wo 'eigenes Zeugs' auf 5 oder 6 Baustellen ackert. Und man selbst gemütlich mit dem USB Stick in der Hosentasche die Weltgeschichte bereist. ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Zitatund ihr wundert euch tatsächlich, dass ein solchermaßen extrem kurzes "linearray" aus 5m höhe nach 18m schon nicht mehr druckvoll spielt?
Hängt das hochkant - dann taugt's vielleicht als Nearfill.
(Ich darf gerne zugeben: hab das Zeug am WE als 2x 5er Groundstack - sauber und fachgerecht bis 2cm unters Zeltdach gestackt
- für Ballerrock gehabt. Und war durchaus angetan.)
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Eigentlich haben PM5 - Jobs (für beide Seiten!) den unschätzbaren Vorteil, dass es dafür keinen Babysitter braucht... :wink:
Ich gehe da mit Rockline völlig konform: selbst nach über 10 Jahren hat es noch niemand (auch Yammi selbst nicht :lol: ) geschafft, ein 'stressfreieres' Livemischpult zu bauen.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Switchcraft sind beim Handling noch immer meine Lieblinge. Gut, vielleicht nicht beim Verarbeiten :oops: . Und ITT-Cannon - okay, das lassen wir besser.
Aber es gibt/ gab ja auch noch Binder, alte Neutriks, goldkontaktierte Taiwan noname mit Klemmzugentlastung à la Klinkenstecker, ... - was da gelegentlich aus alten Ecken und Beständen noch so alles auftaucht! Und in der Zeit, in der ich großgezogen wurde, besaßen Dinge eben noch einen gewissen Wert. :roll:
Die ersten selbstgekauften Switchcraftstecker z.B. den von mehreren Wochen Taschengeld und/ oder Zeitungen austragen.
Peter Jehle: es ist sooo schön, sich mit seinen Problemen auf der Welt nicht so gänzlich allein gelassen zu fühlen! ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Wenn's 'ne 50m Leitung ist stört's schon ein bisschen
Und ja, bei XLRs mit rückwärtiger Zentralverschraubungs - Zugentlastung kann man diese auch losschrauben und das Innenleben aus dem Gehäuse ziehen.
Und nein, das Ding ist so blöd konstruiert, dass das Auslösen selbst in der Werkstatt mit vielfältiger Prokkelinstrumentenauswahl nicht geht; nicht mal wenn das Innenleben bereits entfernt ist. Außer vielleicht mit roher Gewalt - und das verbietet einem bei Printsteckverbindern auf durchkontaktierten Platinen der 'technische Selbsterhaltungstrieb' des gemeinen Tonlers zum Glück noch von selbst.
Nicht mal der 100 Kilo Azubi mit Hang zur Handfestigkeit traut sich das... :lol:
Mit freundlichem Gruß
BillBo
IDN: weibliche XLR - Einbausteckverbinder des Fabrikats 'Amphenol'. Welche leider zeitweise in einigen Serien des Aktivboxenherstellers meines Vertrauens verbaut wurden, und bei denen nach einiger Zeit in noch relativem Neuzustand unweigerlich der Entriegelungsmechanismus versagt. Und zwar so gründlich, dass man auf der Baustelle wohl oder übel das Kabel abschneiden und anschließend zwecks Behebung in der Werkstatt u. U. die komplette Box zerlegen muss.
Unfassbar, wie es sich ein renommierter Steckverbinderhersteller leisten kann, so einen unzuverlässigen Sch..ss zu bauen. Bei den ersten zehn hab' ich mir das noch mit 'bedauerlichen Einzelfällen' schön zu reden versucht - aber es passiert früher oder später bei allen.
Bei vollkommen identisch aussehenden Neutrik Teilen dagegen noch nie...
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Hatte dieses Jahr eine Erfahrung mit dem 'großen' Nachfolger (Aero50, 2x 12 Stück oder so).
Hier im Ruhrpott würde man sagen: Allererste Sahne!
Spielte ohne Fehl und Tadel, und stand 'namhafteren' braunen oder schwarzen Boxen m.E. in nichts nach. Da war ich tatsächlich mal echt beeindruckt (und sooo oft kommt das bei "was mit Boxen" eigentlich nicht mehr vor... ).
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Interessante Erkenntnis aus dieser (und anderen) Diskussion: es tut sich mittlerweile eine ziemliche Schere auf zwischen zwei Mischpultwelten. Auf der einen Seite der personalisierte Kleinmischrechner; ausgestattet mit allen Features dieser Welt, beliebig frei konfigurierbar – dafür oft mit spartanischem Bedienkomfort und absurd abgemagerter Oberfläche. Hauptsache klein, leicht und billig (die theoretisch unendlichen Möglichkeiten kosten und wiegen ja so lange nichts, wie sie lediglich als Software existieren). Fertig eingerichtet und persönlich konfiguriert, sind sie schließlich trotz aller Einschränkungen für den Eigentümer halbwegs unfallfrei bedienbar. Aber eben nur noch für diesen.
Auf der anderen Seite die 'richtigen' Mischpulte mit auf den menschlichen Bewegungsapparat zugeschnittener Bedienelemente-Vollausstattung, mit denen jedermann auch unter nicht idealen Realbedingungen einigermaßen zuverlässig vorhersehbare Arbeitsergebnisse erreichen kann. Die sind aber, egal bei welchem Hersteller, noch immer relativ groß, schwer und teuer. Und das lässt sich auch absehbar nicht ändern; Hardware ist weder kosten- noch gewichtsneutral.
Stellt sich die Frage: was ist uns (oder gar unserer Kundschaft :D) die Qualität unserer Arbeitsumgebung langfristig wert?
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Richtig. Bei aller Varianz des Wissens- und Erkenntnisstands der Einkäufer und Provider - durchsetzen tut sich bei so 'Sachen mit Technik und so' eh immer nur das jeweils hipste Frontplattendesign.
Gut, nehmen wir mal an, du wärst Festivalbabysitter, und hättest in den nächsten 3 Monaten 20 – 30 Festivals unterschiedlichster Ausrichtung und Größenordnung zu betreuen. Du hast keine Ahnung und keinerlei Einfluss darauf, mit welchem reisenden Fach :roll: personal du es im einzelnen zu tun bekommen wirst. In einigen Fällen wirst du 3 Vaterunser beten, dass der Typ deine Anlage heile lässt und die Bierbecher aus dem Publikum auch wirklich ihn treffen und nicht dich oder das dir anvertraute FOH Material.
Eine gute Fee/ glückliche Fügung des Schicksals gibt dir schon wieder freie Auswahl:
a) ein Mischpult, mit dem voraussichtlich 80% aller auflaufenden Probanden auf Anhieb problemlos (oder zumindest so lala/ mehr schlecht als recht/ so einigermaßen/ kann man sich anhören) klar kommen und dir einen vergleichsweise angenehmen Arbeitstag im FOH - Liegestuhl bescheren werden.
b) ein Mischpult, mit dem das ("offene Struktur") voraussichtlich bei 80% aller auflaufenden Probanden ... ähm ... nicht so sein wird.
Schon wieder 2 Frösche. Wer die Wahl hat, hat die Qual. ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Zitat... sehe ich hingegen nicht als Hinderungsgrund ... ohne Probleme im Voraus begrenzbar ... Bandfiles können ggf ... Ich kann als Betreuer ... Bandsetups im Vorfeld ... mit einem guten Patcher ...
Hätte, hätte, Fahrradkette. ![]()
Nehmen wir mal an, du wärst reisender Bandmischer, und hast in den nächsten 3 Monaten 20 - 30 unterschiedliche Festivalbaustellen in unterschiedlichen Ländern (in denen du mit deiner Band unterschiedlich wichtig bist) und in völlig unterschiedlichen Größenordnungen vor der Brust. Du hast keinerlei Einfluss darauf, wer oder was dich jeweils vor Ort erwartet; und in einigen Fällen wirst du das tatsächlich erst in der Minute wissen, in der du kurz vor dem Changeover am FOH aufschlägst.
Eine gute Fee/ glückliche Fügung des Schicksals beschert dir freie Auswahl zwischen:
a) einem Mischpult, auf dem du super klar kommst; vorausgesetzt, es ist ein super fitter Babysitter vor Ort, der deine Sprache spricht und der mit perfektem Gesamtüberblick sachkundig, engagiert und verständnisvoll auf all deine Fragen und Probleme eingeht.
b) einem Mischpult, auf dem du super klar kommst; und zwar auch dann, wenn ausnahmsweise :roll: mal kein super fitter Babysitter vor Ort ist, der deine Sprache spricht und der mit perfektem Gesamtüberblick sachkundig, engagiert und verständnisvoll auf all deine Fragen und Probleme eingeht.
Welchen Frosch magst du jetzt ganz tief im Innern ein klein wenig weniger ungern küssen?
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Zitat... und der dann nur 25min zeit hat, 32 kanäle und mehrere monitorwege einzustellen!
Mitnichten! 25 Minuten war die angedachte Zeit für den gesamten Changeover :-D. Also incl. Vorbandabbau, Backlineaufbau, Mikrofonierung, Linecheck. Und wo man T80 für ein dafür geeignetes Arbeitsgerät hält weiß man erfahrungsgemäß auch nicht, welche Aufgaben ein Stagemanager hat oder weshalb man denn jetzt als arroganter Headliner unbedingt auch noch Rollriser haben möchte.
Ich hab’ übrigens gar nichts gegen deine Hausmarke. Ab 112 kann sogar ich damit prima und flüssig arbeiten, auch wenn man relativ selten damit in Berührung kommt.
Letzteres ist dabei der springende Punkt: in (meiner?) Festivalwelt kommen diese Teile schlicht und einfach nicht vor. Und zwar (von wegen verwöhnt
) nicht, weil sie nicht als 'First Choice' in meinen Ridern stehen. Das interessiert fast nie jemanden; ich muss da so gut wie immer das essen, was auf den Tisch kommt. Und das sind üblicherweise PM5D, Profile, Vi4/ Vi6, hin und wieder mal noch Midas analog. Zunehmend CL5, immer noch häufig M7. Und nur ganz, ganz selten irgend etwas anderes.
Ein iLive habe ich als Festivalpult genau ein einziges Mal vor mir gehabt – und das war ein äußerst unangenehmes Erlebnis mit zwei Bedienoberflächen an einem Mischpult und einer Technikfirma, die es nicht einmal für nötig hielt, die diversen Fremdmischer auf diesen Umstand hinzuweisen.
Interessant ist, dass diese Alltagserfahrungen offenbar in krassem Gegensatz zur Forumswelt stehen. Aber das sieht bei Lautsprecherystemen auch nicht viel anders aus. Die Welt hängt voller LAs von JBL, L-Acoustics, D+B; aber auch z.B. Nexo, RCF, EV, Martin. Hier im Forum dagegen geht’s fast immer um kleine und kleinste heimische Hausmarken, die ich live kaum je irgendwo mal zu Gesicht bekomme.
Lebe ich in einer Parallelwelt? ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Vielleicht in dieser Situation der sinnvollste Lösungsansatz. Mit 2 Stunden Zeit, ein paar Erfahrungswerte einzugeben, Monitor und die - hüstel - Bedienoberfläche voreinzurichten, und sonstige vorhersehbare 'Kleinigkeiten' vorab zu klären (wer so was plant, hat erfahrungsgemäß auch sonst keinen Plan von Festivals... ) hätt' ich's eventuell auch selbst gemacht. Bei mir ist auch nicht wegen Reichtum geschlossen; bin ja schließlich Tonler. :roll:
Trotzdem: Stressjobs gibt's auch so genug; wenn von vornherein klar ist, dass Chaos sein wird und man da auch nix dran ändern kann, darf es auch mal der Luxus von 'nein, danke, lieber nicht' sein.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Sie werden (vermutlich) spielen, denn sie brauchen das Geld.
Ist erst am kommenden WE. Betreuen wird das jetzt jemand, der in der Nähe der VA wohnt, auch dringend Geld braucht, und vor Doors Open oder am Vorabend vorbeischauen und sich zumindest das "Mischpult" ein wenig voreinrichten kann. O.s.ä.
Sollte ein beteiligter Kollege hier mitlesen - anschließender Praxisbericht gerne willkommen. :wink:
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Zitatund wie bereits erwähnt bin ich auch sehr gespannt, wie die ankopplung der 8"er an die 18"er funktioniert.
Dies sollte bei sachgerechtem Einsatz völlig problemlos funktionieren. 2x 16 oder 2x 32 8"er bieten genug Membranfläche, um darunter untadelig 18" oder auch 21" blubbern zu lassen.
Oder planst du schon wieder heimlich politisch korrekte (also buchstabengerechte... ) Spielzeugbeschallungen mit 2x 3 "Linearray" - Elementen plus zwei 6,5" Nearfills o.s.ä.? ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Kleiner Nachtrag zur auslaufenden Festivalsaison.
Anruf eines guten Kollegen: wir haben da nächstes WE ein kleines Problem. Könntest du eventuell... ? Hm, kurz überlegen – Band kenne ich, sind ebenfalls nette Kollegen (Programm kenne ich allerdings nicht - egal). Vom Routing her kann's gerade mal so hinhauen. Gage gibt’s auch – okay, geht klar, mach' ich.
Wunderbar, danke, Infos kriegst du im Laufe des Tages, bis später.
Nachmittags die Eckdaten:
- 32Kanal Band, kleines Festival, Headliner.
Okay, prima.
- Eintreffen bei bereits laufendem Programm.
Wird schon, hat noch immer geklappt.
- 25 Minuten Changeover incl. Umbau. :? Aha. Was soll's. 'Wir' sind Headliner, und der Changeover ist dann vorbei, wenn wir damit fertig sind. Und nicht wenn der VA sich das so denkt.
- FOH = iLive-T80.
Der absolute Obermegageizhalssparbrötchenexot. Hab' ich genau ein Mal unter den Fingern gehabt, muss ich nie wieder haben. Und wg. nicht vorhandener Bedienoberfläche komplettes NO-GO für jede Festivalsituation.
- "Ach, übrigens, Monitor (gemischt Wedges + InEar) vom FOH."
:twisted: Öhm, wie bitte? Das ist doch aber jetzt nicht wirklich euer Ernst?
Ich hab' ein Stündchen drüber nachgedacht. Anschließend ganz sachlich die Band informiert, dass ich keine Chance sehe, unter diesen Umständen irgend etwas Sinnvolles zu dieser Veranstaltung beitragen zu können. Und ihnen nahe gelegt, das Geld doch besser zu sparen.
Man muss ganz einfach auch mal 'nein' sagen können. Doch, das geht!
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Zitat von "guma"Der Vergleich hat was. :wink: Wo würdest Du dann die pro-Serie fahrzeugmäßig einordnen wollen ?
Uralwagonsavod T-72 - T-90 ?
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Zitat... dass hier dass hier keine (und das ist wie "schwanger" oder "tot" - es gibt keine Grauzone/Übergangsbereich) Gefährdungen vorliegen.
Sorry - egal, wer so etwas formuliert hat: imho offenbart das eine völlig naive Weltsicht. Der Versuch, selbige in eine schwarze und eine weiße Hälfte zu teilen, muss zwangsläufig scheitern. Und dabei jedes Bemühen um mehr Sicherheit karrikieren.
Gefährdet bist du schon, noch bevor morgens überhaupt dein Wecker geklingelt hat. Aller versuchten Paragraphenreiterei zum Trotz.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Was möchtest du hören?
Q war – anders als J – klanglich schon immer, na ja, Geschmackssache. Es ist abgeschrieben und erzielt (noch) gute Gebrauchtverkaufserlöse. Es gilt unter Eingeweihten mittlerweile ein bisschen als das System für Leute, die immer auch schon gerne D+B auf der Homepage stehen haben wollten, sich ein 'richtiges' System mit diesen Buchstaben drauf aber nicht leisten können. Es gibt ein modernes, potenteres (und wesentlich besser klingendes!) Nachfolgesystem aus gleichem Hause.
Gegenfrage: welchen Grund könnte es geben, heute noch unbedingt mit Q arbeiten zu wollen? :roll:
Mit freundlichem Gruß (und in Erwartung von tüchtig Haue
)
BillBo
(der noch nie wirklich total glücklich war, wenn Q auf der Venueinventarliste stand - sich aber nur selten getraut hat, das laut zu sagen)
Zitat... für Stadtfeste mit kombiniertem FOH Monitormix oder kleine Festivals würde ich mir noch optionale Bedienelemente wünschen...
Gibt's schon. Sogar ergonomisch sinnvoll angeordnet:
http://www.avid.com/DE/products/profile-system
Und dass das schwarze Spardingsbums den 'Sound' des Avid Softwarepakets nicht negativ beeinflusst hätte ich irgendwie erwartet. Zumindest so lange man bei dessen Bedienung nicht versehentlich kapitalen Unsinn macht. :wink:
Mit freundlichem Gruß
BillBo