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Beiträge von billbo

  • QU-32

    • billbo
    • 11. Juni 2014 um 20:39

    Der Marcoboy zerbricht sich halt gerne die Köpfe anderer Leute. MB, was machst du eigentlich beruflich?

    Ohne das Teil zu kennen, nur so auf den ersten Blick: vorausgesetzt 30 Kanäle reichen und es gibt 4 halbwegs brauchbare Effekte, dann hätte ich bei keiner der Bands aus meinem erweiterten Kundenkreis Probleme/ Vorbehalte, damit zu arbeiten. Nicht im Stadion, nicht im halbleeren 150er Club; und auch ganz ohne iPad und/ oder USB Stick, dafür mit Linecheck über Kopfhörer. Alles Wesentliche drin und dran. 'Monitor von vorne' gibt’s nicht, und 'Subgruppen' sind Spielzeug für Pussies.

    Da draußen gibt es jede Menge Erwerbstonpragmatiker, die das ziemlich genau so oder wenigstens ganz ähnlich sehen.
    Müssen :D.
    Da bin ich mir ganz sicher.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Rep. Lautsprecher, Reconen, Polplatten verschoben. Klebstoff

    • billbo
    • 8. Juni 2014 um 23:10

    Mal weg vom Kleber: lt. meinen Erinnerungen aus grauer Bastelvorzeit gibt es beim Versuch, auseinandergefallene Magnetstrukturen wieder zum Leben zu erwecken, massive Probleme, die ursprüngliche Flussdichte wieder zu erreichen. Ich glaube mich an ein JBL Programm (noch zu AlNiCo – Zeiten) zu erinnern, bei dem in einem solchen Fall die gesamte Konstruktion nach fachgerechtem (Wieder)zusammenbau (also Planschleifen der Kontaktflächen und Verwendung der Originalmenge des Originalklebers) im Werk 'remagnetisiert' werden musste, um den ursprünglichen Wirkungsgrad auch nur annähernd wieder erreichen zu können. Andernfalls ist/ war das Chassis zwar optisch noch/ wieder in Ordnung, technisch jedoch bei weitem nicht. Und ich glaube sogar in den Untiefen des Lagers irgendwo noch einen 2420 schlummern zu haben, der solches durchgemacht hat, völlig okay aussieht, aber schlappe 10dB leiser ist als seine gleich alten Kollegen im Originalzustand.
    Kann hierzu jemand etwas sagen, oder hat gar ähnliche Erfahrungswerte? Hatte das eventuell mit spezifischen Eigenschaften des damals verwendeten Magnetmaterials (AlNiCo) zu tun?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Gelangensbestätigung - Bar Warenverkehr innerhalb der EU !!

    • billbo
    • 5. Juni 2014 um 16:07

    Klar ist das im Prinzip simpel und nachvollziehbar. Nur:
    Wen bezahle ich dafür, daraus 25 Seiten zu machen?
    Und wer bezahlt mich dafür, den ganzen Sch..ß (nebst 10.000 anderen relevanten Verordnungsänderungsergüssen alle paar Tage) zu lesen? :?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Gelangensbestätigung - Bar Warenverkehr innerhalb der EU !!

    • billbo
    • 5. Juni 2014 um 13:14

    :roll:
    25 Seiten Kleingedrucktes für die Verordnung einer Änderung einer geänderten Änderungsverordnung.
    Unternehmer! Überlegt es euch dreimal, bevor ihr am Ende tatsächlich noch irgendetwas unternehmt!

    Bzw.: 'verbringt' die Zeit lieber mit Urlaub oder Däumchendrehen. Das ist stressfreier und billiger.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Firmen-Tankkarte

    • billbo
    • 3. Juni 2014 um 11:39
    Zitat

    Daher ist (umsatzsteuerlich) Vorsicht geboten bei LKW für Männer, Tourbussen oder auch drei PKW auf einen Beleg usw...

    ?? Diesel ist Verbrauchsmaterial. Mit 'Absetzung für Abnutzung' in Verbindung mit 'geringwertigen Wirtschaftsgütern' hat das steuerlich/ buchungstechnisch rein gar nichts zu tun.
    Und jeder x-beliebige ausgedruckte Tankbeleg erfüllt heute sämtliche Bedingungen einer vollwertigen Rechnung.
    Du darfst also aus rein steuerlicher Sicht jederzeit bedenkenlos beide 400L Tanks gleichzeitig randvoll tanken. :wink:

    Zur Ausgangsfrage:
    Agiere ich örtlich/ regional - Konto bei der örtlichen LKW- Tanke meines Vertrauens.
    Agiere ich überregional/ international: UTA.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 26. Mai 2014 um 20:57

    IDN: Spanische Szeneclubs mit einer (wie auch immer) geeichten eingebauten Cesva Lautstärkeüberwachung. Und einer derart grauenhaften "LAUT!!!" - Akustik, dass das Levelmeter bei normaler Lautstärke des temperamentvoll feiernden Publikums zischen 98 und 100dB/A anzeigt (ohne Band, versteht sich) und bei rhythmischen Sprechchören auch mal sportliche 110 oder mehr.

    Ich fürchte, die angestrebten 100dB/A Leq hab' ich gestern dann doch noch ganz knapp verfehlt. :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Rescue Tape

    • billbo
    • 17. Mai 2014 um 01:07
    Zitat

    Obwohl es ständig auf- und abgetrommelt wird.

    Nicht obwohl. Sondern weil!
    Beim 'trommeln' kann auch der dümmste Kabelaufwickler kaum je etwas verdrehen.
    Ganz im Gegensatz zum Aufwickeln per Hand - da klappt das auf Dauer nur mit sauberer Klappacht - Technik.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 11. Mai 2014 um 00:45

    IDN: Gigs (Kultur! Städtisch!) in einem wahrlich finsteren Teil Deutschlands, bei denen die mitgebrachte Not - Schminkleuchte der Künstlerin am Ende die einzig verfügbare Beleuchtungsquelle für den... hüstel... "Foh-Platz" und der Rest der örtlichen... ähm... Produktion dieser Lösung absolut angemessen ist. Insgesamt ein durchaus schlüssiges Bild; wenn man so will ein echtes Gesamtkunstwerk.

    Junge, Junge - so was hab ich zuletzt vor rund 20 Jahren oder so erlebt. :roll:

    The sky iy the limit. Weitermachen, Jungs! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Equipment über Treppe

    • billbo
    • 10. Mai 2014 um 19:21

    Sechs kräftige, erfahrene, ausgeruhte, motivierte, nüchterne, volljährige, mit dem Handling von empfindlichem und schwerem Equipment ausreichend vertraute Stagehands.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Hilfe/Anregung/Fehlersuche-Laufzeitversatz?Polaritätsfehler?

    • billbo
    • 10. Mai 2014 um 00:00
    Zitat

    Eine rein rhetorische Frage:
    Was sollen wir jetzt davon halten?

    Ach, egal. Auf jeden Fall aber schon mal ein ganz herzliches Dankeschön für diesen wundervollen, mustergültigen Experten-Selbstzerfleischungsthread. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Hall in A&H Pulten

    • billbo
    • 7. Mai 2014 um 11:22
    Zitat

    ... was soll ich noch mit Y..... :lol:


    Ganz einfach: da kommt nach wie vor kein Hersteller dran vorbei, der mit einiger Hoffnung auf kommerziellen Erfolg funktionelle Pultkonzepte und allgemein akzeptierte Bedienoberflächen abkupfern und selbst auf den Markt bringen möchte. :roll:

    Sorry, musste sein. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • iLive-ilive Monitor, ilive-SD9 Monitor

    • billbo
    • 5. Mai 2014 um 13:00

    Beim direkten Anschlussversuch einer Taka, Ovation, Fender Rhodes, o. ä hochohmiger Kandidaten an einen 2k Mikrofoneingang sähe ich (bzw. höre ich) - Symmetrie hin, Brummprobleme her - allerdings durchaus auch unter audiophlien Aspekten so mancherlei Diskussionsbedarf.
    "Kollege - du schaffst jetzt hier AUF DER STELLE eine ordentliche aktive DI-Box ran!!!" :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • iLive-ilive Monitor, ilive-SD9 Monitor

    • billbo
    • 3. Mai 2014 um 01:11

    Manchmal darf es auch ein bisschen mehr sein. Netzwerk? DAS ist ein Netzwerk. Klotzen, nicht kleckern:
    http://s7.directupload.net/images/140503/aqrtr8qh.jpg

    Knapp 80 Bühnenkanäle + div. Audience Gedöns. Analog hübsch gleichmäßig verteilt auf:
    - 1x PM5D + DSP5D Foh.
    - 1x CL5 + 2x RIO Monitor. Da kann man ja immer den einen oder anderen Kanal unauffällig wegpfuschen...
    - 1x 4x24ch. HD Recording.
    - 1x VI (4? 6? k. A.) Broadcast Livestream + Backup Recording.

    Ein paar Übertrager waren da glaub' ich auch im Spiel. Zum Glück brauchte ich das alles nicht selbst zu verdrahten, sondern einfach nur so bei den Kollegen bestellen... :roll:
    Puh! :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • iLive-ilive Monitor, ilive-SD9 Monitor

    • billbo
    • 30. April 2014 um 14:11

    Gut, hätte ich vielleicht besser die Vergangenheitsform gebrauchen sollen. Ich erinnere mich an Zeiten, da wurde bei einem Anruf der Sorte "ich brauch' übermorgen dringend 'nen 48er 1-in-3 Splitter, kannst du mir da irgendwie weiterhelfen?" nicht über so alberne Dinge wie Geld gesprochen :D. Dafür bekommt man heute problemlos einen kompletten Oberklassepultplatz... PLUS Splitter, Bühnenunterverteilung, Multicoreanlage, "hättest du vielleicht auch noch ein paar Mikros... ?'", ... .

    Zu DI-Boxen liegt Marcoboy ganz richtig (Marco, bemühe dich doch bitte mal um zusammenhängende, verständliche Sätze – das würde manches vereinfachen... :roll: ). Bei denen ist galvanische Trennung nur eine Aufgabe von vielen. Zunächst geht’s da aber mal um Bereitstellung einer korrekten Lastimpedanz für die Quelle, Symmetrierung, grobe Pegelangleichung, Adapter Musikerwelt (Klinke) > PAWelt. Wenn's dann immer noch brummt kann so ein Groundlift in der Tat eine feine Sache sein. In der Praxis möchte ich mir eine solche Möglichkeit sehr gerne offen halten und kann daher dort mit den prinzipiellen Nachteilen von Übertragern im Zweifel sehr gut leben.
    Eigentlich ging's aber ja nicht um DI-Boxen sondern um die Frage welchen Sinn Übertrager bei Anwendungen machen, wo weder Impedanzanpassung noch galvanische Trennung gefragt sind. Schlichte Antwort: keinen.

    Übrigens halte ich solche ins Theoretische abdriftende Diskussionen auch als eher praxisorientierter Mensch nicht für überflüssig. Erst wenn ich den Sinn einer Vorrichtung verstanden habe kann ich ihre Eigenschaften praktisch auch wirklich souverän nutzen. Ohne geht’s zwar meistens auch irgendwie gut – aber ich fühle mich einfach wohler bei der Sache, wenn ich das Zufallsprinzip nicht ständig über Gebühr strapazieren muss. Und noch viel wohler, wenn ich diesen Eindruck auch von den Personen habe, mit denen ich von Fall zu Fall 'auf'm Platz' zusammenarbeite.
    Wie weit es damit unter 'Professionals' manchmal her ist, dafür ist gerade das Thema DIs ein prima Anschauungsobjekt. Ich behaupte: von tausend "DIs – Active!!" in den BAs dieser Welt stehen 900 deshalb da drin, weil der Verfasser das irgendwo abgeschrieben hat bzw. weil die im Netshop seines Vertrauens teurer sind als DI/ passiv. "Was nix kost' – is' auch nix."

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • iLive-ilive Monitor, ilive-SD9 Monitor

    • billbo
    • 29. April 2014 um 23:08

    Sollte ich deinen Beitrag missverstanden haben (was mir immer noch nicht ganz klar ist) liegen wir nicht gerade sonderlich weit auseinander. Für diesen Fall bitte ich bzgl. meines Anfluges von unangemessener Süffisanz um Nachsicht. :oops:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • iLive-ilive Monitor, ilive-SD9 Monitor

    • billbo
    • 29. April 2014 um 11:34

    e-on: kann es sein, dass dir mein letzter Teilsatz bei Copy & Paste versehentlich abhanden gekommen ist? So was passiert ja schnell schon mal. Abhilfe: Hardwarebeschleunigung des Eingabegerätes herabsetzen.
    Und was der analoge Split eines symmetrischen NF-/Mikrofonsignals auf mehrere Eingänge mit Sinn und Funktion von DI-Boxen zu tun hat entschließt sich mir nicht auf Anhieb. Kannst du mir da weiterhelfen? Beides was mit Technik, oder so?

    Bezgl. des vergessenen Nachteils darf ich ergänzend/ beruhigend hinzufügen: mit aufwändigen passiven oder aktiven Trafosplittern kann man gelegentlich sogar Geld verdienen! Ich darf dir versichern, dass ich diese Erfahrung persönlich schon gemacht habe bzw. hin und wieder mache. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • iLive-ilive Monitor, ilive-SD9 Monitor

    • billbo
    • 28. April 2014 um 23:31
    Zitat

    billbo ich muss dich leider enttäuschen, ...

    Musst du nicht. Selbstverständlich ist das so. Ein Aktivsplitter ist ein Trafo mit drumherumgebauter Aktivelektronik - Hilfsperipherie. Ich schrub nichts Gegenteiliges.
    Über Potentialfragen/ Masse(brumm)probleme in Verbindung mit digitaler Datenübertragung solltest du noch mal nachdenken.

    Zitat

    Aha ?!

    Guma, weil du’s bist:
    Übertrager besitzen eine endliche Aussteuerbarkeit.
    Übertrager sind nicht linear, sondern haben eine Kennlinie.
    Übertrager sind sehr sensibel in Bezug auf Anschlussimpedanzen.
    Übertrager neigen zum Interagieren mit Magnetfeldern jedweder Art.
    Übertrager sind empfindlich für magnetische Vorschädigung durch Gleichstrom. 48V/ 7mA (Phantomspeisung in Verbindung mit einseitigem Leitungsdefekt) sind für einen Kleinübertragerkern nicht trivial.
    Deshalb benutzt du hochentwickelte, kompliziert zu fertigende, kostspielige Exemplare von Haufe statt Billigware. Dir als erklärtem Mikrofonliebhaber mit Affinität zu Schoeps & Co. muss ich das nicht erklären.
    Trotzdem ist das nur die zweitbeste Lösung. Noch besser ist es, wenn ich sie ganz weglassen kann. Ein Stück Draht besitzt all die angeführten nachteiligen Eigenschaften nicht. Deshalb ist es die überlegene Verbindung zweier Eingänge – wenn ich nicht aus anderen Gründen einen Trennübertrager zwingend benötige.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • iLive-ilive Monitor, ilive-SD9 Monitor

    • billbo
    • 28. April 2014 um 13:22

    Hier wird nicht deklariert. Hier tauschen sich Leute über aus Erfahrungen gewonnene Erkenntnisse aus. Bei den Einen sind's tatsächlich gemachte Erfahrungen, bei anderen mehr so hypothetisch postulierte. Was soll's?

    Angesichts der heute mehr und mehr vorherrschenden 'Normalsituation' dass Monitorpultwandler und FOH-Pultwandler unmittelbar nebeneinander stehen und aus der selben Steckdose versorgt werden bin ich sogar geneigt, der simplen Y-Split – Lösung aus rein technischer Sicht den Vorzug zu geben.
    Vorteile Trafosplit:
    - galvanische Trennung möglich, falls gewünscht. In diesem Fall nicht nötig.
    - Impedanztransformation möglich, falls gewünscht. In diesem Fall nicht nötig.
    Nachteile Trafosplit:
    - Ein zusätzliches (kompliziertes und anspruchsvolles) Bauteil im Signalweg.
    - Nährung des Irrglaubens, Trafos könnten potentielle Störsignale voneinander 'trennen'. Können sie leider nicht; induktive Kopplung ist keine Einbahnstraße.
    Wer eine solche Trennung wünscht braucht...
    ... Aktivsplitter. Deren zusätzliche Vorteile gegenüber Trafo:
    - Rückwirkungen eines Ausganges auf einen anderen werden wirkungsvoll unterdrückt.
    - Es sind beliebig niedrige Ausgangsimpedanzen machbar.
    Nachteile:
    - noch mehr potentiell störanfällige Bauteile im Signalweg.
    - Zusätzlich eine 'Gain' Anpassung (Pad) im Eingang erforderlich.
    Vorteil Y-Split:
    - alle Nachteile von vorgeschalteten Trafos und/ oder Zusatzelektronik entfallen.
    Nachteile:
    (für diesen Anwendungsfall) keine.

    wora: Zustimmung, außer natürlich zum letzten Satz.
    Auch wenn du's noch so oft schreibst :D – das stimmt einfach nicht. Beide Pulte sowie die Schirmung (sonst wär's keine) liegen auf dem gleichen Potential (über die Schutzleiter). Bei jeder in der Praxis vorkommenden Installation, spätestens am Zentralerder. Auch dann, wenn du die Schirmung an einem der beiden Pulte weg lässt (also die 1 abnippst): die 48V gegenüber deren Potential bleiben. Es sei denn, du baust einen Trafo dazwischen... :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • iLive-ilive Monitor, ilive-SD9 Monitor

    • billbo
    • 28. April 2014 um 00:49

    Wie so oft, so gibt es auch in diesem Fall aufwändige, komplizierte, teure, nervige Lösungen – und simple funktionelle. Um dem Bild von Kob1 mal was entgegenzusetzen: :D

    http://www.directupload.net/file/d/3605/wr38nrwl_jpg.htm

    Mit so was hab’ ich die letzten 30 Jahre ein paar tausend simple Foh/ Mon. Bandjobs frevelhafter Weise vollkommen stressfrei durchgezogen. Mal analog, mal digital. Mal mit 2, mal mit 3, mal sogar mit 4 Pulten dran. Mal 32, mal 64 Kanäle. Mal mit Foh – Wandlerkiste direkt neben dem Monitorplatz, mal mit 150m Kupfercore zum Analog - FOH. Brummprobleme wollte da irgendwie nie so recht aufkommen. Für den Fall der Fälle lässt sich an den Hartinggehäusen der dazugehörigen Kabelauflösungen die jeweilige Zentralmasse :shock: (jawohl, Einzelmassen gibt’s keine) über eine Bananensteckerbrücke trennen – war meines Wissens kaum jemals erforderlich.
    Und den Einkoppelwiderständen der Phantomspeisung ist es bei allen mir bekannten Pulten gänzlich egal, ob die 48V nun aus dem pulteigenen Netzteil stammen oder aus dem des Pendants am anderen Leitungsende.

    Es ist m. W. rein theoretisch ein Problem bei doppelter Phantomversorgung (also Phantom versehentlich bei beiden Pulten eingeschaltet) denkbar: da die Einspeisung über die 6k8 Widerstände hochohmig ist, ergibt sich die tatsächlich am Verbraucher anliegende Spannung natürlich erst über dessen Stromaufnahme. Halbiert man (durch versehentliche Doppelversorgung) die Einspeiseimpedanz, erhöht man damit also automatisch auch die Versorgungsspannung (zumindest wenn dort nicht sowieso als erstes mal eine Z-Diode für klare Verhältnisse sorgt).
    Allerdings ist mir kein Fall oder phantomgespeistes Gerät bekann, bei dem das jemals ein Problem gewesen wäre. Bei den vielen tausend Malen pro Tag, an denen dieser Fehler weltweit passiert, wäre das auch ganz sicher nicht unentdeckt geblieben.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Neue PA für Stadthalle

    • billbo
    • 26. April 2014 um 13:36

    Dosenfutter: ist nicht bös gemeint – aber im Umgang mit Begriffen wie 'Unsinn' und 'Schwachsinn' empfehle ich (nicht nur) zwecks Diskussionskultur ein Mindestmaß an Bedachtsamkeit.

    - Höhe: im Idealfall in etwa den Pegelverlust den es braucht, damit Reihe 1 in 1m Entfernung mit ähnlicher Intensität beschallt wird wie Reihe 15 in 15m Entfernung. Vektorielles Vorstellungsvermögen ist keine Alchemie.

    - Abstrahlung HT: u. a. deshalb nutzt man dort wo’s geht hoch aufgehängte Vertikalarrays mit vertikal annähernd frei skalierbarer (Mittelhochton-)Abstrahlung. Ist man auf eine Einzelkistenlösung beschränkt gibt’s auch dafür taugliche Werkzeuge, wie etwa das weiter oben mal angeführte Bose System mit diversen verfügbaren vertikalen Hornöffnungswinkeln; oder aber z. B. Hörner mit asymmetrischer Abstrahlcharakteristik. Zumindest für eine sachgerechte Festinstallationsplanung setze ich die Berücksichtigung derlei Grundkenntnisse voraus.

    - Ortung: dein Link funktioniert nicht, aber ich antworte trotzdem.
    Horizontal – unmittelbar; im Wesentlichen über frequenzselektive Abschattung und Laufzeitdifferenzen. Deshalb je ein Ohr links und rechts, und dazwischen ein Kopf.
    Vertikal – mittelbar; über Klangfarbenänderung aufgrund asymmetrischer Ohrmuschelform und anhand der Wahrnehmung von Raumreflektionsmustern.
    Das bedeutet für die Praxis: horizontale Ortung funktioniert (bei gesundem Gehör) immer und absolut. Eine Schallquelle von links wird stets problemlos als 'von links' wahrgenommen, egal ob sie stationär ist oder sich bewegt. Vertikale Ortung funktioniert über die Wahrnehmung von Änderungen. Ich kann sehr gut wahrnehmen, wenn sich eine Schallquelle von oben nach unten bewegt. Bewegt sie sich nicht (mehr), geht auch die vertikale Ortbarkeit verloren, und der Rest (schließlich bewegt sich auch der Kopf, selbst beim ruhigen sitzen) wird vom Gehirn als 'unwesentlich' ignoriert.
    Wichtig: als Tonler sind wir vorbelastet. Wir wissen, dass der Ton aus dem Lautsprecher da oben kommt, also glauben wir auch ihn von dort zu hören. Den Kunden (= Zuhörer) interessiert das nicht, sofern er denn überhaupt weiß was ein Lautsprecher ist. Der möchte einfach nur in komfortabel empfundener Lautstärke möglichst überall alles gleich gut verstehen können.


    zegi: du hast das 'auch' überlesen. 'No Go' ist sowieso; schließlich sind die Teile zumeist unauffällig, weiß und rund statt klobig, schwarz und eckig, und auch auf den einschlägigen Onlineshopseiten muss man schon ein bisschen danach suchen. Uncool.
    Dass es im Einzelfall gewichtige Argumente gegen eine Einbaulösung geben kann ist aber klar. Bei einer denkmalgschützten, frisch restaurierten historischen Stuck - Fresco - Decke sollte der schlaue Akustiker Alternativkonzepte in petto haben.

    Der Beitrag von Verstärkerberserker spricht’s gelassen aus:

    Zitat

    ... Es ist aber ein riesen Unterschied, wenn da was mit Plan verbaut wird, oder einfach ein paar Lautsprecher verkauft und irgendwo montiert werden. ...


    Solange indes das planerische Vorstellungsvermögen zu Beschallungsfragen nicht nennenswert über die heimische Stereoanlage 'in groß' hinaus geht, bleibt die ganze Sache nichts weiter als Bastelei (wahlweise gerne auch Protzerei) mit Boxen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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