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Beiträge von billbo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 25. April 2014 um 12:14

    NUR Liebesgeschichten :!:
    Genau die fangen doch stets mit rosaroten Träumen an, und enden (nicht immer, aber halt auch nicht all zu selten) in Chaos, Verzweiflung, Tränen, (Selbst-)Vorwürfen, seelischem/ wirtschaftlichem Ruin, kompletter Orientierungslosigkeit, ..., ..., Altersarmut.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Windows XP - was ist zu tun?

    • billbo
    • 25. April 2014 um 11:51

    Bei euch Küstenbewohnern ist das ja auch nicht nötig. Da hat das Salz die Karosserie rings um den skandalösen Feinststaubemissionär rechtzeitig weggefressen. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Neue PA für Stadthalle

    • billbo
    • 24. April 2014 um 22:52
    Zitat

    Deckenlautsprecher sind definitiv ein absolutes No-Go,

    Ähm, 'tschuldigung, stattdessen könntest du doch dann besser auch gleich schreiben 'eigentlich interessiert mich das ganze Thema nicht die Bohne, ich such’ hier lediglich Leute, die meine Vorurteile bestätigen'?

    Viel Spaß noch beim basteln mit Boxen. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Wenn Gäste trotz dB Beschränkung lauter als die PA gröhlen

    • billbo
    • 24. April 2014 um 22:08

    Nein, das Problem liegt hier:

    Zitat

    „Und auch bei der geplanten Wohnbebauung in Wasen-Nähe bekommen wir mit solchen Werten mächtigen Ärger“

    Das Prinzip kenne ich als jahrzehntelang bestens erprobt aus dem Ruhrpott.
    Phase 1: boomendes, schmutziges, lautes, emissionsintensives Gewerbe.
    Phase 2: alle, die dort arbeiten, werden wohlhabend und bauen ihre Häuschen drumherum.
    Phase 3: und bemerken anschließend "huch, ist das aber laut hier. Das gehört verboten!"
    Phase 4: Auflage um Auflage, bis das Gewerbe/ die Industrie schließlich kapituliert und wegzieht.
    Phase 5: "Schweinerei! Willkürliche Arbeitsplatzvernichtung! Womit sollen wir denn jetzt unser Häuschen abbezahlen?"

    Gut, die Wasen (der Wasen? sorry, Ausland :oops:) sind/ ist jetzt sicher keine Industrie als solche :D. Aber gewisse Parallelen sind selbst hier aus der Ferne unübersehbar.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Neue PA für Stadthalle

    • billbo
    • 24. April 2014 um 21:37
    Zitat

    Gas

    hatte ich irgendwie erwartet. Allerdings nicht von dir; ich ignorier’s einfach mal.
    Dass du den Angehörigen des Laut/ Bunt – Gewerbes generell ein höheres Verständnis von Alltagsphysik unterstellst als denen der gemeinen Gilde Gas/ Wasser/ Sch. nehme ich mit Interesse zur Kenntnis.

    Ein paar nette Eigenschaften einer gut gemachten Deckeneinbaulautsprecherinstallation:
    - (So gut wie) keine Pegeldifferenzen im gesamten Publikumsbereich (ganz im Gegensatz zur zu niedrig angebrachten L/R Lösung).
    - Halbraumbedingung über den gesamten Nutzfrequenzbereich; unabhängig von irgendwelchen Gehäusegrößen.
    - Damit zusammenhängend kein Bafflestep, kein drastisch unterschiedliches Richtverhalten über die Frequenz, keine unerwünschten Reflektionen unbeabsichtigt nach hinten oder sonst wo hin abgestrahlter Störschallenergie.
    - In jedem Publikumsbereich außerordentlich gutes Direktschall/ Diffusschallverhältnis.
    - (So gut wie) keine akustischen Abschattungsprobleme. Bei einer L/R Lösung bekommt ein gewisser Prozentsatz des Publikums (nämlich die eher Kleinwüchsigen) dagegen zwangsläufig wenig oder überhaupt keine Direktschallanteile zu hören.
    - Wenig akustische Gesamtenergieeinbringung nötig, daher wenig Anregung von Raumresonanzen, wenig Lärmemissionsprobleme.
    - Kaum Raumreflektionsprobleme; egal ob Wände aus Glas oder Teppich. Es gibt nur Nahfeldbeschallung auf stehendes/ sitzendes Publikum; ungenutzte Teilbereiche einer Mehrzoneninstallation werden bei Bedarf einfach abgeschaltet.
    - Keine Rückkopplungsprobleme. Es gibt in Bühnennähe keine singulären Bereiche hoher Schallenergieeinbringung.
    - Und deshalb auch keine Zonen mit potentiell unzulässigem Lärmexpositionspegel.
    - Keine Phasen/ Laufzeitenproblematik durch räumlich voneinander getrennte Teilkomponenten ("Bässe unter der Bühne").
    - Keinerlei Laufzeitverzögerung nötig. In jeder beliebigen Entfernung zur Bühne perfekte Einheit von Optik und Akustik.

    Es gibt auch ein paar Nachteile:
    - Der fehlende Richtungsbezug kann stören. Der stimmt für einen erheblichen Teil des Publikums bei der L/R Lösung allerdings ebenfalls nicht.
    - Es gibt viele kleine Kammfilter – Problemzonen zwischen den Idealbereichen. Die bemerkt man, wenn man sich dazwischen hin und her bewegt. Verharrt man an einer Stelle, gewöhnt sich das Gehör augenblicklich an die Situation. (Es sei denn, man ist Tontechniker und will sie bemerken).
    - Bei L/R + div. Delaylines ist es anders, aber nicht besser. Da gibt’s eine riesengroße (die Saalmitte von vorne bis hinten genau zwischen L/R) und viele kleine (in den Delayline – Übergangsbereichen).
    - Die Ausführung der Deckenkonstruktion muss der akustischen Energie gewachsen sein. Da gute Deckeneinbaulautsprecher hinten geschlossen und die eingebrachten Teilenergien eher gering sind, ist das aber kein besonderes Problem. Eine gepfuschte Abhängedeckenkonstruktion wird in einem von ein paar Hochenergiestrahlern angeregten Rauminterferenzmuster punktuell ebenso (und nicht weniger störend) mitrappeln.

    Fazit: in einem großen, relativ niedrigen Raum (oder Komplex aus mehreren miteinander verbundenen/ kombinierbaren Räumen; das Projekt des Threadstarters geht - soweit erkennbar - zumindest stark in diese Richtung) kann eine Deckeneinbauinstallation in der Summe ihrer Eigenschaften (und unter Berücksichtigung auf jeden Fall unvermeidlicher Kompromisse) jeder anderen Lösung meilenweit überlegen sein.

    Hurra, 100!
    Amen. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • aus berolito.de wird Design-Ross.com

    • billbo
    • 24. April 2014 um 13:53

    Spontaner erster Eindruck: kommt wohltuend aufgeräumt und ehrlich rüber.

    "Bitte sprechen Sie mich an!" Aha: inhabergeführter Kleinstbetrieb bzw. Einmannbude ohne Größenwahn. Okay, den werd' ich mal anrufen, wenn ich was brauche.

    Bei gefühlt 98% aller ganzheitlichen Komplettanbieter – VT - Einmannbuden steht an dieser Stelle so was wie "Bitte setzen Sie sich für Ihr Projekt mit unserer Kundenbetreuung in Verbindung, zwecks einer unverbindlichen Beratungsterminvereinbarung." Ja, nee, is’ klar... abhaken. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Neue PA für Stadthalle

    • billbo
    • 24. April 2014 um 13:26

    Dein Pech! Querhängen ist doch schon längst abgewählt...

    Asymmetrische Hörner sind aber hier wohl auf jeden Fall das zweitbeste Mittel der Wahl.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Neue PA für Stadthalle

    • billbo
    • 24. April 2014 um 13:15

    Das ist nur ein (und gar nicht so ganz unwesentlicher) Aspekt. Und zwar nur einer von vielen. Grenzflächen können nicht nur an einem Ende der Übertragungskette verblüffend sauber funktionieren.

    Ich stelle mir einfach mal ein riesengroßes Badezimmer mit beschränkter Deckenhöhe vor, in dem regelmäßig ein paar hundert Leute des gesellschaftlichen/ kulturellen Gemeinschaftserlebnisses wegen gleichzeitig und halbwegs komfortabel duschen wollen.
    Der erfahrene, pragmatische Installateursmeister sagt "kein Problem" und installiert eine große Anzahl 08/15 Duschköpfe, gleichmäßig über dem Zielpublikum verteilt. Wasser marsch, klappt tadellos.
    Der technikbegeisterte, des Googelns fähige Professional sagt "Ihr spinnt wohl, das lösen wir hier selbstverständlich mit professional Equipment!" Er installiert links und rechts neben der Tür ein C-Rohr, nimmt 10x so viel Wasser, und gibt Gummi. Klappt irgendwie auch, zumindest nass werden so gut wie alle. Lediglich die ganz hinten (und die ganz vorne :D) haben halt ein bisschen Pech...

    Und jetzt Du!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Windows XP - was ist zu tun?

    • billbo
    • 24. April 2014 um 12:25

    Na ja - der Polo hat seine Profinutzungszeit aber auch schon 2-3 mal rum und steht mittlerweile kurz vor der Presse. Und sofern's ein Diesel ist und du in der Stadt wohnst steht er mangels grüner Plakette sowieso... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Neue PA für Stadthalle

    • billbo
    • 23. April 2014 um 22:18

    Ich bestehe darauf, den nicht dabei gehabt zu haben. Davon gab's dankenswerter Weise noch welche vor Ort im Haus. :D

    Richtungsgebende Schallwandler in Kisten können Sinn machen. Man kann mit ihnen aber auch jederzeit problemlos nahezu grenzenlosen Unsinn anrichten. Beispiele dafür kenne sicherlich nicht nur ich.

    Einbaulautsprecher sind in manchen ihrer (akustischen!) Eigenschaften jeder Kistenlösung meilenweit überlegen. Wenn man die versteht und von Fall zu Fall zu nutzen weiß kann es die damit geschaffene Beschallung ebenfalls sein. Das meine ich durchaus ernst.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Neue PA für Stadthalle

    • billbo
    • 23. April 2014 um 21:27
    Zitat

    Bau' 20 kräftige Deckenlautsprecher ein, schön gleichmäßig und alle gleich laut.
    Da brauchs nichmal ein Delay, jeder kann gut hören und alles ist gut.

    Pssst! Bist du verrückt? So eine Deckeneinbaulösung kann für allgemeine Beschallungszwecke (also alles unterhalb 'lautes Rockkonzert') hervorragend und vor allem völlig stressfrei und außerordentlich fehlbedienungstolerant funktionieren. Aber bitte, so was schreibt man doch nicht in ein Forum für rechteckige schwarze Schallschachteln!!!
    Ich hab' schon mal (für ein kleines, leises Konzert) in einer nicht nur akustisch ziemlich trostlosen Mehrzweckhalle die nigelnagelneue K/F Beschallungsanlage - die aber leider an völlig idiotischer Position fest an die Wand gedübelt war - abgewählt und stattdessen die alten 100V Deckeneinbaulautsprecher und 2 mitgebrachte Nearfills verwendet. Incl. Adapter von XLR auf Diodenstecker. Die Blicke des Haustechnikers lassen mich bis heute noch erschaudern. Ich hoffe, der Gute hat sich inzwischen (ist so 5, 6 Jahre her) wieder erholt. :D

    5m Deckenhöhe sind für gängige Einbaulösungen allerdings eine Ansage. Zugegebenermaßen gibt's da alternativ sicher auch funktionierende forenkompatible Lösungen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Neue PA für Stadthalle

    • billbo
    • 23. April 2014 um 16:27

    Und was möchtest du uns mit diesem Post sagen?
    Dass es auch Anwendungen gibt, bei denen Lautsprecher oftmals besser auf dem Boden aufgehoben sind (Wedges, Subarrays bis zu einer bestimmten Größenordnung)?
    Dass die Anmietung eines Krans oder Hubschraubers zum Lautsprecher positionieren auch kontraproduktiv sein kann?
    Dass du schon mal unter einem Fernsehturm gearbeitet hast und dir der von unten unverhältnismäßig hoch vorkam?
    Dass du den gemeinen Beschallungsdiskussionsteilnehmer für unfähig hältst, den Sinn eines Beitrages zu verstehen?

    Ach, du wolltest überhaupt mal irgendetwas sagen?
    Dankeschön! :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • iLive-ilive Monitor, ilive-SD9 Monitor

    • billbo
    • 23. April 2014 um 13:18

    Ausnahmsweise :D stimme ich Guma und Wora mal zu 110% zu.
    Und nutze die Gelegenheit noch mal für den ausdrücklichen Hinweis, dass Analogsplit ja nicht zwangsläufig 48 200-Euro-Übertrager bedeuten muss; bei korrekter Systemmasseführung auch dann nicht, wenn die Eingänge räumlich voneinander getrennt stehen. Es reicht ein simpler, parallel herausgeführter 2. Abgang aus dem Bühnenverteilersystem - und den sollte es als Minimalausstattung nun wirklich in jedem solchen geben.
    Theoretisch verändert das zwar die Eingangssignale, weil die Mikros dann mit der halben Impedanz klar kommen müssen. Praktisch können die das aber sehr gut; außer einem für gleichen Output notwendigen minimal höheren Gain bemerkt man davon nichts.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Neue PA für Stadthalle

    • billbo
    • 23. April 2014 um 13:00

    Auch wenn's manch einer anders sieht: Lautsprecher IMMER so hoch wie möglich! Es sei denn, es spricht irgendein bauliches Detail (ab 3m vor der Bühne abgehangene Decke oder so was) ganz offensichtlich dagegen.
    Das entscheidende Kriterium für gleichmäßige Beschallung ist die möglichst geringe Entfernungsdifferenz zwischen Box > erste Reihe und Box > letzte Reihe. Und die ist umso kleiner, je höher die Kiste hängt.
    Das Argument 'Bild von vorne/ Schall von oben = irritierend' ist, mit Verlaub, Humbug. Das menschliche Gehör ist für nennenswerte vertikale Schallortung nicht ausgelegt, deshalb sind die Ohren auch nebeneinander und nicht übereinander angeordnet. Die Information "Redner steht da vorne, Schall kommt aber von da oben" ist, falls sie überhaupt registriert wird, vom Gehirn in Sekunden abgearbeitet und als Normalzustand abgehakt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Windows XP - was ist zu tun?

    • billbo
    • 22. April 2014 um 22:00

    Vermutlich habt ihr Recht. Der Gedanke "für so altes Zeug macht sich niemand mehr die Mühe, Schadsoftware zu entwickeln" hat was. Gibt's da für Alt - IT eigentlich so was wie grüne Kennzeichen?
    Trotzdem würde ich damit aber jetzt z. B. nicht mehr unbedingt meine Buchführung/ Steuererklärung machen und speichern wollen, und dabei zwischendurch mal eben nach 'Atombusensupermodels unscensored' googeln... :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 22. April 2014 um 16:36

    In freier Wildbahn ist das Pflänzlein längst ausgestorben, auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen. Das gedeiht lediglich noch in bestimmten Reservaten und Zoos. Und dort halt gerne in biologisch einseitig parasitärem Umfeld. :|

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Windows XP - was ist zu tun?

    • billbo
    • 22. April 2014 um 16:27

    Bei mir gibt's noch einen XP PC. In der Werkstatt; für Emails, Bedienungsanleitungen und Sevicemanuals runterladen, Netzradio hören und PA-Forum zumüllen. Eine uralte 500 MHz Möhre, die schon mit 'nem Textverarbeitungsprogramm an ihren Grenzen ist. Nachdem der Windows Support eingestellt war ging da zunächst überhaupt nichts mehr; das protestierende 'Windows Security Essentials' legte sofort nach Start alles lahm.
    Seit ich das Zeug deinstalliert habe (ist ja jetzt eh nutzlos) rennt die Kiste wie schon seit zehn Jahren nicht mehr. :lol:
    Ich lass' das Ding am Netz und betrachte das Ganze als Experiment. Mal sehen, wie lange das gut geht...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 22. April 2014 um 16:10

    PM5 und M7 sind abgeschrieben. Das Männer LA stammt vom Hersteller, zwecks 'Markterschließung'. Der Chef muss seinen Azubi und in der Saison den 420-Euro-Mann eh durchbezahlen, dann können und sollen die auch arbeiten. Der Truck fährt sowieso da hin.

    Wo ist das Problem? :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 22. April 2014 um 14:47

    Och, es gibt schon auch genügend Freizeitklempner. Etwa schon länger nicht mehr Samstagvormittags im Baumarkt gewesen?
    Der Unterschied: häufig genug muss Montags dann doch noch mal (und jetzt erst recht, und zwar ganz dringend, Preis spielt keine Rolle!) der Profi ran. :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 22. April 2014 um 13:34

    Guma, den Status Quo sehen wir ähnlich, wenn auch aus leicht unterschiedlicher Perspektive.
    Verhindern lassen sich solche Missstände, wie überall sonst in der Wirtschaft auch, nur über das konsequente Bekämpfen von (Quer-) Subventionierung. Wo künstlich bequemes Geld von außen in eine Branche fließt wird diese Branche sich in Windeseile grotesk aufblähen, weil sie keinen echten Bedarf mehr befriedigt, sondern nur noch den Subventionen hinterher jagt. Das Beispiel, dass ö. r. Sendeanstalten von deinen und meinen Rundfunkgebühren das Land flächendeckend mit überflüssigen 'umsonst-und-draußen' Veranstaltungen überziehen (und damit dem frei wirtschaften müssenden selbständigen Veranstalter letztlich die Existenzgrundlage entziehen) ist da nur eins von vielen. Sind Schlagernächte wirklich unverzichtbarer Teil des ö. r. Kulturauftrages?
    Aber ganz ehrlich: in einer Gesellschaft, in der gestandene Landesregierungen das wirtschaftliche Heil einer Region in der subventionierten Errichtung von künstlichen Vergnügungs- und Medienparks sehen – also in der Subventionierung der nutzlosesten/ korruptesten Branchen überhaupt - willst du da in einem Forum für Bummbummboxen nach tiefergreifendem Verständnis für solcherlei Zusammenhänge suchen?
    Ich sehe VT – Dienstleistung im Prinzip als Handwerk. Dachdecker, Klempner, Tischler, Elektroinstallateure bekommen keine Subventionen. Die befriedigen einen realen Bedarf und arbeiten einfach. Und genau deshalb geht’s denen selbst in Krisenzeiten wirtschaftlich im Allgemeinen prächtig.
    Und sogar in Nutzlosbranchen funktioniert das: Spielautomatenhersteller und Spielhallenbetreiber sind bisher (noch!) nicht als Subventionsempfänger entdeckt. Und nagen trotzdem nicht am Hungertuch.

    Das Wort zum Montag, auch wenn's schon Dienstag ist. :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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