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Beiträge von billbo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 21. April 2014 um 23:24

    Der 'richtige' Künstler ist immer der, der die Halle ausverkauft und seine Produktion selbst mitbringt. Das ist genreübergreifend. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 21. April 2014 um 22:32

    Eben. Die Sache muss nicht immer zwangsläufig ganz so aussehen, wie manch einer :D sich das in seiner heilen VT Welt alles so ausmalt. Wenn
    - da nur 450 + Gästeliste kommen,
    - für VVK 27,- + Gebühren,
    - die Agentur den 70/30 Deal durchgedrückt hat,
    - plus volle Produktion, Ganztagscatering, 25 EZ ab 4 Sterne aufwärts, versteht sich
    - plus Gema, Halle, Reinigung, Strom, Werbung, Barriers, Secu, Hallenmeister, sonstiges örtliches Personal
    - und der VA bei seiner Mischkalkulation beachten muss, dass er beim einen oder anderen Flop auch mal gar nix übrig behält, sondern kräftig drauflegt und das mit 'normalen' Konzerten wieder reinholen muss,
    dann kann man sich sicherlich lebhaft vorstellen, wie sehr letzterer sich für irgendwelche Monitorpultwünsche von irgendwelchem Muckerhilfspersonal interessiert.

    Es kann sich nun mal nicht jede Liveveranstaltung ganz automatisch komfortabel aus den Töpfen des ö. r. Zwangsrundfunkgebührensystems bedienen. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • iLive-ilive Monitor, ilive-SD9 Monitor

    • billbo
    • 18. April 2014 um 00:05
    Zitat

    Als Netzwerkfetischist, verstehe ich nicht, warum immer noch viele den analog Splitt bevorzugen.

    Klärt mich mal über die Nachteile auf!

    Danke

    Da solltest du gelegentlich einfach mal mit Leuten sprechen die beruflich was mit Liveton machen und nicht mit Netzwerk. (Scnr)

    Das hatten wir doch jetzt schon so oft: als FOHler mach’ ich FOH. Mit einem kompletten Mischpult, incl. Gain. Als Monitorer mach’ ich Monitor. Mit einem kompletten Mischpult, incl. Gain. Das sind zwei autarke Arbeitsplätze mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen, bei denen der Eine dem Anderen auf keinen Fall dazwischenpfuschen darf. Alles unter Analogsplit ist Murks auf Kosten der Qualität (des FOH Mixes, des Monitormixes, oder gleich beider) und in der Praxis für beide Arbeitsplätze Quell ständigen Ärgernisses. Besser 2 LS9 mit Analogsplit als 2 CL5 mit nur einer Rio!
    Und falls auf Teufel komm raus Geiz-ist-geil angesagt ist: dann schon lieber 'Sound to Light'.

    Bitteschön :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • wo geht bei euch eine pa los?

    • billbo
    • 17. April 2014 um 16:08

    Nein. Da war die VT Bude ein Abschreibungsprojekt für den Sohnemann des Modehausbesitzers.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • wo geht bei euch eine pa los?

    • billbo
    • 16. April 2014 um 15:58
    Zitat

    Wenn man im Auto so richtig aufdreht, dass es auch die Leute rundum hören, ist es dann nicht per Definition auch "PA"? :wink:

    Kommt drauf an, ob du damit eine Aussage an die Öffentlichkeit verbunden wissen möchtest.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • wo geht bei euch eine pa los?

    • billbo
    • 16. April 2014 um 15:23
    Zitat von "guma"


    Das war leicht auseinander zu halten

    Davon, dass das heute nicht mehr so ist, handelt dieser Thread. :D:D

    Richtig. Denn heute gibt's ja auch noch Car Audio. Mit und ohne Mischpult; mal groß, mal klein; mal mit, mal ohne Auto drumherum.
    Das gestaltet die Definitionsdiskussion zweifelsohne nicht gerade einfacher.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • wo geht bei euch eine pa los?

    • billbo
    • 15. April 2014 um 17:12

    Mit Musik oder Bands hatten die ersten PA - Anlagen nichts zu tun. Die gab es (kurz nach Erfindung der Elektronenröhre) zunächst in Form von Durchsageanlagen (Mikro - Verstärker - Trichterlautsprecher); damit war es zum ersten Mal möglich, dass ein Sprecher ortsunabhängig von einer größeren Zuhörerschaft verstanden werden konnte. Daher auch der Name: public address. Vorher ging das nur über bauliche Maßnahmen.
    Die Weiterentwicklung in Richtung universell verwendbarer breitbandiger elektroakustischer Verstärkung ist ein Produkt der Filmindustrie. 'Hornstacks' waren dort Mitte/ Ende der 30er Jahre im Prinzip zuendeentwickelt (und sind hier und da noch heute praktisch unverändert in Betrieb).
    Als Vehikel zur (Rock-)Konzertbeschallung wurden die erst in den 60ern von findigen Musikern/ Technikern entdeckt und zwecks Transportabilität in handliche Einzelteile auseinandergesägt.

    Persönlich definiere ich PA als elektroakustische Verstärkeranlage welche man nutzt, um ein nicht ausreichend lautes Schallereignis möglichst naturgetreu/ unverfälscht/ unauffällig der Dimension anzupassen, in welcher sich die erwartete Zuhörerschaft bzw. deren Erwartungen an das akustische Ereignis bewegen. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • NAMM 2014 - Neue Midas Console

    • billbo
    • 13. April 2014 um 21:47

    Allerdings einiges mit dem Verständnis von Preispolitik und Marktmechanismen. Und damit mit der Frage, warum ein Mischpult wo wie viel kosten kann/ darf.
    Deutschland im Speziellen ist ein teurer Markt, deshalb schrieb ich auch 'Europa'. Dennoch weiß ich ganz praktisch, dass der (deutsche) Hersteller meines vor einigen Monaten gekauften (und in der Türkei zusammengeschraubten) Neuwagens nichts verdient bzw. sogar draufgelegt hat; anlässlich des überraschend angebotenen gewaltigen 'Rabattes' hab' ich mich überhaupt erst näher mit dem Thema beschäftigt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • NAMM 2014 - Neue Midas Console

    • billbo
    • 13. April 2014 um 14:30
    Zitat

    Außerdem glaub ich nicht, dass die Faser 100€ Kosten, auch wenn Sie aus der Pro-Serie sind.

    Glauben heißt nicht wissen. Bestell mal einen P+G auf welchem 'Midas' steht als Ersatzteil - dann weißt du den genauen 'Retail Price'. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • NAMM 2014 - Neue Midas Console

    • billbo
    • 13. April 2014 um 14:24

    Tatsächlich aufgerufene/ erzielte regionale Marktpreise für weltweit vertriebene Produkte haben mit deren Herstellungskosten oder gar 'Wert' wenig zu tun.
    Autohersteller wie Ford/ Fiat/ PSA/ GM, und selbst die 'edlen' (MB/ BMW/ VW/ Audi) legen bei vielen Modellen in Europa pro in den Markt gedrücktem Fahrzeug eine vierstellige Summe drauf. Sie tun das, weil hier das Image für's Produkt gemacht wird, und holen die Verluste in USA und Asien wieder rein. Der gutgläubige Ami oder Japs zahlt halt gerne für 'autobahn tested'.
    Bei VT ist's andersherum - der Imagemarkt ist in New York oder LA. Und der gutgläubige Michel-VTler zahlt halt gerne für 'professional solutions'. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • NAMM 2014 - Neue Midas Console

    • billbo
    • 13. April 2014 um 13:07
    Zitat

    Das finde ich, um ehrlich zu sein, schon ziemlich happig. Ich hatte mir einen Aufpreis von ca. 1000€ erhofft, aber doch keine 2500€. Dafür kann ich mir im Endeffekt 2 X32 kaufen.
    Oder was denkt ihr darüber?

    Nun - 25 Fader für EUR 100,-/ Stück gegen 25 Fader für EUR 10,-/ Stück machen genau welchen Unterschied? :roll:
    Dazu noch ein paar nettere Bedienknöpfe, ein etwas aufwändigeres Gehäuse - da bleibt nicht mal mehr ein knapper Hunni für den Schriftzug. :wink:

    (Gebetsmühle an:) 'Features' bedeuten für die Herstellungskosten solcher Großserienprodukte "nichts"; auch wenn die Gehirnwäscherhetorik der Reklamemacher oft erschreckend erfolgreich das Gegenteil suggeriert. Den für die Herstellung maßgeblichen Aufwand bestimmen allein Menge und Qualität der verbauten Hardware. (Gebetsmühle wieder aus.)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • XLR In/Output-Vollbstückung an Digitalpulten vorteilhaft ?

    • billbo
    • 6. April 2014 um 23:25

    Das ist sicherlich richtig. Allerdings wird so manch eine archaische Kupferfestinstallation ganze Generationen von Digicores überleben bzw. hat dieses bereits - auch ein Aspekt, der gerade in der mittleren 'Brot und Butter' Liga im Auge behalten werden will.
    Ganz persönliche Erfahrung aus meinem direkten Geschäftsumfeld: neben diversen 'Komplett' Pulten unterschiedlichster Größenordnungen und Hersteller haben wir seit ein paar Jahren genau einen M7CL/ ES im Lager. Ganz vorsichtig und wertfrei ausgedrückt: der hat von allen die am wenigsten abgenutzte Bedienoberfläche... :roll:
    Trotzdem steht demnächst selbstverständlich ein CL5 ins Haus, obwohl auch der nur 8 XLRin an Bord hat. Ganz einfach weil das Teil (im wörtliche Sinne) inzwischen Industriestandard ist; und wo der gefordert/ respektive auch bezahlt wird sieht es erfahrungsgemäß in den allermeisten Fällen so aus, dass mehr am FOH auch tatsächlich nicht benötigt wird. Falls doch kriegt er halt noch 'ne 8er AD- Karte spendiert. Nichtsdestotrotz würde ich mir (z. B. als Monitorpult) auch eine Vollversion mit - sagen wir mal - 48 (besser natürlich 64) Eingängen wünschen. So manch eine Analogsplitdiskussionsnummer würde sich da sehr viel einfacher gestalten. :wink:
    Insofern also schon richtig: der voraussichtliche/ vorhersehbar planbare Einsatzzweck kann durchaus unterschiedliche sinnvolle Konfigurationen rechtfertigen. Scheinargumente wie 'zu teuer'/ 'zu schwer'/ 'zu wenig Platz' dagegen heute eher nicht mehr.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • XLR In/Output-Vollbstückung an Digitalpulten vorteilhaft ?

    • billbo
    • 6. April 2014 um 19:33

    Man schaue sich mal die Rückseite eines QU24 an. Da geht heutzutage so einiges, wenn man nur will.
    Mir geht's auch eher um die bei manchen vielleicht etwas romantische Vorstellung über die Kostenstrukturen bei industrieller Großserienfertigung. So ein Platinchen mit 8 Plastik-XLRs und einer handvoll Bauelemente drauf kostet ein paar Euro Fuffzig - die Gerätebauer kaufen die Bauelemente eben nicht in Einzeltütchen bei Conrad. Da ist es für den Hersteller u. U. teurer, die für die vermeintliche 'Sparlösung' frei bleibenden Gehäuselöcher von Hand mit Blindplatten zu verschließen... und wer weiß, vielleicht sind die sogar schwerer.
    Wer also möglichst kostengünstig ein QU16 mit nur 8 local ins haben möchte, klebt am besten einen Streifen Gaffa über die anderen 8. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • XLR In/Output-Vollbstückung an Digitalpulten vorteilhaft ?

    • billbo
    • 6. April 2014 um 12:36

    Solche oder ähnlich schöne moderne Konzepte habe ich auch regelmäßig zu Gast. Und muss dann nicht selten fürs Vorprogramm den 'schweren altmodischen Kram' noch irgendwie platzsparend-unauffällig dazubauen. :D
    Mit der nötigen Technikbegeisterung kann man sich eben problemlos auch noch die komplizierteste, unpraktischste, klobigste und grobschlächtigste Hightechlösung schön lügen. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • XLR In/Output-Vollbstückung an Digitalpulten vorteilhaft ?

    • billbo
    • 5. April 2014 um 14:10

    8x 5-10 Euro ergibt bei dir was genau? In meiner Rechnung nicht mal das notwendige Case für das überflüssige externe 800 EUR Zwangszusatzdings...
    Offenbar haben aber auch Firmen wie A&H dazugelernt und bieten daher so eine Quatschoption in dieser Preisklasse gar nicht erst an. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bass Drum Mikro gesucht

    • billbo
    • 5. April 2014 um 12:42
    Zitat

    Was das wohl für das beta91A bedeutet ?

    Selbst mitbringen > ergo gute Verkaufszahlen. 8)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Erfahrungsbericht AVID S3L - gibts das denn?

    • billbo
    • 5. April 2014 um 12:38
    Zitat

    "PREAMPS" :D

    Der gekonnte Umgang mit diesem Begriff unterscheidet nun mal den Pro vom HKS. Weiß doch jeder.

    Zu seiner Ehrenrettung sei gesagt: der Kollege weiß was er tut (irgendwo hoffnungslos verheddert haben wir uns alle schon mal :roll: ) und kann mischen. Sogar mit diesem... ... Dings.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • XLR In/Output-Vollbstückung an Digitalpulten vorteilhaft ?

    • billbo
    • 5. April 2014 um 12:25

    Wer mag kann natürlich auch noch ganz anders an die Sache herangehen. Die Installation in einem oft gespielten Proficlub einer spanischen Hauptstadt sieht aus wie folgt:
    - 48ch Kupfercore Bühne/ FOH,
    - PM5D standard, fest verbaut in einer mobilen FOH Kanzel (in solchen Läden folgt oft nach Ende der Liveveranstaltung übergangslos die Disconacht. Da ist der FOH dann schneller verschwunden als man gucken kann; umständlich mit irgendwelchem Kleinkram rumhantierende Gastmischer werden gleich mit rausgerollt),
    - darunter im Rack 6x AD8HR, welche über den PM5 'fern'gesteuert werden,
    - mit selbigem verbunden über ca. 1,5m Datenleitung. 'Remote' ist schick und ein Gebot des Zeitgeistes.

    Hier wurden die Vorteile beider Welten souverän miteinander vereint. Große, schwere Bedienoberfläche incl. aller Analogein- und Ausgänge; teure abgesetzte Stageboxen; dicke, schwere, aufwendige Analogmulticoreanlage, potentiell anfällige Syncmaster/slave Spielereien.

    Na also. Geht doch.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Erfahrungsbericht AVID S3L - gibts das denn?

    • billbo
    • 4. April 2014 um 19:19

    Mal völlig abgesehen vom Produkt selbst - viel interessanter find' ich die Qualität der journalistischen Aufbereitung:

    Zitat

    Amaranthe sind ganz gut im Geschäft: Mehr als 150.000 facebook-Freunde und lange Schlangen von Fans bereits zwei Stunden vor Konzertbeginn vor dem Venue sprechen für sich. Die größte der drei Hallen im Münchner Backstage füllen die Scheden ohne Probleme.

    Spielen tun sie dann aber doch lieber in der halb so großen, halb gefüllten Nebenhalle.
    There's no business like showbusiness. Really, folks! :D

    Die Bäckerblume unter den Eventpostillen?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • XLR In/Output-Vollbstückung an Digitalpulten vorteilhaft ?

    • billbo
    • 4. April 2014 um 12:31

    Möglichst großer Kofferraum beim Auto - vorteilhaft?
    Kleiner oder gar kein Kofferraum – nachteilig?

    Antwort: meiner hat keinen Kofferraum. Kein Problem; ich weiß doch vorher, wenn was ich transportieren möchte, dann nehm’ ich halt einen passenden Anhänger mit. Ich sehe da jetzt keinen Nachteil. :roll:

    Ja, natürlich, es gibt auch Sattelschlepper; und es gibt gute Gründe für das System Sattelschlepper – Auflieger. Aber wir reden hier ja gar nicht über Sattelschlepper. Wir reden über Opel Combo Kasten, Skoda Fabia Kombi, und ähnliche Gerätschaften...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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