1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. billbo

Beiträge von billbo

  • Wie man sich als Band garantiert beim Techniker unbeliebt ..

    • billbo
    • 7. November 2013 um 17:28

    So was erlebe ich gelegentlich auch, wenn auch (wg. Haarfarbe?) in den letzten Jahren zum Glück immer seltener. Kommt wie so häufig drauf an, was man daraus macht. :D
    Bis zu einem gewissen Grad akzeptier ich das sogar – Musiker sind auch nur Menschen, und in Festivalsituationen etwa gehört das so oder ähnlich fast schon zum Normalgeschäft. Nicht aber dann, wenn’s (Clubkonzert mit regulärem Soundcheck und massig Zeit nachmittags) offensichtlich völlig unnötig und lediglich Ausdruck absoluter Ignoranz seitens der Protagonisten auf der Bühne ist. Da läuft auch mein persönlicher Arbeitsspeicher dann schon mal über.
    Für diesen Fall beinhalten meine Monitorsetups immer einen 'Mute all Inputs' UDK. Dann schauen zwar auch (und erst recht) alle im selben Moment in die selbe Richtung - aber immerhin ist es dabei zumindest schon mal erheblich leiser. "Liebe Leute, so läuft das hier nicht. Wenn ihr wollt, dass ich für euch arbeite, dann geschieht das nach Regeln, an die wir uns alle halten müssen. Einer nach dem Anderen, bitte!" Das kann ich auch ganz gut auf Englisch; und dabei ist es mir grundsätzlich egal, ob da eine Schülerband oder eine Riege von Ex – Weltstars diese Regeln noch nicht kennt bzw. offenbar schon lange wieder vergessen oder verdrängt hat.
    Was soll schon passieren? Die Erfahrung zeigt, dass so eine kurze Ansprache – so sie denn nötig und berechtigt war – praktisch immer konstruktives und konzentriertes Arbeiten nach sich zieht. Ihr müsst mit mir leben und ich mit euch – schön, dass wir mal drüber gesprochen haben. Okay, wer braucht Kick1? Bitte jeder an seine Position und Handzeichen geben, wenn’s genug ist.
    Und gar nicht mal so selten kommt anschließend der Hauptoberegomane des Tages noch mal am Monipult vorbei und bedankt sich ein bisschen zerknirscht dafür, dass der Soundcheck heute so ungewohnt geordnet verlaufen ist.

    Wenn’s allerdings eine absolut aussichtslos verfahrene Kiste zu werden droht – ich verkable auch gerne um auf 'Monitor vom FOH' und verbringe den Rest des Tages gemütlich im Catering.
    Kam aber noch nie so weit . :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 5. November 2013 um 12:28

    Nachwuchsfestivals. Okay, vielleicht nicht unbedingt jeden Tag. Aber hin und wieder mal hat so was irgendwie Charme.
    Heute nennt sich das dann zwar 'Upcoming Show Talents Live Contest Event' o. s. ä. Aber im Prinzip ist alles noch genau so wie früher.

    Wie viele Bands heute? Keine Ahnung.
    Wie heißt denn die nächste? K. A.
    Was machen die? K. A.
    Besetzung? K. A.
    Kanalliste? :shock: K. A. DU kannst vielleicht Fragen stellen!

    Also dann: 5 Gesangsmikros und 8 DI Boxen gleichmäßig auf der Bühne verteilen, dazu je ein Mikro vor alles sonstige was danach aussieht, als könnten später Töne rauskommen. Catering o. ä. is’ nicht; wäre ja auch gar keine Zeit dafür. Bühne und Monitor macht der Nachwuchskollege, schöne Gelegenheit zum üben.
    Alle Gains auf 12:00. Anfangen, bitte. Linecheck oder gar Kanäle abhören per Kopfhörer ist was für Pussies; wo was blinkt kommt auch was. Sound muss, ungeachtet des jeweiligen Angebots, trotzdem nach spätestens 2 Minuten einigermaßen stimmen. Schließlich lauert eine drohende Elternschar in unmittelbarer FOH Nähe; stets bereit, für ihre Sprösslinge mit gut gemeinten Tipps und Anregungen das Beste rauszuholen.

    Wie gesagt: kein Vergnügen für alle Tage. Aber hin und wieder mal back to the roots kann auf diese Weise ganz ungemein kurzweilig, entspannend und erdend zugleich wirken. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Line Array mit Limmer 147

    • billbo
    • 3. November 2013 um 23:33

    thebassbox: bist du sicher, dass du dir über die Dimensionen dessen, was du da vorhast, wirklich im Klaren bist?
    Ich gelte hier an Board vermutlich nicht unbedingt als der ultimative Bedenkenträger-, Vorschriftenmacher- und Sicherheitsfragenpapst. Aber ein paar hundert Kilo Holz und Metall mittels selbstgebasteltem (CNC Fräse hin oder her) Rigginggedöns über den Köpfen ahnungsloser Menschen aufhängen zu wollen – das würde selbst mir nicht mal im Traum einfallen.

    Ein praxisgerecht einsetzbares Linearraysystem besteht heutzutage im Wesentlichen aus 3 Hauptkomponenten:
    a) einer ausgefeilten Systemsoftware, mit deren Hilfe sich die unterschiedlichsten Boxenkonfigurationen auf ihr akustisches Gesamtverhalten, die mechanischen Dimensionen und (vor allem!) die sicherheitsrelevanten Belastungen der Flugmechanikbestandteile hin so lange durchspielen lassen, bis eine für einen bestimmten Einsatz zweckmäßig funktionierende Lösung gefunden ist,
    b) einem hoch entwickelten, baumustergeprüften, in seiner Gesamtheit und allen Einzelteilen zertifizierten, anwendungsfehlertoleranten, möglichst narrensicher bedienbaren Riggingsystem, welches seinerseits wiederum aus einer Vielzahl von sowohl handelsüblichen als auch vielen systemspezifisch hergestellten Einzelkomponenten besteht, und
    c) ein paar dazwischen angeordneten Brettern mit Lautsprechern und Elektronik drin. "c)" ist dabei gegenüber a) und b) geradezu erschreckend trivial.

    Ein Hersteller, der so etwas entwickelt, verbindet dies mit der geschäftlichen Hoffnung/ Erwartung, die Entwicklungskosten nach den ersten 5- oder 10tausend verkauften Einheiten so halbwegs wieder eingespielt zu haben. Anschließend verdient er damit dann Geld für neue Entwicklungen.

    Deshalb noch einmal die Frage: bist du sicher, dass du die Größenordnung deines Vorhabens tatsächlich durchschaust?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Gibt es schon Erfahrungen mit Soundcraft SiEX 2

    • billbo
    • 1. November 2013 um 15:34

    Woher stammt bloß das unerklärliche Gefühl, ein durchaus relevanter Prozentsatz der Käufer und Anwender dieser (und ähnlicher) Geräte ist mit diesem u. U. als Persiflage gedachten Beitrag ziemlich umfassend und treffend dargestellt? :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Wer baut eigentlich die Roadcases von thomann?

    • billbo
    • 30. Oktober 2013 um 10:53

    Na ja, wenn man bedenkt, dass diese Schachteln heute oft vor allem Selbstzweck sind und nicht viel mehr als ihr Eigengewicht bewegen müssen, ist das vielleicht verschmerzbar.
    Bei 'nem XL3 Case fand ich das durchgehende Metallgegenstück auf der Innenseite dagegen schon irgendwie beruhigend. Da bog sich zwar der Griff selbst nach ein paar Tagen nach oben durch - aber die Vernietung hält bis heute! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Statusfeststellungsverfahren DRV - akurate Beurteilung?

    • billbo
    • 25. Oktober 2013 um 18:20
    Zitat

    Das kann auf Dauer gar nicht funktionieren - wo soll bitte noch das Wirtschaftswachstum her kommen um solche Renditen zu generieren?

    Ein nicht unerheblicher Teil meiner Kohle für die Alterssicherung steckt in geschlossenen Immofonds für Pflegeimmobilien/ Betreutes Wohnen. In D eine DER stabilen Wachstumsbranchen für die nächsten 2 bis 3 Jahrzehnte. :D
    Und fürs (eigene) soziale Gewissen: ja, ich zahle seit knapp 40 Jahren auch in die staatliche Rentenkasse ein. Halber Regelbeitrag. Auch wenn's die vermutlich miesest verzinste Kapitalanlage der Welt ist. Das kann man nämlich durchaus auch auf freiwilliger Basis tun ('freiwillig pflichtversichert').

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Statusfeststellungsverfahren DRV - akurate Beurteilung?

    • billbo
    • 25. Oktober 2013 um 15:51
    Zitat von "skyworker"

    Kracky - du solltest bei der Argumentation zur Beteiligung aber nicht außer acht lassen, dass so eine Beteiligung in aller Regel nicht vom Himmel fällt - sondern zunächst einmal mitunter beträchtliche Investitionen verlangt. Die erst aufgebracht oder im Verlauf finanziert werden müssen. Weil ohne die gibt es verständlicherweise ja keine Aufträge und somit auch keine Jobs, die eine solche Wertschöpfung erst möglich machen. 'Der verdient ja auch, wenn er nicht auf der Baustelle ist', ist sa etwas zu kurz gedacht.

    Ohne Krummlegen ging's noch nie. Früher nicht, und heute auch nicht. Ich hab' mich tendenziell halt immer lieber vor 'nem Stapel MT4 krummgelegt als vor 'nem Schreibtisch mit einem Ar.....ch dahinter.
    Und zumindest die subjektive Wahrnehmung von 'Firmenbeteiligung' ist durchaus zwiespältig. Oft sieht's auch eher so aus, dass die sauer verdiente schöne Tourgage mir nichts, dir nichts in den "Brauchen wir bis nächsten Monat unbedingt noch, wer zahlt's?'" - Abgründen verschwunden ist. :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Wer baut eigentlich die Roadcases von thomann?

    • billbo
    • 25. Oktober 2013 um 15:35

    Entspricht dem Zeitgeist.
    Inhalte sind banal, wertlos und austauschbar. Was zählt (entschuldigung: wiegt) ist die Verpackung.

    Der erste Eindruck macht's! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Vermietung von Selbstbau Material und das Elektrogesetz

    • billbo
    • 24. Oktober 2013 um 20:03
    Zitat

    Es geht hier um handwerklich gefertigte Holzkisten. Nach der Lesart oben müsste ein Schreiner, der in in Kleinstserie gefertigte Schränke Netzteile und LED-Lampen einbaut auch bei der Stiftung EAR angemeldet sein...

    ...und schon sind wir wieder genau dort, wo selbst Philosophen letztendlich resignieren müssen.
    Der Igel gewinnt immer! Eine dem Wahn, alles und jedes bis ins kleinste 100%ig korrekt regulieren zu können verfallene Obrigkeit, die das nicht begreift, schafft sich langfristig selbst ab. Autorität, die niemand mehr ernst nimmt, ist keine.
    Mit Siebenmeilenstiefeln kerzengerade Richtung Gagaland.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo
    (der gerade einen neuen (na ja :roll:) Amp in ein Rack mit Anschlussblende geschraubt, damit ein Elektrogerät erschaffen bzw. maßgeblich verändert hat, und sich deshalb umgehend bei Stiftung - ähm, wo bitte? - sowieso anmelden gehen tut. Ehrenwort!)

  • Vermietung von Selbstbau Material und das Elektrogesetz

    • billbo
    • 24. Oktober 2013 um 18:55

    Baust du denn die Lautsprecher wirklich selbst, oder baust du sie zum Transport/ Betrieb lediglich in eine Holzkiste ein und führst die Anschlüsse nach draußen? :roll:

    "Ich bin schon da!", sprach der Igel zum Hasen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Statusfeststellungsverfahren DRV - akurate Beurteilung?

    • billbo
    • 24. Oktober 2013 um 11:50

    So hab' ich, wie vermutlich ein Großteil der heute Ü50s, weite Teile der ersten 10 Jahre meines Live-/ Tourlebens verbracht. Ausgemusterter, überladener Möbelwagen, 3 Mann Crew. Einer fährt so lange er eben kann, 2 schlafen/dösen sitzend daneben auf der Beifahrerbank. Alle 2 Nächte ein geplatzter Reifen, 1 Offday pro Woche (gerne verbracht in der nächst erreichbaren LKW - Werkstatt), 6 Wochen am Stück.
    Eine unschätzbar wertvolle Gelegenheit zu lernen, wie ich's für den Rest meines Berufslebens auf jeden Fall NICHT machen würde. Und fatal für mein gelegentliches halbgares Bemühen, heutige Problemchen und Begriffskarrikaturen wie 'Statusfeststellungsverfahren', 'LärmVibrationsArbSchV', 'Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten', usw. auch nur halbwegs ernst zu nehmen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Drumfill 15" 3 Wege?

    • billbo
    • 23. Oktober 2013 um 19:37
    Zitat

    hmm... 18"er als drumfill? das ist dann wohl eher was für richtig grosse bühnen (wo man die frontbeschallung nicht mehr hört) in verbindung mit richtig tauben drummern

    Mir persönlich ist jetzt kein Drummer bekannt, der mit 1x18" wirklich zufrieden wäre. :D

    Gott sei Dank sind die mittlerweile alle auf In Ear... und Mickey Dee spielt 8x18".

    Davon abgesehen: 3Wegkiste als Drumfill? Ist eigentlich Quatsch. 2441 an 60x40 Grad auf Ohrhöhe und irgendwas drunter was drückt - dann gibt's da auch keine Diskussionen mehr.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Statusfeststellungsverfahren DRV - akurate Beurteilung?

    • billbo
    • 23. Oktober 2013 um 16:40

    Kracky, die von dir geschilderten Zustände kenne ich sehr gut. Und zwar hauptsächlich aus der Perspektive der armen Schweine. Ich bin Ruhrpottler - hier ist gagenmäßig schon immer alles andere als rosarote Wolke sieben.
    Der unschätzbare Vorteil des Prinzips Eigenverantwortung ist aber, dass man irgendwann zwangsläufig lernt 'nein' zu sagen. Zugegeben, das tut kurzfristig manchmal weh. Langfristig zahlt sich's aus - für Selbstbewusstsein, Gesundheit UND eigenen Geldbeutel. Zumindest durfte ich diese Erfahrung machen.

    Ich liebe die alte Indianerweisheit: "Wenn du feststellst, dass das Pferd, auf dem du reitest, tot ist - dann steig ab und such dir ein anderes, so lange du noch laufen kannst."
    Mit 'Holz' kann man auch prima heizen. :roll:


    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Statusfeststellungsverfahren DRV - akurate Beurteilung?

    • billbo
    • 23. Oktober 2013 um 11:33

    Ich halte das System/ die Sichtweise 'hier der skrupellose Arbeitgeber, der die komplette Verantwortung zu tragen und gefälligst umfassend für das soziale Wohlergehen seiner geknechteten Angestelltenschar zu sorgen hat, an deren Opferbereitschaft er sich schamlos bereichert - dort der ausgebeutete Held der Arbeiterklasse mit Recht auf Arbeit (aber vor allem auf bezahlten Urlaub, Lohnfortzahlung, 13. Monatsgehalt, betriebliche Altersvorsorge, behaglich beheiztes Büro und Abwesenheit an Brückentagen wg. grippalem Infekt)' gelinde gesagt für überholt. Eine ein wenig gleichmäßiger gestaltete Verteilung der Verantwortung für die Gesellschaft und fürs eigene Leben auf jeden Einzelnen ist aus wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht m. E. unausweichlich, wenn der mit verlogener Sozialromantik hoffnungslos überladene Dampfer hier nicht sang – und klanglos untergehen soll. Die Förderung von Mikroökonomie im Allgemeinen, kleine Selbständige, Ich – AGs, etc. sind dafür ein logischer und richtiger Ansatz; dies aus ideologischen Gründen unterdrücken zu wollen grenzt an versuchten Systemselbstmord.

    Gibt’s eigentlich Statistiken darüber, wie viele Spediteure vor der Pleite und ihre Fahrer damit vor der Arbeitslosigkeit bewahrt wurden, weil letztere auf einmal selbst für ihr Fahrzeug verantwortlich sind und damit die regelmäßig anfallenden Reparaturkosten sich auf wundersame Weise im Nu gezehntelt haben?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    p.s.: sorry, dass ich ein wenig über's 'konkrete Prozedere' hinausgeschossen bin.

  • Taschendiebstahl bei Freiluftveranstaltungen

    • billbo
    • 23. Oktober 2013 um 00:07

    Tja - heute ist das Land überzogen von einer Unzahl subventionierter perfekter Rockvenues. In jedem Dorf gibt's ein 'Poppodium'. Voll klimatisiert, technisch bestens ausgestattet, akustisch mustergültig gestaltet, Notausgänge festlich beleuchtet. 'Techniker' sind zumeist Praktikanten und Freiwillige in der Hoffnung auf eine staatliche Ausbildungsstelle zum namenlosen VTler.
    Kleiner Schönheitsfehler: niemand geht dort mehr hin, die Dinger sind praktisch immer gähnend leer.
    All das blüht uns hier auch noch, die Rock-, Pop- und Veranstaltungsszene in D hinkte der in NL schon immer ein Jahrzehnt hinterher (wg. Nähe zu England).

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Taschendiebstahl bei Freiluftveranstaltungen

    • billbo
    • 22. Oktober 2013 um 18:01

    Immer alles wegschließen muss auch nicht in jedem Fall unbedingt zielführend sein...
    In meinen Anfangsjahren (erste 'große' Tour) hatten wir ziemlich zu Tourbeginn einen Gig im Paradiso/ Amsterdam. Rotlicht – und Drogenviertel, damals noch ohne Nightliner, konkrete Warnungen seitens des Veranstalters bzgl. Beschaffungskriminalität. Hmm, was machen wir da? Idee: wir schließen sämtliches Gepäck im leeren Auflieger ein.
    "Prima" dachten sich die Halunken, die das beobachtet hatten, "dann brauchen wir ja während der Show - wo todsicher alle beschäftigt sind - nur noch ein einziges Schloss zu knacken".
    So geschah es. Und nahezu die gesamte Tournee stand nach dem 3. Tourtag ohne Privatgepäck da. :twisted:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Statusfeststellungsverfahren DRV - akurate Beurteilung?

    • billbo
    • 22. Oktober 2013 um 13:49
    Zitat

    Und mal ganz im Ernst: Wenn jemand für ein Tour "gebucht" wird, warum kann man diesen Kollegen dann nicht für die Dauer der Tour anstellen?

    Weil's albernen bürokratischen Aufwand bedeutet? Falco, kannst du akzeptieren dass es Menschen gibt, die überhaupt nicht angestellt werden wollen?
    Ich kenne gestandene Ärzte und Rechtsanwälte, die regelmäßig für ein paar Wochen oder gar Monate im Jahr auf Tour gehen. Meinst du, die sehnen sich für 'ne Dreiwochentour nach einem Angestelltenverhältnis, damit ja bloß alles seine formale 'political correctness' - Richtigkeit hat?

    Wollt ihr den totalen Arbeitsschutz? Nein, will ich nicht. Ich passe lieber auf mich selbst auf.
    Wollt ihr den totalen Wohlfahrtsstaat? Nein, will ich nicht. Ich kümmere mich lieber selber drum.
    Wollt ihr den totalen Nichtraucherschutz? Nein, will ich nicht, obwohl ich selbst nie geraucht habe. Eine Blueskneipe ohne Rauchschwaden in der Luft finde ich gruselig.
    Wollt ihr die totale Kontrolle durch den Staat oder die EUDSSR? Nein, will ich nicht. Die DDR mit all ihren Segnungen für die Menschheit ist hierzulande ja gerade erst mehr schlecht als recht überwunden.

    Dagegen will ich 'meinem Rockstar' nachts im Bus sagen können "Junge, heute habt ihr aber echten Grütz abgeliefert" und als Antwort bekommen "Du bist zwar ein Arsch, aber diesmal hast du vielleicht sogar ein ganz klein bisschen recht". Das verträgt sich schlecht mit einem Angestelltenverhältnis, dafür braucht's Augenhöhe.

    Eine Gesellschaft in der Menschen das Sagen haben, die ihre Lebensaufgabe darin sehen, andere regulieren oder zu ihrem Glück zwingen zu müssen, ist mir zutiefst suspekt. Das hab' ich mit 25 so gesehen, und das sehe ich mit 55 immer noch so; nur inzwischen vielleicht noch ein wenig klarer. Und für die Freiheit "NEIN!" sagen zu können, nehme ich – zähneknirschend, aber bewusst – auch gelegentliche Zeiten von Existenzängsten und Selbstzweifeln in Kauf, wenn's denn eben mal gerade nicht so geschmeidig läuft, wie ich mir das eigentlich vorgestellt habe.
    Glücklicherweise werden mich 'Mainzer Listen' nach 35 Jahren Selbständigkeit bei dreistelliger Kundenzahl nicht mehr persönlich betreffen. Aber ich finde es fatal und absolut armselig, der nächsten Generation die Chance zur Selbstbestimmung an allen nur möglichen Fronten mehr und mehr und so gut es eben geht verwehren zu wollen. "Wir wollen ja nur euer Bestes" ist heute noch genau so verlogen wie vor 100 und vor 1000 Jahren.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Ankündigung: Dynacord CMS 600

    • billbo
    • 22. Oktober 2013 um 12:45

    Frage eines Ahnungslosen: was ist ein 'Midas Preamp'? Und was macht daran 'froh'?
    (Beim Venice war's ja immerhin noch die farbliche Gestaltung der Frontplatte; "endlich kann ich mir auch ein lila Pult leisten!")

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Vergütung der quasi arbeitsfreien Zeit zwischen den Bands

    • billbo
    • 22. Oktober 2013 um 11:24

    mringhoff hat's perfekt beantwortet. Und zu viel Schnitzel ist ungesund. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • PEQ Frequenzsprünge?

    • billbo
    • 22. Oktober 2013 um 11:19
    Zitat

    War das nicht früher -zu ganz alten Zeiten- so, dass man das nach Gehör gemacht hat?

    Jein. Dass wir "nur" nach Gehör mischen ist zumindest live eine Illusion. Wenn das, was ich höre (bzw. hören will) nicht in ausreichendem Maße mit dem korreliert, was ich sehe - dann weiß ich, dass ich irgendwo ein Problem habe, welches sich mit dem Mischpult nicht befriedigend lösen lässt.
    Das war zu ganz alten Zeiten schon so und ist heute, trotz oder wegen inzwischen beinahe unbegrenzter elektronischer Gestaltungsmöglichkeiten, auch nicht anders.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  2. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  3. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  4. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  5. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  6. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  7. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  8. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  9. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™