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  2. billbo

Beiträge von billbo

  • Horntop-Vergleich: Welches ist das beste?

    • billbo
    • 3. September 2013 um 00:14
    Zitat

    @ martin, live-team: 70m, ist klar... die Ansprüche sind wohl nach wie vor verschieden....

    Ja, da musste ich auch schmunzeln.
    60 - 70m ist bei Groß - Open Airs so was wie die maximale FOH - Entfernung. Bis da spielt eine 18er Banane (J/ V-Dosc/ TTL55/ was auch immer) bei Windstille ganz passabel; spätestens dort folgt dann zwingend die erste Delayline.
    Aber schön zu hören, dass das eigentlich auch mit 2, 3 (ganz zufällig im eigenen Lager stehenden) Wundertops geht... es bleibt spannend! :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • frei:raum

    • billbo
    • 2. September 2013 um 13:30

    Ich denke dass man getrost davon ausgehen kann, dass die Geschichte eher auf die Ersteller von dokumentarischen Youtube - Konzertvideos gemünzt sein wird.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Fragen zur Abwicklung von Gast verursachtem Haftpflichtschad

    • billbo
    • 2. September 2013 um 13:18

    Je mehr ich drüber nachdenke... :roll:

    Zitat

    Verehrtes Gericht,
    unser Mandant befand sich als zahlender Gast am xxx auf der Musik - und Tanzveranstaltung xxx in xxx. Dort wurde er im Gedränge von Unbekannten angerempelt und gegen ein im Publikumsbereich im Weg stehendes, nicht gekennzeichnetes/ abgesichertes Hindernis gedrückt, welches dabei angeblich erheblich beschädigt wurde. Nicht nur, dass ihn daran keinerlei Verschulden trifft – selbst unter Wahrung größtmöglicher Aufmerksamkeit und Sorgfalt hätte er dies ganz offensichtlich nicht verhindern können.
    Sowohl der Forderungssteller als auch sein(e) Vertragspartner waren dort hingegen in Ausübung ihrer gewerblichen Tätigkeit vor Ort und dabei u. a. auch ursächlich verantwortlich für die ungesicherte Gefahrenstelle. Ihnen allein hätte es unserer Auffassung nach aufgrund ihrer Sorgfaltspflicht also oblegen, für eine angemessene Absicherung Sorge zu tragen, welche geeignet gewesen wäre, etwaige Schäden für Personen oder Material zu verhindern bzw. von vornherein so unwahrscheinlich wie irgend möglich zu machen.


    Wenn ich als einfacher Tonfuzzi mir so was mal eben aus dem Ärmel schütteln kann – dann kann das die Rechtsabteilung einer großen Versicherung schon lange. Und hundert mal besser.

    Sei froh, dass es sich bei dem Gast offenbar nicht um ein Rechtsanwaltstöchterlein gehandelt hat, welches bei dem Vorfall "erhebliche Verletzungen in Form von Prellungen erlitten (ärztliches Attest anbei) und sich obendrein die kostspielige Abendgarderobe ruiniert" hat. Dann könnte der Versuch, sich die Folgen eigener Versäumnisse verbunden mit etwas persönlichem Pech von Dritten bezahlen zu lassen, nachträglich nämlich noch so richtig nach hinten losgehen. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Fragen zur Abwicklung von Gast verursachtem Haftpflichtschad

    • billbo
    • 1. September 2013 um 23:42

    Fahrzeughaftpflicht ist ein gesetzlich geregelter Sonderfall. Wegen besonderen Gefährdungspotentials wird kein Kfz ohne Versicherungsnachweis für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
    Dagegen darfst du als Gast ohne Haftpflichtversicherungsnachweis durchaus angetrunken durch die Disco torkeln. Ich kann mir sogar vorstellen, dass bei einem Schadensersatzprozess ein cleverer gegnerischer Anwalt versuchen wird, dir ein Mitverschulden nachzuweisen. Als Profi hättest du nämlich wissen müssen, dass es auf bestimmten Veranstaltungen rau zugeht und dein (für einen Gast nicht ohne weiteres erkennbar/ erwartbar) empfindliches und teures Arbeitsgerät dementsprechend sichern müssen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 1. September 2013 um 00:42

    Na klar, der hat ja einen Vor - und einen Nachnamen. Wo sollte er die sonst draufschreiben? :D

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 31. August 2013 um 11:16
    Zitat

    ähem... unter der "bühne" ist der keller... :D

    Okay - auf den ersten Blick spricht das in gewisser Weise schon ein wenig dagegen... :roll: :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 30. August 2013 um 23:24

    Konzerte wie das von heute Abend: "ASIA". :shock:

    Eigentlich ist 80er Keyboardburgenrock nicht unbedingt meine bevorzugte musikalische Baustelle. Und insgeheim hatte ich einen stinklangweiligen Altherrenrockabend mit nöligen Altstars erwartet, die nach 2 Pullen Jack Daniels vor 150 Zahlenden plus Gäste plus Verlosung pflichtschuldigst ihr Nostalgieprogramm runternudeln und anschließend sofort wieder im Hotel verschwunden sind.
    Aber es gibt noch positive Überraschungen. Das war ein prima Konzert, mit richtig viel Spielwitz und super Stimmung sowohl auf der Bühne als auch im proppevollen Saal. Und wenn man sich dann vergegenwärtigt, dass der jugendliche Schlaks hinterm Schlagzeug, der den ganzen Nachmittag Anekdoten erzählt und mit den Cateringmädels geflirtet hat, bereits vor 40 (!) Jahren Headlinershows vor einer halben Million Zuschauern gespielt hat und inzwischen zarte 63 Lenze zählt – Junge Junge, offenbar funktioniert das Konzept 'jung bleiben durch R&R' bei manchen irgendwie besser als bei anderen.

    Da wundert es dann auch nicht mehr, dass einer der begeisterten Gäste, die sich nach der Show brav in der Meet & Greet Schlange anstellen und sich auf einen kurzen Talk mit ihren Idolen von einst freuen, sein Geld als Schlagzeuger von 'Europe' verdient – ebenfalls ja keine gänzlich unbekannte/ erfolglose Truppe dieses Genres.

    Sowas bitte öfter!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 30. August 2013 um 20:33

    Deine Schilderung schreit geradezu nach einem kleinen Endfireexperiment mitten unter der Bühne... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Tontechniker James Dean bei der Arbeit:-)

    • billbo
    • 29. August 2013 um 22:49
    Zitat

    Wenn man die Praxistauglichkeit des Pultes beurteilen will, könnte man praxisnahe Anwendungen mit den Konsolen umsetzen lassen und analysieren, wie schnell/einfach/intuitiv das geht.

    Wenn ich das kleine Video richtig verstanden habe, ging es (zumindest schwerpunktmäßig) genau darum. 15 Minuten Zeit, gleiche Band, gleiche Voraussetzungen, unterschiedliche Kleinmischgeräte. Was kommt dabei am Ende jeweils heraus, und wie beurteilt der Bediener danach die unterschiedlichen Konzepte? (sind natürlich alle toll; man will/ darf ja schließlich niemandem wehtun :roll: )

    Zitat

    So oder so scheint es mir ein schwieriges Unterfangen zu sein, Mischpulte sachlich zu vergleichen.

    Das ist richtig - eben weil der für's Ergebnis entscheidende Wohlfühlfaktor bei der Bedienung weitgehend individueller Natur und somit nicht oder kaum sachlich begründbar ist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Erfahrungsbericht Acoustic Line K24 Kraftwunder

    • billbo
    • 29. August 2013 um 22:29

    Da mich zu meinem 'Urteil' :roll: die eine oder andere PM erreicht hat, möchte ich doch noch einmal klarstellen:
    Ich finde Beschallungslautsprecher nicht (mehr) sooo besonders interessant oder gar aufregend; deshalb beteilige ich mich auch recht selten an diesbezüglichen Diskussionen. Wie man so etwas baut ist seit knapp hundert Jahren bekannt, wirklich viel hat sich seither da auch nicht geändert.
    Wenn ich drüber mische - sollen sie laut genug und tonal unproblematisch sein, und dabei den Publikumsbereich möglichst gleichmäßig abdecken. Wenn ich sie betreibe - muss das wirtschaftlich sinnvoll machbar sein. Wenn ich sie mit mir rumschleppen muss - müssen Rollen drunter sein.
    Eigentlich isses das schon.

    Sofern ich als Bandtonler unterwegs bin weiß ich daher sehr oft nicht einmal, wer die örtlich vorgefundenen Kisten gebaut hat, was da drin ist, wie und mit welchen Setups/ Controllern/ Endstufen sie betrieben werden, was sie gekostet haben, was sich der Erbauer dabei gedacht hat, ob sie für den Betreiber ein gutes oder ein schlechtes Geschäft sind, usw. Ich merke aber ganz schnell, ob sie ihren Zweck ausreichend erfüllen. Das tun sie heutzutage zum Glück meistens durchaus ordentlich, mit vielen kleinen spezifischen Einschränkungen und Eigenheiten kann man bei etwas gutem Willen recht gut leben, und morgen gibt’s eh wieder was ganz anderes. Interessant sind lediglich Ausreißer, solche nach oben genauso wie solche nach unten. Da schaue ich dann, sofern Zeit dafür ist, schon mal etwas genauer hin. Und merke mir das.

    Die Threadkiste kannte ich überhaupt gar nicht. Da mir aber beim Lesen irgendwann mal was dämmerte "musste" :D ich sogar extra im damaligen Angebot des Örtlichen noch mal nachschauen – Treffer! Leider, wie geschildert, eine Begegnung der eher unrühmlichen Art. Mittenmulm, garniert mit dem vergeblichen Versuch, die Sache mit ein paar künstlich gepushten Höhen aufzuhübschen.
    Vielleicht kann das Teil irgendwas, wovon ich nichts weiß. Klanglich fallen mir jedenfalls auf Anhieb 100 neutralere/ bessere/ überzeugendere Schächtelchen ein, denen ich in dieser Größenordnung jederzeit den Vorzug geben würde.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Tontechniker James Dean bei der Arbeit:-)

    • billbo
    • 29. August 2013 um 21:39

    ... und Guma 1 Sek zu langsam. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Tontechniker James Dean bei der Arbeit:-)

    • billbo
    • 29. August 2013 um 21:36
    Zitat

    Es wäre spannender zu hören, was passiert, wenn die Konsolen mit einer klar vorgegebenen Einstellung das selbe Signal verarbeiten. Das liesse einen Vergleich zu.

    Genau das ist m. E. ein Grundirrtum in Bezug auf diese ganze Mischpultvergleicherei. Es ist im Prinzip völlig unwichtig, ob und in welchen Nuancen sich die Teile bei exakt gleichen Einstellungen und mit exakt gleichen Signalen voneinander unterscheiden. Für die Praxis ist dagegen absolut allein entscheidend, in welcher Geschwindigkeit und mit wie wenigen Fehlern der Bediener damit zu einem für alle (Musiker auf der Bühne, Publikum im Saal, Veranstalter, sich selbst) befriedigenden Ergebnis gelangt. Darum, und nur darum, geht es bei einem Livemischpultjob.
    Nie war das Zusammenspiel Mensch – Maschine wichtiger (und die absoluten Features der Maschine selbst unwichtiger) als in Zeiten dieser im Prinzip spottbilligen Alleskönner - Mischrechner.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    discodude war 5 Sekunden schneller... :wink:

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 29. August 2013 um 12:13

    Zumal man ja davon ausgehen kann, dass auch gleich die Notausgangsleuchten auf den neuesten Stand gebracht wurden. So alle 5 Meter 8Watt Leuchtstoffröhre (da gibts doch inzwischen sicherlich auch was Schönes in LED - Kaltlicht?) vor weißer Wand - das hat was! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Fragen zur Abwicklung von Gast verursachtem Haftpflichtschad

    • billbo
    • 28. August 2013 um 23:33

    Übertrag’s mal auf eine vergleichbare Lebenssituation:

    Ich bin Maurer, und du beauftragst mich damit, deine Grundstücksmauer neu zu verputzen. Ein Nachbar oder Passant oder irgendwer stolpert versehentlich gegen die Mörtelmischmaschine, wirft sie dabei um, und danach ist sie kaputt. Ich verlange von DIR (böser, böser Auftraggeber!) Schandenersatz für die kaputte Mörtelmischmaschine.
    Was würdest du denken?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Erfahrungsbericht Acoustic Line K24 Kraftwunder

    • billbo
    • 28. August 2013 um 23:02

    Na ja – ich kenne auch genügend (vor allem älteres) Zeug, da würde ich bei ersten Hinhören unwillkürlich "iihh – bäh!" sagen. Aber mit nur sehr wenig Kurbelei an den richtigen Stellen funktioniert das live dann später ganz ausgezeichnet. Nahezu alle alten Martin – Anlagen etwa sind dafür immer wieder ein gutes Beispiel.
    Hier war ich dagegen ernsthaft geschockt. Keine Ahnung, vielleicht war ja noch 'ne Art Transportsicherung vor dem Teil, wo bei einer Beschallungsbox eigentlich saubere Mitten rauskommen sollten?
    Klang eigentlich so ähnlich wie ein einzelnes Element Q oder auch das von mir sehr oft genutzte RCF TTL33-A. Das ist im ersten Moment ja auch nicht so die Offenbarung; in Form einer typischen 2x 6er Kleinbananen – Konfiguration o. ä. funktioniert die Angelegenheit dann aber hinterher in beiden Fällen mit nur wenigen Handgriffen am Pult ausgesprochen gut.
    Das Ding worum’s hier geht ist dagegen ganz explizit als Standalone – Top konzipiert. Wenn das schon aus 5m wie 'ne Keksdose mit ein bisschen Zisch drüber klingt – wie will ich damit dann eine nur halbwegs durchsetzungsfähige (Hallen-/ Zelt-/ Sonstwas-) Beschallung bewerkstelligen? Ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Erfahrungsbericht Acoustic Line K24 Kraftwunder

    • billbo
    • 28. August 2013 um 16:01

    Tut es nicht. Es muss aber auch klar sein, dass es hier um eine Erfahrung unter ganz speziellen Bedingungen und Erwartungshaltungen geht. Nicht auszuschließen daher dass die Teile andere Sachen gut können, auf die es mir in dieser Situation einfach nicht ankam.
    Immerhin (auch das ein Erfahrungswert): der erste Eindruck mit der eigenen Stimme trügt selten völlig.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anschaffung einer neuen PA

    • billbo
    • 28. August 2013 um 15:50

    Also - nach einem 'versehentlich' (weil als geil empfundenem) zu laut gemischten 105 dB/A Konzert fiepts beim Runterkommen im Nightliner anschließend deutlich. Nach einem 95 dB/A Dröhnakustik Konzert brummt dagegen eher der Schädel, und es stellt sich für eine Zeitlang so ein allgemeines "lasst mich jetzt bloß alle in Ruhe" - Befinden ein.
    Zugegeben sehr individuelle Beobachtungen. Die aber nahelegen dass es Sinn macht, physische und psychische Auswirkungen von (zu) hohen Lautstärken eher getrennt voneinander zu betrachen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Erfahrungsbericht Acoustic Line K24 Kraftwunder

    • billbo
    • 28. August 2013 um 14:26
    Zitat

    Darf ich nochmals nachfragen, ob denn jemand den direkten Vergleich zur TS-212 von Voice Acoustic gemacht hat? Würde mich schon intressieren!

    Mit der von dir genannten Kiste nicht. Aber ich hatte vor einiger Zeit mal einen sehr unmittelbaren – und sehr aufschlussreichen - Vergleich.
    Situation: Monitoranlage 'einnorden'. Ich mach' das als Bandtoni gerne so, dass ich mit Unterstützung des örtlichen Monitorers vom Werksdefault ausgehe. Dann weiß ich, was die (mir oft unbekannte) Kiste – Amp - Kombi von sich aus so kann; anschließend versuche ich mit möglichst wenig EQ – Gekurble auszukommen.
    Wedges waren D&B Max. Nichts Spektakuläres; klar, sauber, deutlich; relativ früh Ende Gelände (also offenbar passiv); bisschen Lowcut, zwei, drei Minikorrekturen – fertig.
    Sidefills waren 2 dieser Teile, ziemlich optimal schräg von vorne auf Ohrhöhe positioniert. Erster Eindruck nach den Wedges (hatte die Dinger noch nie gesehen): kann es sein, dass da das Horn kaputt ist und nur Bässe und Tweeter laufen? Hm, nein, ist Zweiweg. Oh!
    Nun findet man ja heutzutage gelegentlich die merkwürdigsten Werkspresets vor, mit manchmal grotesk überbetonten Bässen oder Höhen; egal, kann man ja wegmachen bis es einigermaßen passt. Aber hier war auch mit viel EQ – Einsatz niemals so etwas wie Klarheit oder Durchsetzungsfähigkeit herauszuholen; wenn ich je das Prädikat 'verhangen und undeutlich' für eine Box vergeben musste, dann hier, im direkten Vergleich zu einem stinknormalen gängigen 15“/2“ Wedge. Das akustische Bild einer doppelten Wolldecke, in die jemand ein kleines Loch für den Piezo geschnitten hat.
    Keine Ahnung wie 'laut' die Dinger gehen und wie sauber die Abstrahlcharakteristik ist – es reichte jedenfalls auf einer 10m breiten Rockbühne nicht für sauberen, durchsetzungsfähigen SM58 Gesang. Wie man damit auch nur eine ordentliche Sprachbeschallung durchführen will ist mir im Nachhinein immer noch ein Rätsel.

    So unterschiedlich können Praxiserfahrungen sein. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anschaffung einer neuen PA

    • billbo
    • 28. August 2013 um 13:28

    Ja, das ist wohl so, Lautstärkeempfinden ist extrem subjektiv. Und ich kann mir durchaus auch vorstellen, dass dabei auf regionalen Besonderheiten beruhende Erfahrungen eine große Rolle spielen können. Bei uns gibt’s Menschen, die haben 50 Jahre lang direkt neben der B1 gewohnt. Seit es dort so moderne Lärmschutzwände gibt können die nachts nicht mehr schlafen.
    Bei mir ist das, trotz jahrzehntelangen 'Trainings', extrem abhängig vom allgemeinen akustischen Kontext. Die selbe Band, die ich bei Top Akustik bedenken – und mühelos bis zum vermeintlichen persönlichen Wohlfühlfaktor pushe (um dann beim Blick auf eine vorhandene Kontrolleinrichtung entsetzt festzustellen, dass wir uns längst im Bereich Dunkelrot zwischen 105 und 110 dB/A befinden :shock: - oha, wie komme ich da jetzt bloß wieder runter?) empfinde ich am nächsten Tag in einer lärmigen Betonschachtel bereits bei 90dB/A als entsetzlich laut.
    Dummerweise ist die potentielle physische Schädigung unseres Gehörs von solchen Befindlichkeiten weitgehend unabhängig. Woraus man jetzt eigentlich schließen müsste dass, sollte dem Veranstalter an der Gesundheit seines Publikums gelegen sein, er zunächst mal gut daran tut, für möglichst miese akustische Grundvoraussetzungen zu sorgen.

    Trotzdem gilt natürlich festzuhalten: eine 'ordentliche' R&R Open Air Livebeschallung ist auch bei Einhaltung aller Gesunheitsauflagen extrem leistungshungrig. Ich kann da immer nur wieder mit dem Kopf schütteln wenn ich erlebe, wie sehr sich da manch ein Kollege anhand fiktiver SPL Peak Katalogdaten seiner paar 'Wunderschächtelchen' überschätzt. Wehe, das Publikum singt mit – dann ist erst mal Schluss mit Musik.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anschaffung einer neuen PA

    • billbo
    • 27. August 2013 um 22:19

    Hoppla, da meinte ich wohl D-Mark. Kann schon mal passieren, so kurz nach der Währungsumstellung.

    Nee, ist schon klar. Allerdings wird mir bei solchen Rechnungen immer zu leicht übersehen/ unterschlagen, dass so ein paar Hamsterkäfige nebst Amping allein ja noch kein einsatzfähiges PA sind. Da gehören Verstromung/ Verkabelung dazu; das Zeug will/ muss für ordentliche Ergebnisse auf Höhe gebracht werden (also Tower, Ground Support, Cradle, Rigginggedöns, was auch immer - die richtige Höhe/ Ausrichtung/ Installation ist immer! weitaus wichtiger als das richtigen Logo auf den Schachteln); überhaupt will alles erst mal (in Cases, Dollies, Gibos, ...) sicher und verschleißarm von und zur Baustelle transportiert und zu diesem Zweck in handliche Größenordnungen verpackt werden. Draußen braucht’s dann ggfs. noch ein bisschen Wetterschutz, usw. usw. Das alles ist ganz schnell noch einmal genau so teuer wie das System selbst; und erst dann ist es auch wirklich eine in der Praxis gebrauchsfertige Beschallungsanlage.
    Davon steht nur leider so gut wie nie was in der Klickibunti- Internetshopwunderwelt; verständlich, man möchte die jugendliche Begeisterungsfähigkeit seiner geschätzten potentiellen Kundschaft ja nicht von vornherein unnötig strapazieren. Dafür ist dann schon noch genug Zeit, nachdem die Kaufentscheidung erst mal gefallen und der Kredit-/ Leasingvertrag unterschrieben ist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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