1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. billbo

Beiträge von billbo

  • Hinreichende Dimensionierung von Kabelquerschnitten

    • billbo
    • 14. August 2013 um 00:06

    Na, dann allerdings auch gleich mal die Hauptgründe dafür, warum ich mir das damals erspart habe:
    - nicht verlängerbar (außer mit diesem unsäglichen Schnüffelstück)
    - keine optische Kontrolle des Kontaktzustands möglich
    - schreckliche, unzuverlässige Verriegelung; ebenfalls ohne optische Kontrollmöglichkeit. Insbesondere die erste Ausführung mit der Plastiküberwurf – Drehverriegelung war da eine echte Katastrophe und funktionierte nur im absoluten Neuzustand halbwegs zuverlässig
    - schlicht keine Lust auf ein paar tausend (sinnfrei) neue Stecker/ Buchsen. Bei der Laufrichtungsänderung ging’s dagegen nur um den Ampausgang, der Rest konnte unverändert weiter genutzt werden
    - wir hatten damals eine eigene Firmennorm, bei der u. a. Biamp – Boxen per 3pol XLR mit gemeinsamer Masse betrieben wurden. Und viele Kilometer 3pol XLR Lautsprecherkabel (die natürlich auch für simple Passivkisten funktionierten)

    Obwohl ich sonst eigentlich von Neutrik Produkten angetan bin/ war: ich habe damals (und im Prinzip bis heute) nicht verstanden, warum Speakon das Rennen gemacht hat und nicht die in meinen Augen viel, viel besseren Cannon oder Amphenol EP Steckverbinder.

    Egal. Lautsprecherkabel sind PA – Historie.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 13. August 2013 um 23:10
    Zitat

    SAVE YOUR SHOW OR LOOSE YOUR JOB!

    Hätte ich tun müssen. Selbstverständlich. 'IDN' umfasst nach meinem Verständnis ausdrücklich auch und gerade eigene Fehler/ Versäumnisse.
    Leider war das Schild am Monitorplatz auf spanisch, die Buchstaben nicht rot und viel zu klein, und zu allem Übel fehlte das Ausrufezeichen.

    Vielleicht gab’s aber auch noch gar keine 'Show'. Linecheck und übergangslos los – du weißt selbst, wie das ist und was man da während der ersten paar Songs so alles zu tun hat, bis man von so was wie einem Mix (bzw. in diesem Fall von deren 4 oder 5) sprechen kann.
    Vielleicht hätte ich mich auf unbekanntem Pult (D1 hab’ ich vielleicht 5 mal im Leben gesehen, das letzte mal vor 5 Jahren oder so) irgendwann im weiteren Verlauf gaaanz vorsichtig in Richtung Speicherroutine vorgetastet.
    Vielleicht wäre ich nach einer halben Stunde, also wenn nach der Anfangshektik ein wenig Ruhe eingekehrt ist, mal auf die Idee gekommen, den Örtlichen darauf anzusprechen – die Frage "How can I store this?" versteht sicherlich auch ein spanischer Festivaltonler ohne tiefere Fremdsprachenkenntnisse.
    Ganz sicher hatte ich nicht (mehr) auf dem Schirm, dass es Pulte mit diesem fatalen Stromausfallverhalten überhaupt gibt.

    So bleibt’s im Nachhinein also leider beim rheinischen Plusquamperfekt:
    Eigentlich hätt’ ich ja noch jesaved han wollen, Herr Richter! :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Edit: kleine, aber entscheidende grammatikalische Berichtigung...

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 13. August 2013 um 00:36
    Zitat

    ... "Master of Chaos" ...

    Quark. Akzeptiere einfach, dass es unendlich viele Veranstaltungen gibt, auf denen es nicht so zugeht, wie es deinem Idealbild von Veranstaltungen entspricht. Dass Andere da andere Erfahrungen haben als du. Und interpretiere nicht immer reflexartig alles als einen persönlichen Angriff auf dich, deine Arbeitsweise, oder deine Hausmarke.

    Die einzige 'Botschaft', die ich – wenn überhaupt – mit solchen Anekdotenbeiträgen rüberbringen will: sorgt bei stressverdächtigen Baustellen (also bei den meisten) dafür, dass die Technik so einfach, übersichtlich und narrensicher wie irgend möglich daher kommt. Damit sich bei Fehlern (und Fehler werden passieren, immer!) die Beeinträchtigung/ der unvermeidliche Schaden für die Show in wenigstens halbwegs vertretbaren Grenzen hält.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Hinreichende Dimensionierung von Kabelquerschnitten

    • billbo
    • 12. August 2013 um 22:54
    Zitat von "tobias kammerer"

    entsprechende Amps machen auch Aua, wenn man an die XLR Kontakte hinlangt!

    Weshalb wir Anfang der 90er schlicht die 'Laufrichtung' geändert hatten. Ausgänge Ampracks weiblich - fertig. Hat aber noch paar Wochen gedauert, bis jeder immer automatisch die Kabel richtig rum verlegt hat. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Stage Monitor

    • billbo
    • 12. August 2013 um 22:41

    Nee - der steht auf Turbo TFM-450.
    Sofern er überhaupt noch stehen kann. Letztens musste er vor uns nach 30 Minuten abbrechen - was mir völlig unvorhergesehen eine recht komfortable (und vor allem komfortabel ruhige) Linecheckzeit beschert hat.
    Dafür fiel er als Überraschungsgast allerdings anschließend leider aus. :(

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 12. August 2013 um 22:27

    Du, Guma. :roll:

    Angenommen du wirst im Leben tatsächlich mal auf einer real Life Baustelle aufschlagen. Und zwar:
    - Im Laufschritt durch 10.000 Leute vom FOH zur Bühne.
    - Weitestgehend unvorbereitet. Weitestgehend, denn immerhin, die Besetzung der Band, für die du gleich arbeitest, ist dir im Prinzip bekannt.
    - Du hast 45 Minuten Zeit für alles. Also Umbau Bühne, Anschluss und Inbetriebnahme des In Ear Geraffels, welches noch verpackt irgendwo in der Ecke steht, Pult einrichten, Line – und Soundcheck.
    - An einem stockdunklen Fremdmonitorplatz mit einem dir mehr oder weniger unbekannten Digitalpult.
    - Wo du mit Händen und Füßen einer örtlichen Crew, die des Englischen nicht mächtig ist, klar zu machen versuchst, was du eigentlich von ihnen willst.
    - Wobei du das teilweise ja erst noch selbst rausfinden musst, weil du "deine" Jungs 20 Jahre nicht mehr gesehen hast.
    - Während 5m nebenan eine liebliche Amikapelle namens 'Testament' dir mit flotter Hintergrundmusik und 100kW nach Kräften die Arbeit zu versüßen sucht.

    Also Business as usual.

    Ich bin mir völlig sicher, du wirst gelassen und in aller Ruhe:
    - Erst mal die Pultsoftware überprüfen und bei Bedarf updaten.
    - Diverse mitgebrachte Klappcomputer anschließen.
    - Das Manual fürs Pult runterladen und auswendig lernen.
    - Sowie anschließend, nach Abhaltung eines Englisch – Crashkurses, der anwesenden Crew selbiges nebst möglicher Fallstricke bei der Bedienung erklären.
    - Die Baustelle auf Vorhandensein einer USV und diese auf korrekten Anschluss und ausreichende Akkurestkapazität untersuchen.
    - Eine Show anlegen, Ein – und Ausgänge patchen, Bedienoberfläche sinnvoll und komfortabel zurechtbasteln, Kanäle und Ausgänge beschriften, usw. usw.
    - Vorsicht – vorher rausfinden, was die Örtlichen so genau unter SL und SR verstehen!
    - Ach ja, da war ja noch ein bisschen In Ear anschließen, beschriften, auf störungsfreien Betrieb auf der ganzen Bühnenfläche checken; Sidefills EQen, Mikrofonpositionen überprüfen; und dies und das und jenes. Womit man als Monitorer halt so die Zeit totschlägt, wenn der Abend noch lang ist.
    - Kein Problem Kinners, haben wir gleich. Und schon kann’s losgehen. Moooment, eben noch speichern; Vorsicht ist schließlich die Mutter der Porzellankiste.
    - So, jetzt aber. Let’s Rock! Und ab dafür!

    Wie jetzt? Augenblick. Warum ist es auf einmal so hell hier? Wo ist die Bühne hin? Warum tragen die Musiker plötzlich Fußballtrikots, das Publikum sitzt auf der Tribüne statt auf dem Rasen, und der Stagemanager möchte endlich anpfeifen?
    Verdammt - eigentlich hab’ ich doch alles richtig gemacht? :?

    Mit charmantem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 12. August 2013 um 15:47

    Tja, ich könnt’s auch anders ausdrücken: als einfacher Feld-, Wald- und Wiesenmischer wäre ich manchem Festivalausstatter doch sehr verbunden, wenn er mich von den Raffinessen ausgefeilter Hightechfeatures bitte möglichst verschonen und stattdessen robuste, fehlertolerante, funktionierende, bei Tageslicht bedienbare und abends ordentlich beleuchtete Technik hinstellen würde, mit deren Hilfe ein anständiges Ergebnis unter erwartbar unidealen Hit – and – Run Voraussetzungen und bei erwartbar vielen fremdsprachigen Fremdmischern unterschiedlichster Couleur zumindest in den Bereich des Möglichen rückt.

    Man wird ja noch träumen dürfen. Selbst in meinem Alter. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Hinreichende Dimensionierung von Kabelquerschnitten

    • billbo
    • 12. August 2013 um 12:33

    Dito. Das Speakonintermezzo habe ich komplett ignoriert; Sonderbeschallungen mit Altmaterial mach’ ich bis heute mit XLR. Und sämtliches moderne Zeugs hat die Amps eh gleich mit drin.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 12. August 2013 um 12:21

    Schönwettertonler! :D Natürlich geht so was mit SM58. Irgendwie.

    IDN: Festivalwochenenden...

    Donnerstag: Flug nach Südspanien. Nettes, sauberes kleines Hotel mit Pool in idyllischer Kleinstadt mit historischem Flair. Full Service, Essen und Nebenkosten zahlt VA. Zu schön um wahr zu sein; das werden wir sicherlich noch büßen. Abends ein Anruf des Headliners, alte Bekannte: unser Monitorer ist ausgefallen, und du bist doch morgen eh vor Ort. Kannst du vielleicht aushelfen? Von der Running Order her passt’s haarscharf, und doppelte Tagesgage ist immer gut - klar, mach’ ich.

    Freitag: früh nachmittags aufs Festivalgelände. "Backstage" = 3-4 Container plus 2 einsame Dixies in praller Sonne. That’s it, für alle 12 Bands. Doppelbühne im Wechselbetrieb, Funktionscheck über Kopfhörer und los.
    Das betagte Digico D1 am FOH hat schon bessere Zeiten gesehen, und außerdem kenne ich es so gut wie überhaupt nicht. Etwaige rudimentär vorhandene Kenntnisse würden auch nichts nützen, denn das Teil steht im gleißenden Sonnenlicht; zu erkennen ist rein gar nichts. Weil ich aber so was ähnliches geahnt habe war ich schlau, habe vorgearbeitet, und ein schönes DIN A4 Sheet für den örtlichen FOHler vorbereitet – Kanäle, benötigte Effekte nebst dazugehöriger Kanalsends, das eine oder andere wichtige Special; "please prepare while I’m working on stage" (wo ich beim Changeover mit lokaler Backline und Mics zunächst mindestens einigermaßen sinnvolle Mikrofonpositionen sicherstellen möchte). Schöne Idee eigentlich, indes: die örtliche Crew spricht, liest und versteht spanisch. Nur spanisch. Ausschließlich spanisch. Nun denn.
    Es wird, tontechnisch und auch sonst, eine sehr interessante Show. :?

    Fliegender Wechsel an den Monitorplatz. Ebenfalls D1; das kenne ich ja jetzt ein bisschen, und dunkel ist’s inzwischen auch. 4 Wege stereo In Ear + Sidefills, das kriegen wir schon irgendwie hin. Auch wenn die zusätzlichen Beltpacks für die Backliner nicht am Start sind; zum Fluchen oder Ärger machen deswegen ist’s eh zu spät. Kriegen wir auch, Show fängt übergangslos (fast) pünktlich an. Musiker freuen sich, zufriedene Gesichter. Na also, geht doch!
    Zumindest bis zur Mitte des 3. Songs. Dann ist Totenstille - totaler Stromausfall Ton.
    Nein, keine USV. Nein, ich weiß nicht, dass und wie man bei dieser Möhre möglichst alle 30 Sekunden jede Änderung zwischenspeichern muss, weil sie ohne Strom augenblicklich das Gedächtnis verliert. Nein, der Örtliche hat das auch nicht bedacht, oder es war ihm egal. Nach 10 Minuten haben wir wieder Strom. Und eine komplett resettete Monitorkonsole; nicht mal das Patching stimmt mehr. 10.000 genervte Spanier brüllen weitermachen (so interpretiere ich das jedenfalls mal).
    Es wird, tontechnisch (der Kollege vorne hat natürlich das selbe Problem) und vor allem monitortechnisch, wiederum eine sehr interessante Show. :?

    Samstag 06:00, nach 2 Stunden Flughafenhotel, Weiterflug Richtung Belgien. Dort Taschen ins Hotel und sofort weiter aufs Festivalgelände. Der Schlagzeuger einer nationalen Hauptband ist am selben Vormittag überraschend verstorben :shock: , ein weiterer internationaler Act wird wg. Airlinestress viel zu spät eintreffen. Weshalb die Running Order inzwischen komplett Makulatur ist und zeitweise eigentlich überhaupt niemand mehr durchblickt.
    Es wird ein weiterer sehr interessanter Showtag. Immerhin: FOH ist ein alter MH4 - das fluppt also weitgehend problemlos.

    Mittlerweile beginnt mir die diesjährige Festivalsaison ein ganz klein bisschen auf die Nerven zu gehen... kann es tatsächlich sein, dass ich langsam einfach zu alt werde für den Sch.... ?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Hinreichende Dimensionierung von Kabelquerschnitten

    • billbo
    • 9. August 2013 um 13:24

    Na ja - Klingeldraht ist durchaus auch handelsüblich. :D

    Solche Diskussionen sind psychologisch leicht verständlich. In diesem Fall in etwa: ein zeitgemäßer Hochleistungs - Aktivsub, mit dem all diese (vermeintlichen?) Probleme Geschichte sind, kostet ein paar tausend Euro. Egal welcher. Zu viel für Taschengeld PA.
    Aber vielleicht geht's ja mit einem schicken Angeberkabel für 'n paar Zehner am Ende doch irgendwie auch, wenn ich's nur lange genug herbeizudiskutieren versuche? "Meiner hat Zehnquadrat! 8) "

    Und persönlich mag ich solche Diskussionen ganz gerne. Sie bieten häufig Gelegenheit, selbst mal wieder etwas genauer hinzuschauen, dabei vermeintliches Allgemeinwissen zu hinterfragen (welches sich dann oftmals auf 'hab ich mal in irgendeinem Reklameprospekt gelesen' beruhend herausstellt), und u. U. auch eigene Positionen zu überdenken. Welche Schlüsse man draus zieht bleibt am Ende ja jedem selbst überlassen.
    Von mir aus auch bei esoterischem Kupfer. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Hinreichende Dimensionierung von Kabelquerschnitten

    • billbo
    • 9. August 2013 um 10:50
    Zitat

    Ich denke bei der Betrachtung der Effektivleistung stand der Gedanke der Kabelerwärmung im Vordergrund.

    Jepp. Und weil mir im Hotel langweilig ist hab' ich gerade mal ein bisschen gerechnet:
    http://home.arcor.de/wetec/rechner/cspezir.htm

    Der elektrische Widerstand von 10m 4mm2 steigt bei 60 Grad Celsius (das ist so heiß, dass man sich deutlich die Finger dran verbrennt) von erschreckenden 43 Milliohm auf absolut desaströse/ gänzlich inakzeptable 53 Milliohm.

    Ganz persönlich kann ich damit bei allen nur irgendwie denkbaren Dauerlastfällen recht gut leben. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Stage Monitor

    • billbo
    • 9. August 2013 um 00:28

    Man muss das ja jetzt auch nicht unter allen Umständen immer unbedingt 'fett' machen, bloß weil man es kann. In Betonmehrzweckstadthallen - Dröhnakustik kann ich als FOHler da auch ganz schön Egoist sein. :D
    Aber zum Glück gibt's ja auch nicht nur solche Gigs (wenn auch nach meinem Geschmack leider zu oft).
    Und bei manchem Konzertereignis Marke 'akustisch völlig tot' und freischwebendem piepsigem Möchtegernminilinearraychen hab' ich mich über ein bisschen Fülle von der Bühne insgeheim auch schon mal ganz ordentlich gefreut.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • NEXO PS10 Controller oder Systemamp

    • billbo
    • 9. August 2013 um 00:05

    Vermutlich hast du potentielle Lieferanten mit einem anderen kürzlich eröffneten Thread erst mal ein wenig verschreckt. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Hinreichende Dimensionierung von Kabelquerschnitten

    • billbo
    • 9. August 2013 um 00:00
    Zitat

    was man ja bis jetzt noch nicht ins auge gefasst hat:
    wenn der amp 2 oder 4kw kann, dann tut er das ja nicht als Sinus. letztes we habe ich wieder 48kw Sinus ampleistung mit einem 16a diazed abgesicherten anschluß betrieben.
    wären die 48kw wie ein haufen glühlampen zu sehen, dann wären die 2kw auch so in der rechnung aufzunehmen. realistisch sind 500w in der Betrachtung !!

    Vorsicht! Da werden jetzt allerdings Dinge durcheinandergewürfelt, die so erst mal überhaupt nichts miteinander zu tun haben.
    Prozentuale Leistungsverluste und Verschlechterung des Dämpfungsfaktors sind - zumindest nach meinem laienhaften Physikverständnis - völlig unabhängig sowohl von der maximalen als auch von der über Zeit gemittelten Energiemenge zu sehen, die durch unsere Leitung fließen soll bzw. eben zu gewissen Teilen in ihr verbraten wird. Und Betrachtungen über Sinusleistung, Impulsleistung, Crestfaktor o. ä. wären daher hier völlig fehl am Platz. (Davon, dass - egal ob am anderen Ende Glühlampendraht oder Schwingspulendraht hängt - die Leitung nicht so heiß wird, dass das Wort 'Powercompression' ernsthaft in Erwägung gezogen werden muss, gehe ich jetzt einfach mal aus. :wink: )

    Und außerdem ist 'Lautsprecherkabel' eh ein Begriff aus grauer PA Vergangenheit, in der man einige Jahrzehnte lang unbegreiflicher Weise Leistungswandler und Leistungsverbraucher räumlich voneinander getrennt betrieben hat. In etwa so sinnvoll wie batteriebetriebene Elektroheizungen in der Sahara. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Stage Monitor

    • billbo
    • 7. August 2013 um 14:57

    So what? Entscheidend is’ auf’m Platz.
    So ein Wedge ist dafür da, dass der Musiker sich in seiner unmittelbaren Nähe wohlfühlt – und kein Referenzprototyp für die ultimativ neutrale Reinstttonwiedergabe. Wenn er ihn bevorzugt, weil ihm das Muster des Gitters so gut gefällt, ist das auch okay.

    Und als Technikfirma, die sich Zitat "überlegt, auch mal eigene Kisten anzuschaffen", brauche ich welche, die möglichst vielen Musikern gut gefallen, in möglichst vielen unterschiedlichen Bühnensituationen ein möglichst gutes Ergebnis liefern können, und im Truck möglichst unsichtbar sind.
    Also 15/2 Koax selfpowered. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    P.S.: der Kollege macht lautstarken Powerrock. Sidefills sind auch schon mal 12m weit weg vom Center. Und ob du's glaubst oder nicht: die Soffitten musste ich noch niemals wechseln... vielleicht ist ja auch einfach ein Stück Draht drin?... und ja, die Hochtöner laufen. Wirklich! :D

  • Stage Monitor

    • billbo
    • 7. August 2013 um 12:33
    Zitat

    Ihr wißt aber schon, daß es zu den "realitätsnahen Legenden" gehört, dass man zwingend einen 15" braucht, um 'umpf' in einem Monitor zu haben ? :wink: ....

    Der verkümmerte Theoretiker in mir ist geneigt, dem uneingeschränkt zuzustimmen. Die praktische Erfahrung zeigt jedoch bis heute immer wieder, dass sich ganze Heerscharen und Generationen von Musikern vor einem Satz 15" + X Wedges ungleich wohler fühl(t)en als vor ihren theoretisch saubereren und präziseren Brüdern, selbst wenn diese optisch gleich groß sind.
    Die können das technisch nicht begründen oder ausdrücken, sondern sprechen dann von 'wärmer' oder 'einfach schöner'. Ich habe verschiedene Tourneen mit wirklich namhaften Acts erlebt, auf denen da mehrfach gewechselt/ herumexperimentiert wurde. 1x12"/ 2", 2x 12"/ 2", 1x15"/ 2" – am Ende lief es, zumindest für den empfindsamen Chef in der Mitte, immer auf 15" hinaus. Das ging im Einzelfall so weit, dass hoch professionelle 2x12"/ 2" biamped verworfen wurden und EV FM1502 (jawohl, die billigen Musikladenfilzdinger mit 15L und DH3 drin) her mussten. :roll:
    Ein halbwegs bekannter Rockgitarrist und Sänger, für dessen Band ich häufiger mal arbeite, schleppt aus dem gleichen Grund wann immer es irgendwie geht zwei betagte Zeck 15/3 Wedges mit sich herum, notfalls sogar bis in's weiter entfernte Ausland.

    Und wenn der 'Normalmusiker' das ganz offensichtlich so möchte bzw. am liebsten hat – und ich das weiß - dann bekommt er es halt. Diskutieren darüber möchte er nämlich meistens am liebsten überhaupt nicht. Bzw. mindestens genau so wenig wie ich als sein Monitorer.

    Zitat

    Aber Hand auf's Herz: Wann wird sowas heute - ausser bei den bösen Jungs, die sich auch auf Wacken herumtreiben - eigentlich gefragt?

    Auf größeren Bühnen (und zwar gerade auch auf solchen, auf denen es musikalisch erheblich dezenter zugeht als in W.) geht es häufig um mehr als nur darum, mit letzter Kraft so gerade eben noch die Vocals im allgemeinen Getöse hörbar zu machen. Da will der Basser seinen Bass von der Kick unterscheiden können, und zwar nicht nur anhand des schlecht getimten Anschlags. Der ES335 Spieler, dass seine Gitarre nach Jazzgitarre klingt statt nach Säge. Und der Sänger Bruststimme spüren statt bloßes Mittenbrett erdulden.

    Es wird ja hier öfter mal leidenschaftlich nach der eierlegenden Wollmilchsau gefahndet. Für Monitor heißt die für mich nach wie vor ganz unzweifelhaft 15"/ 2" (und heute erfreulicher Weise/ weil kleinere Bauform möglich/ Coax). Alles andere sind Speziallösungen, die eine Sache vielleicht besonders gut, den Rest dafür aber deutlich schlechter können.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Stage Monitor

    • billbo
    • 6. August 2013 um 00:03

    Den Umpf (bzw. den ihn ermöglichenden Wirkungsgrad in diesem Bereich), den man auf dröhnigen Mehrzweckhallenbühnen genervt rausdreht, wünscht man sich, damit es nicht nur kläglich zischen und zirpen möge, auf mancher Open Air Bühne sehnlich herbei. Ein Universalwerkzeug sollte da nach Möglichkeit beides können. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Wieviel Euro kann man fuer ein Yamaha 02R verlangen

    • billbo
    • 5. August 2013 um 22:49

    Wenn ich bei einem bekannten Onlineauktionshaus '02R' eingebe und auf 'beendete Angebote' klicke erhalte ich allein für D 100 zustande gekommene (oder auch nicht zustande gekommene) Verkäufe, davon ca. 1/3 das Pult selbst betreffend. Daraus sollte sich doch so etwas wie ein ungefährer Gebrauchtmarktwert ableiten lassen? :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Stage Monitor

    • billbo
    • 5. August 2013 um 22:22

    Einzelne 12“er sind, vor allem wenn’s eher schön als laut sein soll, (zumindest mir) irgendwie immer zu dünn und wenig warm als Wedge. Die auf den meisten Bühnen derzeit daher gängige Kompromisslösung für geringe Größe, gute Performance und universelle Verwendbarkeit: 15“ Coax. Also z. B. D+B M4 oder die schon erwähnten und von mir (wg. top Preis – Leistungsverhältnis) präferierten RCF TT25-SMA. Vermutlich gibt’s auch noch jede Menge Alternativen und Clone, die ich aber nicht oder nur wenig kenne.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Schukostecker für 4mm²

    • billbo
    • 5. August 2013 um 15:47
    Zitat

    Klangcharakter: Sehr fein Auflösend mit seidigem Klangcharakter. Sehr schöner Musikfluss. Nicht so direkt spielend dafür aber sehr angenehm, stressfrei, nicht nervig. Die mitten sind schön lebhaft, etwas helleres Timbre als man es von Kupfer gewohnt ist. Zu den höheren Frequenzen hin etwas dezenter. Ansonsten sehr ausgewogen und verzerrungsfrei.

    Wolfgang! Für 'nen knappen Hunni brutto hast du hier die einmalige Chance, dich auf ewig im Olymp der Livesoundgötter zu etablieren! Das ist noch nicht mal 'ne Reisetagsgage.
    Also ich tät's mir überlegen. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  2. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  3. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  4. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  5. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  6. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  7. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  8. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  9. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™