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  2. helix

Beiträge von helix

  • big brother is watching you

    • helix
    • 11. Februar 2006 um 05:01

    wo soll das noch hinführen...

  • Party und Stage Bilder von Hobby Kisten Schleppern

    • helix
    • 11. Februar 2006 um 04:40

    Ein paar Bilder meiner HKS-Aktionen:

    In einer Frankfurter Stadthalle, September 2005. Gemeinsamer Gottesdienst (ca. 450-500 Besucher) einer Gemeinde, die hauptsächlich von Schwarzen besucht wird. Und die mögens bekanntlich laut. Der Lobpreis-Teil in deren Gottesdiensten ist mehr oder weniger eine Techno-VA: Der Schlagzeuger hämmert durchgezogen 4/4, dazu techno-typische Snare-Patterns. Der Bassist und der Gitarrist improvisieren wiederkehrende Sequenzen, die Besucher schreien und klatschen (Deshalb bestand ich auch auf zwei Doppel-18ern pro Seite). Wenn ich Christ wäre, wär das die Gemeinde meiner Wahl (Techno Forever :) )

    http://img99.imageshack.us/img99/171/mischpult010sw.jpg

    http://img145.imageshack.us/img145/3237/bl…taufbhne0ql.jpg

    http://img145.imageshack.us/img145/1701/am…agebox043ko.jpg

    http://img466.imageshack.us/img466/5334/la…rlinks028bs.jpg


    Konzert (Liederabend) in einer Frankfurter Freikirche, 8-Spur-Mitschnitt, Mai 2005:

    http://img139.imageshack.us/img139/7996/pict00043bb.jpg

    In derselben Kirche. Weihnachtskonzert Dezember 2004 (Pfui Behringer, ich weiß, aber in der Mehrzahl der Freikirchen heutzutage sieht es nicht viel anders aus, das liebe Geld eben):

    http://img153.imageshack.us/img153/2433/pict00193vj.jpg

    Eine Schulweihnachtsfeier 2004 in Frankfurts größter Stadthalle, mein Erstes Mal an einer Venice. Was soll ich dazu noch sagen, ich habe schon immer gewusst, dass über Midas nicht mehr viel kommen kann:

    http://img148.imageshack.us/img148/6818/venicefoh2xl.jpg


    Gruß,
    Martin

  • reckfrage

    • helix
    • 9. Februar 2006 um 03:12

    Hi.

    Du solltest darauf achten, dass die Rackschienen mit Führungsgummis hinterlegt sind, damit die Kronenmuttern nicht verrutschen. Sonst musst Du das Rack jedes Mal, wenn Du was umbauen etc. willst, senkrecht stellen, weil Dir Die Muttern sonst wohin rutschen.
    Wer wie ich mal ein vollgepacktes, festinstalliertes 10 HE-Rack komplett entkabeln musste, um es zum Ausschrauben von Geräten senkrecht aufstellen zu können, weiß, wovon ich rede.

    Gruß,
    Martin

  • Rauschen und Musik obwohl der Fader auf Null steht

    • helix
    • 9. Februar 2006 um 03:02

    Hi.

    Das Knacken kommt auch bei "besseren" Mixern vor, ist aber nicht gesund für die Lautsprecher. Wahrscheinlich hast du den Verstärker beim Einschalten schon an gehabt? Man sollte immer zuerst den Mixer und alles Andere anschalten und als Letztes den Verstärker. Beim Ausschalten genau andersrum, zuerst den Verstärker. Dann knackt es auch nicht.

    Gruß,
    Martin

  • guide to electronic music

    • helix
    • 6. Februar 2006 um 21:11

    Hi.

    Vielen Dank für diesen genialen Link. Schon lange habe ich Lieblingsmusik, die ich nie wirklich einordnen konnte, ich wusste nie, wie dieser Stil heißt. Dank dieser wunderbaren Übersicht mit Klangbeispielen weiß ich nun endlich, wie die Stile heißen und wonach ich suchen muss. Vielen, vielen Dank !!!!!

    Gruß,
    Martin

  • Belastbarkeit sichtbar?

    • helix
    • 3. Februar 2006 um 20:55

    So dachte ich es mir schon fast, die Schwingung erzeugt ja erst die Schallwellen. Ich hab halt immer Angst, Speaker kaputtzumachen. Und wenn ich dann einen Dynacord Sub zahlen muss...

  • Belastbarkeit sichtbar?

    • helix
    • 3. Februar 2006 um 20:15

    Hi.

    Ich habe eine Frage, die für so ziemlich alle von euch extremstes Einsteigerniveau sein dürfte. Aber da ich bisher nur vermuten konnte, will ich endlich Gewissheit.

    Ich habe mal beim Betrieb eines 12" - Subs von Dynacord durch das Gitter geschaut und die Membran hat sich nicht bewegt. Ich habe nun immer gedacht, wenn die Membran anfängt, sichtbare Bewegungen auszuführen, ist das ein Zeichen, dass der Lautsprecher gerade kaputtgeht.

    Neulich habe ich irgendwo einen Satz gelesen, vom Sinn her: "...die Membranbewegungen zerren kräftig an der Aufhängung, deshalb sollte ein sehr stabiles Chassis verwendet werden..."

    Ist es nun, entgegen meiner Vermutung, so, dass ein Lautsprecher und erst recht ein Sub sogar dann erst richtig arbeitet, wenn die Membran sichtbare Bewegungen ausführt?

    Wenn dem so ist: Ab wann merke ich, dass es zuviel ist? Nur durch Gehör?

    Gruß,
    Martin

  • Wie seit Ihr zur Eurer PA gekommen, was fasziniert Euch???

    • helix
    • 1. Februar 2006 um 16:14

    :oops: Ich nehme meine komplette Aussage zurück und bitte die Forum-User um Verzeihung.

    Martin

  • Wie seit Ihr zur Eurer PA gekommen, was fasziniert Euch???

    • helix
    • 1. Februar 2006 um 15:29

    >>deleted<<

  • Wie seit Ihr zur Eurer PA gekommen, was fasziniert Euch???

    • helix
    • 1. Februar 2006 um 00:53

    Hi.

    Bei mir ging´s wie bei vielen andern von euch auch so mit 11/12 los. Meine Eltern gehören einer fanatischen Religionsgemeinschaft an (nur um das gleich klarzustellen: ich verachte jedwede Form von Religion), wo sie mich auch immer zu den Gottesdiensten mitschleppten. Da sah ich immer die Leute im Technikraum arbeiten (schalldicht abgeschlossene Kabine mit Blickfenster in den Saal und Monitorlautsprecher). Es hat mich interessiert und ich fragte irgendwann, ob ich mal zuschauen darf. Ich war so begeistert, dass ich fragte, ob man mich vielleicht anlernen und ich dann mitmachen könnte (es waren 3 oder 4 "Techniker", die sich sonntäglich abwechselten).
    So fing es also an, ich kam relativ schnell zurecht, erst wurde ich in den Aufbau der Mikrofone, die Bedienung der Anlage und der Aufzeichnungsgeräte etc. eingewiesen. Als das lief, brachte man mir bei, wie man mit dem PC Einleger und Etiketten für die zu kopierenden Kassetten erstellt (es wurden Kassettenmitschnitte der Predigten gemacht, die man nach dem Gottesdienst am Büchertisch kaufen konnte. Mittlerweile sind sie, wie so viele andere auch, auf CD umgestiegen).

    Dann ging es weiter in der Schule, Organisation und Mitarbeit bei den alljährlichen Aufführungen der Theater-AG, Mitarbeit bei der großen Schulweihnachtsfeier (Stadthalle, 1.500 Zuschauer), Sommerfeste, Einschulungsfeiern und was es da alles gab. Bis die Schule eine eigene Anlage hatte (Behringer natürlich, für mehr hat es, oder besser gesagt, sollte es nicht reichen :D ) habe ich eigenes Equipment mitgebracht (mit 14 bekam ich von meinem Vater mein erstes eigenes Mischpult, ein 8-Kanal Behringer MX2004A, damals rund 700 Mark) und den Rest von Bekannten, die Equipment besaßen, geliehen oder bei Rental´s gemietet.

    Ich war damals noch total begeisterter Behringer-Freak, ich dachte, Behringer ist das BESTE, was man kaufen kann. Zum Teil bin ich auf die Behringer-typische Propaganda hereingefallen, zum Teil habe ich es so von anderen gehört und geglaubt. Mit den Jahren hat sich das geändert, heute bin ich vom Behringer-Hype geheilt :grin:

    Später ging ich dann in eine andere Kirche und habe dort viele Jahre lang fast regelmäßig sonntags Technik gemacht (in Spitzenzeiten zweimal pro Sonntag, weil es einen Morgen- und einen Abendgottesdienst gibt.) Das war schon etwas anspruchsvoller, die haben eine Lobpreisband, da hab ich sehr viele Erfahrungen in Sachen Live-Musik sammeln können. Seit ich mit dem Thema Religion endgültig Schluss gemacht habe, habe ich die regelmäßige Arbeit in dieser Kirche eingestellt.

    Auf Anfrage von Bekannten mache ich immer wieder mal Hochzeiten, Straßenfeste usw. Zurzeit studiere ich und bin in der Theatergruppe des Fachbereichs Anglistik sehr aktiv.

    >> Meine nervenaufreibendsten Erlebnisse:

    - 8. Klasse oder so, Klassen-Party auf einem Grillplatz im Stadtwald, 2x Bose 802 und einen Stromgenerator gemietet. Der Generator war ein älteres, nicht schallgedämmtes Gerät. Da er zu laut war, auch noch in einiger Entfernung, wurde Folgendes gemacht:
    Etwa 15-20 Meter vom Grillplatz war ein frei zugängliches Klo-Häusschen. Mein Klassenkamerad, ein Elektronik-Freak, schaute sich im Klo um und entdeckte, ich weiß nicht mehr, einen defekten Lichtschalter oder eine Steckdose. Jedenfalls waren die Drähte zugänglich. Er zog sie heraus und bastelte eine Verbindung mit einem Schuko-Verlängerungskabel. Ich habe damals Todesängste ausgestanden, weil er ja einen Schlag hätte kriegen können, bei dem gefährlichen Gebastel. Aber er hatte soweit Ahnung, dass er es problemlos hinbekommen hat. So haben wir also damals den Strom der Stadt geklaut (oder wem immer das Klo-Häuschen gehört)

    - Hochzeitsfeier auf dem (Hinter-) Hof einer Kirche, ich sag dem Musik-Machenden, bring deine Playbacks auf Audio-CD mit. Was macht er? Er bringt eine MP3-CD, die kann mein alter Gemini-DJ-Doppel-CD-Spieler natürlich nicht spielen. Er schon am Verzweifeln, weil er den Text extra für die Hochzeit gedichtet hat und es sein Begrüßungslied war, dann kam ein Kirchenmitarbeiter aus der Pastorenwohnung, glaube ich, mit einem Hifi-Kassetten-CD-Gerät, das MP3 spielen konnte. Ich ran an die Adapterkiste, 3,5mm auf Chinch geholt. Da hat sich bestätigt: IMMER Adapterkoffer dabeihaben.

    So, Schluss jetzt endlich. Bitte verzeiht meine endlosen Ausführungen. Aber das ist die Begeisterung. Wie heißt es doch so schön? Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über (oder eben die Hand beim Schreiben :grin: )

    Gruß,
    Martin

  • Comp/Limiter im Mic-Kanal

    • helix
    • 31. Januar 2006 um 19:03

    Hi.

    Vielen Dank für den Softknee-Tipp. Das wirds sein, weil ich den Softknee immer automatisch einschalte. Aus Gewöhnung :D

    Gruß,
    Martin

  • Comp/Limiter im Mic-Kanal

    • helix
    • 31. Januar 2006 um 00:33

    Hallo allerseits.

    Da mit Suche nix gefunden, hab ich eine (Anfänger-) Frage zu Kompressoren und Limitern:

    Ich benutze einen Behringer Composer Pro. Ich bin sehr froh, dass er einen extra Limiter mit drin hat. Denn wenn ich versuche, einen Kompressor so einzustellen, dass er als Limiter funktioniert, klappt es nicht, weil er zu früh zu komprimieren anfängt. Aber der extra Limiter mit eigenem Poti und Limit-LED macht genau das, was ich will: er bremst das Signal radikal, und zwar wirklich erst ab der eingestellten Schwelle, nicht schon früher, wie der Kompressor. Denn bis zu der Schwelle soll das Signal ja unkomprimiert bleiben.

    Erste Frage:
    Stelle ich den Komp einfach nur falsch ein oder woran liegt es, dass er nicht wirklich als Limiter zu gebrauchen ist, weil er schon unterhalb der Threshold mit der Kompression beginnt?

    Zweite Frage:
    Ist folgende Vorgehensweise richtig?
    Wenn ich einen Mic-Kanal vor Übersteuerung schützen will, gebe ich den Limiter in den Insert, mute den Kanal und gehe auf PFL (wenn der Kanal nicht über eine eigene LED-Kette verfügt, wie bei mir leider der Fall). Den Threshold-Regler des Limiters drehe ich auf Rechtsanschlag, also aus. Dann drehe ich den Gain am Mixer auf Rechtsanschlag, bis alle erdenklichen roten LEDs leuchten. Jetzt drehe ich den Limiter-Threshold so lange gegen den Uhrzeigersinn, bis der Pegel auf 0 db bzw. etwas darüber geht, der Limiter also voll arbeitet und das Signal begrenzt. >> Das Ergebnis: Ich kann jetzt den Gain aufreißen, wie ich will, der Kanal wird nie übersteuern.

    Gruß,
    Martin

  • Bräuchte mal euren Rat

    • helix
    • 29. Januar 2006 um 23:24

    Hi.

    Der Denon DN X100 ist ein kompakter 2-Kanal DJ-Mixer mit einem Mikrofoneingang, der mit 199 Euro vielleicht schon etwas übers Preisziel hinausschießt, dafür aber garantiert besser ist als jeder noch so günstige Behringer-Mixer.

    Mfg,
    Martin

  • Hilfe Freiluftparty

    • helix
    • 28. Januar 2006 um 22:33

    Hi.

    Vermeide von Anfang an waschi waschi in der Verantwortlichkeit und Organisation. Du solltest alleine oder bei so einer Sache am Besten mit einem Kumpel zusammen alles genau planen und organisieren, damit immer genau feststeht, wer für was verantwortlich ist und um was sich alles schon gekümmert wurde bzw. was noch geklärt werden muss. Es soll ja sicher auch was zu Trinken und vielleicht Spachteln geben. Da muss man dann wieder Leute finden, die das so übernehmen, dass die Sachen am Abend der Party auch wirklich da sind. Transportorganisation und so weiter. Ach ja: Wenn`s geht, Intercom (einfache Funkgeräte vom Mediamarkt, 60 Euro das Paar, tun hervorragend ihren Dienst) besorgen. Kann ich aus eigener Erfahrung nur ans Herz legen. Und lieber zwei als eine Rolle Gaffa dabei haben.

    Gruß,
    Martin

  • Bitte um schnelle Hilfe!!! ENDSTUFE ODER DBX DRIVE RACK

    • helix
    • 28. Januar 2006 um 22:13

    Hi.

    Ich wäre für die Dynacord, dann läuft die Sache wenigstens schon mal zuverlässig. Sehe ich das richtig, dass das Driverack als Limiter eingesetzt werden soll? Dann kann es auch später kommen, man muss halt vernünftig aussteuern, drauf achtet man ja auch ohne Limiter.

    Und ach, wie schön, dass im Party-Forum mal einer ist, der nicht nur die Wahl hat zwischen T-Amp und DAP, sondern gleich DYNACORD. Meine Fresse. So muss es sein. Nur das Beste ist gut genug. Wenn man doch nur mehr Geld hätte... :grin: Von Dynacord kann ich bis jetzt nur träumen. Genauso wie davon, mal an einer Verona zu sitzen.

    MfG,
    Martin

  • Unehrliche Testberichte gegen Cash?

    • helix
    • 28. Januar 2006 um 06:09

    Ich find es ja nicht wirklich schlimm, muss man halt Adapterkabel kaufen. Es gibt ja auch ein Behringer Eurorack, weiß grad die Bezeichnung nicht, das Klinke Out hat, allerdings unsymmetrisch. Es hat so etwa 8 Mikrokanäle, glaub ich. Aber bei einem 16-Kanal-Pult wie dem MMX von Stageline hätte ich einfach XLR erwartet. Ist halt meine persönliche Meinung. Die paar Euro mehr für die Adapterkabel sind ja auch nicht die Welt.

    Unter Berücksichtigung meiner anderen "Kritikpunkte" würde es mich echt interessieren, wieviel höher der Verkaufspreis des Pultes geworden wäre, wenn man z.B. XLR statt Klinke oder Klinke statt Chinch (beim Aux Input) verbaut hätte. Die Stageline-Konstrukteure wollten doch sicher den Preis in Grenzen halten, wieso sollte man sonst auf XLR im Main Out verzichten? Wenn sie ihr Pult schon als "DAS Profi-Tool" bezeichnen? Es ist ja auch kein Weltuntergang, nur finde ich es halt ein bisschen unpraktisch, man muss immer an die Adapter denken.
    Genauso erstaunt war ich, als ich mir für eine Veranstaltung ein 32-Kanal Soundcraft K2 mietete und zum Glück wie immer daran dachte, nach der Buchsenausführung der Aux-Wege zu fragen (aus Geldmangel musste ich 8 !!! Monitore vom FOH aus machen und obendrein nur wenig Zeit zum Soundcheck gehabt). Als ob ich es geahnt hätte, waren sie Klinke. Adapter gab es auf Anfrage umsonst dazu, aber lieber nachgefragt als dann böse Überraschung. Ist wie gesagt Ansichtssache. Nur bei einem Midas XL kann man erwarten, dass wirklich (fast) jeder Furz XLR ist :D

    MfG,
    Martin

  • Unehrliche Testberichte gegen Cash?

    • helix
    • 27. Januar 2006 um 20:13

    Ich wollte hier niemanden angreifen, aber mir hat das mal jemand so erzählt, dass Leute für positive Beurteilungen bezahlt werden. Hab halt noch nicht so den Durchblick im "Geschäft". Das mit der Werbung und Finanzierung ist ja klar, das hab ich gar nicht bedacht, sorry.

  • Unehrliche Testberichte gegen Cash?

    • helix
    • 27. Januar 2006 um 18:54

    Hi.

    Sorry zunächst, wenn ich meine Gedanken etwas lang ausführe.

    Dass Behringer mit seinen ganzen Ultras und Pros in den Produktnamen nervt, ist allgemein bekannt. Auch, dass in den Artikelbeschreibungen derart fantasievoll übertrieben wird, dass es schon lächerlich ist.

    Nicht anders ist es mit den Stageline-Produkten im Katalog „On Stage“ 2005. Dort kommt noch hinzu, dass auf jeder zweiten Seite nur so mit Zitaten aus Testberichten vermeintlich renommierter Fachzeitschriften um sich geworfen wird. Man sehe sich das Flaggschiff MMX-206 an. Wie kommt eine Zeitschrift wie Prosound oder pma dazu, Dinge zu schreiben wie: „Intelligentes Konzept, der Qualitätseindruck ist generell überdurchschnittlich.“ Oder: „…intelligent und praxisnah konzipiert.“

    Es tut mir Leid, aber ich als Hobbytechniker sehe wenig Praxisnähe und Intelligenz, wenn
    > keine XLR-Outs vorhanden sind (bei einem Pult mit 16 Mic-Channels?????).
    > der Stereo-Masterfader kein Balance-Poti hat.
    > der +48V-Schalter nur mit einem spitzen Gegenstand wie z.B. einem Kuli bedient werden kann. Hätte es denn die Welt gekostet, einen kleinen Kippschalter einzubauen?
    > man die Mute-Schalter kaum ungeschickter hätte platzieren können. Wäre das Pult denn so viel teurer geworden, wenn man die Mute-Schalter UNTERHALB der Routing-Schalter gesetzt hätte, sodass man sie auch in hektischem Betrieb bequemer und intuitiver bedienen kann? Es nervt, wenn man ständig die Routing-Schalter im Weg hat und man schauen muss, dass man nicht danebentippt. Die Anordnung der Schalter im Kanalzug könnte wesentlich vorteilhafter gestaltet sein.
    > der Tape-Rec Klinke ist, der Aux Input 4 (nebenbei: warum hat man sie nicht wie überall anders auch Return genannt?) dagegen Chinch??? Genau verkehrt rum, könnte man denken. Wie oft sieht man Pulte, deren Aux Input Chinch ist?

    Aus vielen Diskussionen hier im Forum weiß man, dass Stageline in Sachen Audiowerten (Rauschspannungsabstand etc.), Klangqualität und Verarbeitung bzw. Robustheit nicht gerade DER Tipp ist. Nun gut, sie schreiben auch, „DAS Profi-Tool – mehr muss man kaum sagen.“ Behringer sagt über sein MX9000 ja auch, „rauschfreier und musikalischer Klang“, wobei ich vorsichtig behaupte, dass nicht viele das bestätigen würden.

    Und dann stehen da Zitate aus Testberichten, wo man meint, hier kann doch was nicht stimmen. Vor allem, wenn diese Zitate bei nahezu jedem zweiten Produkt stehen, oft mehrere Lobeshymnen pro Artikel. Der Katalog strotzt nur so davon.

    Gut, Stageline muss das ja so machen, genauso wie Behringer, wenn sie überhaupt was verkaufen wollen. Denn es finden sich dann immer arme, ahnungslose Kunden, die auf die Propaganda hereinfallen und sich hinterher ob ihres „Schnäppchens“ oder wie auch immer rühmen. Teilweise deswegen, weil sie nichts Besseres kennen, keinen Vergleich haben. Wie viele Laien auf einem Rockkonzert würden den Unterschied hören, ob die Band mit einem MX9000 oder einer Midas Verona abgemischt wird? Oder jemand weiß Bescheid, sagt aber, Behringer-Qualität reicht für meine Anwendungen.

    Meine Frage ist nun: Könnte es sein, dass gewisse Autoren gewisser „Fachblätter“ von Firmen bezahlt werden, damit die Testberichte positiv ausfallen? Ich habe gehört, dass das gang und gäbe sein soll. Was wisst ihr darüber?

    Gruß,
    Martin

  • Wieviel darf man als Hobbytechniker?

    • helix
    • 27. Januar 2006 um 08:21

    Danke für den Link.

    Genau das ist ja das Problem bei so kleinen Veranstaltungen, die man als Hobby-Fader-Schieber im Freundes- und Bekanntenkreis selber ausrichtet: Wenn ein Bekannter mich bittet, auf seinem kleinen Privat-Straßenfest eine PA hinzustellen (und auch wenn ich eine Schulweihnachtsfeier meiner alten Schule mit 1.500 Leuten, wo die Verantwortlichen mich kennen, mache), da werden keine Verträge gemacht, es passiert ja alles auf Kumpelbasis, so neben her mal. Und ich frag mich da halt immer, wie weit ich als Hobbytech gehen kann. Nicht dass es später heißt: Für sowas hätte man eigentlich Fachleute mieten müssen.

    Gruß,
    Martin

  • Wieviel darf man als Hobbytechniker?

    • helix
    • 27. Januar 2006 um 05:49

    Hallo.

    Klingt blöd, aber mir fiel kein besserer Titel ein.
    Ich hab hier schon sehr viel gelesen, aber zu dem Thema noch nix gefunden. Vielleicht auch übersehen, sorry.

    Ich mache Veranstaltungstechnik (hauptsächlich Beschallung bisher, anderes wurde selten gebraucht) als Hobby seit sehr vielen Jahren. Ich habe schon, weiß nicht wie viele, kleinere Veranstaltungen ausgerichtet, vom privaten Straßenfest über Theater-AG in der Schule bis hin zu Stadthallen-Veranstaltungen mit 1.500 Zuschauern.
    In der Anfangszeit war ich recht sorglos, doch irgendwann fingen Überlegungen an, wie:

    Es gibt doch sicherlich Vorschriften, dass ab der und der Anzahl von Besuchern mindestens eine ausgebildete Fachkraft die Organisation und Betreuung der Anlage übernehmen muss, wegen Sicherheit und so. Denn wenn einem Besucher die Box auf den Kopf fällt, dann stehe ich als Hobby-Techniker natürlich ohne Versicherungs- und Vorschriftenwissen da und muss am Ende in den Knast, oder wie ist das?

    Kurz gesagt:
    >> Wieviel darf man als nicht ausgebildete Fachkraft VT, um keine Probleme mit Behörden, Vorschriften etc. zu bekommen?

    >> Was könnte schlimmstenfalls passieren, wenn Vorschriften verletzt werden oder wirklich jemand wegen mir zu Schaden kommt (Stromschlag, Box auf den Kopf)? Buß- bzw. Schmerzensgeld? Knast?

    Vielleicht ist meine Frage zu allgemein, dann reicht mir auch ein Hinweis auf ein bestimmtes Regelwerk, in dem ich solche Vorschriften nachlesen kann. Sorry nochmals, wenn das hier Anfänger-Themen sind.

    Gruß,

    Martin

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