Hallo allerseits.
Da mit Suche nix gefunden, hab ich eine (Anfänger-) Frage zu Kompressoren und Limitern:
Ich benutze einen Behringer Composer Pro. Ich bin sehr froh, dass er einen extra Limiter mit drin hat. Denn wenn ich versuche, einen Kompressor so einzustellen, dass er als Limiter funktioniert, klappt es nicht, weil er zu früh zu komprimieren anfängt. Aber der extra Limiter mit eigenem Poti und Limit-LED macht genau das, was ich will: er bremst das Signal radikal, und zwar wirklich erst ab der eingestellten Schwelle, nicht schon früher, wie der Kompressor. Denn bis zu der Schwelle soll das Signal ja unkomprimiert bleiben.
Erste Frage:
Stelle ich den Komp einfach nur falsch ein oder woran liegt es, dass er nicht wirklich als Limiter zu gebrauchen ist, weil er schon unterhalb der Threshold mit der Kompression beginnt?
Zweite Frage:
Ist folgende Vorgehensweise richtig?
Wenn ich einen Mic-Kanal vor Übersteuerung schützen will, gebe ich den Limiter in den Insert, mute den Kanal und gehe auf PFL (wenn der Kanal nicht über eine eigene LED-Kette verfügt, wie bei mir leider der Fall). Den Threshold-Regler des Limiters drehe ich auf Rechtsanschlag, also aus. Dann drehe ich den Gain am Mixer auf Rechtsanschlag, bis alle erdenklichen roten LEDs leuchten. Jetzt drehe ich den Limiter-Threshold so lange gegen den Uhrzeigersinn, bis der Pegel auf 0 db bzw. etwas darüber geht, der Limiter also voll arbeitet und das Signal begrenzt. >> Das Ergebnis: Ich kann jetzt den Gain aufreißen, wie ich will, der Kanal wird nie übersteuern.
Gruß,
Martin