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Beiträge von audiobo

  • Mikrofonierung für Drum-Set - AKG C430???

    • audiobo
    • 8. März 2009 um 13:50

    meine Vorschlag...

    Verleihtauglich (auch für die robustere Fraktion):
    BD: e901
    SN: SM57
    Toms: e604
    HH/OH: C391/ATM450 u.ä.

    für den eigenen Bedarf (Coverrock/Metal):
    BD: e901
    SN: je nach Snare und Geschmack - an einer tiefen, pfundigen Rocksnare ist ein 57er m.M.n. gut aufgehoben, ansonsten nehme ich auch gerne mal ein M201/M420, die ich immer dabei habe
    Toms: e604/AT-Clips -einfach mal ausprobieren
    HH/OH: je nachdem, wie´s bei euch her geht, kommt zur o.g. Empfehlung noch das NT5 hinzu, teilweise funktionieren auch diese LD-Dinger erstaunlich gut. Vllt. an der HH das 16A weiter verwenden, ich weiss allerdings leider nicht, wie das Ding klingt.


    Zur Robustheit der Mikros: ein e604 zu "Zerschlagen" ist praktisch unmöglich, das einzige das scheinbar passieren kann ist, dass die Kapsel bei einem extrem heftigen Schlag von hinten-oben vorne rausspringt. Zumindest habe ich hier ein Exemplar, bei dem die Kapsel etwas verdreht drinsitzt und das Gitter mit Pattex wieder angeklebt wurde - voll funktionstüchtig. Und die Trefferspuren von Drumssticks an sämtlichen Mikros sind nicht mehr zählbar.
    Dem gegenüber stehen bei einem mir bekannten Verleiher mittlerweile zig durchgebrochene 57er. Soviel zum Plastikgehäuse.

    Das NT5 empfehle ich deshalb eingeschränkt, da die Kapsel mit einem sehr feinen Gewinde aufgeschraubt ist und z.B. eines unserer NT5 nach einem Sturz einen leichten Gewindeschaden davongetragen hat. Daher je nach Situation lieber etwas robusteres nehmen, das C391 z.B. hat einen grossen Bajonettverschluss und ein stabiles Kapselgehäuse, das ATM450 ist glaube ich einteilig.

    Klanglich würde ich gerade bei Kleinmembranen auch darauf achten, einigermassen neutrale zu nehmen, um sie flexibler einsetzen zu können.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • audiobo
    • 25. Februar 2009 um 15:39
    Zitat von "Insomnia"

    Neee, das ist der der ein RE 20 sein eigen nennt :oops: :oops: :P :oops: :P

    Hmm, ist das 441 nicht sogar noch länger? :D

  • CD-Player mit AES/EBU

    • audiobo
    • 25. Februar 2009 um 11:58
    Zitat von "oton"

    Die einzigen Probleme, die ich hier je hatte waren ein HD System, das Timecode gesteuert hinter einem MAZ Zuspieler hinterherläuft, und um die Schwankungen auzugleichen ständig leicht die Samplefrequenz variiert .... ich wusste gar nicht was für üble Geräusche ein 02R machen kann ... :D ... da hilft nur ein Pult mit SRC.

    Hehe. Das kenn ich auch noch - richtig schön mit Bandmaschine, uraltem SMPTE-Lesegerät, Yamaha-Digitalschleuder (ich glaube das war diese unsägliche AW4416 "02R-Inside" :roll: ) und Compi. Da wurde trotz tagelangem Herumprobieren das Abziehen des Stereomixes zu einem reinen Glücksspiel. Hinterher stellte sich heraus, dass die Timecode-Kiste `nen Knall hatte und der MTC schon zu schnell lief. Die zusätzlichen Schankungen führten dann einfach regelmässig zum Super-Gau. (Damals arbeiteten wir noch mit 6-Hand-Analog-Automation :D )

  • CD-Player mit AES/EBU

    • audiobo
    • 25. Februar 2009 um 08:37

    Oha, da muss ich mich doch mal glatt auf Christophers Seite stellen... (bzw. ich glaube, dass war jetzt eine klassische "Aneinander-Vorbei-Rede", vllt. war unser Tobias noch nich ganz wach :wink: . Es ging nicht um einen zusätzlichen Sync parallel zur AES/EBU-Strippe, sondern in die andere Richtung.)

    Angenommen, du verbindest die beiden Geräte per S/P-DIF od. AES/EBU und lässt das Pult weiterhin mit der eigenen Wordclock laufen, dann laufen ja 2 Clocks parallel. Ausgehend davon, dass 2 Taktgeber nie 100% gleich schnell sind und auch, dass das genannte Pult am Digitaleingang keine SR-Conversion besitzt, führt dies in regelmässigen Abständen zu u.U. unangenehmen Digitalfehlern. Wie stark und wie häufig diese auftreten hängt vor allem davon ab, wie unterschiedlich die Clocks sind. Vllt. fällt es in diesem Fall auch kaum auf -> Ausprobieren.


    Was die Sache mit dem CD-Player als Masterclock angeht: beim plötzlichen Fehlen derselben sollte sich im besten Falle automatisch die Clock-Source auf intern umstellen, was zu einem kurzzeitigem (ca. 1 Sek.) Tonausfall führt. Allerdings gibt/gab es auch Pulte, die dann erstmal komplett runter- und wieder hochfahren müssen... :roll: Soll z.B. ganz früher beim PM1D so gewesen sein (dunkle Erinnerung ...kram)

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • audiobo
    • 21. Februar 2009 um 15:38

    Da ich in der Regel vom Verleiher aus raus muss (meist auch eher mittelgrosser Buden, die keine unendliche Auswahl haben) läuft es idR. auf die Richtung "Fatalist" hinaus. Oft bekommt man, was gerade noch im Lager ist. Also `nen Stapel 58er (u.U. auch noch ein paar LD-Nachbauten), 57er, irgendein BD-Mikro usw. Naja, was soll ich sagen, es funktioniert. Aber glücklich bin ich nicht oft mit dem Sound, der dann dabei rauskommt.

    Tendenziell bevorzuge ich dann auch eher etwas neutralere Mikros (z.B. am Gitarrenamp ein 609 statt SM57) um selber die Richtung angeben zu können, andererseits haben viele der sogenannten Standards den gewohnten Sound im Rockbereich über Jahre/Jahrzehnte geprägt. Für mich ist es daher wichtig zu wissen, welches Mikros in welcher Situation wie klingt.

    Habe ich beispielsweise schön klassischen RockNRoll /Hardrock mit fetter Snare auf der Bühne und binde die Overheads (in diesem Fall auch wirklich OH und keine "Beckenabnahme") relativ grosszügig mit in den Gesamtmix ein, kommt mir ein SM57 mit seinem nicht wirklich transparenten dafür eher punchigem Sound an der Snare gerade recht. Bei einer Jazz oder Funkkapelle mit eher hellen Snaresounds fehlt mir wiederum meist der Attack obenrum. Das gleiche bei der Gitarre: An einem alten Marshall, bei gleicher Mucke, "britische Einstellung" (na gut, ob man dann überhaupt noch ein mikro braucht :D) mit klassischer 4x12"Box: SM57. An einer Rectifier/Engl/sonstwas-Highgainkiste rollen sich mir mit `nem 57er regelmässig die Fussnägel hoch. Mit dem EQ lässt es sich zwar entschärfen, aber dabei habe ich oft das Gefühl dass der Sound kraftlos und indifferent wird.

    Natürlich kann man mit den aktuellen Digi-Pulten mit Hilfe von Hoch-/Tiefpassfiltern und 4-Band-Vollparametrik ein neutrales KM-Mikro so anpassen, dass es fasst identisch ist - aber etwas fehlt dann trotzdem noch.

    Hier wird in letzter Zeit immer wieder über Frequenzgang und Leakage/Richtcharakteristik (übrigens auch bei Nahabnahme noch interessant) diskutiert, aber eines wurde (wenn ich nichts übersehen habe) aussen vor gelassen - die ENTSTEHUNG des Frequenzganges. Man darf nicht vergessen, dass es sich bei Mikrofonen immer noch um elektro-AKUSTISCHE Wandler handelt, die alle ihre Eigenheiten haben. Mitten-Resonanzen im Korb, träge Membranen, die ihre Höhen-/Präsenzwiedergabe durch gezielte Resonanzen in der Kapsel oder mit Hilfe elektrischer Filter aufgedrückt bekommen. Es gab auch schliesslich schon diverse Hör-Studien (man möge mir das fehlen eines entsprechenden Links verzeihen, ich habe gerade echt keinen Bock zu googlen), die darauf hinausliefen, dass das menschliche Gehör recht empfindlich auf zeitliche Abläufe reagiert, die da natürlich auch eine entsprechende Rolle spielen.

    Ich habe aufgrund der Möglichkeit schon viele Tage im Studio verbracht, nur um Mikrofone zu vergleichen und zu testen und dabei sind mir ein paar interessante Sachen aufgefallen (die live z.T. keine Rollle spielen, aber m.E. interessant für´s Grundverständnis dessen, was da so alles passiert, sind). Z.B. sowas:

    Akustikgitarre (Steelstring) mit NT5 und C391 parallel direkt nebeneinander abgenommen, penibelst auf gleiche Membranhöhe ausgerichtet (natürlich zusätzlich mit experiementellem verschieben) und EQseitig aufeinander angeglichen, was wiederum schon eines recht geringen Einsatzes Bedarf: In einem reinen AB-Vergleich war kein Unterschied zu hören, beide gleichseitig auf links/rechts gepannt ergab ein richtig schönes, dezentes Stereobild. 2x NT5 oder 2x C391 parallel hingegen waren absolut mittig und monotauglich.

    Gitarrenamp 4x12" mit SM57, MD421 und TLM103 parallel abgenommen, wieder penibel ausgerichtet: das 421 und das 103 konnte ich ziemlich problemlos zusammenmischen (mono), mit dem 57er gab es immer ein Phasing - egal wie es ausgerichtet war oder die Polarität verändert wurde. Es hat sich immer lediglich der Frequenzbereich der stärksten Auslöschungen verschoben. Auch fand ich es unmöglich, die Mikros mittles EQ klanglich so weit zu verändern dass sie identisch klangen - höchstens ähnlich. Und auch nach solchen EQ-Behandlungen liess sich das 57er nicht sauber mit hinzumischen, was für mich ganz einfach auf eine nicht nachahmbare Färbung deutet.

    Für mich haben einfach manche Mikros einen bestimmten Platz in einer entsprechenden Musikrichting/einem gewünschten Klangbild und wenn möglich setze ich diese dann auch ein. Wenn das nicht möglich ist, shit happens, dann muss ich halt anders mischen - lustigerweise bezieht sich dies aber dann meist nicht nur auf den EQ des jeweiligen Kanal.

    Desweiteren fällt mir gerade ein Post von Christopher aus dem Leakage-Thread ein, in dem er schreibt, dass ein Gate an den Toms Übersprechen stärker unterdrückt als die Richtcharakteristik/Positionierung des Mikrofones - das ist soweit richtig, allerdings muss man dem Gate erst eine vernünftige Basis schaffen, der Key-Filter alleine nutzt nichts, wenn da die Snare mit vollem Pfund reindonnert.


    Abschliessend würde ich mal sagen, jeder hat seine eigene Art, einen Mix anzugehen und das ist ok. Das einzige, was jeder für sich hinterfragen sollte, ist: "Warum mach ich es so und nicht anders"

  • Setting von M7CL in LS9?

    • audiobo
    • 16. Februar 2009 um 15:13
    Zitat von "klauston"

    Wenns ne leichte softwarelösung gäbe, dann ging das sicher auch.

    Na ja - es gibt vieles das heutzutage möglich wäre, aber aus Gründen von "Das braucht/bezahlt doch eh keiner" nicht produziert wird.

    Ich bin zwar kein Programmierer, aber was spricht (theoretisch) dagegen, dass Yamaha mal im Studiomanager eine entsprechende Datensatz-Import/Exportfunktion integriert? So wie es diverse Email- und Messprogramme ebenfalls seit Jahren beherrschen. Für mich hört sich das eher nach einer Fleissarbeit für Programmierer an, als nach einer technischen Unmöglichkeit.
    Dass man nicht erwarten darf, dass alle Routing-, Setup- und Sonstwas-Einstellungen übernommen werden, ist klar. Aber ein einfacher tabellarischer Datensatz für die Kanaleinstellungen, (also Gain, evtl. InputPatch, Delay, EQ, Dynamik 1, Dynamik 2, Mix 1-24, Fader, Routing) am besten in lesbarer Form (z.B. EQ: Gain(dB)/Freq(Hz)/Q) sollte doch möglich sein. Was der Pulteditor dann nicht lesen kann (z.B. LoCut beim 01V) wird ignoriert und gegebenenfalls mit einer Hinweismeldung versehen. Zumindest hat man dann als Techniker die Wahl was einfacher und schneller geht - im Fall Bandmucke (24-32Kanäle) an LS9/M7 auf jeden Fall letzteres.

    Yamaha könnte auch hier einen Standard schaffen, an dem sich in Zukunft Hersteller messen müssen oder gar mit aufgreifen können. Bei der breiten Palette an Pulten, die es mittlerweile von denen gibt, würde es durchaus Sinn machen.

    Irgendwie fehlt da noch dieser Gesamtsystem-Gedanke...

  • HTTS Gehörmessung

    • audiobo
    • 8. Februar 2009 um 22:34

    Bidde? Innerhalb von 10 Jahren (30-40) soll das bei 4k um 35-40dB nach unten gehen? Daran können ja dann nur die Ü30-Parties schuld sein... :D

  • live-Tauglichkeit der verschiedenen AKG C-414 Modelle.

    • audiobo
    • 8. Februar 2009 um 10:36

    hmm, ich habe damals, als die "X"-Modelle rauskamen mal einen Testbericht mit Vergleich zu den alten gelesen, demnach tun die sich klanglich nichts, bzw. kaum. Da ist der Unterschied durch Kondenswasser auf der Memban oder irgendwann ganz einfach Alterung wahrscheinlich merklich höher.

  • HDR Qualitaet...

    • audiobo
    • 6. Februar 2009 um 10:35

    Moin

    Zitat von "krzysztof schwierz"


    1. wofuer steht: MVV ??
    2. Der Recorder hat pro Kanal XLR und Klinke Eingaenge - mein TC Helicon hat natuerlich schon XLR mit Phantom - da sollte ich von Helicon ins Recorder besser ins Klinke oder XLR einstecken? PS. Gain funktioniert fuer beide - um volle Dynamic nutzen zu koennen...


    1. MVV = MikrofonVorVerstärker
    2. probier´s einfach aus - am besten so, dass du den Gain möglichst weit unten lassen kannst (weniger Rauschen) und ohne dass es zerrt. Das hängt natürlich von den jeweiligen Eingangsempfindlichkeiten/Ausgangspegeln der Geräte ab.

  • Was habt ihr eigentlich gegen dickes Gewicht beim Amp?

    • audiobo
    • 25. Januar 2009 um 14:53
    Zitat von "Tim Arens"

    Frag mal einen Gitarristen (ich hab einen gefragt!), ob er lieber mit Transistoren (von Schaltnetzteil rede ich hier gar nicht) oder mit Röhren in seinem Gitarrenverstärker spielen und hören will. Er wird die Röhren vorziehen und ich gehe noch einen Schritt weiter: Er würde den analogen dem digitalen Amp vorziehen. Nur IHR, die Veranstalter und Verantwortlichen für die Beschallung, ihr schwenkt nach dem Gitarrenamp des Musikers um auf digital.

    Genau deshalb erfahren ja auch digitale Modelling-Verstärker seit Jahren so einen Verkaufsboom. Es gab schon vor 15 Jahren Transistorverstärker, die eine Röhrenverzerrung recht überzeugend abliefern konnten, bei etlichen Rockbands der härteren Schiene standen und stehen hinter der Bühne z.B. Sansamp-Transistorkisten für die SoundAbnahme während auf der Bühne die grosse Show mit 20 100W-Vollröhrenkisten betrieben wird. Es gibt diverse SignatureAmps auf Transistorbasis und es gibt dann noch die Gitarristen (z.B. Jazzer) die wegen der geringeren Klangverfälschung auf Transistor schwören.
    Der Grossteil der Gitarrenanfänger kauft sich erstmal nen fetten Röhren-Amp, weil das grosse Vorbild den gleichen hat und der natürlich auch viel besser klingt - dabei sind die Typen die ersten 5 Jahre überhaupt nicht in der Lage das Ding auch nur halbwegs vernünftig einzustellen. Und schon geht´s weiter mit dem Halbwissen und Hörensagen.

    Natürlich macht eine vernünftige Stromversorgung Sinn - ich sehe hier bei Endstufen allerdings auch das Problem in der Siebung. Wenn nur wenig Elkos als Zwischenspeicher vorhanden sind, muss der Trafo den Strom liefern, bzw. das Stromnetz - und das dauert zu lange, bzw. im Zweifelsfall geht die Stromversorgung einfach in die Knie.
    Am besten merkt man so etwas bei langen Stromzuleitungen, da kann bei starken Bassimpulsen an der Leistungsgrenze auch schon mal die Versorgungsspannung um 30V einbrechen - das hat aber nichts damit zu tun ob der Trafo jetzt auf 50Hz oder 50 000 Hz läuft - sondern mit fehlendem Puffer durch die kaum vorhandenen Siebelkos.

  • Vergleichstest Monster Cable / Kleiderbügel

    • audiobo
    • 21. Januar 2009 um 12:54
    Zitat von "fschleif"

    BtW: Was genau sind eigneltich "Luftmoleküle"????

    Ein vereinfachter, werbewirksamerer Begriff für "Teile des Luft-Gasgemischs" :D Muss ja keiner wissen, dass es sich um einen Verbund aus Sickstoff-, Sauerstoff-, Argon- und ein paar anderen Molekülen handelt... So verkauft man doch nichts, also wirklich...

  • spannungsgeräusch vom monitor rechts

    • audiobo
    • 20. Januar 2009 um 11:20
    Zitat von "Frank Klöckner"

    ... also eigentlich nur hörbar, wenn man was geraucht hat...

    :shock:


    Schliess die Lautsprecher einfach mal ganz woanders an, in einem anderen Zimmer oder gar in einem anderen Haus. Wenn sich an den Geräuschen nichts ändert, sind entweder die Lautsprecher faul oder du solltest ganz dringend das Kraut wechseln.

    Desweiteren gibt es sogenannte Netzfilter für rel. kleines Geld bei Conrad oder für bis zu 4stellige Summen beim Ober-HiFi-Guru - da ist dann aber auch das extra kurze Zuleitungskabel vergoldet. Oder du steckst nacheinander mal alle Geräte in der Wohnung aus, um einen potenziellen Übeltäter zu finden, der die Stromleitung verseucht.

  • Mikrofonauswahl, mal anders

    • audiobo
    • 11. Januar 2009 um 18:54

    Mensch, ich fühle mich gerade richtig schuldig, es so rausgeplatzt zu haben - aber wenn man einmal das Bild im Kopf hat, fällt es einem echt schwer ganz nüchtern nur auf die Daten zu schauen.


    Zitat von "guma"

    Wofür ich es absolut nicht haben wollte, sind Bläser !!! Warum dafür ein Mikro mit einem 5 Khz peak, den ich häufig schon bei dort linearen Mikros rausdrehe, damit es nicht so schrill wird ? Warum ein Mikro, das ein zunehmendes Übersprechen und eine erhöhte Rückkopplungsgefahr im Bass- und low mid Bereich erwarten lässt sowie einen unterdrückten Naheffekt hat für eine Instrumentengattung, der ich gerne mit ein bisschen low mid Anhebung etwas mehr Wärme spendiere ? .......u.s.w. kein Anspruch auf Vollständigkeit.

    Andererseits könnte man wieder auf Durchsetzungsfähigkeit innerhalb des Bandkontextes setzen, da die Erhöhung über dem 2,5-3,5kHz-Peak einer Gitarrenbox liegt.

    Was die mögliche Basswiedergabe angeht, so sehe ich in der breiter werdenden Niere kein sooo grosses Problem in der Nahfeldanwendung, da Bassrückkopplungen (zumind. bei meinen bisherigen Jobs) eher selten aus den Monitoren kommen, eher von stehenden Wellen und schwingenden Bühnenböden, d.h. der Richtungsbezug ist sowieso nicht unbedingt gegeben. Vielleicht ist sie bei grösseren Instrumenten (z.B. Pauken) sogar eher ein Vorteil, da mehr vom Klangkörper aufgenommen werden kann. Evtl. könnte es noch so im 200-300Hz-Bereich bei leiseren Quellen und lautem Monitoring eng werden, also scheint das Mikro wohl wirklich für laute Schallquellen prädestiniert.

    Bei dem Nahbesprechungseffekt liegt der Unterschied laut vielen Datenblättern weniger im Pegelunterschied nah/fern als bei der einsetzenden Frequenz.
    z.B. sind es sowohl beim Beta58 (beim SM58 ist leider nichts verzeichnet) ca. 15dB und, wenn der Schalter am MD421 wirklich ein reiner Korrekturschalter ist, sind es dort ebenfalls 15dB - allerdings ist der NBE beim ersteren schon bei 200Hz voll präsent, beim MD erst bei 100Hz. Somit eher relevant für laute Monitoring-Tiefmitten vs. Klangverfärbungen bei bewegten Schallquellen, wie zB. Sax oder Sänger vor einem Stativmikro.

    Tendenziell würde ich also sagen handelt es sich um ein Mikro für laute Schallquellen, welches auf Durchsetzungsfähigkeit im oberen Mitteltonbereich setzt, ohne allzu starke Verfärbungen riskieren zu wollen.


    Ich hätte da auch eins:

    - NBE ähnlich dem MD421, Unterschied auf 1m so 15dB@100Hz
    - soweit recht saubere Hyperniere, aus 90° +2-3dB unter 250Hz, so +4dB über 1,5kHz
    - linear auf +-2dB von 100Hz bis 20kHz, darunter recht sanfter Abfall, sehr breiter aber schwacher Peak +4dB knapp über 10kHz
    - dynamisch, geringere Empfindlichkeit als ein SM58, verträgt recht ordentliche Pegel
    - robust, wiegt etwas über 200g

    Viel Spass

  • Mikrofonauswahl, mal anders

    • audiobo
    • 10. Januar 2009 um 21:08

    wird dann auch eher jazzich - wie wär´s übrigens mit schweinchenrosa? :D

    Aber bevor wir jetzt alle hier herziehen, ich finde die Idee von Guma ganz gut - vllt. mit etwas weniger offensichtlichen Beschreibungen bzw. Mikrofonen die nicht ganz so landläufig bekannt sind (oder ist es womöglich doch ein anderes Mikro...).

  • Mikrofonauswahl, mal anders

    • audiobo
    • 10. Januar 2009 um 20:27

    Ach ja, auf Stativ geht´s auch hervorragend für Gesang und Sprache. Durch den geringeren Nahbesprechungseffekt vor allem auch mit gleichmässigerem Klang bei sich bewegenden Interpreten.

  • Mikrofonauswahl, mal anders

    • audiobo
    • 10. Januar 2009 um 20:12

    sorry, war zu einfach... :D

  • Mikrofonauswahl, mal anders

    • audiobo
    • 10. Januar 2009 um 20:10

    alles mögliche :D

    manche nehmens für die Kick, andere fürs Sax, E-Gitarre geht auch gut. Sehr beliebt an Toms, wenn auch gross und schwer

  • SM58s - Schalter arretieren?

    • audiobo
    • 10. Januar 2009 um 17:41

    you´re welcome :D

  • SM58s - Schalter arretieren?

    • audiobo
    • 10. Januar 2009 um 17:36

    Ähm, also normalerweise ist unterhalb vom Schalter (davon ausgehend dass der Korb/die Kapsel oberhalb davon ist) ein kleines Metallplättchen mit einer Kreuzschlitzsschraube fixert. Dieses muss ganz einfach gelöst und verkehrt herum wieder angeschraubt werden, da eine Hälfte des Plättchens länger ist als das andere.

    Wenn´s allerdings schon inkl. Schraube weg ist - Pech gehabt - oder vllt. bei Shure nachbestellen, sollte eigentlich möglich sein (passt auch in nen Brief, also wahrscheinlich gar nicht mal so teuer).

  • Mini-Digitalpult - customized

    • audiobo
    • 9. Januar 2009 um 10:43

    Ah ok, gefiunden:

    Zitat

    The CueMix FX flexible effects architecture allows you to apply EQ and compression on every input and output (up to 58 channels, depending on your interface), with enough DSP resources for at least one band of parametric EQ and compression on every channel at 48 kHz. However, DSP resources are allocated dynamically and a DSP meter allows you to keep tabs on your interface's CueMix FX processing resources.
    undefined

    Each input, output and mix bus provides a send to the Classic Reverb processor, which then feeds reverb returns to mix buses and outputs, with a selectable split point between them to prevent send/return feedback loops.

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