meine Vorschlag...
Verleihtauglich (auch für die robustere Fraktion):
BD: e901
SN: SM57
Toms: e604
HH/OH: C391/ATM450 u.ä.
für den eigenen Bedarf (Coverrock/Metal):
BD: e901
SN: je nach Snare und Geschmack - an einer tiefen, pfundigen Rocksnare ist ein 57er m.M.n. gut aufgehoben, ansonsten nehme ich auch gerne mal ein M201/M420, die ich immer dabei habe
Toms: e604/AT-Clips -einfach mal ausprobieren
HH/OH: je nachdem, wie´s bei euch her geht, kommt zur o.g. Empfehlung noch das NT5 hinzu, teilweise funktionieren auch diese LD-Dinger erstaunlich gut. Vllt. an der HH das 16A weiter verwenden, ich weiss allerdings leider nicht, wie das Ding klingt.
Zur Robustheit der Mikros: ein e604 zu "Zerschlagen" ist praktisch unmöglich, das einzige das scheinbar passieren kann ist, dass die Kapsel bei einem extrem heftigen Schlag von hinten-oben vorne rausspringt. Zumindest habe ich hier ein Exemplar, bei dem die Kapsel etwas verdreht drinsitzt und das Gitter mit Pattex wieder angeklebt wurde - voll funktionstüchtig. Und die Trefferspuren von Drumssticks an sämtlichen Mikros sind nicht mehr zählbar.
Dem gegenüber stehen bei einem mir bekannten Verleiher mittlerweile zig durchgebrochene 57er. Soviel zum Plastikgehäuse.
Das NT5 empfehle ich deshalb eingeschränkt, da die Kapsel mit einem sehr feinen Gewinde aufgeschraubt ist und z.B. eines unserer NT5 nach einem Sturz einen leichten Gewindeschaden davongetragen hat. Daher je nach Situation lieber etwas robusteres nehmen, das C391 z.B. hat einen grossen Bajonettverschluss und ein stabiles Kapselgehäuse, das ATM450 ist glaube ich einteilig.
Klanglich würde ich gerade bei Kleinmembranen auch darauf achten, einigermassen neutrale zu nehmen, um sie flexibler einsetzen zu können.