Zur allgemeinen Kenntnisnahme und Belustigung...:
Monsieur Hulot - Auf dem Bahnhof (Sprachverständlichkeit)
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Och das ist nicht neu, sowas passiert bei der Bahn heute noch. Habe sowas schon mal am Ostbahnhof beobachten können
Ich fand es lustig die Reisenden nicht. -
Gut ist auch, wenn man bei Minusgraden am Gleis steht und auf den Zug wartet, dann ca. 30sek nachdem gerade die Bahn, die man (mit etwas Umweg) alternativ hätte nehmen können, die Durchsage kommt, dass der Zug komplett ausfällt. Also noch eine Stunde in der Kälte stehen, brrrr......
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zum Thema Sprachverständlichkeit ist auch der Frankfurter Hauptbahnhof ein gutes Thema,
zumindest 2008 tendierte dort noch dank BOSE 802 die Sprachverständlichkeit gegen 0 (=null)Als Gegenbeispiel führe ich die große Halle des Stuttgarter Flughafens an, dort war ich "erschrocken" wie klar und verständlich eine Durchsage kommen kann.
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Die 802 dürfte am wenigsten daran schuld sein.
Nicht wieder Ursache und Wirkung verwechseln...Eine hervorragende Sprachübertragung gibt es auch auf dem Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen. Üblicher 100 V Kram, aber technisch gut gelöst. HH Hbf geht dagegen gar nicht...
Die aktuelle EN fordert eine nachvollziehbare Silbenverständlichkeit bei Evakuierungsanlagen. Das sollte sich also mittelfristig durchsetzen. Wie die das aber mit den bildungsfernen Bevölkerungsanteilen ohne ausreichende Sprachkenntnisse umsetzen wollen, bleibt etwas nebulös... :wink:
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Was fällt dir ein, unseren Bahnhof, der auch hätte vom Haus der Lebenshilfe derartig gefliest und designet werden können, in etwas zu loben...
Stimmt aber....Durchsagen kommen dort überraschend verständlich - aber irgendwas MUSS ja bei der Bahn auch mal funktionieren. -
Zitat von "hpaudio"
Was fällt dir ein, unseren Bahnhof, der auch hätte vom Haus der Lebenshilfe derartig gefliest und designet werden können, in etwas zu loben...
Ich find' das Konzept gar nicht schlecht.
Abgesehen davon, das Uelzen im Allgemeinen als materialisierter Inbegriff niedersächsischer Provinzialität gilt... :wink: -
negativ:
berlin hauptbahnhof: Klingt zwar ganz nett, aber sobald ein zug einfährt , ists vorbei mit dem zuhören..... Hätte die bahn besser das gute alte horn genommne, als diese seltsamen array-panels .. Richtwirkung ist praktisch nicht vorhanden. Die dinger strahlen irgendwo geradeaus ins leere , nur nicht auf den bahnsteig.positiv:
Basel ist toll, grosse alte und riesige EV-Hörner, (2 zoll ?? ) , die kommen über jeden zug hinweg .. weiss jemand, was das für dinger sind??gruss,
arnt -
Zitat von "gezz-abba"
Basel ist toll, grosse alte und riesige EV-Hörner, (2 zoll ?? ) , die kommen über jeden zug hinweg .. weiss jemand, was das für dinger sind??
Würde MH640 vermuten.
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Zitat von "Mechwerkandi"
Die 802 dürfte am wenigsten daran schuld sein.
Nicht wieder Ursache und Wirkung verwechseln...Auch wenn ich kein BOSE Freund bin, da hast Du recht,
es liegt an einer glatten Fehlplanung, das ist die Ursache, d.h. das Ding wurde schon im Ansatz verbockt. Auch damals wäre das schon besser zu lösen gewesen.
Leider war es oft so, daß Planungsbüros dem finanziellen Einfluß der Hersteller nicht wiederstehen konnten. Und falls sie es wirklich nicht besser wußten ist es einfach nur schade, denn mit einem gut verständlichen Durchsagesystem lassen sich nicht nur Menschen retten, sondern auch Rückfragen, Personal und Ärger, sowie 20 Jahre weniger Stress für die Fahrgäste, sparen. -
...was auf dem video mit sicherheit ein thema darstellt, welches aber immer noch stark unterschätzt wird, ist
1.) die aussprache des sprechers selbst und
2.) ob diese an die nachhallzeiten der halle angepasst ist.
wer als hochdeutschsprechend sozialisierter mensch schon mal im HBF leipzig war, der weiß, wovon ich spreche. -
Das geht Dir in der U-Bahn in München nicht anders.

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es ist eben wichtig, dass die sprecher bei einer nachhallzeit von mehreren sekunden bedeutend langsamer sprechen und mit gestreckten silben arbeiten, so lässt sich selbst bei extrem "nassen" räumen noch eine passable verständlichkeit herstellen.
wer einen sprechwissenschaftler kennt, sollte ihn mal darauf ansprechen. -
Mindestens genauso interessant ist die Tricktechnik (?) im Filmausschnitt: die Reisegruppe taucht immer sehr viel schneller wieder aus dem Untergrund auf, als man für den Weg "Treppe runter - Unterführung - Treppe rauf" eigentlich benötigen würde; der 1. Bahnsteigwechsel dauert keine 2 Sekunden. Da auf allen Bahnsteigen aber Kofferträger in Bewegung sind, scheidet ein einfaches fixes Hintergrundbild aus. Ich finde das tricktechnisch gut gemacht - und das in den 50-er Jahren...
Weiss jemand, wie das gemacht wurde, ich habe vom Filmen keine Ahnung?
Gruß FF
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Evtl. mit zwei Gruppen?
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Ich denke auch das dies mit zwei Gruppen gemacht wurde.
Der Filmemacher Jaques Tati war seiner Zeit in Filmtechnischer Hinsicht weit voraus. Ein Meister seines Fachs!
Mein absolutes Highlight ist der Film "Mein Onkel". Das ist so blöd, und gleichzeitig genial - kann ich mir immer wieder anschauen :lol: