Beiträge von Volker

    "...wird das FA schon dafür Sorge tragen, daß auch du wieder monatlich USt. entrichtest."


    Das wird aber erst was werden, wenn die USt Erklärung 2021 dem Amt vorliegt oder aber dort geschätzt wird, also im Zweifel erst 2023...

    Mir flatterte jetzt ein Brief vom Finanzamt ins Haus. Bisher war ich Umsatzsteuermonatszahler. Aufgrund der Entwicklung im Jahr 2020 (paar Jobs und Investment im Frühjahr, dann quasi tot) sind wir nun Jahreszahler, also erst Ende 2021 ne SteuerErklärung und dann alles auf einmal.


    Natürlich ist die Gesetzeslage so, aber wirklich sinnvoll scheint mir das in einem Corona Jahr nicht zu sein. Mal unterstellt dass es wieder losgeht (anderes Thema, sehe ich derzeit auch nicht) werden voraussichtlich auch wieder entsprechende Umsätze gefahren. Insbesondere bei größeren Buden sind das ja dann schnell ein paar tausend Oder auch ein paar Millionen Euro im Monat, die der Staat dann erst viel später (oder bei manchen evtl garnicht) bekommt.

    Ich glaube da müsste mal dringend jemand das USt-Recht für dieses Jahr etwas verbiegen, notfalls mit BMF-Schreiben den Anwendubgserlass korrigieren.


    Nicht dass ich ein großer Fan monatlicher USt-Zahlungen wäre, aber 12 Monate garnix finde ich dann schon krass...


    Bleibt gesund!

    So, mittlerweile dauert der Corona scheiss in der Branche fast 1 Jahr.

    Insolvenzen ohne Ende habe ich aber in der Branche bisher nicht wahrgenommen, von den großen sind auch alle noch am Start, aktuelles Material wird nach wie vor nicht verkauft oder gar verschleudert...


    Es kotzen alle, das ist klar, aber die schon für die Jahresmitte (2020) angekündigte Insolvenzwelle ist doch bisher ausgeblieben.


    Oder habe ich was übersehen?


    Was ich wahrgenommen habe ist ne Branchenflucht vieler techniker. Könnte spannend werden, wenn es irgendwann nochmal losgeht. Entweder gibt es dann kaum noch Personal oder es müssen gänzlich andere Budgets gezahlt werden oder ggfs auch beides...


    Vielleicht kann man ja im Herbst mal wieder ein jazzkokzert machen. Festivals sehe ich bestenfalls 2022.

    Vorteil der o.g. 2er Lösung (mit Fadern) ist auf jeden Fall dass du in den nächsten 10 Jahren immer Ersatz findest, wenn das wirklich mal abtaucht und auch immer Ersatz findest, wenn der Mensch der die Show fahren muss mal spontan erkrankt oder verhindert ist). Bei allen exotenlösungen (und dazu zähle ich auch gute, aber wenig verbreitete Pulte wie die Chamsys oder meines Erachtens sogar die Hog) könnte es je nach Region auch mit Personal schwierig werden....

    Kurz:

    Wenn es das Budget her gibt und du 10 Jahre Ruhe haben willst, nimm irgendeiner 2er Lösung.

    Das mit Berlin sollte man nicht überbewerten. Es gibt mehrere Firmen, die mit Vorratsgesellschaften handeln, so eine Bude hätte man Sichtung Düsseldorf oder anderen Orten kaufen können. Es sind im Prinzip fertige GmbHs. Anstatt einer

    Gründungsphase als GbR oder Einzelunternehmen, nimmt man hier quasi die fertige GmbH aus dem Schrank, benennt sie um, organisiert schnell noch ne Steuernummer und eine USt-ID (letzteres bekommt eine vorratsgesellschaft nicht) und es kann sofort losgehen. Danach zieht man die dann mal an einen sinnvollen Ort um.


    hier ist es vermutlich ähnlich gelaufen, evtl kam einer der Beteiligten aus Berlin, jemand kannte genau dort nen Firmenhändler oder was weiß ich.


    Lauf aus einem Insolvenzverfahren ist jetzt auch nicht verbotenen und für den Verwalter die einfachste Möglichkeit der Verwertung - sofern der Preis Zustimmung bei den Gläubigern findet. Das scheint ja hier der Fall zu sein.


    also Rider heißt jetzt Twix, bis auf die, die auf ihren Forderungen sitzen bleiben und der eventuellen Haftungsansprüche gegen die Geschäftsführer (keine Ahnung, ob es hier im konkreten Fall welche gibt).

    Ich denke das Thema kann man jetzt auch mal als erledigt betrachten.


    Wir merken uns:

    - gute Recherche vor dem Kauf hilft allen Beteiligten

    - ein Presonus Pult entsprach nicht den Anforderungen eines Tontechnikers und sollte daher vor einem Kauf funktionell genau recherchiert werden

    - Thomann ist bei Stammkunden mit entsprechendem bisherigen Kaufverhalten eventuell kulant, auch wenn es Profis sind


    guten Rutsch und viel Erfolg 2021!

    Man könnte auch ne Tools-5-Music selber online rausbringen. Bleibt nur die Frage ob es dafür zahlende Abonnenten und Inserenten gibt und wer das Layout macht. Ich denke schon, dass man damit Geld verdienen könnte. Auf der anderen Seite könnte man sogar Videos integrieren.


    auf jeden Fall sollte man nach dem Statement von ww mal überlegen, ob man das Geld da stehen lässt oder ggfs doch zurückfordert und erneut überweist, wenn es denn mit dem Original oder einem Clone weitergeht...



    Ca4u hat 4ch. Im biamp Betrieb hättest du also 2 monitorwege bei einem amp. Reicht das?


    die ca4u ist sehr antiquiert und sackschwer...


    aber das muss ja jeder selber wissen.

    Schlecht klingen tun die cm215 jedenfalls nicht.

    Zur Liebhaberei oben:

    Kurzzeitige Verluste führen nicht zu einer Einstufung des Nebengewerbes als Liebhaberei. Gründe dafür sind andere. Man soll sein Hobby (Zuschussgeschäft) nicht durch Verluste (die die Steuer auf die anderen Einkünfte reduzieren) von der Allgemeinheit finanzieren lassen. Da schaut sich aber niemand nur ein zwei Jahre an.

    Bei Neugründern sind daher die Bescheide vorläufig...

    Und ein "Totalgewinn" ist bei Personen, die das schon länger (wenn auch) nebenher, aber auch ernsthaft betreiben definitiv gegeben. Also keine Panik, Verluste werden definitiv anerkannt. Entgangene Einnahmen sind keine Verluste, aber das ist ein anderes Thema.


    Novemberhilfe oder je nach Entscheidung nachher würde ich die schon fast "Winterhilfe" nennen:

    Die Novemberhilfe zielt auf den Lockdown ab. Nimmt man die typische kleinere Bude, die überwiegend Stadtfeste, ein paar sonstige Kulturnummern, hier und da mal ne Party, ein paar Rock- und/oder Elektro-Festivals, Karnevalssitzungen und von mir aus noch LED Banden in einem Fussball-Stadion betreibt, dann erkennt jemand aus der Branche sofort, dass die Firma ein Problem hat.

    Allerdings sind dummerweise weder die Stadtverwaltung, noch ein veranstaltender Verein, ne Profi-Agentur oder auch der Bundesliga Fussi-Verein im Lockdown und daher bekommt man als Veranstaltungstechnikbude garnix.


    Als freier Techniker, der für so eine Bude arbeitet, bekommt man erst recht nix.


    Also sind die Hilfen völlig am Thema vorbei und am Ende werden alle wieder sagen, dass es ja so schlimm nicht sein kann, da so viele Hilfen nicht abgerufen worden sind.


    Entweder ist das ein krasser Plan zum Geldsparen trotz werbewirksamer Unterstützungsmaßnahmen oder die Politiker haben die Eventbranche leider überhaupt nicht verstanden - sich aber auch nicht ernsthaft damit beschäftigt.

    Mal unterstellt man spielt nur in der Bundesliga, also beispielsweise betreut man absolut alle Events (egal ob Messe oder Tagung oder Sommerfest) eines Automobilherstellers, dann ist das Ganze noch eindeutiger - der Autohersteller ist definitiv nicht im Lockdown...


    Alles doof :-(

    Hdmi Split inkl. Hdcp Killer kostet bei Amazon 15 Euro. Einfach mal im Kleingedruckten suchen. Und nein, keine Antwort darauf als PM.


    dann klappt Apple TV auch mit dem Roland, siehe andere Diskussion.


    beste Grüße!

    Auf welcher Streckenlänge verläuft das Kabel denn einbetoniert? Und wie dick ist es?

    Ich schätze mal so 30-40m. Beginnt in einem Bodentank und endet im Dach am Beamer.
    Dicke des Kabels ist noch unbekannt.
    Aber wenn ich das hier so lese, werde ich das wohl mal einfach ausprobieren und wenn es nicht spielt mich damit abfinden irgendwie ein neues zu installieren...

    Die Idee mit SDI finde ich auch nicht abwegig. HDCP regelt notfalls ein 20 Euro Amazon Splitter...

    na wer das als Hobby macht braucht auch keine finanziellen Hilfen vom Staat ;)

    Oder anders gesagt: wer keine Steuern zahlt kriegt auch ke8ne zurück ?


    Mag sein. Aber wer es im Nebenerwerb macht und sogar dafür vergleichsweise viele Steuern zahlt (inkl. Gewerbesteuer!) bekommt (bisher) auch nix. Und das ist eigentlich eine Ungleichbehandlung mit den hauptberuflichen Betrieben, bei denen zum Beispiel auch die Kosten für Lager, LKWs, Versicherungen usw... nennenswert erstattet werden. Diese Kosten hat man auch als Nebenerwerbler, wenn man eine nennenswerte Größe hat. Den fiktiven Unternehmerlohn (hier in NRW 1000 Euro) können die von mir aus behalten bei den Nebenerwerblern, aber alle Kosten für Halle, LKWs, Sprinter, Versicherungen usw... seit Ende März aus Rücklagen ist echt übel und aufgrund des Kundenkreises und Betätigungsfeldes ist auch dafür noch kein Ende in Sicht...
    Was würde ich machen, wenn ich keine Rücklagen hätte?


    Vielleicht klappt es ja mit der Novemberhilfe, das wäre zumindest ein Lichtblick...

    Bisher habe ich noch keine Einschränkung auf Haupterwerb gefunden und vom Kundenkreis her passt das bei uns (überwiegend Festivals, Stadtfeste, Partys und Konzerte in Stadthallen usw... alles verboten!). Kunden sind Agenturen und Kommunen, sollte auch passen.


    Dryhire könnte ein Thema werden. Evtl. muss ich mir mal überlegen wie ich nachweisen kann, dass unser dryhire-Material zu 80% auf Festivals o.ä. gegangen ist und nicht zu Betriebsversammlungen...


    Wer denkt sich solche Regelungen aus?

    sowas haben wir hier natürlich aus der Vermietung im Lager liegen, aber ich wollte mir das Jugend-forscht-Programm ersparen. Aber vielleicht ist es wirklich der einzige Weg.


    Sorgen macht mir in der Tat die Schirmung im Übergang im Zusammenspiel mit dem zickigen HDBaseT.

    Mahlzeit!


    Vielleicht hatte ja schonmal jemand ein vergleichbares Problem oder hat es schonmal ausprobiert.


    Alte Installation, Beamer unter der Decke, VGA-Kabel einbetoniert (was auch sonst). Neuer Full-HD Beamer soll rein.

    Neuer Beamer am alten Kabel wäre der Traum. Scaler auf VGA ist keine Option. Es soll Digital bleiben.


    Beim Stöbern im Netz bin ich auf sowas hier gestoßen


    https://www.amazon.de/Extender…fRID=GX79K6KYEPZ6KC2SBE86


    bzw. sowas hier:


    https://www.conrad.de/de/p/tru…13agr8EAQYBCABEgIa7vD_BwE



    Hat das schonmal jemand probiert mit solchen Adaptern und zwei HDBaseT-Wandlern das Signal in amtlicher Digitalqualität zum Beamer zu bekommen über ein altes VGA-Kabel?



    Für tolle Tips bin ich dankbar.


    Beste Grüße,

    Volker