Beiträge von TomyN

    Also mit der Beschreibung 'nicht scharf genug und brüllen zu sehr' kann ich persönlich nicht viel anfangen, da für mich beide Beschreigungen eigentlich in Richtung 'Aggresivität und Durchsetzungsvermögen' gehen.

    An deiner Stelle würde ich für die eine Veranstaltung etwas zumieten, da kannst du dann auch mal hören, ob es deiner Klangvorstellung entspricht.
    Wegen Aber an Lautstärke kanns nie genug sein bei mir, also halt so Laut wie möglich erlaube ich mir mal einen Hinweis auf die DIN15905-5

    Hi,

    evtl. reichen für die Anwendung so Plastik'eimer' wie EV SX-100 bis 300. Ich habe (inzwischen recht alte) 'Vollplastik' Impulse 100 von Peavey für soche Zwecke.
    Wichtig ist wie gesagt das ordentliche Aufhängen und die Altvorderen haben mir davon berichtet, dass man früher (als auch auf Festivals o.ä. die PA nachts noch Pause hatte) leise Pinknoise abgespielt hat um die Temperaturen der LS Spulen und der Endstufen nicht zu sehr abfallen zu lassen, Stichwort Kondensation.

    Meine persönliche Erinnerung an 15/3er sind gespalten. Ich habe schon mit 1*15/3 + Subwoofer pro Seite eine Turnhalte beschallt (und fand das Resultat gar nicht so schlecht... ), und das Leuchten des Hochtonschutzbirnchens konnte man bis zum Pult sehen :)


    Zum anderen habe ich immer noch das Bild eine 'Parkatragenden Alternativen' in einem Diskozelt vor Augen, der meinen Hinweis auf die invertierte Polarität der beiden Lautsprecher ignoriert hat (damals sagte ich noch Phasendreher und man sah wie die Pappen sich gegensätzlich bewegt haben (weil kein Bass zu hören -> vieeel Bass am Pult reindrehen'). Ich weiss nicht, wielange das Material gehalten hat, war aber erstaunt, wieviel Hub so ein EV 15er machen kann...

    Also meine laienhafte Gefährdungsbeurteilung sähe so aus:

    - Gefahr: Verletzung von Besuchern durch:

    - abstürzende Drohne, Teilen davon
    - Absturz von Teilen nach Drohnenanprall


    Möglichkeiten der Fehler
    - Technischer Defekt der Drohne -> Nachweis Wartung.
    - Hat der Hersteller der Drohne diese für den Einsatzzweck Flug über Personen freigegeben. Wenn ja, gibt es ggf. Einschränkungen (Flughöhe, nur Outdoor .... )

    - Anprall der Drohne an Teile der Halle / Dekoration o.ä. -> Kann der Flugbereich über die Steuersoftware eingeschränkt werden? Hat der Bediener in allen Situationen vollständigen Blick auf den Flugbereich der Drohne?

    - Funktion der Steuerung in der vollbesetzten Halle mit diversen Mobilgeräten (wir legen ja bei deutlich weniger sicherheitsrelevanten Dingen wie der Remotesteuerung der Audiomischung bereits ein oder zwei CAT Kabel)? Spätestens hier käme bei mir ein Nein, zumindest zur 08/15 Drohne raus. Evtl. gibt es ja Spezialdrohnen mit Redundanzen und weiteren Sicherheitsmöglichkeiten, die vom Hersteller für diesen Einsatz freigegeben sind. Die gibt's aber meist nur mit dem entsprechend geschulten Bedienpersonal (und wahrscheinlich würde der Kostenfaktor den Einsatz bei der Prunksitzung von Hellau&Blau verhindern).

    Bleiben die Kabel liegen oder musst Du die jedesmal auf- und abbauen?
    Wenn Du immer auf und abbauen musst, dann wirst Du spätestens beim zweiten Mal die Kabel und dein Klebeband verfluchen.
    Dann noch der Hinweis, wenn man bedenkt, dass man 4 Signale symetrisch über 8 Adern überträgt, dann fällt einem (hoffentlich) auf, dass eben nicht jedes Netzwerkkabel sinnvoll ist.

    Ansonsten bin ich ein Freund der 'Trennung durch Stecker', d.h. XLR für symetrisches Audio, SpeakOn für Lautsprecher, Klinkenkabel für die Musiker und RJ45 für Netzwerk. Ansonsten ist es nach meiner Erfahrung nur eine Frage der Zeit, bis das MuCo am Laptop steckt (und sich jemand wundert, warum die DVS keine Signale liefert :)

    Natürlich relevant. Daher kommt man meiner Meinung nach in solchen Situationen nicht ums Messen und entsprechende Anpassen des Controllers herum, d.h. (zumindest) für jeden Typ brauche ich einen getrennten Controllerkanal. Meine Erfahrung ist, dass man es ganz gut hinbekommt, wenn man beiden Lautsprechern den gleichen Frequenzgang gibt, da zwischen Frequenzgang und Gruppenlaufzeit ein Zusammenhang besteht Schwierig wird es, wenn ein Typ 'etwas' mehr Tiefe macht als das andere. Da bekommt man meist keine Kopplung hin, die an jedem Ort gleich gut funktioniert. Hier wäre es auf jeden Fall sinnvoller, den Frequenzbereich aufzuteilen.

    Klar, aber wenn Du bei der Bestimmung des Korrekturfaktors die Lautstärke änderst, dann kannst Du den Korrekturfaktor nach Wunsch 'justieren' , dann wird der Faktor verwendet, der im Protokoll steht, aber der ist halt 'optimiert'. Und das beste und sicherste System hilft nix, wenn man z.B. den Standort des Mikrofons nach der Bestimmung der Korrekturfaktoren verändert oder das Mikro abdämpft (Decke, akustische 'Abschirmung' o.ä.) oder zum Beispiel bei der Kalibrierung den Kalibrator auf 110dB stellt, dem Gerät aber sagt, dass wären jetzt 105 dB etc..
    Mit genug 'Manipulationsenergie' lässt sich immer was machen. Den Eingriff durch Dritte kann man einigermaßen verhindern, eine Manipulation durch den Verwender ist aber in meinen Augen nicht zu verhindern, nur der Aufwand ist unterschiedlich.
    Ich muss bei Angaben wie max LAeq von 95dB am FoH immer grinsen und frage, was ist, wenn ich den FoH in einem Container hinter der Bühne habe :)

    Eine möglichst kaltes Klima nützt allen Bauteilen, auch z.B. den Elkos. Zum anderen sind heute die Endstufen so gebaut, dass sie den Lüfter eigentlich immer brauchen, d.h. nach kurzer Zeit würde der Lüfter trotzdem einschalten. Daher von mir Daumen hoch für leise Lüfter.

    Ergänzung: Bei der Festinstallation müssen natürlich auch für die Kalibrierung Intervalle festgelegt werden, diese muss nach der DIN der Hersteller tun. Dagegen muss das Intervall für die Funktionsprüfung vom Verwender festgelegt, dokumentiert und ggf. überwacht werden. Hier beträgt die maximale Länge 6 Monate, d.h. die Funktionsprüfung ist mindestens halbjährlich durchzuführen.
    Für die Kalibrierung hier beispielhaft die Festlegung aus der LevelCheck Anleitung:
    Im stationären Betrieb, d.h. wenn keine Komponente auf- oder abgebaut oder verändert wird und entsprechend gegen unzulässige Eingriffe gesichert ist, kann das Kalibrierungsintervall maximal 12 Monate betragen.