Beiträge von Flugwuppich

    Ich habe bei einer Band, die statt wie angekündigt mit vier mit zehn Musikern ankam (freudestrahlend: Wir haben da noch zwei Gitarristen, Percussion und ein paar Bläser mit gebracht!) das Schlagzug auf dem letzten mir verbliebenen Kanal mit einer Grenzfläche ca. 1, 5 m vor der Kick abgenommen. Ging auch und schön war's eh nicht mehr....

    Ähm, 863-865 MHz? Mit nur 10 mW (die 200 mW wären in der EU ja unzulässig)? Da könnte man beim nächsten Bundesligaspiel mit wenig elektronischem Aufwand viel Unsinn veranstalten...:evil:

    Ich würde vermuten, daß den Veranstaltern und Beteiligten bei dieser WM geltendes EU-Recht herzlich egal ist. ;)

    Eines ist mir bei den SQ noch nicht völlig klar (naja, vermutlich nicht nur "eines"): Kann ich an einem SQ zwei (48KHz) AR24 hintereinander stöpseln um auf nämliche Kanalzahl zu kommen oder brauche ich in dieser Kette mindestens eine der neuen Stageboxen? Die dies "Stacken" auf den Seiten von AH beschreibenden Bilder zeigen immer nur die Variante mit den neuen Stageboxen. Ich vermute dahinter allerdings eher eine ganz "gemeine" Werbestrategie. Haben die SQ-Leute hier das schon mal probiert? AR-Stage-Boxen scheinen sich bei uns nämlich irgendwie unkontrolliert vermehrt zu haben und es wäre ja irgendwie schade um sie.

    Moin,


    ich habe vor 2-3 Jahren zwei Blinde bzw. stark sehbehinderte Tontechniker ausgebildet, wenn du Fragen hast stelle ich gerne einen Kontakt her, die Beiden arbeiten weiterhin in der Branche.

    Dank des Angebotes! Da komme ich gerne drauf zurück. Bislang macht er das auf einem ollem Behringer sehr zuverlässig, über die Benutzerebene (Fader) des QU 16 verspreche ich mir da auch noch weitere Vorteile. Titelstart- ,Skip usw. machen wir über Fussschalter. Mögliche Fehlbedienung besonders der vielen Mix-Tasten versuche ich dann - so nötig - mechanisch über Abdeckungen zu lösen. In den nächsten Tagen beginnt erst einmal generelles Üben und Eingewöhnen. Bei Knackpunkten werde ich das dann mal Anfragen. Danke jetzt schon!

    ... Richtigen Kick ( Druck auf dem Brustbein ) oder nur was man sich so tonal vorstellen kann als Kick ?

    Wäre sehr ungewöhnlich.

    War "richtiger" Kick, habe ich aber später auf anderen Systemen auch nur sehr sehr selten so geil (kann sicherlich zum nicht unwesentlichen Teil des dort gereichten Rumpuntsches gelegen haben) wieder hinbekommen. Das Material war für den Platz so hoffnungslos überdimensioniert, daß das hier sicherlich nur als angeberischer (hey ANTIGUA!) Gimmick gelten kann. 8)

    Eigentlich sollten Hornbässe mit Langhubtreibern und zeitgemässem Amping frontgeladenen Systemen doch überlegen sein. Ich erinnere mich dunkel eines Jobs in Antigua: Dort haben die Veranstalter auf abenteuerliche Weise ein I4 (glaube ich) von Clair besorgt (12 pro Seite) und noch abenteuerlicher geflogen: Wer Clair kennt weiß, Mugge ohne EQ klingt naja...aber Wehe Wehe man greift an einen der EQ-Knöppe....also Kick hatten wir dann.....auch in 80 Metern Entfernung zur Bühne - tiefer war der Platz nicht- auch ohne Hörner.....das war hoffnungslos überdimensioniert aber "Kick" geht wirklich! Dort musst man sich allerdings auch nicht über klagende Blockwartnachbarn sorgen, gerichtete Abstrahlung oder gar "Emissionsschutz" - da gibt es da überhaupt keine Übersetzung für.....

    aber sowas von Fan! Hab mir davon sogar was gekauft ;)

    Richtig eingesetzt ist es ein klasse Werkzeug, das wird mit PAT wohl auch so sein, genau so ist es eben mit den großen, auch das richtige Werkzeug am richtigen Ort auch wenn es dabei nicht zwingend um das letzte Quäntchen klang geht.

    Volle Zustimmung! Wer die schrägen Riderwünsche meist nicht weniger schräger Tonleute nicht mehr zu erfüllen hat, kann sich an den kleinen Diamanten unserer Branche erfreuen.

    Welche Zielgruppe spricht der Hersteller mit seinen Maximalpegelangaben eigentlich an? Ich möchte keiner Veranstaltung beiwohnen, bei der der "Beschaller" solcherlei Systeme auf die Bühne stellt, zu zeigen, daß die "wirklich" 140+X dB können.

    Ein wandernder Balken ist eigentlich immer Ergebnis eines Dopplereffektes. Bei ältlichen Kameras (also zu meinen Zeiten) gab es dafür noch die sog. "Shutter-Funktion"- ein Rädchen, mit dem man die Aufzeichnungsfrequenz mit der des aufzunehmenden Flimmerbildschirmes abgleichen konnte. Was Du beschreibst klingt nach einer mindestens doppelten Bildbearbeitung mit minimalem Versatz in deren Ausgabe - wenn es sich auf wesentlich eine Farbe beschränkt, wirklich ein fieser Zeitversatz. Naja, die bunte Gurkentruppe spielt ja aller Voraussicht nach nur noch Ein Mal...Halt die Ohren steif und lass Dich nicht nerven!8)

    Hey, noch ein KV2-Fan! Ich vermute, die hier Diskutierenden (und mitunter Dissenden...) haben im Zweifel ausserhalb ihrer (mitunter autoerotischen) Rider keinerlei Einfluss auf den Einsatz welchen Materials bei welchen Festivals oder Gigs auch immer.... ich komme ja inzwischen aus der unteren Ecke und muss mit unseren "Kongressbestecks" (EX6 bis EX26 nebst entsprechenden Bässen) "schlimmstenfalls" mal ein Soulband übertragen - ok, die sind generell nicht verwöhnt, freuen sich aber immer, wenn jeder Musiker und jedes Instrument auch zu hören ist. Genug der Stänkerei (Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen) ;-)

    Bezüglich meiner Frage mehrerer PC an einem USB am QU erstmal vielen Dank. Der Wunsch kam auch von einem Kunden, der technisch eher unerfahren ist und (und das ist ja auch logisch) meinte, Digital zu Digital erfährt eben keine Wandlung und sei daher besser. Angesichts der Wandler selbst in QU-Pulten habe ich da weniger Bedenken und da es für ein "Off"-Radio-Projekt ist, spielen Latenzen hier nun überhaupt keine Rolle. Das Ganze ist ein Selbstfahrerstudio (derzeit über einen Behringer Schinken) und soll über die von mir sehr preiswert abgegebene QU16 nun derart aufgepeppt werden, daß auch kleinere Live-Acts, jedenfalls aber Gesprächsrunden mit bis zu vier Gästemikrofonen leicht zu handlen sind. Die eigentliche Herausforderung kommt noch: Der Hauptmoderator (und damit dann auch "Fahrer" der Show am Mixer) ist blind. Da werden sich also noch Fragen stellen, die keiner vorhersehen konnte. Da auch das wieder völlig OT war, Dank an die von auch mir leidgeprüften Mods. Künftig dann im entsprechenden Thread! Das Projekt an sich ist spannend!

    Als Mischer einer grossen Produktion ist die von Dir befürwortete PA Dein geringstes Problem: Wenn die Freundin des Bassisten ("Der Bass ist aber immer viel zu leise!") auch mit dem Produktionsmanager in's Bett steigt, die Freundin des Gitarristen ("Die Gitarre ist auch immer viel zu leise!") auch, dann ist es egal, ob da Clair-Bros. hängt oder PL-Audio. Dann kannst Du eigentlich nur hoffen, daß wenigstens der Sänger schwul ist und der Produktionsmanager nicht Bi... ;)

    Irgendwie entsteht in dieser Diskussion der Eindruck, als ob mögliche Maximalpegel nicht "das" aber immer noch ein wesentliches Maß aller Dinge zu sein scheinen. Selbst als ich mich noch mit Musikern auf der Bühne herumschlagen musste, habe ich nur selten eine Anlage in deren Grenzbereich gefahren (Außer Bodenmonitoren bei Knorkator vielleicht ). Ich habe den Eindruck, daß gerade auch "schnelle" Systeme zumindest subjektiv eventuell das eine oder andere fehlende Dezibelchen im Vergleich zu den "fünf Weisen" der Weltenrider mitunter mehr als zu kompensieren in der Lage sind, gerade, wenn der Klirr "preiswerterer Bauteile" in den verwendeten Systemen eben fehlt. Wer einmal einen Gig auf den sicherlich etwas "schrullig" daherkommenden Boxen von KV2 (um hier einen Unverdächtigen zu nennen) gemischt hat, versteht vielleicht, was ich meine.

    Die Leute von PAT sind durchweg "alte Hasen", die wissen, was sie tun. Eine Hoellsternendstufe "schlecht klingen" zu lassen muss man wirklich schon Einiges in den Parametern vorbei schrauben. Die Frage müsste eigentlich sein, ob der Mischer der jeweiligen Band soviel Selbstbewusstsein hat, zu wissen, was er tut und dazu auch steht. Der macht auf allen vertretbaren Systemen einen guten Job. Die "Reproduzierbarkeit" des "geilen Sounds" "letzter Woche" ist doch seit der Verbreitung komplett speicherbarer Pulte weitgehend eine Mähr - dazu spielen zu viele andere Einflüsse eben auch eine Rolle. Irgendwann wird es Systeme geben, die diese Einflüsse komplett auszublenden in der Lage sind. Bandmischer, die ausschliesslich mit Mikrofon A, Mischpult B in Konfiguration C und PA D einen guten Sound ab zu liefern im Stande sind, werden dann aber ganz schnell und als erste mit ausgeblendet. Als PA-Verleih, der riderfest sein will, kommt man an den (stellvertretend für auch Andere) prototypischen braunen Boxen kaum vorbei. Man wird in dieser Eigenschaft dann aber auch nicht all zu selten erleben, wie "Scheiße" die teuren Braunen unter der Mischung des "nur mit diesen Teilen arbeiten könnenden Mischers" klingen können. Dem folgenden Zitat ist da eigentlich nichts hinzuzufügen:

    Ab einem bestimmten Niveau ist es m.M.n. zum großen Teil Geschmackssache... letztendlich gilt doch immer die "shit-in - shit-out" Regel ;)


    Und ein Herr von z.B. Seeburg oder KS nimmt sich immer die Zeit um auch die Fragen von einem Tanzmusiker, der wirklich nur einzelne Boxen kauft zu beantworten... Würde einer von den weltweit rider-tauglichen mit mir überhaupt sprechen wollen? Könnte sein, aber WENN, dann nur jemand vom Marketing-Vertrieb und nicht die Entwickler selbst. Oder liege ich da falsch? VG!

    Auf die Gefahr hin, hier jetzt völlig OT zu sein (im d-live-Forum war ich es wohl mit dieser Frage);(Pult steht auf Tisch in Arbeitshöhe, bequemer Stuhl zum Sitzen ist schon vorhanden! ): Die SQ-Pulte haben doch, genauso wie die QU oder GLD rückseitig einen USB-B-Anschluss für mehrkanalige Nutzungen: Besteht die Möglichkeit, zwei oder mehr PC an diesen Port zu bringen und gleichzeitig zu betreiben? Hintergrund ist: Kunde will von (derzeit zwei) PC einspielen können, ohne die digitale Ebene zu verlassen. Geht das? Über einen HUB?

    Naja ich seh's eher so; vielleicht sollten die Hersteller die Pulte mal um den Bediener herum bauen.

    So wie ein Nierentisch vielleicht..:S:S

    Die D-Live zeigt da erste vorsichtige Ansätze. Deren Nachfolger erinnert dann vielleicht an wild bunt blinkende Schwimmringe (Design: Colani, Modell: Torso). Aber dann sind die variablen und z.T. veritablen Bauchumfänge der moribunden Kollegen in meiner Altersklasse auch wieder Anlass zur Wehklage. Ich spekuliere da eher auf ein irgendwann einmal Leistungsfähiges und damit auch zuverlässiges W-Lan (oder wie immer das dann heißt) in Verbindung mit Was-auch-immer-Pads mit Potis im Bildschirm, so wie Studer und Soundcraft ja zeigen, wie es geht. Naja, vermutlich werden die letzten Fader und Potis mit uns begraben. Geniesst also die Unzulänglichkeiten, irgendwann werdet Ihr euren Enkeln davon vorlügen, wie geil das damals doch alles noch war. 8)

    Alles eine Frage der Motivation...

    Im Osten hat man das (An-)stehen damals noch von der Pike an lernen dürfen und frag mal einige Kollegen hier, wie lange sie bereit sind, am Catering anzustehen - wenn sich das wirklich lohnt!

    Im Osten haben wir ja auch angestanden, wenn es Bananen gab! Heute hängen diese Früchte inflationär an nahezu jeder Bühne. :P