Beiträge von habu

    Ich habe seit Jahren 10 Stück im Einsatz, die Musiker die es benutzt haben wollen es immer wieder. Gut es gibt natürlich einige die mit IE überhaupt nich können/wollen aber selbst von denen hab ich letztes Wochenende nach 3 Jahren einen überreden können das mal zu probieren. Aussage : das ist so geil und klingt so viel besser als alle anderen Lösungen die ich bis jetzt hatte, das will ich unbedingt nächstes mal wieder. Der Kollege ist Drummer und durchaus mit Bekannten Bands Europaweit unterwegs. :)

    Ja, die Überlegung hatte ich natürlich auch, aber ich habe mit der GLD eigentlich nicht wirklich die Erfahrung gemacht dass sie ein Gasttechniker abgelehnt hat. Es gibt sogar welche die am Anfang etwas gemeckert haben weil ja bei soo einer VA mindestens ne VI 6 /4 stehen muss. Heute kommen sie und bringen Ihr Behringer Pultchen mit, weil es doch so bequem ist und so schön klein. Und im Kofferraum ein zweites, weil man traut dem Teil ja nicht!

    Ich habe auch Betriebsversammlungen bei denen eine zweite GLD daneben steht, aber die wird bezahlt.

    Ansonsten muss ich sagen hatte ich mit „meinem“ GLD (dass das ich zu 90% dabei habe) mittlerweile nach Tausenden von Shows, außer das die Fader langsam den geist aufgeben und gerade getauscht werden (was durchaus bezahlbar ist) noch nie ein Problem das auf das Pult zurückzuführen ist. Und außer diesem Verschleiß hat mich das Teil noch nie im Stich gelassen!

    Und ich habe bei größeren Sachen auch ein 2. im LKW Stehen einfach für mein eigenes Gefühlsleben :)

    Ich hatte ja 3 GLD´s eine davon werde ich behalten. Hat mir immer sehr gefallen, ich hätte nur gerne die Möglichkeit gehabt den Sidechain des Kompressors über eine andere Gruppe anzusteuern, was ich mir dann über eine externe Lösung gebaut habe. Allerdings habe ich das nicht immer genutzt, genau so wenig wie meinen alten Lexicon L200 oder den Eventide. Aber wenn ich mich dazu durchgerungen habe das „Rackchen" mitzunehmen war es immer sehr Geil!

    Ich hoffe das alles wird nun deutlich besser. Die GLD ist für mich aber immer noch ein Tolles Pult und für kleine Kneipen Gigs wird sie wohl die 1. Wahl bleiben.

    Ich hatte gerade am Wochenende wieder einen Club Gig der um etliches Komplexer wurde als geplant. Und ohne Zeit mir entsprechend Szenen anzulegen. Da zeigte sich einfach wieder die Flexibilität auch während der Show Leyer quasi on the fly zusammen zustellen. Find ich einfach immer noch super und ich hätte mir das mit einem Soundcraft oder Yamaha einfach nicht getraut.

    Ich war kurz davor eine D-Live zu bestellen, ich hätte auch gerne eine, und vielleicht kaufe ich mir doch noch ne S5000 Irgendwann. Aber es ist einfach Betriebswirtschaftlich für mich totaler Blödsinn. Da ist die Avantis eigentlich genau das Richtige. Alles andere wäre bei mit im Bereich der Liebhaberei (wie gesagt ich möchte das nicht ausschließen)

    Soweit zu meiner Entscheidung

    Also ich habe meine Avantis relativ früh bestellt und habe einen Liefertermin ende Februar bekommen. Der bis jetzt Stabil bei jeder Bestätigung gleich geblieben ist.

    Ich bin vielleicht weit daneben, aber ich kenne diesen Aufgabenbereich sehr gut und hab was von klein gelesen. Für mich die geilste (entschuldigt das Wort) Kleine Monitorbox die ich in den letzten Jahren gehört habe ist die Fohhn XT22. Jaja... vermutlich zu groß? Aber ich Kann damit sehr gut auch etliche Jazz Sachen Machen und alle die das Ding bis jetzt gehört haben waren total begeistert. Ich habe die XT 22 eigentlich nur für den Keinverleih uns aus Not mal als Monitor eingesetzt. Hab mir danach spontan noch 4 St. zugelegt weil einfach toll und Leicht. Kleinere Monitore machen für mich keinen Sinn. Ich habe auch über 10 Jahre Konferenzen betreut und weiß, das immer mal wieder ein kleines bisschen mehr gefordert wurde (Ordentliche Intros, etwas Musik...). Deshalb finde ich die größe absolut ok.

    Also ich habe gerade eine D&B V7P mit V Subs für so eine Ähnliche Geschichte installiert. Ist sehr Lecker. Allerdings nich wirklich günstig, dafür erzeugt sie aber mit ziemlicher Sicherheit ein breites Grinden im Gesicht.

    Ich habe allerdings auch die Vergleichbare Version von Fohhn (PT70 mit den passenden Subs und Amp) gerade Live im Betrieb gehabt, sogar im direkten Vergleich. Ist absolut empfehlenswert Klang und Leistung auf gleichem Level. Dafür um einiges günstiger und die Tops auch Kardioid Also auf der Bühne wirklich ruhe!


    Würde ich zumindest Testen!

    Ich habe für den Kleinverleih seit Jahren die Fohhn LX 150 mit jeweils einem XS-30. Habe schon selbst Veranstaltungen wie Sommer im Park damit gemacht. Wie der Name vermuten Lässt, 6X8 Bühnchen im Stadtpark und 6 Wochen lang ca. 300 - 600 PAX davor. Ich hatte anfangs etwas Bauchschmerzen dabei, aber die Vorgaben des Ordnungsamtes und des Veranstalters waren klar. Nicht zu laut zu werden. Dadurch das die Stäbchen recht weit Tragen und ordentlich positioniert waren, ging das erstaunlich gut. Hätte ich nicht gedacht!

    Es war natürlich kein Rock Konzert dabei, aber Big Band und Top 40 in zugegebener maßen nicht zu hohem Pegel. Poertery Slam war ganz gut, obwohl mit unerfahrenen Sprechern die zu Leise Sprachen und zu weit vom Mikrofon weg Standen. Wenn man in kauf nimmt dass der Pegel nach 40 Metern halt Leiser wird und das Akzeptiert ist, geht das gut. Zumal die Sprachverstädlichkeit immer noch sehr hoch war. Natürlich war das Publikum auch recht leise. Mittlerweile lief diese Veranstaltung zum 2. Mal mit der selben Anlage zur Zufriedenheit aller! Die Anlage hat eine für den Preis super Auflösung.

    Allerdings wird dein Budget mit 6000,- nicht ganz ausreichen, eventuell bekommst das aber mit viel Glück Gebraucht.

    Ich hoffe ich ziehe nicht den Zorn aller „Vollprofis“ auf mich, aber es Funktioniert einfach!

    Ich verwende in der Regel auch etwas „Professionelleres“ Material, aber das Fohhn Zeug tut echt erstaunlich gut.

    Hallo guma, ich habe im Umfeld welche, allerdings die 90 grad Variante. Das sollte machbar sein. Würde mich Live auch mal Interessieren

    Also ich finde die SW ganz ok, natürlich wird das Ergebnis durch den Aufwand den man betreibt in der Aussagekraft beeinflusst . Aber es ist die erste SW die das überhaupt in unserem Bereich ermöglicht, und das Kostenfrei !

    Wer Belastbare Simulationen haben möchte kann das in Zusammenarbeit mit D&B und einem Ing. Büro recht genau bekommen. Kostet dann zwar Geld, ist aber Sehr Überzeugend (auch Behörden gegenüber). Bestes Beispiel : Wacken


    Ich habe das noch nicht konkret gebraucht, aber als Verhandlungsgrundlage mit den Ordnungsämtern, wird es sehr gerne gesehen.


    Mag eigennützig sein, aber mir gefällt das.


    Und ich habe für die Schulung außer meiner Zeit und Sprit wie üblich nichts Bezahlt.

    Hallo wora, ich habe gestern auch wieder eine Installation in Betrieb genommen, war allerdings Crestron. Der Programmierer (der übrigens viel lieber mit AMX arbeitet) und dessen Auftraggeber, waren sich zum Glück einig das da ein "Ton Mann" dabei sein muss. Ist jetzt nicht meine Lieblingsbeschäftigung 100V ELA zum Leben zu erwecken, aber es ging erstaunlich gut mit 4 Zonen und jeweils 3 unterschiedlichen Mikrofon Typen (alles neue Sennheiser) aber das gute :

    Die Tagessätze und die Späßen stimmen.


    Und ja es ist erstaunlich Wass man da im Konferenzbereich alles vorfinden kann.


    Wünsche euch noch entspannte Feiertage !

    Also ich habe die DPA´s. Die Neumänner hatte ich führt öfter, kenne also beide recht gut.

    Natürlich muss Optimaler weise das Mikrofon zur Stimme passen, aber für mich als Beschaller hat das DPA einiges das mir besser gefällt.

    KSM 105 für gemütliche Geschichten ohne viel Lärm auf der Bühne ist toll, aber wenn es ein wenig mehr "Krach" z.b. ein Schlagzeug auf der Bühne gibt , hast du das sehr schnell Dominant auf deinem Gesangskanal (und wenn man mal richtig reinhört eigentlich alles im umkreis von ca. 5m)


    Da ist das DPA bei ähnlicher Qualität deutlich besser (habe es auch schon auf Rockbühnen eingesetzt). Aber am sinnvollsten wirklich bei guten Sängern, wobei die wenn sie das volle Potential nutzen wollen, sich etwas an das Mikro gewöhnen müssen.

    Ich habe auch schon Klassik (Tenor) damit Abgenommen. Weil der Sänger auch etwas Operette im Programm hat und ein Mikro wollte, mit dem er durch das Publikum laufen kann. Im direkten Vergleich mit einem Schoeps MK4 ist mir kein Klanglicher unterschied aufgefallen.


    Meiner Ansicht nach Klingt es nicht Spektakulär, sondern eben sehr neutral. Und für mich ein sehr großer Vorteil, es ist absolut Rückkopplungsfest.


    Ganz toll übrigens bei Jazz- Geschichten, ist bis jetzt jedem aufgefallen.


    Klangmäßig ist das Teil so Unspektakulär, das mir ein Verkäufer erzählt hat, das die Musiker es nach dem Test alle zurückbringen weil sie für den Preis etwas erwarten das "Spektakulär" ist.


    Noch ein Vorteil meiner Meinung nach, die Möglichkeit die Kapsel auch mit allen gängigen Handsendern zu verwenden. Wenn man das bedenkt, ist der Preis absolut ok.

    Ich finde das alles ja auch sehr Spannend, und ich habe vor ca.15 Jahren auch schon eine 8.1 Beschallung für eine Auftragskomposition des Landes Rheinland-Pfalz ausführen dürfen.

    Die neuen Ansätze klingen Interessant, und besser durchführbar als früher. Aber das so etwas auf der Tonmeistertagung diskutiert wird ist doch klar. Die Mischen ja auch für Heim-Hifi / Kino und da ist der Trend, wer hätte es gedacht, genau in diese Richtung.

    Denn da gibt es Hersteller die in ganz anderen Stückzahlen ihre Lautsprecher verkaufen, und dagegen ist unser Pro- Audio Bereich eher winzig. Und Lautsprecherhersteller, egal ob Hifi oder Pro, haben selbstverständlich ein großes Interesse an solchen dingen.


    Und uns Techniker gefällt so etwas ja auch immer, nur die berechtigte Frage :


    Wer ist bereit den Mehraufwand zu Bezahlen ? OK ausgenommen einige Großproduktionen wenn der Künstler das unbedingt haben muss und das auch begründen kann ( Kraftwerk.....)


    Und was bringt es mit vertretbarem Aufwand wirklich ?


    Ich Denke in unserem Täglichen Arbeitsumfeld wird das nicht in absehbarer Zeit Regelmäßig kommen.

    Eventuell wenn wir Glück haben für ein par besondere Produktionen.

    Also ich habe Ableton Live auch, aber in der Praxis Benutze ich für Karneval Modenschauen und Tanzvorführungen Virtuel DJ als software mit einer Denon DJM 6000 Hardware (Kann 4 ch. gleichzeitig, ich hab eine super Übersichtliche Optische Darstellung und ich kann Titel und Übergänge sauber Mischen) Hat sich für mich in den letzten Jahren als sehr entspannte Lösung erwiesen. Und ich habe auf dem Denon noch 2 CD Player (DN4500) aufliegen die ich jederzeit kurzfristig nutzen kann. Läuft übrigens bis jetzt seit Jahren störungsfrei In guter Audioqualität.


    Ist aber mein Persönlicher Luxus. Mit Ableton Live mache ich mehr Zuspielungen für eine meiner Band´s (je nach bedarf bis zu 24 Spuren über Dante) ist dann auch sehr übersichtlich nach Titelnamen.

    Hallo wora, ich habe ja auch das zweifelhafte Vergnügen jedes Jahr an zwei Wochenenden 5 Veranstaltungen dieser art zu betreuen. Allerdings gibt es da zweimal "Vollgas" wo es den beteiligten fast nicht zu laut werden kann, zweimal "normal" und einmal "Seniorengerecht" zum Glück beschwert sich selten jemand direkt bei mir aber es kam schon vor das sich jemand beim Veranstalter beschwert hat. Aber wie auch bei dir war es da nicht so Laut und der Veranstalter hat es mir erst Tage später erzählt.

    Was aber wohl ein ernstzunehmender Faktor ist, ist die Geschichte mit den Hörgeräten. In einer Fortbildung durfte ich es selbst erleben wie sich das mit Hörgerät anfühlt. Das kann im Prinzip jeder von uns leicht nachvollziehen in dem er ein Mikrofon in den Raum hält und über Kopfhörer abhört. Man wird feststellen, das man alles sehr laut hört, sich aber nicht wie mit einem Gesunden Hörvermögen auf einzelne Gespräche konzentrieren kann. Die Filterfunktion über Ohren-Gehirn (wenn du dich in einer menge nur auf ein Gespräch konzentrierst) funktioniert nicht mehr.

    Deshalb war der Appell des Dozenten (Langjähriger Hörgeräte Entwickler) an die Veranstaltungsbranche, bitte wieder die die Induktionsschleifen zu benutzen (die übrigens scheinbar oft vorhanden sind, aber seltensten benutzt werden) und wenn man sie benutzt dieses durch ein Schild oder Symbol anzuzeigen. Viele Schwerhörige "Trauen" sich nich mehr in Öffentliche Veranstaltungen weil sie Trotz Hörgerät die Vorträge/Konzerte nicht genießen können. Und Schwerhörigkeit ist im Vergleich zu anderen Behinderungen nicht von weitem zu erkennen.

    Wenn sie aber noch ein Hörgerät mit T- schleife haben, und die Induktionsschleife in Betrieb ist, Hören sie den Ton so wie wir über unseren Kopfhörerausgang am Mischpult. Leider gehen die Hörgeräteherstelle dazu über diese T-schleife in den Modernen Hörgeräten nich mehr einzubauen da 1. ja der "Technische Fortschritt " so gut ist und die Dinger DSP´s haben und 2. die Induktionsschleifen nicht mehr Eingebaut / Benutzt werden. Leider ändert das an beschriebenem Phänomen nichts. Und wenn ich ehrlich bin würde ich zur not auch lieber ein Sauberes Signal aus dem Mischpult hören das ich mir dann auch Laut oder Leise drehen kann. Hatte jetzt nicht direkt mit dem "Seniorschläger" zu tun aber mir schien die Gelegenheit günstig um uns alle mal wieder dafür zu sensibilisieren.

    Gruß