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Base und Snare abnahme

  • Kampfgnom
  • 22. Juni 2003 um 14:30
  • Kampfgnom
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    13
    • 22. Juni 2003 um 14:30
    • #1

    Hallo Leute

    Ich brauche mal eure Hilfe
    Vorweg: Mit der Suchfunktion bin ich nicht weiter gekommen, sollte es jedoch schon einen Beitrag geben indem mein Problem bereits geklärkt wurde sagt mir bitte wie ich ihn finde:

    Also folgendes
    Nächstes Wochenende habe ich ein kleinen Job als Mischer.
    Nix großes, irgend so ein Kirchenfest...

    Meine Frage ist nun:
    Welche einstellung ich am Pult machen sollte damit das Schlagzeug, insbesondere Base und Snare gut klingen.

    Mir wurde gesagt das die Base besonders gut klingt wenn mann die Mitten voll aufdreht und die Frequenz bei den auf 2 Khz stellt, ausserdem sollten die bässe auch voll aufgedreht sein. Ist das richtig?
    Wie wird die Snare abgenommen?

    An die Base will ich ein Shure 58 packen.
    An die Snare ein AKG, genauen typ weiß ich gerade nicht.

    Ich bin für jeden Tipp und jeden Ratschlag sehr dankbar

    Danke schonmal

    Gnom

    PS: Beim Gesang hatte ich bisher immer die mitten ein wenig reingedreht, ich wäre sehr dankbar wenn ich mir auch dazu kurz sagen könnt welche einstellung ihr nutzt

  • Fux
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    • 22. Juni 2003 um 15:32
    • #2

    Ketchup passt nicht zu allen Gerichten.
    Aber die Chance daß es genießbar schmeckt ist wesentlich höher als bei Pfefferminzsoße.
    Daher hier der Ketchup-Tip:

    BD:
    Als Mikro wenn möglich ein typisches Bassdrummikro (wie z.B. die "Eier" von Shure, oder Sennheiser, notfalls auch AKG nehmen)
    Das Mikro durch das Loch im Resonanzfell relativ nah ans Schlagfell bringen un Richtung Anschlagpunkt ausrichten.
    Am EQ den Grundton im Bereich 200-400Hz relativ kräftig absenken, und bei etwa 3-4kHz den Kick zugeben (nicht zu sparsam ;-). In den Höhen je nach Geschmack auch nochmal ordentlich würzen.
    Den Bassregler in Ruhe lassen oder höchstens so 3dB im Bereich 60-80Hz zugeben. Aber lieber einfach den ganzen Bassdrumkanal lauter machen.
    (Wenn du zufällig ein Gate übrig hast, ist es keine schlechte Idee das in den Insert zu stecken und die Bassdrum zu gaten. So das sich das Nachgedröhne in Grenzen hält, aber auch nix "verschluckt" wird)

    Snare:
    Ein Shure SM57 sehr flach (fast waagrecht) mit dem Kopf ungefähr am Spannring Richtung Fellmitte zeigen lassen. (oberes Fell natürlich).
    Die Snare ist ungleich einfacher zu behandeln
    Am Kanal den 100Hz Cut aktivieren (Falls nicht vorhanden mit dem Bassregler etwas Bassrausdrehen) und bei eta 4kHz den "Knack" dazugeben.
    Je nach Geschmack mögen manche dann noch eine leichte Anhebung bei etwa 120Hz (ich nicht) Klingt dann mehr rockig und weniger wie ein Schuß.

    Schau, daß die Snare nicht leiser als die Bassdrum ist und sich überhaupt gut durchsetzt.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Wulfson
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    • 22. Juni 2003 um 23:52
    • #3

    snare abnehmen? das muß ja ne Kathedrale sein. ..und keine toms? was ist mit der hihat?
    was steht denn als frontholz? zur übertragung der bd sollte dort schon genug dampf im bassbereich da sein. welche art musik soll drüberlaufen?

  • wora
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    • 23. Juni 2003 um 02:42
    • #4

    ... ich finde, die antwort von fux auf die ursprüngliche frage ist doch hervorragend gelungen. wenngleich das natürlich ein bisschen geschmacksache ist...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Wulfson
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    • 23. Juni 2003 um 09:05
    • #5

    sorry, wenn ich mich vielleicht ungeschickt ausgedrückt habe.die antwort vom fux ist völlig ok....nur

    zu einem drumset gehört ja meistens noch einiges mehr als bd und snare. interessant zu wissen wäre noch, wo findet das kirchenfest statt (draussen oder in der kirche?). wenn drinnen, ist es meißt überflüssig, die snare abzunehmen. eine gut positionierte oh abnahme kann unter umständen (musikstil) tom mic´s ersparen.

  • tufkawila
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    • 23. Juni 2003 um 10:28
    • #6

    Hallo, klar hat Fux das wirklich gut hinbekommen, jedoch sollte jeder selbst rausbekommen wie es am besten klingt, schliesslich ist das ganze reine Geschmackssache, manche mögens halt hart und holzig, ich mag es wiederum halt weich und richtig fett mit viel Effekt. Hinzu kommen noch die wichtigen drei Faktoren, die Mics, die Platzierung der Mics und natürlich das Schlagzeug und dessen Abstimmung !!!! Ich nehme zb. die Base doppelt ab d.h. in der Kiste selber lege ich ein Shure Beta 91 Grenzflächenmic ein, so ziemlich mittig und dazu ein M 88 TG von Beyerdynamic mittig in der Öffnung, am Pult ein leichtes Delay fürs Beyermic und schon klingt das ganze. Natürlich klappt das mit dem Delay ganz einfach da ich mit Digitalpulte arbeite, mit einem Analogpult wäre das ganze schon nicht mehr möglich es sei denn man versuchst mit der Phase !! Was auch gut klingt sind die Base und die Snare nochmals durch einen Apex Auralexciter schicken !! mfg. FRED.

  • Sound-Klinik
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    • 25. Juni 2003 um 08:46
    • #7

    ... noch eine Anregung zur Bassdrum:
    Wenn das Mikro nicht genau in der Mitte plaziert wird (Kopfhörer aufsetzen und Mikro verschieben ...), dann kann ggf. auf die bei bei einigen Mixern fast obligatorische Absenkung im Bereich einiger 100 Hz verzichtet werden (Kesselresonanz ...). Auch die Erhöhung des Abstandes auf 10 ... 15 cm kann etwas mehr "Trockenheit" in den Sound bringen.

    Ich plaziere - besonders bei Bassdrum - grundsätzlich nach Kopfhörer die Mikros, um hinterher weniger Müll wegfiltern zu müssen.

    Viele Grüsse sendet

  • Non-Trex
    Beiträge
    26
    • 30. Juni 2003 um 20:45
    • #8

    Bass -> Anheben bei 60 Hz und 3500Hz, unterdrücken 400Hz. (soweit möglich)
    Snare-> Anheben bei 300 Hz und um 4kHz
    Tipp: dreh je nach bedarf die Tiefen bei der Stimme raus, macht einen Sauberen Gesang und wenn möglich etwas mehr höhen.


    *R.K.*

  • mufffty
    Beiträge
    431
    • 8. Juli 2003 um 14:19
    • #9

    ich verwende für die Snare meist 2 Mic's
    eins am Schlagfell und eins an den Federn (mit 180Phase)
    so kann mann das Bumm-Zisccccchh
    Verhältnis optimal anpassen.
    ein Gate an den Drum Micros ist meist notwendig
    MfG Andreas

  • andi.h
    Beiträge
    617
    • 8. Juli 2003 um 22:55
    • #10

    Sound-Klinik:
    Mal eine ganz blöde Frage: Wie positionierst du das Mikrofon nach Kopfhörer?? Die Bassdrum steht doch normalerweise auf der Bühne und der Kopfhörer hängt (zumindest bei mir) am FOH. 1000x hin&herlaufen? Go-Go-Gadget-O-Arme? Oder bin ich einfach gerade zu dumm und verstehe irgendwas nicht?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 10. Juli 2003 um 08:44
    • #11
    Zitat von "andi.h"

    Sound-Klinik:
    Mal eine ganz blöde Frage: Wie positionierst du das Mikrofon nach Kopfhörer?? Die Bassdrum steht doch normalerweise auf der Bühne und der Kopfhörer hängt (zumindest bei mir) am FOH. 1000x hin&herlaufen? Go-Go-Gadget-O-Arme? Oder bin ich einfach gerade zu dumm und verstehe irgendwas nicht?

    ... wenn ich selbst Musik mache (Oldieband bzw. 5-Mann-Partyband), mische ich i.d.R. auf der Bühne selbst (... weil ich 1. nur wenigen "Mixern" vertraue und 2. möglichst kurze Auf- und Abbauzeiten mag ...).
    Mit einem DT-150 Studiokopfhörer (beyerdynamic), der sehr gut gegen von außen einfallenden Schall isoliert, kann ich dann problemlos auf der Bühne einstellen - ich erspare mir dadurch wirklich viel unnötige "Dreherei" am Pult. Außerdem: Hört Euch mal alte Studioaufnahmen ausden 50er oder 60er Jahren an: Die Tonmmeister aus diesen Zeiten holten mit minimalem Aufwand - manchmal nur durch geschickte Plazierung der Musiker im Raum viel Klang heraus. Heute hat sich der Glaube durchgesetzt, daß man mit Filtern alles "irgendwie" hinbiegen kann.

    Übrigens: Selbst bei FOH-Mix gibt es mehere Möglichkeiten, die Mikros auf diese Weise zu plazieren (muß ja nicht "Stereo" sein ...) - z.B. einen Headset-Amp (gibts als 19"-Teile) über einen Aux-Weg ansteuern.

    Viele Grüsse sendet

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