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Equalizer zwingend notwendig?

  • Nobby
  • 23. Januar 2004 um 17:46
  • Nobby
    Beiträge
    136
    • 23. Januar 2004 um 17:46
    • #1

    Hallo zusammen,

    bin mit mir am kämpfen, ob ich einen Equalizer ersteigern soll (Dynacord EQ 2215). Ist das für eine klein-PA eigentlich zwingend notwendig? Ich möchte damit in der Hauptsache Klangunterschiede in verschiedenen Räumen kompensieren.

    Im voraus danke für hilfreiche Tipps!

    Gruß, Nobby

    PA ist, wenn es trotzdem kracht
    Guter SPL statt Wattomanie

  • SimonFB
    Beiträge
    1.875
    • 23. Januar 2004 um 18:34
    • #2

    Es gibt Anlage die auch ohne EQ gut klingen, es ist also nicht zwingend einen zu haben. Zur Anpassung an Räume ist es natürlich zwingend notwendig.
    Ich glaube aber, dass es leider auch´ne Menge Leute gibt, die sich den Klang damit völlig ruinieren, weil sie keine Ahnung haben, wie sie den einstellen sollen... :-?

    Gruß, Simon

    Am Anfang war das Licht

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 23. Januar 2004 um 20:21
    • #3
    Zitat von "SimonFB"

    Ich glaube aber, dass es leider auch´ne Menge Leute gibt, die sich den Klang damit völlig ruinieren, weil sie keine Ahnung haben, wie sie den einstellen sollen... :-?


    So siehts aus! Bei mir darf der EQ auch erst ran wenn's wirklich nicht mehr anderst geht.
    Richtige und vorallem sinnvolle Boxenaufstellung ist da erst mal viel wichtiger.

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 25. Januar 2004 um 13:01
    • #4
    Zitat von "Mnyut"


    So siehts aus! Bei mir darf der EQ auch erst ran wenn's wirklich nicht mehr anderst geht.
    Richtige und vorallem sinnvolle Boxenaufstellung ist da erst mal viel wichtiger.

    Das ist sehr wohl richtig, aber mann sollte ihn doch immer dabei haben, nicht weil die Anlage scheiße klingen könnte, nein, weil dein Raum dir evtl. zurückantwortet und du plötzlich richtig ekelhafte Frequenzen hast, und die müssen dann halt zwangsweise gebügelt werden, da hilft Boxenschieben leider nichtmehr und die Wände mit molton abzuhängen ist vielmals nicht so einfach möglich.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 25. Januar 2004 um 14:36
    • #5
    Zitat von "Kracky"

    Das ist sehr wohl richtig, aber mann sollte ihn doch immer dabei haben, nicht weil die Anlage scheiße klingen könnte, nein, weil dein Raum dir evtl. zurückantwortet und du plötzlich richtig ekelhafte Frequenzen hast, und die müssen dann halt zwangsweise gebügelt werden, da hilft Boxenschieben leider nichtmehr und die Wände mit molton abzuhängen ist vielmals nicht so einfach möglich.

    Ja, wenn noch ein EQ da ist kommt auf jeden Fall einer mit. Schon klar :-).
    Egal ob er gebraucht wird oder nicht.

  • speffik
    Beiträge
    1.323
    • 25. Januar 2004 um 15:34
    • #6

    Hallo,

    Ich benutze auch einen Equalizer, denn wenn ich keinen hät würde ich immer denken, daß ich mit der Entzerrung noch ein wenig an Klang rausholen könnte, auch wenn das rein vom Frequenzgang dann nicht mehr optimal ist.

    Die Geschmäcker der Zuhörer sind verschieden und man hat halt etwas rumgeregelt...

    Mfg Stephan

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 26. Januar 2004 um 09:30
    • #7

    Aber wenn EQ, dann bitte 2x31 Bänder, kenne zwar den Dynacord nicht, aber 2215 hört sich nach 2x15 Bändern an. Das wäre ein schlechter Kompromiss.
    Alternativ ginge natürlich auch ein vollparametrischer Equalizer, der ist aber für einen Laien etwas schwieriger einzustellen. Beim "grafischen" EQ "sieht" man eben besser, was man macht.

    Jörg.

  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 26. Januar 2004 um 09:41
    • #8

    Hol dir doch einen selbsteinmessenden EQ.
    Bin vor 1,5Jahren vom normalen EQ auf so ein Ding umgestiegen. Jetzt rausche ich vor jeder Party die Anlage kurz ein, alles ganz automatisch, eine feine Sache :) . Nur im tiefsten Bass muss man mit der Hand nachkorrigieren 8) .
    Und egal wo ich bin, es kling überall gleich gut (Schützenhalle, Scheune, Zelt) bei ziemlich unterschiedlichen EQ-Kurven.
    Und mit nem digitalen kannste ganz leicht Kurven addieren und so, das ist manchmal sehr nützlich.

    MFG

    Jerolm

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 26. Januar 2004 um 17:15
    • #9
    Zitat von "DJ Jerolm"

    Hol dir doch einen selbsteinmessenden EQ.
    Bin vor 1,5Jahren vom normalen EQ auf so ein Ding umgestiegen. Jetzt rausche ich vor jeder Party die Anlage kurz ein, alles ganz automatisch, eine feine Sache :) . Nur im tiefsten Bass muss man mit der Hand nachkorrigieren 8) .
    Und egal wo ich bin, es kling überall gleich gut (Schützenhalle, Scheune, Zelt) bei ziemlich unterschiedlichen EQ-Kurven.
    Und mit nem digitalen kannste ganz leicht Kurven addieren und so, das ist manchmal sehr nützlich.

    MFG

    Jerolm

    Hi DJ Jerolm, auch mit dir, würde ich hier meine beliebte Wette abschließen, ich glaube, ich kann mit meinem Graphischen EQ bei richtiger Anwendung, einiges mehr an Klang erreichen als dein Automatisch eingemessener EQ! Wie du schon sagst, du siehst da Kurven und das ist nicht wirklich ok. Zuerst, sollte das ganze ohne EQ (Bypass) mal ausgetestet werden, also etwas mitdenken beim aufstellen, dann hören, evtl. Aufstellung verbessern, erst dann kommt mein EQ und denn geh ich nun Band für Band durch um zu hören, was im besagtem Raum überspricht und nur diese einige wenigen Frequenzen nehme ich dann etwas herraus (Wer da probleme mit dem Hören hat, ein Lineares Messmikro und gegenkoppeln geht leichter). Nicht mehr, nicht weniger und du wirst sehen es kann noch besser klingen.Dann noch etwas effe dazu und fertig. Eine Kurve bringt leider immer etwas Phasensauereien mit sich die du nichtmehr gebügelt bekommst. Und da ich bei automatisch ausmessen an Behringer Ultra Curve denke, bin ich mir sicher, was der stellt ist wirklich nicht der Hit!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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    André Ruhnau
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    78598 Königsheim

  • Kracky
    Profi
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    • 26. Januar 2004 um 17:23
    • #10

    Noch ein kleiner Nachtrag: Wenn ihr das mit dem Messmikro probiert, nicht die ganze Anlage linear hinbiegen, den genau das probieren diese Automatischen EQ´s, nein einfach nur die Frequenzen, die sofort mit Feedback ansprechen um 4-6 db rausnehmen, das sind bei eingiermaßen Anlage denke ich nicht mehr als 4-5 Bänder, der Rest bleibt auf null.

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  • Nobby
    Beiträge
    136
    • 26. Januar 2004 um 17:49
    • #11

    Erst mal danke für Euere Beiträge. Ich würde den EQ auch nur mit äußerster Zurückhaltung einstellen. Um vielleicht störende Raumresonanzen zu eliminieren, die ich durch Verstellen der Boxen nicht wegbekäme. Oder den oberen Mittenbereich etwas absenken, wenn die Lautsprecher zu nahe an der Tanzfläche stehen, damit die Leute nicht zu sehr "angebrüllt" werden.

    Gruß, Nobby

    PA ist, wenn es trotzdem kracht
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  • DJ Jerolm
    Verifiziert
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    549
    • 27. Januar 2004 um 11:48
    • #12
    Zitat von "Kracky"

    Hi DJ Jerolm, auch mit dir, würde ich hier meine beliebte Wette abschließen, ich glaube, ich kann mit meinem Graphischen EQ bei richtiger Anwendung, einiges mehr an Klang erreichen als dein Automatisch eingemessener EQ!


    Das ist zwar subjektiv und ein Vorurteil :-? , aber ich glaube es mal, weil du sicherlich in einer etwas „höheren Liga spielst“ als ich :wink: . (Ich mach so 50-120Mann-Partys)

    Zitat von "Kracky"

    Wie du schon sagst, du siehst da Kurven und das ist nicht wirklich ok.


    Ob ich auf einem Display 31 Blöcke oder Kreise sehe, die die Regler darstellen, oder ob ich mir einen standart 31-Band EQ mit 31 analogen Schiebereglern von vorn ansehe ist im Prinzip das gleiche. Der Vorteil des analogen EQ ist, dass man keine Tasten drücken muss um was zu verstellen.

    Zitat von "Kracky"

    Zuerst, sollte das ganze ohne EQ (Bypass) mal ausgetestet werden, also etwas mitdenken beim aufstellen, dann hören, evtl. Aufstellung verbessern, erst dann kommt mein EQ


    Ob du’s glaubst oder nicht, aber auch ich versuche immer erst ohne EQ möglichst viel rauszuholen. Der EQ kann schließlich keine richtig miese Anlage oder Aufstellung wieder gut machen, aber er ist für mich ein gutes Werkzeug für den letzten Schliff (...und um den nicht ganz linearen Frequenzgang meiner Eigenbauboxen wieder gut zu machen +/-3db :D )

    Zitat von "Kracky"

    ...und denn geh ich nun Band für Band durch um zu hören, was im besagtem Raum überspricht und nur diese einige wenigen Frequenzen nehme ich dann etwas herraus (Wer da probleme mit dem Hören hat, ein Lineares Messmikro und gegenkoppeln geht leichter).


    So ähnlich hab ich’s früher mit einem analogen EQ auch gemacht (ohne Messmikro nach Gehör), kam auch was gutes bei raus, aber es ist mir zu umständlich. Und was „gut“ ist ist subjektiv.

    Zitat von "Kracky"

    Nicht mehr, nicht weniger und du wirst sehen es kann noch besser klingen.


    Auf einer meiner Partys war mal ein Profi von einer Band (als Partygast). Wir sind ins Gespräch gekommen. Er meinte ernsthaft dass es ziemlich gut klingt und ordentlich Druck hat. Er war neugierig und wollte gern mein Amping sehen. (Das stand hinter einem Wandvorsprung, wo’s nicht im Weg steht und man es auch nicht sehen kann). Er sieht ein Rack mit: 2xSelbstbauamp 1xSelbstbaulimiter 1xAktivweiche und 1xdigital EQ
    Und plötzlich erfüllt von Vorurteilen kam nur noch Kritik am Sound obwohl es ihm vorher wirklich gefallen hat :o :o :o . Gaaanz komisch, oder?

    Zitat von "Kracky"

    Dann noch etwas effe dazu und fertig. Eine Kurve bringt leider immer etwas Phasensauereien mit sich die du nichtmehr gebügelt bekommst.


    Ein analoger EQ bringt auch Phasenverschiebungen mit sich. Das menschliche Gehör kann die Phasenlage eines Tones bezüglich eines anderen Tones (natürlich mit anderer Frequenz) NICHT wahrnehmen.
    Das „effe“ bei mir ist dann die „Badewanne“ (Bass anheben, Mitten etwas raus, Höhen etwas anheben) die ich zu der durch das einmessen entstandenen Kurve (die für ein lineares Übertragungsverhalten sorgt) aufaddieren lasse. Dann noch mit der Hand ein bisschen korrigieren wo’s hackt und fertig.

    Zitat von "Kracky"

    Und da ich bei automatisch ausmessen an Behringer Ultra Curve denke, bin ich mir sicher, was der stellt ist wirklich nicht der Hit!


    Du denkst richtig. Als ich das Ding gekauft hab war ich am Anfang etwas enttäuscht :( , aber ich habe mich damit intensiv beschäftigt, viel ausprobiert und festgestellt, dass wenn man damit umgehen lernt dass Ding ein starkes Werkzeug sein kann :P .
    Ich bereue bis heute nicht, dass ich vom analog EQ auf Ultracurve umgestiegen bin.
    Ich find nur Schade, dass viele Leute auf Vorurteile :evil: von anderen hören ohne SICH SELBST ganz persönlich ein Bild davon zu machen.

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 27. Januar 2004 um 16:21
    • #13

    Nein, keine Vorurteile hatte den Ultra Curve selber, aber eigentlich nur als kleines Messinstrument, leider, wenn man den EQ etwas zu sehr quält, fängt der an sich klanglich zu wehren, und das ist kein Vorurteil, liegt einfach an der Rechneleistung denke ich.

    Übrigens, Badewann ist garnicht mein Still, effe bedeutet für mich leichte Anhebung der Bässe bei 35 Hz um 6 db, leichte Anhebung der Mitten bei 2-2,5 Khz um 3-4 db und das war es auch schon alles andere gerade bis auf die des Raumes wegen gezogenen Einzelfrequenzen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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    78598 Königsheim

  • DJ Jerolm
    Verifiziert
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    549
    • 27. Januar 2004 um 17:27
    • #14

    Bin ja nicht bös :wink:
    Wenn du ihn selbst mal hattest ist mir egal was du dazu sagst.
    Aber es gibt viele die haben's selbst nie angepackt und hacken dann drauf rum.
    Das Problem mit dem EQ kenn ich. Hab aber den 8024, den hab ich bisher noch nicht überlasten können.

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