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Wieder mal - günstige EQs

  • JF
  • 3. Juli 2003 um 16:08
  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 3. Juli 2003 um 16:08
    • #1

    Grüsze!

    Ich denke gerade über billige 2x31 Band EQs nach. Und bin auf 3 Kandidaten gestoßen:

    1) Der Behringer GEQ3102 ULTRA-GRAPH
    Hab’ erst wieder damit gearbeitet – reicht für einfache Anwendungen. Und hat alles was man braucht.
    Vorteil: Funktionsumfang
    Nachteil: Behringer! Die berühmten 1000 Vorurteile (na ja, 500 mögen ja stimmen :-)) und „No Behringer“ Prinzipien

    2) Der T.EQ TQ-60
    Großer Vorteil: 45mm Fader!
    Hat auch sonst alles was man braucht und soll ganz gut funktionieren. Und wenn man TQ-60 runterrubbelt sieht er auch noch cool aus J Weiters ist er der billigste von den 3en ;)
    Großer Nachteil: Besch...eidene Beschriftung der Fader und auch der sonstigen Funktionen (min-max u.s.w.)
    Wäre wegen der langen Fader (jaja, Wurschtlfinger) eigentlich trotzdem mein Favorit.

    3) Der relativ neue, kleine DBX 231
    Großer Vorteil: Es steht DBX drauf! Und ich bekomme ihn wahrscheinlich recht günstig – aber nicht mehr lange. Also jetzt kaufen oder bleiben lassen.
    Nachteil: 20mm Fader, kein frei einstellbarer Low-Cut.
    Qualitativ würde ich ihn nicht über den beiden anderen einordnen, soll dem DOD recht ähnlich sein?

    Was würdet ihr kaufen? Und warum?

    Mit einer Antwort „Billig-Eqs sind Krätze und Behringer stinkt“ ist dem Thema übrigens nicht geholfen und hoffe auf einige sinnvolle Beiträge,
    8-)
    JF

  • doublefishdesigns
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    1.174
    • 4. Juli 2003 um 03:24
    • #2

    hi
    bin mit dem behringer verhältnismässig zufrieden
    mankos:
    -die fader fangen nach inzwischen 2 jahren benutzung an etwas hakelig zu laufen,
    -der faderweg ist sehr kurz, allerdings wie bei jedem 2x31 mit 2 HE,
    plus:
    deutlich besser ausgestattet als die thomann hausmarken teile, echtes bypass, taugliche cutoffs

    ich finde den immensen preissprung zu den sogenannten "amtlichen" (kann dieses wort nicht mehr lesen....) EQ's nicht gerechtfertigt

    ich empfehle dennoch 2 getrennte 31er mit jeweils 2 HE pro stereoweg

    mfg
    ocb

  • Jan
    Verifiziert
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    • 4. Juli 2003 um 09:25
    • #3

    Hi!

    Hab die selben bedürfnisse wie du JF. Suche auch ein günstiges Teil.

    Was meinst du, vom Klang her konnte man bei Behringer eigentlich selten meckern (ausser rauschen) von der Preisklasse.

    Kann der T.EQ 60 wohl dem das Wasser reichen? Gleichgut vom Klang?

    Und ocb Stimme ich auch zu. Der Sprung zwischen Behringer zu "Amtlichen" Marken ist im Vergleich zu ganz andern Produkte wirklich enorm. Da frag ich mich, entweder "Ist der Behringer kacke?" Was aber nich stimmen kann, weil alle sagen der tut seinen Dienst Prima. Oder ich frage mich "Ist in den anderen EQs alles High-End technik, absolut kein rauschen und sonstige artefakte, vielleicht noch alles innendrin mit Gold überzogen? *gggg*" Halt so das sich der Aufpreis wirklich lohnt?

    Ok, wenn die Fader länger als wie ocb sagt, 2 Järhcne halten, dann lohnts sich für Roardtaugliches Zeug natürlich schon, sowie absolut rauscharm, was nen Behringer ja nich immer ist (manchmal leider)

    Gruß Jan

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • Jan
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    1.484
    • 4. Juli 2003 um 09:27
    • #4

    Ach ich vergaß

    Was genau fehlt dir denn am T.EQ an Ausstattung gegenüber dem Behringer. Bzw. was ist dir wichtig an nem EQ, was aber dem T.EQ fehlt?

    Gruß Jan

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • Woppsen
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    127
    • 4. Juli 2003 um 10:13
    • #5

    Hab auch seit nem Monat den Behringer rum stehen. Und ich muss sagen: Für die 150€ kann man sogar aus Ravelands EVs machen. Na gut, ein bissl übertrieben, aber es klingt wirklich wesentlich besser. Ist zwar sicherlich nichts für Menschen mit Wurstfingern, aber sonst net übel...
    Und vorallem: Bis etwa +10db hört man keine Übersteuerung, erst bei 12 knackst er

    Hab aber leider kein Vergleich zum T und DBX :-/

    <img src="http://www.gamers-forums.com/smilies/contrib/icw/006.gif">ES IST ZU LAUT.... SCHNAUZE! Laut ist es erst, wenn die Fenster aus dem Rahmen springen! <img src="http://www.gamers-forums.com/smilies/contrib/icw/007.gif">

  • TheRogue
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    • 4. Juli 2003 um 10:21
    • #6
    Zitat

    deutlich besser ausgestattet als die thomann hausmarken teile, echtes bypass, taugliche cutoffs

    Das musst du mir genauer erklären, was da beim Thomann nicht funktioniert. (ausser dass die Subsonic Regler NICHT beschriftet sind und man die Frequenz erraten muss :roll: , aber das sollte kein Problem sein, da misst man das einmal durch und probiert etwas rum)


    Vielleicht lässt sich heute nachmittag mal ein "Rauschvergleich" zwischen t.eq vs. Behringer machen, mal schauen.

  • ThomasL
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    • 4. Juli 2003 um 11:09
    • #7

    Hallo Leute,

    also wir haben die T.EQs auch für Monitor-EQen im Einsatz, was ein bissel nervt, sind in der Tat die fehlenden Beschriftungen und, daß eine Ausgangssignalanhebung nicht mit dem Master-Regler möglich ist...da gehts bis 0 dB und Feierabend. Aber egal, die langen Fader sind im Einsatz Gold wert, über irgendwelche Klangverfärbungen hat sich auch noch nie wer beschwert, alles schön :) Ich würd den T-EQ zumindest für
    schnelles Monitor-reagieren immer wieder kaufen.

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • JF
    Verifiziert
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    • 4. Juli 2003 um 11:21
    • #8

    Grüsze!

    Wäre ja auch als einfacher Monitor Rettungsanker und ähnliches gedacht - daher würd' ichs mir auf die langen Fader stehen. Kein "richtiger" EQ also, eher ein "Backup" Gerät.
    Keine Verstärkung möglich - noch ein kleines Minus.

    @TheRouge: Ein Vergleich der beiden wäre interessant - hast du beide in Verwendung?

    Würdet ihr, wenns nicht viel mehr kostet, lieber den DBX nehmen oder auf den Markenname verzichten und ein günstigeres Gerät kaufen?

    mfg
    JF

  • ThomasL
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    • 4. Juli 2003 um 11:27
    • #9

    Ich könnte nach dem Sommer n Vergleich machen, wenn die Kollegen mit Ihrem Behringer von 6 Wochen Griechenland-Ferienlager-DJing wieder da sind :) Die SCHWEINE!

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Sven H
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    • 4. Juli 2003 um 13:37
    • #10

    hmm, also:

    Behringer GEQ3102:
    - der EQ rauscht
    - max. 12 db Absenkung/Anhebung und ab und zu hab ich das Gefühl, da er nicht wirklich macht was ich will
    + Beleuchtete Fader
    + Preis für 150 € beinahe unschlagbar

    DBX 1231
    - Preis, bekommst fast 3 Behringer für
    + amtlich
    + max 15 db Absenkung/Anhebung
    + man merkt sofort den Unterschied zum Behringer wenn man einen Fader mal ein bissel bewegt

    DBX 215
    - 15 Band EQ
    +amtlich


    Ja also ich würde den Behringer nehmen falls es nicht amtlich sein soll und das rauchen nicht störrt, den ein 31 band EQ ist eigendlich immer vorzuziehen (DBX215). Wenns halt amtlich sein muss kommst du nicht um die DBX´en herum sowie ich. Und fast jeder Tech wird dir danken wenn da ein DBX 1231 oder 2231 steht statt dem Behringer EQ, denn man hört und bemerkt es beim arbeiten doch schon deutlich.

    Wie gesagt ist es nicht amtlich fürs Hobby/Proberaum/Zuhause?/Band ist es schon Ok. Für den Verleih....Naja

    Den Thomann EQ kenn ich nicht wird aber doch bestimmt was gelabeltes sein, den 231 von DBX kenn ich auch noch net.

  • logi
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    • 4. Juli 2003 um 19:11
    • #11

    Hm, muß Sonntagsgeräte von den B. Teilen haben, da die nicht mehr rauschen als meine DBX. Ich finde nur die Bedienung (Fader) fummelig und etwas schwierig. Der Weg ist (halt 2HE) nicht wirklich Bedienerfreundlich. Ansonsten kann ich nichts negatives berichten, er macht nämlich ansonsten daß was er machen soll recht ordentlich.

    Der DBX 1231 und höher ist besser, keine Frage, aber hier ging es um den DBX 231, und den (allerdings nur Messe) find ich genauso frimelig wie den B.

    Den T.EQ hatte ich einmal probiert (kein GIG), ich fands etwas blindflugmäßig, da keine Beschriftung vorhanden und keine Erhöhung über 0 dB möglich ist.

    Was mich manchmal echt freut (dafür waren sie eigentlich gedacht), 2 HE bringe ich oftmals leichter unter als 3/4 HE.

    Frank

    Gruß Frank

  • songe creux
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    626
    • 5. Juli 2003 um 10:07
    • #12
    Zitat

    (... ausser dass die Subsonic Regler NICHT beschriftet sind und man die Frequenz erraten muss :roll: , aber das sollte kein Problem sein, da misst man das einmal durch und probiert etwas rum)

    > ausser, dass einige Schalter bei meinem neuen KIA nicht beschriftet sind und man die Geschwindigkeit erraten muss, aber das sollte kein Problem sein, da misst man das einmal durch und probiert etwas rum <

    Sehr schön gefällt mir gut.

    Aber gut, Ironie beiseite.

    Tatsache ist, dass wenn man wirklich mal eine Messung durchführt, dass diese Billigteile, egal ob Behringer, T-irgendwas, Phonic und der ganze Trallala, einige Porbleme haben:

    1. Frequenzgang schon bei Fader-Nullung nicht linear

    2. Kein Constant-Q, Güte ändert sich mit dem Pegel der Frequenz

    3. Frequenz, an der der Fader sitzt, stimmt nicht

    Wenn man den Pegel am Digitalcontroller misst und dann einen "linearen" Billig-EQ inserted, ändert sich der Pegel definitiv. Wieso?

    Ich rate allen, sofern sie mit ihrer PA bzw. ihrer gesamten Dienstleistung gehobenen Ansprüchen gerecht werden wollen:

    Finger weg! Für Klang-Terroristen oder Party-Freaks, sicherlich eine Bereicherung der Anzahl der Verstellmöglichkeiten.

    Man muss ja auch fetzten können.

  • TheRogue
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    3.681
    • 5. Juli 2003 um 11:26
    • #13

    Es tut mir Leid, wenn ich deinen Ansprüchen nicht gerecht werde, aber du hast bestimmt damals schon mit nichts anderem als 2000 DM EQs gearbeitet, als du deine ersten Club-Gigs gemacht hast.

    Nichts für Ungut, über die Nachteile billiger EQs sind wir uns glaube ich allem im Klaren ...


    PS: nicht böse gemeint!

  • rockline
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    • 5. Juli 2003 um 13:06
    • #14

    Equalizer mit 20mm Fader sind völlig indiskutabel! Damit ist schon alles gesagt.

    Wenn schon ein Gerät aus der sehr preiswerten Liga, dann den Thomann.
    Das ist der einzige Kandidat, der in diesem Preissegment überhaupt erwähnenswert ist.

    Und den kleinen DBX als amtlich zu bezeichnen halte ich für ausgesprochen fragwürdig. Siehe Yamahas kleine EQs, will keiner mit arbeiten!

    Also kauft den kleinen Thoman und gut ist.
    Stefan

  • logi
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    • 5. Juli 2003 um 14:16
    • #15

    @ rockline

    Hört sich ja gewaltig an, wie ein Machtwort :D

    Evtl. kannst`e ja `nen bißchen "Butter bei de Fisch" und uns an deinem Esprit teilhaben lassen.

    Ich wüßte nämlich nicht, warum man mit 20 m/m Fader nicht arbeiten kann; wenn man nicht gerade ein Grobmotoriker ist.

    Wir sind hier in der Preiswert + Günstig Liga, und mit dem T.EQ handelt man sich eben einen anderen Kompromiß ein.

    Frank

    Gruß Frank

  • songe creux
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    626
    • 5. Juli 2003 um 14:36
    • #16

    Da möchte ich doch gleich mal für ROCKLINE antworten:

    also, wenn ich einen 20 mm Fader habe bleibt mir für die positive Amplitude gerade mal ein Weg von 10 mm. Jetzt erzählt mir einer, dass wenn der EQ +12/-12dB macht, er 2 db auf 1,6 mm einstellt. Jawoll!!!

    Das ist wie Kuchenbacken mit einer Personenwaage!

  • logi
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    862
    • 5. Juli 2003 um 15:05
    • #17

    Wenn du bei der Personenwaage auch die Gewichtseinteilung einstellen kannst, warum nicht :D

    Ich denke, jedem ist klar, daß ein 3 oder 4 HE EQ besser zu regeln geht, aber keiner sagt mir, daß ich immer mit 12 dB arbeiten muß. Regel ist bei mir ersteinmal 6 dB, wenn ich etwas sehr dezerdiert regeln will, komme ich um Höhere nicht herum, aber das muß jeder selbst entscheiden.

    Frank

    Gruß Frank

  • Jan
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    Beiträge
    1.484
    • 5. Juli 2003 um 15:50
    • #18

    Ich denke auch das 3HE besser sind als 2HE

    Hab selber mal nen 2HE von Klark bedient und naja, 6db sind ok, aber 12db einstellung..... Wenn man den Fader berührt nur, schwups hört man sofort nen mega unterschied. Fazit: Fader-weg zu klein.

    Aber um auf billig-EQ's zurück zu kommen, ich würd trotzdem den Behringer EQ vorziehen. Behringer ist vielleicht nicht DIE angesehen Marke, aber immerhin besser als nen T-Produkt. Und wie ja auch viele gesagt haben, tut der Behringer genau das was er soll!

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • songe creux
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    626
    • 5. Juli 2003 um 16:06
    • #19
    Zitat von &quot;Jan&quot;

    Und wie ja auch viele gesagt haben, tut der Behringer genau das was er soll!

    EBEN NICHT, BITTE NACHMESSEN!

  • KREISS
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    4.542
    • 5. Juli 2003 um 16:10
    • #20
    Zitat von &quot;Jan&quot;

    Ich denke auch das 3HE besser sind als 2HE

    Hab selber mal nen 2HE von Klark bedient und naja, 6db sind ok, aber 12db einstellung..... Wenn man den Fader berührt nur, schwups hört man sofort nen mega unterschied. Fazit: Fader-weg zu klein.

    Als 2HE kenne ich von Klark nur den DN 300 und das ist ein 30 Band auf 2HE - ergo deutlich mehr Regelweg als 2x 30 auf 2 HE.

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