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18. Sound 1080ND

  • MasterMatze
  • 25. August 2004 um 15:44
  • MasterMatze
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    1.371
    • 25. August 2004 um 15:44
    • #1

    ich hab noch mal ne frage zum 1080...

    und zwar steht für mein d'appolito Projekt mit zwei B&C 10HPL64 und dem H110 Horn von RCF dieser zuerst angedachte treiber wieder in frage..

    Denn mir scheint es so als habe 18sound mit der herausgabe des neuen 1090 die angabe der minimalen unteren trennfrequenz beim 1080 von 1,6Khz auf 2Khz heraufgesetzt...

    auch wenn ich an eine 24db Weiche dachte trau ich mich im moment nicht mehr den Treiber bei 1400 bis 1500 Hz auslaufen zu lassen...

    Da die 10er vom pegel recht heftig sind hab ich angst die Mechanischen grenzen des Treibers, auch wenn das RCF-Horn ganz gut dämpfen sollte allzu schnell zu erreichen...

    kann mir jemand vielleicht seine erfahrungen mit tief getrennten 1080s posten oder soll ich mich mal nach einem BMS umschauen denn eigentlich wäre mir es grade bei d'appolito wichtig unter 1,6Khz zu trennen meinetwegen auch mit 48db

    ...wenn BMS dann 4550 oder 4548plus???

    danke

    mfg Matthias Schoster

  • Sound-Klinik
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    7.900
    • 25. August 2004 um 16:41
    • #2

    ... grundsätzlich kannst Du - wenn ein geeigneter Trichter davor ist - unter 2 kHz trennen ... ein passives Filter 4. Ordnung ist nicht notwendig.

    Wichtig ist, in der fertigen Kombination die Leistungsverteilung (z.B. mit rosa Rauschen ...) an den einzelnen Treibern zu messen, um die Belastbarkeit abschätzen zu können.

    Wenn die Konustreiber kräftig sind, kann die anteilige Belastbarkeit geringer sein. Dies ist aber kein Problem, weil der Grenzschalldruck sich dadurch ja nicht ändert (... der Horn-Treiber wird nur gegenüber den Konus-LS weniger im Pegel abgesenkt !).
    Denn: Schließlich ist es für den Job völlig egal, ob eine Box 600 Watt mit 101 dB/1W/1m oder 300 Watt mit 104 dB/1W/1m "hat" ...

  • SRAM
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    • 25. August 2004 um 19:02
    • #3

    Im Datenblatt sind immer noch die 1600 Hz angegeben, und das bei nur 12 dB/Oktave Filtersteilheit, allerdings am XT1085 und das belastet den Treiber nunmal deutlich besser wie das H100.

    --> a) vieleicht doch das 18-sound Horn ?

    Da es hier letztlich um Hubbegrenzung geht, der Treiber aber sowieso entzerrt werden muß würde ich aus der Not eine Tugend machen und die Kapazitäten der Weiche gegenüber der Standard-Auslegung so klein dimensionieren, daß dadurch sowohl die Entzerrung, als auch die notwendige Absenkung des Treibers erreicht wird. Dadurch spart mann sich den Spannungsteiler und das Ganze wird auch noch deutlich pegelfester.

    --> b) nicht Standard Weiche

    Mit beidem zusammen wäre dann die Situation etwa die:
    Absenkungdes Treibers ca. 10 dB, d.h. ca. 500 Watt dürfen vor der Weiche anstehen. Das paßt recht gut, denn die beiden 10" zusammen haben auch keine höhere Belastbarkeit.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
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  • MasterMatze
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    1.371
    • 29. August 2004 um 16:31
    • #4

    SRAM
    Das H110 Horn sollte größer sein als das XT1085 ausserdem ist das Abstrahlverhalten mit 80*50 deutlich angenehmer...
    was würdest du für die trennung vorschlagen: 1,6Khz 24db sollten erstmal passen.. aber mechnaische sicherheit???
    mit den 10er werd ich mich mal mit 12db ab 1khz nähern...

    kannst du vielleicht noch einmal genauer erläutern wie du, dass mit der dímensionierung der bauteile meinst??

    mfg Matthias Schoster

  • SRAM
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    5.548
    • 29. August 2004 um 17:01
    • #5

    Sorry, hatte H100 gelesen :oops: (Macht der Gewohnheit).

    Dimensionierung der Weiche kann ich mir erst heute Abend anschauen, ich poste dann mal einen ersten Vorschlag.


    Gruß SRAM

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  • K.audio
    Beiträge
    552
    • 29. August 2004 um 17:21
    • #6

    Wenn du akustisch bei ca. 1,5 kHz trennen willst, kannst du einen 12db Filter setzen, (bei einer wesentlich höheren Frequenz), um somit das ganze Horn etwas leiser zu machen. Somit sparst du dir zumindest einen Teil der Pegelabsenkung durch Widerstände.

    Das ganze hat noch einen weiteren positiven Effekt: Der ND1080 braucht wohl eine Anhebung oberhalb von ca. 5kHz (je nach Horn), diese erhälst du automatisch, weil der 12db Filter bei hohen Frequenzen nicht mehr so stark "bremst".


    Gibt es denn ein Datenblatt für das H110? EAS kann das Horn zwar liefern, aber Datenblätter rücken sie nicht raus!

  • MasterMatze
    Beiträge
    1.371
    • 29. August 2004 um 17:43
    • #7

    danke für die schnellen antworten...
    das horn ist bis auf den slotunterschied Bauglei mit dem Oberton H860

    http://www.oberton.com/Horn/h860data.htm
    und
    http://www.lsv-achenbach.de/shop2/jjeo/produkte/pSIB3549.htm

    anscheinend wurde es auch in der Yorville E210 verbaut so ähnlich hab ich das auch vor jedoch etwas kompakter durch übernappen von Horn und den B&Cs

    http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=26069

    K.audio
    ..verstehe... nur ist eine 12db weiche eigentlich nicht sehr schonend bei einer angenommenden elektrischen auskopplung bei in etwa 1,8 - 2Khz werden die 12db erst bei 1Khz erreich laut datenblatt soll der treiber das können ok... dennoch sind 2 10er für den 1080 schon ne aufgabe...
    ausserdem geht der ht zweig dann sehr weit in den Ü-Bereich der MTs rein: Stichwort Phasenverschiebungen

    mfg Matthias Schoster

  • K.audio
    Beiträge
    552
    • 29. August 2004 um 18:04
    • #8
    Zitat von "MasterMatze"

    ..verstehe... nur ist eine 12db weiche eigentlich nicht sehr schonend bei einer angenommenden elektrischen auskopplung bei in etwa 1,8 - 2Khz werden die 12db erst bei 1Khz erreich laut datenblatt soll der treiber das können ok... dennoch sind 2 10er für den 1080 schon ne aufgabe...
    ausserdem geht der ht zweig dann sehr weit in den Ü-Bereich der MTs rein: Stichwort Phasenverschiebungen

    Ich denke da eher an 2,5-3 kHz elektrisch, ein entsprechend großes Horn bringt unterhalb genügend "Schub". Wobei hauptsächlich der C klein gehalten werden sollte, mit dem Wert der Spule musst du ein bisschen spielen.

    Steilflankige Filter, um den Bereich der Phasenprobleme klein zu halten, ist meines Erachtens nicht der richtige Weg. Besser ist es, die Filter an einander anzupassen, sodass zumindest im Bereich der Trennfrequenz die gleiche Phasenlage herrscht.
    Hast du eigentlich ein Messsystem?

  • MasterMatze
    Beiträge
    1.371
    • 29. August 2004 um 19:56
    • #9

    Zum Messen:

    ozzi
    Vaters alter Sinusgenerator (mit Rosa Weissem und 30-100Hz Rauschen, sweeping dreieck...)
    Behringer messmikro
    Multimeter
    PC mit Hoontech prof. Soundkarte
    UD + Yamaha EQ diverses 19" zeug
    Spulenkerne, isodraht, tonElkos.. massig
    fehlt noch die richtige Software und gutes wetter
    :roll:

    mfg Matthias Schoster

  • SRAM
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    • 29. August 2004 um 21:35
    • #10

    K.audio hat das schon umfassend erklärt.

    Vorgehensweise etwa so:

    Punkt in der abfallenden Wiedergabekurve des Treibers suchen, bei dem dieser noch ca. 3 dB abgesenkt werden müßte, um zum Konustreiber zu passen.

    Zu dieser Frequenz einen C so dimensionieren, daß gerade an diesem Punkt -3 dB erreicht werden (quasi eine 6 dB Weiche mit -3 dB Punkt bei dieser Frequenz).

    --> diese Frequenz wird vermutlich, wie K.audio schon geschrieben hat, recht hoch liegen, so in der Gegend von 4 kHz.

    --> Effekt: der Treiber ist jetzt nicht nur im Pegel angepaßt, sondern bei üblichem Abfall an CD-Hörnern, auch gleichzeitig weitgehend entzerrt (die Frequenzgangkurve wird quasi um diesen Punkt gedreht).

    Nun bei der geplanten unteren Trennfrequenz noch eine Induktivität mit -3 dB Punkt bei dieser unteren Trennfrequenz stzten, um unterhalb einen steileren Abfall zu erhalten.

    Das Ganze kann mann entweder grob rechnen oder bei Kenntniss der Impedanz- und Frequenzgangkurve des Treibers auch recht genau simulieren. Beides liefert sehr gute Startwerte für eine Feinabstimmung.

    Gruß SRAM

    (der das von einem anderen Mitglied gelernt hat und damit sehr zufrieden ist :wink: )

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  • Sound-Klinik
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    • 30. August 2004 um 09:31
    • #11
    Zitat von "MasterMatze"

    ... Spulenkerne, isodraht, tonElkos.. massig...

    ... auf Elkos würde ich bei PA-Boxen aber besser verzichten ... 8)

  • MasterMatze
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    • 30. August 2004 um 20:06
    • #12

    ... vielen dank erstmal... super Ideen gibts halt nur hier wenns mal bei einem selber nicht weiter geht.. echt geil :!:

    Ich werd mal am ozzi mit dem Sinusgenerator den Treiber am H110 durch sweepen und ne allgemeine Amplitudenmessung mit Rosarauschen machen... Das ganze dan hier posten, damit wir zumindest theoretisch auf den Praktischen ergebnissen auf einen vernünftigen weichenansatz kommen auch wenn ich jetzt eigentlich ganz genau weiss wie ich vorgehen sollte...

    ich hoffe es ist dann legitim diesen thread nocheinmal hochzuholen, auch auf die gefahr hin das einige user sich genervt fühlen könnten!!
    Danke noch mal an alle Kompetenzveräusserer!!

    mfg Matthias Schoster

  • SRAM
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    • 30. August 2004 um 23:02
    • #13

    So, mal ein Vorschlag für den Startpunkt:

    C Eingang 3.3 müf

    L gegen Ground 0.7 mH

    parallel zum Treiber 12 Ohm mit 6.3 müf in Serie

    ......könnte einen Tick zu leise sein. Hängt bisschen vom Horn ab, habe jetzt das Original 18-sound Horn genommen.

    Der - 3 dB Punkt liegt dann incl. der Anpassung (zusätzliche -10 dB bei dieser Frequenz) so ca. bei 1600 Hz.

    Gesamtdämpfung bei 800 Hz -25 dB, Dämpfung unterhalb 1600 Hz - 12 dB / Oktav.

    Um die Impedanzspitze bei 1000 Hz habe ich mich jetzt nicht speziell gekümmert. Sollte dies Schwierigkeiten bereiten würde ich parallel zum Treiber einen 8 Ohm Wiederstand schalten und dann das ganze Netzwerk eben auf 4 Ohm auslegen (die Gesamtimpedanz ist sowieso immer recht hoch, das macht also nichts aus und die TT liegen vermutlich sowieso parallel).

    Gruß SRAM

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