Hallo Forum!
bitte erläutert mir doch mal wie es zu Kabelbränden kommt. Also was die Ursachen für einen Kabelbrand sind...
Warum es zu einem Kabelbrand kommt....
Danke
Hallo Forum!
bitte erläutert mir doch mal wie es zu Kabelbränden kommt. Also was die Ursachen für einen Kabelbrand sind...
Warum es zu einem Kabelbrand kommt....
Danke
überlastung der entsprechenden leitung. leiter erhitzt sich. fackelt ab. ein lichtbogen kann an der entsprechenden stelle entstehen. mit glück fackelt dir nur ne wand ab.....
hattet Ihr wirklich schon mal einen Kabelbrand??
Als ich es mal mit heizlüftern und Bauflutern übertrieben habe, wurde eine Leitung mal "handwarm" - sodass ich lieber mal wieder einen Lüfter ausgesteckt habe...
Aber man weiß doch meistens ungefähr was man drauf hat, und wenn man sich unsicher ist mal anpacken. Leitungen sollten sich nicht spürbar erwärmen.
Für Kurze gibt es Sicherungen!! (für Überlast eigentlich auch...)
Grüße, hendrik
Zitat von "Henne"Für Kurze gibt es Sicherungen!! (für Überlast eigentlich auch...)
Im Prinzip ja. Aber was machst Du, wenn das Netz nicht genug Kurzschlußstrom liefern kann, um die LS auszulösen? Ein Beispiel, das gar nicht mal so weit hergeholt ist: Bei einem Stadtfest holt ein Standbetreiber seinen Strom aus einem 100m entfernten Haus. Dazu nimmt er zwei 50m-Kabeltrommeln, die er im Haus auf eine mit 16A abgesicherte Schukodose steckt.
Hat er jetzt an seinem Stand einen Kurzschluß, kann es sein, daß durch den hohen Widerstand der langen Leitung der Kurzschlußstrom auf einen Wert begrenzt wird, bei dem der LS erst später auslöst. Ein B16-Automat löst erst bei 80A innerhalb von 0,2 s aus, ein C16-Automat sogar erst bei 160A!
Wird der Strom jetzt durch die Leitung z.B. auf 60A begrenzt, löst der Automat erst deutlich später aus. Diese Zeit kann allerdings problemlos ausreichen, um eine NYM-Leitung (das graue Installationskabel im Innenbereich) ordentlich anzukokeln.
Sicherungen (und auch FIs) funktionieren nur, wenn man sie bestimmungsgemäß verwendet! Beim Strom legen immer Hirn (und Meßgerät) nutzen!
MfG Tobias Zw.
Ich lege sowieso keine 60m Kabel (eine Leitung :roll: )
Dafür bin ich zu faul...
...offiziell ist es der Spannungsabfall :wink:
Grüße, Hendrik
Gefährlich kann es auch werden, wenn man Stecker bzw. Kupplungen ohne Aderendhülsen verdrahtet. Je nachdem wieviel Strom fließt, kann es passieren, dass nicht der ganze Leiter ausgenutzt wird, wodurch sich der benutzte Teil übermäßig erwärmt. Dies ist sogar bei vorkonfektionierten Kaltgerätekabeln oft der Fall. Einmal nicht aufgepasst und schon fängts irgendwo hinter irgendwelchen billigen Endstufen an zu qualmen.
Wir lasten alle Verteiler und Quellen nur bis max. 3/4 aus. Problem sind auch aufgerollte Stromkabel die einfach wo drunter geschmissen werden, das wird sehr schnell warm!!
Beim Kabelverlegen lasse ich mir auch sehr viel Zeit und plane das vorher auch mit Skizzen den nichts ist schlimmer als eine unübersichtliche Stromversorgung wo nur ein Küstler nen Rasierer (gabs wirklich schon mal :mrgreen: ) ansteckt und alle im dunkel stehen oder noch besser in Flamen bei, wie schon gesagt, langen Leitungsstrecken.
Zitat...offiziell ist es der Spannungsabfall
Ofiziell ist es der Spannungsfall :wink:
Wenn man eine normale Schukodose wirklich mal mit 16A belastet, wird der Stecker so heiss, dass man ihn wirklich nicht mehr anfassen kann.
Auch angebrannte Steckdosen habe ich schon gesehen, wo es dann nicht mehr weit bis zum Brand war.
Als Elektriker kann ich die Verkabelung auch problemlos im Kopf zusammenstellen. Eine Skizze ist für Anfänger sicher hilfreich und hilft nachher ungemein bei einer eventuellen Fehlersuche.
Wichtig ist, dass man sich dabei Zeit lässt, um Kabelsalat zu vermeiden.
Es wird sehr häufig der Fehler gemacht, dass einfach aus Kostengründen viel zu dünne Kabel verwendet werden oder einfach falsch verwendet werden.
Wenn man 50m 3x 0,75mm² Baumarktverlängerung verlegt, sollte es klar sein, dass man da keine 3 Heizlüfter mehr dranhängen kann, was auch, abgesehen davon, der grösste Unsinn ist, weil man damit sowieso nicht ordentlich heizen kann.
Als Laie nimmt man einfach Kabel, was gerade da ist und hängt das so lange zusammen, bis man hat, was man will.
Nicht selten habe ich schon auf Privatfeiern stark flackernde Beleuchtung gesehen. (unbeabsichtigt
)
Da geschieht es dem Betreiber schon ganz recht, wenn ihm mal eine Leittung abbrennt. Vielleicht kauft er dann beim nächsten Mal ein besseres Kabel. Normalerweise reicht auch die normale Absicherung aus, um auch solchen Unfug abzusichern.
Manche stellen allerdings extra jemanden ab, der die Sicherung immer wieder reindrückt. Gegen so viel Dummheit gibt es keine wirksame Massnahme, ausser fingerklopfenden Elektrikern.
Normale Stecker ohne Aderendhülsen übrkleben das ohnehin nicht.
Zu dem Rasierer fällt mir auch noch was ein:
Ein Kollege hat mal schlechte Erfahrung mit einem Rasierer in einem Baucontainer gemacht. Das Ding lief etwas schnell an 400V (fehlender N) Er durfte ihn nachher bezahlen. :mrgreen:
Auch schon mal gehört ("leider" nicht selbst gesehen): Sicherungsautomaten mit Klebstoff fixiert, damit sie nicht dauernd auslösen (nervt ja auch und macht ja nichts, man setzt sie ja eh wieder zurück).
Die Party kann beginnen!
Das kannst du gerne machen, aber es funktioniert nicht :mrgreen:
Hmm, hab nie ernsthaft darüber nachgedacht, sowas würde mir selbst aber auch nicht einfallen. Angeblich soll es geholfen haben.
Naja, allerdings, wer sowas erzählt...
ZitatEine Skizze ist für Anfänger sicher hilfreich und hilft nachher ungemein bei einer eventuellen Fehlersuche.
Also Anfänger bin ich sicherlich nicht mehr :wink:
Ich protokolliere bei größeren Gigs immer alles, das hilft einem ungemein bei der Fehlersuche. Klar kann man sich das merken aber sicher ist sicher und es hat mir schon öfters meinen Kopf gerettet.
Das war eher an die Allgemeinheit gerichtet.
Bei grossen Sachen sollte man sich vorher besser aufschreiben, was benötigt wird und dafür macht man dann schon automatisch eine kleine Skizze, damit man nicht aus Versehen zu wenig Kabel mitnimmt.
Allerdings hatte ich bisher noch nichts, was so gross war, dass ich dafür einen Plan gebraucht hätte. Ein Gang durchs Lager hat bisher immer gereicht.
Bei einer kompletten Neuverkabelung einer Anlage sollte man auf jeden Fall eine Skizze machen, sonst muss man sicher mehrmals Material bestellen und das kann sehr schnell sehr unübersichtlich werden.
Naja ich hatte da er an die Skizzierung der Anlage vor Ort gedacht, sprich wo verlaufen welche Kabelbündel und wo ist was gepachted. Ich selber plane das im Team voher und iwr erstellen dann eine komplette Mappe die dann auch als helfer für den Aufbau dient, wo dann alles, die komplette Technik der VA, zusammengefasst ist und genau sehen kann wo was hinkommt und was mit welcher Komponente verbunden ist.
Sehr vorbildlich! So kann man wirklich alles sehr schnell wiederfinden. Das ist allerdings ein recht hoher Aufwand.
Naja,
ich sitzte lieber ne Stunde länger an der Planung als dann während der Va die Gäste ne Stunde zu vertrösten :wink:
Leider noch nicht erwähnt, dachte es müsste an zweiter Szelle oder so kommen:
Kabeltrommeln stehts ganz abwickeln!
Auch schon bei einer kleinen Last kommt die Spuhlenwirkung sowie der schlechte Wärmeabfluss zu tragen und die Trommel erhitzt sich stark.
Auch wegen der Spuhlenwirkung werden Überhänge von Last und Stromkabel als 8 ausgelegt.
Ja, beliebtes Argument. Bitte nochmal drüber nachdenken, ob sich bzgl. Spulenwirkung etwas ändert, wenn man eine "8" legt.
Hinweis: Beh ist gleich Vieh durch Aah.
MfG Tobias Zw.
Auch geht der Strom in so einem Kabel einmal "hin" und einmal "zurück".
Was ist eine Spuhle?
OK das mit der Spuhle war nicht wirklich reflektiert, der thermische Stau bleibt trozdem gefärlich.