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Stimmen mit Effekten "verschönern"

  • Florian Mock
  • 8. Juli 2003 um 20:48
  • Florian Mock
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    • 8. Juli 2003 um 20:48
    • #1

    So, da ich zumindest nicht wirklich weiss wonach ich da suchen soll frage ich jetzt mal.
    Ich habe jetzt einige Musical Vorstellungen, als Pult habe ich ein schönes 01V von Yamaha, nen echt Klasse Pult. Unsere Solisten haben jeder ne Shure Funke inner Hand, so teilweise hab ich Leute die ganz alleine singen... Momentan hab ich nen kleinen Stereo Delay drinnen, dann klingen die Stimmen ein bisschen wärmer beim singen.

    Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht, bzw. was lässt sich da gut machen?
    Also mit dem Mischpult hab ich so ziemlich alles an Effekten zur Verfügung was man sich so vorstellen kann

  • Wulfson
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    • 9. Juli 2003 um 00:11
    • #2

    weniger ist mehr...

  • Audiowerk
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    • 9. Juli 2003 um 01:13
    • #3

    Und wenn Du Hall machst, dann nicht so lang. Kurzes Decay, sonst klingt's wie Olaf Henning oder Marianne & Michael feat. da Reineckenberger Klosterbuam *brech*.

  • Florian Mock
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    • 9. Juli 2003 um 07:03
    • #4

    Ja weniger ist mehr bringt mich aber nicht wirklich weiter ;)
    Sicher ist klar dass 2 Effekte übereinander nicht so toll sind... Es geht mir momentan drum welchen Effekt man gut für sowas nutzen kann....

    Das mit dem kurzen Delay werd ich gleich mal ausprobieren

  • Wulfson
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    • 9. Juli 2003 um 07:28
    • #5

    du hast doch schon beschrieben, was du an effekten einsetzt. generell sollten, wenn der gesang nicht durch effekte verfremdet werden soll (vocoder o.ä.), die effekte so eingesetzt werden, das sie die natürlichkeit nicht verändern, sondern unterstützen.
    es macht z.b. keinen sinn, in einem festzelt, das nicht allzugroß ist noch hall einzusetzen. damit wirst du nur erreichen das die stimme noch unverständlicher wird. im gegensatz dazu ist in einem kleinen club ein wenig hall in den vocals angebracht...schön dezent

    das ist aber alles ansichtssache und sollte wohl jeder für sich selbst entscheiden.

  • Audiowerk
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    • 9. Juli 2003 um 12:50
    • #6

    Ich hatte von kurzem Decay gesprochen. Nicht Delay. Das ist etwas anderes. (Delay ^= Vorverzögerung, Decay ^= Laufzeit / Anzahl der Echos)

  • Florian Mock
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    • 9. Juli 2003 um 18:04
    • #7

    starstage
    Sorry hab mich verlesen

    Wulfson, ja ich habe beschrieben was ich derzeit einsetze, aber das heisst ja nicht, dass das die ultimativ Lösung von mir ist, das hat man mir als einsteigertip gegeben... Mehr aber auch nicht.
    Und dass es nicht verfremdet werden soll ist mir schon klar, und ich frage mich nun mit welchen Effekten sich diese Natürlichkeit unterstützen lässt....

  • Seven
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    • 9. Juli 2003 um 18:33
    • #8

    es hängt hierbei von so vielen faktoren ab, dass es kein allgemeines rezept geben kann.

    man kann ja auch nicht sagen, wie man einen terzbandeq einstellen muss, damit eine pa klingt.

    dazu kommt dann noch die subjektivität der betroffenen. tanzmusiker haben gerne einen mächtigen fx auf der stimme, während ein schöner hall von jazzern auch mal verboten wird.

    wenn der mischer gerne delays einsetzt, dann wird er es an passenden stellen tun und zwar ein 520er delay mit xy wiederholungen, ein anderer meint, das hier eher ein kürzeres delay mit mehr wiederholungen hin passt.

    ICH persönlich nutze Effekte meist als das was sie imho sind. Bei mir hört man sie fast nur, wenn sie nicht vorhanden sind. Das heisst man merkt erst wenn sie fehlen, DASS etwas fehlt.

    Ansonsten mal ein richtig dicker hall auf eine ballade, aber dann NUR da und nicht immer.

    oder ein schönes kurzes RnR Echo tut auch gut.

    aber die effekte sollten MEIST nicht im vordergrund stehen und sich nicht "abnutzen".

    Dabei kommt dann natürlich immer noch die Musikrichtung dazu.

  • Florian Mock
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    • 9. Juli 2003 um 19:42
    • #9

    Ahja da kann ich doch schon eher was anfangen. Nun gut, ist ein Musical. Eigen Choreographie mit Musikelementen aus Grease.

    Mir gehts hauptsächlich drum die Stimme ein bisschen wärmer klingen zu lassen, bisher hört sich das mit dem StereoDelay aus dem Pult ganz gut an...

    Nun denn dank für eure antworten ;)

  • Wurst Werner
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    • 9. Juli 2003 um 20:50
    • #10

    Meine Einstellung zum Hall: Der Hall sollte zur Umgebung passen. Dicker Hall in einer schon von natura aus sehr halligen Halle (was für ein Satz!) ist kontraproduktiv, daher hat Sven eindeutig recht, wenn er sagt, dass es kein Patentrezept gibt. Wenn doch, dann sagt mir bitte Bescheid :wink:

    Grüsse
    WW

    PS: Einen Tipp wollte ich doch mal los werden. In letzter Zeit sieht man wieder häufiger Eventides in den FX Racks. Mit ein wenig(!) Detuner kann man dünne Stimmen etwas andicken. Scheint wieder in Mode zu kommen 8)

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Wulfson
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    • 9. Juli 2003 um 23:25
    • #11

    ach ja und noch was zum thema wärmere stimme...die erhält man am ehesten, wenn man bei ca. 300-400hz etwas anhebt

  • wora
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    • 10. Juli 2003 um 02:33
    • #12
    Zitat von "Wulfson"

    ach ja und noch was zum thema wärmere stimme...die erhält man am ehesten, wenn man bei ca. 300-400hz etwas anhebt


    ... aber vorsicht mit der midas venice konsole, das macht die schon von sich aus :wink:
    ende offt opic!


    was die 01V-effekte angeht, so sage ich mal:
    langsame, getragene musikstücke: hall (2,5 - 3,5s)
    normale musikstücke: hall (1,2 - 2,0s)
    nehm einfach mal den standart hall (weiss gerade nicht wie er heißt) und probier ein bisschen rum. mit der zeit bekommt man ein gefühl dafür...

    delay in jedem stück wird schnell langweilig, kann aber einem song den nötigen "pepp" verleihen. ebenfalls ausprobieren...
    das mono-delay programm lässt sich sogar an die geschwindigkeit anpassen! dazu den cursor nach rechts auf das unterste feld fahren und die "enter" taste im musikrythmus betätigen... so bekommst du delays, die zum tempo passen. das muss man aber auch ein bisschen üben. vor allem aber wieviel % feedback man einstellt ist übungssache...

    in räumen mit schlechter akustik wirst du schnell merken, das man von deinen hallgeschichten plötzlich ganz wenig bis überhaupt nix mehr hört. dann ist es ratsam sie leiser zu machen anstatt sie über den raum drüberfahren zu wollen... das gibt in der regel nur brei.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Florian Mock
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    • 10. Juli 2003 um 07:17
    • #13

    Das war doch jetzt endlich mal ne vernünftige Aussage, das kann ich ja gleich mal ein bisschen probieren.
    Danke dir!

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